C.S. Pacat Der verschollene Prinz

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Inhaltsangabe zu „Der verschollene Prinz“ von C.S. Pacat

Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtplä- ne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder an Laurents Seite zu kämpfen und das Geheimnis um dessen eiskaltes Herz zu lösen ...

Packende Story in allen Bereichen ;) auch wenn es ein wenig kurz geraten ist.

— AdamBogs
AdamBogs

war mir teilweise etwas zu pervers, aber sonst ein sehr gelungener Roman

— Tamii1992
Tamii1992

Ein sehr schöner Roman über einen Prinzen der zum Sklaven für den Feind wurde.

— AnnasbesondereWelt
AnnasbesondereWelt

Ganz interessant und ein sehr guter Schreibstil

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nichts arg Besonderes, der Schreibstil war schwierig und schlicht. Am Ende Cliffhanger und Gay Fantasy ist nicht meins. 2 Sterne.

— Sardonyx
Sardonyx

Mit jeder Menge Erotik. Für den, der es mag durchaus lesenswert!

— nicigirl85
nicigirl85

In Originalsprache gelesen und so viel besser als erwartet. Tolle Charaktere, wunderbarer Schreibstil. Meine momentanen Lieblingsbücher!

— JokersLaugh
JokersLaugh

Eine außergewöhnliche Geschichte mit Suchtgefahr ;D

— Bookdiary
Bookdiary

Wie toll ist das denn? Ich LIEBE dieses Buch- mein LIEBLINGSBUCH 2015 :) Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten <3

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine tolle Story, tolle Charaktere und eine gesunde Menge Erotik

— Mietze
Mietze

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  • Prinzen-Serie 01. Der verschollene Prinz - C.S. Pascat

    Der verschollene Prinz
    Nazurka

    Nazurka

    25. September 2016 um 18:59

    Prinzen-Serie 01. Der verschollene Prinz - C.S. Pascat Einnehmer und innovativer erster Band der phantastischen Prinzen-Saga!Der verschollene PrinzKlappentext:"DER BEGINN EINER MAGISCHEN LIEBEDamen, der Kronprinz von Akielos, verliert durch ein Komplott seines Halbbruders den Thron und wird in die Sklaverei verkauft - ausgerechnet an Laurent, den Prinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent - eitel, arrogant und grausam - steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, entdeckt Damen eine andere Seite von Laurent, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seine Freiheit oder Laurent ..."Informationen zur Autorin:C.S. Pascat wurde in Australien geboren und studierte an der University of Melbourne. Sie ist viel gereist und hat bereits in den verschiedensten Städten gelebt, u.a. in Tokio und in Perugia. Die Autorin lebt und arbeitet in Melbourne. Der verschollene Prinz ist ihr erster Roman. Autorenhomepage: www.cspacat.com(Aus: Der verschollene Prinz, Informationen zur Autorin)RezensionSeine Familie abgeschlachtet, des Thrones verbannt und in die Sklaverei verkauft durch seinen eigenen Halbbruder: Das ist Damens derzeitige Situation. Dabei wurde der Kronzprinz von Akielos von seinem eignen Halbbruder Kastor verraten und und als Friedensgeschenk an ihre schlimmsten Feinde in Vere ausgeliefert. Unerkannt und ob des Gerücht seines Todes ist es Damens Aufgabe, als Lustsklave ausgerechnet dem arroganten und grausamen Prinzen Laurent, Veres Thronfolger, zu dienen. Der Grad zwischen Überleben und unentdeckt bleiben und seiner geplanten Flucht ist mehr als Schmal. Doch als sich am Hof von Vere eine Intrige größten Ausmaßes erhebt, muss der verschollene Prinz sich entscheiden: Seine Freiheit - oder für Prinz Laurents Leben einstehen.Der verschollene Prinz von C.S. Pascat ist ein interessantes und in vielerlei Hinsicht interessantes Debüt, welches eine ungewöhnliche Charakterkonstellation und ambivalente Gesellschaftskonventionen gekonnt in einer phantastischen Geschichte mit Intrigen, einem dichten Plot, einer ungewöhnlichen (sich noch aufbauenden) Liebesgeschichte  und undurchsichtigen Figuren verbindet. So wird man zu Beginn Zeuge des Verrats Kastors an seinem Bruder und Thronerbe Damen, der als Protagonist der Storyline auftritt und dessen Geschichte und Entwicklung man gespannt verfolgt. Dabei stehen viele interessante Charaktere und Plotentwicklungen im Vordergrund und tragen den Handlungsstrang fast schon von selbst in ein rasantes Inferno.Damen, den man als Hauptfigur der Geschichte kennenlernt, ist ein Mann, der viele gute Eigenschaften mit sich bringt, jedoch auch nicht zu unterschätzen ist. Er findet sich in einer Situation wieder, die ihm so gar nicht passt (wer will auch schon der Sklave eines arroganten und grausamen Herrschers sein, der sogar noch jünger ist, als man selbst?) und muss mehr als einmal seinen Stolz herunterschlucken, um nicht gleich sein Leben zu verwirken. Interessant wird es allerdings vor allem dann, als er als Laurents Lustsklave auftreten soll - eine Rolle, die ihm mehr als zuwider ist. Als Leser kann man diesen Gedanken sicher leicht teilen und empfindet Mitleid mit Damen. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Beziehung zwischen diesen beiden Figuren zunächst in eine ganz andere Richtung geht. Durch das gesellschaftlich ambivalente Bild, welches dem genauen Gegenteil der realistischen europäischen Gesellschaft entspricht, sind heterogeschlechtliche Annährungen mehr als Tabu. Und so wundert es einen auch nicht, wie es sich am Hofe von Vere verhält: Obszönes, erotisches und sehr freizügiges Verhalten ist das normale Verhalten am Hof - eines, das man vom Prinzen selbst auch erwartet. Umso erstaunlicher daher, dass die Beziehungsstruktur der beiden Figuren zunächst mehr als eiskalt abläuft und so genau das nicht eintritt, was man bei so einer gesellschaftlichen Voraussetzung eigentlich erwartet. Doch schnell findet man heraus, dass hier deutlich mehr auf dem Spiel steht und Laurents Charakter vielschichtig und seine Motive mehr als undurchdringlich sind. Er ist eine interessante und ambivalente Figur, von der man sicherlich in den nächsten Bänden noch deutlich mehr erfahren möchte - und dessen Beziehung zu Damien, die so in dieser Form noch nicht besteht, eine neue Wendung nimmt. Neben diesen beiden Figuren bleiben die meisten Nebencharaktere allerdings eher blass und die Antagonisten der Story sind doch sehr stereotyp gezeichnet (wenn man überhaupt Informationen über sie erhält).Die Geschichte selbst lässt sich aufbrechen in verschiedene Bereiche. Zum einen haben wir ein Fantasysetting mit einer fikitiven Gesellschaft, welche sehr erotisch angehaucht ist. Freizügigkeit, öffentliche Vergewaltigungen und Zuschaustellungen in Orgien werden wie beiläufig in der Story erwähnt und bilden einen wichtigen Pfeiler für die Geschichte und das Worldbuilding, dass darüber hinaus jedoch etwas zu kurz kommt. Der gesamte Plot spielt sich mit wenigen Außnahmen nur im Königspalast von Vere ab und grenzt die Entfaltung und Beschreibung der Welt daher doch sehr ein. Zum anderen jedoch bietet die Geschichte einen politisch Integranden Plot, der den Leser durchaus zu fesseln weiß. So werden einem wenige Informationen und viele kryptische Dialoge und Handlungen präsentiert, die erst zum Schluss der Geschichte ein großes Gesamtbild ergeben. Kommt man eher etwas schwer in die Geschichte rein, so kann sich der Leser mit fortschreitender Seitenzahl gegen Ende des Romans kaum noch der Story entziehen. Und obgleich viele Twists und Turns doch eher vorhersehbar waren, bietet die Geschichte, einmal zugänglich geworden, noch viel Potenzial nach oben. Es bleibt dabei vor allem zu hoffen, dass der Nachfolger mehr über die Antagonisten der Story und eine stärkere Tiefgründigkeit gegenüber den Charakteren aufbauen wird und dass sich die Beziehungsstruktur zwischen Damien und Laurent ebenfalls (in eine bestimmte Richtung) entwickeln wird.FazitDer verschollene Prinz von C.S. Pascat ist nach anfänglichen Schwierigkeiten ein interessantes, innovatives und spannendes Debüt, welches mit durchaus individuellen Gesellschaftskonventionen, überzeugenden politischen Intrigen und sympathisch ambivalenten Figuren aufwarten kann, die den Leser das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. Trotz kleinerer Schwächen und der Vorhersehbarkeit der Wendungen innerhalb des Plots ist dies definitiv ein Fantasyroman, der mehr als lesenswert daherkommt.Gesamte Reihe in einem Überblick:01. Der verschollene Prinz02. Das Duell der Prinzen03. Die Rückkehr des Prinzen (ET unbekannt)Gesamtausgabe aller drei Romane:Die Prinzen (ET: 09. Januar '17)Pro & Contra+ Interessantes Gesellschaftsbild+ Sexueller Aspekt der Story+ Laurent als ambivalente Figur+ Spannend und einnehmen trotz anfänglicher Schwierigkeiten+ Sprachstil ansprechendo Potenzial der Geschichte noch nicht ganz ausgeschöpfto Wendungen im Plot eher vorhersehbar- Nebencharaktere haben keinen Tiefgang- Antagonisten eher stereotyp und ohne Tiefe (oder tiefgründige Motive)Bewertung:Handlung: 4/5Charaktere: 4/5Lesespaß: 4/5Preis/Leistung: 4/5Insgesamt:C.S. PascatFantasyserieVerlag: Heyne , BroschiertGenre: Fantasy; RomanOriginaltitel: Captive PrinceE.Termin: 15. Juni 2015 (Ausgabe von Heyne)ISBN/ASIN: 3453316088ISBN-13: 978-3453316089Preis: 12.99 €, 320 Seiten

