Caitlin Kittredge , Jackie Kessler Das Ikarus-Projekt 01

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Inhaltsangabe zu „Das Ikarus-Projekt 01“ von Caitlin Kittredge

Während ihrer Ausbildung an einer Eliteakademie für Superhelden waren Callie Bradford, Codename Iridium, und Joannie Greene, Codename Jet, beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre übermenschlichen Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, ist Iridium die Herrin der Unterwelt der Stadt. Unterdessen braut sich großes Unheil über New Chicago zusammen, und Jet und und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wieder, in dem die Grenzen von Gut und Böse mehr und mehr verschwimmen.

Spannendes Buch mit guter Fortsetzung! Empfehlenswert für alle die auf Superkräfte stehen

— WhiteCatHeather

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    Das Ikarus-Projekt 01

    Zauberzeichen

    15. February 2015 um 09:50

    Inhalt: “Während ihrer Ausbildung an einer Eliteakademie für Superhelden waren Callie Bradford, Codename Iridium, und Joannie Greene, Codename Jet, beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre übermenschlichen Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, ist Iridium die Herrin der Unterwelt der Stadt. Unterdessen braut sich großes Unheil über New Chicago zusammen, und Jet und und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wieder, in dem die Grenzen von Gut und Böse mehr und mehr verschwimmen.” Meinung: Eine etwas andere Geschichte, die uns in das Jahr 2112 katapultiert. Nach Abschluss der Akademie trennen sich Jets und Iridiums Wege. Die Schattenmacht Jet hat erreicht, was sie wollte. sie arbeitet als Heldin für Corps und beschützt die Stadt und ihre Einwohner. Sie lebt nach den Regeln, die ihr vorgegeben werden und wird sehr oft ins Rampenlicht gedrängt. Alles scheint perfekt, doch ihr Wesen hat auch ihre Schattenseiten und sie hat Angst, irgendwann in den Wahnsinn getrieben zu werden. Iri(dium) ist ihren eigenen Weg gegangen. Sie gilt, wie ihr Vater, der seid Jahren hinter Gittern sitzt, als Abtrünnige und lebt nach ihren eigenen Maßstäben. Sie hat kein schlechtes Wesen, doch hat sie sich einfach nicht von Corps “fesseln” lassen und setzt ihre Kräfte so ein, wie sie es für richtig hält. Sie hat erkannt, dass Corps nicht das ist, was es zu sein scheint, muss dafür aber immer fliehen. Die Kapitel wechseln sich zwischen den beiden Frauen ab. Zusätzlich gibt es immer wieder Rückblicke in die Zeit der Akademie. Nach und nach fügen sich die Puzzleteilchen zusammen und man versteht, wie aus Freundinnen Feindinnen wurden. Ehrlich gesagt hatte ich einige Probleme, richtig in die Welt von Iri und Jet zu finden und musste das Buch immer wieder weg legen. Ein wenig fesseln konnte es mich erst, als es das erstemal in die Vergangenheit gesprungen ist und man Iri und Jet besser kennen lernen konnte. Die Sprünge waren wichtig und doch haben sie mir nicht dazu verholfen, kostant dabei zu bleiben. Ich habe sehr lange gebraucht um das Buch abzuschließen und wurde erst gegen Ende warm mit der Geschichte. Auch wenn ich Reihen ungerne aufgebe, glaube ich nicht, dass ich nach diesem Einstieg weiter lesen werde. Fazit: Keine schlechte Idee, leider aber nicht fesselnd

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  • Zwischen schwarz und weiß

