Die Töchter der Kälte

von Camilla Läckberg 
4,3 Sterne bei133 Bewertungen
Die Töchter der Kälte
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Positiv (115):
Anne_Ms avatar

Spannende Fortsetzung!

Kritisch (3):

Nicht gerade der beste Krimi des Jahrhunderts...

Alle 133 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Töchter der Kälte"

Eines Tages macht der Fischer Frans Bengtsson einen schrecklichen Fang. Mit seinem Netz holt er den leblosen Körper eines Mädchens ein. Die Autopsie ruft die Polizei auf den Plan. Im Leichnam finden sich Spuren von Süßwasser und Seife. Die siebenjährige Sara ist ertränkt worden. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Gerade dieser Fall macht dem jungen Kommissar und seiner Frau Erica Falck zu schaffen, da sie eben erst Eltern einer Tochter geworden sind. Doch gegen alle inneren und äußeren Widerstände lösen sie Rätsel um Rätsel. Dabei tut sich hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka eine kalte, abscheuliche Realität auf: Famielienfehden, sexuelle Perversionen und ein alte, weit zurückreichende Schuld.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548286457
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:30.11.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.11.2007 bei Steinbach sprechende Bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor einem Jahr
    fesselnder Roman

    Die kleine Sara wird von einem Fischer in Fjällbacka aus dem Wasser gefischt. Das Mädchen ist tot, entgegen den ersten Vermutungen, dass Sara unglücklich durch einen Unfall ertrunken ist, stellt sich heraus, dass sie ertränkt wurde.

    Der Ermittler Patrik Hedström ermittelt in dem Fall. Das tragische an der Geschichte ist, seine Frau Erica ist mit Sara's Mutter Charlotte gut befreundet, seit Erica und Patrik ihre kleine gemeinsame Tochter Maja haben. Patrik geht der Fall sehr an die Nieren, seit der Geburt von Maja ist er sensibler geworden.

    Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, die Nachbarn, welche schon seit Jahren im Clinch mit Sara's Familie liegen, oder auch der zurückgebliebene Nachbarsjunge Morgan und sogar der Vater Niclas geraten ins Kreuzfeuer der Polizei.

    Ein spannend geschriebener Roman, mit einer für mich überraschendem Ende.

    Mir hat hier besonders gut gefallen, dass man lange überhaupt keinen Verdächtigen so richtig festnageln konnte.

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    Ankewiens avatar
    Ankewienvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nun, was soll man sagen: ich wusste zwar relativ früh, wer der mögliche Mörder ist und sollte damit auch Recht behalten, aber trotzdem biete
    EIn prima Skandinavienthriller

    Nun, was soll man sagen: ich wusste zwar relativ früh, wer der mögliche Mörder ist und sollte damit auch Recht behalten, aber trotzdem bietet das Buch atemlose Spannung bis zum Schluss. Zudem sind die Charaktäre sehr scharfsinnig gewählt - vom vertrottelten und profilierungssüchtigen Kollegen bis zur schlauen Ehefrau, die dem Kommissar in allen Lebenslagen zur Seite steht, ein Pädophiler ist auch noch dabei sowie ein Behinderter - für mich absolut perfekt.

    Mir gefällt auch die parallel erzählte Hintergrundgeschichte, die ganze 90 Jahre vorher ihren Ursprung nahm und dennoch weiß man bis zum Schluss nicht wirklich, was das alles mit dem Tode des kleinen Mädchens zu tun haben soll. Erst zum Schluss erfährt man, dass diese Geschichte nicht nur schrecklich ist, sondern zur gleichen Zeit das Psychogramm eines Mörders.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht gerade der beste Krimi des Jahrhunderts...
    Nicht gerade der beste Krimi des Jahrhunderts...

    Bei den ersten zwei Büchern der Fjällbacka-Reihe hatte ich mich darüber geärgert, dass Camilla Läckberg den Leser nicht an der Ermittlung teilhaben lässt. Diesmal kann ich das nicht wirklich kritisieren, denn diesmal hatte ich das Gefühl, dass es überhaupt keine Ermittlung gab! Das Buch befasst sich viel mehr mit Familiengeheimnissen und Beziehungsproblemen als mit dem Fall an sich.
    Nicht einmal diese waren spannend. Die Krankheit an der Stig leidet war mir von Anfang an klar und das, was die blaue Schachtel beinhaltet, war auch nicht schwer zu erraten.

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    claudi_ranis avatar
    claudi_ranivor 5 Jahren
    der dritte Teil der Falck/Hedström-Reihe: ein toller Fjällbacka Krimi!

