Der Leuchtturmwärter

von Camilla Läckberg 
4,0 Sterne bei197 Bewertungen
Der Leuchtturmwärter
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Positiv (143):
Thaliomees avatar

Fesseln, grausam und ein wenig traurig. Sehr vielschichtig und bedächtig erzählt.

Kritisch (12):
C

verworren und langatmig

Alle 197 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Leuchtturmwärter"

Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet.
Patrik und Erica beginnen zu ermitteln.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548285863
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.11.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.01.2013 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

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    BettinaForstingers avatar
    BettinaForstingervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Kriminalroman mit „übersinnlichen“ Touch
    Der Leuchtturmwärter

    Inhalt: Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik und Erica beginnen zu ermitteln. Mir hat auch dieser Teil um Erica und Patrick wieder sehr gut gefallen. Die Geschichte hat mehrere Handlungsstränge und ist sehr vielseitig. Oftmals versucht man während des Lesens dahinter zukommen, worum es geht und wie schlussendlich alles zusammenhängt. Mir ist das jedoch bis zum Schluss nicht gelungen. In diesem Teil wird viel Platz für die privaten Sorgen und Probleme von Erica und Anna eingenommen. Mich haben teilweise die Namen Anna und Annie verwirrt, für mich war das etwas unglücklich gewählt. Manchmal hat mich die Geschichte um 1870 ( Emilie und Karl) etwas mehr gepackt. Alles in allem ein solider Kriminalroman der gut unterhält.

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    C
    Carsten_Durchholzvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: verworren und langatmig
    leider zum abgewöhnen

    Auch wenn nicht unbedingt gleich auf der ersten Seite eines Krimis das Verbrechen geschehen muss, sind doch 60 Seiten Anlauf, bevor überhaupt etwas passiert, eindeutig zu viel. Zumal auf diesen 60 Seiten gefühlte 100 Personen in einem Dutzend Handlungsbruchstücken vorgestellt werden. Aber auch nach dem Mord wird es kaum besser. Die Autoren springt zwischen Handlungsfäden, deren Zusammenhang sich nicht erschließt (einschließlich einer völlig irrelevanten historischen Rückblende) und verwirrt den Leser permanent. Das kann sie weder durch besonders gelungen formulierte Texte noch durch tolle Akteure ausgleichen, im Gegenteil, die handelnden Personen bleiben klischeehaft und flach. Auch die Tolpatschigkeit der Polizei ist nicht wirklich komisch, es wirkt einfach nur unprofessionell und wenig glaubhaft. Dieses Wirrwarr von Geschichten einen Krimi zu nennen ist eigentlich ein Witz. Selbst die Auflösung am Schluss erklärt nur Bruchstücke und ist wenig plausibel. Obwohl das Jahr noch lang ist, glaube ich schon jetzt einen heißen Kandidaten für mein persönlich schlechtestes Buch des Jahres gefunden zu haben.

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    Perserkatzes avatar
    Perserkatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Enttäuschend- hätte ich so nicht erwartet!
    Krimi???

    Erika und Patrik sind wieder im Einsatz. Patrik in seiner Polizeistelle und Erika mit ihren Zwillingen und der kleinen Maja und natürlich lässt sie sich nicht nehmen ein wenig Recherchearbeit zu leisten. Sie ist so beschäftigt das sie kaum Zeit hat für ihre alte Schulfreundin Annie. Den Eindruck einer Freundschafft hatte ich beim Lesen überhaupt nicht dafür waren ihrer beider Verhalten viel zu distanziert.

    Annie ist nach Fjällbacka   zurückgekehrt und bezieht das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste, die der Legende nach auch die Geisterinsel genannt wird. Aber Annie stört das nicht den ihre alte Jugendliebe Mats ist zu ihr zurückgekehrt (hier erwartete ich eine Beziehung – bevor ich das Buch zu Ende gelesen habe). Plötzlich wird Mat brutal ermordet. Patrik und seine Kollegen stürzen sich auf die Ermittlungsarbeit.