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  • Ich kann es nicht weiterempfehlen!

    Der verschollene Prinz
    Gueldenstern

    Gueldenstern

    06. September 2016 um 09:32

    Der verschollene Prinz ist im Hinblick darauf, das es Fantasy mit Queeren Themen bei Mainstreamverlagen in Deutschland eher schwer hat, durchaus etwas Besonderes. Leider spiegelt sich das nicht in der Handlung wieder. Ich fand die Geschichte insgesamt eher schwach konzipiert. Vor allem die Welt in der der Roman spielt, hat mich dabei nicht gänzlich überzeugt. Pacat bemüht sich dabei gängige Kategorieren aufzubrechen, das gelingt aber hier eher weniger. Denn das Homosexualität hier akzeptiert ist, hängt auch damit zusammen, das es für die Männer im Roman praktischer ist, Sex mit Männern zu haben, als mit Frauen. Diese könnten ja schwanger werden. Immer wieder stößt man auf dieses bemühte, Homosexualität als etwas normales darzustellen. Das heißt nicht, das ich es generell Ablehne, aber ich finde einfach das Pacat das nicht überzeugend macht. Man merkt einfach immer wieder die Absicht dahinter und das lässt es wiederum nicht glaubwürdig erscheinen. Die Handlung ist an sich auch leicht durchschaubar. Eigentlich liest es sich eher wie eine der zahlreichen Gayromance-Stories, die man zu Hauf (und tatsächlich auch zum Teil besser) im Internet findet. Soweit ich das herausfinden konnte, war Pacats Roman ursprünglich tatsächlich erst online auf einer dieser Plattformen zu finden. Nachdem ich Band 2 auch schon gelesen habe, bin ich mir sehr sicher, zu wissen, wie die Geschichte ausgehen wird. Wobei ich fand, das dies auch schon hier klar wird. Das ganze Schema von "Der verschollene Prinz" passt in das Schema, in dem oftmals ein Mann eher der Unterdrückende, dominante Part ist und der andere, der, der erst dafür sorgt das Liebe entsteht. Der aber gleichzeitig auch unterdrückt wird. Das spiegelt sich auch sehr offensichtlich in der Handlung wieder, denn Damen ist Laurents Sklave. Laurent fand ich etwas spannender konzipiert, vielleicht weil er durch seine eher düstere Seite, etwas fassettenreicher wirkte. Trotzdem insgesamt betrachtet, hat es mich nicht unbedingt begeistert. Die Fantasyelemente haben mich dabei genausowenig überzeugt, wie die Geschichte selbst. Im Original gibt es insgesamt drei Bände, allerdings hat Heyne wohl entschieden, den dritten Band gleich nur noch in einem Sammelband heraus zu bringen. 

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  • ICH WILL DAMEN SEIN!!!!!!!

