Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

von Camille Aubray 
4,1 Sterne bei24 Bewertungen
Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
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Schöne Geschichte um drei interessante Frauen, Picasso spielt nur eine Nebenrolle. Etwas mehr Liebe hätte ich erwartet

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Mir fehlte es hier leider oft an Authentizität und Tiefe. Liest sich wider Erwarten unheimlich einfach...

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Inhaltsangabe zu "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten"

Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann.

Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen

Er ist Spanier und voller Temperament.

Sie ein junges französisches Mädchen.

Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht.

Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.

Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur.

Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins.

Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …

Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296279
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    carathiss avatar
    carathisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte um drei interessante Frauen, Picasso spielt nur eine Nebenrolle. Etwas mehr Liebe hätte ich erwartet
    Leider kein 5-Sterne-Menü

    Der etwas sperrige Titel von “Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten”, hielt mich das ein oder andere Mal davon ab, mit dem Lesen des Buches zu beginnen, denn ich erwartete ebenso schachtelige und widersträubende Sätze. Im Gegensatz dazu betört das äußerst liebliche Cover in sonnigem Gelb und Macaron-pinken Tönen und überzeugte mich schließlich doch, die Geschichte um den berühmten Maler kennenzulernen.

    Camille Aubray erzählt eine Geschichte von drei Frauen, von der Großmutter bis zur Enkelin, die über die Jahrzehnte verbunden sind über ein geheimnisvolles Rezeptbuch. Céline, die Jüngste, hatte bisher gar nichts mit Kochen am Hut, sondern ist erfolgreiche Maskenbildnerin in den Vereinigten Staaten. Ihre Mutter Julie lebt auch dort, ist jedoch in Frankreich geboren und plante eine Reise – samt Kochkurs – dorthin. Durch eine Reihe unglücklicher Fügungen, ist sie jedoch nicht in der Lage, diese Reise anzutreten und so beschließt Céline stattdessen zu fahren. Natürlich ist der Kochkurs nur ein Vorwand, um den Geheimnissen des Rezeptbuches und ihrer Großmutter auf den Grund zu gehen, welches Julie ihrer Tochter vorher noch überreichte und das von deren Großmutter Ondine stammt.

    Ondine lebte als junge Frau an der Côte d’Azur, half dort ihrer Mutter im Restaurant. Bis eines Tages der berühmt-berüchtigte Monsieur Picasso auftaucht und von Ondine im eigenen Haus bewirtet werden möchte. Die Gerichte, die sie ihm servierte hat sie dann in ihrem Rezeptbuch niedergeschrieben und später ihrer Tochter vermacht.

    Der Roman zieht seine Kreise ausgehend von den Lebensmittelpunkten der drei Frauen. Dabei wird nicht stetig der Chronologie gefolgt, sondern kleine Geschichten aufeinander aufgebaut. Diese Struktur hat mir sehr gut gefallen, da es nicht langweilig wird. Auch wenn vielleicht der Erzählstrang rund um Julie für mich weniger interessant, oder auch ärgerlich war, da ich ihr Verhalten einfach nicht so recht verstehen konnte, haben mir die anderen Stellen, wo es um Ondine oder Céline ging, die Leselust zurückgegeben. Man durchlebt mit diesen Figuren die Anforderungen an die Frau, und auch deren Vorstellung von einem zufriedenen Leben in den verschiedenen Jahrzehnten.

    Ich als Kunstfan habe mir vom Roman insgesamt einen größeren Einblick in biographische Daten von Picasso oder der Kunstszene zu der Zeit erhofft. Insgesamt blieb in meinen Augen seine Person zu wenig beleuchtet. Außerdem kommt er im Buch alles andere als sympathisch rüber, im Gegenteil, er ist griesgrämig und anmaßend – aber vielleicht war er ja so.

    Im Großen und Ganzen ist Camille Aubray ein atmosphärischer Roman gelungen, der teils romantisch, teils nachdenklich war, aber auf jeden Fall Lust auf die französische Küche macht. Es ist also eine gute Mischung. Wer allerdings ein rundum Wohlfühlbuch mit viel Kitsch sucht, wird hiermit nicht zufrieden sein. Am Ende fehlte mir das gewisse Etwas, mache Stellen waren mir zu kurz abgehandelt, hätten also gern noch ein paar mehr Seiten sein können.        