     

    Diese zieht sich wie Kaugummi und bedauerlicherweise auch noch in die falsche Richtung. Für mich als Leser war das eine echte Zerreißprobe, weil ich endlich Ergebnisse lesen wollte und diese nach über der Hälfte des Buches immer noch nicht erschienen sind. Zudem wird in der Geschichte sehr viel schreckliche Schicksale, dramatische Ereignisse, unfassbare Erkenntnisse von Frauen, Kindern Männern (besonders Mats und sein Vater) integriert die nicht viel bis überhaupt nicht zum Fall und der Handlung beitragen. Auch die Kapitel die in der Vergangenheit stattfinden weisen nur auf den Ursprung der Legende einer Geisterinsel hin und tragen nichts zum gesagten bei.

    Wer hier einen spannenden Krimi oder Thriller erwartet wird leider enttäuscht. Es ist eine Reihe aufeinander folgende Schicksale von Menschen das von der Autorin sehr ausführlich und emotional beschrieben wurde. Besonders die Geschichte von Madeleine hat mich von beginn bis Ende entsetzt und erschüttert und zu meinem Bedauern wurde der Fall von der Autorin nicht mehr erwähnt. Jeder der Charaktere wurde ihrerseits ausführlich dargestellt und beschrieben aber am Ende spielten die meisten keine Rolle mehr, obwohl durch ihre Schicksale dem Leser viele große Brocken vorgesetzt wurden die nur sehr schwer zu verdauen waren und lässt somit das Ende, den man durchaus als Krimi bezeichnen könnte, völlig untergehen.

    Kein roter Faden, keine logischen Zusammenhänge die einem Krimi oder Thriller entsprechen würden. Die positiven Aspekte sprich die emotionale, fließende Sprach  und die präzisen Beschreibung der Begebenheiten und Charaktere reißen das Ruder -2 Sterne- auch nicht rum.

     

     

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider ein Krimi zum Abgewöhnen! Dabei hätte das Grundthema so viel Potential geboten.
    Leider ein Krimi zum Abgewöhnen!

    Die schwedische Autorin "*Camilla Läckberg*" hat großen Erfolg mit ihrer Falck-Hedström-Krimireihe. "*Der Leuchtturmwärter*" ist bereits Band 7 und erschien 2013 im "*Ullstein Verlag*".

    Schriftstellerin Erica Falck hat nach der Geburt ihrer Zwillinge nun drei Kinder zu umsorgen und daher kaum Zeit, ihre Freundin Annie zu besuchen, die nach Fjällbacka zurückgekehrt ist und nun auf der Leuchtturminsel lebt. Dort soll es geisterhaft spuken und es gibt einige Legenden, die diese Geschichten am Leben erhalten. Doch Annie scheint sich daran nicht zu stören, denn ihre große Liebe Mats kehrt zu ihr zurück. Er wird kurz darauf ermordet und Erica und Patrik nehmen die Ermittlungen auf.


    Auf diese Krimireihe bin ich durch den 9. Band "Die Schneelöwin" aufmerksam geworden, der mir sehr gut gefallen hat. Leider muss ich feststellen, dass ich sehr enttäuscht bin, so umständlich und langatmig hatte ich mir ein Buch von Camilla Läckberg nicht vorgestellt.

    Daher fehlen mir bei diesem Buch fast die Worte für eine klare, aussagefähige Rezension.

    Ich habe das Gefühl, dass die Autorin hier nicht eine Geschichte erzählen will, sondern von vielen schicksalshaften Beispielen berichten möchte. Es geht um häusliche Gewalt, traumatische Erlebnisse von Müttern, deren Kinder krank sind oder auch gestorben sind. Dabei sind viele Geschichten, die mich sehr berührt haben und deren Schicksale mich sehr betroffen machen. Doch passt das in einen Krimi? Als Nebenhandlung sicherlich, aber in der ausufernden Menge stört so etwas gewaltig.

    Anerkennend finde ich, dass die Autorin dabei großen Wert auf das Seelenleben der einzelnen Charakter und die jeweiligen Beziehungen untereinander legt. Doch mich erschlägt die Fülle von negativen Erlebnissen, traumatisierten Personen und deren Verknüpfungen untereinander, sodass es für mich ein beschwerlicher Einstieg in das Buch war. Ich kann nicht sagen, ob man durch die Vorgängerbände soviel Vorwissen besitzt, um dieses Buch ohne große Probleme verfolgen zu können. Ich hatte auf jeden Fall nicht alle Personen und deren Verbindungen immer genau auf dem Schirm.


