Camilla Grebe Wenn das Eis bricht

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Inhaltsangabe zu „Wenn das Eis bricht“ von Camilla Grebe

In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Hanne, die Kriminalpsychologin von damals, soll deshalb ermitteln. Sie muss in die Vergangenheit eintauchen, dabei verschwimmt gerade ihre Gegenwart – sie fürchtet, an beginnendem Alzheimer zu leiden. Ihre Existenz bekommt zunehmend Risse, und die beiden Fälle verbinden sich auf ungute Weise. Kann Hanne sich selbst und ihren Erinnerungen trauen? Ist sie auf der richtigen Spur? Wann bricht das Eis, und was kommt darunter zum Vorschein?

Nicht so ganz meins, zuviele Erzäjperspektiven, dadurch langatmit und undurchsichtg - vorallem durch die Ereignisse in der Vergangenheit

— makama
makama

Zu langatmig

— brauneye29
brauneye29

Hatte mir mehr davon versprochen. Zu viele Längen und Nebensächlichkeiten.

— Vindoe50
Vindoe50

Die Geschichte hat mich nach und nach so sehr gefesselt, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte.

— Ekcnew
Ekcnew

Toller skandinavischer Thriller, trotz der über 600 Seiten schnell verschlungen, von mir 4,5 Sterne

— lenisvea
lenisvea

Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann man das Buch kaum aus der Hand legen.

— guemue
guemue

Eher ein Spannungsroman, der sich mit der Psyche beschäftigt. Hat mir gefallen !!!

— noita
noita

mittelmäßiger "Thriller"

— sabine3010
sabine3010

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— Jonas1704
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— Uschi62
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  • We3nn das Eis bricht

    Wenn das Eis bricht
    jackdeck

    jackdeck

    27. July 2017 um 15:21

    Der Inhalt des Buches hat mir insgesamt gut gefallen. Ich finde die Idee, die hinter diesem Buch steckt, sehr gut. Das Motiv für den Mord ist gut gewählt, nur an der Umsetzung hätte man aus meiner Sicht etwas verbessern können. Was mir bei diesem Buch fehlt, ist eine überraschende Wendung am Ende des Buches. Aus meiner Sicht zeichnen sich gute Thriller durch genau diese Wendung aus. Ich habe bis zur letzten Seite darauf gewartet, dass sich noch einmal alles ändert und ich vom Autor hinters Licht geführt wurde, doch diese Wendung bleibt leider aus. So hatte ich bereits viele Seiten vor dem Ende eine Vermutung, die sich letztendlich bestätigt hat. Das finde ich schade. Der Schreibstil des Buches gefällt mir. Das Buch liest sich gut und flüssig. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist spannend geschrieben, sodass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Aufgrund der Seitenanzahl ist es jedoch fast nicht möglich, das Buch an einem Stück zu lesen. Das Cover des Buches hat mir auf den ersten Blick gefallen. Ich finde es ansprechend und interessant gestaltet. Es hat mich neugierig gemacht. Auch der Titel des Buches klingt interessant, ich finde jedoch, dass er nicht besonders gut zum Buch passt. Womit wir bei meinem letzten Kritikpunkt an diesem Buch angekommen wären: der Klappentext. Ich finde den Klappentext dieses Buches irreführend. Ich habe das Gefühl von ihm auf eine falsche Fährte gelockt worden zu sein, da die Aufklärung des Falls aus meiner Sicht wenig mit Hannes Gedächtnis zu tun hat, auf das im Klappentext so viel eingegangen wird. Fazit: Das Motiv des Mordfalls und die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich grundsätzlich sehr gut. Schreibstil und Charaktere gefallen mir. Allerdings überzeugt mich die Umsetzung des Inhalts leider nicht ganz. Sie weist einige Schwächen auf, was ich sehr schade finde. Dennoch finde ich das Buch lesenswert.

