Camille Aubray Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

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Inhaltsangabe zu „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ von Camille Aubray

Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen. Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz. Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert … Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.

Eine amüsante Geschichte mit leichter Hand geschrieben. Nette Verwicklung mit Picasso und viele witzige Episoden – ein feiner Frauenroman.

— DonnaVivi

Ich hatte zeitweise Mühe mit dem Handlungsstrang in der Gegenwart. Der Handlungsstrang, der Odines Leben hat Lebendigkeit und Empathie.

— Buecherwurm1973

Wunderbar leichte und sommerliche Wohlfühllektüre für Genießer

— ConnyKathsBooks

Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur. Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf .

— Arietta

Schöne leichte Geschichte für den Sommer, unterhaltsam und trotzdem spannend.

— miah

Man nimmt der Autorin ihre Geschichte zu 100 Prozent ab, meint, genauso wäre sie damals geschehen.

— HEIDIZ

Die Geschichten von 3 Generationen ist trotzt der auch vorhandenen Dramen wunderbar leicht, sehr fesselnd, unterhaltsam und überraschend.

— hasirasi2

Wie Picasso und ein Rezeptbuch das Leben zweier Frauen auf den Kopf stellte - interessant und einfühlsam erzählt. Je l'aime très bien!

— talisha

Nettes Buch, dass durch das parallele Geschehen von Gegenwart und Vergangenheit eine einzigartige Spannung aufbauen kann

— sofalxx

Ein zehn Gänge MenuAus all diesen Zutaten wurde für mich schließlich ein Zehn-Gänge-Menü, das mich verwöhnte.

— friederickesblog

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  • Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten | Rezension

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    vivreavecdeslivres

    20. August 2017 um 23:44

    Als ich den Titel und das Cover dieses Buches gesehen habe, habe ich mir nicht besonders viele Gedanken darüber gemacht. Ich habe es einfach einmal in mein Regal gestellt und mir gedacht, dass es bestimmt eine angenehme Sommerlektüre wird. Als ich dann für meine Frankreich Reise packen musste, fand dieses Buch  dann einen Platz in meinem Koffer. Hauptort der Geschichte ist das Dorf Juan-les-Pins an der Côte d'Azur. Ich verbrachte meine Ferien leider nicht im Süden Frankreichs, sondern im Norden. Dennoch konnte ich das Sommergefühl, was so wunderbar in Camille Aubrays Roman beschrieben wurde, nachfühlen und in die Geschichte eintauchen. Der Roman wird aus drei verschiedenen Sichten erzählt, wobei die Sicht von Ondine überwiegt. Sie ist die junge Köchin, die im Klappentext erwähnt wird. Im Jahre 1936 hat sie einen Auftrag ihrer Mutter erhalten; sie sollte jeden Mittag eine Mahlzeit zu Monsieur Picasso in die Villa oben am Berg bringen und ihm keinen Wunsch abschlagen. Die junge Französin hat ein gebrochenes Herz und freut sich, dass der Künstler mehr Interesse an ihr zeigt. Sie beginnen Gespräche miteinander zu führen und Ondines Meinung nach Picassos Bildern ist gefragt. Eine ganz spezielle Beziehung zwischen den beiden wird aufgebaut, wobei das Essen fast immer im Vordergrund steht.Gut 80 Jahre später hören wir von Céline, der Enkeltochter von Ondine. Sie verkörperte die zweite Perspektive des Romans. Die dritte gehört zu Picasso. Céline lebt in den Vereinigten Staaten und hat dort einige Probleme mit ihren Stiefgeschwistern, die sie enterben wollen und ihr einen Anwalt an den Hals setzen. Ihre kranke Mutter übergibt ihr das Kochbuch, indem ihre Grossmutter Ondine alle Rezepte niedergeschrieben hat, die sie für Picasso gekocht hat. Die Rede ist ebenfalls von einem Gegenstand, den Ondine von dem Maler überlassen wurde. Der Gegenstand ist irgendwo versteckt und soll Céline übergeben werden. Sie macht sich auf die Suche nach diesem Erbstück und reist dafür nach Frankreich. Die Geschichte nimmt ungefähr in der Mitte eine überraschende Wende und führt in eine ganz andere Richtung, als erwartet. Ein richtiger Pageturner. Selten habe ich solch gut überdachten Änderungen in Romanen vorgefunden und war regelrecht überrascht.Das Buch habe ich gerne gelesen. Man erfährt sehr viel über Picassos leben, alle Informationen, die man so über ihn erfährt, entsprechen nämlich der Wahrheit, obwohl die Geschichte mit Ondine natürlich erfunden ist. Die Kunstszene um den zweiten Weltkrieg und Hitlers Rolle darin, wurde ebenfalls auf einigen Seiten angeschnitten, was mir sehr gefallen hat. Die Balance zwischen Fiktion und Realität hat gestimmt. Die anfänglich sorgenfreie Geschichte hat sich allerdings immer weiter dramatisiert und zu Schluss wurde es mir dann etwas zu viel des Guten. Trotzdem war es eine spannende und abenteuerliche Sommergeschichte, die mir gefallen hat. Ich weiss nicht recht, wie lange mir die Geschichte noch im Kopf sein wird, aber ich habe auf jeden Fall das eine oder andere mitgenommen. Ich glaube nicht, dass es eine Fortsetzung zum Buch gibt, aber ich finde, dass es durchaus möglich wäre, einen weiteren Teil der Geschichte zu verfassen, weil am Schluss alles ziemlich schnell ging. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/08/monsieur-picasso-und-der-sommer-der.html