    Das Ikarus-Projekt 01

    Shiro_91

    01. August 2014 um 21:29

    Beginnen wir zu nächst einmal mit der Geschichte. Die Story spiel im Jahr 2112 und somit in einer zukünftigen Welt. Mittlerweile gibt es Superhelden die in einer Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgebildet werden um die Menschheit zu beschützen. Zu ihnen gehören Jet und Iridium. Beide waren bis zu einem tragischen Zwischenfall beste Freundinnen. Während Jet, als Aushängeschild und Heldin von New Chicago gefeiert wird, lebt Iridium verborgen in der Unterwelt und gilt als Staartsfeind Nummer 1.  Jet, immer bemüht darum die Regeln und Gesetze einzuhalten, hütet ein dunkles Geheimnis. Sie gehört zu den wenigen die über die Schattenmacht verfügt und somit eine Gefahr für sich selbst und andere darstellt, da jeder der über diese Mächte verfügt irgendwann dem Wahnsinn verfällt. Nichtsdestotrotz beschützt sie ihre Stadt obwohl einige der Bewohner nichts für Helden übrig haben und der festen Überzeugung sind, dass die Menschheit auch ohne sie zureckt kommen. Im Gegensatz zu Jet besitzt Iridium die Lichtmacht. Licht und Schatten. Gut und Böse. Aber ist auch der Bösewicht wirklich böse und gehören die Rechtschaffenden wirklich zu den Guten?  Auf den ersten Blick scheint die Welt entweder schwarz oder weiß zu sein und keinen Platz für jegliche Zweifel zu bieten. Dennoch gerät die Welt, wie Jet sie zu glauben gedenkt, wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu fallen und sie gezwungen wird Entscheidungen zutreffen die nicht nur sie selbst sondern auch noch ihre alte Freundin Iridium und ihr Verhältnis und die damit verbundene Feindschaft zu einander ins Wanken gerät. Anfangs hatte ich wirklich das Gefühl ich hätte eine verschollenes Buch über X-Man in der Hand. Zumal man bei einer Eliteakademie für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten augenblicklich an Wolverine & Co. denken muss. Nun ja, was wohl damit zusammenhängt, das beide Autorinnen ein Fabel für Comics haben und ich im Übrigen auch ^^. Parallelen darf man trotzdem nicht ziehen, denn das Ikarus-Projekt ist doch ein wenig anders. Da die Kräfte der Helden eher auf eine neue Befruchtungsmethode zurückzuführen sind als Genmutation.  Ich bin ehrlich, ich weiß bis heute nicht, warum ich solange dieses Buch vor mir her geschoben habe. Die Handlung und das Ideenreichtum, welches dahinter steckt ist unheimlich gut, spannend, actionreich und man weiß zunächst nicht ob man auch wirklich den vermeintlich "Guten" auch über den Weg trauen kann, denn wie es einmal so schön heißt, nichts ist so wie es scheint. Was auch die beiden Protagonistinnen auf schmerzliche Art und Weise lernen müssen. Beide sind eine unterschied wie Tag und Nacht, dennoch muss fand ich beide unabhängig von einander sympatisch. Charakter und Handlung spielen einmal in der Gegenwart und einmal zu der Zeit, als sich Iri und Jet in der Ausbildung an der Akademie befinden. Diese "Zeitsprünge" geben zum einen Einblicke wie sich beide kennen gelernt habe und später unterschiedliche Wege beschreiten. Normalerweise mag ich so etwas nicht, aber hier war es notwendig um aufzuzeigen, wie sowohl Jet als auch Iridium zu dem wurden was sie in der Gegenwart sind. Somit sind Vergangenheit und Zukunft eng miteinander verknüpft. Verdeutlicht wird dies im Verhalten von Jet und ihren Kräften, zwar kann sie diese einsetzen aber zu einem sehr hohen Preis, denn sie riskiert mehr und mehr sich in ihnen zu verlieren.  Besonders die Kapitel um die gemeinsame Vergangenheit fand ich sehr spannend zu lesen. Auch der Wechsel zwischen Jets Sicht und Iridiums Sicht finde passt wunderbar. Zwar tat ich mich zu Beginn des Buches etwas schwer, doch mit jeder Seite und jedem Kapitel das ich las wurde die Geschichte immer aufregender. Ich gebe es zu mit Iridium kann ich bis jetzt nicht viel anfangen, denn sie bleibt für mich ein Buch mit sieben Sigeln, im Gegensatz zu Jet, mit ihr konnte ich mitfiebern und mitleiden. Lag wohl daran, das doch eher mehr aus ihrer Perspektive erzählt wurde und man erfährt welche Bürde sie schon als junges Mädchens zu tragen hat. Auch wenn man schon ein klein wenig erahnen kann, welcher jetzt zu den Bösen gehört, ist das Ikarus Projekt für mich ein absolutes Highlight. Fazit & Bewertung Eine außergewöhnliche Story, mit außergewöhnlichen Protagonisten die durch ihr Verhältnis zueinander aus diesem Buch ein richtiges Leseerlebnis machen. Eine Geschichte über Helden die erst durch ihre Vergangenheit zu dem wurden was sie heute sind. Klare Empfehlung meiner Seits.