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  • Weniger Thriller, ziemlich viel Psycho

    Wenn das Eis bricht
    Federfee

    Federfee

    14. July 2017 um 09:09

    3,5 von 5 SternenSchreiben kann sie, die Autorin. Gleich von Anfang an bekommt der Leser Einblick in die psychischen Probleme der Hauptakteure, ihre Gedanken und ihre Entscheidungen, die teils unüberlegt sind und ihr Leben entscheidend beeinflussen, aber auch in schicksalhafte Vorkommnisse.Der Hauptkommissar ist gestört und beziehungsunfähig, die beratende Verhaltensforscherin leidet unter beginnender Demenz und ihrem bestimmenden Ehemann, Emma hat eine schreckliche Kindheit hinter sich.Ein Mord passiert, der Ähnlichkeiten mit einem von vor 10 Jahren aufweist, aber es gibt wenig Ermittlungsarbeit (also kaum Krimi), sondern mehr Einblicke in die Psyche aller Personen.Mir war das zu viel Drama, zu viel Psychokram, zu viele Probleme, zu niederdrückend, aber ich muss zugeben, es ist sehr gut geschrieben und auch gut konstruiert. Deshalb auf 4 Sterne aufgerundet.

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  • Zu langatmig

    Wenn das Eis bricht
    brauneye29

    brauneye29

    09. July 2017 um 13:52

    Zum Inhalt: In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Meine Meinung: Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut und hatte natürlich auch eine eher hohe Erwartung an das Buch, da andere Bücher der Autorin (zusammen mit ihrer Schwester) wirklich gut und auch spannend waren. Um so enttäuschter bin ich jetzt. Ich fand das extrem zäh und auch wenig spannend. Die Protagonisten wurden mir nicht sympathisch und ich habe mich mehr oder minder durch das Buch gequält. Der Schreibstil ist anstrengend zu lesen und wurde gefühlt immer zäher. Schade, das war für mich vertane Zeit. Fazit: Enttäuschendes Buch.

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  • Psychologisch fein gesponnen

    Wenn das Eis bricht
    Gise

    Gise

    08. July 2017 um 00:20

    Während der reiche Geschäftsmann Jesper Orre unauffindbar ist, wird in seiner Wohnung eine unbekannte Tote gefunden. Der ermittelnde Polizist Peter Lindgren erinnert sich daran, dass es einen ähnlichen Mord bereits vor einigen Jahren gab. Nun wird die Kriminalpsychologin von damals, Hanne, hinzugezogen. Sie hat einige interessante Ideen zum Profil des Täters. Doch während sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzen muss, dass sie Alzheimer hat, muss sie andererseits ihren Überlegungen an den damaligen Fall auf die Spur kommen. Zudem gibt es auch Erinnerungen an die damalige Zusammenarbeit zwischen Peter und Hanne…Aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeitebenen werden die Geschehnisse um den Mord herum erzählt, so dass sich die verschiedenen Puzzleteilchen mehr und mehr an ihre Stelle schieben und so zum Schluss ein gemeinsames Ganzes glasklar erkennen lassen. Manches davon ist allerdings sehr weitschweifig erzählt, von den 600 Seiten des Buches hätte man manches straffen können. Der Leser muss lange mitraten über die wahren Geschehnisse, und die Autorin verwirrt mit mancherlei unerwarteten Wendungen sowohl für die Aufklärung des Falls wie auch im Privatleben der beiden Ermittler von damals wie auch heute. Der Spannungsbogen wird trotzdem von Anfang an sehr gut aufgebaut und trotz mancher Längen auch gut gehalten.Insgesamt ist das Buch sehr spannend geschrieben und liest sich flott weg. Wer an einem psychologisch fein gesponnenen Thriller seine Freude hat, wird das (trotz mancher Längen) in diesem Buch finden. 