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    Euridikes avatar
    Euridikevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Liebesgeschichte, nicht nur interessant, weil sie Picasso betrifft. Man verliebt sich in die Provence beim Lesen.
    Die Liebesgeschichte des Jahres

    Er ist ein Künstler, der aus einem gelbe Öln Fleck eine Sonne machen kann. 

    Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen 

    Er ist Spanier und voller Temperament.

    Sie ein junges französisches Mädchen.

    Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht.

    Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.

    Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur.
     Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins.


    Ich mag Picasso und ich mag dieses Buch über seine Kunst, sein Leben und seine Liebe für ein Mädchen, das ebenso leidenschaftlich kocht, wie er malt.

    Der Schreibstil ist so leicht und ungezwungen wie ein Sommerregen. Die Kräuter der Provence in Ondines Köstlichkeiten duften himmlisch und verführen nicht nur Picasso zum Essen. 


    Ein Buch wie der Sommer in der Provence.

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten | Rezension

    Als ich den Titel und das Cover dieses Buches gesehen habe, habe ich mir nicht besonders viele Gedanken darüber gemacht. Ich habe es einfach einmal in mein Regal gestellt und mir gedacht, dass es bestimmt eine angenehme Sommerlektüre wird. Als ich dann für meine Frankreich Reise packen musste, fand dieses Buch  dann einen Platz in meinem Koffer. Hauptort der Geschichte ist das Dorf Juan-les-Pins an der Côte d'Azur. Ich verbrachte meine Ferien leider nicht im Süden Frankreichs, sondern im Norden. Dennoch konnte ich das Sommergefühl, was so wunderbar in Camille Aubrays Roman beschrieben wurde, nachfühlen und in die Geschichte eintauchen. Der Roman wird aus drei verschiedenen Sichten erzählt, wobei die Sicht von Ondine überwiegt. Sie ist die junge Köchin, die im Klappentext erwähnt wird. Im Jahre 1936 hat sie einen Auftrag ihrer Mutter erhalten; sie sollte jeden Mittag eine Mahlzeit zu Monsieur Picasso in die Villa oben am Berg bringen und ihm keinen Wunsch abschlagen. Die junge Französin hat ein gebrochenes Herz und freut sich, dass der Künstler mehr Interesse an ihr zeigt. Sie beginnen Gespräche miteinander zu führen und Ondines Meinung nach Picassos Bildern ist gefragt. Eine ganz spezielle Beziehung zwischen den beiden wird aufgebaut, wobei das Essen fast immer im Vordergrund steht.Gut 80 Jahre später hören wir von Céline, der Enkeltochter von Ondine. Sie verkörperte die zweite Perspektive des Romans. Die dritte gehört zu Picasso. Céline lebt in den Vereinigten Staaten und hat dort einige Probleme mit ihren Stiefgeschwistern, die sie enterben wollen und ihr einen Anwalt an den Hals setzen. Ihre kranke Mutter übergibt ihr das Kochbuch, indem ihre Grossmutter Ondine alle Rezepte niedergeschrieben hat, die sie für Picasso gekocht hat. Die Rede ist ebenfalls von einem Gegenstand, den Ondine von dem Maler überlassen wurde. Der Gegenstand ist irgendwo versteckt und soll Céline übergeben werden. Sie macht sich auf die Suche nach diesem Erbstück und reist dafür nach Frankreich. Die Geschichte nimmt ungefähr in der Mitte eine überraschende Wende und führt in eine ganz andere Richtung, als erwartet. Ein richtiger Pageturner. Selten habe ich solch gut überdachten Änderungen in Romanen vorgefunden und war regelrecht überrascht.Das Buch habe ich gerne gelesen. Man erfährt sehr viel über Picassos leben, alle Informationen, die man so über ihn erfährt, entsprechen nämlich der Wahrheit, obwohl die Geschichte mit Ondine natürlich erfunden ist. Die Kunstszene um den zweiten Weltkrieg und Hitlers Rolle darin, wurde ebenfalls auf einigen Seiten angeschnitten, was mir sehr gefallen hat. Die Balance zwischen Fiktion und Realität hat gestimmt. Die anfänglich sorgenfreie Geschichte hat sich allerdings immer weiter dramatisiert und zu Schluss wurde es mir dann etwas zu viel des Guten. Trotzdem war es eine spannende und abenteuerliche Sommergeschichte, die mir gefallen hat. Ich weiss nicht recht, wie lange mir die Geschichte noch im Kopf sein wird, aber ich habe auf jeden Fall das eine oder andere mitgenommen. Ich glaube nicht, dass es eine Fortsetzung zum Buch gibt, aber ich finde, dass es durchaus möglich wäre, einen weiteren Teil der Geschichte zu verfassen, weil am Schluss alles ziemlich schnell ging. 