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    jennifer0509

    21. February 2012 um 13:50

    Inhalt Jet und Iri waren beste Freundinnen auf der “Superhelden”-Akademie, doch nach der Ausbildung sind sie verfeindet. Jet arbeitet für Corps und beschützt als Heldin die Stadt New Chigaco und Iri ist eine Abtrünnige, die es zu bekämpfen gilt. Iri hat ihre eigenen Welt geschaffen, wo sie das sagen hat und nach ihren eignen Prinipien lebt. Jet hat als Heldin viel Arbeit. Einer ihrer Aufträge führt dazu, dass sie Corps hinterfragen muss. Dabei trifft sie mit Iri zusammen. Was findet Jet heraus? Muss sie Iri besiegen? Umgebung Die Geschichte spielt in der Zukunft 2112, ich muss immer aufpassen nicht 2012 zu schreiben. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Jet und Iri, ein Er-Erzähler berichtet jeweils aus den Perspektiven der jungen Frauen, kennt all ihre Gedanken und Gefühle. Das Buch springt immer wieder vom “jetzt” in die Vergangenheit, wo beide gut befreundet noch zur Akademie gegangen sind. So laufen quasi zwei Geschichten paralell, die Jahre in der Akademie und das “Jetzt” beide kommen fast zeitgleich zum spanenden Ende. Der Schreibstil der Autorinnen ist einfach und gut strukturiert. Als Leser findet man sich schnell in die Schreib- und Sprechweise ein. Nicht zu detailliert, verschnörkelt aber auch nicht zu distanziert. Personen Jet ist die vorzeige Heldin. Sie kennt alle Regeln und ist stets bemüht diese einzuhalten. Leider muss sie auch oft die öffentlichen Auftritte für Coprs übernehmen, aber das ist so gar nicht ihr Fall. Ihre Schattenmacht birgt auch eine Gefahr. Alle Schattenmächte werden irgendwann wahnsinnig. Daher lebt sie immer in der Erwartung irgendwann einmal verrückt zu werden. Iridium ist eine Abtrünnige, wie ihr Vater. Sie hat erkannt, dass Corps und die Akademie nicht nur das Beste für die Helden wollen. Sie wollen nur Macht und Geld. Daher ist sie nun immer auf der Flucht und hasst Jet für ihre Loyalität. Bewertung Anfangs habe ich gedacht wir sind bei den X-Men. Ich meine eine Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und dann werden sie Superhelden. Aber in dem Buch ist es schon noch ein wenig anders. Zum Einem ergibt sie die Fähigkeit der Menschen zwar auch aus den Genen, aber hier lässt sich dies auf eine neue Befruchtungsmethoder (wahrscheinlich) zurückführen und hinter dem Akademie steckt eine Firma, die am Ende auch nur auf Geld aus ist. Ich finde die Geschichte sehr spannend und mir waren gleich beide Protagonisten sympatisch, obwohl beide sehr gegensätzlich wirken. Aber das ist ja nun mal in der ganzen Geschichte gegeben. Titel “Schatten und Licht”, Schattenkräfte und Lichtkräft, Gut und Böse (?!), anfangs schien es noch eindeutig wer hier das Böse repräsentiert, aber es ist doch nicht alles schwarz und weiß, doch eher grau. Und jeder muss erst einmal entdecken, wer hier nun wirklich “das Böse” ist. Spannender fand ich auch, das die Vergangenheit und Gegenwart fast gleichzeitig erzählt wurde. In der Gegenwart, weiß man, dass etwas in der Vergangenheit passiert ist, aber erst als die Geschichte der Vergangenheit auch an dem Punkt ankommt erfährt der Leser, was da passiert ist. Cover Das Cover finde ich jetzt nicht so besonders. Man sieht ein maskiertes Gesicht, was aber weder wirklich zu Iri oder Jet passt auch die grüne Farbe hat nichts mit ihnen zu tun. Das Cover ist einfach nichts besonderes. Fazit Ein gut gelungener Reihenbeginn, dennoch hat diese Geschichte ein in sich geschlossenes Ende, mit genügend offenen Punkten um auf den zweiten Teil zu hoffen. Zwei sehr sympathisch und doch gegensätzliche Protagonistinnen ziehen den Leser in den Bann.

