Camille Aubray Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

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Inhaltsangabe zu „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ von Camille Aubray

Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen.Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.

Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur. Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf .

— Arietta
Arietta

Schöne leichte Geschichte für den Sommer, unterhaltsam und trotzdem spannend.

— miah
miah

Man nimmt der Autorin ihre Geschichte zu 100 Prozent ab, meint, genauso wäre sie damals geschehen.

— HEIDIZ
HEIDIZ

Die Geschichten von 3 Generationen ist trotzt der auch vorhandenen Dramen wunderbar leicht, sehr fesselnd, unterhaltsam und überraschend.

— hasirasi2
hasirasi2

Wie Picasso und ein Rezeptbuch das Leben zweier Frauen auf den Kopf stellte - interessant und einfühlsam erzählt. Je l'aime très bien!

— talisha
talisha

Nettes Buch, dass durch das parallele Geschehen von Gegenwart und Vergangenheit eine einzigartige Spannung aufbauen kann

— sofalxx
sofalxx

Ein zehn Gänge MenuAus all diesen Zutaten wurde für mich schließlich ein Zehn-Gänge-Menü, das mich verwöhnte.

— friederickesblog
friederickesblog

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  • Eine Geschichte voller Aromen, Düfte und Genüsse an der Côte d’Azur

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    Arietta

    Arietta

    08. June 2017 um 21:51

    Inhaltsangabe: Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen.Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Es ist mein erstes Buch der Autorin Camille Aubray, und ich bin hellauf begeistert. Es war wundervoll mit ihr in das verträumte Örtchen Juan-les-Pins an der Cote d`Azur zu reisen und das „Cafe Paradies „kennenzulernen . Ihr Schreibstil ist schon fast Poetisch und von einer unglaublichen Leichtigkeit. Man konnte das Meer riechen, spürte die Sonne auf der Haut und der Wind der einem liebkosend um strich. Roch die Gewürze, die Kräuter , den Duft der Köstlichen Gerichte, konnte man riechen und schmecken, mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich nur daran denke. Ich beneidete Picasso und all die Gäste die Odine bekochte, den diese durften sie kosten. Picasso hat sie wundervoll getroffen, ein großer und berühmter Künstler 1936, auch ein ausgemachter Frauenheld, ein Mann von dem ein gewisser Charme und Charisma ausgegangen sein muss. Odine fand ich von Anfang an bezaubernd, eine junge Frau die weiß was sie will und sich nicht gerne dem Willen der Eltern beugt. Sie ist eine Künstlerin hinter dem Kochtopf und weiß mit ihren Gerichten die Menschen und Picasso zu betören, eine ZaubererIn. Kein Wunder als Odine für Picasso kochen soll, das sich beide mit der Zeit zueinander hingezogen fühlen. Es war vorhersehbar, das sie für den Künstler Modell sitzen soll. Zwischen beiden knisterte und funkte es ganz schön, sie ziehen sich gegenseitig an. Auch Picasso Freunde Henri Matisse und Couter , umschwärmen sie. Seite 39: „ Wie einsam doch ein Künstler ist, so ganz allein am Esstisch „ Sehr schön hat sie auch die beiden Zeitebenen miteinander verwebt, als wir ihre Enkelin Celine im fernen Amerika kennen lernen, wo sie mit ihrer Mutter, den beiden Stiefgeschwistern und ihrem narzisstischen Vater lebt. Ihre Geschwister sind hinterhältig, übellaunig und Geldgierig. Kein leichtes Leben für Celine, kein Wunder das sie von zu Haus fortging, und ihrer künstlerischen Berufung als Maskenbildnerin nachging.Ich fragte mich wie das alles Celines Mutter aushielt, in dieser Ehe und diesen schrecklichen Kindern ihres Mannes. Jedenfalls ist die Schwester ihres Vaters von einem andere Kaliber, sie macht sich mit Celine auf nach Europa, nach Frankreich an die Côte d’Azur um sich dort auf die Spurensuche von Odine und deren Vergangenheit zumachen, die manches Geheimnis verbirgt. Im Gepäck das in Leder gebundene Notizbuch von Odine mit ihren Rezepten und Aufzeichnungen. Celine hat dieses Kostbare Notizbuch von ihrer Mutter heimlich an Weihnachten zugesteckt bekommen. Hier erwartet einem noch so manche unerwartete und spannende Wendung, „ Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf „"Man lacht, weint und fühlt mit Ondine " Ein Kleinod dieser Roman !

