Camilla Läckberg Der Leuchtturmwärter

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Inhaltsangabe zu „Der Leuchtturmwärter“ von Camilla Läckberg

Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik und Erica beginnen zu ermitteln.

Da war meine Erwartungshaltung wohl viel zu hoch. Das war mir viel zu wuselig und verworren;die Rückblenden haben mir auch nicht gefallen

— Kelo24

Enttäuschend- hätte ich so nicht erwartet!

— Perserkatze

Wieder ein spannender Fall mit leicht mystischen Elementen...

— daneegold

Leider ein Krimi zum Abgewöhnen! Dabei hätte das Grundthema so viel Potential geboten.

— sommerlese

Wieder ein souveräner Krimi, wenn auch nicht Läckbergs bester

— Bluebell2004

Sehr viele Personen und nur mäßig spannend...

— Pippo121

Sehr spannend, teilweise auch beklemmend, aber sehr lesenswert

— monikaburmeister

Top geschrieben; das Thema, Gewalt gegen Frauen, leider nicht mein Geschmack

— mareikealbracht

Am Anfang war es schwer in das Buch zu finden, aber zum Ende eine sehr spannende Geschichte

— Ninaa95

Wieder total gutes Buch von Camilla Läckberg. Sehr empfehlenswert!

— hexlein

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    Der Leuchtturmwärter

    Perserkatze

    22. September 2017 um 13:02

    Erika und Patrik sind wieder im Einsatz. Patrik in seiner Polizeistelle und Erika mit ihren Zwillingen und der kleinen Maja und natürlich lässt sie sich nicht nehmen ein wenig Recherchearbeit zu leisten. Sie ist so beschäftigt das sie kaum Zeit hat für ihre alte Schulfreundin Annie. Den Eindruck einer Freundschafft hatte ich beim Lesen überhaupt nicht dafür waren ihrer beider Verhalten viel zu distanziert. Annie ist nach Fjällbacka   zurückgekehrt und bezieht das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste, die der Legende nach auch die Geisterinsel genannt wird. Aber Annie stört das nicht den ihre alte Jugendliebe Mats ist zu ihr zurückgekehrt (hier erwartete ich eine Beziehung – bevor ich das Buch zu Ende gelesen habe). Plötzlich wird Mat brutal ermordet. Patrik und seine Kollegen stürzen sich auf die Ermittlungsarbeit.   Diese zieht sich wie Kaugummi und bedauerlicherweise auch noch in die falsche Richtung. Für mich als Leser war das eine echte Zerreißprobe, weil ich endlich Ergebnisse lesen wollte und diese nach über der Hälfte des Buches immer noch nicht erschienen sind. Zudem wird in der Geschichte sehr viel schreckliche Schicksale, dramatische Ereignisse, unfassbare Erkenntnisse von Frauen, Kindern Männern (besonders Mats und sein Vater) integriert die nicht viel bis überhaupt nicht zum Fall und der Handlung beitragen. Auch die Kapitel die in der Vergangenheit stattfinden weisen nur auf den Ursprung der Legende einer Geisterinsel hin und tragen nichts zum gesagten bei. Wer hier einen spannenden Krimi oder Thriller erwartet wird leider enttäuscht. Es ist eine Reihe aufeinander folgende Schicksale von Menschen das von der Autorin sehr ausführlich und emotional beschrieben wurde. Besonders die Geschichte von Madeleine hat mich von beginn bis Ende entsetzt und erschüttert und zu meinem Bedauern wurde der Fall von der Autorin nicht mehr erwähnt. Jeder der Charaktere wurde ihrerseits ausführlich dargestellt und beschrieben aber am Ende spielten die meisten keine Rolle mehr, obwohl durch ihre Schicksale dem Leser viele große Brocken vorgesetzt wurden die nur sehr schwer zu verdauen waren und lässt somit das Ende, den man durchaus als Krimi bezeichnen könnte, völlig untergehen. Kein roter Faden, keine logischen Zusammenhänge die einem Krimi oder Thriller entsprechen würden. Die positiven Aspekte sprich die emotionale, fließende Sprach  und die präzisen Beschreibung der Begebenheiten und Charaktere reißen das Ruder -2 Sterne- auch nicht rum.    

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Leider ein Krimi zum Abgewöhnen!

