Wenn das Eis bricht

von Camilla Grebe 
4,1 Sterne bei99 Bewertungen
Wenn das Eis bricht
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (76):
Hennies avatar

Detailreich, vielschichtig erzählt mit Einfühlungsvermögen und ohne Action oder anderem lauten Tamtam.

Kritisch (4):
brauneye29s avatar

Zu langatmig

Alle 99 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wenn das Eis bricht"

In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Hanne, die Kriminalpsychologin von damals, soll deshalb ermitteln. Sie muss in die Vergangenheit eintauchen, dabei verschwimmt gerade ihre Gegenwart – sie fürchtet, an beginnendem Alzheimer zu leiden. Ihre Existenz bekommt zunehmend Risse, und die beiden Fälle verbinden sich auf ungute Weise. Kann Hanne sich selbst und ihren Erinnerungen trauen? Ist sie auf der richtigen Spur? Wann bricht das Eis, und was kommt darunter zum Vorschein?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442757176
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:10.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    sala83s avatar
    sala83vor 6 Monaten
    vielschichtiges Beziehungsgeflecht plus Spannung

    Camilla Grebe kennt man vor allem in Verbindung mit Åsa Träff – zusammen sind sie ein schwedisches Autorenduo. Skandinavische Thriller lese ich sehr gern, da sie oft qualitativ herausstechen. Camilla Grebe schreibt hier nun allerdings allein. Mit 608 Seiten ist es schon ein recht umfangreiches Werk, das ich dennoch ziemlich schnell verschlungen habe. Das liegt vor allem am sehr guten Schreibstil. Auch die Charaktere sind symphatisch dargestellt. Lediglich die Story hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ich habe das Buch gern gelesen, so ist es nicht und ich wollte auch wissen, wie es weiter geht, aber insgesamt ging es doch sehr viel um die Protagonisten und ihre Lebenssituationen. Die steten Wechsel zwischen den 3 Perspektiven bringen zwar die Figuren dem Leser näher, lassen aber auch ein wenig den Blick aufs Ganze verlieren. Als Psychothriller würde ich das Buch daher nicht bezeichnen. Es ist eher ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht plus Spannung.

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    uli123s avatar
    uli123vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Zutreffendes Zitat auf dem Buchrücken: "Einer der besten Thriller des Jahres (2017)
    Zutreffendes Zitat auf dem Buchrücken: "Einer der besten Thriller des Jahres (2017)

    Dieser Psychothriller sollte durch seinen Umfang – mehr als 600 Seiten – keinesfalls vom Lesen abschrecken. Er liest sich letztlich recht einfach und schnell und allzu viel passiert auch nicht. Die Handlung lässt sich kurz wie folgt zusammenfassen: Im Haus des reichen Geschäftsmannes Jesper wird die brutal zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Er selbst ist verschwunden. Zehn Jahre zuvor gab es einen ungelösten Mordfall mit Parallelen. Die Ermittlungen werden u.a. von dem unter privater Beziehungsunfähigkeit leidenden Peter unter Mithilfe der an beginnender Alzheimer erkrankten Kriminalpsychologin Hanne, die einmal ein Verhältnis hatten, geführt. In den Blickpunkt gerät irgendwann die aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammende junge Verkäuferin Emma, die eine heimliche Liebesbeziehung zu Jesper hatte. Alles wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Peter, Hanne und Emma erzählt, so dass der Leser die Sicht von drei Personen erhält und sich die Puzzlestücke nach und nach zusammenfügen. Jeder Erzähler blendet zudem noch auf Ereignisse in der eigenen Vergangenheit zurück, die einem eine besondere Sicht auf sie vermitteln. Erinnerungen und Gedanken machen einen großen Teil der Geschichte aus. Sie ist sehr spannend, und lange Zeit ist der Leser unschlüssig, was passiert ist.

    Ein raffinierter schwedischer Psychothriller, den das Skanska Dagbladet zu Recht als „einen der besten des Jahres“ bezeichnet.

     

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor einem Jahr
    We3nn das Eis bricht

    Der Inhalt des Buches hat mir insgesamt gut gefallen. Ich finde die Idee, die hinter diesem Buch steckt, sehr gut. Das Motiv für den Mord ist gut gewählt, nur an der Umsetzung hätte man aus meiner Sicht etwas verbessern können. Was mir bei diesem Buch fehlt, ist eine überraschende Wendung am Ende des Buches. Aus meiner Sicht zeichnen sich gute Thriller durch genau diese Wendung aus. Ich habe bis zur letzten Seite darauf gewartet, dass sich noch einmal alles ändert und ich vom Autor hinters Licht geführt wurde, doch diese Wendung bleibt leider aus. So hatte ich bereits viele Seiten vor dem Ende eine Vermutung, die sich letztendlich bestätigt hat. Das finde ich schade.