    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/08/monsieur-picasso-und-der-sommer-der.html

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Lesegrund: 

    Der Titel hat mein Interesse an diesem Buch geweckt und der Klappentext klang für mich nach einer schönen Geschichte.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Picasso. Picasso hat sich als Maler einen Namen gemacht, aber eine Schaffenskrise führt ihn nach Frankreich, ins Örtchen Juan - Les - Pins. Dort trifft er auf die junge Ondine, die im Café ihrer Eltern als Küchenhilfe arbeitet. Sie wird mit der Aufgabe betraut für den Maler zu kochen und ihm das Essen täglich in seine gemietete Villa zu bringen. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die beiden zueinander hingezogen ...

    Viele Jahrzehnte danach kommt Ondine's Enkelin nach Frankreich und wandelt auf den Spuren ihrer Großmutter und einer großen Liebe ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Camille Aubray hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen bildhaften Schreibstil, der besonders die Atmosphäre und die kulinarischen Inhalte schön rüberbringt. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was einem als Leser/Leserin einen schönen Rundumblick ermöglicht.


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir soweit ganz gut gefallen, aber ich hätte in manchen Momenten etwas mehr Tiefgang wirklich schön gefunden. Sie blieben nicht direkt blass, aber bis auf Ondine konnte mich keiner von ihnen richtig mitreißen.

     

    Spannung: 

    Der Spannungbogen wurde von der Autorin, besonders durch die verschiedenen Erzählperspektiven weitestgehend gut gehalten. Manche Passagen waren, mir persönlich, ein kleines bisschen zu ausschweifend und wirkten dadurch etwas langatmig. Aber Freunde von kulinarischen Köstlichkeiten dürfte das weniger auffallen. 

     

    Emotionen:  

    Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie das ein oder andere Klischee beinhaltet hat. Aber auch andere Emotionen wurden interessant vermittelt, was mir besonders bei Ondine positiv aufgefallen ist.

     

    "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der besonders durch die bildhaften Beschreibungen und die Atmosphäre für ein tolles Leseerlebnis sorgt! Gerne gebe ich diesem Buch 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.


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    Naburas avatar
    Naburavor einem Jahr
    Eine Geschichte über Familie, Liebe, Faszination und gutes Essen

    Im Frühjahr 1936 erhält Ondine, die im französischen Juan-les-Pins im Café ihrer Eltern arbeitet, einen ungewöhnlichen Auftrag. Ein Neuankömmling wünscht, dass ihm das Mittagessen regelmäßig in seine Villa geliefert wird. Im Ort gibt er sich als Monsieur Ruiz aus, doch Ondines Mutter kennt die Wahrheit: Es handelt sich um Picasso, der seine Anwesenheit geheim halten will! Ondine soll nur die stille Lieferantin sein, doch bald kommt sie mit dem Maler ins Gespräch und ist fasziniert von ihm…

    An Heiligabend 2013 erfährt Ondines 30-jährige Enkelin Céline von ihrer Mutter, dass Ondine einst für Picasso gekocht hat. Als Beweis erhält Céline das Notizheft, in dem Ondine aufgeschrieben hat, was sie an welchem Tag für ihn zubereitet hat. Außerdem erfährt sie, dass Ondine behauptet hat, Picasso hätte ihr ein Bild geschenkt. Céline ist fest entschlossen, das Bild zu finden, würde dessen Erlös doch so viele Probleme lösen…

    Auf der Suche nach einer sommerlichen Geschichte wurde mir dieses Buch empfohlen. Es beginnt mysteriös mit einem Anruf, der Céline im Jahr 2016 auf eine edle Yacht führt, auf die sie nicht recht zu passen scheint, um jemanden zu treffen. Wer das ist und warum, das erfährt der Leser erst mal nicht. Stattdessen springt die Geschichte ins Jahr 1936 und man lernt Ondine kennen, die erfährt, dass sie ab sofort fast täglich Mittagessen an Picasso liefern soll.

