Camilla Grebe , Åsa Träff Das Trauma

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Inhaltsangabe zu „Das Trauma“ von Camilla Grebe

An einem verregnetem Nachmittag in einem Vorort von Stockholm: Unter dem Küchentisch versteckt, muss die fünfjährige Tilde mit ansehen, wie ihre Mutter bestialisch zu Tode getreten wird. Sie ist die einzige Zeugin dieses schrecklichen Verbrechens, kann sich nur vage an das Aussehen des Täters erinnern. Zur gleichen Zeit trifft die Psychotherapeutin Siri Bergman fünf neue Patientinnen, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammengefunden haben. Alle waren sie männlicher Gewalt ausgesetzt, alle haben sie schreckliche Geschichten zu erzählen über verratene Liebe, Schläge, Erniedrigungen. Doch schon bald schlägt die Suche nach Versöhnung um – in die Jagd nach einem besessenen Mörder, der seine erste Tat an einem verregneten Nachmittag in einem Vorort von Stockholm beging …

Die Krimis des weiblichen Autoren-Duos Grebe und Träff sind eindeutig anders, sehr persönlich geschrieben. Ich mag den Stil sehr gern!

— Code-between-lines
Code-between-lines

Spannender Thriller aus Schweden

— MissNorge
MissNorge

Zweiter Krimi des schwedischen Schwesternduos: subtile Spannung, psychologisches Fachwissen und gut herausgearbeitete Charaktere.

— Barbara62
Barbara62

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  • Das Trauma (Camilla Grebe & Asa Träff)

    Das Trauma
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    21. January 2016 um 22:24

    Die fünfjährige Tilde sitzt unter dem Küchentisch, versteckt vor den Tätern, die ihre Mutter grausam zu Tode treten. Doch an ihre Gesichter kann sie sich kaum erinnern, was Therapeutin Siri Bergmann bald feststellen muss. Und auch in ihrer neu gegründeten Selbsthilfegruppe für Frauen, die in Beziehungen brutale Gewalt erleben mussten, läuft bald einiges aus dem Ruder... Für ihre Buchreihe haben sich die beiden Autorinnen Camilla Grebe und Asa Träff eine äußerst interessante und ungewöhnliche Hauptfigur erschaffen, die dennoch fest im Genre des Schwedenkrimis verankert ist: Siri Bergmann ist Psychotherapeutin, selbst nach Fehlgeburt und dem Tod ihres Mannes mental angeschlagen, stur und hochintelligent. Was im ersten Roman „Die Therapeutin“ schon wunderbar funktioniert hat, setzt sich auch im Nachfolger „Das Trauma“ gekonnt fort, wobei dennoch keine reine Wiederholung des Erfolgsrezeptes vorhanden ist. Es werden noch weitere Facetten aus Siri herausgekitzelt, die so auch immer wieder den Leser überraschen kann. Schön, dass auch der Handlungsstrang um den Tod ihres Mannes aufgegriffen und fortgeführt wird. Dieser Teil ist seinem Vorgänger zumindest in einem Punkt sehr überlegen, den das lange Intro, das dem ersten Band noch etwas den Schwung nahm, fällt hier weg, mit der eigentlichen Handlung wird so vergleichsweise schnell in die Handlung gestartet. Für diesen Teil hat sich das Autorinnenduo wieder eine komplexe, sehr spannende Geschichte erdacht, die mich schnell in ihren Bann ziehen konnte. Von ihr geht eine sehr düstere Faszination aus, die sich besonders aus den schrecklichen Schicksalen der kleinen Tilde und den Damen der Selbsthilfegruppe ergibt, hier wird nicht mit grausamen Details gespart – die leider nur allzu nah an der Realität sind und das fast tabuisierte Thema ans Licht holen. Ich musste schon einige male heftig schlucken, diese Kombination aus Liebe und Gewalt ist treffend geschildert. Auch der Handlungsverlauf ist sehr spannend, weil vieles im Dunkeln bleibt, was sich der Leser selbst zusammenzureimen versucht. Die Auflösung konnte man sich zwar schon einige Seiten zuvor denken, wartet aber dennoch mit punktierten Szenen und gelungenen Offenbarungen auf. Auch die sprachliche Verwendung hat mir wieder sehr gut gefallen, alles wirkt sehr flüssig und ist sehr gut an die jeweilige Situation angepasst. „Das Trauma“ setzt den starken Eindruck des ersten Bandes um Siri Bergmann fort und präsentiert erneut eine starke, interessante Hauptfigur sowie eine packende Handlung. Das Thema ist sehr gut gewählt und verstärkt die beklemmende Atmosphäre der Handlung, die verschiedenen Ebenen fügen sich langsam ineinander und ergeben ein sehr eindringliches Bild. Sehr lesenswert!

