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vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Die zwei wirkungsvollsten Worte, die ein Mädchen sagen kann, sind JA und NEIN."

Wenn Kinder zu Teenagern werden, geraten manche Eltern in Panik, vor allem, wenn sie an ihre eigene wilde Teenagerzeit zurückdenken müssen. Das hat die britische Bestsellerautorin Caitlin Moran erlebt, als ihre Tochter 13 Jahre alt wurde. Aus dieser Panik ist ein autobiografischer Roman entstanden: "All about a Girl". Caitlin Moran, die in Großbritannien Kultstatus genießt und als eine der wichtigsten Persönlichkeiten ihres Landes gilt, betrachtet ihren neuen Roman als "Projekt ihrer Teenagerjahre". Das Ergebnis dieses Projekts ist eine warmherzige und lustige Geschichte über ein Mädchen aus der Arbeiterklasse im England der aufregenden 90er Jahre, das - so beschreibt Caitlin Moran ihre Heldin - kein Pony will, sondern die Revolution.
Neugierig geworden?

Zum Inhalt
England 1990, die Happy Mondays sind in den Top of the Pops, Margaret Thatchers Regierungszeit neigt sich dem Ende zu, und das Land ächzt unter der Arbeitslosigkeit: Wie soll man bloß in einer Sozialsiedlung in Wolverhampton inmitten einer chaotischen Familie erwachsen werden – mit einem Vater, der seit zwanzig Jahren von einer Karriere als Rockstar träumt und einer Mutter, die, obwohl sie schon drei Kinder hat, eine erneute Schwangerschaft bis zum Geburtstermin als Magenverstimmung deutet? Reicht Johanna Morrigans Trickkiste aus schwarzem Eyeliner, Doc Martens, derben Sprüchen, einem wilden Partystil und einem immensen Wissen über angesagte Popmusik aus, um sich neu zu erfinden, endlich Sex zu haben und die Familie aus der Misere zu retten? Ein intelligenter, sprühend witziger Roman über das Erwachsenwerden, trügerische Rollenbilder und das Glück, ein Kind der Neunzigerjahre zu sein.

Leseprobe

Zur Autorin
Caitlin Moran, geboren 1975, ist das älteste von acht Kindern und wuchs in Wolverhampton in England auf. Mit fünfzehn verfasste sie ihren ersten Roman, mit sechzehn ihre ersten Artikel für den Melody Maker. Seit sie achtzehn ist, schreibt sie Kolumnen für die Times. Sie wurde für ihre journalistische Arbeit bereits mehrfach mit dem British Press Award ausgezeichnet. Ihr "feministisches Manifest mit viel schrägem Humor" (Zeit-Magazin), "How to be a woman" (dt. 2012), war ein internationaler Bestseller. Ihr neuer Roman "All About a Girl" stürmte in Großbritannien die Spitze der Bestsellerlisten und erscheint in zahlreichen Ländern.
Moran lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in London.

Wer möchte diesen tollen Roman über das Erwachsenwerden im England der 90er Jahre im Rahmen einer Leserunde lesen, sich darüber austauschen, und am Ende eine Rezension schreiben? Bewerbt euch* bis zum 30.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für eins der 25 Exemplare von "All about a Girl", die wir zusammen mit carl's books verlosen. Dafür müsst ihr auch eine Frage beantworten:

Was verbindet ihr mit den 90er Jahren? Habt ihr besondere Erinnerungen an diese Zeit? Gibt es vielleicht ein Lied oder ein Ereignis, an das ihr gern - oder ungern - denkt?

Auf eure Antworten bin ich jetzt schon sehr gespannt!

Ich wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Autor: Caitlin Moran
Buch: All About a Girl

Daniliesing

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@aba

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

zessi79

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hey, das war meine Zeit, da war ich auch Teenager. Ich war sogar 1995 mit der Schule in England, Abschlussfahrt in London, das war ziemlich cool. Die 90er waren schon cool, nur die Musik damals, dieses Techno Zeugs, das war absolut nicht mein, ich mag alles was rockig ist und das war damals nicht so wirklich angesagt.

Das Buch muss ich unbedingt lesen und hüpfe daher in den Lostopf.

