Cairiel Ari Der Herr der Schwarzen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Der Herr der Schwarzen Schatten“ von Cairiel Ari

Eine Lüge … Ihre Auswirkungen waren fatal, ob im guten oder schlechten Sinne, vermag ich nicht zu sagen … Seht und beurteilt selbst." Als der Schreiber Okladre in einen dunklen Kerker steigt, um die Geschichte des Herrn der Schwarzen Schatten niederzuschreiben, ahnt er nicht, wie sehr sich Legende und Wahrheit unterscheiden. Tief in den Eingeweiden der Hauptstadt des Windreichs Ledapra verbirgt sich die Lebensgeschichte eines jungen Regenten, der sein eigenes Land beschützen wollte. Wird der Schreiber die Wahrheit ans Licht bringen oder bleiben von Chaylia und seinem Kaiser am Ende nur wohldurchdachte Lügen?

Gut erzählte Geschichte über den Sinn oder Unsinn von Wissen und Unwissenheit, Wahrheit und Lüge.

— pschade

Die Geschichte eines jungen Mannes der vom Marionettenkaiser zum Rebellenführer wird. Sehr lesenswert!

— Aljana

Wunderbare Fantasy: Spannend, zauberhaft und mit nachvollziehbaren Figuren.

— Naoki-chan

Ein fesselnder Fantasyroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte

— Dahlia_von_Dohlenburg

Tolle Fantasywelt. Der Schluss ist absolut überraschend.

— Doromara

Eine besondere Geschichte und die besondere Art, sie zu erzählen wecken den Wunsch, mehr zu erfahren

— SmilingKatinka

Kurzweilig und spannend, mit überraschenden Wendungen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

— tina_alba

Ein vielversprechender Auftakt, es gibt allerdings noch Luft nach oben. Ich bin aber definitiv auf die Fortsetzung gespannt.

— Mockturtle

Starker Auftakt eines klassischen Fantasyepos

— spanisheye

Gut zu lesen, spannende Handlung, interessante Welt, klassische Fantasy. Hat noch ein wenig Potential für Verbesserungen.

— mira-lindorm

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  • Wenn die Wahrheit verbogen wird, wo beginnt die Lüge...

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    pschade

    23. May 2016 um 10:19

    Als ich begonnen hatte das Buch „Der Herr der Schwarzen Schatten“ von Cairiel Ari zu lesen, wusste ich nicht genau, auf welches Abenteuer ich mich einließ. Das Cover gefiel mir, der Klapptext war nicht uninteressant und ich hatte nur Gutes über den Autor gelesen. Also, warum nicht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war nicht nur die spannende Geschichte des Herrn der schwarzen Schatten, die mich in ihren Bann zog, auch die beeindruckende Erzählweise des Autors hielten mich in seinem Bann, dass ich das Buch beinahe in einem Rutsch vernascht hatte. Für mich eindeutig eine leckere Hauptspeise - bitte mehr davon.

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  • Alles begann mit einer Lüge ...

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Melanie_Vogltanz

    08. January 2016 um 00:54

    Um Draye, den Herrn der Schwarzen Schatten, ranken sich zahlreiche Legenden. Als er im Kerker sein Todesurteil erwartet, macht sich ein Schreiber auf, um den wahren Kern hinter den Geschichten zu finden. Draye lässt ihn - und auch uns - an seinem Leben teilhaben, das wahrlich viele Höhen, aber vor allem eine Menge Tiefen kennt. Die erste Hälfte des Buches hat mich enorm gefesselt und mich zum Teil bis in die frühen Morgenstunden durchlesen lassen (nur noch ein Kapitel ... und noch eins ... und noch eins ... - wie das eben zuweilen bei guten Büchern ist). Mir gefällt der Stil des Autors sehr gut - obwohl er die altertümliche Stimmung der Geschichte wunderbar vermittelt, wirkt er nicht gezwungen oder gestelzt und liest sich sehr flüssig und angenehm. Auch ist die Geschichte voller unerwarteter Wendungen, bis zuletzt ist das Ende nicht vorherzusehen. In der zweiten Hälfte des Buches kam es mir vor, als wäre zu viel Handlung in zu wenigen Seiten abgefrühstückt worden, was ich sehr schade fand. Vor allem der Endkampf in Drayes Erzählung (bzw. bereits die Suche im Wald) war für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Im Großen und Ganzen ist "Der Herr der Schwarzen Schatten" definitiv einen Blick wert. Spannung, Emotionen, unerwartete Wendungen, geschrieben von einem Autor, der sein Handwerk beherrscht. Von mir gibt es daher 4 gute Sterne!

