Camilla Grebe , Åsa Träff Mann ohne Herz

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Inhaltsangabe zu „Mann ohne Herz“ von Camilla Grebe

Sommer in Stockholm doch dieses Verbrechen lässt ihr Herz gefrieren. Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei - als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen - homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin?

Outing mit Folgen

— coffee2go
coffee2go

Alles in allem ein überaus lesenwerter Krimi

— buchernarr
buchernarr

toller Band um die ermittelnde Psychologin

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Nicht ganz so gut wie die Vorgängerbücher, trotzdem lesenswert

— Langeweile
Langeweile

Sehr spannender schwedischer Thriller

— baerin
baerin

Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern

— oztrail
oztrail

Toller Thriller, lesenswert

— Sassenach123
Sassenach123

„Mann ohne Herz“ kann schnell fesseln und bietet einen sehr gelungenen Start in die Handlung.

— PoldisHoerspielseite
PoldisHoerspielseite

Spannung aus Skandinavien

— MissNorge
MissNorge

Fesselnder Schwedenthriller mit Thema Homosexualität

— lenisvea
lenisvea

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Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

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Nisnis

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    Mann ohne Herz
    coffee2go

    coffee2go

    28. November 2016 um 20:15

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Siri Bergmann hatte bis vor kurzem noch eine Gemeinschaftspraxis als Psychologin mit ihrer besten Freundin, doch die Freundschaft ist in die Brüche gegangen und die Praxis wurde aufgelöst. Nach einem langen Tief hat sich Siri wieder gefangen und startet als Polizeipsychologin, wo sie gemeinsam mit ihrem langjährigen, schwulen Freund arbeiten darf. Dies ist das Schöne an der Sache, weniger schön ist der erste Fall, in dem sie arbeiten darf. Es werden schwule Männer auf brutalste Weise ermordet und verstümmelt, wie beispielsweise das Herz herausgeschnitten oder der Penis abgetrennt. Die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln und weiß nicht so recht, ob es die Tat eines Schwulenhassers ist oder ob persönliche Motive dahinterstecken.   Meine Meinung zum Buch: Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, den Psychothriller spannend und auch durchgehend klar zu strukturieren, sodass man als LeserIn nicht den Eindruck hat, dass mehrere Personen geschrieben haben. Es hat mich positiv überrascht, dass es so eine runde Geschichte geworden ist. Das Thema Homosexualität wird in diesem Buch auch aufgegriffen und die Autorinnen machen deutlich, dass man es vor 20 oder 30 Jahren mit dem Vorhaben sich zu outen noch nicht so leicht hatte, wie es heute schon der Fall ist. Vor allem Sven konnte mit der Ablehnung durch seine Familie und den Enttäuschungen durch Freunde nicht gut umgehen. Besonders sympathisch finde ich auch den Charakter von Sigi, die in ihrem Leben bereits Höhen und Tiefen erlebt hat, und vielleicht gerade dadurch menschlich und liebenswert erscheint. Ich finde sie sehr unterhaltsam und würde in Folge auch gerne wissen, wie es in ihrem Privatleben weitergeht. Bleibt sie in ihrer intakten Familie mit Freund und Sohn oder lässt sie sich auf das Ungewisse ein.   Titel und Cover: Das Cover und der Titel passen meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches und vor allem der Titel spricht auch das eigentliche Anliegen von Sven an.   Mein Fazit: Das Schwesternduo Camilla Grebe und Asa Träff haben mich mit diesem Buch neugierig gemacht, noch weitere Bücher von ihnen zu lesen.  