    Der verschollene Prinz
    AdamBogs

    AdamBogs

    20. June 2016 um 09:37

    ACHTUNG: Diese Rezension enthält auch Meinungen über Band 2: Duell der Prinzen!!!!!OK, ich weiss ...dieser Titel ist ein wenig - gewagt, aber ich will er sein ;))))Aber bevor ich zu schwärmen anfange, hier der Klappentext:Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder an Laurents Seite zu kämpfen und das Geheimnis um dessen eiskaltes Herz zu lösen ...Zu aller erst muss ich der Autorin ein Lob geben, so wie auch dem Heyne Verlag. Beide haben ihren Job gut gemacht, sodass man in diesem Buch, so wie auch im zweiten Band DUELL DER PRINZEN etwas völlig Neues geboten bekommt. Natürlich gibt es bereits etliche Bücher mit Schwulenelementen darin - aber dennoch nicht auf diese Art und Weise, wie sie Damen der Hauptcharakter erlebt.Von Anfang an war ich in der Geschichte drin. Ich hab sehnsüchtig darauf gewartet dieses Buch zu lesen und ich wurde bis zum Schluss nicht enttäuscht - auch wenn das Buch etwas zu kurz geraten ist. Es endet mitten im Geschehen, wodurch man gezwungen ist, sofort den zweiten Teil zu lesen, was ich auch gemacht habe ;)))))) ... was Laurent angeht: DER WILL ICH NICHT SEIN, auch wenn er im zweiten Buch etwas - lockerer wird, sag ich jetzt einmal. Er hat mir von Anfang an bis ins zweite Buch nicht so gefallen. Danach fing er mir sympathisch zu werden, was er bis jetzt geblieben ist. Was auch sonst! Ich muss ja auf Teil 3 warten -_-,,, ABER ICH WILL NICHT WARTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Tja, das muss ich wohl, den englisch-lesen übetrifft mein englisches Können :pWas soll ich sonst noch sagen: Im Grossen und Ganzen haben mir beide Bände wirklich gefallen. Ich kann sie daher nur empfehlen, auch wenn ich jene vorwarne, die nichts mit Sex-Szenen anfangen können, es sich zu überlegen, diese Bücher zu legen. Allen anderen sage ich: zugreifen und packenlassen. Den diese besagten Szenen sind so genial, direkt, authenisch und ... ach, ich will lieber nicht zu viel sagen :P Ein HOCHGENUSS für alle die sowas mögen. Und was das Fantasy anbelagt - den genau so wird es angeschrieben - stimmt auf die Welt, in der die Handlung abläuft, ansonsten ist es merkwürdig meiner Meinung nach. Den nicht einmal taucht etwas auf, oder jemand, den man in die Kategorie FANTASTISCH einordnen kann. Aber schei** drauf, wie es die Charakter aus den Büchern sagen würden ;) GRINSSo und jetzt bin ich wieder still. Peace und Danke für euren Besuch ;)

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  • Ein verschlossenes Herz das man ergründen möchte...

    Der verschollene Prinz
    Sombraluna

    Sombraluna

    12. May 2016 um 18:35

    Meinung: "Der verschollene Prinz" ist für mich der allererste Roman in dem eine Gay-Romance vorkommt bzw. ihren Anfang nimmt. Und ansich hat mir das Buch sehr gut Gefallen, normalerweise mag ich Bücher nicht in denen Sklaverei oder "Unterwerfung" vor kommt. Aber bei diesem Buch hatte mich der Klappentext etwas angesprochen und gleichzeitig wurde es mir auch von einer lieben Bloggerkollegin empfohlen. Die Geschichte lässt einen auch gar nicht lange zappeln, den schon auf der ersten Seite geht es los, man wird sofort ins Geschehen geworfen und ist mitten drin. Keine ruhige Einleitung, sondern der sofortige Start in die hinterlistigen Machenschaften von Damens Halbbruder der ihn mitten in der Nacht überfällt und ihn vom Thron stürzt. Es kommt zwar Anfangs alles recht schnell und viel auf einmal, wo man etwas hinterher komme muss, aber mir hat das sehr gefallen, den so ist man sofort in der Geschichte drin und braucht auch nicht sehr lange zum reinkommen. Der Schreibstil geht einem auch sehr leicht von den Lippen und größtenteils erfährt man die Geschichte nur aus Damens Sicht. Nur den Kampfszenen ist manchmal etwas schwer zu folgen. Es ist mal eine etwas andere High-Fantasy Geschichte, die mir bisher gut zusagt. Für mich war es zwar Anfangs schwierig mich etwas damit anzufreunden, denn wie gesagt kann ich mit Sklaverei uns sowas überhaupt nichts anfangen, aber in dieser Geschichte sieht man die Sklaven etwas mit anderen Augen und lernt sie von einer ganz anderen Seite kennen. Es gibt aber auch momente im Buch wo es mir vorkam als würde nichts neues passiere und das es immer das selbe ist, aber davon kommt man schnell weg, den je mehr man liest, desto mehr will man über die Geschichte und vor allem über Laurent erfahren. Man sollte denken das man Laurent hassen lernt, allein wie er mit Damen umspringt, aber man merkt schnell das es fast schon verständlich oder menschlich ist das er kein Vertrauen zu irgendwem hat oder warum er so verbittert ist. Man könnte auch eher sagen das er verletzt ist. Ich konnte Laurent nicht hassen, den man kann sehen das hinter dieser harten Schale auch noch ein Weicher Kern steckt, den man unbedingt ergründen möchte. Wenn ich eher hassen gelernt hatte war Damens Halbbruder Kastor oder auch der derzeitige Regent von Vere und Onkel von Laurent. Damen hingehen war mir relativ neutral, ich fand an ihm gab es jetzt nichts besonderes das ich mich mit ihm jetzt besonders anfreunden konnte. Außer natürlich der Tatsache das der ziemlich übel hintergangen wurde und das vom eigenen Fleisch und Blut. Er ist für mich die ganz normale typische Heldenfigur. Die Liebe zwischen Damen und Laurent entwickelt sich Schritt für Schritt, in diesem Roman lernten sie sich erstmal kennen und kamen sich nur langsam näher. Sie entwickelt sich also nicht von jetzt auf Gleich, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt und ich bin gespannt was noch daraus wird. Vor allem ohne das es in einem Drama endet. Die Geschichte hat auf jeden Fall Gefühl und man lernt Charakter lieben und auch hassen, man denkt viel über die grundverschiedenen Länder, Sitten und Charakter nach. Aber leider reist es mich auch nicht so mit, das es mich vom Hocker haut. Aber auch Erasmus seine Geschichte die in den letzten Seiten auch noch erwähnt wird, ist interessant und bringt einem so einiges näher. Fazit: Die Idee der Geschichte finde ich interessant, aber ich denke man kann da noch viel mehr raus holen. Mich interessiert vor allem die weitere Geschichte um Laurent, ob es Damen noch schafft sich in sein Herz zu schleichen und ob es noch mehr Gründe für sein verhalten gibt. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben an der Geschichte, auch wenn sich mich nicht hundertprozentig überzeugen konnte, dennoch ist sie sehr interessant und kann noch gut ausgebaut werden. Man lernt die Sklaverei aus einer ganz anderen Sicht kennen, obwohl ich immernoch nichts damit anfangen kann, fand ich es trotzdem interessant eine Geschichte mal auf diese Art zu erleben. Für jeden der etwas mit Gay-High-Fantasy anfangen kann kann die diesen Roman auf jeden Fall mal nahelagen. 

