Caitlen Rubino-Bradway Ordinary Magic

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Inhaltsangabe zu „Ordinary Magic“ von Caitlen Rubino-Bradway

Eine zauberhaft süße Geschichte. Kannst du zaubern? Ja? Dann ist alles okay! Kannst du es nicht, bist du ein Außenseiter und hoch gefährlich

— melodram
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  • Rezension zu "Ordinary Magic" von Caitlen Rubino-Bradway

    Ordinary Magic
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    26. January 2013 um 22:40

    INHALT Abby Hale lebt in einer Welt voller Magie. Wirklich jeder ist magisch und wird im Alter von zwölf Jahren einem Test unterzogen, in dem überprüft wird, in welchem Grad die Magie in jedem einzelnen ausgeprägt ist. Ihre älteste Schwester Alexa zum Beispiel bekam bei ihrem Test damals die Wertung 9. Eine höhere ist kaum möglich. Gespannt warten Abby und ihre Familie auf das Ergebnis, bis eine erschütternde Wahrheit ans Tageslicht kommt: Abby ist ein "Ord". Ein Mensch ohne magische Fähigkeiten. Gewöhnlich gelten solche als gefährlich und werden meist von ihren Familien ausgestoßen oder verkauft. Doch nicht so bei Abby. Ihre Eltern schicken sie auf die einzige Schule für "Ords" in dem Land. Denn dort soll Abby lernen, ohne Magie zu leben und wie sich sich vor gefährlichen magischen Monstern und Menschen, den "Normals" schützen kann. Und mit der Zeit begreift Abby auch, warum "Ords" für "Normals" so gefährlich und gleichzeitig auch so nützlich sein können. MEINE MEINUNG Allein schon dieses Cover sieht einfach herrlich aus. Ich gebe zu, dass ich von dem Buch vorher noch nie gehört habe, bevor ich es geschenkt bekam, aber wenn es so gewesen wäre, wäre es sicherlich auf meiner Wunschliste gelandet. Die Idee hinter diesem Buch finde ich genial: Eine Welt, in der Magie alltäglich ist und jemand ohne magische Fähigkeiten als Sonderling gilt, der ausgegrenzt wird. Natürlich merkt man, dass sich die Autorin hier durch Harry Potter hat beeinflussen lassen, aber gleichzeitig kann man feststellen, dass sie etwas ganz Eigenes geschaffen hat, was sich wiederum von Harry Potter absetzt. Abby liegt mit ihren zwölf Jahren eindeutig unterhalb des Alterdurchschnittes, den ich bei Romanhelden und -heldinnen bevorzuge, aber ihre Art und Weise machte sie dennoch sehr sympathisch. Spaßigerweise nutzt sie ihr Alter und ihre Position als Nesthäkchen in der Familie gekonnt aus und macht das auf eine so nette und liebenswürdige Weise, dass man ihr dabei nicht mal böse sein kann. Die Enthüllung, dass sie ein "Ord" ist, ist natürlich erstmal ein großer Schock für sie, doch die Unterstützung ihrer Familie bietet ihr den nötigen Halt, um mit dieser Situation umzugehen und der Zukunft positiv entgegen zu blicken. Allgemein ist Abbys Familie absolut sympathisch und amüsant. Sie hat noch zwei ältere Brüder, Jeremy (schätzungsweise 17) und Gil (um die 20), und zwei Schwestern, Olivia (um die 19) und Alexa (Mitte 20). Alle sind starke Magier, wobei jeder durch ein anderes "Talent" bestechen kann. Alexa hat bei ihrem Eignungstest die Wertung 9 erreicht und arbeitet für den König, Olivia kann durch ihre Reize überzeugen, Gil ist Autor und Jeremy der Klügste. Aber alle lieben ihre kleine Schwester abgöttisch und würden alles für sie tun um sie zu schützen. Besonders amüsant sind die Szenen unter den Geschwistern, in denen sie sich gegenseitig necken und ärgern, wie es Geschwister nun mal tun. Die deutlichsten Probleme mit Abbys "Ordigkeit" hat zunächst Olivia, doch auch sie kann die Tatsache bald akzeptieren. Die