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Mann ohne Herz

    Mann ohne Herz
    buchernarr

    buchernarr

    26. June 2016 um 12:08

    Hört man über einen schwedischen Krimi denkt man sofort hier muss es einfach spannend, düster und atmospherisch vorgehen. Dabei bedenkt man manchmal nicht, dass nicht alle schwedischen Autoren in einer und der gleiche Schublade reinpassen. So auch in diesem Krimi, Psychothriller laut des Verlages. Der Schreibstil war spitze, die Morde brutal genug und komplex um uns Leser rätzeln zu lassen und das Ende hochspannend. Gut, es kam manchmal vor, dass etwas zu detailliert Privates von der Protagonistin geschrieben wurde, aber mich störte das kaum und es beeinflusste meinen Leserhythmus nicht. Die neu engagierte Profilerin Siri hat schon gleich an ihrem ersten Arbeitstag mit einen makabren Fall zu tun. Ein homosexueller Antiquitätenhändler ist ermordet worden. Sein Herz wird in einer Schale gelegt und dem Partner sozusagen vor Augen gestellt. Nach einiger Zeit wird auch ein vierjähriger Junge getötet und das Ermittlungsteam versucht den roten Faden bei beiden Morden zu finden, denn es wurde die gleiche Waffe benutzt. Die Ereignisse werden von der Sichtweise Siris erzählt und von die des schwulen Jens Sundberg , der uns als das traurige Herz Rückblenden in die Vergangenheit gibt, um so vielleicht den Täter und sein Motiv zu erkennen. Als dann noch ein dritter Mord geschieht, heisst es keine Zeit zu verlieren.. Für mich was dies der erste Fall der Reihe um und mit Siri, gerne würde ich auch die ersten drei Bände lesen, oder aber direkt zu Band Nr. 5 springen, da das Meiste über Siri recht detailliert beschrieben wurde. Alles in allem ein überaus lesenwerter Krimi.

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  • Gänsehaut

    Mann ohne Herz
    Melody73

    Melody73

    Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Für Siri Bergman ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei – als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen – homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin? Das Buch hatte mich von Anfang an gefesselt. Ich habe es an manchen Stellen sogar für ein paar Minuten weglegen müssen um nachzudenken was da eigentlich gerade passiert. Den Autorinnen ist es gelungen das Buch von Anfang an spannend zu gestalten und vorallem wenn man gerade denkt da geht nicht mehr setzten sie nochmals einen drauf. Die Protagonisten waren alleamt sehr sympatisch auch wenn ich persönlich mit Siri nicht warm wurde. Das Ende war unerwartet und absolut nicht vorhersehbar. Alles in allem ein absolut gelungenes Buch

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    Melody73

    Melody73

    02. May 2016 um 13:48
  • Siri ist jetzt bei der Polizei!

    Mann ohne Herz
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    09. April 2016 um 17:55

    Im nunmehr vierten Band um die Psychologin Siri fängt diese bei einer Profiler-Gruppe der Polizei Stockholms an und arbeitet hier mit ihrem besten Freund Viraj zusammen. Die beiden werden gleich an Siris erstem Tag mit dem Mord an einem Antiquitätenhänder konfrontiert, dieser war homosexuell und am Tatort findet man sein Herz herausgeschnitten und präsentiert in einer Silberschale.. was steckt dahinter? Wurde er wegen seiner sexuellen Neigung ermordet? Der Roman wird auf verschiedenen Ebenen erzählt, zum einen aus Sicht der Hauptprotagonistin Siri, die auch in diesem Band wieder viel mit ihrem eigenen Leben zu tun hat und dadurch für mich einmal mehr sehr sympathisch wird. Dieser Teil erzählt dann auch in der Gegenwartsform. Die anderen Erzählebenen spielen in der Vergangenheit, z.B. auch im Leben des ersten Mordopfers und säen Stück für Stück einen Verdacht, wer in diesem Fall der Mörder sein könnte. Und Mann ohne Herz liest sich spannend, die Auflösung war mir dann allerdings schon vor dem Ende klar und daher gibt es von mir auch einen Punkt Abzug, denn normalerweise bin ich eine Leserin, die nur zu gern auf falsche Fährten hineinfällt und schon oft vom Ende eines Thrillers oder Krimis überrascht war. Dieses Moment hat mir hier leider gefehlt. Aber sonst war ich wie immer eigentlich begeistert von diesem Roman des schreibenden Schwesternduos. Sie schaffen es immer wieder, eine geradezu beklemmende Atmosphäre zu kreiren, die mich in ihren Bann zieht. Da freue ich mich schon auf einen nächsten Band, der sich mit dem offenen Ende in Siris Privatleben definitiv angekündigt hat. 