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  • Der verschollene Prinz

    Der verschollene Prinz
    Amerdale

    Amerdale

    11. March 2016 um 22:07

    Bei dem Buch hab ich mich echt auf den ersten Blick verliebt – nämlich schon in das Cover, bevor ich überhaupt ein Wort der Beschreibung gelesen habe. Die simple Zeichnung nur in Grautönen hat ich direkt angesprochen. Wirklich toll gemacht. Aber nur deswegen habe ich das Buch dann doch nicht gelesen. Wobei ich dazu sagen sollte, dass Heyne es in das Genre Fantasy einordnet – eine Einordnung, der ich nicht wirklich zustimme. Denn das einzige fantastische, dass ich – zumindest in diesem Auftaktband – entdeckt habe, war dass es halt in einer fiktiven Welt spielt. Aber genauso gut hätte die Handlung auch im Rom/Griechenland der Antike stattfinden können ohne dass es Auswirkungen gehabt hätte. Ich würde es eher als (Gay) Romance/Liebesgeschichte einordnen. Auch wenn es auf der anderen Seite, in diesem Band, nicht wirklich zu irgendwelchen romantischen/sexuellen Szenen oder Momenten kommt, so gibt es doch genug Andeutungen, dass es genau in diese Richtung gehen wird. Was ja auch absolut nichts schlimmes ist, aber ich hatte doch irgendwie gedacht, dass da noch was mehr Fantasy-mäßiges, beispielsweise Magie oder Drachen, vorkommen würde. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist klar und schnörkellos, aber gleichzeitig beschreibt die Autorin Szenen ausreichend, so dass ich mir die einzelnen Räume und Situationen immer sehr gut vorstellen konnte. Die Handlung dagegen ist etwas dünn. In den gut 300 Seiten passiert nicht wirklich viel. Und auch eine Charakterentwicklung findet kaum statt. Damen und Laurent sind noch die gleichen Personen, wie sie am Anfang waren, nur dass sie inzwischen mehr über einander erfahren haben. Wobei die 317 Seiten sowieso noch eine kurze Bonus-Geschichte enthalten, welche die Vorgeschichte von Erasmus, einem halbwegs wichtigen Charakter, erzählt. Allerdings fand ich Erasmus so sterbenslangweilig und vor allem passiv, dass mir seine Geschichte eh egal war und ich die Seiten auch nur überflogen hab. Hätte man von mir aus gern weglassen können beziehungsweise nutzen können um die Vorgeschichte oder Perspektive von einem der aktiveren Charaktere, zum Beispiel Nicaise, Jokaste oder den Konzilmitgliedern, zu erzählen. Es fällt mir schwer das Buch zu bewerten, weil es einerseits während des Lesens total fesselnd war und ich nicht aufhören konnte, aber irgendwie danach auch nicht wirklich befriedigend war. So ähnlich wie bei einer Tüte Chips, es schmeckt toll, man kann nicht aufhören, aber gleichzeitig sättigt es auch nicht wirklich. Aber ich mag Chips trotzdem sehr. Und das gleiche gilt auch für das Buch, egal wie schräg der Vergleich ist. Und es macht mich neugierig darauf, was im nächsten Band, mit noch schönerem Cover*, passiert. Vor allem, ob es endlich mal zu mehr als nur Andeutungen kommt.

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  • Buchverlosung zu "Der verschollene Prinz" von C.S. Pacat

    Der verschollene Prinz
    LittleDragonsLibrary

    LittleDragonsLibrary

    13. December 2015 um 12:02

    Huhu,
    ich wünsche euch einen schönen 3. Advent! Am 11.12. ist mein Blog nun 1 Jahr alt geworden, daher gibt es dieses Mal ein größeres Gewinnspiel und 4 Gewinne 

    Unter anderem könnt ihr "Der verschollene Prinz" gewinnen. 

    Zur Teilnahme geht es hier lang

  • Enttäuschend

    Der verschollene Prinz
    thebookpassion

    thebookpassion

    10. November 2015 um 09:55

    Durch die skrupellose Intrige seines Bruders ist der Krigerprinz Damen, der rechtmäßige Erbe von Akielos, in die Sklaverei verkauft worden und ausgerechten Laurent, der Kronprinz des verfeindeten Reichs bekommt Damen als Genschenk überreicht. Lauren ist eitel und vor allem sehr brutal, zudem ist Laurens und sein Palast extrem locker bezüglich körperlicher Nähe. Damen sucht ununterbrochen nach einer Fluchtmöglichkeit… Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, hoffte ich auf einen interessanten und mitreißenden Fantasyroman. Jedoch weißt die Geschichte kein einziges Fantasyelement auf. Schon nach wenigen Seiten war klar, was mich wirklich erwartet und zwar Sex und etwas Politik. Schon nach wenigen Seiten ging es in dem Roman zur Sache. Leider wurden die Szenen, die sich hauptsächlich unter Männern abspielten, sehr plump und ich muss leider sagen, wirklich ordinär, geschildert. Die Autorin fokussiert wirklich kaum andere Elemente und so habe ich einfach nichts über die Welt erfahren, außer dass es Sklavenhandel gibt und das viele Intrigen geschmiedet werden. Die Welt bleibt also absolut flach und eindimensional, jedoch ändert dies sich zum Schluss etwas, sodass ich etwas mehr über die Welt und die Menschen erfahren habe. Der Roman hätte einfach noch einige Seiten mehr benötigt, denn grade als ich gedacht habe: ohh, die Autorin bekommt die Kurve, endet der Roman. Der Schreibstil wirkt grade zu Anfang sehr plump. Die Dialoge sind sehr umgangssprachlich gehalten und es ist einfach kaum Spannung vorhanden. Zudem konnte ich aufgrund der plumpen Schreibweise einfach nicht mit dem Protagonisten Damen mitfiebern. Die Figuren waren für mich nicht greifbar und ich konnte absolut keine Beziehungen zu ihnen aufbauen. Erst zum Ende hin habe ich wenigstens minimale Informationen zu den Figuren erhalten, sodass sie nicht ganz so eindimensional wirken. Alles in allem hat mich der Roman wirklich enttäuscht, da ich einfach etwas vollkommen anders erwartet habe und ich mich nicht mit dem ordinären Schreibstil anfreunden konnte. Zum Glück ist es der Autorin zum Schluss jedoch noch gelungen eine leichte Kurve zu bekommen, sodass die Figuren und die Geschichte etwas mehr tiefe erhalten haben. Obwohl mich der erste Teil nicht überzeugen konnte werde ich der Autorin vielleicht noch einmal eine Chance geben. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de      