    Es gibt vier verschiedene grobe Handlungsstränge, die man noch weiter unterteilen kann. Diese Aufstellung hätte ich vor der Lektüre haben müssen, dann wäre manches verständlicher erschienen.

    - Das Ehepaar Patrik und Erica mit ihren drei Kindern und Ericas Schwester Anna, die bei einem Autounfall eine Frühgeburt erlitten hat.

    - Ericas Jugendfreundin Annie, die mit ihrem Sohn auf die Leuchtturminsel geflüchtet ist und ihren toten Ehemann zurückgelassen hat.

    - Erlebnisse aus der Perspektive Viviannes, von ihrem Lebensgefährten und ihrem Bruder Anders.

    - Die historische Erzählung von Emelie und ihrem Mann Karl, der um 1870 Leuchtturmwärter auf der Geisterinseln war.

    Jedenfalls gerät der eigentliche Krimifall, der Leichenfund, vor lauter Personenklüngel fast zur Nebensache. Von Spannung und eifrigem Mitraten nach dem Täter kann keine große Rede sein. Einige Sackgassen lassen nicht nur die Ermittler ratlos zurück. Bis zum Ende habe ich mich durch das Buch und die Personen gekämpft, schliesslich wollte ich den Ausgang der Geschichte unbedingt wissen. Leider blieb nicht einmal das Rätsel um den alten Leuchtturmwärter eine echte Überraschung. Dabei hat mich diese alte Geschichte um Emelie von allen am meisten interessiert.

    Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht, mir fehlt eine solide Grundspannung und die vielen Geschichten über misshandelte und unterdrückte Frauen und deren Kinder erschlagen mich fast.
    Über allem bringen noch die Geister, die auf der Schäreninsel spuken, unrealistische Effekte in den Krimi. Den Leuchtturm sieht man vor nebulösem Handlungswirrwarr kaum noch, den Krimi erst am Ende wieder. Schade!

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    Claudia-Marinas avatar
    Claudia-Marinavor 3 Jahren
    Der Leuchtturmwärter

    Patrik Hedström und seine Frau Erika Falck sind erneut Eltern geworden, von Zwillingen. Alleine damit hätten sie schon alle Hände voll zu tun, doch Patrik muss und will wieder in den Polizeidienst zurück – und so bleibt Erika nichts anderes übrig als sich in ihr Schicksal als Hausfrau und Mutter zu fügen. Dabei ist sie doch eigentlich Schriftstellerin – ein neuer Roman wartet. Sie findet noch nicht einmal die Zeit, um ihre alte Schulfreundin Annie zu besuchen, die vor kurzem auf eine kleine Insel vor Fjällbacka gezogen ist.

    Dann passiert ein Mord. Ausgerechnet Mats, Annies erste und große Liebe wird brutal ermordet. Aber wieso ermordet jemand Mats? Er war beliebt, nie auffällig, immer nett und hat sich in seiner Freizeit sozial engagiert. Wer ermordet denn so jemanden – oder hatte Mats vielleicht doch ein dunkles Geheimnis?

    Der Leuchtturmwärter ist Camilla Läckbergs mittlerweile siebter Fall um das sympathische Ermittlerehepaar Patrik und Erika. Wie kann es eigentlich sein, dass in einem kleinen Ort wie Fjällbacka und seiner Umgebung so viele Verbrechen geschehen? Die Morde scheinen dort – zum Glück für mich als Leser – nie auszugehen; die Personen mittlerweile so bekannt, dass man sie gar nicht mehr groß vorstellen muss. Ich kann mich geradewegs ins Krimilesevergnügen fallen lassen.