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  • Zweiter Krimi des schwedischen Schwesternduos

    Das Trauma
    Barbara62

    Barbara62

    28. June 2015 um 13:32

    Siri Bergman, Psychotherapeutin und früher selbst Opfer von Gewalt, betreut mit ihrer Kollegin eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Gewalterfahrung. Währenddessen wird die neue Partnerin eines der gewalttätigen Männer vor den Augen ihrer fünfjährigen Tochter ermordet. Auch Siri fühlt sich bedroht und dann taucht sogar ein Betrunkener mit einer Waffe bei der Gruppensitzung auf... Ein weiterer Krimi der schwedischen Schwestern, der durch subtile Spannung, psychologisches Fachwissen und sensibel herausgearbeitete Charaktere besticht, allerdings nicht ganz so herausragend wie der erste Band ist.

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  • hat mir gefallen

    Das Trauma
    aly53

    aly53

    07. November 2013 um 21:25

    Zwei Schwestern aus Schweden und die Psychologie des Mordens … An einem verregneten Nachmittag in einem Vorort von Stockholm: Unter dem Küchentisch versteckt muss die fünfjährige Tilde mit ansehen, wie ihre Mutter bestialisch zu Tode getreten wird. Sie ist die einzige Zeugin dieses schrecklichen Verbrechens, kann sich nur vage an das Aussehen des Täters erinnern. Zur gleichen Zeit trifft die Psychotherapeutin Siri Bergmann fünf neue Patientinnen, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammengefunden haben. Alle waren sie männlicher Gewalt ausgesetzt, alle haben sie schreckliche Geschichten zu erzählen über verratene Liebe, Schläge, Erniedrigungen. Doch schon bald schlägt das Bemühen um Heilung und die Suche nach Versöhnung um – in die Jagd nach einem besessenen Mörder, der seine erste Tat an einem verregneten Vormittag in einem Vorort von Stockholm beging … Der Schreibstil ist schon dergleiche trocken, langweilig, aber dennoch so spannend und faszinierend das man dranbleiben muß. Siri trauert noch immer ihrem verstorbenem Mann nach und kommt von ihm nicht los, sie kann sich nicht recht auf ihre neue Beziehung mit Markus einlassen, die ja schon im letzten Buch begann. Zudem leitet sie jetzt zusammen mit ihrer Freundin und Kollegin Aina eine Selbsthilfegruppe für Frauen denen Gewalt angetan wurde. Doch es ist nicht immer alles so wie es scheint , das müssen auch Siri und Aina erkennen. Auf den Mörder wird immer wieder hingewiesen und man wartet eigentlich immer mit Spannung drauf, wer es eigentlich ist. Aber man hat ihn in keiner Weise in Verdacht, die Richtung schon,aber das wird erst später klar. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Und man muß den Schreibstil von den Schwestern mögen, ich finde er hat irgendwie was, es ist ein Krimi, aber nichts mit grioßartig Blut vergießen, dafür ist er psychologisch und emotional sehr gut aufgebaut.

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  • der zweite Fall

    Das Trauma
    Dani1046

    Dani1046

    02. July 2013 um 18:57

    Die Therapeutinnen Siri und Aina leiten im Auftrag eines Studienfreundes eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Das ist insbesondere für Siri nicht einfach, da sie selbst auch Opfer geworden ist und mitunter die notwendige Distanz zu den Frauen in der Gruppe nicht einhalten kann.So entwickelt sich zwischen ihr und einer der Teilnehmerinnen, Kattis, eine zunehmend vertraute Beziehung, die Siris Kollegin Aina ein Dorn im Auge ist. Kattis ist in der Gruppe, weil sie von ihrem Exfreund Henrik misshandelt worden ist und sich immer noch vor ihm fürchtet, obwohl er inzwischen eine neue Partnerin hat. Als diese Frau, Susanne Olsen, ermordert wird, breitet sich in der Selbsthilfegruppe zunehmend Panik aus, die ihren Höhepunkt findet, als Henrik dort auftaucht, um seine Version der Ereignisse zu erzählen ... Eine fesselnde Story, die bis zum letzten Satz spannend bleibt. Vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint und der Schluss hält noch einen "Knaller" parat.    