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  • Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Kleine8310

    06. August 2017 um 20:56

    Lesegrund:  Der Titel hat mein Interesse an diesem Buch geweckt und der Klappentext klang für mich nach einer schönen Geschichte.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Picasso. Picasso hat sich als Maler einen Namen gemacht, aber eine Schaffenskrise führt ihn nach Frankreich, ins Örtchen Juan - Les - Pins. Dort trifft er auf die junge Ondine, die im Café ihrer Eltern als Küchenhilfe arbeitet. Sie wird mit der Aufgabe betraut für den Maler zu kochen und ihm das Essen täglich in seine gemietete Villa zu bringen. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die beiden zueinander hingezogen ... Viele Jahrzehnte danach kommt Ondine's Enkelin nach Frankreich und wandelt auf den Spuren ihrer Großmutter und einer großen Liebe ...   Schreibstil:  Der Schreibstil von Camille Aubray hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen bildhaften Schreibstil, der besonders die Atmosphäre und die kulinarischen Inhalte schön rüberbringt. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was einem als Leser/Leserin einen schönen Rundumblick ermöglicht. Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir soweit ganz gut gefallen, aber ich hätte in manchen Momenten etwas mehr Tiefgang wirklich schön gefunden. Sie blieben nicht direkt blass, aber bis auf Ondine konnte mich keiner von ihnen richtig mitreißen.   Spannung:  Der Spannungbogen wurde von der Autorin, besonders durch die verschiedenen Erzählperspektiven weitestgehend gut gehalten. Manche Passagen waren, mir persönlich, ein kleines bisschen zu ausschweifend und wirkten dadurch etwas langatmig. Aber Freunde von kulinarischen Köstlichkeiten dürfte das weniger auffallen.    Emotionen:   Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie das ein oder andere Klischee beinhaltet hat. Aber auch andere Emotionen wurden interessant vermittelt, was mir besonders bei Ondine positiv aufgefallen ist.   "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der besonders durch die bildhaften Beschreibungen und die Atmosphäre für ein tolles Leseerlebnis sorgt! Gerne gebe ich diesem Buch 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.

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  • Eine Geschichte über Familie, Liebe, Faszination und gutes Essen

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Nabura

    30. July 2017 um 12:21

    Im Frühjahr 1936 erhält Ondine, die im französischen Juan-les-Pins im Café ihrer Eltern arbeitet, einen ungewöhnlichen Auftrag. Ein Neuankömmling wünscht, dass ihm das Mittagessen regelmäßig in seine Villa geliefert wird. Im Ort gibt er sich als Monsieur Ruiz aus, doch Ondines Mutter kennt die Wahrheit: Es handelt sich um Picasso, der seine Anwesenheit geheim halten will! Ondine soll nur die stille Lieferantin sein, doch bald kommt sie mit dem Maler ins Gespräch und ist fasziniert von ihm…An Heiligabend 2013 erfährt Ondines 30-jährige Enkelin Céline von ihrer Mutter, dass Ondine einst für Picasso gekocht hat. Als Beweis erhält Céline das Notizheft, in dem Ondine aufgeschrieben hat, was sie an welchem Tag für ihn zubereitet hat. Außerdem erfährt sie, dass Ondine behauptet hat, Picasso hätte ihr ein Bild geschenkt. Céline ist fest entschlossen, das Bild zu finden, würde dessen Erlös doch so viele Probleme lösen…Auf der Suche nach einer sommerlichen Geschichte wurde mir dieses Buch empfohlen. Es beginnt mysteriös mit einem Anruf, der Céline im Jahr 2016 auf eine edle Yacht führt, auf die sie nicht recht zu passen scheint, um jemanden zu treffen. Wer das ist und warum, das erfährt der Leser erst mal nicht. Stattdessen springt die Geschichte ins Jahr 1936 und man lernt Ondine kennen, die erfährt, dass sie ab sofort fast täglich Mittagessen an Picasso liefern soll.Ondine tut sich schwer damit, ihren Platz im Leben zu finden. Ihr geliebter Luc hat als Matrose angeheuert, um genug Geld zu verdienen und sie heiraten zu können. Doch sie hat viel zu lange nichts mehr von ihm gehört – ob er tot ist? Trotzdem ist sie nicht bereit, sich auf jemand anderen einzulassen, weshalb sie unter dem Dach ihrer Eltern lebt und arbeitet. Die Ausflüge zu Picasso sind eine willkommene Abwechslung für sie. Als sie schließlich mit ihm ins Gespräch kommt, ist sie von ihm und seinen ungewöhnlichen, provokanten Bildern fasziniert. Es wurde verständlich gemacht, warum sie immer wieder die Nähe zu Picasso sucht, obwohl sie um seine Frauengeschichten weiß. Bei der Beschreibung Picassos orientiert sich die Autorin an den historischen Quellen und zeichnet ein authentisches Bild des charakterlich nicht einfachen Malers. Schließlich muss sich Ondine entscheiden, wie weit sie als seine neue Quelle der Inspiration gehen will. Die Autorin erzählt die Geschichte rund um Ondine kurzweilig. Mit der Zeit macht sie immer mehr Zeitsprünge, die entscheidende Momente nach den Ereignissen 1936 einfangen und die Brücke bis in die Gegenwart schlagen. Ihre ganze Geschichte wird geprägt vom Willen, über das eigene Schicksal zu entscheiden und sich nicht nur den Plänen anderer zu fügen. Dabei muss sie einige Überraschungen verarbeiten und auch Rückschläge hinnehmen. Ihr Weg ist kein einfacher, doch ich habe diese entschlossene Frau gerne auf ihm begleitet. In der Gegenwart ist Céline vom Gedanken besessen, das Geheimnis von Ondine zu lüften und das Bild von Picasso zu finden, das sie angeblich besessen hat. Ihrer Mutter geht es nicht gut und gerne möchte sie diese mit dem Erlös aus den Klauen ihrer Halbgeschwister befreien. Doch so nobel ihre Absicht auch ist, bei der Suche geht sie ziemlich dreist vor und ich war nicht mit jedem ihrer Schritte einverstanden. Ihre Suche führt sie nach Frankreich, wo sie ganz in der Nähe des Cafés ihrer Großmutter einen Kochkurs belegt. Gut gefallen hat mir, dass sie dabei Zeit mit ihrer unterhaltsamen Tante verbringen kann und außerdem den Sternekoch Gil kennen lernt, unter dessen harter Schale sich ein weicher Kern verbirgt, der aber immer wieder zu geheimnisvollen „Terminen“ verschwindet. Auch wenn für mich recht klar war, worauf Célines Geschichte hinauslaufen wird, fand ich das Ende gelungen.In „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ begleitet der Leser Ondine, die im Frühjahr 1936 Picasso bekocht und zu einer neuen Inspirationsquelle für ihn wird. In der Gegenwart versucht ihre Enkelin, herauszufinden, ob Ondine wirklich ein Bild Picassos erhielt und falls ja, wo sie es versteckte. Ich bin mit den Charakteren gerne durch Höhen und Tiefen gegangen, obwohl ich insbesondere mit Célines Verhalten nicht immer einverstanden war. Gerne empfehle ich diese Geschichte über Familie, Liebe, Faszination und gutes Essen weiter.