    Ondine tut sich schwer damit, ihren Platz im Leben zu finden. Ihr geliebter Luc hat als Matrose angeheuert, um genug Geld zu verdienen und sie heiraten zu können. Doch sie hat viel zu lange nichts mehr von ihm gehört – ob er tot ist? Trotzdem ist sie nicht bereit, sich auf jemand anderen einzulassen, weshalb sie unter dem Dach ihrer Eltern lebt und arbeitet. Die Ausflüge zu Picasso sind eine willkommene Abwechslung für sie. Als sie schließlich mit ihm ins Gespräch kommt, ist sie von ihm und seinen ungewöhnlichen, provokanten Bildern fasziniert. Es wurde verständlich gemacht, warum sie immer wieder die Nähe zu Picasso sucht, obwohl sie um seine Frauengeschichten weiß. Bei der Beschreibung Picassos orientiert sich die Autorin an den historischen Quellen und zeichnet ein authentisches Bild des charakterlich nicht einfachen Malers. Schließlich muss sich Ondine entscheiden, wie weit sie als seine neue Quelle der Inspiration gehen will.

    Die Autorin erzählt die Geschichte rund um Ondine kurzweilig. Mit der Zeit macht sie immer mehr Zeitsprünge, die entscheidende Momente nach den Ereignissen 1936 einfangen und die Brücke bis in die Gegenwart schlagen. Ihre ganze Geschichte wird geprägt vom Willen, über das eigene Schicksal zu entscheiden und sich nicht nur den Plänen anderer zu fügen. Dabei muss sie einige Überraschungen verarbeiten und auch Rückschläge hinnehmen. Ihr Weg ist kein einfacher, doch ich habe diese entschlossene Frau gerne auf ihm begleitet.

    In der Gegenwart ist Céline vom Gedanken besessen, das Geheimnis von Ondine zu lüften und das Bild von Picasso zu finden, das sie angeblich besessen hat. Ihrer Mutter geht es nicht gut und gerne möchte sie diese mit dem Erlös aus den Klauen ihrer Halbgeschwister befreien. Doch so nobel ihre Absicht auch ist, bei der Suche geht sie ziemlich dreist vor und ich war nicht mit jedem ihrer Schritte einverstanden. Ihre Suche führt sie nach Frankreich, wo sie ganz in der Nähe des Cafés ihrer Großmutter einen Kochkurs belegt. Gut gefallen hat mir, dass sie dabei Zeit mit ihrer unterhaltsamen Tante verbringen kann und außerdem den Sternekoch Gil kennen lernt, unter dessen harter Schale sich ein weicher Kern verbirgt, der aber immer wieder zu geheimnisvollen „Terminen“ verschwindet. Auch wenn für mich recht klar war, worauf Célines Geschichte hinauslaufen wird, fand ich das Ende gelungen.

    In „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ begleitet der Leser Ondine, die im Frühjahr 1936 Picasso bekocht und zu einer neuen Inspirationsquelle für ihn wird. In der Gegenwart versucht ihre Enkelin, herauszufinden, ob Ondine wirklich ein Bild Picassos erhielt und falls ja, wo sie es versteckte. Ich bin mit den Charakteren gerne durch Höhen und Tiefen gegangen, obwohl ich insbesondere mit Célines Verhalten nicht immer einverstanden war. Gerne empfehle ich diese Geschichte über Familie, Liebe, Faszination und gutes Essen weiter.

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    Girdies avatar
    Girdievor einem Jahr
    Romantik, ein Familiengeheimnis und ein Hauch Mystik

    Der Roman „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ von Camille Aubray spielt auf mehreren Zeitebenen auf zwei Kontinenten. Bereits das Titelbild lässt den Leser wissen, dass ein Teil der Geschichte in Frankreich stattfindet. Kleine Gassen und gemütliche Cafés gehören zum Ort Juan-les-Pins an der Cote d‘azur auf der Halbinsel Antibes. Hierhin hat sich Pablo Picasso im Jahr 1936 für einige Wochen zurückgezogen.

    Im Mittelpunkt der Erzählung steht Céline, Mitte 30 und inzwischen eine erfolgreiche Make-Up-Artistin in Hollywood, wo sie auch lebt. Ihr Vater ist ein angesehener Anwalt, ansässig in der Nähe von New York, der wie im alten Stil als Patriarch seine Familie führt und vor allem seinen Sohn aus erster Ehe bevorzugt. Ihre Mutter gibt Céline eines Tages ein Notizheft mit Aufzeichnungen ihrer Großmutter Ondine mit aufgeführten Gerichten, die diese im Frühjahr 1936 für Pablo Picasso gekocht hat.