    Das Besondere an den Krimis von Camilla Läckberg ist für mich aber die Vielschichtigkeit, mit der sie erzählt und ihren Figuren eine Stimme gibt. Ein Mord ist nie nur ein Mord, es gibt immer auch Nebenschauplätze, die auf den ersten Blick gar nicht ins Bild passen und sich dann später erst zu einem vollständigen Bild zusammensetzen lassen. Auch die privaten Episoden werden so nie langweilig, weil sie dazu gehören; ohne sie würde etwas fehlen.

    In Der Leuchtturmwärter steht neben den Mordermittlungen besonders Erika im Mittelpunkt; ihr Alltag mit den Zwillingen und ihre gleichzeitigen Bemühungen, trotzdem in die Ermittlungen einzugreifen und somit wieder ins Leben außerhalb der eigenen vier Wände zurück zu finden. Ab und an nimmt dieser Aspekt ein klein wenig zu viel Raum ein – und mehr kann ich wirklich nicht bemängeln, aber ansonsten gelingt die Balance zwischen Krimi und Roman wieder einmal perfekt.

    Spannung vom Anfang bis zum – wieder einmal – unerwartetem Ende .

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    I
    Insel56vor 3 Jahren
    Der Leuchtturmwärter

    Erica und Patrik sind nach der Geburt ihrer Zwillinge ziemlich gefordert, obwohl Erica diesmal nicht in Depressionen vefällt, sondern dass Problem hat das ihre Schwester ihr Kind durch den Autounfall verloren hat. Während Erica Schuldgefühle hat, weile ihre Kinder überlebt haben und verzweifelt überlegt, wie sie ihrer Schwester und deren Familie helfen kann, hat Patrik einen neuen Todesfall zu bearbeiten. Was hat es mit dem Mord des jungen Mannes auf sich? Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit Annie, die geflohen ist und ihren toten Mann, der umgebracht worden ist, zurücklässt. Sie flüchtet mit ihrem Sohn auf die Insel in ihr altes Zuhause. Der dritte Erzählstrang beschäftigt sich mit einer jungen Frau, die damals vor vielen, vielen Jahren mit ihrem Mann dort gelebt hat und ihrem Schicksal.
    Camilla Läckberg hat es geschafft mich durch ihre vielfältigen Erzählstränge zu faszinieren, doch leider fehlen mir die Informationen über die Hauptpersonen der Geschichte aus ihren anderen Romanen. Ich hatte Schwierigkeiten mich auf die anderen Polizisten einzulassen, da ich teilweile ihr Verhalten höchst merkwürdig fand. Gleichzeitig hat mir dieser Roman, jedoch sehr gefallen und ich habe mir das erste Buch von Frau Läckberg gekauft, um meine fehlenden Vorerfahrungen zu kompensieren.
    Empfehlen kann ich das Buch allen Läckberg-Fans und denen, die es werden wollen, empfehle ich die Vorgänger der Geschichte als erstes zu lesen.

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    gagamauss avatar
    gagamausvor 3 Jahren
    unblutiger Krimi

    Das neue Buch von Camilla Läckberg besticht wieder durch die gewohnten Tribute. Wie immer wird viel aus dem Privatleben von Patrik und Erica berichtet. Im letzten Teil erlitten sie ja einen schweren Unfall und Anna`s Kind ist dabei ums Leben gekommen. Während Erica schwer mit ihren Zwillingen beschäftigt ist, fällt ihre Schwester Anna in ein tiefes Loch und es scheint schwer sie aus ihrer Depression herauszuholen.
    Nebenbei gibt es aber jede Menge zu ermitteln. Patrik untersucht den Mord an Mats, der lange in der Großstadt gelebt hat und von dem niemand etwas genaues zu wissen scheint. Geht es um seine Arbeit im Fauenhaus oder doch eher um Drogen? Auch Annie hatte Probleme mit ihrem Mann und versteckt sich vor ihm und einer Entscheidung auf der kleinen Insel auf der es spuken soll. In Rückblenden erfährt man von Geschehnissen, die fast 130 Jahre zurücklliegen.
    Das Buch hat also als Hauptthema Gewalt an Frauen.
    Es handelt sich aber um keinen blutigen oder harten Krimi sondern eher um eine Millieustudie. Läckberg dringt tief in die Gefühlswelten ihrer Protagonisten und durchleuchtet ihr Innenleben. Dabei habe ich zwar manchmal etwas die Spannung vermisst aber trotzdem gerne gelesen, wie es mit den liebgewonnenen Personen weitergeht. Die Auflösung war logisch und zufriedenstellend. Nicht der beste Läckberg aber gute 4 Sterne wert.