    Der Leuchtturmwärter

    sommerlese

    11. February 2017 um 16:54

    Die schwedische Autorin "*Camilla Läckberg*" hat großen Erfolg mit ihrer Falck-Hedström-Krimireihe. "*Der Leuchtturmwärter*" ist bereits Band 7 und erschien 2013 im "*Ullstein Verlag*". Schriftstellerin Erica Falck hat nach der Geburt ihrer Zwillinge nun drei Kinder zu umsorgen und daher kaum Zeit, ihre Freundin Annie zu besuchen, die nach Fjällbacka zurückgekehrt ist und nun auf der Leuchtturminsel lebt. Dort soll es geisterhaft spuken und es gibt einige Legenden, die diese Geschichten am Leben erhalten. Doch Annie scheint sich daran nicht zu stören, denn ihre große Liebe Mats kehrt zu ihr zurück. Er wird kurz darauf ermordet und Erica und Patrik nehmen die Ermittlungen auf. Auf diese Krimireihe bin ich durch den 9. Band "Die Schneelöwin" aufmerksam geworden, der mir sehr gut gefallen hat. Leider muss ich feststellen, dass ich sehr enttäuscht bin, so umständlich und langatmig hatte ich mir ein Buch von Camilla Läckberg nicht vorgestellt. Daher fehlen mir bei diesem Buch fast die Worte für eine klare, aussagefähige Rezension. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin hier nicht eine Geschichte erzählen will, sondern von vielen schicksalshaften Beispielen berichten möchte. Es geht um häusliche Gewalt, traumatische Erlebnisse von Müttern, deren Kinder krank sind oder auch gestorben sind. Dabei sind viele Geschichten, die mich sehr berührt haben und deren Schicksale mich sehr betroffen machen. Doch passt das in einen Krimi? Als Nebenhandlung sicherlich, aber in der ausufernden Menge stört so etwas gewaltig. Anerkennend finde ich, dass die Autorin dabei großen Wert auf das Seelenleben der einzelnen Charakter und die jeweiligen Beziehungen untereinander legt. Doch mich erschlägt die Fülle von negativen Erlebnissen, traumatisierten Personen und deren Verknüpfungen untereinander, sodass es für mich ein beschwerlicher Einstieg in das Buch war. Ich kann nicht sagen, ob man durch die Vorgängerbände soviel Vorwissen besitzt, um dieses Buch ohne große Probleme verfolgen zu können. Ich hatte auf jeden Fall nicht alle Personen und deren Verbindungen immer genau auf dem Schirm. Es gibt vier verschiedene grobe Handlungsstränge, die man noch weiter unterteilen kann. Diese Aufstellung hätte ich vor der Lektüre haben müssen, dann wäre manches verständlicher erschienen. - Das Ehepaar Patrik und Erica mit ihren drei Kindern und Ericas Schwester Anna, die bei einem Autounfall eine Frühgeburt erlitten hat. - Ericas Jugendfreundin Annie, die mit ihrem Sohn auf die Leuchtturminsel geflüchtet ist und ihren toten Ehemann zurückgelassen hat. - Erlebnisse aus der Perspektive Viviannes, von ihrem Lebensgefährten und ihrem Bruder Anders. - Die historische Erzählung von Emelie und ihrem Mann Karl, der um 1870 Leuchtturmwärter auf der Geisterinseln war. Jedenfalls gerät der eigentliche Krimifall, der Leichenfund, vor lauter Personenklüngel fast zur Nebensache. Von Spannung und eifrigem Mitraten nach dem Täter kann keine große Rede sein. Einige Sackgassen lassen nicht nur die Ermittler ratlos zurück. Bis zum Ende habe ich mich durch das Buch und die Personen gekämpft, schliesslich wollte ich den Ausgang der Geschichte unbedingt wissen. Leider blieb nicht einmal das Rätsel um den alten Leuchtturmwärter eine echte Überraschung. Dabei hat mich diese alte Geschichte um Emelie von allen am meisten interessiert. Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht, mir fehlt eine solide Grundspannung und die vielen Geschichten über misshandelte und unterdrückte Frauen und deren Kinder erschlagen mich fast. Über allem bringen noch die Geister, die auf der Schäreninsel spuken, unrealistische Effekte in den Krimi. Den Leuchtturm sieht man vor nebulösem Handlungswirrwarr kaum noch, den Krimi erst am Ende wieder. Schade!