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  • Tolles Fantasy-Debüt

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Naoki-chan

    Der Herr der Schwarzen Schatten ist ein wunderbares Fantasy-Buch: Spannend, zauberhaft und mit nachvollziehbaren Figuren. Die Truppen von Ledapra haben es scheinbar endlich geschafft: Der berüchtigte Terrorist Draye steht kurz vor der Hinrichtung. Okladre, ein ältlicher Schreiber, wittert eine gute Geschichte. Er darf den Rebellen besuchen und schnell merkt er, dass in Draye mehr steckt, als die meisten Ledaprer denken... Mich hat dieser Roman wirklich überzeugt. Er war durchgängig spannend ohne aber den Hintergrund und die Welt zu vernachlässigen. Insgesamt gefiel mir die Welt sehr gut. Ein wenig stereotyp, aber sehr liebevoll zusammengesetzt und innovativ genug, dass man das Gefühl hat, wirklich in eine neue Welt abzutauchen. Die Figuren sind liebevoll erdacht, auch wenn ein Verzeichnis nicht geschadet hätte. Leider sind mir einige Fehler aufgefallen, die das Lektorat wohl übersehen hat. Das betrifft sowohl logische Abfolgen als auch Ausdrücke („Am Öftesten“), aber das hielt sich in Grenzen und war für mich nicht allzu störend. Fazit: Es ist durchaus noch Luft nach oben, aber grundsätzlich zeigt dieser Roman Fantasie, Sprachgewandtheit und ein Gefühl für Charaktere. Auch gefiel mir die der Printausgabe beigelegte Landkarte sehr gut. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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    • 2
  • "Der Herr der Schwarzen Schatten"