    Genre: Krimi

    Klappentext: „Frans Bengtsson macht einen fürchterlichen Fang: Mit seinem Netz holt der Fischer den leblosen Körper eines Mädchens ein. Die Autopsie ruft die Polizei auf den Plan. Im Leichnam finden sich Spuren von Süßwasser und Seife. Die siebenjährige Sara ist ertränkt worden, und zwar nicht im Meer. Patrik Hedström und seine Kollegen ermitteln. Gerade dieser Fall macht dem jungen Kommissar und seiner Frau Erica Falck zu schaffen, da sie selber erst Eltern einer Tochter geworden sind. Doch gegen alle Widerstände lösen sie Rätsel um Rätsel. Dabei tut sich hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka eine abscheuliche Realität auf: Familienfehden, Perversion und eine weit zurückreichende Schuld.“

    Meine Meinung:

    Auch der dritte Teil der Falck/Hedström Reihe von Camilla Läckberg hat es in sich! Wie immer ist der Krimi im kleinbürgerlichen Fjällbacka in Mitten der heilen Welt angesiedelt. Doch was sich hinter den Spitzengardinen abspielt, spiegelt alles Facetten der menschlichen Schlechtigkeit wider. Aufgebaut ist das Buch wie schon die zwei Vorgänger: es gibt mehrere parallele Handlungsstränge und der Leser taucht immer wieder in die Gefühlswelten und Gedanken der verschiedenen Personen ab. Dadurch gelingt es Camilla Läckberg auf eine faszinierende Weise, die einzelnen Motive und Charaktere schön zu zeichnen. Von Anfang an begleitet einen dabei eine Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich durch die Kursiv-Schreibweise abhebt. Was sie bedeutet, wird erst zum Ende des Buches klar.

    Der Fall ist spannend, wobei der Täter diesmal nicht ganz so schwer zu durchschauen war. Die Charaktere sind für meinen Geschmack ein wenig  zu eindimensional, das kann Läckberg besser! Ich hab mich bei diesem Teil auch das ein oder andere Mal über die Naivität und teilweise reine Dummheit der Polizisten geärgert. Selbst Patrik stellt sich diesmal ungewohnt schwach an.

    Ericas Leiden als späte und überforderte Mutter sind berührend und auch der Kampf um die veränderte Beziehung zu Patrik ist toll gelungenDer Aufhänger am Schluss des Buches ließ mich direkt zum nächsten Band „Die Totgesagten“ greifen.

    Fazit:

    Ich bin ein großer Fan der Falck/Hedström Reihe geworden. Trotz der kleineren Schwächen, lesen sich die Bücher toll und ich tauche immer wieder gerne in das kleine Fjällbacka ab. Für Fans der Reihe ist auch dieses Buch ein Muss, für Leser, die gerne noch Fan werden wollen, empfehle ich bei Band 1 (Die Eisprinzessin schläft) zu starten, da die Hauptcharaktere sich über die Bücher deutlich entwickeln und das einen großen Teil des Charmes der Fjällbacka Reihe ausmacht.

    claudi-liest.blogspot.de

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    Matzbachs avatar
    Matzbachvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    Über den Inhalt des Romans ist in den Vorgängerrezensionen meiner Ansicht nach genug mitgeteilt worden, so dass ich mir eine Zusammenfassung schenke. Der Fall ist durchaus interessant, ebenso die Weiterentwicklung der verschiedenen Figuren aus den Vorgängerromanen. Was aber extrem nervt, und dafür die zwei Punkte Abzug, ist die Angewohnheit Frau Läckbergs, dem Leser Informationen vorzuenthalten, was sie in diesem Roman mehrfach tut. Nur ein Beispiel: Patrick Hedström erfährt durch ein Telefonat, dass ihm ein Kollege wichtige Informationen verschwiegen hat. Allerdings bekommt der Leser erst Seiten später geliefet, welche Informationen das waren.
    Ich denke nicht, dass das sein muss.

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    serendipity3012s avatar
    serendipity3012vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    Kindermord in Fjällbacka

    Kommissar Patrik Hedström hat es in Camilla Läckbergs drittem Kriminalroman mit einem sehr belastenden Fall zu tun: Eine Siebenjährige wurde ertränkt. Zwar wird sie von einem Fischer aus dem Meer gezogen, in ihrer Lunge wird aber Süßwasser gefunden: Sie starb in einer Badewanne. Die Mutter des Kindes ist eine Freundin von Patriks Lebensgefährtin Erica, was die Ermittlungen nicht gerade erleichtert. Die beiden sind erst vor zwei Monaten selbst Eltern einer Tochter geworden und Erica kämpft mit Schlafmangel und postnatalen Verstimmungen.

    Parallel zu den Geschehnissen der Gegenwart wird eine weitere Geschichte erzählt, die bis in die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Erst nach und nach werden die Zusammenhänge zwischen beiden Erzählsträngen deutlich und es kristallisiert sich heraus, wer Sara umgebracht hat.

    Wie gewohnt erzählt Läckberg ihre Geschichte unterhaltsam und spannend, so dass man als Leser unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch liest sich wie im Flug, allerdings werden so die teilweise häufigen Wiederholungen in der Beschreibung der Protagonisten deutlich, so als wollte die Autorin sichergehen, dass auch der unaufmerksamste Leser das Offensichtlichste mitbekommt. Zudem sind einige der Figuren so schwarzweiß gezeichnet, dass sie schon fast wie Karikaturen und dadurch recht unglaubwürdig wirken. Wer hier böse ist, hat wirklich gar keine Gefühle, selbst angesichts der schlimmsten Schicksalsschläge nicht.