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  • Leserunde zu "Friedhof der Badeenten" von Hugo B. Lauenthal

    Friedhof der Badeenten

    Wannenbuch_Verlag

    Du liebst Badeenten? Du liest gern Krimis? Dann bist du hier goldrichtig. Die Edition Wannenbuch, der Verlag für wasserfeste Badebücher, hat einen neuen Krimi am Start: Friedhof der Badeenten heißt er. Wie alle unsere Titel ist er badewannentauglich, wasserfest und gelesen, bevor es in der Badewanne kalt wird. Wir starten eine ganz besondere Leserunde. Und würden uns freuen, wenn ihr dabei seid.Wir stellen 15 Exemplare zur Verfügung. Die beiden Bedingungen an euch standen schon oben: Du liebst Badeenten (und hast die eine oder andere zuhause) , Du liest gern Krimis Wer sich für eines der Badebücher interessiert, sollte sich bis zum 8. Oktober 2016 melden.Zum Inhalt: Eine schwangere Frau wurde erschlagen – von einem Regal. Doch warum steckt in ihrem Mund eine Badeente? Kommissar Willi Wolle ermittelt in einer verzwickten Dreiecksgeschichte. Der neue Fall von Hugo B. Lauenthal. Die Gewinner sind gebeten, im Anschluss an die Runde ihre Rezensionen hier bei lovelybooks und auch auf weiteren Foren (im eigenen Blog, bei Amazon etc.) zu verfassen und uns diese gern zu mailen. Vielen Dank vorab!Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gern zur Verfügung. Auch wir vom Verlag Edition Wannenbuch nehmen an der Leserunde teil. Falls ihr Fragen an den Autor habt, leiten wir sie gern weiter. Viel Spaß!Mehr über den Badewannenkrimi erfahrt ihr hier.

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  • Der Leuchtturmwärter

    Der Leuchtturmwärter

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 13:19

    Patrik Hedström und seine Frau Erika Falck sind erneut Eltern geworden, von Zwillingen. Alleine damit hätten sie schon alle Hände voll zu tun, doch Patrik muss und will wieder in den Polizeidienst zurück – und so bleibt Erika nichts anderes übrig als sich in ihr Schicksal als Hausfrau und Mutter zu fügen. Dabei ist sie doch eigentlich Schriftstellerin – ein neuer Roman wartet. Sie findet noch nicht einmal die Zeit, um ihre alte Schulfreundin Annie zu besuchen, die vor kurzem auf eine kleine Insel vor Fjällbacka gezogen ist. Dann passiert ein Mord. Ausgerechnet Mats, Annies erste und große Liebe wird brutal ermordet. Aber wieso ermordet jemand Mats? Er war beliebt, nie auffällig, immer nett und hat sich in seiner Freizeit sozial engagiert. Wer ermordet denn so jemanden – oder hatte Mats vielleicht doch ein dunkles Geheimnis? Der Leuchtturmwärter ist Camilla Läckbergs mittlerweile siebter Fall um das sympathische Ermittlerehepaar Patrik und Erika. Wie kann es eigentlich sein, dass in einem kleinen Ort wie Fjällbacka und seiner Umgebung so viele Verbrechen geschehen? Die Morde scheinen dort – zum Glück für mich als Leser – nie auszugehen; die Personen mittlerweile so bekannt, dass man sie gar nicht mehr groß vorstellen muss. Ich kann mich geradewegs ins Krimilesevergnügen fallen lassen. Das Besondere an den Krimis von Camilla Läckberg ist für mich aber die Vielschichtigkeit, mit der sie erzählt und ihren Figuren eine Stimme gibt. Ein Mord ist nie nur ein Mord, es gibt immer auch Nebenschauplätze, die auf den ersten Blick gar nicht ins Bild passen und sich dann später erst zu einem vollständigen Bild zusammensetzen lassen. Auch die privaten Episoden werden so nie langweilig, weil sie dazu gehören; ohne sie würde etwas fehlen. In Der Leuchtturmwärter steht neben den Mordermittlungen besonders Erika im Mittelpunkt; ihr Alltag mit den Zwillingen und ihre gleichzeitigen Bemühungen, trotzdem in die Ermittlungen einzugreifen und somit wieder ins Leben außerhalb der eigenen vier Wände zurück zu finden. Ab und an nimmt dieser Aspekt ein klein wenig zu viel Raum ein – und mehr kann ich wirklich nicht bemängeln, aber ansonsten gelingt die Balance zwischen Krimi und Roman wieder einmal perfekt. Spannung vom Anfang bis zum – wieder einmal – unerwartetem Ende .