    Céline begegnete ich im Buch zum ersten Mal in der Gegenwart, während sie an der französischen Riviera an Bord einer Luxusyacht geht und dort auf etwas ungeduldig wartete. Das machte mich natürlich neugierig darauf, welche Angelegenheit die US-Amerikanerin dorthin gebracht hat. Bis zur Auflösung musste ich lange warten und solange habe ich eine turbulente, schicksalsschwere Geschichte gelesen, die ihren Ausgangspunkt in eben jenem Jahr Mitte der 1930er nahm und sich über Jahrzehnte bis in die Gegenwart streckte.

    Jedes Kapitel ist durch seinen Titel fest verortet und half mir bei der jeweiligen Einordnung in den zeitlichen Rahmen. Die Autorin hat zur geschichtlichen Figur von Pablo Picasso, die eine große Rolle in ihrem Roman spielt, sehr gut recherchiert und das Bild, das sie in ihren Schilderungen entwickelt, passt zu dem, welches sich beim Nachlesen aus den Medien ergibt. Seine Bilder werden von ihr so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Im Internet sind sie aufzufinden, mit Ausnahme einer fiktiven Malerei. Céline, ihre Mutter und ihre Großmutter Ondine sind liebevoll entwickelte Charaktere, deren Entwicklung von ihrem Umfeld und der jeweiligen Zeit abhängig gestaltet sind.

    Mit dem Setting an der französischen Küste, mit den Beschreibungen der feinen Köstlichkeiten mit all ihren Kräutern, dem frischen Fisch und dem duftenden Brot wünschte ich mir, beim Lesen vor Ort sein zu können. Das Buch enthält nur eine Auflistung der Zutaten und eine Beschreibung der Zubereitung, aber keine Rezepte.

    Camille Aubray versteht es, trotz aller Dramatik. dem Roman eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen mit viel Romantik und einem Hauch Spannung, der sich durch die Suche nach einer bestimmten Sache ergibt. Außerdem sorgt ein Familiengeheimnis für ein Rätsel und ein Hauch Mystik hilft bei der Auflösung. Insgesamt ergibt sich eine realistisch vorstellbare Geschichte. Ich wurde durch die Erzählung sehr gut unterhalten und daher empfehle ich sie gerne.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbar leichte und sommerliche Wohlfühllektüre für Genießer
    Sommerliche Wohlfühllektüre für Genießer

    "Vielleicht war es sinnlos, von der weiten Welt zu träumen. Vielleicht, nur vielleicht, brachte ja Picasso die große weite Welt direkt zu ihr nach Juan-les-Pins." (S. 52)

    New York, 2014: Gemeinsam mit ihrer Tante Matilda reist die 30jährige Maskenbildnerin Céline nach Südfrankreich, um dort an einem Kochkurs teilzunehmen und mehr über ihre verstorbene Großmutter Ondine zu erfahren. Denn im Frühjahr 1936 traf die damals 17jährige Tochter einer Cafébesitzerin auf den Maler Picasso, der heimlich in einem kleinen Hafenstädtchen an der Côte d’Azur weilte. Eine folgenschwere Begegnung, die bis heute Rätsel aufgibt, denn ein bislang verschollenes Werk von Picasso könnte Célines Geldsorgen mit einem Schlag lösen. Noch ahnt Celine nicht, dass die Suche nach dem Bild sie auch zur Liebe führt.

    "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten" stammt aus der Feder von Camille Aubray. Eine wunderbar leichte und sommerliche Wohlfühllektüre, bei der nicht nur Frankreich-und Picasso-Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch alle Kochbegeisterten.

    Denn wie der Titel es verspricht, wimmelt es hier nur so von kulinarischen Köstlichkeiten und französischen Spezialitäten, die zum Genießen einladen. Zum einen erleben wir Ondine, wie sie für Picasso ihr leckeres Essen zubereitet und zum anderen Gil, der ein Spitzenrestaurant und den Kochkurs von Céline leitet. Da läuft einem beim Lesen so richtig das Wasser im Munde zusammen und man wünscht sich, ein Buch könnte auch mal Düfte transportieren.