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Asaviel

    15. August 2011 um 19:48

    Ausstattung: Mit einem sehr ansprechenden Cover gelingt es dem Verlag die Aufmerksamkeit des Betrachters zu locken. Im Nachhinein betrachtet, muss aber festgestellt werden, dass es keine der beiden Hauptpersonen sein kann, die vorne abgebildet ist. Die Geschichte ist unterteilt. Abschnittsweise wird immer von den Geschehnissen Jetzt und den Erlebnissen Damals erzählt. Außerdem stehen die beiden Protagonistinnen abwechselnd kapitelweise im Mittelpunkt. Die Geschichte wird dann immer aus ihrer jeweiligen Sichtweise erzählt. Meine Meinung: Jet und Iridium sind wie Schwarz und Weiß. Jet gebietet über die Schatten  meistens jedenfalls und Iridiums Macht ist die des Lichts. Jet kämpft für das Gute und will New Chicago beschützen, Iridium ist Herrin der Unterwelt. Auf den ersten Blick gibt es in dieser Geschichte nur schwarz und weiß, keine Grautöne. Sehr schnell verflüchtigt sich dieser Eindruck und es wird klar, dass überall die Schattierungen lauern und dass sie oft nicht auf den ersten Blick zu identifizieren sind. Denn wer ist nun der Gute, wer ist der Böse? Ist das Ziel der Guten wirklich gut und das Ziel der Bösen auch wirklich böse? Mir hat besonders gut gefallen, wie die Vergangenheiten der beiden Protagonistinnen mit ihrem jetzigen Charakter und ihrer Einstellung eng verknüpft sind. Gerade bei Jet wird dies deutlich, denn sie kann nicht nur Schatten benutzen, sondern muss oft genug auch gegen diese ankämpfen. Ihre Angst, ihre Panik ist mit Blick auf ihre Vergangenheit allzu verständlich und die Geschehnisse, die sie als Mädchen vor Augen hatte, lassen mich erschauern. Die Charaktere und die Handlungsebenen sind ineinander verschränkt. Wir erfahren immer abschnittsweise etwas aus der Vergangenheit, etwas aus der Gegenwart, etwas aus Jets Sicht, etwas aus Iridiums Sicht. Besonders die Abschnitte der Vergangenheit klären viele Fragen, die dem Leser im Hier und Jetzt kommen, was sehr gut gelöst ist, denn so wird die Spannung lange aufrecht gehalten. Besonders was Jet und Iridium zu Feinden gemacht hat, kann man lange kaum nachvollziehen, da es erst am Ende aufgelöst wird. Obwohl die Sichtweisen beinahe regelmäßig abwechseln, wird minimal mehr aus Jets Perspektive erzählt, was mir auch entgegenkam, denn zu ihr konnte ich schneller einen Bezug finden, als zu Iridium. Ich konnte leider schon sehr früh absehen, wer der wahre Bösewicht in dieser Geschichte ist, was für mich etwas den Lesespaß getrübt hat, da damit ein Teil der Spannung nicht mehr vorhanden war. Fazit: Eine spannende Geschichte, in der besonders die Charaktere und ihre Beziehung zueinander überzeugen kann. An einigen Punkten war die Handlung leider zu vorhersehbar, trotzdem möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen, denn ich habe Iridium und Jet lieb gewonnen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2011 um 20:32

    Inhalt: Iridium, gebürtige Callie Bradford, und Jet, gebürtige Joan Green, waren an der Akademie für Außermenschliche, also Menschen mit übernatürlichen Kräften, unzertrennlich. Die beiden waren zwar schon anhand ihrer Kräfte wie Feuer und Wasser, Iridium hatte Lichtmacht und Jet Schattenmacht, und auch ihre Charaktere sprachen eigentlich nicht für eine Freundschaft, denn während Iridium stets gegen Vorschriften rebellierte und sich ihre eigenen Regeln machte, war Jet die ideale Schülerin. Jedoch ihre Vergangenheit schweisst die beiden Mädchen zusammen, denn ihre beiden Väter sitzen im Gefängnis. Eines Tages jedoch wird ihre Freundschaft auf eine schwere Probe gestellt, der sie nicht standhalten kann und so werden aus Freunden Feinde. Und während Jet nun die Bewohner von New Chicago beschützt und als Heldin gefeiert wird, herrscht Iridium über die Unterwelt und plant eine Revolte… Meine Meinung: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir das Szenario an und für sich sehr gut gefallen hat, da es zumindest für mich, ein komplett neues Gebiet war, dem ich mich bisher nicht wirklich gewidmet habe. Zwar habe ich natürlich bereits Bücher gelesen, in welchen die Protagonisten über übernatürliche Kräfte verfügen, jedoch nie in solch einem Superhelden-Prinzip. Das war sehr spannend. Jedes Kapitel wird entweder aus der Sichtweise von Jet oder aus der von Iridium erzählt. Zusätzlich besteht ein ständiger Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was nicht unerheblich zum Spannungsaufbau beiträgt, denn so erfährt man in einem Kapitel was zum Beispiel gerade passiert um dann im nächsten zu erfahren, was eventuell der Hintergrund eben dieser Situation ist. Zusätzlich werden einige Kapitel mit wahren Cliffhangern beendet, sodass das Buch stellenweise zum Pageturner wird. Der wahre Grund für die Verfeindung der beiden ehemaligen Freundinnen wird ganz bis zum Schluss aufgehoben. Was mich außerdem positiv überrascht hat war, dass es zwar eine seichte Liebelei gibt, die jedoch so klein gehalten wird, dass man sie fast überlesen könnte. Das kommt ganz nach meinem Geschmack. Wirklich komplett überzeugt hat mich das Buch dann jedoch damit, dass es nicht nur eine actionreiche, spannende Geschichte erzählt, sondern darüber hinaus auch noch zum Nachdenken anregt, denn das Hauptthema des Romans ist die Frage, bzw. die Aussage, dass kein Mensch – selbst übernatürlich gesegnete – rein gut oder rein schlecht ist. Fazit: Ein toller Roman, der es vielleicht schaffen könnte auch Comic-Fans zu einem Buch ohne Bilder greifen zu lassen ;)

