Camilla Way

 3.9 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Schwarzer Sommer, Little Bird und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Camilla Way

Schwarzer Sommer

Schwarzer Sommer

 (50)
Erschienen am 19.05.2009
Das Böse in ihr

Das Böse in ihr

 (0)
Erschienen am 03.09.2019
Little Bird

Little Bird

 (12)
Erschienen am 23.09.2010
The Dead of Summer

The Dead of Summer

 (0)
Erschienen am 14.01.2009

Neue Rezensionen zu Camilla Way

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Cambridges avatar

Lange hat dieses Buch auf meiner Wunschliste gestanden. Ganz oben. Leider konnte ich kein ARC über NetGalley bekommen. So musste ich es also kaufen. Da ich es als recht teuer empfand, habe ich gewartet und gewartet mit dem Kauf. Billiger wurde es nicht, aber ich las weiterhin überschwängliche Kritiken darüber. Also kaufte ich es dann doch endlich und las es sogleich.

 

Wahrscheinlich waren meine Erwartungen zu hoch. Ich kenne "Schwarzer Sommer" von der Autorin, das mir sehr gut gefallen hatte. Die vielen lobenden Kritiken von Bloggern, denen ich folge und deren Meinung ich schätze, haben meine Ansprüche an das Buch wohl zu hoch geschraubt.

 

Ich empfand das  Buch leider nur als leidlich spannend. Es geht recht langsam vorwärts und leider gingen mir beide Protagonistinnen ziemlich auf die Nerven. Heathers Stalkertum wurde ziemlich platt inszeniert und Edie’s Depressionen nach der Geburt ihrer Tochter bis zur Grenze ausgereizt. Das hat schon etwas an meiner Geduld gezerrt. Irgendwie haben ich den „spannenden Thriller voller Twists und Überraschungen“ vermisst. Denn überrascht hat mich nicht viel in diesem Buch. Wer Opfer und wer Täter ist war mir schon recht schnell klar. Zu sehr sprangen die Darstellungen besonders einer der beiden Figuren im „Before“ und „After“ auseinander.

 

Ich kann nur 3 Sterne vergeben. Ob es nun an meiner falschen Erwartungshaltung liegt oder daran, das einfach zu viele Thriller die mit „shocking Twist“ werben, gibt und ich auch vielleicht zu viele davon gelesen habe, weiß ich nicht. Vielleicht ein bißchen von beidem. Ich bin jedenfalls ein wenig enttäuscht, dass das Buch leider für mich nur eine mittelmäßige Leseerfahrung war.

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hannahhs avatar

Rezension zu "Schwarzer Sommer" von Camilla Way

Das Mädchen ist Krankhaft!
hannahhvor 5 Jahren

Ich mag zwar Psychothriller , allerdings fande ich das Buch nicht gut.

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Heffa89s avatar

Rezension zu "Schwarzer Sommer" von Camilla Way

Rezension zu "Schwarzer Sommer" von Camilla Way
Heffa89vor 6 Jahren

Zur Geschichte

Die Hauptprotagonistin Anita Naidu zieht nach dem Tod ihrer Mutter mit der Familie von Leeds nach London. Mit 11 Jahren verliert sie die Mutter, der Vater kommt über deren Tod nur mit ordentlich viel Bier und TV klar. Die beiden Schwestern mutieren zu Party-Mädchen und der Bruder gerät zunehmend auf die schiefe Bahn. Um Anita scheint sich keiner wirklich zu kümmern.

Die nun 20-jährige Anita berichtet am 4. September im New-Cross-Krankenhaus dem Doktor C. Barton, was vor etwa 7 Jahren zu dem Tod ihrer beiden Freunde, Denis und Kyle, führte. Damals war Anita 13 Jahre alt, sah aus wie ein Junge und hatte keine Freunde, bis auf Denis, einem dicken und unbeliebten Jungen und Kyle, dem verhaltensauffälligen und zurückhaltenden Jungen, den jeder für das Verschwinden seiner kleinen Schwester verantwortlich gemacht hat.

Mein Fazit

Bereits zu Beginn der Geschichte wird erzählt, dass zwei Jungen tot sind. Was ich anfangs als negativen Punkt wertete, da ich dachte, nun ist die Spannung bereits mit den ersten Sätzen rausgenommen. Und trotzdem, es lag vielleicht an eben genau diesem Trick, der es mir unmöglich machte, das Buch weg zu legen (außer bedingt durch meinen Umzug in der letzten Woche).

Etwa 170-180 Seiten lang, plätschert es so mit Informationen vor sich hin, man erfährt aus Sicht der Protagonistin Anita Naidu, wie ihr Leben vor 7 Jahren verlaufen ist, ein paar Hintergrundinformationen und so weiter. Etwa jedes 2. Kapitel beginnt mit einem Auszug aus der Polizeikopie des Gesprächs zwischen Naidu und dem Doktor, der nur als C. Barton bekannt ist, und sonst nicht wirklich weiter erläutert wird.

Je mehr Seiten ich gelesen hatte, desto größer wurde der Wunsch in mir groß, endlich zu erfahren, was denn nun wirklich zu diesen Toden geführt hatte. Aber man wird wirklich lange an der kurzen Leine gehalten. Und dann nimmt die Fahrt auf einmal rasant an Tempo zu und die letzten 20-30 Seiten sind so aufregend, dass man getrost sagen kann Psychothriller, das ist wirklich das richtige Genre.

Für gewöhnlich kann ich bereits ziemlich zu Beginn einer Geschichte ausmachen, wie sie ausgeht. Hier jedoch wurde ich völlig auf die falsche Fährte gelockt. Das Ende ist im wahrsten Sinne unerwartet gewesen und zugleich völlig skurril und, ja man muss schon sagen, psycho-mäßig.

Aber gut, ich will nicht zu viel verraten. Das Buch habe ich als Mangelexemplar für etwa 4 Euro gekauft. Als Ladenhüter ist dieses Buch wirklich verschwendet, ich finde, es lohnt sich wirklich, es zu lesen.

Ein paar Anmerkung vielleicht an das Verlagsteam: Bringt bitte eine neue Auflage raus (ich habe die dt. Erstausgabe), denn es waren wirklich zu viele Fehler drin, fast auf jeder 5. Seite haben Buchstaben gefehlt, was manchmal ärgerlich beim lesen war. Ansonsten find ich es wirklich schrecklich, Gespräche in dieser Form zu lesen: «Hallo, bla bla» – ist zwar in Deutschland möglich, aber es sieht schrecklich aus, und da man die Zeichen genau andersrum gewohnt ist, stört es auf den ersten Seiten wirklich den Lesefluss. Dann lieber so: »Hallo, bla bla« – das liest sich gleich viel besser.
Aber diese Kritik hat weniger mit der Geschichte zu tun, deswegen fließt es nicht in die Wertung ein, auch wenn es da mindst. 1 Stern Abzug gegeben hätte.

Nun gut, das Buch ist für Liebhaber von Thrillern und Krimis ideal. Vor allem, wenn man es gerne etwas “kranker” hätte. Ansonsten sollte man geistig etwas gefestigt sein, ansonsten bekommt man auf den letzten 30 Seiten einen Herzkasper. Es ist ein wirklich spannendes Buch, was sich zwar ziemlich lange schleppt, aber am Ende wird das alles wett gemacht und man kommt aus dem (etwas kranken) Staunen nicht mehr heraus.

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