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  • Rezension zu "Das Trauma" von Camilla Grebe

    Das Trauma
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    16. June 2012 um 22:32

    Eine Psychotherapeutin in Stockholm leitet eine selbsthilfegruppefür misshandeltze Frauen. Ich fand das Buch nicht so gut, wie das erste. Obwohl ich selbst Therapeutin bin und an Fallgeschichten ebenso Freude habe, wie an dem Krimiteil, fand ich diesmal die Therapiestunden die sie beschreibt, etwas öde und für die Hauptstory nicht wichtig/nötig. Ich fand es leider auch ein bischen langweilig, dsas sie mit ihrem Freund, dem Polizisten aus dem ersten band keinen schritt weiter gekommen ist, kein hüh oder hott, die ganze Zeit bleibt sie in der Unschlüssigkeit hängen. Das Ende ist überraschend, und gut geglückt finde ich, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob es da nicht ein paar logisch Fehler in dem Erzählstrang gibt. Bin gespannt ob es noch einen Fortsetzung dazu gibt, schön wärs...

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  • Rezension zu "Das Trauma" von Camilla Grebe

    Das Trauma
    schnecke

    schnecke

    14. April 2012 um 16:34

    Traumata haben viele Gesichter: Misshandlung, Prügel, Demütigung, Vernachlässigung, Stalking. Eins aber haben sie alle gemeinsam: Gewalt. Und das verbindet alle diese fünf Frauen, die in Siris und Ainas neue Selbsthilfegruppe kommen. Eigentlich fühlt sich Siri noch gar nicht gefestigt genug, um eine solche Gruppe mit ihrer Kollegin zu leiten. Nach dem Tod ihres geliebten Mannes wurde ihre Angst immer größer. Mit Recht. Auch sie wurde zum Gewaltopfer eines Psychopathen. Und wieder ist solch ein Irrer unterwegs. Fünf Jahre alt ist die kleine Tilde erst, als sie in der Blutlache hockt und malt. Dass ihre Mutter gerade brutal zu Tode getreten wird, wird wohl immer ihr Trauma bleiben. Tilde ist die einzige Zeugin. Und der Mörder könnte der Peiniger einer Frau aus der Selbsthilfegruppe sein. Könnte, muss aber nicht. Warum bleiben Frauen bei ihrem prügelnden Mann, der sie demütigt und erniedrigt? Angst, es geht immer um Angst! Und die wird immer bleiben und einen Schatten auf die Liebe werfen... Siri, die Therapeutin mit den Bindungsstörungen, kann die Nähe zu Markus nicht ertragen. Aina, ebenfalls Therapeutin, hangelt sich von Affäre zu Affäre. Nicht nur ihre Klienten kommen mit Beziehungsproblemen. Wer glaubte, Psychologen seien abgeklärter als andere Menschen, der irrt wohl gewaltig. Spätestens jetzt weiß man das, wer "Das Trauma" liest. Der zweite Psychothriller der beiden schwedischen Autorinnen Camilla Grebe und Asa Träff gibt wie sein Vorgänger Einblicke in die psychologische Praxis, in Therapiesitzungen, zeichnet unterschiedliche Charaktere von Opfern und Tätern. Und nicht immer ist klar, wer zu welcher Gruppe gehört. Wer der Mörder an Tildes Mutter ist, ist trotzdem keine große Überraschung. "Das Trauma" ist nicht so erschütternd wie der Titel verspricht. Leider! Camilla Grebe und Asa Träff hatten mit ihrem Erstlingswerk "Die Therapeutin" einen so grandiosen Psychothriller vorgelegt, dass meine Erwartungen an die Fortsetzung groß waren. Und leider nicht erfüllt wurden. Es fehlt an fesselnder Spannung, etwas sogar an Tiefgang. Am Ende der 450 Seiten bleiben einige Fragen offen. "Das Trauma" liest sich dennoch zügig und nicht langweilig. Ich bin gespannt, ob es ein drittes Buch mit Siri Bergmann geben wird...