    Der Schreibstil des Buches gefällt mir. Das Buch liest sich gut und flüssig. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist spannend geschrieben, sodass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Aufgrund der Seitenanzahl ist es jedoch fast nicht möglich, das Buch an einem Stück zu lesen.
    Das Cover des Buches hat mir auf den ersten Blick gefallen. Ich finde es ansprechend und interessant gestaltet. Es hat mich neugierig gemacht. Auch der Titel des Buches klingt interessant, ich finde jedoch, dass er nicht besonders gut zum Buch passt. Womit wir bei meinem letzten Kritikpunkt an diesem Buch angekommen wären: der Klappentext. Ich finde den Klappentext dieses Buches irreführend. Ich habe das Gefühl von ihm auf eine falsche Fährte gelockt worden zu sein, da die Aufklärung des Falls aus meiner Sicht wenig mit Hannes Gedächtnis zu tun hat, auf das im Klappentext so viel eingegangen wird.

    Fazit:
    Das Motiv des Mordfalls und die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich grundsätzlich sehr gut. Schreibstil und Charaktere gefallen mir. Allerdings überzeugt mich die Umsetzung des Inhalts leider nicht ganz. Sie weist einige Schwächen auf, was ich sehr schade finde. Dennoch finde ich das Buch lesenswert.

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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Jahr
    Weniger Thriller, ziemlich viel Psycho


    3,5 von 5 Sternen

    Schreiben kann sie, die Autorin. Gleich von Anfang an bekommt der Leser Einblick in die psychischen Probleme der Hauptakteure, ihre Gedanken und ihre Entscheidungen, die teils unüberlegt sind und ihr Leben entscheidend beeinflussen, aber auch in schicksalhafte Vorkommnisse.


    Der Hauptkommissar ist gestört und beziehungsunfähig, die beratende Verhaltensforscherin leidet unter beginnender Demenz und ihrem bestimmenden Ehemann, Emma hat eine schreckliche Kindheit hinter sich.


    Ein Mord passiert, der Ähnlichkeiten mit einem von vor 10 Jahren aufweist, aber es gibt wenig Ermittlungsarbeit (also kaum Krimi), sondern mehr Einblicke in die Psyche aller Personen.


    Mir war das zu viel Drama, zu viel Psychokram, zu viele Probleme, zu niederdrückend, aber ich muss zugeben, es ist sehr gut geschrieben und auch gut konstruiert. Deshalb auf 4 Sterne aufgerundet.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu langatmig
    Zu langatmig

    Zum Inhalt: 
    In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. 
    Meine Meinung: 
    Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut und hatte natürlich auch eine eher hohe Erwartung an das Buch, da andere Bücher der Autorin (zusammen mit ihrer Schwester) wirklich gut und auch spannend waren. Um so enttäuschter bin ich jetzt. Ich fand das extrem zäh und auch wenig spannend. Die Protagonisten wurden mir nicht sympathisch und ich habe mich mehr oder minder durch das Buch gequält. Der Schreibstil ist anstrengend zu lesen und wurde gefühlt immer zäher. Schade, das war für mich vertane Zeit. 
    Fazit: 
    Enttäuschendes Buch.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Psychologisch fein gesponnen

    Während der reiche Geschäftsmann Jesper Orre unauffindbar ist, wird in seiner Wohnung eine unbekannte Tote gefunden. Der ermittelnde Polizist Peter Lindgren erinnert sich daran, dass es einen ähnlichen Mord bereits vor einigen Jahren gab. Nun wird die Kriminalpsychologin von damals, Hanne, hinzugezogen. Sie hat einige interessante Ideen zum Profil des Täters. Doch während sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzen muss, dass sie Alzheimer hat, muss sie andererseits ihren Überlegungen an den damaligen Fall auf die Spur kommen. Zudem gibt es auch Erinnerungen an die damalige Zusammenarbeit zwischen Peter und Hanne…

    Aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeitebenen werden die Geschehnisse um den Mord herum erzählt, so dass sich die verschiedenen Puzzleteilchen mehr und mehr an ihre Stelle schieben und so zum Schluss ein gemeinsames Ganzes glasklar erkennen lassen. Manches davon ist allerdings sehr weitschweifig erzählt, von den 600 Seiten des Buches hätte man manches straffen können. Der Leser muss lange mitraten über die wahren Geschehnisse, und die Autorin verwirrt mit mancherlei unerwarteten Wendungen sowohl für die Aufklärung des Falls wie auch im Privatleben der beiden Ermittler von damals wie auch heute. Der Spannungsbogen wird trotzdem von Anfang an sehr gut aufgebaut und trotz mancher Längen auch gut gehalten.