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Dahlia_von_Dohlenburg

    18. June 2015 um 16:41

    Klappentext „Eine Lüge … Ihre Auswirkungen waren fatal, ob im guten oder schlechten Sinne, vermag ich nicht zu sagen … Seht und beurteilt selbst.“ Als der Schreiber Okladre in einen dunklen Kerker steigt, um die Geschichte des Herrn der Schwarzen Schatten niederzuschreiben, ahnt er nicht, wie sehr sich Legende und Wahrheit unterscheiden. Tief in den Eingeweiden der Hauptstadt des Windreichs Ledapra verbirgt sich die Lebensgeschichte eines jungen Regenten, der sein eigenes Land beschützen wollte. Wird der Schreiber die Wahrheit ans Licht bringen oder bleiben von Chaylia und seinem Kaiser am Ende nur wohldurchdachte Lügen?Wie es mir gefallen hat Der Roman beginnt mir einem Prolog, in dem der Herr der Schwarzen Schatten gefangen genommen wird. Der Schreiber Okladre will seine Lebensgeschichte aufzeichnen und besucht ihn im Kerker. Dort beginnt dann die eigentliche Erzählung, als der Herr der Schwarzen Schatten sich Okladre öffnet und an seinen Erinnerungen teilhaben lässt: die Geschichte, wie aus dem letzten Herrscher Chaylias der gefürchtete Rebellenführer wurde. Der Großteil der Geschichte wird aus Thaeras Sicht geschildert. Hin und wieder kehrt der Leser in Zwischenkapiteln zu Okladre und Thaera in die Gegenwart zurück, wenn Thaera längere Zeiträume überspringen oder lieber zusammenfassen willen. So wird die Erzählung zwischendurch immer wieder aufgelockert und der Leser vergisst nicht, dass es für Thaera kein gutes Ende nimmt. Die Geschichte begleitet Thaera von seiner Jugend bis schließlich zu dem Moment, als er durch Verrat in Gefangenschaft geriet und sich der Kreis wieder schließt. Wie es danach weitergeht verrate ich hier natürlich nicht, nur so viel, dass mich das Ende überrascht hat, aber stimmig zum Ton der Geschichte passte. Thaera ist ein sehr sympathischer Protagonist und ich habe gespannt mitverfolgt, wie er sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Ist er am Anfang noch ein verwöhntes und weltfremdes Jüngelchen, das sich manipulieren lässt, wächst er zu einem würdigen Anführer heran. Die Nebenfiguren sind ebenso liebevoll ausgearbeitet, selbst wenn sie nur auf wenigen Seiten auftauchen. Nur eine Sache ist mir negativ aufgefallen: Bis zum siebten Kapitel gab es nicht eine einzige Frau mit einem Namen und einer Sprechrolle, die aufgetreten ist. Im gesamten ersten Viertel wird auch nur eine einzige Frau namentlich erwähnt - Thaeras Mutter. Das fand ich ziemlich Schade, da man sicher einige der Rollen auch an Frauen hätte vergeben können. Beira und Selphi haben mir als Frauenfiguren zwar sehr gefallen und sind starke Persönlichkeiten, aber da gab es durchaus Spielraum nach oben. Das Selphi direkt ziemlich offensichtlich als Love Interest eingeführt wurde, ist mir auch ein bisschen sauer aufgestoßen. So, wie Thaera vom ersten Augenblick an von ihrer Schönheit angetan ist, schmeckte es sehr nach Instant-Love - andererseits passt das unverhohlene Schwärmen zu Thaeras anfänglich naivem Charakter und im Laufe der Geschichte wird dann auch deutlich, dass er mehr als ihr Aussehen bewundert. Hier möchte ich auch noch kurz etwas zur Aufmachung sagen. Nicht nur ist das Cover meiner Meinung nach sehr gelungen, der Printfassung liegt zudem eine sehr schöne Faltkarte von Heratia bei. Wenn man will, kann man also beim Lesen gleich die Karte neben sich liegen haben und verfolgen, wo sich Thaera und seine Verbündeten gerade aufhalten.Fazit Mit "Der Herr der Schwarzen Schatten" konnte Cairiel Ari mich wieder überzeugen. Der Erzählstil ist flüssig und weiß von Beginn an zu fesseln. Ihm gelingt es noch besser als bei seinem Debüt, den Figuren und der Welt Leben einzuhauchen. Die einzige Schwäche ist aus meiner Sicht wirklich der anfänglich Mangel an starken, weiblichen Figuren, aber dafür könnte ich höchstens einen halben Punkt abziehen, da mich der Roman ansonsten wirklich begeistert hat. Und da ich dann ohnehin aufrunden würde, bleibt es bei 5 Sternen :-)

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  • Die wahre Geschichte des Herren der Schwarzen Schatten...