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Sanicha

    27. September 2010 um 15:02

    Meine Rezension: Das Buch „Das Ikarus Projekt – Schatten und Licht“ von den Autorinnen Jackie Kessler und Caitlin Kittredge ist ein spannender und magischer Roman. Der Schreibstil ist flüssig und der Leser kommt sehr gut voran in der Geschichte. Die Geschichte an sich ist in mehrere Kapitel aufgeteilt und erzählt sich aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen wird aus der Sicht von der Protagonistin Jet erzählt und im nächsten Kapitel aus der Sicht von der Protagonistin Iridium die von Jet aber nur Iri genannt wird. Außerdem wechseln die einzelnen Kapitel auch noch zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. So erhält man auch einen Einblick in die Schulzeit der beiden Protagonisten. In der Gegenwart hassen Jet und Iridium sich so sehr, das sie sich sogar gegenseitig bekämpfen und Jet möchte Iri endlich hinter Gittern sehen. Dies gelingt ihr leider nicht so wie sie es sich wünscht. Dann kommt ein kleiner Einblick in die gemeinsame Vergangenheit. Dort haben sich die beiden trotz ihrer Unterschiede angefreundet und waren gemeinsam stark. Aber irgendetwas muss während der Schulzeit passiert sein, weil Iri und Jet nun auf einmal nicht mehr mit einander klar kommen und sich lieber gegenseitig das Leben schwer machen. Durch das ständigen Wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfährt der Leser nach und nach ein kleines bisschen mehr darüber, warum Jet und Iri sich in der Gegenwart nun so hassen. Durch das nach und nach lüften von Geheimnissen wird die Spannung aufrechterhalten und geht nicht verloren. Auch die Geschichte wird dadurch nicht durchschaubar, sondern regt den Leser dazu an mit zu rätseln wer oder was hinter dem Streit stecken könnte. Bis zum Schluss bleibt es spannend und am Ende ist nichts wie es am Anfang scheint. Mir hat der Schluss sehr gut gefallen. Wie es natürlich ausgeht, ob es ein gutes oder ein böses Ende nimmt werde ich nicht verraten. Die Autorinnen verstehen es den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ich konnte nicht mehr los lassen und musste unbedingt erfahren was sich zwischen die Freundschaft der beiden Protagonisten geschoben hat. Fazit: Das Buch ist sehr gut und ich hatte meine Freude beim Lesen. Es zeigt eine Freundschaft die unterschiedlicher nicht sein könnte aber trotzdem innig ist. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz in der Geschichte. Es ist aufjedenfall ein sehr spannend aufgebautes Buch und ich kann es nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 17:31

    A168 Das Ikarus Projekt 01 Shcatten und licht von Jackie Kessler Kategorie: Allgemein Das Ikarus Projekt – Schatten und Licht von Jackie Kessler & Caitlin Kittredge Erschienen Juli 2010 bei LYX Klapptext An der Akademie für Menschen mit übernatürlichen Kräften waren Iridium und Jet beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, herrscht Iridium über die Unterwelt der Stadt. Doch hinter der strahlenden Fassade der Akademie verbirgt sich ein finsteres Geheimnis. Jet und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wieder, in dem die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt… Meine Rezension Wir befinden uns im Jahr 2112. Durch Genmanipulationen ist es gelungen zahlreichen unfruchtbaren Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen. Doch dabei kam es zu einer Reihe von Mutationen die eine neue Spezies der Menschheit entstehen ließ. Die Außermenschlichen - Jeder für sich verschieden und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet. Der eine kann fliegen, der andere Stahl verbiegen. Jets besondere Gabe sind die Schattenkräfte, Iridium ihr Gegenstück beherrscht und erschafft Lichtblitze. Fünf Jahre teilen sich die beiden auf der Akademie ein Zimmer und werden zu allerbesten Freundinnen. Jet die Vorzeigeschülerin und Iridium die kleine Rebellin. So verschieden und doch so gleich, sie sind wie Yin und Yang - Schatten und Licht – zwei Seiten einer Medaille. Zusammen sind sie unschlagbar, doch ihre Freundschaft zerbricht an den Intrigen die um sie herum gesponnen werden. Die Geschichte erzählt sich aus verschiedenen Perspektiven, zum einen aus der Sichtweise von Jet und andererseits aus der Sicht von Iridium. Zudem wechseln die Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ständig hin und her. Durch diesen einzigartigen und sehr gut durchdachten Aufbau schaffen es die Autorinnen konstant einen Spannungsbogen aufzubauen und vom Ersten bis zum Letzen Kapitel zu halten. Als Leser wird man quasi dauerhaft inspiriert weiter zu lesen. Eine ganz, ganz kleine Liebelei gibt es auch, aber sehr zurückhaltend fast seicht beschrieben, was darauf schließen lässt, das der Roman eher für ein jugendliches Publikum geschrieben wurde. Welches sich, da bin ich mir ziemlich sicher, während des Lesens wunderbar mit den Protagonisten identifizieren kann. Die einzelnen Kapitel lassen sich leicht lesen und fügen sich gut zusammen. Ohne das dabei die Geschichte durchschaubar wird. Man rätselt mit und fragt sich, wer wohl der Drahtzieher der Intrigen ist. Zum Schluss ist nichts mehr wie es Anfangs erschien. Und wir kommen zu der Erkenntnis auch Gute Menschen mit den besten Absichten können Böses tun. Alles hat einen Grund auch wenn man ihn nicht sofort erkennt. Es gibt kein reines schwarz und weiß, nur ein sowohl als auch. Zitat: „Wo es Superhelden gibt, gibt es auch Superschurken. Das wirft eine interessante Frage auf: Würden die Superhelden verschwinden, verschwänden dann die Superschurken auch?“ Fazit Ein unterhaltsames Buch über Freundschaft, Heldentum, das Erwachsen werden, sowie dem suchen und finden des eigenen Weges. Comic-Fans und solche die Superhelden wie X-Men und Co. lieben werden von diesem Buch begeistert sein. In dem es noch wahre Helden und echte Schurken gibt. Mir persönlich hat dieser abwechslungsreiche und spannungsgeladene Roman ein paar schöne Lesestunden beschert. Super Gute 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Catherine Oertel

