Caleb Krisp Little Miss Ivy

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Inhaltsangabe zu „Little Miss Ivy“ von Caleb Krisp

Ivy Pocket ist einzigartig Ivy Pocket, zwölfjährige Zofe adeliger Damen, ist eine wandelnde Katastrophe – die ihre Dienstherrinnen buchstäblich zum Wahnsinn treibt. Sie selbst sieht das allerdings ganz anders! Sie selbst findet sich nämlich einfach wunderbar. Nach einem unerhört peinlichen Auftritt mit ihrer letzten Arbeitgeberin greift das Schicksal ein: in Gestalt einer geheimnisvollen Baronin, die Ivy zu sich ans Totenbett rufen lässt, um ihr einen äußerst geheimnisvollen Auftrag zu geben. So beginnt Ivys Achterbahnfahrt von einem Abenteuer: voller Rätsel, Intrigen, Bösewichte, fataler Missverständnisse und haarsträubender Komik!

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Ungewöhnliche Protagonistin, die man entweder direkt ins Herz schließt oder nicht ausstehen kann

— leselockbuch
leselockbuch

dieses Buch muss man gelesen haben, äusserst witzig geschrieben, man schliesst Ivy sofort in sein Herz.

— amiga
amiga

eine wirklich witzige und spannende Geschichte. Ragt für mich aus dem Sammelsurium an Büchern für junge Mädchen heraus.

— ju_theTrue
ju_theTrue

Eine wunderbar gelungene Geschichte um die 12 Jähriige Ivy Pocket!

— Solara300
Solara300

Eine spannende Geschichte für Kinder ab 10 Jahren.

— tipptrick
tipptrick

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  • Fantasievolles Kinderbuch mit ungewöhnlicher Protagonistin

    Little Miss Ivy
    leselockbuch

    leselockbuch

    13. June 2016 um 16:33

    Ivy ist ein Dienstmädchen, das ihren Dienstherren nur Probleme macht. Während sie sich selbst gegenüber ihren Charakter und ihre Eigenschaften schön redet, versuchen die meisten, die mit ihr zu tun haben, sie schnellstmöglich loszuwerden.Es ist faszinierend, mit welcher Naivität und mit welchem Optimismus sie durch die Welt geht - das mitansehen zu müssen ist manchmal nicht so einfach (gelegentlich hat man das Bedürfnis, sie kräftig durchzuschütteln und sie anzuschreien...).Dieses Mädchen gelangt nun in den Besitz eines geheimnisvollen Diamanten, den sie auf Wunsch der Besitzerin (die getötet wird) einem Mädchen überbringen soll. Dabei sind einige dubiose Gestalten hinter ihr her, die diesen Diamanten ebenfalls haben wollen.Es wird gefährlich und die getötete Herzogin ist nicht die einzige Leiche, die die Jagd nach dem Diamanten fordert.Und während Ivy in unregelmäßigen Abständen in Fettnäpfchen tritt und sich mit Geistern und anderen Nervensägen herumschlagen muss, stellt sich die Frage: Wen kann sie vertrauen und wer spielt ein falsches Spiel...

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  • Ivy Pocket war eine unausstehliche Protaginistin und die Handlung konnte das leider nicht rausreißen

    Little Miss Ivy
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    19. January 2016 um 18:20