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  • Der Leuchtturmwärter

    Der Leuchtturmwärter

    Insel56

    23. June 2015 um 13:39

    Erica und Patrik sind nach der Geburt ihrer Zwillinge ziemlich gefordert, obwohl Erica diesmal nicht in Depressionen vefällt, sondern dass Problem hat das ihre Schwester ihr Kind durch den Autounfall verloren hat. Während Erica Schuldgefühle hat, weile ihre Kinder überlebt haben und verzweifelt überlegt, wie sie ihrer Schwester und deren Familie helfen kann, hat Patrik einen neuen Todesfall zu bearbeiten. Was hat es mit dem Mord des jungen Mannes auf sich? Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit Annie, die geflohen ist und ihren toten Mann, der umgebracht worden ist, zurücklässt. Sie flüchtet mit ihrem Sohn auf die Insel in ihr altes Zuhause. Der dritte Erzählstrang beschäftigt sich mit einer jungen Frau, die damals vor vielen, vielen Jahren mit ihrem Mann dort gelebt hat und ihrem Schicksal. Camilla Läckberg hat es geschafft mich durch ihre vielfältigen Erzählstränge zu faszinieren, doch leider fehlen mir die Informationen über die Hauptpersonen der Geschichte aus ihren anderen Romanen. Ich hatte Schwierigkeiten mich auf die anderen Polizisten einzulassen, da ich teilweile ihr Verhalten höchst merkwürdig fand. Gleichzeitig hat mir dieser Roman, jedoch sehr gefallen und ich habe mir das erste Buch von Frau Läckberg gekauft, um meine fehlenden Vorerfahrungen zu kompensieren. Empfehlen kann ich das Buch allen Läckberg-Fans und denen, die es werden wollen, empfehle ich die Vorgänger der Geschichte als erstes zu lesen.

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  • unblutiger Krimi

    Der Leuchtturmwärter

    gagamaus

    18. June 2015 um 07:59

    Das neue Buch von Camilla Läckberg besticht wieder durch die gewohnten Tribute. Wie immer wird viel aus dem Privatleben von Patrik und Erica berichtet. Im letzten Teil erlitten sie ja einen schweren Unfall und Anna`s Kind ist dabei ums Leben gekommen. Während Erica schwer mit ihren Zwillingen beschäftigt ist, fällt ihre Schwester Anna in ein tiefes Loch und es scheint schwer sie aus ihrer Depression herauszuholen. Nebenbei gibt es aber jede Menge zu ermitteln. Patrik untersucht den Mord an Mats, der lange in der Großstadt gelebt hat und von dem niemand etwas genaues zu wissen scheint. Geht es um seine Arbeit im Fauenhaus oder doch eher um Drogen? Auch Annie hatte Probleme mit ihrem Mann und versteckt sich vor ihm und einer Entscheidung auf der kleinen Insel auf der es spuken soll. In Rückblenden erfährt man von Geschehnissen, die fast 130 Jahre zurücklliegen. Das Buch hat also als Hauptthema Gewalt an Frauen. Es handelt sich aber um keinen blutigen oder harten Krimi sondern eher um eine Millieustudie. Läckberg dringt tief in die Gefühlswelten ihrer Protagonisten und durchleuchtet ihr Innenleben. Dabei habe ich zwar manchmal etwas die Spannung vermisst aber trotzdem gerne gelesen, wie es mit den liebgewonnenen Personen weitergeht. Die Auflösung war logisch und zufriedenstellend. Nicht der beste Läckberg aber gute 4 Sterne wert.

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  • zu wenig Crime

    Der Leuchtturmwärter

    brauchnix

    16. February 2015 um 11:06

    Die ersten beiden von Frau Läckberg hatte ich schon gelesen und fand vor allem den Erstling durchaus spannend und mit sehr sympathischen Hauptpersonen. Natürlich müssen die "Helden" in einem Krimi nicht wirklich sympathisch sein aber bei den Läckberg-Büchern sind sie halt die netten Nachbarn die man gerne hätte und das ist eigentlich auch ganz okay. Allerdings sollte in einem Krimi doch der Thrill und Crime eine übergeordnete Rolle spielen. Leider ist dies im "Leuchtturmwärter" nur sehr bedingt der Fall. Die meiste Zeit las ich von Familienproblemen allerorten - großen und kleinen - von Windeln wechseln bis Kind gestorben. Alles interessante Themen die durchaus ihre Berechtigung in einem Roman haben aber der Kriminalfall wurde hier eigentlich zur Staffage degradiert, da half auch nicht der durchaus spannende Einstieg in das Buch und die mysteriösen Rückblicke in die Vergangenheit des 19. Jahrhunderts. Die vielen Sprünge in Zeit, Ort und Personen rissen mich ständig aus meinem Lesefluss und teilweise musste ich mich wirklich zum Weiterlesen zwingen. Die Auflösung und Zusammenführung aller Handlungsstränge war okay, das kann Frau Läckberg sicherlich aber der Krimi gehört sicherlich nicht zu meinen Highlights und zumindest in diesem Genre kann ich ihn nur bedingt weiterempfehlen. Also für Fans der Serie vielleicht, Neueinsteiger werden daran keine rechte Freude haben. Ich hoffe sehr, dass Patrik und Erika weiterermitteln und zur alten Form zurückfinden. Genug Kinder hätten sie ja jetzt, jetzt könnte man ja wieder ein bisserl "arbeiten". :-)