    24. August 2010 um 13:38

    Klapptext An der Akademie für Menschen mit übernatürlichen Kräften waren Iridium und Jet beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, herrscht Iridium über die Unterwelt der Stadt. Doch hinter der strahlenden Fassade der Akademie verbirgt sich ein finsteres Geheimnis. Jet und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wieder, in dem die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt… Meine Rezension Wir befinden uns im Jahr 2112. Durch Genmanipulationen ist es gelungen zahlreichen unfruchtbaren Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen. Doch dabei kam es zu einer Reihe von Mutationen die eine neue Spezies der Menschheit entstehen ließ. Die Außermenschlichen - Jeder für sich verschieden und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet. Der eine kann fliegen, der andere Stahl verbiegen. Jets besondere Gabe sind die Schattenkräfte, Iridium ihr Gegenstück beherrscht und erschafft Lichtblitze. Fünf Jahre teilen sich die beiden auf der Akademie ein Zimmer und werden zu allerbesten Freundinnen. Jet die Vorzeigeschülerin und Iridium die kleine Rebellin. So verschieden und doch so gleich, sie sind wie Yin und Yang - Schatten und Licht – zwei Seiten einer Medaille. Zusammen sind sie unschlagbar, doch ihre Freundschaft zerbricht an den Intrigen die um sie herum gesponnen werden. Die Geschichte erzählt sich aus verschiedenen Perspektiven, zum einen aus der Sichtweise von Jet und andererseits aus der Sicht von Iridium. Zudem wechseln die Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ständig hin und her. Durch diesen einzigartigen und sehr gut durchdachten Aufbau schaffen es die Autorinnen konstant einen Spannungsbogen aufzubauen und vom Ersten bis zum Letzen Kapitel zu halten. Als Leser wird man quasi dauerhaft inspiriert weiter zu lesen. Eine ganz, ganz kleine Liebelei gibt es auch, aber sehr zurückhaltend fast seicht beschrieben, was darauf schließen lässt, das der Roman eher für ein jugendliches Publikum geschrieben wurde. Welches sich, da bin ich mir ziemlich sicher, während des Lesens wunderbar mit den Protagonisten identifizieren kann. Die einzelnen Kapitel lassen sich leicht lesen und fügen sich gut zusammen. Ohne das dabei die Geschichte durchschaubar wird. Man rätselt mit und fragt sich, wer wohl der Drahtzieher der Intrigen ist. Zum Schluss ist nichts mehr wie es Anfangs erschien. Und wir kommen zu der Erkenntnis auch Gute Menschen mit den besten Absichten können Böses tun. Alles hat einen Grund auch wenn man ihn nicht sofort erkennt. Es gibt kein reines schwarz und weiß, nur ein sowohl als auch. Zitat: „Wo es Superhelden gibt, gibt es auch Superschurken. Das wirft eine interessante Frage auf: Würden die Superhelden verschwinden, verschwänden dann die Superschurken auch?“ Fazit Ein unterhaltsames Buch über Freundschaft, Heldentum, das Erwachsen werden, sowie dem suchen und finden des eigenen Weges. Comic-Fans und solche die Superhelden wie X-Men und Co. lieben werden von diesem Buch begeistert sein. In dem es noch wahre Helden und echte Schurken gibt. Mir persönlich hat dieser abwechslungsreiche und spannungsgeladene Roman ein paar schöne Lesestunden beschert. Super Gute 4 von 5 Sternen © Catherine Oertel