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  • Leider nicht hundertpozentig überzeugend

    Wenn das Eis bricht
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    02. July 2017 um 17:55

    Eine junge Frau wird auf sehr brutale Art und Weise ermordet in der Wohnung des bekannten Geschäftsmanns Jesper Orre aufgefunden. Von Orre selbst fehlt jede Spur. Schnell beginnen die Ermittlungen, zu denen auch die ehemalige Kriminalpsychologin Hanne hinzugezogen wird. Sie hat früher schon einmal für die Kriminalpolizei an einem sehr ähnlichen Fall gearbeitet. Der Fall konnte damals jedoch nicht gelöst werden. Inzwischen hat sich für Hanne jedoch einiges verändert, denn sie beginnt ihr Gedächtnis zu verlieren. Kann sie den Ermittlern dennoch helfen und sie auf die richtige Spur führen?Inhalt:Der Inhalt des Buches hat mir insgesamt gut gefallen. Ich finde die Idee, die hinter diesem Buch steckt, sehr gut. Das Motiv für den Mord ist gut gewählt, nur an der Umsetzung hätte man aus meiner Sicht etwas verbessern können. Was mir bei diesem Buch fehlt, ist eine überraschende Wendung am Ende des Buches. Aus meiner Sicht zeichnen sich gute Thriller durch genau diese Wendung aus. Ich habe bis zur letzten Seite darauf gewartet, dass sich noch einmal alles ändert und ich vom Autor hinters Licht geführt wurde, doch diese Wendung bleibt leider aus. So hatte ich bereits viele Seiten vor dem Ende eine Vermutung, die sich letztendlich bestätigt hat. Das finde ich schade.Schreibstil und Aufbau:Der Schreibstil des Buches gefällt mir. Das Buch liest sich gut und flüssig. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist spannend geschrieben, sodass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Aufgrund der Seitenanzahl ist es jedoch fast nicht möglich, das Buch an einem Stück zu lesen.Der Aufbau des Buchs gefällt mir ebenfalls gut. Das Buch ist in viele, recht übersichtliche Kapitel unterteilt, die abwechselnd von den wichtigsten Protagonisten erzählt werden. Innerhalb der Kapitel finden Zeitsprünge statt, sodass es mir anfangs schwer fiel mich zu orientieren. Ich wusste oft nicht genau, ob ich mich in der Vergangenheit oder doch in der Gegenwart befinde. Dies wurde erst mit der Zeit klar.Charaktere:Die Charaktere finde ich in diesem Buch äußerst interessant. Da wäre zum Beispiel Hanne, die Kriminalpsychologin, die langsam ihr Gedächtnis verliert und versucht dies vor ihren Kollegen zu verstecken. Darüber hinaus hat sie private Probleme, die langsam zu eskalieren scheinen. An diesem Beispiel wird bereits klar, dass neben den Ermittlungen in diesem Buch auch das Privatleben der Figuren eine Rolle spielt, was ich gut finde. Die Figuren sind, soweit ich das beurteilen kann, sehr realistisch dargestellt. Sie sind mit Leben gefüllt und haben alle ihre Ecken und Kanten.Cover und Klappentext:Das Cover des Buches hat mir auf den ersten Blick gefallen. Ich finde es ansprechend und interessant gestaltet. Es hat mich neugierig gemacht. Auch der Titel des Buches klingt interessant, ich finde jedoch, dass er nicht besonders gut zum Buch passt. Womit wir bei meinem letzten Kritikpunkt an diesem Buch angekommen wären: der Klappentext. Ich finde den Klappentext dieses Buches irreführend. Ich habe das Gefühl von ihm auf eine falsche Fährte gelockt worden zu sein, da die Aufklärung des Falls aus meiner Sicht wenig mit Hannes Gedächtnis zu tun hat, auf das im Klappentext so viel eingegangen wird.Fazit:Das Motiv des Mordfalls und die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich grundsätzlich sehr gut. Schreibstil und Charaktere gefallen mir. Allerdings überzeugt mich die Umsetzung des Inhalts leider nicht ganz. Sie weist einige Schwächen auf, was ich sehr schade finde. Dennoch finde ich das Buch lesenswert.