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  • Der Leuchtturmwärter - wenn nicht die vielen Sackgassen wären

    Der Leuchtturmwärter

    Lese_gerne

    Nachdem ich schon den sechsten Fall von Erica Falck und Patrik Hedström (Meerjungfrau) gelesen hatte wollte ich auch den nächsten Krimi lesen. Ich hatte sehr große Erwartungen bei diesem Buch, da mir der Vorgängerkrimi sehr gut gefallen hat. ****************************** Ericas frühere Schulkameradin Annie hält sich wieder in Fjällbacka auf. Besser gesagt auf Graskär - der Geisterinsel. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Sie fühlt sich dort wohl. Als allerdings ihre Jugendliebe Mats ermordert wird schalten sich Erica und Patrik ein um den Mörder zu finden. ************************** Nach wie vor ist dieser Krimi sehr spannend gestaltet. Allerdings ziehen sich so viele Sackgassen durch dieses Buch. Alle Einfälle führen ins nichts und erst auf den letzten 20 Seiten löst sich alles überstürzt auf. Manchmal habe ich mir echt gedacht, alles kann doch nicht ins Leere führen. Was mir sehr gut gefallen hat war die Rückblende zur Geschichte der Insel ins 19. Jahrhundert, die um Emilie und ihre unglückliche Ehe handelte. *************************** Wiedermal habe ich recherchiert und ja schon erwähnt, dass es sich hier um den siebten Teil handelt. Hier noch die restlichen Bände, denn zwischenzeitlich sind es ja schon acht. Teil eins „Die Eisprinzessin schläft“, Teil zwei „Der Prediger von Fjällbacka“, Teil drei „Die Töchter der Kälte“, Teil vier „Die Totgesagten, Teil fünf „Engel aus Eis, Teil sechs „Die Meerjungfrau“, Teil sieben „Der Leuchtturmwächter“ und Teil acht „Die Engelmacherin. Außerdem gibt es noch den Krimi „Schneesturm und Mandelduft von Camilla Läckberg.

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    • 2

    Antek

    04. October 2014 um 18:53
  • Läckberg at her best

    Der Leuchtturmwärter

    harakiri

    01. October 2014 um 15:04

    Wieder mal hat sich Frau Läckberg selbst übertroffen. War die Stimmung im letzten Buch schon super, so hat mir dieses sogar noch nen Tick besser gefallen. Nach dem schlimmen Cliffhanger am Ende des letzten Buches war ich mehr als gespannt auf das neue und ich wurde nicht enttäuscht. Die Story ist wieder sehr schlüssig und flüssig geschrieben. Freude und Trauer wechseln sich ab, ebenfalls Familienleben und Arbeit der Protagonisten. Hier gelingt Frau Läckberg der perfekte Spagat zwischen Krimihandlung und Familienleben ohne in einer von beiden zu langweilen. Nach dem schweren Unfall und Patriks Herzanfall kommen Erica und Patrik langsam wieder auf die Beine, müssen auch für die Zwillinge da sein. Ericas Schwester Anna hat es leider schlimm getroffen, ihr Kind stirbt. Bei der Beerdigung hatte ich Tränen in den Augen schimmern, so gefühlvoll wurde diese geschildert. Annie war mir von Anfang an suspekt mit ihrem Kind, das ständig schlief. Hier schaute der geübte Krimileser schon mal ein Stückweit hinter den Vorhang und bekam Ahnungen. Auch der eigentlich Krimi war sehr logisch und baute gut aufeinander auf. Sehr schwierig gestalteten sich anfangs die Ermittlungen und zogen weite Kreise bis endlich der Durchbruch geschafft war. So hält man den Leser bei der Stange! Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass Frau Läckberg ihren Namen in die Story mit eingebaut hat. Ein kleiner Seitengriff, der den Leser erst mal stutzen lässt. Fazit: Note 1 für Einfallsreichtum und Schreibstil. Wieder mal ist es Frau Läckberg gelungen ein Buch zu schreiben, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

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  • der Tod, ein ständiger Begleiter