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    brauchnixs avatar
    brauchnixvor 4 Jahren
    zu wenig Crime

    Die ersten beiden von Frau Läckberg hatte ich schon gelesen und fand vor allem den Erstling durchaus spannend und mit sehr sympathischen Hauptpersonen. Natürlich müssen die "Helden" in einem Krimi nicht wirklich sympathisch sein aber bei den Läckberg-Büchern sind sie halt die netten Nachbarn die man gerne hätte und das ist eigentlich auch ganz okay. Allerdings sollte in einem Krimi doch der Thrill und Crime eine übergeordnete Rolle spielen. Leider ist dies im "Leuchtturmwärter" nur sehr bedingt der Fall. Die meiste Zeit las ich von Familienproblemen allerorten - großen und kleinen - von Windeln wechseln bis Kind gestorben. Alles interessante Themen die durchaus ihre Berechtigung in einem Roman haben aber der Kriminalfall wurde hier eigentlich zur Staffage degradiert, da half auch nicht der durchaus spannende Einstieg in das Buch und die mysteriösen Rückblicke in die Vergangenheit des 19. Jahrhunderts.
    Die vielen Sprünge in Zeit, Ort und Personen rissen mich ständig aus meinem Lesefluss und teilweise musste ich mich wirklich zum Weiterlesen zwingen.
    Die Auflösung und Zusammenführung aller Handlungsstränge war okay, das kann Frau Läckberg sicherlich aber der Krimi gehört sicherlich nicht zu meinen Highlights und zumindest in diesem Genre kann ich ihn nur bedingt weiterempfehlen. Also für Fans der Serie vielleicht, Neueinsteiger werden daran keine rechte Freude haben. Ich hoffe sehr, dass Patrik und Erika weiterermitteln und zur alten Form zurückfinden. Genug Kinder hätten sie ja jetzt, jetzt könnte man ja wieder ein bisserl "arbeiten". :-)

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    harakiris avatar
    harakirivor 4 Jahren
    Läckberg at her best

    Wieder mal hat sich Frau Läckberg selbst übertroffen. War die Stimmung im letzten Buch schon super, so hat mir dieses sogar noch nen Tick besser gefallen. Nach dem schlimmen Cliffhanger am Ende des letzten Buches war ich mehr als gespannt auf das neue und ich wurde nicht enttäuscht.
    Die Story ist wieder sehr schlüssig und flüssig geschrieben. Freude und Trauer wechseln sich ab, ebenfalls Familienleben und Arbeit der Protagonisten. Hier gelingt Frau Läckberg der perfekte Spagat zwischen Krimihandlung und Familienleben ohne in einer von beiden zu langweilen.
    Nach dem schweren Unfall und Patriks Herzanfall kommen Erica und Patrik langsam wieder auf die Beine, müssen auch für die Zwillinge da sein. Ericas Schwester Anna hat es leider schlimm getroffen, ihr Kind stirbt. Bei der Beerdigung hatte ich Tränen in den Augen schimmern, so gefühlvoll wurde diese geschildert.
    Annie war mir von Anfang an suspekt mit ihrem Kind, das ständig schlief. Hier schaute der geübte Krimileser schon mal ein Stückweit hinter den Vorhang und bekam Ahnungen.
    Auch der eigentlich Krimi war sehr logisch und baute gut aufeinander auf. Sehr schwierig gestalteten sich anfangs die Ermittlungen und zogen weite Kreise bis endlich der Durchbruch geschafft war. So hält man den Leser bei der Stange!
    Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass Frau Läckberg ihren Namen in die Story mit eingebaut hat. Ein kleiner Seitengriff, der den Leser erst mal stutzen lässt.