    Meinung: Puh, das erste Buch des Jahres 2016 und direkt ein Flop. Die Geschichte selbst beginnt spannend und entwickelt sich auch in die Richtung, die ich erwartet habe. Dann jedoch tauchen starke Fantasyelemente auf und zum Schluss ist klar, die Trilogie ist purer Fantasy. Erwartet habe ich das nicht und es gefiel mir auch nicht. Zudem lässt die Spannung immer mehr nach, da Ivy dann auf Butterfiel Park ist, dort einige Tage bis zu Matildas Geburtstag bleiben muss und dann passiert da mal was Komisches und hier sieht sie komische Gestalten. Ivy Pocket ist beliebt, sieht gut aus, gut Freund mit ihren Dienstherren und vielmehr gute Bekannte als Dienstmädchen. So sieht sich Ivy selbst. Die anderen sehen sie als nervige Untertanin, die sie schnellstmöglich loswerden wollen und genau das macht Gräfin Karbunkel auch. Als Ivy im Hotel erwacht ist die Gräfin verschwunden und die Herzogin von Trinity hat einen wichtigen Auftrag für sie. Sie soll den Uhrendiamanten zuden Butterfields bringen und ihn der jungen Matilda an ihrem Geburtstag um den Hals hängen. Aber Ivy wird verfolgt und mächtige Gegner wollen den Uhrendiamanten an sich bringen. Zudem ist Ivy verdammt anstrengend. Sie hält sich für super, ja schon perfekt und das lässt sie andere Menschen auch spüren. Sie ist nicht hochnäsig oder eingebildet, glaube ich zumindest, sondern glaubt tatsächlich an das, was sie sagt. Sie tanzt anderen auf der Nase herum, ist unhöflich, immer geradeheraus und vollkommen naiv. Sie plappert gerne und dann auch gerne mal Geheimnisse aus. Wenn sie eine Person mag vertraut sie dieser bedingslos und wenn sie etwas als ungerecht empfindet, kommen von ihr Aktionen, die man nicht unbedingt erwartet hat. Der Schreibstil von Caleb Krisp war sehr angenehm zu lesen. Man muss jedoch mit Ivys Art zurechtkommen, was mir jedoch nicht gelang. Ich werde das Buch auch verkaufen und die Trilogie definitiv nicht beenden. Empfehlen kann ich es ebenfalls nur, wenn ihr Fantasy lesen wollt. Fazit: Ivy Pocket war eine unausstehliche Protaginistin und die Handlung konnte das leider nicht rausreißen.

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  • sehr unterhaltsam für Jung und alt.

    Little Miss Ivy
    amiga

    amiga

    14. January 2016 um 17:37

    Ich schloss Ivy sofort in mein Herz. Sie ist so eine witzige, direkte und charmante Persönlichkeit. Man  muss sie sofort ins Herz schliessen. Ivy Pocket ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist ein 12 jähriges Dienstmädchen, die sehr sehr direkt ist und so manchen Dienstgeber mit ihrer direkten Art in die Flucht schlägt. Sie lernt eine Herzogin kennen, die ihr ein Geheimnis anvertraut. Die Herzogin bittet Ivy dem 12 jährigen Mädchen Mathilda Butterfield einen Besuch abzustatten und ihr einen magischen Diamanten zu bringen. Eine sehr abenteuerliche Reise beginnt und Ivy lernt viele Gauner und Mörder auf dieser abenteuerlichen Reise kennen. Wird Ivy es schaffen diese besondere magische Kette mit dem Diamanten Mathilda zu überbringen ? Dieses Buch muss man einfach gelesen haben ich bin total begeistert von diesem äusserst witzigen Buch. Ein Buch für Jung und alt....... Zweiter Teil folgt in Kürze !