    Die Entwicklung von Patrik und Erica und ihren Kollegen und Freunden zu verfolgen, war wieder nett genug, um das Buch trotzdem irgendwie zu mögen und die anderen Bände auch noch lesen zu wollen.

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    In dem 3. Fall des Duos Erica Falck und Patrick Hedström wird in Fjällbacka ein totes Mädchen im Wasser gefunden das schwierig im Umgang und wahrscheinlich ein ADHS-Kind war.Man denkt an einen Unfall bis bei der Obduktion festgestellt wird dass das Kind Badewasser mit Seife und Aschereste in der Lunge hat.Damit ist klar dass das Kind ermordet worden ist.Dabei kommen zwischenmenschliche Schwierigkeiten zutage die die Großmutter des Kindes,bei der die Eltern zur Zeit wohnen,in der Nachbarschaft verursacht hat.Es werden auch Fehler bei der Ermittlung gemacht,falsche Schlüsse werden gezogen und ein unbeteiligter autistischer junger Mann wird überfahren und getötet weil man ihn im Visier hatte.Gleichzeitig bekommt man in Kapiteln die Lebensgeschichte einer verwöhnten jungen Frau erzählt,die sich in den Kopf gesetzt hatte einen Steinmetzen in ihrer Umgebung zu erobern.Als diese Liebelei Folgen hat wird die junge Frau von ihrem Vater verstossen und muss diesen Mann heiraten.Nachdem sie Zwillinge geboren hat ,die sie nicht liebt,versucht sie künftig ihrem Leben ohne Rücksicht auf Verluste eine andere Wendung zu geben.Sie wird kalt und hartherzig auch zu dem kleinen Mädchen,das sie aus Amerika mitgebracht hat.Diese Kälte und Hartherzigkeit zeigt später ihre Früchte in ihrem unbarmherzigen Tun, wenn ihr jemand bei ihren Plänen im Wege steht und ist der Beginn zu weiteren mitmenschlichen Gemeinheiten,die man dann kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen muss.Die Autorin hat wieder sehr geschickt mehrere Fäden ausgelegt die dann zu einem für mich verblüffenden Ende führen.Wieder eine recht spannende Lektüre!

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    Coonies avatar
    Coonievor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    Dieser dritte Band der Hedström/Falck-Reihe hat mir bislang am Besten gefallen. Ich fand die ersten zwei schon großartig, aber dieses war wirklich toll. Die Rückblenden waren unheimlich spannend und machten das Buch zu einem wahren Pageturner. Auch dass die Geschichte von Anna weitergeführt wird, gefiel mir sehr gut. Camilla Läckberg schafft es wirklich Krimi-Spannung mit dem alltäglichen zu verbinden und lässt einem die Charaktere ans Herz wachsen.

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    suse9s avatar
    suse9vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    Der dritte Fall für Patrick ist besonders grausam, denn er betrifft ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft, die ertrunken aufgefunden wird. Ihr Tod ist schon schlimm genug, jedoch stellt sich bald heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Sarah wurde ermordet. Während Patrick und seine mehr oder weniger kompetenten Kollegen versuchen, den Täter zu ermitteln, lernt Erica zu begreifen, dass nicht alles, was in Büchern steht, wahr ist. Hatte sie sich den 7. Himmel, höchste Verzückung und ein ständig fröhliches Leben nach der Geburt ihres ersten Kindes vorgestellt, muss sie nun erkennen, dass die Erziehung des Nachwuchses bereits am ersten Tag beginnt und sich keineswegs so einfach gestaltet, wie es ihr verschiedene Nachschlagewerke vorgegaukelt hatten.
    *
    „Die Töchter der Kälte“ lasen sich genauso gut wie die Vorgänger, jedoch gibt es ein paar Schwachstellen. Auch wenn ich das Team um Patrick bereits kennengelernt hatte, störte mich doch jetzt die klischeehafte Darstellung einiger Charaktere zunehmend. Lediglich Gösta ist authentisch dargestellt und mir somit viel sympathischer erschienen als sonst. Obwohl Täter und Motiv recht schnell klar waren, verlor ich das Interesse an der Geschichte nicht. Camilla Läckberg hat wirklich einen einnehmenden Schreibstil. Allerdings lies sie sich in diesem Roman dazu verleiten, einige platte, abgedroschene, schon tausendfach gelesene Formulierungen zu verwenden. Auch waren einige Cliffhanger mehr als übertrieben, und ich empfand sie als Zeitschinden. Trotz der genannten Punkte war die Lektüre des Romans unterhaltend und spannend. Gerne folge ich Erica und Patrick weiter und bin mir sicher, dass die Autorin noch viele interessante Ideen für uns bereit hält.
    *
    Übrigens finde ich den Titel des Romans ungünstig gewählt, da er viel zu viel offenbart.

    Kommentare: 1
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    S
    sheepyvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Töchter der Kälte" von Camilla Läckberg

    Wieder eine spannende Geschichte, die schön zu lesen war.

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