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  • Romantik, ein Familiengeheimnis und ein Hauch Mystik

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Girdie

    10. July 2017 um 20:36

    Der Roman „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ von Camille Aubray spielt auf mehreren Zeitebenen auf zwei Kontinenten. Bereits das Titelbild lässt den Leser wissen, dass ein Teil der Geschichte in Frankreich stattfindet. Kleine Gassen und gemütliche Cafés gehören zum Ort Juan-les-Pins an der Cote d‘azur auf der Halbinsel Antibes. Hierhin hat sich Pablo Picasso im Jahr 1936 für einige Wochen zurückgezogen.Im Mittelpunkt der Erzählung steht Céline, Mitte 30 und inzwischen eine erfolgreiche Make-Up-Artistin in Hollywood, wo sie auch lebt. Ihr Vater ist ein angesehener Anwalt, ansässig in der Nähe von New York, der wie im alten Stil als Patriarch seine Familie führt und vor allem seinen Sohn aus erster Ehe bevorzugt. Ihre Mutter gibt Céline eines Tages ein Notizheft mit Aufzeichnungen ihrer Großmutter Ondine mit aufgeführten Gerichten, die diese im Frühjahr 1936 für Pablo Picasso gekocht hat.Céline begegnete ich im Buch zum ersten Mal in der Gegenwart, während sie an der französischen Riviera an Bord einer Luxusyacht geht und dort auf etwas ungeduldig wartete. Das machte mich natürlich neugierig darauf, welche Angelegenheit die US-Amerikanerin dorthin gebracht hat. Bis zur Auflösung musste ich lange warten und solange habe ich eine turbulente, schicksalsschwere Geschichte gelesen, die ihren Ausgangspunkt in eben jenem Jahr Mitte der 1930er nahm und sich über Jahrzehnte bis in die Gegenwart streckte. Jedes Kapitel ist durch seinen Titel fest verortet und half mir bei der jeweiligen Einordnung in den zeitlichen Rahmen. Die Autorin hat zur geschichtlichen Figur von Pablo Picasso, die eine große Rolle in ihrem Roman spielt, sehr gut recherchiert und das Bild, das sie in ihren Schilderungen entwickelt, passt zu dem, welches sich beim Nachlesen aus den Medien ergibt. Seine Bilder werden von ihr so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Im Internet sind sie aufzufinden, mit Ausnahme einer fiktiven Malerei. Céline, ihre Mutter und ihre Großmutter Ondine sind liebevoll entwickelte Charaktere, deren Entwicklung von ihrem Umfeld und der jeweiligen Zeit abhängig gestaltet sind. Mit dem Setting an der französischen Küste, mit den Beschreibungen der feinen Köstlichkeiten mit all ihren Kräutern, dem frischen Fisch und dem duftenden Brot wünschte ich mir, beim Lesen vor Ort sein zu können. Das Buch enthält nur eine Auflistung der Zutaten und eine Beschreibung der Zubereitung, aber keine Rezepte.Camille Aubray versteht es, trotz aller Dramatik. dem Roman eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen mit viel Romantik und einem Hauch Spannung, der sich durch die Suche nach einer bestimmten Sache ergibt. Außerdem sorgt ein Familiengeheimnis für ein Rätsel und ein Hauch Mystik hilft bei der Auflösung. Insgesamt ergibt sich eine realistisch vorstellbare Geschichte. Ich wurde durch die Erzählung sehr gut unterhalten und daher empfehle ich sie gerne.