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Das Cover des eBooks zeigt eine Gestalt die oberhalb einer herabführenden Treppe steht. Sie trägt ein schwarzes Gewand und die Haare wehen im Wind. Unterhalb des Titels des Buches ist noch ein Wappen zu erkennen. Das Buchbild wirkt sehr geheimnisvoll und mystisch. Wer ist die Person oberhalb der Treppe? Jemand von den schwarzen Schatten oder der Thaera selbst? Ich vermag es nicht zu sagen, aber das Cover verspricht Spannung… Inhalt Bei „Der Herr der Schwarzen Schatten“ von Cairiel Ari steht die Hinrichtung von Draye, der Anführer der Schwarzen Schatten, bevor. Der Schreiber Okladre möchte aber für die Nachwelt vor der Vollstreckung noch die Geschichte von Draye niederschreiben. Dazu besucht dieser den Gefangenen in seinem Kerker in der Hauptstadt vom Windreich Ledapra und erlebt dort etwas, womit er nicht gerechnet hat. Mithilfe  von Gedankenmagie lernt Okladre Drayes - oder auch früher Thaera genannt - vergangenes Leben als Kaiser von Chaylia hautnah kennen. Hierbei stellt der Schreiber fest, dass so manche Legende nicht immer der vollen Wahrheit entspricht. Denn ist Thaera wirklich der Grausame in der Geschichte? Wird er nicht letztendlich dazu getrieben Kämpfe anzufechten um sein eigenes Reich retten zu können? Und wer sind die Schwarzen Schatten? Diese Fragen klären sich während Okladres Erlebnisse durch Thaeras Gedankenmagie. Meine Meinung Als ich dieses Buch begonnen habe zu lesen, konnte ich mir noch kein Bild machen, was mich genau bei der Geschichte erwarten wird. Ich wusste, dass es was mystisches sein wird, aber ansonsten habe ich mich mehr oder weniger überraschen lassen. Die Handlung beginnt damit, dass es so wirkt als sei Thaera der böse Charakter in dem Buch. Doch als Okladre dann dessen Vergangenheit kennenlernt, wird man eines besseren belehrt. Thaera ist eigentlich der Unschuldigste im ganzen Geschehen und auch leider oft der Ängstlichste. Ich musste schon manchmal grinsen, dass Thaera solch eine Spinnenphobie hat. Das kenne ich doch eher von Frauen. Er ist auf jeden Fall im größten Teil der Erzählung kein Held. Da wirkt Selphi, seine Gefährtin während manch Expeditionen, eher als der Mann in der Geschichte. Sie scheint mehr Mut zu haben als Thaera. Aber schon allein durch diese Ängste, wurde dieser mir sympathisch und bekam Mitleid mit ihm, da ich ja wusste, dass er schließlich im Kerker mit bevorstehender Hinrichtung landet. Ich finde, Cairiel Ari hat eine gute Idee niedergeschrieben. Der scheinbar Böse wird schließlich zum Guten in der Geschichte. Auch die Handlung, dass Okladre mithilfe von Gedankenmagie in Thaeras Erinnerungen eintaucht, gefällt mir sehr gut. Ich hatte zu Beginn des Buches leichte Probleme eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen und in die Geschichte hineinzukommen. Vieles erschienen zunächst oberflächlich. Doch später kam ich besser in die Handlung hinein und es gab Stellen, wo ich mitgerissen wurde. Mir gefällt es auch, dass vorne im eBook eine geografische Karte ist, auf der man sehen kann, wo sich die verschiedene Reiche und Städte befinden. Leider ist diese Landkarte auf meinem eBook aber nicht so gut zu erkennen, da die Schrift zu klein ist. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie in einem gedruckten Buch sehr gut wirkt. Für mich stellt sich gerade die Frage, ob es eine Fortsetzung geben wird. Das Buch endet nämlich eher offen und es gibt noch vieles in Thaeras Leben zu klären… Mein Fazit Nach leichten Anlaufschwierigkeiten wurde das Buch noch gut und ich verteile vier Sterne für eine interessante Geschichte mit offenem Ende

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    • 2

    weinlachgummi

    27. August 2014 um 21:12
  • Leserunde zu "Der Herr der Schwarzen Schatten" von Cairiel Ari

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Cairiel

    Herzlich Willkommen zur Leserunde zu "Der Herr der Schwarzen Schatten"! Ich bin Cairiel Ari, der Autor des Buches, und begleite diese Leserunde. Damit ihr wisst, auf was ihr euch einlasst, hier der Klappentext: „Eine Lüge … Ihre Auswirkungen waren fatal, ob im guten oder schlechten Sinne, vermag ich nicht zu sagen … Seht und beurteilt selbst.“ Als der Schreiber Okladre in einen dunklen Kerker steigt, um die Geschichte des Herrn der Schwarzen Schatten niederzuschreiben, ahnt er nicht, wie sehr sich Legende und Wahrheit unterscheiden. Tief in den Eingeweiden der Hauptstadt des Windreichs Ledapra verbirgt sich die Lebensgeschichte eines jungen Regenten, der sein eigenes Land beschützen wollte. Wird der Schreiber die Wahrheit ans Licht bringen oder bleiben von Chaylia und seinem Kaiser am Ende nur wohldurchdachte Lügen?Der Link zur Leseprobe. Der ohneohren-Verlag stellt uns für die Leserunde freundlicherweise 15 E-Books des Romans zur Verfügung, für die ihr euch hier bewerben könnt. Dafür bitte ich euch, die folgenden Fragen zu beantworten: Das gewünschte Format des E-Books (epub oder mobi)? Wollt ihr es per Mail oder als Codekärtchen per Post? Warum würdet ihr gerne an der Leserunde teilnehmen? Es geht übrigens das Gerücht um, dass sich Mühe bei der Beantwortung der letzten Frage auszahlen soll. ;-) Ich freue mich auf euch! Auf Lovelybooks findet außerdem gerade eine weitere Leserunde des ohneohren-Verlags statt, nämlich zu "Burgfried" von meiner Kollegin Veronika Lackerbauer statt. Wer auf Romantasy, Burgenabenteuer und Fantasy-Action steht, ist gut beraten, dort vorbeizusehen. :-)

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    • 155
  • unbedingt lesen!