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  • Little Miss Ivy

    Little Miss Ivy
    xxxxxx

    xxxxxx

    04. October 2015 um 14:52

    Little Miss Ivy ist ein tolles Kinder- und Jugendbuch von Caleb Krisp, das aus dem Englischen übersetzt wurde. Die Handlung spielt in England und Frankreich vor ca. 100 Jahren. Das Buch handelt von Ivy Pocket, einem 12-jährigen Dienstmädchen. Sie ist eine Waise und hat immer wundersame Ideen im Kopf. Ivy wird von ihrer Herrin verlassen und findet sich plötzlich alleine und mittellos in Paris im Hotel wieder. Plötzlich wird sie zu einer Herzogin ans Sterbebett gerufen. Diese gibt ihr einen Diamanten mit Uhrkette, den sie als Geburtstagsgeschenk für ein Mädchen namens Matilda Butterfield nach England bringen soll. Ivy besteigt das Schiff und schon sind mysteriöse Leute hinter ihr her. Niemand weiß, wer Freund oder Feind ist. Sie erlebt verrückte Sachen auf ihrer Reise zu Matilda. Und obwohl es verboten wurde, kann sie nicht widerstehen und legt sich den Diamanten um den eigenen Hals. Angeblich soll der Stein ja Zauberkräfte haben. Oder doch nicht? Was passiert auf Schloss Butterfield Hall? Wird Ivy den Diamanten rechtzeitig abliefern können? Und wird Ivy etwas über ihre eigene Vergangenheit erfahren? Das Buch ist sehr lustig geschrieben. Zum Beispiel sagt oder denkt Ivy oft an passende Personen oder Berufe nach dem Standardsatz: "denn nicht umsonst habe ich den natürlichen Instinkt eines/-r ...". Ivy ist eigentlich liebenswert, aber sie tut letztendlich merkwürdige Dinge. Sie will doch nur helfen. Zum Beispiel die rote sonnenverbrannte Haut im Gesicht von Lady Elizabeth mit Kuchen einschmieren.  Die Geschichte ist spannend. Es tauchen Fantasyfiguren auf und am Ende wird auch richtig gekämpft.  Der Titel ist in Ordnung, obwohl mir der englische Originaltitel besser gefällt. Das Cover sieht toll aus. So stellt man sich Ivy Pocket vor mit rosa Kleid. Und mit dem Uhrendiamanten. Die knapp über 300 Seiten sind schnell gelesen.  Fazit: Ich fand das Buch gut und es ist lesenswert.

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  • Wenn sich die Zufälle mehren...