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  • Sommerliche Wohlfühllektüre für Genießer

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    ConnyKathsBooks

    07. July 2017 um 16:41

    "Vielleicht war es sinnlos, von der weiten Welt zu träumen. Vielleicht, nur vielleicht, brachte ja Picasso die große weite Welt direkt zu ihr nach Juan-les-Pins." (S. 52)New York, 2014: Gemeinsam mit ihrer Tante Matilda reist die 30jährige Maskenbildnerin Céline nach Südfrankreich, um dort an einem Kochkurs teilzunehmen und mehr über ihre verstorbene Großmutter Ondine zu erfahren. Denn im Frühjahr 1936 traf die damals 17jährige Tochter einer Cafébesitzerin auf den Maler Picasso, der heimlich in einem kleinen Hafenstädtchen an der Côte d’Azur weilte. Eine folgenschwere Begegnung, die bis heute Rätsel aufgibt, denn ein bislang verschollenes Werk von Picasso könnte Célines Geldsorgen mit einem Schlag lösen. Noch ahnt Celine nicht, dass die Suche nach dem Bild sie auch zur Liebe führt. "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten" stammt aus der Feder von Camille Aubray. Eine wunderbar leichte und sommerliche Wohlfühllektüre, bei der nicht nur Frankreich-und Picasso-Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch alle Kochbegeisterten. Denn wie der Titel es verspricht, wimmelt es hier nur so von kulinarischen Köstlichkeiten und französischen Spezialitäten, die zum Genießen einladen. Zum einen erleben wir Ondine, wie sie für Picasso ihr leckeres Essen zubereitet und zum anderen Gil, der ein Spitzenrestaurant und den Kochkurs von Céline leitet. Da läuft einem beim Lesen so richtig das Wasser im Munde zusammen und man wünscht sich, ein Buch könnte auch mal Düfte transportieren. Auch der Schauplatz ist sehr anschaulich beschrieben und ich fühlte mich direkt an die Côte d’Azur versetzt, träumte von Sonne, Sand und Meer und von einem Glas Rotwein und einem Stückchen Aprikosentarte in Ondines Café Paradis. Wirklich wie im Paradies.Die Handlung weiß ebenfalls zu überzeugen, denn alles dreht sich um das verschollene Bild namens "Das Mädchen am Fenster", welches Picasso angeblich Ondine geschenkt haben soll. Doch wo ist das wertvolle Stück? Céline begibt sich auf eine turbulente und mitreißende Spurensuche, denn sie benötigt dringend Geld für die Pflege ihrer Mutter. Und nicht nur sie hat finanzielle Probleme.Das Ganze liest sich angenehm flüssig und spielt auf zwei Zeitebenen: einerseits in der Vergangenheit von 1936 bis 1983 und andererseits in der Gegenwart von 2013-16. Drei verschiedene Perspektiven von Ondine, Céline und auch Picasso sorgen dabei für Abwechslung und die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei erfährt man auch viel über Picasso selbst. Ich kenne natürlich einige berühmte Bilder von ihm, wusste aber über dessen Biografie bislang nicht allzuviel. Ein exzentrisches und auf mich eher unsympathisch wirkendes Malgenie mit vielen Liebschaften und gewöhnungsbedürftigen Ansichten, aber vermutlich sehr charismatisch. Irgendetwas muss er ja an sich gehabt haben, warum die Frauen ihn so anhimmelten. Ondines fiktives Schicksal hat mich hier besonders bewegt. Sie träumt von der großen weiten Welt, was für eine Frau zu ihrer Zeit nicht besonders einfach zu verwirklichen ist. Doch trotz diverser Rückschläge gibt sie nicht auf, versucht immer wieder ihr Glück und meistert schwierige Situationen mit Mut, Selbstbewusstsein und Klugheit.Ob Picassos Bild noch gefunden wird, werde ich natürlich nicht verraten. Auf alle Fälle bleibt es durchweg spannend und gerade die letzten Seiten haben mich richtig berührt. Da flossen sogar ein paar Tränen. Der Epilog von 2016 bietet dann noch eine weitere kleine Überraschung und alles endet mit einem wirklich perfekten abschließenden Satz, der die Geschichte gelungen abrundet. Insgesamt kann ich daher "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten" nur empfehlen. Ein zu Herzen gehender Wohlfühlroman, der mich bezaubert und bestens unterhalten hat. 5 Sterne von mir.