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Rabenfrau

    14. August 2010 um 15:41

    An der Akademie für „Außermenschliche“, Menschen mit übernatürlichen Kräften waren sie die besten Freundinnen. Lichtmacht Callie Bradford alias Iridium und Schattenmacht Joan Green alias Jet. Iridium war die ewige Rebellin, die sich gerne einmal über die strengen Vorschriften und Richtlinien der Akademie hinwegsetzte, Jet dagegen die Vorzeigeschülerin und quasi die perfekte Superheldin. Beide jedoch waren gebeutelt von ihrer Vergangenheit. Iridiums Vater saß als abtrünniger, ehemaliger Held im Gefängnis, Jets Vater, ebenfalls Schattenmacht, tötete in einem Anfall von Wahnsinn seine Frau. Und stets befürchtet Jet, in den Schatten zu versinken und ebenfalls verrückt zu werden wie ihr Vater damals. Einzig Iridium ist ihr Rettungsanker in diesen Momenten der Angst. Doch dann wird die Freundschaft der beiden Mädchen auf eine harte Probe gestellt und seitdem sind sie verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre Kräfte nutzt um die Einwohner von New Chicago zu beschützen, herrscht Jet über die Unterwelt der Stadt und wartet nur auf den richtigen Moment, um die strahlende Fassade der Akademie und Corp niederzureißen. Denn Iridium ist sich sicher, dass der Konzern, der das Leben der Helden kontrolliert, ein düsteres Geheimnis verbirgt. Sie verbündet sich mit dem geheimnisvollen Taser, einem Gesetzlosen, der ihr seine Hilfe anbietet. Währenddessen ist Jet als gefeierte Heldin in einem Karussell von Interviews, Talkshows und öffentlichen Auftritten gefangen. Verehrt von ihren Fans, ist sie doch einsam. Ein Lichtblick in ihrem Leben scheint Bruce zu sein, der ihr als neuer Helfer zugeteilt wird und sie mit seiner ungezwungenen Art fasziniert. Er lenkt sie ab von den ewigen Gedanken an ihre Pflicht und dem Vorhaben, Iridium zur Strecke zu bringen. Aber die Grenzen zwischen Gut und Böse, zunächst klar abgesteckt, verschwimmen immer mehr. Und bald schon wird ersichtlich, dass Iridium und Jet sich im Zentrum einer düsteren Verschwörung befinden… „Erfrischend anders“ war der erste Gedanke der in mir aufkam, als ich zum ersten Mal von „Das Ikarus-Projekt“ hörte. Keine Vampire, keine Feen, Elfen, Werwölfe (gut, einer, aber das ist nebensächlich) oder ähnliches, sondern eine klassische Superhelden-Geschichte ala X-Men und Co. Ich mochte besonders den Aufbau des Buches, der stets in gewissen Abschnitten zwischen Jetzt und Damals springt, und so Einblick in die Akademie-Zeit von Jet und Iri gibt und gegen Ende auch endlich enthüllt, weswegen sich die beiden plötzlich als Feinde gegenüber stehen. Oft sind diese Wechsel auch erzähltechnisch sehr gut gewählt, es werden einige „Cliffhanger“ gesetzt die einen zwingen weiterzulesen. Allerdings merkt man ab und an deutlich, dass die beiden Autorinnen sich sonst eher im Romantasy-Bereich tummeln. So verfallen sie gerade in der Sache mit Bruce und Jet in die klassischen, klischeehaften Formulierungen. Doch das Ganze hält sich Gott sei Dank in Grenzen und ist eher eine Nebensache und füllt vielleicht, zählt man alle diese Szenen zusammen, gerade einmal 4 bis 5 der über 500 Seiten. Auf jeden Fall ist die Geschichte erfrischend neu, und auch wenn ich zu Beginn ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte (man wird direkt, ohne Erklärungen, in eine fremde Welt hineingeworfen und muss sich alles in Etappen selbt zusammenreimen), ist „Das Ikarus-Projekt“ sehr lesenswert und hebt sich positiv aus der Romantasy-Fülle heraus. Eben Sci-Fi und Superhelden anstatt Mythengestalten. Die Cover-Gestaltung finde ich ebenfalls sehr gelungen, erinnert sie doch sehr an einschlägige Superhelden-Comics, die ich früher auch immer sehr gerne gelesen habe. Wer sich auf diese Art Roman einlassen kann und will, wird denke ich sehr angetan sein. Ich zumindest bin gespannt auf die Fortsetzung, der zweite Band „Shades of Night“ ist auf Englisch im Juli erschienen, allerdings warte ich der Einheitlichkeit halber auf die deutsche Ausgabe. ^^