    Auch der Schauplatz ist sehr anschaulich beschrieben und ich fühlte mich direkt an die Côte d’Azur versetzt, träumte von Sonne, Sand und Meer und von einem Glas Rotwein und einem Stückchen Aprikosentarte in Ondines Café Paradis. Wirklich wie im Paradies.

    Die Handlung weiß ebenfalls zu überzeugen, denn alles dreht sich um das verschollene Bild namens "Das Mädchen am Fenster", welches Picasso angeblich Ondine geschenkt haben soll. Doch wo ist das wertvolle Stück? Céline begibt sich auf eine turbulente und mitreißende Spurensuche, denn sie benötigt dringend Geld für die Pflege ihrer Mutter. Und nicht nur sie hat finanzielle Probleme.

    Das Ganze liest sich angenehm flüssig und spielt auf zwei Zeitebenen: einerseits in der Vergangenheit von 1936 bis 1983 und andererseits in der Gegenwart von 2013-16. Drei verschiedene Perspektiven von Ondine, Céline und auch Picasso sorgen dabei für Abwechslung und die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei erfährt man auch viel über Picasso selbst. Ich kenne natürlich einige berühmte Bilder von ihm, wusste aber über dessen Biografie bislang nicht allzuviel. Ein exzentrisches und auf mich eher unsympathisch wirkendes Malgenie mit vielen Liebschaften und gewöhnungsbedürftigen Ansichten, aber vermutlich sehr charismatisch. Irgendetwas muss er ja an sich gehabt haben, warum die Frauen ihn so anhimmelten.

    Ondines fiktives Schicksal hat mich hier besonders bewegt. Sie träumt von der großen weiten Welt, was für eine Frau zu ihrer Zeit nicht besonders einfach zu verwirklichen ist. Doch trotz diverser Rückschläge gibt sie nicht auf, versucht immer wieder ihr Glück und meistert schwierige Situationen mit Mut, Selbstbewusstsein und Klugheit.

    Ob Picassos Bild noch gefunden wird, werde ich natürlich nicht verraten. Auf alle Fälle bleibt es durchweg spannend und gerade die letzten Seiten haben mich richtig berührt. Da flossen sogar ein paar Tränen. Der Epilog von 2016 bietet dann noch eine weitere kleine Überraschung und alles endet mit einem wirklich perfekten abschließenden Satz, der die Geschichte gelungen abrundet.

    Insgesamt kann ich daher "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten" nur empfehlen. Ein zu Herzen gehender Wohlfühlroman, der mich bezaubert und bestens unterhalten hat. 5 Sterne von mir.

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    Ariettas avatar
    Ariettavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur. Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf .
    Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur

    Inhaltsangabe:




    Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen.Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.



    Meine Meinung zum Buch und Autorin:

    Es ist mein erstes Buch der Autorin Camille Aubray, und ich bin hellauf begeistert. Es war wundervoll mit ihr in das verträumte Örtchen Juan-les-Pins an der Cote d`Azur zu reisen und das „Cafe Paradies „kennenzulernen . Ihr Schreibstil ist schon fast Poetisch und von einer unglaublichen Leichtigkeit. Man konnte das Meer riechen, spürte die Sonne auf der Haut und der Wind der einem liebkosend um strich. Roch die Gewürze, die Kräuter , den Duft der Köstlichen Gerichte, konnte man riechen und schmecken, mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich nur daran denke. Ich beneidete Picasso und all die Gäste die Odine bekochte, den diese durften sie kosten. Picasso hat sie wundervoll getroffen, ein großer und berühmter Künstler 1936, auch ein ausgemachter Frauenheld, ein Mann von dem ein gewisser Charme und Charisma ausgegangen sein muss. Odine fand ich von Anfang an bezaubernd, eine junge Frau die weiß was sie will und sich nicht gerne dem Willen der Eltern beugt. Sie ist eine Künstlerin hinter dem Kochtopf und weiß mit ihren Gerichten die Menschen und Picasso zu betören, eine ZaubererIn.

    Kein Wunder als Odine für Picasso kochen soll, das sich beide mit der Zeit zueinander hingezogen fühlen. Es war vorhersehbar, das sie für den Künstler Modell sitzen soll. Zwischen beiden knisterte und funkte es ganz schön, sie ziehen sich gegenseitig an. Auch Picasso Freunde Henri Matisse und Couter , umschwärmen sie.