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    SmilingKatinka

    05. August 2014 um 04:04

    Ein gefährlicher Rebell, Draye, der Herr der schwarzen Schatten, wurde gefangen, gefoltert und soll hingerichtet werden. Doch vorher möchte der Schreiber Okladre noch einmal mit ihm sprechen, um seine Geschichte aufschreiben zu können. Diese Bitte wird ihm gewährt und Draye ermöglicht ihm einen ganz besonderen Einblick in sein Leben, das nicht so war, wie es nach außen hin scheint. Eine Geschichte, die den Unterschied zwischen Schein und Sein nur zu deutlich werden lässt.   Meine Meinung: Cairiel Ari ist für mich mittlerweile zu einem Garant für schöne Lesestunden geworden und so habe ich auch dieses Buch geradezu verschlungen. Als ich jedoch gesehen habe, dass es sich um die Nacherzählung eines Lebens handelt, wurde meine Freude ein wenig gedämpft, denn das wird sehr oft zäh und fast langweilig. Doch nicht hier. Draye übermittelt Okladre sein Lleben mittels Gedankenmagie, Okladre erlebt es also als Draye, was das ganze Buch unglaublich spannend macht. Auch ist Draye, eigentlich Thaera, ein unglaublich toller, vielschichtiger und interessanter Charakter, über den man einfach mehr erfahren muss. Man freut sich mit ihm, leidet mit ihm und manchmal, ja, manchmal lacht man auch über ihn. Doch obwohl er die Hauptfigur ist, sind auch alle anderen Charaktere sehr gut gezeichnet. Es macht einfach Spaß, in die Welt einzutauchen. Die kurzen Zwischenkapitel, die den Leser wieder zu Draye und Okladre in den Kerker werfen, finde ich auch sehr gut gewählt. So wird dem Leser immer wieder bewusst, dass es sich nur um eine plastische Nacherzählung handelt und es irgendwann wohl schief gelaufen sein muss, sonst wäre der so sympathische Held ja nicht im Kerker. Ein Held, den man doch am Anfang selbst für den Bösen gehalten hat…   „ Der Herr der schwarzen Schatten“ ist ein unglaublich spannendes Buch über die Entwicklung eines interessanten Menschen, über Verrat und Treue. Ein Buch, welches den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht und von mir eine klare und eindeutige Leseempfehlung erhält.

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  • Eine herrliche Geschichte, die Lust auf mehr macht

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Nirahil

    14. July 2014 um 13:46

    Nachdem der berüchtigte Draye, Anführer der schwarzen Schatten, endlich gefangen gesetzt wird, treibt den Schreiber Okladre nur ein Grund zu ihm in den Kerker - die wahre Geschichte zu erfahren und für die Nachwelt festzuhalten. Doch was er erfährt erschüttert die Grundfeste seiner Überzeugung ... Cairiel Ari schafft ein engmaschiges Netz aus Spannung, Emotion und an der ein oder anderen Stelle auch Humor. Die Geschichte liest sich ohne größere Spannungseinbrüche bis zur letzten Seite durch und fesselte mich damit an sich, kaum dass ich das erste Kapitel halb durch hatte. Die Figuren sind stark und ganz unterschiedlich gezeichnet, beinhalten aber in der Hauptfigur Thaera einige wenige Inkonsistenzen, weil er sich in kürzester Zeit vom ahnungslosen Thronerben zum Anführer der schwarzen Schatten entwickeln muss. Ein wenig enttäuscht bin ich jedoch, weil viele Handlungsstränge nicht den Platz bekamen, der ihnen gutgetan hätte. Eine wichtige Figur fällt ab der Hälfte mehr oder weniger "unter den Tisch" und findet nur noch in wenigen Nebensätzen Einzug in Thaeras Gedanken. Ich hoffe aber, dieser Umstand wird in einer Fortsetzung aufgegriffen, denn das etwas plötzliche Ende lässt durchaus auf eine solche zu hoffen. Alles in allem hat mich die Geschichte aber sehr gut unterhalten und bekommt deshalb abzüglich der angesprochenen Längen 4 von 5 Sterne.