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  • Mann ohne Herz

    Mann ohne Herz
    anyways

    anyways

    05. April 2016 um 21:05

    Das Leben schien eine perfekte glückliche Wende für Miguel genommen zu haben. Der Künstler mit spanischen Wurzeln lebt schon seit einiger Zeit in Schweden, zusammen mit dem in der Öffentlichkeit sehr bekannten extrovertierten Antiquitätenkenner Jussi Stahl. Eine Beziehung die schon drei Jahre anhält, ohne Betrügereien, Eifersuchtsszenen und dergleichen, doch leider ist Beiden dann das Glück nicht hold, denn Jussi wird ermordet. Nicht nur das er in seiner eigenen Wohnung erschossen wird, nein der Täter reißt ihm auch noch förmlich das Herz aus dem Leib und drapiert es in einer Schale auf dem Schreibtisch. Diese schreckliche Entdeckung muss Miguel bei seiner Heimkehr von einer Reise nach Barcelona machen. Er ist zutiefst erschüttert, als Täter kommt er durch seine Reise nicht in Frage. Währenddessen tritt die ehemals niedergelassene Psychologin Siri ihren Dienst in der Täterprofilgruppe der Polizei an. Sie bekam das Angebot von ihrem Bekannten und jetzigem Kollegen Vijay und da ihre Gemeinschaftspraxis, durch ein Zerwürfnis zwischen ihrer besten Freundin und Kollegin nicht mehr aufrecht zu erhalten war, wagte sie den Schritt ins Neuland. Gleich am ersten Tag wird der Mord an dem Antiquitätenhändler Jussi ihr erster Fall werden. Die Umgewöhnung fällt ihr noch schwer und ganz besonders vermisst sie ihre ehemals beste Freundin schmerzlich. Doch einen Weg zurück gibt es für Siri nicht, obwohl Aina alles versucht wieder mit ihr in Kontakt zu treten. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihr nicht, denn kurze Zeit später geschieht wieder ein Mord… Obwohl ich einige Bücher dieser Krimireihe nicht gelesen habe, ist der Wiedereinstieg gar nicht so schwer. Die Autorinnen lassen ihre Protagonistin des Öfteren ihr Leben und ihre Vergangenheit reflektieren, so dass ich meine Lücken, gerade was das persönliche Umfeld der Psychologin angeht, auffüllen konnte. Die Szenerie dieses Thrillers wechselt zwischen Siri’s Erlebnissen in der Gegenwart und der Lebensgeschichte des „einsamen Herzens“, die überwiegend in der Vergangenheit spielt. Ein psychologisch gut ausgefeilter Thriller, denn man wird als Leser des Öfteren auf eine falsche Fährte gelockt. Auch wenn man glaubt den Täter zu kennen, sicher sein kann man sich nie. Aufgrund der Tatsache, dass eine der Beiden Autorinnen selbst Psychologin ist, ist der Plot als absolut glaubwürdig anzusehen. Manchmal haderte ich allerdings mit Siri’s Verhalten. Auf der einen Seite hat sie sich persönlich allerlei ethisch und moralische Grundsätze gestellt, die sie so auch von ihren Mitmenschen verlangt, auf der anderen Seite scheitert sie aber auch in dieser Geschichte kläglich an ihrer eigenen Ideologie. Diese Sprunghaftigkeit macht die Protagonistin zwar sehr menschlich und sympathisch, trotzdem fand ich es manchmal ein bisschen übertrieben. Gerade weil sie einen Beruf ausübt, bei dem ich denke „…Sie müsste es doch besser wissen.“ Mein Fazit: Ein sehr spannender Thriller mit einer gut ausgefeilten und glaubhaften Story, vielen Spannungsbögen und einem überraschenden Täter.