    Little Miss Ivy
    Solara300

    Solara300

    29. September 2015 um 15:38

    Kurzbeschreibung In diesem fantastischen Werk das mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat, begegnen wir der 12 Jährigen Ivy Pocket, ihres Zeichens Kammerzofe und ein Allrounder mit Fähigkeiten die ihresgleichen suchen. Für mich eine tolle Situationskomik, denn Ivy denkt sie ist ein Ausbund und eine Bereicherung in ihrem Umfeld, wobei sie mehr als einmal das größte Chaos anstellt und wie ich finde es hervorragend zur Geltung bringt, das sogar eine Baronin die Flucht ergreift und zwar still und heimlich....     Cover Das Cover ist wie ich finde in Eyectacher mit der liebenswerten und wirklich zu guten Ivy Pocket die es, auch wenn sie es selbst nicht weiß...Faustdick hinter den Ohren hat. Für mich eindeutig gelungen und mit der Uhr die Ivy bei sich hat auch sehr passend.... ;)   Schreibstil Der Autor Caleb Krisp hat einen tollen flüssigen und bildhaften Schreibstil der mich gleich zu Anfang in die Welt der 12 Jährigen Ivy mitnahm und ich gleich mal schmunzeln musste. Denn Ivy ist einfach eine Protagonistin die man lieb gewinnt auch wenn man versteht warum andere am liebsten vor ihr flüchten wollen! Toll gemacht und die Idee dahinter gefällt mir und ich bin schon auf mehr gespannt.   Meinung Wenn sich die Zufälle mehren... Dann sind wir bei der 12 Jährigen taffen und total selbstbewussten Zofe Ivy Pocket angekommen, die sich selbst als Ratgeber in allen Situationen sieht. Allerdings sieht das ihre derzeitige Gräfin Karbunkel nicht wirklich so und nach einem desaströsen Dinner in Paris ist die Gräfin kurzerhand geflüchtet nach der Blamage die Ivy im Hotel beim Essen mit lauter wichtigen Persönlichkeiten angerichtet hatte. Ivy versteht nicht weshalb dies passieren konnte und geht gar schon von einer geistigen Ohmnachtung der Gräfin aus, da wird sie schon zur Herzogin von Trinity bestellt. Zum Glück für Ivy, denn mit fast nichts außer ihren Kleidern wäre sie in Paris auf der Straße gelandet, denn Ivys letzte Herrin wohnt in London und das ist ja nicht mal gerade um die Ecke. Also macht sich Ivy auf zur Herzogin um sie aschfahl und dem Tode geweiht wie es scheint aufzusuchen und eine sehr außergewöhnliche Bitte oder in diesem Fall Auftrag zu erhalten. Denn die Herzogin bittet Ivy dem 12 Jährigen Mädchen Mathilda Butterfield einen Besuch abzustatten auf Schloss Butterfield Hall und ihr einen magischen Diamanten zu bringen. Nun weshalb sollte die uralte Gräfin einem zwölfjährigen Mädchen etwas vermachen und dann noch so etwas wertvolles? Genau diese Frage ist mir auch durch den Kopf gegangen und schnell erklärt. Denn Die Herzogin von Trinity ist befreundet gewesen mit der Oma der kleinen und zwar Lady Elisabeth, bis sie ein Streit wegen eines jungen Gentlemans zum Bruch geführt hatte. Der Schmuck für die kleine soll ein Friedensangebot sein. Und der Brief soll Lady Elisabeth übergeben werden und der Diamant muss dem Geburtstagskind nicht nur überreicht werden sondern umgehangen. Sehr seltsam denkt ihr... Das dachte ich auch, aber es kommt noch mysteriöser denn der Diamant um denn es hier geht ist auch kein normaler sondern wie ich es sagen würde etwas ganz ganz...besonderes. Es ist eine Halskette mit einem Uhrendiamanten der versteckt in einem Klavier schlummerte und der außergewöhnliche Kräfte hat, wie zum Beispiel in die Zukunft zu sehen aber auch die Vergangenheit und die Gegenwart werden davon nicht ausgenommen. Jedenfalls ist an diesen Auftrag nicht nur wie es scheint der letzte Wille der Herzogin geknüpft, sondern auch Bedingungen wie z.b. das Ivy die Halskette nie selbst ausprobieren darf und das die Kette auch niemand vor dem Ball zu sehen bekommt, außer Mathilda Butterfield, die darf den Schmuck tragen. Als Belohnung erwartet Ivy nicht nur eine Überfahrt in ihre alte Heimat London, sondern auch noch einen staatlichen Betrag von 500 Pfund. 50 Pfund gleich und 450 Pfund bei der Ankunft in London. Allerdings wäre das ja alles wie es wäre, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... Denn genau jetzt kommt der Haken oder in dem Fall riesen Haken. Denn es scheinen Gauner und Mörder hinter dem Schmuckstück her zu sein, weil Ivy wenig später auf ihrer Schiffsreise feststellen muss das die  Herzogin  kurz nachdem Ivy das Hotel verlassen hatte, ermordet vorgefunden wurde. Nun denn, Ivy Pocket ist zwar alles auch ängstlich, aber sie hat auch einen starken Willen und ist demnach auch gewillt diesen Letzten Wunsch zu erfüllen. Eine Haarsträubende Reise mit genialer Komik gespickt, erwartet hier den Leser oder in dem Fall mich und ich kann nur sagen einfach Klasse geschrieben und ich bin begeistert. Fazit Absolut empfehlenswert und gelungen!!!   5 von 5 Sternen

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  • Ein wundervolles Jugendbuch - auch für Erwachsene