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  • Nicht mein Fall

    Der verschollene Prinz
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    08. November 2015 um 20:04

    Damen bzw. Kronprinz Damianos von Akielos ist Opfer einer gewaltigen Verschwörung durch seinen Bruder. Dieser lässt seinen Vater ermorden und seinen Bruder gefangen nehmen, um selbst an die Macht zu kommen. Aber er lässt Damen nicht einfach töten, nein, er verschenkt ihn als Lustsklaven an das verfeindete Königreich Vere. Es soll ein Friedensangebot an den zukünftigen König Veres, Prinz Laurent, dienen. Doch dieser hat genug eigene Probleme und ist mit dem vermeintlichen Geschenk nicht wirklich glücklich. Auch Damen wäre lieber an einem anderen Ort und nicht den Launen seines arroganten und eitlen Herrn ausgeliefert. So oft er kann sucht er nach einem Fluchweg und findet sogar einen. Nun muss er nur noch den richtigen Zeitpunkt abwarten. Wird Damen es schaffen zu fliehen? Das Cover ist mit seiner weißen Färbung, der Zeichnung im Hintergrund und der farbigen Schrift recht schick geworden. Vor allem die Schriftart des Wortes Prinz ist sehr edel und gefällt mir richtig gut. Die Zeichnung im Hintergrund sind zwei Hände, die einander festhalten. Die eine in Stoff gehüllt, die andere in Ketten gelegt. Es sind die Hände von Laurent und Damen. Die gesprengten Ketten an Damens Arm sprechen für sich und deuten den Verlauf der Geschichte ansatzweise an. Die Protagonisten sind Damen und Laurent und wie Feuer und Wasser. Damen ist athletisch, kampferprobt und hat das Herz am rechten Fleck. Obwohl er sich in Gefangenschaft befindet, denkt er meistens an sein Volk oder die Sklaven, die mit ihm aus seiner Heimat nach Vere verfrachtet wurden und ist sich auch nicht zu schade seinen Stolz für sie aufzugeben. Intrigen und Ränkespiele sind ihm zuwider, in diesen ist Laurent jedoch ein wahrer Meister. Das muss er auch sein, denn in Vere stehen diese Dinge an der Tagesordnung und der junge Prinz hat alle Hände voll damit zu tun, sich durch die politischen Verworrenheiten zu kämpfen und seinen Status zu behalten. Denn bis zu seinem 18. Geburtstag herrscht sein Onkel über das Königreich und allem Anschein nach hält dieser nicht wirklich viel von seinem Neffen. Man sieht also, dass sie nicht nur im gesellschaftlichen Status völlig unterschiedlich sind, sondern auch menschlich völlige Gegensätze darstellen. Zur Geschichte kann ich erstmal soviel sagen, dass das Genre Phantasy nicht passt bzw. nicht ganz. Die gesamte Handlung spielt sich zwar in einem fiktiven Königreich ab, aber der Anteil an Erotik ist so groß dass man es auch als Roman aus diesem Genre bezeichnen könnte. Besonders im ersten Drittel des Buches hatte ich das Gefühl im Sündenpfuhl des Phantasygenres gelandet zu sein, denn was sich da abgespielt hat ist um einiges derber, als das was ich in einigen so genannten Erotikromanen lesen durfte. Jugendfrei ist das ganze jedenfalls nicht. Außerdem darf man bei diesem Buch auf keinen Fall homophob sein oder etwas gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen von Männern haben, denn diese Beziehungsform dominiert das ganze Buch und ist in der Gesellschaft dieser fiktiven Welt gang und gäbe. Wenn man es dann endlich durch das erste Drittel geschafft hat, beginnt eine ganz interessante Geschichte mit Intrigen, Mordversuchen und politischem Geplänkel, die mit der Zeit auch zu unterhalten weiß. Der Stil ist angenehm und flüssig zu lesen, so dass man relativ schnell mit dem Buch durch ist. Gefallen hat es mir aber nicht wirklich. Das erste Drittel hat so gar nicht meinen Vorstellungen eines Phantasybuches entsprochen und der Rest war auch nicht so besonders, als dass es da noch irgendetwas retten konnte. Für Leser, die gerne mal ein Phantasy/Erotik Buch mit schwulen Pärchen lesen möchten und sich mit leichter Lektüre unterhalten wollen, kann ich das Buch empfehlen. Mir hat das Cover noch am besten von allem gefallen und daher kann auch nichts besseres als 2 von 5 Punkten dabei herausspringen.

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  • Der verschollene Prinz

    Der verschollene Prinz
    MissDuncelbunt

    MissDuncelbunt

    26. October 2015 um 21:57

    Inhalt. Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft - ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder an Laurents Seite zu kämpfen und das Geheimnis um dessen eiskaltes Herz zu lösen ... Charaktere. Damen ist Prinz von Akielos und wird als Opfer einer Intrige der persönliche Sklave seines Feindes, dem Thronfolger von Vere, Prinz Laurent. Natürlich will Damen so schnell wie möglich fliehen. Aufgrund der Umstände bleibt er doch. Und will wieder fliehen. Bekommt wieder andere Gründe, die ihn die Flucht vergessen lassen. Flieht dann mal tatsächlich... Dieses Hin und Her machte Damen für mich schwer greifbar. Auch sein Schwanken zwischen "Jeden Gedanken unverblümt raushauen" und "Sich der Untergebenheit eines Sklaven anpassen" machte es mir schwer. Für die Folgebände interessiert es mich, ob das nun sein Typ ist oder ob er sich charakterlich noch festigt. Laurent dagegen ist im Großteil des Buches genauso, wie im Klappentext beschrieben. Dabei gelang es der Autorin jedoch, kleine Andeutungen einzustreuen, die die Neugier darauf wecken, was hinter dieser Fassade steckt. Meinung. Das Buch hat zwei Themen: Sex und Politik. Quasi wie Game of Thrones, nur ohne die Magie. Dass das Konzept funktioniert, ist unabstreitbar. Gepaart mit einem flüssigen, fesselnden Schreibstil habe ich das Buch in einem Rutsch weggelesen. Man landet in einer Welt voller Intrigen und Dekadenz. Die Informationen  über die fremden Königreiche, denen Damen und Laurent entstammen, werden sehr gut eingestreut, ohne das man die typische Geschichtsstunde liest. Allerdings erfährt man hauptsächlich die relevanten politischen Details, die zum Verständnis der Intrigen nötig sind. Und die waren verdammt gut durchdacht. Ansonsten geht es meistens um die Sex- und Sklavenkultur des jeweiligen Landes. Wenigstens eine Karte hätte ich ganz interessant gefunden. Unbestreitbar geht es in diesem Buch auch viel um Gewalt und Vergewaltigung. Wer so etwas nicht gern liest, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Und wer etwas gegen Homosexualität hat, sowieso. Bis zur prickelnden Spannung zwischen Damen und Laurent fehlte nämlich noch einiges, da Band 1 meiner Meinung nach erstmal zur Vorstellung der Situation diente. Ehrlich gesagt, fand ich es sogar gut, denn das lies Zeit für eine entsprechende Entwicklung von Situation und Charakter der jeweiligen Figuren.  Fazit. Man muss das Konzept mögen. Mir gefiel es :D