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  • unterhaltsam

    Wenn das Eis bricht
    Tara01092012

    Tara01092012

    30. June 2017 um 11:49

    Ein Thriller, der sich für mich auf den ersten Blick eher seltsam angehört hatte...es ist für mich kein typischer Thriller... denn irgendwie geht es ja auch um die "Krankheit" der Kriminalpsychologin...Schwierig zu bewerten, da es etwas vollkommen anderes ist als erwartet und für mich irgendwie kein Thriller ist... dennoch ist das Buch interessant und die Geschichte hat mich gefesselt.Durch die vielen Abschweifungen von dem Fall, war es für mich stellenweise jedoch anstrengend beim Geschehen zu bleiben...Kein Buch für Zwischendurch und zum vollen Entspannen nach der Arbeit, da man sich doch recht anstrengen muss...Ansonsten jedoch interessant und lesenswert, wenn man nicht von einem nervenzerreissenden Thriller ausgeht.

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  • Eiskalt

    Wenn das Eis bricht
    Tamaru

    Tamaru

    19. June 2017 um 12:34

    Als in der Wohnung des Geschäftsmannes Jesper Orre die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, wirft das viele Fragen auf. Wo ist Jesper Orre? Warum wurde der Kopf neben der Leiche aufgestellt? Und gibt es wirklich einen Zusammenhang mit einem 10 Jahre zurückliegenden Fall? All das gilt es für den Ermittler Peter zu klären. An seine Seite bekommt er Hanne, die damals schon in den Fall involviert war. Das die beiden mal eine Affäre hatten, macht es für beide nicht leichter. Die Story wird aus wechselnden Perspektiven, die teilweise in der Vergangenheit liegen, beschrieben, so dass man einen guten Einblick in die Geschichte hat. Bedeutet aber auch, dass man sich konzentrieren muss um den Ereignissen zu folgen und zu verstehen was in der Vergangenheit passiert ist. Teilweise wäre das bestimmt auch kürzer gegangen. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, allen voran Hanne, die gegen die Dämonen ihrer beginnenden Alzheimer Erkrankung kämpft, und sich und ihrem Mann beweisen will, dass sie durchaus noch fähig ist klar zu denken und zu arbeiten. Die Auflösung des Falles hat mich überrascht und ist gut gemacht. Das versöhnt dann auch wieder mit den kleinen Längen, die immer mal wieder vorkommen. Alles in allem ein guter Thriller den ich gerne gelesen habe.

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  • Psychologisch absolut gut umgesetzt!

    Wenn das Eis bricht
    hundeliebhaber

    hundeliebhaber

    17. June 2017 um 21:45

              In der Wohnung des Geschäftsmannes Jesper Orre wird eine Leiche gefunden: geköpft und brutal drapiert. Von Orre fehlt jede Spur. Das Ermittlerteam um Peter und Kriminalpsychologin Hanne befassen sich mit dem Fall, der einem ungelösten Mord zehn Jahre zuvor ähnelt. Neben den Mordermittlungen werden die beiden Ermittler mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert, die einige Jahre zurückliegt und mit einem Bruch endete. Der Psychothriller von Camilla Grebe grenzt sich von anderen Büchern dieses Genres ab, denn es wird nicht mit der Angst des Lesers gespielt. Es wird die Psyche der einzelnen Charaktere beleuchtet, die Abgründe, vor denen sie stehen, und die Angst, die ihre Entscheidungen beeinflusst."Wenn das Eis bricht" setzt sich aus drei Erzählsträngen zusammen. Peter und Hanne berichten jeweils über die laufenden Ermittlungen. Der Leser erhält Einblick in ihre Gedanken, die Last, die beide zu tragen haben, und wie sie mit dieser umgehen. Der dritte Erzählstrang wird rücklaufend erzählt - von zwei Monaten zuvor bis hin zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Er beschäftigt sich mit der Verkäuferin Emma, von der erst im Laufe des Buches deutlich wird, welche Rolle sie spielt.Da die Psyche und die Vergangenheit der drei hauptsächlichen Charaktere wichtig für die Ermittlungen sind, erfolgen viele Rückblenden und Erinnerungen. Diese sind teilweise detailreich, fügen sich jedoch immer gut in die Kapitel ein. Da dem Leser die Hintergrundinformationen über jeden nur portionsweise offeriert werden, steigt die Spannung. Camilla Grebe setzt gekonnt einen Spannungsbogen, der sich über das gesamte Buch zieht und im letzten Viertel zum thrill wird und in einem packenden, überraschenden und rasanten Finale endet. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass sich die knapp 600 Seiten sehr schnell und angenehm lesen lassen - Inhalt und Form ergänzen sich hier gut und bilden einen spannenden Psychothriller!       