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  • Rezension zu "Das Trauma" von Camilla Grebe

    Das Trauma
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 13:02

    Ein Krimi von hohem Niveau und poetischer Sprache. Lässt dich durch seine Spannung in 2 Tagen lesen, trotz 436 Seiten.

  • Rezension zu "Das Trauma" von Camilla Grebe

    Das Trauma
    Natasha

    Natasha

    07. April 2012 um 15:01

    Der zweite „Fall“ für Siri Bergmann wirkt zeitweise etwas bemüht, ist aber trotzdem leidlich spannend und interessant erzählt. Für alle, die nicht nur Action lesen möchten, sondern sich auch für die Hintergründe begeistern können.

  • Rezension zu "Das Trauma" von Camilla Grebe

    Das Trauma
    Sarlascht

    Sarlascht

    29. December 2011 um 13:10

    Siri Bergmann, die wir im Buch „Die Therapeutin“ kennenlernten, ist zurück. „Das Trauma“ beschreibt das Leben von Frauen, die Gewalterfahrungen gemacht haben und nun bei den Psychologen Siri und Aina sich in einer Selbsthilfegruppe zusammenfinden. Jede der Teilnehmerinnen hat ihre eigene Geschichte und bald stellt sich heraus, dass einige davon noch längst nicht abgeschlossen sind und so zur Gefahr für die ganze Gruppe werden. . Meine Meinung: Was ich ganz am Anfang erwähnen möchte ist: „Das Trauma“ baut teilweise auf dem Vorgängerbuch „Die Therapeutin“ auf, einige Elemente sind in der Geschichte aufgenommen worden, werden allerdings ausreichend erklärt, so dass es eigentlich nicht nötig ist, mit dem ersten Teil zu starten – positiv: auch wenn man mit „Das Trauma“ startet, lässt sich „Die Therapeutin“ noch gut lesen, ohne dass man schon weiß, wer dort Täter/Opfer ist. Zurück zum Buch „Das Trauma“. In der Geschichte bewegt man sich eigentlich zwischen zwei Ebenen hin und her. Einmal sind da die psychologischen Sitzungen der Gruppe, an denen man als Leser teilnimmt und mehr über die Qualen, Ängste und auch Sehnsüchte der Frauen erfährt. Auf der anderen Ebene lernt man die Psychologin Siri Bergmann besser kennen, nimmt an ihrer Beziehung teil, die alles andere als leicht ist, da sie immer noch an ihrem verstorbenen Mann hängt und das Gefühl hat, einfach niemals wirklich mehr lieben zu können. Diese Mischung fand ich besonders interessant, weil man als Außenstehender doch oft denkt, Psychologen sollten ihre Probleme doch mit links selbst lösen können, aber dem ist nicht so, hinter allem bleiben sie verletzbare Menschen. Wissen alleine schützt eben nicht. . „Das Trauma“ ist sicherlich kein Buch, was vor Spannung und Nervenkitzel nur so strotzt, eher würde ich es jemanden empfehlen, der psychologische Thriller mag. Der es mag, sich in Menschen hineinzuversetzen und ihre Geschichten erfahren möchte. Es ist nicht langweilig, dass möchte ich nicht sagen, aber einzelne Situationen werden doch mit vielen Details beleuchtet. . Wie es allerdings bei den meistens Thrillern ist, gibt es auch hier einen Mord, welcher auf den ersten Seiten beschrieben wird. Die fünfjährige Tilde muss mitansehen, wie ihre Mutter auf sehr grausame Art und Weise getötet wird. Zu Beginn war ich mir nicht sicher, wie das alles in die Geschichte passen sollte, es war zwar Gewalt gegen eine Frau, aber etwas zusammenhangslos. Wie erwartet passt es aber dann doch noch ins Bild, spielt eine zentrale Rolle. . Einzig der Schluss überzeugt nicht wirklich. Es wirkt ein bisschen als hätten die Autorinnen keine Lust mehr gehabt. Klatschten nur schnell ein Ende hin, weil sie eines brauchten. Für mich viel zu abrupt. Natürlich wird der Verdacht im Buch immer wieder auf verschiedenste Personen gelenkt, was auch verwirrt, trotzdem kommt zum Schluss einfach nicht dieses „Was? Der/Die ist der Mörder? Wow.“ . Fazit: Ein würdiger Nachfolger von „Die Therapeutin“, wenn auch einige Schwäche nicht zu leugnen sind.

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