Callan Wink Der letzte beste Ort

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Inhaltsangabe zu „Der letzte beste Ort“ von Callan Wink

Literatur wie eine Nacht im Freien Es ist ein Ort, an dem die Arbeit für gewöhnlich hart, Geld knapp und die Natur prächtig ist, durchgezogen vom Band des Yellowstone River, mit den Rockies am Horizont. Für die Männer in Callan Winks Stories ist es der letzte beste Ort und ihr Zuhause. Doch jeder von ihnen läuft Gefahr, in der Weite des heutigen American West verloren zu gehen: Einer bezahlt einen Faustschlag mit zwei Jahren Gefängnis. Ein anderer schmeißt alles hin, um auf einer Farm zu schuften. Und noch ein anderer befreit aus Mitleid einen Hund, kurze Zeit später flieht er vor zwei bewaffneten Verrückten quer über die Felsen durch die Nacht, barfuß und nackt … Callan Wink hat ein Buch über Sehnsucht, Schuld und das Kräftemessen mit der Natur geschrieben. »Der letzte beste Ort« ist der fulminante Auftakt eines Erzählers, der Richard Ford und Philipp Meyer nachfolgt. Durchwirkt von der Ehrfurcht gegenüber der Schönheit seiner Heimat, in einer Sprache von kristalliner Vehemenz.

urwüchsig und fesselnd

— fredhel
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    Der letzte beste Ort
    fredhel

    fredhel

    25. July 2017 um 20:03

    In "Der letzte beste Ort" schildert der noch erstaunlich junge Autor Callan Wink das rauhe Leben in Montana. Wenn man die neun Kurzgeschichten liest, meint man einen Erzähler mit viel Lebenserfahrung vor sich zu haben, denn er schaut hinter die Gesichter der Menschen. Es sind Männer und Frauen, die ein einfaches, naturverbundenes Leben führen, aber dabei aussergewöhnlich viel erleben. Der Tagesablauf ist meistens geprägt von körperlicher Arbeit, die Menschen nehmen noch Notiz voneinander und jeder hat seinen festen Platz im sozialen Gefüge. Die Stories unterscheiden sich sehr voneinander, den Inhalt will ich hier nicht wiedergeben, denn das haben andere Rezensenten vor mir schon ausführlich getan. Mir gefällt, wie stark die jeweiligen Charaktere präsent sind, wie überraschend sich scheinbar alltägliche Situationen weiterentwickeln und wie bildlich die urwüchsige Natur vor dem inneren Auge entsteht. Callan Wink hat genug Phantasie, um spannende Lebensmomente zu entwerfen und eine wunderbare Ausdruckskraft, diese zu erzählen. Für mich ist "Der letzte beste Ort" ein Überraschungstreffer, denn normalerweise können mich Kurzgeschichten nicht lange fesseln. 

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  • ‚Gönnen Sie sich ein Stück vom letzten besten Ort. Der echte Westen. Tradition erleben.‘

    Der letzte beste Ort
    sabatayn76

    sabatayn76

    08. December 2016 um 14:20

    Inhalt: In ‚Der letzte beste Ort‘ erzählt Callan Wink von verschiedenen Menschen, ihren Hoffnungen und Träumen, ihren Erfolgen und Misserfolgen, ihrem Alltag und ihren Versuchen, der Eintönigkeit ihres Lebens zu entfliehen. So lesen wir zum Beispiel von Jeannette, die sich nach der Verhaftung ihres Ehemanns mit ihren beiden Söhnen durchschlägt und den viel jüngeren Dale kennenlernt. In einer anderen Geschichte stellt Callan Wink Sid vor, der in einem Sägewerk arbeitet, einen Hund befreit hat und nun vom Besitzer des Hundes verfolgt wird. Und wir lernen August kennen, der im Auftrag seines Vaters Katzen tötet. Mein Eindruck: Ich lese sehr selten Kurzgeschichten, weil ich oft keinen oder nur schlecht Zugang zu diesen finde, aber ‚Der letzte beste Ort‘ hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Storys sind sehr abwechslungsreich und lassen sich flüssig lesen. Callan Wink beschönt nichts und bringt Dinge auf den Punkt, so dass die Sorgen und Nöte, das Leben und der Alltag der Protagonisten einerseits auf feinfühlige, andererseits auf explizite Weise geschildert werden. Das Ergebnis sind ausgezeichnet beobachtete, emotional aufwühlende, authentische und sehr stimmungsvolle Geschichten, die einen beim Lesen vor Ort versetzen und den Leser die häufig bedrückende Stimmung miterleben lassen. Mein Resümee: Ein Autor, den ich mir merken werde. Sehr empfehlenswert!

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