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  • Vergangenheit, die nicht wirklich erinnert wird...

    Wenn das Eis bricht
    AKRD

    AKRD

    14. June 2017 um 09:37

    Eine „Ermittlerin“, die diesen Beruf an sich gar nicht wirklich gelernt hat und zudem mit Alzheimer kämpft, wird in einen Mord involviert. Sie ist Kriminalpsychologin und muss sich dadurch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, was ihr schwerfällt durch ihre Krankheit; und nicht nur durch diese... Die Preisfrage hier ist: Wann bricht das Eis und was kommt dann zum Vorschein ? Der Mord an einer jungen Frau, gefunden in der Wohnung eines nicht unbedingt sympathischen Geschäftsmannes, der zudem auch noch verschwunden ist: alles schon mal super ausgedacht und auch wirklich spannend erzählt. Einige Längen hatte das Buch für mich schon, daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier gut gemeinte Sterne, denn das Buch hat mich absolut gut unterhalten; nur eben nicht ganz durchgängig, dass ich begeisterte fünf Sterne gegeben hätte... Aber diese Kombination mit Hanne, die an Alzheimer leidet, ist wirklich gut durchdacht und hat mir gut gefallen. Nicht alltäglich, gute Idee !

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  • Vielschichtig und spannend

    Wenn das Eis bricht
    c-bird

    c-bird

    13. June 2017 um 19:57

    Die Leiche einer jungen Frau, die enthauptet wurde wird im Haus des bekannten Geschäftsmanns Jesper Orre gefunden. Von Orre fehlt jede Spur. Da der Fund der Leiche an einen ähnlichen Fall von vor 10 Jahren erinnert, wird die Kriminalpsychologin Hanne hinzugezogen, die damals an den Ermittlungen beteiligt war. Diese hat allerding mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, da bei ihr der Beginn von Alzheimer diagnostiziert wurde. Das Buch beginnt mit drei verschiedenen Erzählperspektiven, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen. Da ist zum einen Peter, der Ermittler, Hanne, die Kriminalpsychologin und schließlich Emma, deren Perspektive zwei Monate vor dem Auffinden der Leiche einsetzt. Anfänglich fand ich die Ausführungen etwas ausschweifend, doch spätestens nachdem sich die erste Erzählperspektive wiederholt, ist man mitten in der Geschichte drin, weil die Autorin eben nicht ausschweifend war, sondern einfach nur ihre Charaktere sehr gut eingeführt hat. Der ständige Wechsel zwischen den Protagonisten treibt den Plot unglaublich schnell voran. Dabei geht es noch nicht mal um die Frage nach dem Täter, sondern eher um das Warum. Man glaubt als Leser die ganze Zeit, mehr zu wissen, bis plötzlich alles ganz anders als erwartet kommt. Ich war total überrascht, dass ich diese Perspektive der Geschichte vollkommen übersehen hatte. Damit konnte die Autorin unglaublich bei mir punkten. Die Charaktere fand ich sehr spannend und gut gezeichnet und trotz der 600 Seiten bin ich nur so durch das Buch geflogen.Ein super Thriller, der sehr vielschichtig und total spannend ist!