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  • Siris neues Leben

    Mann ohne Herz
    Langeweile

    Langeweile

    01. April 2016 um 11:41

    Ich habe die Vorgängerbücher um die sympathische Psychologin Siri Bergmann gelesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Während sie in den vergangenen Büchern eine eigene Praxis hatte, wo sie mit ihrer besten Freundin Aina und dem Kollegen Sven zusammenarbeitete ,ist sie nun bei der Polizei als Profilerin tätig.Ihr erster Fall fordert gleich den vollen Einsatz. Ein bekannter Kunstsammler ist erschossen worden,sein Herz wurde entfernt und in einer Silberschale präsentiert.Sein Lebenspartner fand die Leiche in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei geht zuerst von einem Schwulenhasser aus.Wie passt aber dann der Tod eines vierjährigen Jungen dazu , der mit der gleichen Waffe getötet wurde? Es ergeben sich immer wieder neue Ansätze und auch ein weiterer Mord geschieht. Siri und ihr Kollege und Freund Vijay stehen vor einem Rätsel,auch die Kollegen der Polizei tappen im Dunklen. Der Schreibstil hat mir ,wie schon bei den vorherigen Büchern ,sehr gut gefallen.Auch wenn ich es mag , dass man bei einem Krimi etwas über das Privatleben der Ermittler erfährt, wurde es für meinen Geschmack etwas zu sehr ausgewalzt. Trotzdem freue ich mich auf das nächste Buch der beiden Autorinnen. Buchtitel: Mann ohne Herz

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  • Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern

    Mann ohne Herz
    oztrail

    oztrail

    24. January 2016 um 11:49

    Psychologische Spannung von den schwedischen Krimi-Schwestern. Als Einleitung kann man diesen Satz gerne verwenden. Gelungenes Cover, schwarz und weiß mit Grauschattierungen. Als Farbhighlight, Rot für das Blut.  Das Cover hat zwar nicht direkt etwas mit der Handlung zu tun, aber es gefällt mir persönlich gut. Kurz zum Inhalt: Miguel Alemany findet seinen Lebensgefährten in der gemeinsamen Wohnung brutal hingerichtet auf. In der Brust des Toten klafft ein riesiges Loch. Das Herz von Jussi Stahl wurde entfernt und liegt in einer antiken Silberschale auf dem Schreibtisch.  Und es wird nicht der einzige Tote sein. Siri die Psychotherapeutin, hat ihren ersten Tag als Profiler bei der Polizei und wird in diesen Mordfall mitarbeiten. Wird Siri, die noch nie als Profiler gearbeitet hat, damit  fertig werden?  Sie wird gut aufgenommen, Vijay Kumar hat Siri einen Job in der TP- Täterprofilgruppe verschafft.  Als Einstieg gibt es gleich die Ermittlungsarbeit im homosexuellen Milieu. Fazit: Es ist mein erstes Buch der beiden Krimischwestern.  Anhand des Klappentextes, freute ich mich auf einen  spannenden, fesselnden Thriller.  Ich bin leider ein wenig enttäuscht worden.  Das Buch hat zwei Handlungen, zum einen Siri, die mit ihrer besten Freundin, eine Praxis für Psychotherapie hatte und die geschlossen werden musste und zum anderen die Mörderjagd.  Die Geschichte über Siri, fand ich jetzt nicht so prickelnd, da sich diese auch durch das ganze Buch zieht, es war als ob man bewusst die aufgebaute Spannung wieder abbauen wollte.  Wurde mit der Zeit langatmig und war langweilig. Die Frage stellt sich, gibt es einen weiteren Thriller mit Siri, dann kann ich die Privatgeschichte verstehen.  Den beiden Autorinnen ist es aber gelungen, die Spannung der Mörderjagd auf Hochtouren zu halten. Es hat einige Zeit gedauert, bis man als Leser den Täter ausmachen konnte. Was mich betrifft, werde ich die anderen Bücher der Krimischwestern auch noch lesen. Da  hier das Interesse geweckt ist.