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  • Vom Marionettenkaiser zum Rebellenführer

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    tina_alba

    01. July 2014 um 12:40

    Als der Schreiber Okladre den gefangenen Herrn der Schwarzen Schatten Draye im Kerker aufsucht, um sich seine Lebensgeschichte berichten zu lassen, ist Draye kaum mehr als ein Schatten seiner Selbst. Auf die drängende Bitte des Schreibers hin lässt sich der gefallene Rebellenführer darauf ein, seine Lebendgeschichte zu erzählen - und erzählt eine Geschichte von Verlust, Krieg und Verrat. Draye, damals noch Thaera, ist der Ayre, der Kaiser - und doch ist er es nicht, wie er nach kurzer Regentschaft erfahren muss. Schon seit Jahren befindet sich seine Heimat unter dem Einfluss des Nachbarreiches Ledapra, seine eigenen Soldaten sind Mörder und Räuber, seine Mutter gefangen. Thaera fühlt sich wie aus einem Traum aufgeschreckt, als er erkennt, dass sein bisheriges behütetes Leben aus Samt, Seide und Reichtum nichts als eine Lüge ist. Die Wahrheit erschüttert ihn, zerbricht ihn beinahe - doch dann setzt eine interessante Entwicklung ein, die Cairiel Ari glaubhaft in seinem Roman beschreibt: die Entwicklung des verzärtelten Marionettenkaisers zum bissigen Rebellenführer, den die Ledaprer irgendwann so sehr fürchten, dass sie alles daransetzen, ihn mundtot zu machen und ihn zu zerbrechen.  Schließlich ist es Verrat aus den eigenen Reihen, der Draye zu Fall bringt, doch sei hier nicht verraten, wer der Verräter ist, das sollte jeder interessierte Leser am besten selbst herausfinden. Am Ende bleibt der Leser mit einigen Fragen zurück, auch wenn das Ende ihn zufriedenstellen wird. Ich zumindest warte sehr gespannt auf die Fortsetzung.  Das Buch ist spannend geschrieben, Cairiel Ari hat einen flotten, lockeren Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, immer aufmerksam bei Draye und seinen Freunden zu bleiben. Möge die Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten lassen.

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  • Vom Marionettenkaiser zum Rebellenführer

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    tina_alba

    01. July 2014 um 12:40

    Als der Schreiber Okladre den gefangenen Herrn der Schwarzen Schatten Draye im Kerker aufsucht, um sich seine Lebensgeschichte berichten zu lassen, ist Draye kaum mehr als ein Schatten seiner Selbst. Auf die drängende Bitte des Schreibers hin lässt sich der gefallene Rebellenführer darauf ein, seine Lebendgeschichte zu erzählen - und erzählt eine Geschichte von Verlust, Krieg und Verrat. Draye, damals noch Thaera, ist der Ayre, der Kaiser - und doch ist er es nicht, wie er nach kurzer Regentschaft erfahren muss. Schon seit Jahren befindet sich seine Heimat unter dem Einfluss des Nachbarreiches Ledapra, seine eigenen Soldaten sind Mörder und Räuber, seine Mutter gefangen. Thaera fühlt sich wie aus einem Traum aufgeschreckt, als er erkennt, dass sein bisheriges behütetes Leben aus Samt, Seide und Reichtum nichts als eine Lüge ist. Die Wahrheit erschüttert ihn, zerbricht ihn beinahe - doch dann setzt eine interessante Entwicklung ein, die Cairiel Ari glaubhaft in seinem Roman beschreibt: die Entwicklung des verzärtelten Marionettenkaisers zum bissigen Rebellenführer, den die Ledaprer irgendwann so sehr fürchten, dass sie alles daransetzen, ihn mundtot zu machen und ihn zu zerbrechen.  Schließlich ist es Verrat aus den eigenen Reihen, der Draye zu Fall bringt, doch sei hier nicht verraten, wer der Verräter ist, das sollte jeder interessierte Leser am besten selbst herausfinden. Am Ende bleibt der Leser mit einigen Fragen zurück, auch wenn das Ende ihn zufriedenstellen wird. Ich zumindest warte sehr gespannt auf die Fortsetzung.  Das Buch ist spannend geschrieben, Cairiel Ari hat einen flotten, lockeren Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, immer aufmerksam bei Draye und seinen Freunden zu bleiben. Möge die Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten lassen.