    Little Miss Ivy
    Bookilicious

    Bookilicious

    09. September 2015 um 10:30

    *Inhalt* Die 12-jährige Ivy Pocket, die als Hausmädchen bei adeligen Damen arbeitet, treibt ihre Hausherren in den Wahnsinn. Erstaunlicherweise sieht sie das jedoch völlig anders und findet sich außerordentlich wunderbar. Durch einen Zufall wird sie schließlich zu einer Herzogin gerufen, die ihr am Sterbebett eine Aufgabe erteilt: Sie soll einen magischen Diamanten nach Schloss Butterfield Hall bringen und ihn dort Matilda Butterfield zu ihrem Geburtstag zu überreichen. Doch der Weg nach Butterfield Hall ist gespickt von Intrigen - aber Ivy Pocket wäre nicht sie selbst, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde... *Infos zum Buch* Seitenzahl: 320 Seiten Verlag: cbj Preis:  14,99 € (Gebunden) / 11,99 € (Ebook) *Erster Satz des Buches* "Der Zettel mit der Nachricht lag auf dem Bett meiner Lady." *Fazit* "Little Miss Ivy" ist ein Roman des Autors Caleb Krisp. Dieses Buch erhielt ich im Rahmen der "Buchflüsterer-Aktion.  Ivy Pocket ist kein gewöhnliches Mädchen: würde man sie selbst fragen, ist sie nicht nur ein ganz außergewöhnliches Mädchen, sondern eine überdurchschnittlich hübsche, zuverlässige und intelligente Persönlichkeit. Auf den ersten Blick mag das schrecklich klingen, doch das 12-jährige Dienstmädchen ist eine der Personen, der man das sofort abkauft, denn sie versucht es nicht nur zu vermitteln, sondern glaubt sogar selbst daran. Recht amüsant ist die Tatsache, dass Ivy Pocket alles andere als perfekt ist und besonders ihre stetige Überzeugung dessen, gekoppelt mit dem überaus ehrlichen (nicht mal unbedingt frechen) Mundwerk verleihen dem Roman einen gewissen Charme, wie es nicht jedes Werk beinhaltet.  Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass es mir gerade Ivy's Art am Anfang sehr schwer machte, in die Geschichte zu finden, denn auch wenn sie sich sehr überzeugend zu präsentieren weiß, so nimmt man ihr ihre Selbstüberzeugung nicht direkt ab und wartet darauf, dass die Maske fällt und ein verschüchtertes Mädchen zum Vorschein kommt, die diese Scharade betreibt, um in der Welt voranzukommen. Das dies jedoch ganz und gar nicht der Fall ist, wird dann aber schnell klar und nach einer Zeit möchte man Ivy Pocket's meisterliche Form der Selbstüberschätzung gar nicht mehr missen.  Auch die übrigen Charaktere gefielen mir durch die Bank weg recht gut, auch wenn man den ein oder anderen davon etwas weniger gut kennenlernte, als ich es mir gewünscht hätte. Wenn ich nun über Ivy und ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren nachdenke, so muss man auf Ivy's Charakterliste wohl noch "hoffnungslos naiv und gutgläubig" hinzufügen, denn sie hat in aller Regel nicht den geringsten Zweifel daran, dass eine Geschichte erstunken und erlogen sein könnte, die man ihr erzählt. Allerdings nimmt es auch Ivy nicht immer so genau mit der Wahrheit und so entspinnt sich so manches Mal eine interessante Lügengeschichte.  Was die Geschichte selbst angeht, so war ich wirklich begeistert, denn der Autor hat neue, fantastische Ideen, die jedem Leser mit etwas Fantasie wohl gut gefallen werden. Wir tauchen ein, in eine Welt voll Magie und Fantasie, einem Diamanten, der Visionen aufzeigen kann, seltsamen Kreaturen mit Kutten und einem Mädchen, das (trotz grenzenloser Naivität) dennoch versucht, das richtige zu tun.  Insgesamt kann ich euch diesen Roman also, trotz eines etwas erschwerten Starts, auf jeden Fall empfehlen. Trotz der Deklarierung als "Jugendbuch" oder "ab 10 Jahren" finde ich, dass das Buch auch ganz klar für Erwachsene geeignet ist, die das innere Kind noch nicht verloren haben. Es ist schön geschrieben, lässt sich flüssig lesen und wenn man erst einmal hineingefunden hat, fliegen die Seiten nur so dahin... Wertung: 5 von 5 Sterne

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