Geschichte startet am Tag des Eignungstest und zeigt Abby aufgeregt und gespannt. Ihre ganze Familie ist zu Besuch und alle wetten, dass Abby die höchste Wertung von allen erzielen wird. Der Leser weiß natürlich, dass es anders kommt. Nachdem bekannt wurde, dass Abby ein "Ord" ist, wird sie aus der Schule geschmissen und andere Kinder meiden den Kontakt zu ihr, als sei sie eine Aussätzige. Die einzige Lösung ist, auf die Schule für "Ords" zu gehen, an der Alexa arbeitet und die vom König gegründet wurde. Tatsächlich gestaltet sich schon die Anreise zu der Schule als sehr problematisch, neben Abby reisen auch noch Frances und Fred mit, die von ihren Eltern ausgestoßen wurden und Peter, dessen Mutter selber ein "Ord" ist, als zwei "Adventurers" ihnen den Weg kreuzen und die "Ords" kidnappen wollen. Denn tatsächlich sind "Ords" mehr als nützlich, wenn es darum geht, Zauberbanne, Flüche und magische Barrieren zu umgehen. Diese beiden "Adventurers" sorgen in dem Buch für die nötige Spannung, denn ohne sie (und ein paar blutrünstige "Red Caps") wäre das die Geschichte sicherlich nicht. Sie wäre nett und lustig und sicherlich unterhaltsam, aber nicht spannend. Tatsächlich überschlagen sich auf den letzten hundert Seiten de Ereignisse und machen das Buch zu einem Pageturner, wobei auch hier wieder das nette Thema "Naivität" eine Rolle spielt. Wer meine anderen Rezensionen kennt, der wird wissen, dass ich mich gerne darüber ärgere, wenn in Büchern (meist kindliche) Charaktere sehenden Auges in ein Unheil rennen. Da kann vorher oft genug die Warnung kommen: "Denk dran mein Kind, du bist hier in einer gefährlichen Umgebung und du kannst dich nicht selber retten, also bleibe schön bei der Gruppe und laufe nicht allein rum, okay?", was bringt sie, wenn Abby nun doch alle Warnung in den Wind schlägt und doch alleine rumläuft. Natürlich bringt es die nötige und gefällige Spannung, aber ebenso schaltet sich mein Hand-an-die-Stirn-Klatsch-Modus ein. Wenigstens sieht Abby selber ein, dass sie dumm und naiv gehandelt hat. Aber kann nicht mal was spannendes passieren, ohne dass vorher ein unnötiger Fehler seitens des Hauptcharakters begangen werden muss? Insgesamt kommt es aber somit zu einer Verkettung von Ereignissen, die den Leser in Atem halten und für einen spannenden Showdown sorgen. Auf eine süße, unschuldige Art und Weise bahnt sich eine kleine Liebesgeschichte an, die ich für gut geschildert und passend halte. Wenn man bedenkt, dass Abby und ihre Klassenkameraden erst zwölf Jahre alt sind, ist diese Liebesgeschichte genau richtig: nicht zu viel und nicht zu wenig. Man kann erahnen, worauf es (in möglichen Fortsetzungsbänden) hinauslaufen wird, ohne dass hier Dinge passieren oder gesagt werden, die zum Alter der Charaktere nicht passen. Tatsächlich kann man das Buch nicht als abgeschlossen bezeichnen, da einige Fragen nicht beantwortet wurden und definitive Hinweise auf eine Fortsetzung geliefert werden. Ich würde mich freuen, wenn es weitere Geschichten von Abby gibt. FAZIT Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um ein wirklich schönes Buch mit viel Witz und Charme und auch einer gehörigen Portion Spannung. Meine Kritik ist die Naivität Abbys, die zu meinem Leidwesen immer in solchen Büchern vorkommt, um Geschehnisse ins Rollen zu bringen. Abgesehen davon ist dieses Buch weiter zu empfehlen an alle, die gerne mal die andere Seite der magischen Welt sehen wollen und sich gerne verzaubern oder ver"orden" lassen. Ich vergebe dem Buch gute 4 Sterne

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