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  • Die spannende Welt der schwarzen Schatten

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    AnnaFlora

    21. June 2014 um 16:18

    Der Schreiber Okladre möchte die Geschichte des gefürchteten Rebellen und Verbrechers Draye niederschreiben, doch er stellt fest, dass viel mehr dahinter steckt, als er gedacht hat. Draye, heißt eigentlich Thaera und ist der Thronfolger des Herrschers aus Chaylia. Thaera wächst eigentlich in einem goldenen Käfig auf und bekommt immer mehr mit, dass sein Reich eigentlich von Ledapra geführt und unterdrückt wird. Verrat, Liebe und Intrige folgen Schlag auf Schlag. Eine spannende Fantasy Geschichte in einer faszinierenden Welt nimmt ihren Lauf. Der Schreibstil hat mich total überzeugt. Die Geschichte ist spannend geschrieben, man kommt kaum zu atmen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Keine überflüssigen Beschreibungen und lahmen Szenen. Die Geschichte hat mehrere Wendungen und überrascht immer wieder.  Ein gelungenes Buch.

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  • Tolle Fantasygeschichte mit starken Figuren

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    Caitara

    11. June 2014 um 20:00

    Inhalt: "Eine Lüge … Ihre Auswirkungen waren fatal, ob im guten oder schlechten Sinne, vermag ich nicht zu sagen … Seht und beurteilt selbst." Als der Schreiber Okladre in einen dunklen Kerker steigt, um die Geschichte des Herrn der Schwarzen Schatten niederzuschreiben, ahnt er nicht, wie sehr sich Legende und Wahrheit unterscheiden. Tief in den Eingeweiden der Hauptstadt des Windreichs Ledapra verbirgt sich die Lebensgeschichte eines jungen Regenten, der sein eigenes Land beschützen wollte. Wird der Schreiber die Wahrheit ans Licht bringen oder bleiben von Chaylia und seinem Kaiser am Ende nur wohldurchdachte Lügen? Meine Meinung: Genaugenommen war "Der Herr der Schwarzen Schatten" ja schon mein zweiter Aufenthalt in der Welt von Heratia. Vorher habe ich ja Cairiel Aris "Der Verfluchte" gelesen, das in der selben Welt spielt. Umso größer war meine Wiedersehensfreude mit der Jadestadt und vor allem mit Seran, der später im Buch noch auftritt. Man steigt mit einem Prolog ein, in dem der geheimnisvolle Anführer der Schwarzen Schatten, Draye, gefangengenommen wird. Danach lernt man in einem Zwischenkapitel den Schreiber Okladre kennen. Okladre lebt am Hof der Ledaprer und will Drayes Geschichte festhalten. Deshalb geht er zu ihm, kurz vor Drayes Hinrichtung. Draye, der eigentlich Thaera heißt, wie man nun erfährt, erzählt Okladre seine Geschichte mittels Gedankenmagie - der Schreiber erlebt also, was Draye passiert ist. Dabei erlebt man (und Okladre ja auch) den Aufstieg von Thaera zu einem großen Anführer. Zu Beginn ist Thaera nämlich nur ein viel zu junger Marionettenkaiser, den es nicht interessiert, wie es seinem Volk geht. Aber am Ende ist Thaera ja gefangen ... Immer wieder gibt es Zwischenkapitel, die wohl Thaera und Okladre näherbringen sollten. Das klappt auch gut. Leider werden durch die Zwischenkapitel einige Episoden aus Thaeras Leben übersprungen, was ich ziemlich schade fand. "Der Herr der Schwarzen Schatten" hätte ruhig ein wenig länger und ausführlicher sein dürfen! Hauptsächlich ging es um Thaeras/Drayes Charakterentwicklung. Diese wird sehr schön und überzeugend gestaltet. Ich habe mit Thaera gefühlt, mit ihm gelitten und manchmal hätte ich ihm auch gern einen festen Tritt in den Hintern gegeben. Kurz: Wow! Was für ein toller, runder und meist sympathischer Charakter. Was mir beim "Verfluchten" stellenweise gefehlt hat - die Charakterentwicklung - war hier ausgestaltet und wundervoll. Auch andere Figuren waren individuell und keine lebenden Klischees. Hier hat der Autor sich wirklich enorm verbessert. Es gab eine Liebesgeschichte, die aber nicht im Vordergrund stand. Eigentlich stand sie überhaupt fast gar nicht - denn als sich eine zarte Liebe entwickelt hat, gab es einen Zeitsprung (Zwischenkapitel) und danach waren besagte Liebende ein Paar. Fand ich ein bisschen schade, da hätte ich mehr Zeit gebraucht. Der Spannungsbogen war auch gut, ich habe das Buch recht schnell ausgelesen. Am Ende stieg die Spannung nochmal rasant an. Wie mir auch schon beim Verfluchten aufgefallen ist: Am Ende kamen die besten Wendungen, am Ende wurde nochmal alles auf den Kopf gestellt. Aber das stand nicht im Gegensatz zur restlichen Geschichte, weil dieses Mal die ganze Geschichte spannend und lesenswert war. Mein Fazit: "Der Herr der Schwarzen Schatten" hat nicht mehr die Probleme, die mir beim "Verfluchten" noch aufgefallen sind. Cairiel Ari hat sich wirklich enorm verbessert und das liest man. Thaera ist mir wirklich ans Herz gewachsen und das Ende verspricht einen zweiten Band, auf den ich hoffe! 4 von 5 Sterne, weil mir stellenweise zu viel gekürzt wurde und die Liebesgeschichte ein bisschen vordergründiger hätte sein dürfen, aber eine definitive Leseempfehlung!