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  • Mann ohne Herz

    Mann ohne Herz
    borgi

    borgi

    30. November 2015 um 23:54

    Ich kannte bisher die Serie um Siri Bergman nicht. Aber dieses Buch kann man gut ohne Vorkenntnisse lesen, denn für Siri beginnt ein ganz neuer Abschnitt, bei dem sie jetzt als Psychologin bei der Täterprofilgruppe der Polizei anfängt. Dass Siri vorher als selbständige Psychologin gearbeitet hat und noch eine alte Geschichte mit ihrer ehemaligen Partnerin offen hat, wird in diesem Buch ausgeführt und lässt noch Entwicklungen für Folgebücher zu. Auch ich finde, dass die Genre-Einteilung Thriller für dieses Buch nicht passt. Für mich war das ein Krimi. Und das ist auch gut so. Ich mag solche Bücher, wo die Ermittlungstätigkeit und das Team auf der einen Seite eine Rolle spielt und auf der anderen Seite der Protagonist privat mit seinen Beziehungen. Das Buch lies sich angenehm lesen, allerdings fand ich die Arbeit dieser Täterprofilgruppe nicht ausführlich genug dargestellt. Die Gruppe bestand aus recht vielen Leuten, die eigentliche Ermittlungsarbeit wurde aber von einer anderen Gruppe erledigt. Über deren Arbeit erfährt der Leser aber nur am Rande ein paar Ergebnisse. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, schon von Anfang über die Tathintergründe informiert zu sein und wahrscheinlich auch den Täter zu kennen. Allerdings gab es am Schluss doch eine überraschende Wende, die für den Spannungsbogen auf jeden Fall notwendig war. Zum Ende haben die beiden Autorinnen viel Spielraum offengelassen, um diese Serie gut weiterentwickeln zu können.

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  • Einfach spitze

    Mann ohne Herz
    Sassenach123

    Sassenach123

    17. November 2015 um 10:26

    Camilla Grebe und Asa Träff schreiben schon seit einiger Zeit gemeinsam Bücher. So ist "Mann ohne Herz" bereits der vierte Band aus der Reihe mit der Psychotherapeutin Siri Bergmann. Das Buchcover ist toll gestaltet. Der Text auf der Buchrückseite ist sehr spannend und lädt zum lesen des Buches ein. Das Buch beginnt recht rasant mit dem ersten Mord. Miguel Alemany, der Freund des berühmten Homosexuellen Jussi Stahl, findet seinen innig geliebten Lebensgefährten bestialisch ermordet in der gemeinsamen Wohnung. Ihm wurde auf grausame Weise das Herz entfernt, und in der Wohnung in einer silbernen Schale drapiert. Die Psychotherapeutin Siri Bergmann arbeitet das erste mal als Profilerin für die Polizei. Ihr ehemaliger Kollege, Vijay Kumar, hat sie der Organisation wärmstens empfohlen, und sie wurde eingestellt. Sie arbeitet nun offiziel bei der Täterprofilgruppe, kurz TP, der Stockholmer Polizei. Siri ist nervös, ob sie dem gewachsen ist. Es wird angedeutet, dass in der Vergangenheit mit ihrer damaligen Praxis einiges schief gelaufen ist. Und auch mit ihrer ehemaligen Partnerin und besten Freundin ist sie zerstritten. Der Konflikt setzt ihr nach wie vor sehr zu. Dennoch hofft sie beruflich auf einen Neuanfang, und stürzt sich mit dem Team der TP gemeinsam auf den Fall Jussi Stahl. Schnell wird die Vermutung geäußert, dass die Tat wegen der Homosexuellen Neigung begangen wurde. Das Team besteht aus mehren Leuten, die da sind: Carin, die Chefin. Jimmy, ein Polizist, der früher viel verdeckt gearbeitet hat. Vijya, ein Psychotherapeut wie Siri. Juan Martina, der Rechtsmediziner, und Örjan Bruse fungiert als Kriminaltechniker. Alle versuchen nun gemeinsam Licht ins dunkel zu bringen. Doch das ist gar nicht so einfach, zumal schnell das nächste Opfer zu beklagen ist. Das Buch ist unterteilt in Abschnitte die zum einen in der jetzigen Zeit spielen, und dort über die Ermittlungsarbeit der TP erzählt. Und zum anderen Siris Privatleben beschreibt. Dort wird von ihrer Beziehung zu ihrem Mann Markus und ihrem Sohn Erik berichtet. Die anderen Abschnitt tragen die Bezeichnung, das traurige Herz, und erzählen in unterschiedlichen Zeiten von dem Schwulen Jens Sundberg. Gehen auf seine Familie und dessen Beziehungen ein. Mir haben diese einzelen Passagen sehr gut gefallen. Die Story war spannend aufgebaut, es wurde nie langweilig. Es tauchten immer mal wieder unvorhersehbare Wendungen auf, die alles unheimlich spannend machten. Der Erzählstil der beiden Schwedinnen ist klasse. Besonders gut hat mir die Interaktion zwischen den Personen gefallen. Ich konnte mich gut in Siris denkweise hineinversetzen, die Gefühle wurden in meinen Augen so gut wieder gegeben, das ich förmlich gespürt habe, wie es Siri in der jeweiligen Situation gerade geht. So ausgeprägt, habe ich das selten erlebt. Absolut toller Thriller. Werde mir die vorangegangen Bände mit Sicherheit auch noch zulegen