    Seite 39: „ Wie einsam doch ein Künstler ist, so ganz allein am Esstisch „

    Sehr schön hat sie auch die beiden Zeitebenen miteinander verwebt, als wir ihre Enkelin Celine im fernen Amerika kennen lernen, wo sie mit ihrer Mutter, den beiden Stiefgeschwistern und ihrem narzisstischen Vater lebt. Ihre Geschwister sind hinterhältig, übellaunig und Geldgierig. Kein leichtes Leben für Celine, kein Wunder das sie von zu Haus fortging, und ihrer künstlerischen Berufung als Maskenbildnerin nachging.Ich fragte mich wie das alles Celines Mutter aushielt, in dieser Ehe und diesen schrecklichen Kindern ihres Mannes. Jedenfalls ist die Schwester ihres Vaters von einem andere Kaliber, sie macht sich mit Celine auf nach Europa, nach Frankreich an die Côte d’Azur um sich dort auf die Spurensuche von Odine und deren Vergangenheit zumachen, die manches Geheimnis verbirgt. Im Gepäck das in Leder gebundene Notizbuch von Odine mit ihren Rezepten und Aufzeichnungen. Celine hat dieses Kostbare Notizbuch von ihrer Mutter heimlich an Weihnachten zugesteckt bekommen. Hier erwartet einem noch so manche unerwartete und spannende Wendung,


    „ Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf „

    "Man lacht, weint und fühlt mit Ondine "

    Ein Kleinod dieser Roman !








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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Jahr
    Ein Buch zu Verlieben!

    Die Autorin Camille Aubray entführt uns in ihrem neuen Roman "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten in mein absolutes Traumland. Schon das traumhafte Cover zieht mich magisch an und versetzt mich sofort in das kleine Dorf Juan-les-Pins, indem unsere Geschichte spielt.

    Und die Geschichte beginnt in Amerika. Hier bekommt Céline im Jahr 2013 von ihrer Mutter ein Kochbuch ihrer Großmutter Ondine als Erbstück in die Hand. Als sie das Buch aufschlägt, entdeckt sie auf der ersten Seite ein großes "P" und einen Verweis auf Picassos Sommerdomizil. Doch was hatte ihre Großmutter mit Picasso zu tun und hat sie ihn wirklich persönlich gekannt? Für Céline beginnt eine aufregende Reise in die Vergangenheit. Denn im Frühjahr 1936 hielt sich Picasso tatsächlich inkognito in Juan-les-Pins auf. Und Großmutter Ondine, deren Eltern Cafe Paradis betreiben, waren für die Verpflegung zuständig. Ondine versorgt Picasso während seines Aufenthalts mit allerlei Köstlichkeiten aus der französischen Küche. Und auch sonst ist sie von dem Künstler sehr angetan. Doch welche Verbindung bestand tatsächlich zwischen dem damals 17jährigen dunkelhaarigen Mädchen und dem großen Künstler. Céline beginnt mit der abenteuerlichen Spurensuche .....

    Eine Wahnsinnsbuch, ein echter Pageturner. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in dem kleinen Ort in Frankreich. Stehe mit Céline bei Gil in der Küche und bereite allerlei Köstlichkeiten zu. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich etwas ganz besonderes. Man taucht sofort ein in die Geschichte. Ich sehe Céline in Amerika. Hier hat sie in einer wirklich gefühlskalten Familie ihre Kindheit verbracht. Ihr einziger Lichtblick war ihre Mutter Julie. Und als ihr dieses ein Geheimnis anvertraut, macht sie sich auf nach Frankreich, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Angetan war ich aber von Ondines Geschichte. Ich sehe sie hart arbeiten im Cafe ihrer Eltern. Dann dieser traumhafte Sommer, indem Picasso hier in ihrem Dorf eine Zeit verbracht hat. Man kann sich Ondine so gut vorstellen, wie sie jeden Mittag mit ihrem Fahrrad zur Villa gefahren ist und dem Künstler ihre Köstlichkeiten zubereitet hat. Ich sehe sie auch erstaunt vor seinen außergewöhnlichen Bilder stehen. Doch ihr Leben war von einigen schweren Schicksalsschlägen beprägt. Diese habe mich wirklich sehr berührt. Man erfährt viel über ihr Leben und nun steht ihre Enkeltochter hier in Frankreich um den Kreis zu schließen. Ich war und bin total begeistert und habe dieses Buch von der ersten bis zu letzten Seite genossen.