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  • Hatte mir mehr davon versprochen

    Wenn das Eis bricht
    Vindoe50

    Vindoe50

    12. June 2017 um 08:02

      Im Haus eines Geschäftsmannes wird eine ermordete Frau gefunden. Bizarr dabei, dass ihr Kopf aufgestellt wurde, wie es bei einem viele Jahre zurückliegenden Fall auch geschehen war. Gibt es einen Zusammenhang? Der Geschäftsmann Jesper Orre ist zudem spurlos verschwunden. Ist er der Täter?   Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven und auch Zeitebenen erzählt. Da sind Hanne, Verhaltenstherapeutin und Psychologin. Peter der Kommissar, und Emma, eine Mitarbeiterin Jespers. Es wird sehr ausschweifend um die jeweiligen Personen erzählt. Hanne z.B. hatte mal was mit Peter, leidet unter beginnender Demenz und fühlt sich von ihrem Ehemann zu sehr kontrolliert. Peter, der vor Jahren ohne Erklärung mit Hanne Schluss gemacht hat, hat Bindungsängste. Nun treffen Beide wieder aufeinander. Emmas ist frisch verlobt und kann ihren Verlobten aber nicht nennen. Ihr Bericht beginnt zudem 2 Monate vor dem Mord, was etwas verwirrend ist. Mir war es ein wenig zu viel der Nebensächlichkeiten und der privaten Probleme, da das den Fall nicht voranbrachte. Okay, zum Ende gibt es eine Überraschung, aber dennoch hat mich das Buch nicht sonderlich beeindruckt. Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.

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  • fand ich richtig gut!

    Wenn das Eis bricht
    Ekcnew

    Ekcnew

    11. June 2017 um 15:43

    Der Einstieg in das Buch ist mir zuerst nicht so leicht gefallen. Die einzelnen Kapitel werden aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt. Kaum hatte ich das Gefühl gerade in die Geschichte / die Person einzutauchen, war das Kapitel auch schon zu Ende und es ging mit einer ganz anderen Situation und Person weiter. Aber nach und nach hat mich der Schreibstil und die Geschichte so gefesselt, da konnte ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen und musste es durchlesen. Damit hat dieses Buch für mich eindeutig 5 Sterne verdient. Zum Inhalt: In der Wohnung von dem sehr bekannten Jesper Orre wird eine Leiche gefunden. Sie ist enthauptet. Der Kopf ist neben dem Körper positioniert. Ab diesem Zeitpunkt ist Jesper Orre spurlos verschwunden. Es sind deutliche Ähnlichkeiten zu einem Fall, der sich vor 10 Jahren ereignete, zu erkennen. Der Täter konnte bisher nicht ermittelt werden. Die 25-jährige Emma hat ein Verhältnis mit dem deutlich älteren Jesper Orre. Er schenkt ihr einen Verlobungsring. Doch zum verabredeten Verlobungsessen von Emma und Jesper taucht er nicht auf. Vergeblich versucht Emma Kontakt zu ihm aufzunehmen. Die Kapitel, die von Emma erzählen sind, spielen zeitlich einigen Wochen vor dem Leichenfund in der Wohnung von Jesper Orre. Das führt zu einem sehr guten Spannungsaufbau.

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  • Psychothriller aus Schweden