    Der Leuchtturmwärter

    labbelman

    28. August 2014 um 09:16

    Vorab möchte ich erwähnen, dass ich auf das Buch durch eine Leseprobe aufmerksam geworden bin und von der Autorin bis dato noch nichts gelesen habe. Zu Anfang fiel es mir wirklich schwer in die Geschichte zu finden, da dauernd von einem Handlungsstrang zum nächsten gesprungen wird und zahlreiche Protagonisten vorgestellt werden, die man sich zu Beginn nicht alle gleich merken kann. Man sollte jedoch nicht aufgeben, denn hat man die ersten 100 Seiten absolviert, sind dem Leser die Zusammenhänge klar und er kann gespannt das Geschehen verfolgen. Der Leser begleitet die Protagonisten, die alle in irgendeiner Art und Weise Probleme haben, dabei erschließen sich die Zusammenhänge jedoch erst so richtig ganz am Ende. Da haben wir Annie, die zusammen mit ihrem kleinen Sohn Sam vor ihrem prügelnden Ehemann auf die Insel Graskär, der sogenannten Geisterinsel, flieht. Oder der Buchhalter Mats Sverin, der scheinbar grundlos einem Verbrechen zum Opfer fällt und dessen Eltern damit in tiefe Trauer stürzen. Auch die Schwestern Erica und Anna haben nach einem Autounfall mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Während Erica zwei gesunde Kinder (Zwillinge) geboren hat, verlor ihre kleine Schwester ihr Ungeborenes bei dem Unfall. Wie kommt man mit so einem Schicksal zurecht, wenn man das eigene Kind verliert? Darf die große Schwester sich überhaupt über ihre Wonnepropen freuen, wo sie doch eine Teilschuld an dem Unfall trägt? Die Autorin berichtet zum einen aus der Vergangenheit über die mysteriöse Geisterinsel, auf der eine Familie um 1871 ein unschönes Schicksal erleiden musste, im Speziellen die junge Emelie. Diese Handlung ist kursiv geschrieben. Die Haupthandlung spielt jedoch in der Gegenwart. Um Spannung zu erzeugen, was Frau Läckberg auch gelingt, wird von einem Protagonisten zum anderen gesprungen. Zuerst ist das zwar etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran und genießt es regelrecht, gerade am spannendsten Punkt woanders hingeführt zu werden, denn so kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Camilla Läckberg führt zum Ende alle Handlungsstränge zusammen und es ergibt sich für den Leser ein schlüssiges Gesamtbild. Das Ende hatte ich so absolut nicht erwartet, lässt mich aber abschließend noch positiver auf den Roman zurück blicken. Der Krimi ist sehr spannend und weiß durch realistische Darstellungen von Familienalltag- und problemen zu überzeugen. Einen Hauch Mystik bringen die Schilderungen der Geisterinsel in das Geschehen ein. Ich hatte beim Lesen nicht unbedingt den Eindruck, dass ich die Vorgängerromane gelesen haben muss, um den Fall hier verstehen zu können. Man kennt sicherlich nur die Charaktere und ihre Vorgeschichte besser, wenn man die Vorgänger kennt, aber wer liest schon eine komplette Reihe hintereinander weg und kann sich noch an jedes Detail erinnern? Fazit: Der Krimi war nach kleinen Anfangsschwierigkeiten überaus spannend und unterhaltsam, weshalb ich ihn sowohl Läckberg Fans als auch solchen, die es werden wollen, nur empfehlen kann! Die Autorin versteht jedenfalls ihr Handwerk.

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  • Gespenstisch kriminell

    Der Leuchtturmwärter

    Annesia

    09. April 2014 um 13:13

    Durch Zufall habe ich mir das Buch gekauft als es bei Hugendbubel als Buch des Monats ausgezeichnet war. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, es war spannend und mysteriös geschrieben. Es handelt im allgemeinen von einer gespenstischen Insel um die sich so manche Mythen ranken. Eine ehemalige Bewohnerin der Stadt, in deren Nähe die Insel liegt kommt ganz verwirrt und durcheinander auf die Insel und zieht dort in das Haus des Läuchtturmwärters ein. Kurz darauf wird der Mann, in den die Frau vor langer Zeit verliebt war, ermordet aufgefunden und die Ermittlungen beginnen. Zwischendrin erfährt man etwas über die dunkle Vergangenheit der Insel. Wer Krimis und Mystik mag sollte das Buch auf jeden Fall lesen!