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  • Rezension zu "Das Ikarus-Projekt 01" von Jackie Kessler

    Das Ikarus-Projekt 01

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2010 um 09:15

    Die Kurzbeschreibung des Verlages zum Buch "Das Ikarus-Projekt 01, Schatten und Licht" von Jackie Kessler und Caitlin Kittredge lautet: Kurzbeschreibung (Zitat): "Während ihrer Ausbildung an einer Eliteakademie für Superhelden waren Callie Bradford, Codename Iridium, und Joannie Greene, Codename Jet, beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre übermenschlichen Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, ist Iridium die Herrin der Unterwelt der Stadt. Unterdessen braut sich großes Unheil über New Chicago zusammen, und Jet und und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wider, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse mehr und mehr verschwimmen..." Dazu noch ein Buchcover, das wohl eher jüngere Mädchen in ihrer Rebellenphase ansprechen dürfte ... Ich gebe zu, zunächst sehr skeptisch gewesen zu sein, was für ein Buch mir der Egmont-Lyx Verlag, dem an dieser Stelle wieder mein herzlicher Dank für ein Leseexemplar gilt, da ans Rezensenten-Herz legen wollte. Nehme ich das Fazit doch gleich vorweg: Ein wirkliches Highlight des Jahres 2010, mit Denkanstößen, die weit über das normale Maß hinausgehen und dennoch für ein spannendes und fesselndes Lesevergnügen bei mir gesorgt haben. Ein weiterer Beweis für mich persönlich, dass das eine das andere keineswegs ausschließen muss. Kurz zum Inhalt: wir bewegen uns auf der Erde nach dem mittlerweile 4! Weltkrieg und es sind im Laufe der Jahrzehnte durch das sogenannte Ikarus-Projekt, ein Projekt zur künstlichen Befruchtung, Wesen entstanden mit übermenschlichen Kräften, die es - auf die eine oder andere Art - zu kontrollieren gilt. Nach dem Motto: Man kann ein Messer zum Brotschmieren benutzen oder dazu, um einen Mord zu begehen. Iridium und Jet sind Nachkommen der Generation, die aus diesem Projekt hervorgingen. Beide sind hochintelligent, Iridium kann extrem hohe Wärme und Lichtblitze zu ihrer Verteidigung erzeugen, Jet ist in der Lage, lähmende und tödliche Schatten hervor zu bringen. Doch ihre Superkräfte, mit denen sie gemeinsam an der Eliteakademie umzugehen lernen, fordern jeweils einen hohen Tribut: Ohne elektronische Hilfe und fast übermenschliche eiserne Selbstdisziplin, ja fast schon Selbstkasteiung, würden ihre Kräfte Jet , genau wie einst ihren Vater, in den Wahnsinn treiben. Die junge Iridium neigt dagegen mit ihrem überschäumendem Temperament und ungeheurem Freiheitsdrang gegen jegliche Art von Bevormundung und Regelwerk zu rebellieren, ebenfalls wie ihr Vater vorher. Nichts ist ihr mehr zuwider als ein angepasstes Leben führen zu müssen. Sie freunden sich auf der Akademie an, wobei die selbstbewusstere Iridium oft die Rolle der Beschützerin Jets zufällt. Sie sind tatsächlich wie Yin und Yang, Schatten und Licht, die beide ohne einander nicht existieren können und diese Thematik, diese Idee, dass das Gute nicht ohne die dunkle Seite existieren kann, sondern, dass sich beide gegenseitig benötigen, zieht sich durch das sehr gut konzipierte Buch. Die Aufteilung in kleinere Kapitel, bei denen sich Rückblicke und Geschehnisse der Gegenwart beider Protagonistinnen abwechseln, erhält einen stetigen Spannungsbogen und lässt den Leser mitfiebern, wie beide mit ihren Superkräften, Selbstzweifeln und der Politik und Gesellschaft, von denen sie beide ein Teil sind, zurechtkommen. Zusätzlich erhält der Roman durch das plötzliche Verschwinden einer (vielleicht allzu klugen und allzu neugierig gewordenen) Reporterin noch einen sehr gut gelungenen Dreh in Richtung politischer Thriller mit gesellschaftskritischen Tendenzen. Fazit: Klasse gemacht, Protagonisten, mit denen sich Jugendliche und Junggebliebene identifizieren können, spannende Story mit Witz und Esprit. Ich fühlte mich hervorragend unterhalten!

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