    Ein absolutes Traumbuch - ein Lesehighlight, das mich be- und verzaubert hat. Ich habe wirklich tolle Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne leichte Geschichte für den Sommer, unterhaltsam und trotzdem spannend.
    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Inhalt:
    Die junge Ondine arbeitet im Café ihrer Eltern. Im Sommer 1936 soll sie Monsieur Ruiz das Mittagessen vorbereiten. Es stellt sich heraus, dass es sich um Picasso handelt, der sich an die Côte d'Azur zurückgezogen hat. Ondines Neugier ist geweckt.
    Fast 80 Jahre später bekommt Céline von ihrer Mutter ein ganz besonderes Geschenk. Es ist das Kochbuch ihrer Großmutter, die angeblich einen echten Picasso besessen haben soll. Céline begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte von Ondine und ihrer Enkelin Céline hat mich wunderbar unterhalten. Immer wieder wechselt die Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

    In der Vergangenheit erleben wir Ondine, die für Picasso kocht und mit ihrer neugierigen, unschuldigen Art sein Interesse weckt. Es hat Spaß gemacht, mehr über die französische Küche zu lesen und zu lernen. Die Gerichte haben direkt Appetit gemacht.

    In der Gegenwart begleitet man Céline, die Schauspieler für ihre Filmrollen schminkt. Ihre Familie kann man nur als furchtbar bezeichnen. Ihre Mutter ist zwar eine liebenswerte Person, lässt sich aber leider nur allzu leicht von den Stiefkindern einwickeln. Die Zwillinge stammen aus der ersten Ehe ihres Mannes Arthur, der selbst ein grauenvoller Mensch ist. Céline ist die jüngste Tochter, die von den Zwillingen nie akzeptiert wurde. Sie versuchen um jeden Preis, ihr das Leben schwer zu machen. Daher ist es für Céline umso wichtiger, den Spuren ihrer Großmutter nachzugehen, von der ihre Mutter behauptet, dass sie Picasso kannte und sogar ein Bild von ihm besessen haben soll.

    Die Geschichte gewährt aber auch einen guten Einblick in das Leben von Picasso. Vor allem sein Verhältnis zu den Frauen steht dabei im Mittelpunkt.

    Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Zu Beginn ist alles recht locker und seicht, doch es kommen immer mehr Überraschungen. Zwischenzeitlich artet die Suche nach dem verschollenen Picasso fast in einem Krimi aus und auch die Vergangenheit von Ondine war nicht immer leicht. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, hat es mich dennoch gefreut. Denn genau so musste die Geschichte enden.

    Hin und wieder gibt es ein paar französische Wörter, die sich aber meiner Meinung nach von selbst erklären oder, falls doch nötig, erklärt werden. Sie stören den Lesefluss nicht, ganz im Gegenteil, es macht die Geschichte umso authentischer und fließender.

    Insgesamt bin ich sehr begeistert von diesem Buch. Die Geschichte hat mich positiv überrascht, da ich gar nicht erwartet hatte, so eine vielschichtige, interessante und zeitweise spannende Lektüre in den Händen zu halten. Das Cover ist natürlich wunderschön. Es passt einfach perfekt zur Atmosphäre der französischen Schauplätze.

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    Für mich ist der Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ schon jetzt das schönste Buch des Jahres.

    Die Geschichte von Ondine ist spannend und berührend.

    Die Autorin besticht mit einem gelungenen Stil.

    Ein Buch so leicht wie die mediterrane Küche an der Côte d´Azur und so modern und vielschichtig wie ein Bild Picassos

    Betörende Kochkunst, bezauberndes Südfrankreich-Flair und eine unwiderstehliche Liebesgeschichte: Wer in Camille Aubrays zauberhaften Roman […] abtaucht, hat schon bald den Duft der Pinienwälder in der Nase

    Es ist die perfekte Mischung aus Südfrankreichflair, Gourmetkunst und einer Liebesgeschichte. [.] ein sehr sinnliches Buch

    Mein Buch des Jahres […]. Die Mischung stimmt zwischen einer Begebenheit aus dem Leben von Picasso, einer Liebesgeschichte und provenzalischem Flair.

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