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  • Ein Buch zu Verlieben!

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    zauberblume

    zauberblume

    08. June 2017 um 20:30

    Die Autorin Camille Aubray entführt uns in ihrem neuen Roman "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten in mein absolutes Traumland. Schon das traumhafte Cover zieht mich magisch an und versetzt mich sofort in das kleine Dorf Juan-les-Pins, indem unsere Geschichte spielt.Und die Geschichte beginnt in Amerika. Hier bekommt Céline im Jahr 2013 von ihrer Mutter ein Kochbuch ihrer Großmutter Ondine als Erbstück in die Hand. Als sie das Buch aufschlägt, entdeckt sie auf der ersten Seite ein großes "P" und einen Verweis auf Picassos Sommerdomizil. Doch was hatte ihre Großmutter mit Picasso zu tun und hat sie ihn wirklich persönlich gekannt? Für Céline beginnt eine aufregende Reise in die Vergangenheit. Denn im Frühjahr 1936 hielt sich Picasso tatsächlich inkognito in Juan-les-Pins auf. Und Großmutter Ondine, deren Eltern Cafe Paradis betreiben, waren für die Verpflegung zuständig. Ondine versorgt Picasso während seines Aufenthalts mit allerlei Köstlichkeiten aus der französischen Küche. Und auch sonst ist sie von dem Künstler sehr angetan. Doch welche Verbindung bestand tatsächlich zwischen dem damals 17jährigen dunkelhaarigen Mädchen und dem großen Künstler. Céline beginnt mit der abenteuerlichen Spurensuche .....Eine Wahnsinnsbuch, ein echter Pageturner. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in dem kleinen Ort in Frankreich. Stehe mit Céline bei Gil in der Küche und bereite allerlei Köstlichkeiten zu. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich etwas ganz besonderes. Man taucht sofort ein in die Geschichte. Ich sehe Céline in Amerika. Hier hat sie in einer wirklich gefühlskalten Familie ihre Kindheit verbracht. Ihr einziger Lichtblick war ihre Mutter Julie. Und als ihr dieses ein Geheimnis anvertraut, macht sie sich auf nach Frankreich, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Angetan war ich aber von Ondines Geschichte. Ich sehe sie hart arbeiten im Cafe ihrer Eltern. Dann dieser traumhafte Sommer, indem Picasso hier in ihrem Dorf eine Zeit verbracht hat. Man kann sich Ondine so gut vorstellen, wie sie jeden Mittag mit ihrem Fahrrad zur Villa gefahren ist und dem Künstler ihre Köstlichkeiten zubereitet hat. Ich sehe sie auch erstaunt vor seinen außergewöhnlichen Bilder stehen. Doch ihr Leben war von einigen schweren Schicksalsschlägen beprägt. Diese habe mich wirklich sehr berührt. Man erfährt viel über ihr Leben und nun steht ihre Enkeltochter hier in Frankreich um den Kreis zu schließen. Ich war und bin total begeistert und habe dieses Buch von der ersten bis zu letzten Seite genossen.Ein absolutes Traumbuch - ein Lesehighlight, das mich be- und verzaubert hat. Ich habe wirklich tolle Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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  • Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    miah