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  • Mann ohne Herz (Camilla Grebe, Asa Träff)

    Mann ohne Herz
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    01. November 2015 um 20:26

    In einem ungewöhnlich warmen Stockholmer Sommer tritt Psychologin Siri Bergmann eine neue Stelle bei der Polizei an, sie soll hier Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall hat es in sich, denn es werden gut situierten, homosexuellen Männern die Herzen aus dem Leib geschnitten, um sie später in einer hübschen Silberschale zu präsentieren. Haben die Taten tatsächlich einen homophoben Hintergrund?   Camilla Gräbe und Asa Träff setzen mit „Mann ohne Herz“ ihre Buchreihe um Siri Bergmann fort, wobei es die neue Arbeitsstelle und damit die neue Ausgangssituation es ermöglicht, auch neuen Lesern den Einstieg zu finden, viele Hintergründe werden hier noch einmal erklärt. Dennoch wird auch das Privatleben der Psychologin hier weiter erzählt, die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich dabei weiter, sodass auch Fans der Reihe neuer Soff geboten wird. Doch im Mittelpunkt steht natürlich der Kriminalfall um die grausam getöteten homosexuellen Männer, der gerade zu Anfang sehr spannend gerät. Die sehr gut inszenierten Morde machen Lust auf das weitere Geschehen, doch der Mittelteil kann den Spannungsbogen nicht so recht erhalten, hier flacht die Geschichte trotz eingängig geschilderter Charaktere deutlich ab. Man hat das Gefühl, ein wenig auf der Stelle zu treten und nicht recht voranzukommen. Freilich ändert sich dies im letzten Drittel wieder, hier überschlagen sich die Ereignisse, geschickt platzierte Winkelzüge und einige gelungene Überraschungen sorgen für einen sehr flüssigen Verlauf. Zudem ist bis zum Ende offen, wer der Täter ist, auch wenn mehrere mögliche Motive im Raum stehen. Der Hintergrund ist sehr gut erdacht und schlüsselt das bisherige Geschehen sinnvoll auf, lässt einiges noch einmal im anderen Licht erscheinen und bleibt nachhaltig im Gedächtnis haften. Sehr gut eingebaut sind die psychologischen Elemente, die immer wieder einen wesentlichen Ansatzpunkt für die Weiterentwicklung der Handlung sind und so noch mehr in den Fokus gerückt werden als in anderen, ähnlich gestrickten Werken.   „Mann ohne Herz“ kann schnell fesseln und bietet einen sehr gelungenen Start in die Handlung. Der Mittelteil kann die dadurch geschürten hohen Erwartungen nicht ganz halten, präsentiert aber durch Perspektivwechsel und interessante Charaktere einen kurzweiligen, wenn auch nicht sonderlich spannenden Verlauf. Das Ende ist dann wieder fesselnd und packend geschildert, wobei die psychologische Seite sehr gekonnt eingebaut ist.