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  • Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Arietta

    08. June 2017 um 21:51

    Inhaltsangabe: Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen.Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Es ist mein erstes Buch der Autorin Camille Aubray, und ich bin hellauf begeistert. Es war wundervoll mit ihr in das verträumte Örtchen Juan-les-Pins an der Cote d`Azur zu reisen und das „Cafe Paradies „kennenzulernen . Ihr Schreibstil ist schon fast Poetisch und von einer unglaublichen Leichtigkeit. Man konnte das Meer riechen, spürte die Sonne auf der Haut und der Wind der einem liebkosend um strich. Roch die Gewürze, die Kräuter , den Duft der Köstlichen Gerichte, konnte man riechen und schmecken, mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich nur daran denke. Ich beneidete Picasso und all die Gäste die Odine bekochte, den diese durften sie kosten. Picasso hat sie wundervoll getroffen, ein großer und berühmter Künstler 1936, auch ein ausgemachter Frauenheld, ein Mann von dem ein gewisser Charme und Charisma ausgegangen sein muss. Odine fand ich von Anfang an bezaubernd, eine junge Frau die weiß was sie will und sich nicht gerne dem Willen der Eltern beugt. Sie ist eine Künstlerin hinter dem Kochtopf und weiß mit ihren Gerichten die Menschen und Picasso zu betören, eine ZaubererIn. Kein Wunder als Odine für Picasso kochen soll, das sich beide mit der Zeit zueinander hingezogen fühlen. Es war vorhersehbar, das sie für den Künstler Modell sitzen soll. Zwischen beiden knisterte und funkte es ganz schön, sie ziehen sich gegenseitig an. Auch Picasso Freunde Henri Matisse und Couter , umschwärmen sie. Seite 39: „ Wie einsam doch ein Künstler ist, so ganz allein am Esstisch „ Sehr schön hat sie auch die beiden Zeitebenen miteinander verwebt, als wir ihre Enkelin Celine im fernen Amerika kennen lernen, wo sie mit ihrer Mutter, den beiden Stiefgeschwistern und ihrem narzisstischen Vater lebt. Ihre Geschwister sind hinterhältig, übellaunig und Geldgierig. Kein leichtes Leben für Celine, kein Wunder das sie von zu Haus fortging, und ihrer künstlerischen Berufung als Maskenbildnerin nachging.Ich fragte mich wie das alles Celines Mutter aushielt, in dieser Ehe und diesen schrecklichen Kindern ihres Mannes. Jedenfalls ist die Schwester ihres Vaters von einem andere Kaliber, sie macht sich mit Celine auf nach Europa, nach Frankreich an die Côte d’Azur um sich dort auf die Spurensuche von Odine und deren Vergangenheit zumachen, die manches Geheimnis verbirgt. Im Gepäck das in Leder gebundene Notizbuch von Odine mit ihren Rezepten und Aufzeichnungen. Celine hat dieses Kostbare Notizbuch von ihrer Mutter heimlich an Weihnachten zugesteckt bekommen. Hier erwartet einem noch so manche unerwartete und spannende Wendung, „ Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf „"Man lacht, weint und fühlt mit Ondine " Ein Kleinod dieser Roman !

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  • Ein Buch zu Verlieben!

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    zauberblume

    08. June 2017 um 20:30

    Die Autorin Camille Aubray entführt uns in ihrem neuen Roman "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten in mein absolutes Traumland. Schon das traumhafte Cover zieht mich magisch an und versetzt mich sofort in das kleine Dorf Juan-les-Pins, indem unsere Geschichte spielt.Und die Geschichte beginnt in Amerika. Hier bekommt Céline im Jahr 2013 von ihrer Mutter ein Kochbuch ihrer Großmutter Ondine als Erbstück in die Hand. Als sie das Buch aufschlägt, entdeckt sie auf der ersten Seite ein großes "P" und einen Verweis auf Picassos Sommerdomizil. Doch was hatte ihre Großmutter mit Picasso zu tun und hat sie ihn wirklich persönlich gekannt? Für Céline beginnt eine aufregende Reise in die Vergangenheit. Denn im Frühjahr 1936 hielt sich Picasso tatsächlich inkognito in Juan-les-Pins auf. Und Großmutter Ondine, deren Eltern Cafe Paradis betreiben, waren für die Verpflegung zuständig. Ondine versorgt Picasso während seines Aufenthalts mit allerlei Köstlichkeiten aus der französischen Küche. Und auch sonst ist sie von dem Künstler sehr angetan. Doch welche Verbindung bestand tatsächlich zwischen dem damals 17jährigen dunkelhaarigen Mädchen und dem großen Künstler. Céline beginnt mit der abenteuerlichen Spurensuche .....Eine Wahnsinnsbuch, ein echter Pageturner. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in dem kleinen Ort in Frankreich. Stehe mit Céline bei Gil in der Küche und bereite allerlei Köstlichkeiten zu. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich etwas ganz besonderes. Man taucht sofort ein in die Geschichte. Ich sehe Céline in Amerika. Hier hat sie in einer wirklich gefühlskalten Familie ihre Kindheit verbracht. Ihr einziger Lichtblick war ihre Mutter Julie. Und als ihr dieses ein Geheimnis anvertraut, macht sie sich auf nach Frankreich, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Angetan war ich aber von Ondines Geschichte. Ich sehe sie hart arbeiten im Cafe ihrer Eltern. Dann dieser traumhafte Sommer, indem Picasso hier in ihrem Dorf eine Zeit verbracht hat. Man kann sich Ondine so gut vorstellen, wie sie jeden Mittag mit ihrem Fahrrad zur Villa gefahren ist und dem Künstler ihre Köstlichkeiten zubereitet hat. Ich sehe sie auch erstaunt vor seinen außergewöhnlichen Bilder stehen. Doch ihr Leben war von einigen schweren Schicksalsschlägen beprägt. Diese habe mich wirklich sehr berührt. Man erfährt viel über ihr Leben und nun steht ihre Enkeltochter hier in Frankreich um den Kreis zu schließen. Ich war und bin total begeistert und habe dieses Buch von der ersten bis zu letzten Seite genossen.Ein absolutes Traumbuch - ein Lesehighlight, das mich be- und verzaubert hat. Ich habe wirklich tolle Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    miah