    Insgesamt ist das Buch sehr spannend geschrieben und liest sich flott weg. Wer an einem psychologisch fein gesponnenen Thriller seine Freude hat, wird das (trotz mancher Längen) in diesem Buch finden. 

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    FlipFlopLady007s avatar
    FlipFlopLady007vor einem Jahr
    Leider nicht hundertpozentig überzeugend

    Eine junge Frau wird auf sehr brutale Art und Weise ermordet in der Wohnung des bekannten Geschäftsmanns Jesper Orre aufgefunden. Von Orre selbst fehlt jede Spur. Schnell beginnen die Ermittlungen, zu denen auch die ehemalige Kriminalpsychologin Hanne hinzugezogen wird. Sie hat früher schon einmal für die Kriminalpolizei an einem sehr ähnlichen Fall gearbeitet. Der Fall konnte damals jedoch nicht gelöst werden. Inzwischen hat sich für Hanne jedoch einiges verändert, denn sie beginnt ihr Gedächtnis zu verlieren. Kann sie den Ermittlern dennoch helfen und sie auf die richtige Spur führen?

    Inhalt:
    Der Inhalt des Buches hat mir insgesamt gut gefallen. Ich finde die Idee, die hinter diesem Buch steckt, sehr gut. Das Motiv für den Mord ist gut gewählt, nur an der Umsetzung hätte man aus meiner Sicht etwas verbessern können. Was mir bei diesem Buch fehlt, ist eine überraschende Wendung am Ende des Buches. Aus meiner Sicht zeichnen sich gute Thriller durch genau diese Wendung aus. Ich habe bis zur letzten Seite darauf gewartet, dass sich noch einmal alles ändert und ich vom Autor hinters Licht geführt wurde, doch diese Wendung bleibt leider aus. So hatte ich bereits viele Seiten vor dem Ende eine Vermutung, die sich letztendlich bestätigt hat. Das finde ich schade.

    Schreibstil und Aufbau:
    Der Schreibstil des Buches gefällt mir. Das Buch liest sich gut und flüssig. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist spannend geschrieben, sodass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Aufgrund der Seitenanzahl ist es jedoch fast nicht möglich, das Buch an einem Stück zu lesen.
    Der Aufbau des Buchs gefällt mir ebenfalls gut. Das Buch ist in viele, recht übersichtliche Kapitel unterteilt, die abwechselnd von den wichtigsten Protagonisten erzählt werden. Innerhalb der Kapitel finden Zeitsprünge statt, sodass es mir anfangs schwer fiel mich zu orientieren. Ich wusste oft nicht genau, ob ich mich in der Vergangenheit oder doch in der Gegenwart befinde. Dies wurde erst mit der Zeit klar.

    Charaktere:
    Die Charaktere finde ich in diesem Buch äußerst interessant. Da wäre zum Beispiel Hanne, die Kriminalpsychologin, die langsam ihr Gedächtnis verliert und versucht dies vor ihren Kollegen zu verstecken. Darüber hinaus hat sie private Probleme, die langsam zu eskalieren scheinen. An diesem Beispiel wird bereits klar, dass neben den Ermittlungen in diesem Buch auch das Privatleben der Figuren eine Rolle spielt, was ich gut finde. Die Figuren sind, soweit ich das beurteilen kann, sehr realistisch dargestellt. Sie sind mit Leben gefüllt und haben alle ihre Ecken und Kanten.

    Cover und Klappentext:
    Das Cover des Buches hat mir auf den ersten Blick gefallen. Ich finde es ansprechend und interessant gestaltet. Es hat mich neugierig gemacht. Auch der Titel des Buches klingt interessant, ich finde jedoch, dass er nicht besonders gut zum Buch passt. Womit wir bei meinem letzten Kritikpunkt an diesem Buch angekommen wären: der Klappentext. Ich finde den Klappentext dieses Buches irreführend. Ich habe das Gefühl von ihm auf eine falsche Fährte gelockt worden zu sein, da die Aufklärung des Falls aus meiner Sicht wenig mit Hannes Gedächtnis zu tun hat, auf das im Klappentext so viel eingegangen wird.

    Fazit:
    Das Motiv des Mordfalls und die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich grundsätzlich sehr gut. Schreibstil und Charaktere gefallen mir. Allerdings überzeugt mich die Umsetzung des Inhalts leider nicht ganz. Sie weist einige Schwächen auf, was ich sehr schade finde. Dennoch finde ich das Buch lesenswert.