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Yoyomaus

vor 2 Jahren

Teil 3: Kapitel 13 - Kapitel 20

Dass sie an allem sparen müssen, wird wohl zum Teil daran liegen, dass sie etwas verraten hat, doch sie steuert ihren Teil bei und das macht sie ungemein sympathisch. Ihre Eltern hätten längst was auf die Beine stellen können, doch sie sind einfach antriebslos. Jo entdeckt sich immer wieder neu, sieht auch einmal etwas ein und arbeitet an sich. Doch sie ist mir mit ihrer Art doch auch unsympatisch. Sie schreibt nur schlechte Kritiken, ist einfach nur darauf bedacht Sex zu haben. Sie ist für mich eine ziemlich verkrachte Existenz und es geschieht ihr Recht, dass sie von Krissi dabei ertappt wird, wie sie es sich mal wieder selbst besorgt. Dass sie John detailliert schreibt, was sie mit wem tut und wie, finde ich dumm. so etwas könnte auch gegen sie verwendet werden. Ich kann für sie nur hoffen, dass sie bald die Kurve bekommt und nicht als schlechte Journalistin und leichtes Mädchen gesehen wird.

Ich bin gespannt, ob sie es schafft.

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Teil 3: Kapitel 13 - Kapitel 20
@Kuhni77

Oh ja, bei den Zähnen hat es mich absolut gegruselt, das arme Kind. Aber ich denke, dass Zahnpasta auch gespart wird, bei der Familie.

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Teil 3: Kapitel 13 - Kapitel 20
@Kuhni77

Das habe ich mir auch gedacht, bei dem detaillierten Bericht über den Penis von Al oder wie man diese oder jene Praxis machen sollte... definitiv fraglich, ob man das als Jugendbuch bezeichnen kann.

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Teil 4: Kapitel 21 - Ende

So, jetzt bin ich durch. Ich muss sagen, schön, dass sie sich endlich geändert hat udn auch etwas eingesehen hat. Die Behalten und Nichtbehalten-Liste finde ich zum Teil sinnvoll, aber manche Dinge hätte sie sich auch sparen können ;-) Schön finde ich, dass sie sich mit allen ausspricht und vor allem, dass ihre Mutter endlich wieder auf dem Damm ist. Man hätte fast meinen können, dass sie endlich Verständnis füreinander haben. Was ich schlimm finde, ist, dass sie nun allein nach London geht, aber vielleicht ist es auch gut für ihre Familie, war sie doch schließlich der Grund, warum die Sozialhilfe gekürzt wurde.
Das Ende ist offen, man kann sich also zusammen reimen, was aus ihr wird. Das finde ich schön, denn so hat sie für mich ein gutes Happy End. Dass ihr Vater noch immer auf die große Karriere hofft, finde ich irgendwie bemerkenswert. Dass sie sich aber geritzt hat, finde ich schon schön scheiße. Das muss ich jetzt so sagen. Es war einfach dumm und hat ihr nicht wirklich Punkte gebracht. Sicher war es ein innerer Aufschrei, aber es ist trotzdem keine Lösung.

Ich stehe dem Buch etwas skeptisch gegenüber, das muss ich abschließend so sagen. Es war eine irre Achterbahnfahrt, bei der ich manchmal den Kopf geschüttelt habe, manchmal lachen musste, sie manchmal aber auch bedauert habe. Der Charakter der Jo/Dolly ist für mich ein undurchsichtiges Tuch. Einerseits mag ich sie nicht, weil sie einfach nur unreif und dumm gehandelt hat, auf der anderen Seite finde ich es klasse, dass sie sich doch immer wieder neu erfunden hat und aus ihren Grenzen ausgebrochen ist. Nervig fand ich ihre Umtriebigkeit, das war schon sehr übertrieben. Das hat für mich keine Pluspunkte für den Charakter gegeben. Ich glaube mein liebster Charakter ist Krissi, er hat immer wieder zugesehen, dass es der Familie gut geht oder versucht ihnen etwas zu erleichtern. Schön ist im Übrigen auch, dass die Zwillinge endlich einen Namen haben und nun gänzlich in der Familie akzeptiert werden.

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Teil 4: Kapitel 21 - Ende
@locke61

Das dachte ich mir auch so. Sie versucht zu glänzen, indem sie das macht, was anderen gefallen könnte und ist sich dabei sehr untreu, es ist einfach nicht sie selbst!

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Hier ist nun auch meine Rezi, wird auch gepostet auf amazon, thalia und meinem kleinen Buchblog auf Facebook: Büchereule

http://www.lovelybooks.de/autor/Caitlin-Moran/All-About-a-Girl-1190069742-w/rezension/1201482662/

Yoyomaus

vor 2 Jahren

Eure Lieblingsstellen im Buch

Um ehrlich zu sein habe ich keine Lieblingsstelle. Maximal, wenn ich meinen schwarzen Humor auspacke, dann vielleicht, wie der Vater immer wieder hoffnungslos vom großen Ruhm träumt und dafür sogar nicht einmal zurück schreckt und einen Staubsaugervertreter oder was er auch immer war, anschleppt.

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