    06. June 2017 um 17:29

    Inhalt:Die junge Ondine arbeitet im Café ihrer Eltern. Im Sommer 1936 soll sie Monsieur Ruiz das Mittagessen vorbereiten. Es stellt sich heraus, dass es sich um Picasso handelt, der sich an die Côte d'Azur zurückgezogen hat. Ondines Neugier ist geweckt.Fast 80 Jahre später bekommt Céline von ihrer Mutter ein ganz besonderes Geschenk. Es ist das Kochbuch ihrer Großmutter, die angeblich einen echten Picasso besessen haben soll. Céline begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit.Meine Meinung:Die Geschichte von Ondine und ihrer Enkelin Céline hat mich wunderbar unterhalten. Immer wieder wechselt die Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart.In der Vergangenheit erleben wir Ondine, die für Picasso kocht und mit ihrer neugierigen, unschuldigen Art sein Interesse weckt. Es hat Spaß gemacht, mehr über die französische Küche zu lesen und zu lernen. Die Gerichte haben direkt Appetit gemacht.In der Gegenwart begleitet man Céline, die Schauspieler für ihre Filmrollen schminkt. Ihre Familie kann man nur als furchtbar bezeichnen. Ihre Mutter ist zwar eine liebenswerte Person, lässt sich aber leider nur allzu leicht von den Stiefkindern einwickeln. Die Zwillinge stammen aus der ersten Ehe ihres Mannes Arthur, der selbst ein grauenvoller Mensch ist. Céline ist die jüngste Tochter, die von den Zwillingen nie akzeptiert wurde. Sie versuchen um jeden Preis, ihr das Leben schwer zu machen. Daher ist es für Céline umso wichtiger, den Spuren ihrer Großmutter nachzugehen, von der ihre Mutter behauptet, dass sie Picasso kannte und sogar ein Bild von ihm besessen haben soll.Die Geschichte gewährt aber auch einen guten Einblick in das Leben von Picasso. Vor allem sein Verhältnis zu den Frauen steht dabei im Mittelpunkt.Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Zu Beginn ist alles recht locker und seicht, doch es kommen immer mehr Überraschungen. Zwischenzeitlich artet die Suche nach dem verschollenen Picasso fast in einem Krimi aus und auch die Vergangenheit von Ondine war nicht immer leicht. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, hat es mich dennoch gefreut. Denn genau so musste die Geschichte enden.Hin und wieder gibt es ein paar französische Wörter, die sich aber meiner Meinung nach von selbst erklären oder, falls doch nötig, erklärt werden. Sie stören den Lesefluss nicht, ganz im Gegenteil, es macht die Geschichte umso authentischer und fließender.Insgesamt bin ich sehr begeistert von diesem Buch. Die Geschichte hat mich positiv überrascht, da ich gar nicht erwartet hatte, so eine vielschichtige, interessante und zeitweise spannende Lektüre in den Händen zu halten. Das Cover ist natürlich wunderschön. Es passt einfach perfekt zur Atmosphäre der französischen Schauplätze.

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  • Genauso könnte es passiert sein ...

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    HEIDIZ

    01. June 2017 um 07:08

       Der Spanier und die Französin - eine ausgefallene Komposition aus Künstler und Köchin - hat mich neulich gefangen genommen. Camille Aubray schrieb diese Geschichte, in der ein Maler und ein Mädchen aufeinander treffen. Eine Leidenschaft entbrennt, eine Schaffenskrise muss gemeistert werden, Temperament wird lebendig.  Picasso ist international bekannt und der Köchin gelingt es, ihn mit ihrer Quiche zu verzaubern ...   Mitunter direkt poetisch geschrieben, hat mich dieser Roman exzellent und kurzweilig unterhalten. Man kann sich sehr gut in die Charaktere, die tiefgründig bildhaft und detailliert dargestellt sind, hineinversetzen und die Szenen sind detailverliebt beschrieben, ohne langatmig daherzukommen.   Man riecht förmlich die Örtlichkeiten, die Kräuter und Köstlichkeiten, von denen berichtet wird. Die Côte d'Azur wird lebendig, wenn die Autorin von Monsier Ruiz erzählt, der, aus Paris kommend, noch unbekannt für die Einheimischen, eigentlich Picasso ist, der momentan in einer Schaffenskrise steckt, aus der er zu fliehen versucht. Arrogant und hochmütig steht er seiner Köchin gegenüber, so wird er dargestellt und er entwickelt sich ... Die 17Jährige ändert ihn mit ihrer experimentell neugierigen Art.   Dann lesen wir auch von Cêline, deren Großmutter die einstige Köchin Picassos war. Sie entdeckt ein Kochbuch "Rezepte für P." ....   Einfach wundervoll !!! Absolute Empfehlung !!!   Tolle Idee und geniale Umsetzung !!!   Leseprobe: ========   So ganz beruhigte sie dieser Gedanke jedoch nicht. Abends lag sie verängstigt im Bett. Sie wollte, nein musste ihre Verbindung zu Picasso irgendwie nutzen. Aber wie? Die Ehe war die einzige Zukunft, die sich ihre Familie für sie vorstellen konnte. Picasso hingegenstimulierte zwar ihre Phantasie, einen guten Ehemann würde er allerdings nicht abgeben. ...   Man nimmt der Autorin ihre Geschichte zu 100 Prozent ab, meint, genauso wäre sie damals geschehen. Lebendig geschildert, eindringlich dargeboten und bildhaft niedergeschrieben.