    miah

    06. June 2017 um 17:29

    Inhalt:Die junge Ondine arbeitet im Café ihrer Eltern. Im Sommer 1936 soll sie Monsieur Ruiz das Mittagessen vorbereiten. Es stellt sich heraus, dass es sich um Picasso handelt, der sich an die Côte d'Azur zurückgezogen hat. Ondines Neugier ist geweckt.Fast 80 Jahre später bekommt Céline von ihrer Mutter ein ganz besonderes Geschenk. Es ist das Kochbuch ihrer Großmutter, die angeblich einen echten Picasso besessen haben soll. Céline begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit.Meine Meinung:Die Geschichte von Ondine und ihrer Enkelin Céline hat mich wunderbar unterhalten. Immer wieder wechselt die Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart.In der Vergangenheit erleben wir Ondine, die für Picasso kocht und mit ihrer neugierigen, unschuldigen Art sein Interesse weckt. Es hat Spaß gemacht, mehr über die französische Küche zu lesen und zu lernen. Die Gerichte haben direkt Appetit gemacht.In der Gegenwart begleitet man Céline, die Schauspieler für ihre Filmrollen schminkt. Ihre Familie kann man nur als furchtbar bezeichnen. Ihre Mutter ist zwar eine liebenswerte Person, lässt sich aber leider nur allzu leicht von den Stiefkindern einwickeln. Die Zwillinge stammen aus der ersten Ehe ihres Mannes Arthur, der selbst ein grauenvoller Mensch ist. Céline ist die jüngste Tochter, die von den Zwillingen nie akzeptiert wurde. Sie versuchen um jeden Preis, ihr das Leben schwer zu machen. Daher ist es für Céline umso wichtiger, den Spuren ihrer Großmutter nachzugehen, von der ihre Mutter behauptet, dass sie Picasso kannte und sogar ein Bild von ihm besessen haben soll.Die Geschichte gewährt aber auch einen guten Einblick in das Leben von Picasso. Vor allem sein Verhältnis zu den Frauen steht dabei im Mittelpunkt.Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Zu Beginn ist alles recht locker und seicht, doch es kommen immer mehr Überraschungen. Zwischenzeitlich artet die Suche nach dem verschollenen Picasso fast in einem Krimi aus und auch die Vergangenheit von Ondine war nicht immer leicht. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, hat es mich dennoch gefreut. Denn genau so musste die Geschichte enden.Hin und wieder gibt es ein paar französische Wörter, die sich aber meiner Meinung nach von selbst erklären oder, falls doch nötig, erklärt werden. Sie stören den Lesefluss nicht, ganz im Gegenteil, es macht die Geschichte umso authentischer und fließender.Insgesamt bin ich sehr begeistert von diesem Buch. Die Geschichte hat mich positiv überrascht, da ich gar nicht erwartet hatte, so eine vielschichtige, interessante und zeitweise spannende Lektüre in den Händen zu halten. Das Cover ist natürlich wunderschön. Es passt einfach perfekt zur Atmosphäre der französischen Schauplätze.

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  • Genauso könnte es passiert sein ...

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    01. June 2017 um 07:08

       Der Spanier und die Französin - eine ausgefallene Komposition aus Künstler und Köchin - hat mich neulich gefangen genommen. Camille Aubray schrieb diese Geschichte, in der ein Maler und ein Mädchen aufeinander treffen. Eine Leidenschaft entbrennt, eine Schaffenskrise muss gemeistert werden, Temperament wird lebendig.  Picasso ist international bekannt und der Köchin gelingt es, ihn mit ihrer Quiche zu verzaubern ...   Mitunter direkt poetisch geschrieben, hat mich dieser Roman exzellent und kurzweilig unterhalten. Man kann sich sehr gut in die Charaktere, die tiefgründig bildhaft und detailliert dargestellt sind, hineinversetzen und die Szenen sind detailverliebt beschrieben, ohne langatmig daherzukommen.   Man riecht förmlich die Örtlichkeiten, die Kräuter und Köstlichkeiten, von denen berichtet wird. Die Côte d'Azur wird lebendig, wenn die Autorin von Monsier Ruiz erzählt, der, aus Paris kommend, noch unbekannt für die Einheimischen, eigentlich Picasso ist, der momentan in einer Schaffenskrise steckt, aus der er zu fliehen versucht. Arrogant und hochmütig steht er seiner Köchin gegenüber, so wird er dargestellt und er entwickelt sich ... Die 17Jährige ändert ihn mit ihrer experimentell neugierigen Art.   Dann lesen wir auch von Cêline, deren Großmutter die einstige Köchin Picassos war. Sie entdeckt ein Kochbuch "Rezepte für P." ....   Einfach wundervoll !!! Absolute Empfehlung !!!   Tolle Idee und geniale Umsetzung !!!   Leseprobe: ========   So ganz beruhigte sie dieser Gedanke jedoch nicht. Abends lag sie verängstigt im Bett. Sie wollte, nein musste ihre Verbindung zu Picasso irgendwie nutzen. Aber wie? Die Ehe war die einzige Zukunft, die sich ihre Familie für sie vorstellen konnte. Picasso hingegenstimulierte zwar ihre Phantasie, einen guten Ehemann würde er allerdings nicht abgeben. ...   Man nimmt der Autorin ihre Geschichte zu 100 Prozent ab, meint, genauso wäre sie damals geschehen. Lebendig geschildert, eindringlich dargeboten und bildhaft niedergeschrieben.