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  • Starker Auftakt eines klassischen Fantasyepos

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    spanisheye

    11. June 2014 um 14:59

    Chaylia und Ledapra - zwei verfeindete Länder Der ledaprische Schreiber Okladre möchte die Lebensgeschichte des Schwerverbrechers Thearas niederschreiben, doch schnell erkennt er das Thearas Geschichte keine Einfache ist. Liebe, Intrigen und Verrat scheinen sein Leben zu bestimmen. Theara ist der gutbehütete und verwöhnte Königssohn aus Chaylia. Doch sein Vater stirbt viel zu früh und Theara muss lernen sein Land zu regieren. Doch der Schein trügt. Er ist nur der Spielball des Feindes. Mich hat das Buch überzeugt. Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die Geschichte ist kompakt geschrieben. Man wird als Leser gleich mitten in die Handlung hinein geworfen. Es gibt keine ausgeschmückte Szenerie. Hier und da hätte ich mir persönlich doch ein paar mehr Details gewünscht. Dennoch ist die Geschichte am Schluss passend und schlüssig. Es bleiben am Ende viele Fragen offen. Fand ich den Hauptdarsteller noch am Anfang unheimlich, ist er mir im Laufe der Lesezeit ans Herz gewachsen. Manchmal hätte ich ihn gern wachgerüttelt, aber auf der anderen Seite konnte man seine Haltung auch wiederum nachvollziehen. Auch Fantasywesen kommen nicht zu kurz. Der Autor hat ein paar wunderschöne Wesen geschaffen. Die Geschichte hat mich wirklich nicht mehr losgelassen. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

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  • Ein vielversprechender Auftaktband für eine exotische Welt.

    Der Herr der Schwarzen Schatten

    mira-lindorm

    08. June 2014 um 17:02

    Ein erster Band einer längeren Geschichte. Der Autor versteht es, interessante, exotische Welten zu entwerfen, und die Handlung ist durchaus spannend. Ein Prinz, dessen Vater früh stirbt, der zum gottähnlichen Kaiser wird, dessen Familie anscheinend komplett verstorben ist und der nur einen einzigen Menschen hat, dem er vertraut und den er als Freund bezeichnet. Dieser Prinz muss erkennen, dass er nur eine Marionette einer ausländischen Macht ist, die sein Volk unterjocht hat, und er entschließt sich zum Freiheitskampf. Kampf, Liebe, Triumph und Verrat, das Buch hat von allem etwas. Einen Stern Abzug gibt es trotzdem. Etwas mehr Platz für etwas weniger Handlung und etwas weniger Beschreibung hätte dem Buch gut getan. Auf die Fortsetzung bin ich in jedem Fall gespannt, das Ende dieses ersten Bandes schließt zwar die Geschichte sauber ab, verspricht aber gleichzeitig eine interessante Fortsetzung.

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