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  • Liebesgeschichte mal anders!

    Der verschollene Prinz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2015 um 16:53

    Das Cover hat mir recht gut gefallen, es ist sehr schlicht und doch sehr aussagekräftig. Es zeigt gleich um was es in der Geschichte geht. Auch der Klappentext hat mir recht gut gefallen und ich habe mich entschlossen einfach mal in das Genre Gay-Literatur hineinzuschnuppern. Da ich auch noch keine Bücher dieses Genre gelesen hatte, war ich unvoreingenommen, kann aber auch nicht großartig vergleichen. Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig, sehr bildlich und bei den Protagonisten sehr detailreich. Leider fehlen mir einfach ein paar Hintergrundinformationen die die Geschichte abgerundet hätten. Die Welt an sich bzw. die Königreiche in denen sie leben wurde nur kurz angerissen. Man konnte verstehen das die beiden Königreiche sich bekriegen aber warum genau wurde nicht ausreichend thematisiert. Damen ist der Kronprinz von Akielos und Laurent der Prinz des verfeindeten Vere, durch einen Hinterhalt gerät Damen nach Vere und landet als Sklave bei Laurent, der anfangs wie ein Tyrann wirkt und Damen nur als Spielfigur benutzt. Doch das Blatt wendet sich und Damen erkennt die wirkliche Natur von Laurent und nun muss er sich entscheiden, Freiheit oder Laurent? Ich möchte hier nicht zu viel verraten aber welche Entscheidung er trifft war ziemlich vorhersehbar! Auch die Nebencharaktere sind recht gut beschrieben aber nicht wirklich mit Persönlichkeit, sie wirken wie Lückenfüller aber bringen trotzdem Schwung in die Geschichte. Die Erotik in dem Buch ist angenehm ausgedrückt, hier und da etwas vulgär aber ansonsten ertragbar. Jetzt fragt man sich bestimmt, warum ich dem Buch trotzdem 4 Sterne geben kann nachdem ich so eine Einschätzung geschildert habe. Ich verrate es euch: Ich habe Damen und Laurent einfach ins Herz geschlossen, sie trotzen den Sitten und lieben sich. Das reicht mir vollkommen für eine gute Spannung im Buch, zu erfahren wie es mit den beiden weiter geht. Fazit: Eine interessante Liebesgeschichte mal anders, mein erstes Buch aus dem Genre Gay-Literatur, ich bin begeistert. Trotz einiger "Schwachstellen" freue ich mich auf die Fortsetzung und brenne darauf zu wissen wie es weiter geht!

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  • Gay Fantasy mit erotischen Elementen

    Der verschollene Prinz
    Romanticbookfan

    Romanticbookfan

    14. October 2015 um 09:59

    Damen ist der Kronprinz von Akielos, doch durch einen Komplott verliert er alles und wird als Sklave an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere, verkauft. Laurent ist alles, was Damen an Vere verabscheut: Eitel, arrogant, grausam und intrigant. Notgedrungen muss er sich an das Leben am Hofe gewöhnen und entdeckt, dass Laurent auch andere Seiten hat... Meine Meinung: Damen ist so wie man sich einen guten zukünftigen Herrscher vorstellt: Er ist integer, loyal und denkt an das Wohl seines Volkes. Dass er nun den Sklaven spielen soll, fällt ihm mehr als schwer, vor allem weil er Laurent und die anderen Adligen verabscheut. Das Leben am Hofe von Vere ist von Offenherzigkeit geprägt. Es ist üblich sich Sklaven des gleichen Geschlechts zu halten, die sich auch sehr öffentlich um die Belange ihrer "Herren" kümmern. Zum Glück für Damen hat Laurent kein sexuelles Interesse an ihm, trotzdem gerät er das ein oder andere Mal in brenzlige Situationen, bei der die Autorin zum Glück nie eine Grenze überschreitet. Die Dynamik zwischen Laurent und seinem Onkel, dem König ist interessant und nicht einfach zu durchschauen. Laurent ist in den Augen seines Onkels ein Tu-Nicht-Gut, der seine Pflichten vernachlässigt. Doch dass hier viel mehr dahinter steckt, wird nach und nach klar. Auch das Verhältnis zwischen Damen und Laurent ändert sich. Während am Anfang nur Hass zwischen den beiden existiert, weicht dies vorsichtigem Entgegenkommen. Auch wenn Laurent Damens Herr ist, lässt sich Damen nicht unterkriegen. Das Ende ist relativ offen gewählt, doch die Fortsetzung erscheint zum Glück schon im Januar 2016. Fazit: Der verschollene Prinz ist eine interessante Fantasygeschichte zwischen zwei verfeindeten Königreichen. Wichtig: Es gibt explizite erotische Handlungen zwischen Männern. Wer das mag, bekommt mit "Der verschollene Prinz" eine sehr interessante Story!