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  • Ein Buch zum Verschlingen

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    hasirasi2

    27. May 2017 um 19:53

    Côte d’Azur, Frühjahr 1936: Ondine ist 17 und arbeitet im Café ihrer Eltern. Dieses ist ein Geheimtipp und so verwundert es nicht, dass Monsieur Ruiz sein Mittagessen in Zukunft von dort geliefert bekommen möchte. Hinter Ruiz versteckt sich der berühmte Maler Picasso, welcher in diesem Frühling inkognito in Juan-les-Pins lebt und arbeitet. Er wird Ondines erster Gast, für den sie allein zuständig ist.Genau wie ihre Mutter führt sie ein Notizbuch, in welchem die Rezepte der Gerichte stehen, die sie für Picasso kocht. Dieses Notizbuch erbt Céline 2013 in Amerika von ihrer Mutter Julie – Ondines Tochter. Es ist aber nicht nur ein Rezeptheft sondern gleichzeitig eine Art Tagebuch, zumindest stichpunkthaft kann Céline Ondines Zeit mit Picasso rekonstruieren. Als sie in einem Geheimversteck auch noch Julies Reiseunterlagen für Frankreich entdeckt, tritt sie kurzerhand die Reise an die Côte d’Azur und in die Vergangenheit von Ondine und Julie an ... In „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ ist der Name Programm. Neben den wundervollen Gerichten, die einem beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, bekommt man einen großartigen Einblick in Picassos Leben und die Beziehungen zu seine Frauen – letzteres hat die Autorin sehr elegant gelöst.Picasso muss ungemein charismatisch gewesen sein, selbst Ondine (sie könnte seine Enkelin sein) ist fasziniert von ihm. Sie ist noch unerfahren, fühlt sich aber durch seine Aufmerksamkeit geschmeichelt und von ihm angezogen. Sie wird (natürlich) bald auch sein Modell. Obwohl seine Bilder sie zum Teil verstören: sie findet sie anregend, erotisch und gleichzeitig brutal.Ondine blüht auf, kann sich erstmals eine Zukunft als Köchin in Paris vorstellen, aber plötzlich ist Picasso abgereist, ohne Abschied, eine Zeile, ein Wort. Trotzdem gibt die Zeit mit Picasso ihr den Anstoß, gegen den Willen der Eltern selber über ihre Zukunft bestimmen zu wollen.Céline ist ihrer Großmutter ähnlich – unabhängig, stark, oft einsam. Ihr Vater war ein jähzorniger nazistischer Mensch, der die Kinder aus seiner ersten Ehe immer vorgezogen und ihre Mutter unterdrückt und entmündigt hat. Julie kam damit klar, Céline nicht. Die Lebensgeschichten dieser 3 Generationen erzählt Camille Aubray trotzt der auch vorhandenen Dramen wunderbar leicht, sehr fesselnd, unterhaltsam und überraschend. Zwischendurch gab es zwar ein paar Situationen, die ich den Protagonisten nicht ganz abgekauft habe bzw. war mir ein kleiner Teil des Endes zu vorhersehbar, aber das filmreife Ende entschädigt für alles! Nur für welche Art Film es das passende Ende wäre, verrate ich hier natürlich nicht. 4,5 Sterne