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  • Mordfall - gespikt mit Geistergeschichten

    Der Leuchtturmwärter

    Anakin

    27. February 2014 um 11:48

    Angezogen von dem gut gestalteten Cover und dem spannenden Klappentext habe ich mir vom „Leuchttürmwärter“ sehr viel versprochen – allerdings wurde ich zu Beginn etwas enttäuscht. Die vorangegangenen Romane von Camilla Läckberg hatte ich leider nicht gelesen, vielleicht war es für mich daher schwieriger, die vielen Personen / Protagonisten in diesem Buch erst einmal zuzuordnen. Zudem sind die Figuren für mich recht farblos, ich konnte sie mir irgendwie nicht richtig vorstellen. Das Privatleben der Ermittler wird fast vordergründiger thematisiert als der Mordfall selbst. Erst nach dem dritten Anlauf habe ich mich dazu durchringen können, das Buch endlich fertig zu lesen. Nach einer Weile ging es dann auch recht flott und ich war in der Geschichte drin. Auch wenn sich schon Mitte des Buches für mich die Geschichte recht klar darstellte und sich am Ende keine große Wende mit „aha-Effekt“ ergeben hat, fand ich den Roman dennoch gut geschrieben. Positiv fand ich die Geistergeschichten auf der Insel Gråskär und den Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die dem Roman eine düstere Atmosphäre verliehen.

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  • Das Geheimnis der Geisterinsel

    Der Leuchtturmwärter

    AusZeit-Mag

    05. February 2014 um 21:21

    ~Inhalt~ Das Ehepaar Erika und Patrik Hedström versucht – nach Annas und Erikas schwerem Autounfall und Patriks Herzanfall – wieder in einen normalen Alltag zu finden. Anna versinkt nach dem Tod ihres Kindes in Depressionen. Das wiederrum sorgt dafür, dass Erika von großen Schuldgefühlen gegenüber ihrer Schwester geplagt wird. Denn im Gegensatz zu Anna konnte sie ihre Zwillinge nach diesem tragischen Unfall gesund zur Welt bringen. Es liegen noch viele Stunden der Kummers vor Annas und Erikas Familie. Doch es bleibt nicht viel Zeit, um zu trauern … Patrik ermittelt in einem Mordfall um den jungen Controller Mats Severin. Dieser wurde erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Bei den Ermittlungen und der Rekonstruktion der letzten Wochen und Monate des Verstorbenen, stoßen Patrik und sein Team auf Mats einstige große Liebe Annie. Annie ist mit ihrem Sohn auf die Insel Graskär zurückgekehrt, die sich schon lange im Besitz ihrer Eltern befindet. Sie flieht vor ihrem Ehemann Frederik auf die sogenannte „Geisterinsel“, damit ihr 5jähriger Junge wieder ein bisschen zur Ruhe kommen kann. Auch Mats trifft sich noch vor seinem Tod mit der einstigen Freundin aus Jugendtagen. Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen, doch dann stellt sich heraus, dass Mats in der Vergangenheit einen Job in einer Organisation hatte, die sich für misshandelte Frauen einsetzt. Hat dieser Umstand etwas mit seinem Tod zu tun? Auf der anderen Seite scheinen die Methoden seines Arbeitgebers Erling und dessen Freundin Vivianne nicht immer rechtens zu sein. Konnte Mats irgendwelche Unstimmigkeiten in der Finanzierung des neuen Wellnesshotels Badis feststellen und musste deshalb sterben? ~Einschätzung~ „Der Leuchtturmwärter“ ist bereits der 7. Fall der Falck-Hedström-Krimireihe. Ich habe bisher nur den 6. Band „Meerjungfrei“ gelesen, der mich aber so beeindruckt hat, dass ich „Der Leuchtturmwärter“ natürlich unbedingt haben musste. Im Vorgängerbuch hatte ich noch große Mühe, sämtliche Personen unter einen Hut zu bringen. In ihrem aktuellen Kriminalroman ist es mir dann schon viel besser gelungen. Camilla Läckberg schafft es, all ihren Charakteren Besonderheiten zukommen zu lassen, die einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen. So merkt man schnell, dass Erika – Patriks Frau – ein Familienmensch und Menschenliebhaber ist. Sie ist hilfsbereit, warmherzig – und natürlich auch neugierig. Der Autounfall von Erika und ihrer Schwester Anna ist großes Thema in dieser Story. So verlor Anna durch diesen Unfall ihr Baby und verbringt seither ihr Leben in tiefen Depressionen. Weder ihr Mann Dan, noch ihre Kinder können sie aus dieser tiefen Trauer befreien. Erika versucht Schritt für Schritt mit viel Liebe und Verständnis zu ihr durchzudringen. Überdies plagt sie ihr schlechtes Gewissen, weil ihre Zwillinge nach diesem schrecklichen Unfall unversehrt und gesund zur Welt kamen. Doch Anna ist nicht die einzige Person, um die Erika sich sorgen muss. Patrik, ihr Ehemann, hatte zeitgleich mit ihrem Unfall eine Herzattacke und ist seitdem noch immer nicht so belastbar, wie vor seiner Erkrankung. Trotzdem ermittelt er in dem Mordfall an dem jungen Mats Severin, der erst vor kurzem in seine Heimatstadt Fjällbacka zurückgekehrt ist. Warum Mats in seiner eigenen Wohnung erschossen wurde, können sich auch seine Eltern Gunnar und Signe nicht erklären. Noch vor dem Tod von Mats Severin kehrte seine Jugendliebe Annie zurück auf die Insel Graskär, die der Bevölkerung als „Die Geisterinsel“ bekannt ist. Man sagt sich, dass alle Menschen, die auf dieser Insel gestorben sind, immer noch dort „leben“. Auch Annie hat etwas zu verbergen. Mit Blut an den Händen kommt sie mit ihrem 5jährigen Sohn Sam auf die einsame Insel zurück. Hat sie ihren gewalttätigen Ehemann Frederik getötet und musste deshalb flüchten? Ihr einziger Außenkontakt sind Mats Eltern, die sie netterweise mit Lebensmitteln versorgen und Mats, der sie kurz vor seinem Tod auf der Insel besucht. Jetzt heißt es für Patrik und sein Team den rätselhaften Tod um Mats Severin aufzuklären. Was haben Erlings Freundin Vivianne und ihr Bruder mit der ganzen Sache zu tun? Mats arbeitete bis zu seinem Tod als Controller für deren Projekt „Wellnesshotel Badis“. Gab es in den Finanzaufzeichnungen etwa Unstimmigkeiten und musste er deswegen sterben? Oder liegt das wahre Motiv noch weiter in der Vergangenheit des jungen Mannes zurück? Zwischen den Erzählungen in der Gegenwart, gibt es auch immer wieder Erzählstränge in der Vergangenheit – beginnend mit dem Jahr 1870 in Fjällbacka. Wir erfahren mehr über die Geschichte der „Geisterinsel“ und deren Bewohner Karl, Julian und Emmelie. Diese teils auch düsteren Rückblicke fand ich einfach phänomenal! Gerne hätte ich noch mehr darüber gelesen. ~Fazit~ Ein Krimi, der für mich einfach perfekt ist! Camilla Läckberg schafft es auf wunderbare Art und Weise einen Kriminalfall in der Gegenwart, die Geschichten der verschiedenen Charaktere mit ihren alltäglichen Problemen, aber auch mit den tragischen Tiefschlägen des Lebens, und die mysteriöse Story rund um die „Geisterinsel“ geschickt miteinander zu verknüpfen. Hier findet man Spannung, Tiefgang und Emotionen! 5 von 5 Punkten und für mich ein ganz klares AMAZING! (SM)