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  • Ein Buch zum Verschlingen

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    hasirasi2

    hasirasi2

    27. May 2017 um 19:53

    Côte d’Azur, Frühjahr 1936: Ondine ist 17 und arbeitet im Café ihrer Eltern. Dieses ist ein Geheimtipp und so verwundert es nicht, dass Monsieur Ruiz sein Mittagessen in Zukunft von dort geliefert bekommen möchte. Hinter Ruiz versteckt sich der berühmte Maler Picasso, welcher in diesem Frühling inkognito in Juan-les-Pins lebt und arbeitet. Er wird Ondines erster Gast, für den sie allein zuständig ist.Genau wie ihre Mutter führt sie ein Notizbuch, in welchem die Rezepte der Gerichte stehen, die sie für Picasso kocht. Dieses Notizbuch erbt Céline 2013 in Amerika von ihrer Mutter Julie – Ondines Tochter. Es ist aber nicht nur ein Rezeptheft sondern gleichzeitig eine Art Tagebuch, zumindest stichpunkthaft kann Céline Ondines Zeit mit Picasso rekonstruieren. Als sie in einem Geheimversteck auch noch Julies Reiseunterlagen für Frankreich entdeckt, tritt sie kurzerhand die Reise an die Côte d’Azur und in die Vergangenheit von Ondine und Julie an ... In „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ ist der Name Programm. Neben den wundervollen Gerichten, die einem beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, bekommt man einen großartigen Einblick in Picassos Leben und die Beziehungen zu seine Frauen – letzteres hat die Autorin sehr elegant gelöst.Picasso muss ungemein charismatisch gewesen sein, selbst Ondine (sie könnte seine Enkelin sein) ist fasziniert von ihm. Sie ist noch unerfahren, fühlt sich aber durch seine Aufmerksamkeit geschmeichelt und von ihm angezogen. Sie wird (natürlich) bald auch sein Modell. Obwohl seine Bilder sie zum Teil verstören: sie findet sie anregend, erotisch und gleichzeitig brutal.Ondine blüht auf, kann sich erstmals eine Zukunft als Köchin in Paris vorstellen, aber plötzlich ist Picasso abgereist, ohne Abschied, eine Zeile, ein Wort. Trotzdem gibt die Zeit mit Picasso ihr den Anstoß, gegen den Willen der Eltern selber über ihre Zukunft bestimmen zu wollen.Céline ist ihrer Großmutter ähnlich – unabhängig, stark, oft einsam. Ihr Vater war ein jähzorniger nazistischer Mensch, der die Kinder aus seiner ersten Ehe immer vorgezogen und ihre Mutter unterdrückt und entmündigt hat. Julie kam damit klar, Céline nicht. Die Lebensgeschichten dieser 3 Generationen erzählt Camille Aubray trotzt der auch vorhandenen Dramen wunderbar leicht, sehr fesselnd, unterhaltsam und überraschend. Zwischendurch gab es zwar ein paar Situationen, die ich den Protagonisten nicht ganz abgekauft habe bzw. war mir ein kleiner Teil des Endes zu vorhersehbar, aber das filmreife Ende entschädigt für alles! Nur für welche Art Film es das passende Ende wäre, verrate ich hier natürlich nicht. 4,5 Sterne