    Wenn das Eis bricht
    Gluecksklee

    Gluecksklee

    07. June 2017 um 21:01

    „Wenn das Eis bricht“ ist ein Psychothriller aus der Feder der schwedischen Autorin Camilla Grebe. Wo fange ich an? Beim ersten Eindruck und damit beim Cover des Psychothrillers. Eigentlich ist das Cover relativ schlicht gehalten, vermittelt aber durch die im Wind scheinbar schwankenden Baumspitzen und die Eiszapfen, die scheinbar vom oberen Rand des Covers herabhängen, einen Eindruck von Kälte, Eis und Schnee. Und die Landschaft ist in der Tat verschneit, als der Polizist Peter zu einem Tatort gerufen wird. Der hat allerdings neben dem Mordfall einen ganzen Haufen privater Sorgen. Es ist ein schrecklicher Tatort, eine junge Frau wird in der Wohnung eines Geschäftsmannes gefunden, zunächst einmal weiß niemand, um wen es sich bei ihr handelt. Vom Besitzer der Wohnung fehlt jede Spur. Camilla Grebe erzählt ihre Geschichte aus mehreren Perspektiven. Da ist zum einen der bereits erwähnte Polizist, Peter. Aber auch Hanne, eine Kriminalpsychologin, die vor Jahren an den Ermittlungen in einem ähnlichen Fall mitgewirkt hat, kommt die Rolle einer Erzählerin zu. Die dritte Erzählstimme ist Emma, die Freundin des Wohnungsbesitzers. Durch sie werden Einblicke in die Zeit vor dem Beginn des Thrillers, also vor dem Mord an der jungen Frau, gewährt. Geschickt wechseln sich die einzelnen Erzählstimmen, Perspektiven und Informationen ab. Und Camilla Grebe erzählt ihre Geschichte detailliert. Dadurch haben sich manche Passagen aber für mich leider etwas gezogen. Der Perspektivenwechsel und das Aufdecken der Informationen, die nach und nach ein Bild ergeben, sorgen allerdings dafür, dass man trotzdem neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung bleibt. Insgesamt komme ich auf eine Wertung von 4 von 5 Sternen.

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  • zerbrechlich?

    Wenn das Eis bricht
    Frenx51

    Frenx51

    06. June 2017 um 00:20

    In der Wohnung des Geschäftsmann Jesper Orre wird eine weibliche Leiche gefunden, brutal ermordet und enthauptet. Die Frau war jung, doch ist unbekannt wer sie war und auch von Jesper Orre fehlt jede Spur. Da der Mord Ähnlichkeiten zu einem ungeklärten Fall vor 10 Jahren aufweist, bei dem aber ein Mann das Opfer war, wird die damalige Kriminalpsychologin Hanne, in die Ermittlungen eingebunden. Doch sie hat eine Schwäche-sie leidet an den Anfängen von Alzheimer und es ist unklar, ob sie all ihren Erinnerungen trauen kann und auch privat hat sie ihre Hürden zu meistern. Können die Ermittler den Fall aufklären und Jesper Orre finden? Kann Hanne diese Herausforderung meistern?   Ein Fall, der viel Stoff für einen spannenden Thriller bietet-vor allem weil er einen Blick in die Persönlichkeiten verspricht. Der Autorin gelingt dies nur bedingt, sie schafft Anfänge einer Spannung und eines Thrillers, aber der Nervenkitzel ist zu gering und das gewisse Etwas fehlt. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben-es kommen die junge Frau Emma, Hanne, die Polizeipsychologin und der Ermittler Peter zu Wort. Dabei werden alle sehr detailliert beschrieben, sodass der Leser einen gewissen Einblick bekommt. Emma Bormann ist eine junge Frau, die als Verkäuferin in einem Kaufhaus arbeitet. Ihre Abschnitte werden alle aus der Vergangenheit beschrieben und spielen in der Zeit bevor in Jesper Orres Haus eine Leiche gefunden wurde. Sie lebt ein einfaches Leben und führt eine heimliche Beziehung zu Jesper Orre, dies geheim zu halten fällt ihr nicht immer leicht. Der Leser erfährt viel über die Beziehung zur Familie und Probleme der Vergangenheit. Hanne ist ehemalige Polizeipsychologin und wird zu dem Fall hinzugezogen, sie lebt mit ihrem Mann zusammen, dieser findet Hanne aber zu schwach um diese Aufgabe zu übernehmen und schränkt sie deutlich ein. Denn Hanne leidet an den Anfängen von Alzheimer, sodass das Vergessen zunehmend zum Problem wird. Peter ist Ermittler bei der Polizei, im Privaten läuft es nicht ganz so gut, aus einer Beziehung hat er einen Sohn, den er selten sieht und auch zu Hanne hatte er früher eine intensivere Beziehung. Hannes und Peters Perspektiven spielen immer in der Gegenwart. Durch alle drei Perspektiven schafft die Autorin zwar unterschiedliche Blickwinkel, leider geht sie an vielen Dingen zu sehr ins Detail und stellt eher Informationen dar, die für den Fall weniger von Bedeutung sind und häufig im Privaten der drei Personen spielen. Dadurch kann man die Personen zwar sehr intensiv kennenlernen und besser in ihre Persönlichkeit blicken, leider wird aber das Buch zu lang und die Spannung fehlt deutlich. Ich fand das Buch nicht unbedingt langatmig, da der Schreibstil sonst angenehm zu lesen war, aber einiges hätte auch gekürzt werden können, ohne dass es aufgefallen wäre. Die fehlende Spannung ist leider das größte Problem vom Buch, nur zum Ende hin wurde es noch einmal spannend, da nach viele Seiten, der Fall endlich aufgeklärt wurde. Das Buch konnte mich leider nicht ganz so überzeugen, der für mich vielversprechende Fall, wurde leider von vielen sehr detailreichen Erzählungen der drei Protagonisten getrübt. Diese lernt man im Laufe des Buchs zwar sehr gut kennen, doch dadurch geht der Blick auf den eigentlichen Fall verloren. Doch das größte Problem ist die fehlende Spannung. 