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  • Gut, aber sehr brutal

    Der verschollene Prinz
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    12. September 2015 um 20:35

    Inhalt: Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder an Laurents Seite zu kämpfen und das Geheimnis um dessen eiskaltes Herz zu lösen ...(Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, da es das Thema passend widerspiegelt ohne aufdringlich zu sein. Titel: Der Titel ist okay, wobei der Englische mir besser gefällt, denn Damen ist ja nicht verschollen, sondern wird Dank einer Intrige für tot erklärt. Schreibstil: Eins muss man dem Buch – trotz der Kritikpunkte, die ich nachher noch ansprechen werde – lassen: Es ist unglaublich fesselnd und schwer aus der Hand zu legen. Obwohl es in der 3. Person und ausschließlich aus Damens Sicht geschrieben ist, ist es sehr emotional und es fiel mir leicht, in seiner Welt zu versinken, sodass ich gar nicht mitbekam, wie die Zeit verflog. Die Kapitel sind recht lang, was mich normalerweise stört, aber hier fiel es absolut nicht auf, denn die Zeilen flogen nur so dahin. Allerdings ist der Klappentext ein wenig missverständlich, denn er deutet auf eine homosexuelle Liebesgeschichte hin, die eventuell schnulzig werden könnte. Wer das sucht, muss woanders weitersuchen, denn das Buch ist teilweise sehr brutal und von Romantik war zumindest hier im ersten Band nichts zu spüren. Charaktere: Damen war mir auf der einen Seite sehr sympathisch, auf der anderen ein wenig schwer einzuschätzen. Am Anfang kam er mir ziemlich naiv vor und es hat in meinen Augen recht lange gedauert, bis er wirklich verstand, dass er verraten wurde. In Laurents Gewalt durchlebt er einige Gefühlsschwankungen, die aufgrund der Ausnahmesituation auch durchaus nachvollziehbar sind, aber oftmals kamen sie sehr plötzlich. Laurent hingegen war dafür sehr durchdacht charakterisiert. Er ist kühl, berechnend und misstraut allem und jedem, was er auch muss, denn der Hof in Vere ist ein einziges Minenfeld. Ich war zwar am Anfang auch geschockt darüber, wie sehr er Damen misshandelt und auch sexuell demütigt, aber je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto mehr versteht man warum. Es ist seine Taktik, sich den Rücken freizuhalten. Was ich sehr gut fand, ist dass die beiden nicht Hals über Kopf zusammenkommen. Ich will nicht spoilern, aber die Zwei haben noch nen langen Weg vor sich, wenn sie sich bis dahin nicht gegenseitig umbringen … Erwähnenswert: Aufgrund der detaillierten Sexszenen, Folter und Vergewaltigung absolut nicht jugendfrei. Stuck in my Head: »Laurent löste den Blick vom Regenten und heftete ihn wieder auf Damen. In seinen blauen Augen lag weder die übliche Feindseligkeit noch Arroganz noch Verachtung, sondern etwas, das Damen überhaupt nicht deuten konnte.« (S.191)  Kriesenreif: Ich bin sehr verwundert darüber, dass der Heyne Verlag hier keine Altersempfehlung angegeben hat, denn das Buch hat es bitternötig, weshalb ich auch einen Stern abziehe. Das geht einfach gar nicht! Fazit: Tolle Story, zwei sehr interessante Charaktere, aber auch eine Menge Gewalt. Wer gute Nerven und nichts gegen eine gehörige Portion homosexueller Szenen hat, sollte sich das Buch definitiv einmal näher ansehen. Ich hatte es in einem Tag durchgelesen. Empfehlen kann ich es aber wirklich nur eingeschränkt für die, die ein dickes Fell haben.

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  • Gute Unterhaltung mit einigen Defiziten...

    Der verschollene Prinz
    Samy86

    Samy86

    09. September 2015 um 19:00

    Inhalt: Kastor, der Bastard Königs von Theomedes, nutzt die Gunst der Zeit und nimmt das Land Akielos in Beschlag. Um seine vollkommene Macht auszuschöpfen beseitigt er diejenigen die im Gegenwehr leisten können. So tötet er nicht nur seinen eigenen Vater, sondern versklavt seinen jüngeren Bruder und eigentlicher Thronerbe Damanios.  Als Lustknabe dem Prinzen Laurent zum Geschenk gemacht, fügt sich Damaios seinem Schicksal. Die Hoffnung auf Flucht und Rache dienen ihm als Stärkungsmittel seinen teuflischen Plan zur gegebenen Stunde in die Tat umzusetzen... Meine Meinung: der Auftakt dieser Reihe hat mich früh sehr neugierig gestimmt, denn wenn man über sie gestolpert ist, lass man nur Gutes und dem wollte ich auf die Spur gehen.  Der Einstieg in die Handlung fing auch sehr vielversprechend an, denn ohne große Vorwarnung befindet man sich sofort Mitten im Geschehen und es bleibt wenig Zeit einmal kurz durchzuatmen! Binnen von wenigen Seiten war ich in der Handlung gefesselt und auch total begeistert. Die Gestaltung der Thematik hat mich fasziniert und die Umsetzung ist P.C. Pacat wirklich gelungen, auch wenn man sich erst einmal an diesen besonderen Stil der Handlung gewöhnen muss... Leider verfloss meine Begeisterung so schnell wie sie entflammt ist, denn die steigende Anzahl aufkochender Erotik, traf so absolut nicht meinen Geschmack und ich muss sagen, dass somit die eigentliche Handlungsidee ziemlich weit in den Hintergrund gerückt ist.  Klar war mir von Anfang an bewusst, dass dies eine Rolle im Handlungsverlauf spielen wird, doch mit solch einem Ausmaß habe ich nicht gerechnet.  Für mich ging dadurch die Spannung verloren und somit auch meine anfängliche Begeisterung. Mit dem gewählten Schreibstil erschwerte es mir die Autorin zudem auch noch, wirklich Fuß in der Handlung zu fassen. Ist er zwar dem Zeitalter der Handlung sehr angepasst, so ist er genauso außergewöhnlich wie diese. Nach einer längeren Gewöhnungsphase fand ich mich aber mit ihm zurecht, obwohl er nicht ganz meinen Geschmack traf.  Die Handlung an sich hat sehr viel Potential im Gepäck, nur leider konnte mich der Schreibstil und eigentliche Verlauf und deren Umsetzung der Thematik, dann doch nicht wirklich packen, so dass sich für mich die Handlung nur unnötig in die Länge zog und meine Begeisterung letzten endlich komplett verpuffte. So konnten auch die authentisch herausgearbeiteten Protagonisten überzeugen. Obwohl ich mich sehr gut in sie und ihre Ansichten hineinversetzen konnte.  Fazit: Für mich eine gute Unterhaltung von der ich aber nicht mehr benötige. Vielleicht war meine Erwartung zu hoch angesetzt und daher die Enttäuschung dann enorm. War der Beginn so voller Potential, welches die Autorin leider nicht weiter aufgegriffen und schließlich umgesetzt hat.  