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  • Mann ohne Herz

    Mann ohne Herz
    echidna

    echidna

    31. October 2015 um 21:19

    Das Buch gehört ja zu einer Serie von Büchern über die Psychotherapeutin Siri Bergmann. "Mann ohne Herz" war mein erstes Buch daraus und man kann es absolut gut lesen, auch ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Fakten, die man aus der Vorgeschichte kennen sollte, um Siris Taten manchmal nachvollziehen zu können, sind gut über den Roman verteilt eingestreut. Nun aber kurz zum Inhalt des Buches. Siri Bergmann kommt neu als Profilerin zu einem Team der Polizei. Gleich für ihren ersten Fall braucht sie starke Nerven. Ein Mann wird ermordet und mit herausgeschnittenem Herzen in seiner Wohnung gefunden. Das Herz wurde vom Täter in einer Obstschale auf dem Schreibtisch platziert. Das Opfer: ein bekannter homosexueller Mann. Und bei dem einen Opfer bleibt es nicht. Es folgen weitere und alle haben eins gemeinsam: sie sind homosexuell. Handelt es sich hierbei um eine Hasstat von jemandem, der gezielt Homosexuelle ermordet? Ich fand das Buch gut geschrieben. Man kann sich gut in die Charaktere hinein versetzen, da deren Gefühle gut dargestellt werden und nachvollziehbar sind. Für mich war auch lange nicht klar, wer der Mörder sein könnte. Man wird zwar als Leser auf eine Fährte gelockt und ich hatte auch noch einen anderen Verdacht, doch beides wurde am Ende nicht bestätigt. Die Auflösung hat noch mal alles in ein anderes Licht gerückt. Was ich nicht ganz nachvollziehen konnte, ist, dass das Buch als Thriller gekennzeichnet ist, denn das ist es meines Erachtens nicht. Es macht zwar den Anschein, dass ein brutaler Serienkiller herum geht, doch in diesem Buch ist Spannung nicht das Gefühl, das beim Lesen an oberster Stelle steht. Ich finde, dass das Emotionale wirklich gut gelungen ist und auch die tiefgehenden Motive der Charaktere gut geschildert werden. Mit einem Thriller verbinde ich allerdings eher das Gefühl, dass man das Buch vor Spannung nicht weglegen kann und die Nerven zum Zerreißen gespannt sind. Da kommt dieses Buch nicht heran. Ich würde es eher als einen guten Krimi einstufen. Ich fand es übrigens sehr interessant, mal ein Buch zu lesen, das von zwei Schwestern geschrieben wurde. Man hat nicht gemerkt, dass zwei Autorinnen beteiligt waren. Der Stil war durchweg flüssig und gut zu lesen. Die beiden sind anscheinend ein gut eingespieltes Team.

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  • Spannung aus Schweden

    Mann ohne Herz
    MissNorge

    MissNorge

    27. October 2015 um 14:30

    Es handelt sich um einen Psychothriller aus Schweden und es ist der vierte Band der Serie um die Psychologin Siri Bergman. Siri hat ihre Praxis aufgegeben und hat am Anfang des Buches ihren ersten Tag bei ihrer neuen Arbeitsstelle beim Polizeiteam der Täterermittlung. Zu Anfang geht es gleich sehr spannend los mit einem recht brutalen Mord an einem schwulen Mann der ohne Herz im Bett seines Freundes gefunden wird. Im weiteren Verlauf des Buches kommen noch weitere Morde hinzu, wobei einer sehr schockierend ist. Die beiden Autorinnen beschreiben eine schöne heile Welt und von einem Moment auf den anderen ändert sich alles im Leben einiger Personen. Es gibt überraschende Wendungen und einige Kapitel sind als Rückblick geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat um zu verstehen warum sich gewisse Personen verändert haben im Laufe ihres Lebens. Neben den Ermittlungen und der Suche nach den Zusammenhängen der Morde, kommt auch das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz, inkl. einer kleinen Romanze. Ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt, in dem keine langatmigen Passagen zu finden sind und mit einem Ende, welches ich mir so nicht vorgestellt hatte.