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  • Wenn das Eis bricht

    Wenn das Eis bricht
    lenisvea

    lenisvea

    05. June 2017 um 20:05

    € 15,00 [D] inkl. MwSt. € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis) Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-75717-6 NEU Erschienen: 10.04.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Paperback/Wenn-das-Eis-bricht/Camilla-Grebe/btb-Hardcover/e499057.rhd In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Hanne, die Kriminalpsychologin von damals, soll deshalb ermitteln. Sie muss in die Vergangenheit eintauchen, dabei verschwimmt gerade ihre Gegenwart – sie fürchtet, an beginnendem Alzheimer zu leiden. Ihre Existenz bekommt zunehmend Risse, und die beiden Fälle verbinden sich auf ungute Weise. Kann Hanne sich selbst und ihren Erinnerungen trauen? Ist sie auf der richtigen Spur? Wann bricht das Eis, und was kommt darunter zum Vorschein? Meine Meinung: Ich kenne die Autorin schon von dem Autorenduo Grebe/Träff rund um die Siri-Bergmann-Reihe. Daher war ich sehr gespannt auf ein eigenes Buch von Camilla Grebe. Freundlicherweise wurde es mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Trotz der über 600 Seiten ließ sich das Buch sehr flüssig lesen und ich habe es innerhalb von 48 Stunden verschlungen. Durch die Art und Weise, wie das Buch geschrieben und aufgeteilt ist, rätselt man immer mit, ob die Emma, die wir durch viele einzelne Kapitel verfolgen, nun das Opfer oder die Täterin ist. Dies hat sich mir erst ziemlich zum Schluss erschlossen, so dass für mich von Anfang bis Ende Spannung vorhanden war. Zunächst einmal wird im Haus des Geschäftsmanns Jesper Orre eine Frauenleiche gefunden, von ihm fehlt auch jede Spur. Es dauert eine ganze Zeit, bis das Opfer identifiziert werden kann. Die Ermittler holen sich eine erfahrene Kriminalpsycbologin hinzu, die vor einigen Jahren einen ähnlich gelagerten Fall bearbeitet hat. Diese leidet aber mittlerweile unter anfänglicher Demenz. Mich konnte diese Art des Psychothrillers auf jeden Fall begeistern. Es fing relativ harmlos an und die Spannung steigerte sich immer ein wenig mehr, zum Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Lesempfehlung aussprechen für alle Fans von skandinavischen Thrillern. Dies ist ein Einzelband und kann unabhängig von der Siri-Bergmann-Reihe gelesen werden. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

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