    Fazit: Note 1 für Einfallsreichtum und Schreibstil. Wieder mal ist es Frau Läckberg gelungen ein Buch zu schreiben, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor 4 Jahren
    Der Leuchtturmwärter - wenn nicht die vielen Sackgassen wären

    Nachdem ich schon den sechsten Fall von Erica Falck und Patrik Hedström (Meerjungfrau) gelesen hatte wollte ich auch den nächsten Krimi lesen. Ich hatte sehr große Erwartungen bei diesem Buch, da mir der Vorgängerkrimi sehr gut gefallen hat.

    ******************************

    Ericas frühere Schulkameradin Annie hält sich wieder in Fjällbacka auf. Besser gesagt auf Graskär - der Geisterinsel. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Sie fühlt sich dort wohl. Als allerdings ihre Jugendliebe Mats ermordert wird schalten sich Erica und Patrik ein um den Mörder zu finden.

    **************************

    Nach wie vor ist dieser Krimi sehr spannend gestaltet. Allerdings ziehen sich so viele Sackgassen durch dieses Buch. Alle Einfälle führen ins nichts und erst auf den letzten 20 Seiten löst sich alles überstürzt auf. Manchmal habe ich  mir echt gedacht, alles kann doch nicht ins Leere führen. Was mir sehr gut gefallen hat war die Rückblende zur Geschichte der Insel ins 19. Jahrhundert, die um Emilie und ihre unglückliche Ehe handelte.

    ***************************

     Wiedermal habe ich recherchiert und ja schon erwähnt, dass es sich hier um den siebten Teil handelt. Hier noch die restlichen Bände, denn zwischenzeitlich sind es ja schon acht. Teil eins „Die Eisprinzessin schläft“, Teil zwei „Der Prediger von Fjällbacka“, Teil drei „Die Töchter der Kälte“, Teil vier „Die Totgesagten, Teil fünf „Engel aus Eis, Teil sechs „Die Meerjungfrau“, Teil sieben „Der Leuchtturmwächter“ und Teil acht „Die Engelmacherin. Außerdem gibt es noch den Krimi „Schneesturm und Mandelduft von Camilla Läckberg.

     

     

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBuchkolumnistins avatar
    Es wird wieder kälter und der Januar zeigt sich von seiner ungemütlichen und eisigen Seite. Genau die richtige Zeit um sich mit einem spannenden Kriminalroman ins Bett oder auf Sofa zurückzuziehen und ich habe da natürlich etwas für Euch vorbereitet! Autorin Camilla Läckberg hat mit "Der Leuchtturmwärter" den inzwischen siebten Band ihrer sehr erfolgreichen Krimireihe veröffentlicht:


    Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Freundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in den Leuchtturm auf der kleinen Insel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem seit Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückgekehrt ist. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik beginnt zu ermitteln ... (Leseprobe als PDF)



    Die Schriftstellerin Camilla Läckberg wurde 1974 geboren und ist inzwischen verheiratet und Mutter dreier Kinder. Sie stammt aus Fjällbacka – der kleine Ort und seine Umgebung sind Schauplatz ihrer Kriminalromane. Weltweit hat Camilla Läckberg inzwischen zehn Millionen Bücher verkauft, sie ist Schwedens erfolgreichste Autorin. Heute lebt sie in Stockholm - ungefähr 140 km entfernt von den Tatorten ihrer Romane. 

    Wir vergeben zusammen mit dem List Verlag 25 Leseexemplare von "Der Leuchtturmwärter"! Habt Ihr Lust den Roman zu lesen (Vorkenntnisse der vorherigen Bücher sind hierbei nicht nötig), ihn gemeinsam zu diskutieren und danach eine Rezension zu schreiben (Zeitraum innerhalb der kommenden 4-6 Wochen) - dann bewerbt Euch einfach bis einschliesslich zum 20. Januar 2013 mit der Antwort auf die kommende Frage: was war der unheimlichste Ort, an dem Ihr je gewesen seid?

    Weitere Informationen zu den Läckberg-Krimis, den Schauplätzen sowie natürlich zur Autorin gibt es auf www.camilla-laeckberg.de

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    IraWiras avatar
    Letzter Beitrag von  IraWiravor 6 Jahren
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