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  • Kochen für Picasso

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    talisha

    23. May 2017 um 21:38

    Kochen für Picasso - so der Originaltitel - das durfte Ondine aus Juan-les-Pins. Sie arbeitet bei ihren Eltern im Café Paradis, und bekommt den Auftrag, dem Herrn, der sich ausserhalb des Dorfes ein Haus gemietet hat, jeweils das Essen zu liefern. So fährt sie beinahe täglich mit ihrem Velo raus. Bald merkt sie, wer dieser Monsieur Ruiz eigentlich ist und kommt mit ihm ins Gespräch... ...später switcht das Buch ins Jahr 2013 nach New York. Dort ist Céline bei ihrer Mutter Julia am Heiligabend zu Besuch. Schnell, bevor ihre älteren Halbgeschwister zurückkommen, steckt Julia Céline ein Notizbuch zu und verrät ihr von wem es ist. Neugierig geworden reist sie kurz darauf mit ihrer Tante Mathilda nach Frankreich um mehr über ihre Grossmutter zu erfahren.Ondines Erzählung beginnt 1936. Sie ist jung, offen und neugierig, als sie Picasso begegnet. Ondine, die um ihren Luc trauert, ist fasziniert und gleichzeitig aufgewühlt vom Wesen des Malers. Frauen scheint er zu benutzen, was sie entsetzlich findet, aber doch ist sie auch aufgeregt, wenn sie ihn sieht. Sie weiss was sie will und was nicht, und kämpft sich durchs Leben. Am Anfang des Buches traut man ihr trotz aller Präsenz gar nicht so viel zu, wie sie am Ende durchlebt hat. Die meisten Männer im Buch kommen nicht so gut weg wie die Frauen, die bis auf Julia sehr selbstständig sind. Das Frauenbild der besagten Männer beschränkt sich auf eine Frau, die alles für den Mann tut. Picasso ist der Eigenbrötler, der für seine Kunst lebt. Welche seiner Frauen bei ihm bleiben will, ist ihm egal. Nicht nur das Cover, auch der Inhalt gefällt. Es ist ein Roman über eine mutige Frau, gefüllt mit Rezepten, Kunst, Geheimnissen und Zeitgeschichte.  Die Autorin schreibt interessant und spannend - ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte. Denn die scheinbar feine, ruhige Geschichte fächert sich immer mehr auf und überrascht unablässig. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, was da alles aufs Neue offenbart wird. Gerne wäre ich noch länger in Juan-les-Pins geblieben - das Buch macht Lust sich im Süden Frankreichs umzusehen und es sich mit französischer Küche und Sonne gutgehen zu lassen. Dazwischen ein paar Ausflüge in Museen - ein perfekter Urlaub! Fazit: Das Buch sollte sich keiner, der Frankreich, Kunst und Küche liebt, entgehen lassen. Quatre Points et demi pour Madame Aubreys Monsieur Picasso!4.5 Punkte.

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  • Ein zehn Gänge Menue des Vergnügens

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    friederickesblog

    27. April 2017 um 14:11

    Klappentext:   Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen. Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz. Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins.   Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …   Camille Aubrays zauberhafter Roman „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.     Die Autorin:   Camille Aubray hat unter Tom Stoppard und David Hare Kreatives Schreiben an der University of London studiert. Am Humber College in Toronto war Margaret Atwood ihre Mentorin. Später unterrichtete Aubray selbst an der New York University. Die Autorin lebt in Connecticut und Südfrankreich.     Cover:   Das Cover zeigt in seinen leichten Farben ein typisches Dorf in Südfrankreich. Zusammen mit dem Klappentext, der von einem Maler und einer Köchin gewürzt mit einer großen Prise Liebe erzählt, hält man ein vielversprechendes Buch in der Hand, das die Erwartungen hochhält.     Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Die junge Ondine arbeitet als Kochgehilfin der Mutter im elterlichen Café in Juan-les-Pins. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, täglich für Picasso zu kochen und das Essen in seine gemietete Villa zu bringen. Im Laufe der Zeit sprühen kleine Funken zwischen Ondine und dem Künstler, die ein ganzes Leben andauern sollen. Während dieser Zeit wartet Ondine aber immer noch auf die Rückkehr ihres Geliebten, der zur See gefahren ist. Nachdem sie lange nichts mehr von ihm gehört hat, soll sie, um das Café finanziell zu stabilisieren, einen reichen Bäcker heiraten, was sie nicht will und nicht kann. Sie macht sich auf den Weg, das Elternhaus zu verlassen. Ihr Lebensweg hat eine große Reise mit ihr vor, die spannend und interessant ist und sie viele Jahre später zurück nach Juan-les-Pins führt, wo sie wieder als Köchin arbeitet. Viele Jahrzehnte später kommt Ondines Enkelin nach Frankreich, um auf den Spuren der Familie die Vergangenheit zu suchen und zu finden.     Meine Meinung:   Als Liebhaberin der Côte d‘Azur und der französischen Küche hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt und verwöhnt. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist bei der Enkelin, die die Familiengeheimnisse lüften möchte, gar in der „Ich“-Form geschrieben.   Die Verknüpfung mit der Zeitgeschichte und die Einbettung der Geschichte in das Leben eines bekannten Malers ist perfekt recherchiert, phänomenal und beeindruckend. Der Schreibstil ist flüssig, vielseitig und verständlich. Die Figuren sind so aufgebaut, dass man glaubt, man kenne sie persönlich, und wo nötig ließen sie mich beim Lesen in ihren Charakter hineinschlüpfen. Die Schauplätze sind so schön ausgeleuchtet, dass ich mich vor Ort fühlen konnte. Hinzu kommt, dass ich teilhaben durfte an der Entstehung der Menüs und Mahlzeiten, dass ich erfühlen konnte, mit welcher Liebe und mit welchen Kräutern und Gewürzen der Gaumen verwöhnt wird und warum die französische bzw. provenzalische Küche so beliebt ist. Und als Krönung stellte mir der Künstler mit seinem Umfeld Auszüge aus seinen Werken vor. Aus all diesen Zutaten wurde für mich schließlich ein Zehn-Gänge-Menü, das mich verwöhnte und an die schöne Côte d’Azur entführte.   Das Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und beeindruckt, und ich habe absolut nichts in meiner Bewertung zu kritisieren. Es gehört zu den Büchern, über die ich noch längere Zeit nachdenken werde.   Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung.     Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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