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  • Kriegerprinz in Gefangenschaft

    Der verschollene Prinz
    Shunya

    Shunya

    08. September 2015 um 14:50

    Ein geheimnisvolles Reich, eine tückische Intrige und zwei Helden, zwischen denen die Luft brennt Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: Seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder an Laurents Seite zu kämpfen und das Geheimnis um dessen eiskaltes Herz zu lösen … (Quelle. Heyne) Ich war sehr großzügig und habe dem Buch 3 Sterne gegeben, mehr konnte ich allerdings beim besten Willen nicht vegeben. Auf den ersten 100 Seiten hat es sich für mich gelesen als hätte man einer 14jährigen einen Stift in die Hand gegeben damit sie mal ihre wildesten Fantasien aufs Papier bringt. Die erste Hälfte hat es sich gelesen wie eine plumpe Fanfiction in der es nur um Sex geht, die Figuren am Halsband wie Hündchen durch die Gegend zu führen und hin und wieder zu foltern. Für mich war das ehrlich gesagt ein gewaltiger Schuss nach hinten. Es kam einfach sehr billig rüber und ich habe das Buch dann einige Zeit liegen lassen, weil ich einfach keine Lust hatte weiterzulesen. Dann habe ich mich aber doch noch überwinden können, aber die ersten 200 Seiten waren für mich einfach nicht zu genießen. Vor allem die wiederholenden Badeszenen und Laurents Herrchennummer (was auf mich wie wollen und nicht können wirkte) gingen mir ein wenig arg auf die Nerven. Leider hat man zu Anfang auch sehr wenig über Akielos und Vere erfahren können, weil die Autorin sich wirklich nur auf das Thema Sex versteift hat. Das war mir einfach zu wenig. Das Setting lag brach, man hat viel über das Palastinnere und von der Sklavenarbeit in Vere erfahren, aber alles andere blieb ziemlich im Dunkeln. Was die Hintergrundinformatioenn angeht hat die Autorin leider zu viel Potenzial verschenkt. Sehr schade. Die Figuren waren leider auch nicht allzu tiefgründig, man hat nur so am Rande etwas für die Familienverhältnisse und Nebenfiguren erfahren und wieder einmal zu viel über das Sexleben der Bewohner von Vere. Laurent war mir auf den ersten Seiten etwas zu kindlich arrogant, was sich zum Glück aber später legt und seine Wortgefechte mit dem Regenten waren teilweise doch recht amüsant zu lesen, haben mich hin und wieder zum Lachen bringen können und seine unnahbare und geheimnisvolle Fassade hat die Autorin bis zum Ende aufrechterhalten können. Das ist ihr wirklich gut gelungen ohne die Figur zu weich wirken zu lassen. Alle Achtung! Damen war mir in den meisten Fällen zu passiv. Er hätte Anfangs etwas mehr rebellieren können. Man merkt den Akielaner in ihm nicht allzu sehr. Mir gefiel es dafür besonders gut, dass er sich nicht von Laurent allzu sehr herumkommandieren ließ, nicht auf die Spielchen der Veretier einging und die Intrigen am Hof haben mir soweit auch ganz gut gefallen. Für mich war eigentlich erst die letzte Hälfte des Buches wirklich interessant von Damens Fluchtversuch und dem vorläufigen und offenen Ende, welches wirklich neugierig auf Band 2 macht. Die Beziehung zwischen Laurent und Damen war von Anfang bis Ende sehr frostig und die Figuren kommen sich im ersten Band nicht näher, dafür bin ich der Autorin auch sehr dankbar. Leider werfen viele Autoren ihre Pärchen schon im ersten Band in den Pott was ich bei Trilogien äußerst blöd finde. Sie schöpfen einfach nicht das volle Potenzial einer dreibändigen Reihe aus was C.S. Pacat in diesem Fall zu meiner Freude getan hat. Das hat mir gefallen, da man sich auch unweigerlich fragt wie näher sich Damen und Laurent in Band 2 kommen. Die Geschichte ist alles in allem nicht sehr lang. Man schafft das Buch durchaus an einem Tag. Der Schreibstil ist auch nicht allzu detailliert, kommt noch am nahesten an Jugendbuchstil heran und die Handlung ist bisher auch nicht so der Bringer gewesen. Viel verschenktes Potenzial. Man kann das Buch für zwischendurch lesen, aber allzu viel sollte man nicht erwarten. Ich hoffe sehr, dass Band 2 besser wird und man mehr über Land und Leute erfährt. Die Bonusgeschichte mit Erasmus gefiel mir auch gut, nur waren mir die ersten paar Seiten ein klein wenig zu kitschig, verblümt – die verbotene Liebe zwischen zwei Sklaven hingegen fand ich sehr schön zu lesen. Wer Mittelalter-Fantasy mag ohne irgendwelche Kreaturen und Boys Love mit Sklaventhema gerne liest kann ja mal reinlesen. Mich hat der erste Band leider nicht so richtig überzeugen können. Vielleicht spricht er andere Leser ja eher an.

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  • Der verschollene Prinz

    Der verschollene Prinz
    thenight

    thenight

    30. July 2015 um 13:38

    Meine Meinung: Der verschollene Prinz ist der fantastische Auftakt einer Trilogie aus der Feder C.S. Pacats. Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und bin recht unbefangen an die Lektüre gegangen, der Schreibstil ist flüssig und sie beschreibt ihre Protagonisten und die Landschaften sehr anschaulich, so das ich mich sehr gut in Geschichte einfühlen konnte. Die Geschichte ist stellenweise recht brutal und nichts für zartbesaitete, Sklaverei, Folter und Mißhandlungen bestimmen die Handlung, die Charaktere Damen und Laurent, die wie man aus dem Klappentext ersehen kann, zueinander finden, sind so unterschiedlich wie man nur sein kann. Damen  scheint etwas naiv, Jahrelang erkennt er nicht die wahre Natur seines Halbbruder und selbst als dieser ihn in die Sklaverei verschenkt glaubt er immer noch an das Gute im Menschen und setzt alles daran zu fliehen um sein Land vor seinem Bruder zu retten. Laurent ist ein Widerling und daran ändert sich auch im weiteren Verlauf des Buches nicht viel, der ein Vergnügen daran findet Damen zu demütigen und zu quälen. Der verschollene Prinz ist kein Fantasybuch wie man es erwartet, es gibt keine Trolle, keine Orks, keine *wie sie alle heißen* C.S.Pascat hat eine eigene Welt erschaffen, wie es sie gegeben haben könnte, als Pharaonen herrschten und Sklaverei an der Tagesordnung war. Ich mochte das Buch, auch wenn ich jetzt noch sehr lange auf den 2. Teil warten muss um zu erfahren wie es weitergeht. Das offene Ende ist etwas ärgerlich, aber ich weiß ja das es weitergeht.

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