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  • Kochen für Picasso

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    talisha

    talisha

    23. May 2017 um 21:38

    Kochen für Picasso - so der Originaltitel - das durfte Ondine aus Juan-les-Pins. Sie arbeitet bei ihren Eltern im Café Paradis, und bekommt den Auftrag, dem Herrn, der sich ausserhalb des Dorfes ein Haus gemietet hat, jeweils das Essen zu liefern. So fährt sie beinahe täglich mit ihrem Velo raus. Bald merkt sie, wer dieser Monsieur Ruiz eigentlich ist und kommt mit ihm ins Gespräch... ...später switcht das Buch ins Jahr 2013 nach New York. Dort ist Céline bei ihrer Mutter Julia am Heiligabend zu Besuch. Schnell, bevor ihre älteren Halbgeschwister zurückkommen, steckt Julia Céline ein Notizbuch zu und verrät ihr von wem es ist. Neugierig geworden reist sie kurz darauf mit ihrer Tante Mathilda nach Frankreich um mehr über ihre Grossmutter zu erfahren.Ondines Erzählung beginnt 1936. Sie ist jung, offen und neugierig, als sie Picasso begegnet. Ondine, die um ihren Luc trauert, ist fasziniert und gleichzeitig aufgewühlt vom Wesen des Malers. Frauen scheint er zu benutzen, was sie entsetzlich findet, aber doch ist sie auch aufgeregt, wenn sie ihn sieht. Sie weiss was sie will und was nicht, und kämpft sich durchs Leben. Am Anfang des Buches traut man ihr trotz aller Präsenz gar nicht so viel zu, wie sie am Ende durchlebt hat. Die meisten Männer im Buch kommen nicht so gut weg wie die Frauen, die bis auf Julia sehr selbstständig sind. Das Frauenbild der besagten Männer beschränkt sich auf eine Frau, die alles für den Mann tut. Picasso ist der Eigenbrötler, der für seine Kunst lebt. Welche seiner Frauen bei ihm bleiben will, ist ihm egal. Nicht nur das Cover, auch der Inhalt gefällt. Es ist ein Roman über eine mutige Frau, gefüllt mit Rezepten, Kunst, Geheimnissen und Zeitgeschichte.  Die Autorin schreibt interessant und spannend - ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte. Denn die scheinbar feine, ruhige Geschichte fächert sich immer mehr auf und überrascht unablässig. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, was da alles aufs Neue offenbart wird. Gerne wäre ich noch länger in Juan-les-Pins geblieben - das Buch macht Lust sich im Süden Frankreichs umzusehen und es sich mit französischer Küche und Sonne gutgehen zu lassen. Dazwischen ein paar Ausflüge in Museen - ein perfekter Urlaub! Fazit: Das Buch sollte sich keiner, der Frankreich, Kunst und Küche liebt, entgehen lassen. Quatre Points et demi pour Madame Aubreys Monsieur Picasso!4.5 Punkte.

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  • Ein zehn Gänge Menue des Vergnügens

    Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten
    friederickesblog

    friederickesblog

    27. April 2017 um 14:11

    Klappentext:   Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen. Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz. Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins.   Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …   Camille Aubrays zauberhafter Roman „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.     Die Autorin:   Camille Aubray hat unter Tom Stoppard und David Hare Kreatives Schreiben an der University of London studiert. Am Humber College in Toronto war Margaret Atwood ihre Mentorin. Später unterrichtete Aubray selbst an der New York University. Die Autorin lebt in Connecticut und Südfrankreich.     Cover:   Das Cover zeigt in seinen leichten Farben ein typisches Dorf in Südfrankreich. Zusammen mit dem Klappentext, der von einem Maler und einer Köchin gewürzt mit einer großen Prise Liebe erzählt, hält man ein vielversprechendes Buch in der Hand, das die Erwartungen hochhält.     Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Die junge Ondine arbeitet als Kochgehilfin der Mutter im elterlichen Café in Juan-les-Pins. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, täglich für Picasso zu kochen und das Essen in seine gemietete Villa zu bringen. Im Laufe der Zeit sprühen kleine Funken zwischen Ondine und dem Künstler, die ein ganzes Leben andauern sollen. Während dieser Zeit wartet Ondine aber immer noch auf die Rückkehr ihres Geliebten, der zur See gefahren ist. Nachdem sie lange nichts mehr von ihm gehört hat, soll sie, um das Café finanziell zu stabilisieren, einen reichen Bäcker heiraten, was sie nicht will und nicht kann. Sie macht sich auf den Weg, das Elternhaus zu verlassen. Ihr Lebensweg hat eine große Reise mit ihr vor, die spannend und interessant ist und sie viele Jahre später zurück nach Juan-les-Pins führt, wo sie wieder als Köchin arbeitet. Viele Jahrzehnte später kommt Ondines Enkelin nach Frankreich, um auf den Spuren der Familie die Vergangenheit zu suchen und zu finden.     Meine Meinung:   Als Liebhaberin der Côte d‘Azur und der französischen Küche hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt und verwöhnt. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist bei der Enkelin, die die Familiengeheimnisse lüften möchte, gar in der „Ich“-Form geschrieben.   Die Verknüpfung mit der Zeitgeschichte und die Einbettung der Geschichte in das Leben eines bekannten Malers ist perfekt recherchiert, phänomenal und beeindruckend. Der Schreibstil ist flüssig, vielseitig und verständlich. Die Figuren sind so aufgebaut, dass man glaubt, man kenne sie persönlich, und wo nötig ließen sie mich beim Lesen in ihren Charakter hineinschlüpfen. Die Schauplätze sind so schön ausgeleuchtet, dass ich mich vor Ort fühlen konnte. Hinzu kommt, dass ich teilhaben durfte an der Entstehung der Menüs und Mahlzeiten, dass ich erfühlen konnte, mit welcher Liebe und mit welchen Kräutern und Gewürzen der Gaumen verwöhnt wird und warum die französische bzw. provenzalische Küche so beliebt ist. Und als Krönung stellte mir der Künstler mit seinem Umfeld Auszüge aus seinen Werken vor. Aus all diesen Zutaten wurde für mich schließlich ein Zehn-Gänge-Menü, das mich verwöhnte und an die schöne Côte d’Azur entführte.   Das Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und beeindruckt, und ich habe absolut nichts in meiner Bewertung zu kritisieren. Es gehört zu den Büchern, über die ich noch längere Zeit nachdenken werde.   Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung.     Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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  • Plauderecke zum FISCHER Leseclub 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Willkommen im FISCHER Leseclub! Nach dem fulminanten Start 2016 geht der FISCHER Leseclub 2017 in die zweite Runde! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder durch ein spannendes Jahr mit vielen tollen Aktionen aus den S. FISCHER Verlagen begleiten möchtet! Der FISCHER Leseclub bietet euch einen gemütlichen Platz, um gemeinsam Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und neue Bücher zu entdecken!Alle Infos zum FISCHER Leseclub findet ihr hier.Mitglied werden ist ganz einfach und bringt euch viele großartige Vorteile!Da gibt es zum einen das Buch des Monats. Jeden Monat stellen wir eine ganz besondere Neuerscheinung aus den S. FISCHER Verlagen vor, die ihr mit anderen begeisterten Lesern entdecken könnt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über viele verschiedene Community-Aktionen und Leserunden im FISCHER Leseclub, bei denen ihr neue Abzeichen für eure Abzeichenwand sammeln könnt.Und diese Abzeichen sehen nicht nur besonders großartig aus, mit etwas Glück verhelfen sie euch auch im Laufe des Jahres zu ganz besonderen Gewinnen! Sammeln und mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!In unserer Plauderecke könnt ihr euch mit anderen Mitgliedern des FISCHER Leseclubs austauschen, Fragen stellen oder einfach nur in gemütlicher Runde plaudern. Wir wünschen euch ganz viel Spaß im FISCHER Leseclub!Ein kleiner Hinweis: Für die Rezensions-Abzeichen gelten Bücher, die 2017 erschienen sind und aus folgenden Verlagen stammen:S. FISCHERFISCHER TaschenbuchFISCHER TORFISCHER KrügerFISCHER ScherzFISCHER FJBFISCHER KJBFISCHER Kinder- und Jugendbuch-VerlagFISCHER SauerländerFISCHER Duden KinderbuchFISCHER Meyers KinderbuchIhr erkennt die Bücher auch am entsprechenden FISCHER Leseclub Baumler auf der Buchseite.

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