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    T
    Tara01092012vor einem Jahr
    unterhaltsam

    Ein Thriller, der sich für mich auf den ersten Blick eher seltsam angehört hatte...
    es ist für mich kein typischer Thriller... denn irgendwie geht es ja auch um die "Krankheit" der Kriminalpsychologin...

    Schwierig zu bewerten, da es etwas vollkommen anderes ist als erwartet und für mich irgendwie kein Thriller ist... dennoch ist das Buch interessant und die Geschichte hat mich gefesselt.
    Durch die vielen Abschweifungen von dem Fall, war es für mich stellenweise jedoch anstrengend beim Geschehen zu bleiben...
    Kein Buch für Zwischendurch und zum vollen Entspannen nach der Arbeit, da man sich doch recht anstrengen muss...

    Ansonsten jedoch interessant und lesenswert, wenn man nicht von einem nervenzerreissenden Thriller ausgeht.

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    Tamarus avatar
    Tamaruvor einem Jahr
    Eiskalt

    Als in der Wohnung des Geschäftsmannes Jesper Orre die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, wirft das viele Fragen auf. Wo ist Jesper Orre? Warum wurde der Kopf neben der Leiche aufgestellt? Und gibt es wirklich einen Zusammenhang mit einem 10 Jahre zurückliegenden Fall? All das gilt es für den Ermittler Peter zu klären. An seine Seite bekommt er Hanne, die damals schon in den Fall involviert war. Das die beiden mal eine Affäre hatten, macht es für beide nicht leichter. Die Story wird aus wechselnden Perspektiven, die teilweise in der Vergangenheit liegen, beschrieben, so dass man einen guten Einblick in die Geschichte hat. Bedeutet aber auch, dass man sich konzentrieren muss um den Ereignissen zu folgen und zu verstehen was in der Vergangenheit passiert ist. Teilweise wäre das bestimmt auch kürzer gegangen. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, allen voran Hanne, die gegen die Dämonen ihrer beginnenden Alzheimer Erkrankung kämpft, und sich und ihrem Mann beweisen will, dass sie durchaus noch fähig ist klar zu denken und zu arbeiten. Die Auflösung des Falles hat mich überrascht und ist gut gemacht. Das versöhnt dann auch wieder mit den kleinen Längen, die immer mal wieder vorkommen. Alles in allem ein guter Thriller den ich gerne gelesen habe.

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    H
    hundeliebhabervor einem Jahr
    Psychologisch absolut gut umgesetzt!

              In der Wohnung des Geschäftsmannes Jesper Orre wird eine Leiche gefunden: geköpft und brutal drapiert. Von Orre fehlt jede Spur. Das Ermittlerteam um Peter und Kriminalpsychologin Hanne befassen sich mit dem Fall, der einem ungelösten Mord zehn Jahre zuvor ähnelt. Neben den Mordermittlungen werden die beiden Ermittler mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert, die einige Jahre zurückliegt und mit einem Bruch endete.

    Der Psychothriller von Camilla Grebe grenzt sich von anderen Büchern dieses Genres ab, denn es wird nicht mit der Angst des Lesers gespielt. Es wird die Psyche der einzelnen Charaktere beleuchtet, die Abgründe, vor denen sie stehen, und die Angst, die ihre Entscheidungen beeinflusst.

    "Wenn das Eis bricht" setzt sich aus drei Erzählsträngen zusammen. Peter und Hanne berichten jeweils über die laufenden Ermittlungen. Der Leser erhält Einblick in ihre Gedanken, die Last, die beide zu tragen haben, und wie sie mit dieser umgehen. Der dritte Erzählstrang wird rücklaufend erzählt - von zwei Monaten zuvor bis hin zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Er beschäftigt sich mit der Verkäuferin Emma, von der erst im Laufe des Buches deutlich wird, welche Rolle sie spielt.

    Da die Psyche und die Vergangenheit der drei hauptsächlichen Charaktere wichtig für die Ermittlungen sind, erfolgen viele Rückblenden und Erinnerungen. Diese sind teilweise detailreich, fügen sich jedoch immer gut in die Kapitel ein. Da dem Leser die Hintergrundinformationen über jeden nur portionsweise offeriert werden, steigt die Spannung. Camilla Grebe setzt gekonnt einen Spannungsbogen, der sich über das gesamte Buch zieht und im letzten Viertel zum thrill wird und in einem packenden, überraschenden und rasanten Finale endet.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass sich die knapp 600 Seiten sehr schnell und angenehm lesen lassen - Inhalt und Form ergänzen sich hier gut und bilden einen spannenden Psychothriller!
           

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