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  • Tragische Schicksale, dunkle Geheimnisse und ein richig gut gemachter Krimi

    Der Leuchtturmwärter

    Thaliomee

    04. December 2013 um 12:26

    Annie verlässt ihren Mann und zieht mit ihrem Sohn auf die einsame Leuchtturminsel in der Nähe von Fjällbacka. In dem kleinem Fischerdorf wohnt auch Mats, ihre Jugendliebe. Nach einer gemeinsamen Nacht ist Mats tot und der Polizist Patrick ermittelt mit seinen Kollegen während seine Frau Erika, die mit ihren Kindern und einer traumatisierten Schwester genug zu tun hat, versucht ihm zu helfen, da sie Annie aus Schulzeiten kennt. Zwischendurch wird immer wieder auf die Vergangenheit der Leuchtturminsel geblickt - spukt es dort wirklich oder bildet Annie sich alles ein? Die Ermittlungen führen Patrick aus Fjällbacka heraus, scheinbar gibt es kein Motiv - oder doch? Das Buch gibt Einblicke in die Schicksale verschiedener Menschen, die alle auf ihre Art spannend, interessant und berührend sind. Die Autorin schafft es diese Erzählstränge geschickt zu verweben ohne große Verwirrung aufkommen zu lassen. Ich habe mit jeder einzelnen Figur mitgefiebert und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wie im wahren Leben geht dabei nicht immer alles gut aus und nicht Ermittlungen führen direkt zum Täter. Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, während andere sich tapfer zurück ins Leben kämpfen. Ein vielschichtiges Buch, dass eine großartige Geschichte mit lebendig dargestellten Charakteren vereint.

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