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  • Im Vergleich eher schwach

    Mann ohne Herz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2015 um 23:54

    „Die Therapeutin“, „Das Trauma“ und „Bevor du stirbst“ sind die Vorgänger des Romans „Mann ohne Herz“. Alle drei Bücher habe ich super gerne gelesen und war deshalb voller Vorfreude auf das vierte Buch um Siri Bergman. Das Cover hat mich sofort angesprochen und hat viele Vermutungen in mir geregt. Mit Blick auf den Klappentext fiel mir auf, dass ich diesen zwar ansprechend fand, ich das Buch aber wahrscheinlich erstmal nicht gelesen hätte, wenn ich nicht die Vorgänger gelesen hätte. So wollte ich natürlich wissen, wie es mit Siri Bergman weiter geht und wie sie in ihrem neuen Job klar kommt. Der Schreibstil der Schwestern Grebe und Träff ist wie immer flüssig, teilweise spannend und angenehm, sodass ich das Buch schnell durch hatte. Letzteres lag aber auch mit daran, dass ich immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht feststellte, wie gespannt ich auf Siris Rückkehr war. Leider ist dieses Buch nicht so spannungsgeladen, wie ich es von den bisherigen Werken um Siri Bergman gewohnt bin. Dies liegt darin begründet, dass ich finde, dass Siris Leben mit ihren Eheproblemen und psychischen Belastungen sehr in den Vordergrund gestellt wird und die eigentliche Ermittlungsarbeit dadurch in den Hintergrund rückt und am Ende des Buches war es mir dann einfach zu „Happy End“. Außerdem war ich mit nach ca. 150 Seiten ziemlich sicher, wer der Mörder ist… Natürlich hatte ich hier und da auch wirklich Momente der Spannung und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, aber es war gewohnt weniger als bei den Anderen. Fazit Wer die Reihe noch nicht kennt, könnte „Mann ohne Herz“ auch ohne die Vorgänger lesen, allerdings kann ich diese wirklich sehr empfehlen. Außerdem fand ich die Vorgänger weitaus nervenzehrender. Übrigens merkt man keinem der Romane an, dass es sich um zwei Verfasserinnen handelt – für diese perfekte und scheinbar harmonische Zusammenarbeit ein großes Lob aus der Redaktion der Glotzkommode :)

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  • Das traurige Herz

    Mann ohne Herz
    jenvo82

    jenvo82

    Siri Bergman, ehemalige Psychologin unterstützt seit Neuestem das Profilerteam der Stockholmer Polizei. Ihr erster „Fall“ führt sie in das Schwulenmilieu der Hauptstadt. Ein prominenter Homosexueller wird brutal hingerichtet und sein herausgeschnittenes Herz in einer Silberschale präsentiert. Als weitere Morde geschehen, die in direktem Zusammenhang zu stehen scheinen, versuchen Siri und ihr Team ein geeignetes Täterprofil zu erstellen. Handelt es sich um Hassverbrechen oder um einen persönlichen Rachefeldzug? In diesem Psychothriller liegt der Fokus auf der Ermittlertätigkeit und den persönlichen Befindlichkeiten der Protagonisten. Mittels zweier Handlungsstränge entwirft das Autorenduo einen Kriminalfall um Schuld und Rache, um enttäuschte Liebe und verletzte Gefühle. Der Schreibstil ist modern, leicht zu lesen und generell ansprechend, so dass man auf reichlich 400 Seiten gut unterhalten wird. Dennoch widmet sich ein Großteil des Buches dem Leben von Siri Bergman, ihren Ängsten und Sehnsüchten, ihren Eheproblemen und der Last einer unfreiwillig beendeten Freundschaft. Dadurch tritt der Kriminalfall immer wieder in den Hintergrund und verliert zusehends an psychologischer Raffinesse. Fazit: Meine Ansprüche an einen spannungsgeladenen Psychothriller wurden hier nicht ganz erfüllt. Die Nebenhandlung lenkt vom eigentlichen Schwerpunkt ab und mir fehlt auch der kontinuierliche Blick in die Seele des Mörders – meist plätschert das geschriebene Wort vor sich hin. Das Buch liest sich gut und hat einen großen Unterhaltungswert, der zündende Funke konnte aber nicht überspringen.

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