Camille Noe Pagan Pfingstrosen im September

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Inhaltsangabe zu „Pfingstrosen im September“ von Camille Noe Pagan

Die Kraft der Erinnerungen und der Mut zu verzeihen Seit der Schulzeit steht Marissa Rogers im Schatten ihrer besten Freundin, der charismatischen Balletttänzerin Julia Ferrar. Doch trotz ihrer Schüchternheit hat die intelligente junge Frau als Redakteurin eines New Yorker Hochglanzmagazins Karriere gemacht. Als Julia bei einem Unfall das Gedächtnis verliert, ändert sich das Leben der beiden Freundinnen mit einem Schlag. Gemeinsam kämpfen sie um ihre Erinnerungen und werden dabei mit einer vergessen geglaubten Geschichte konfrontiert: Einst gab eine der Frauen um ihrer Freundschaft willen ihre große Liebe auf …

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    Pfingstrosen im September
    buechermaus25

    buechermaus25

    05. November 2014 um 13:54

    Das Buch „Pfingstrosen im September“ von Camille Noe Pagan es  hat ein sehr schönes Cover. Es ist schwarz-weiß. Nur die Pfingstrose und die Schrift von dem Titel sind Rosa gefärbt bzw. geschrieben. Fangen wir aber erst mal mit den verschiedenen Charakteren an: Marissa Rogers ist eine Journalistin für eine Diät Zeitung. Sie ist mollig, dennoch charmant auf ihrer Art und Weise. Sie ist mit Dave zusammen. Dave ist ein Anwalt und liebt Marissa über alles. Selbst seine Familie nimmt  Sie als Tochter auf. Julia ist die beste Freundin von Marissa. Sie ist eine berühmte Balletttänzerin. Bis zu diesen einen Tag. Nathan ist ein guter Freund von Julia. Er hilft ihr, durch die Schwere Zeit. Ashley ist die Assistentin von Marissa. Sarah und Marcus sind verheiratet. Dessen Kind heißt Ella und ist bezaubernd schön. Susan ist die Mutter von Marissa und Phil der Stiefvater. In diesem Buch geht es um ein bestimmtes Thema: „ Hirnverletzung“. Was tun, wenn sich ein Mensch, der dir sehr nahe ist, auf einmal einen Unfall hat und sich an nichts mehr erinnern kann. Umso was geht es auch bei Marissa und Julia. Die beiden sind beste Freundinnen, doch nach dem Unfall müssen wieder zu einander finden. Die Schreibweise ist recht flüssig, sehr interessant und auch leicht verständlich. Frau Pagan nimmt das Thema sehr ernst. Am Ende der Geschichte, sind Informationsquellen zu diesem man sehr viel Informationen bekommt. Ich finde, die Geschichte sehr gut. Vor allem wie Frau Pagan, die Geschichte geschrieben hat. Sie hat alles sehr gut beschrieben. Vor allem Julia, wie es in ihr vorgeht. Und auch wie sie sich anstrengt, um alles richtig zu machen.  Genauso geht es aber auch Marissa, wie es ihr geht. Und wie sie mit den verschiedenen Situationen umgeht. Mein Fazit: Dieses Buch ist eine sehr informative Geschichte. Die über verschiedene Arten von Hirnverletzungen geht. Meiner Meinung nach, sollte man „Pfingstrosen im September“, unbedingt lesen.

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  • Guter Roman mit unpassenden Titel

    Pfingstrosen im September
    lesenlebenundmehr

    lesenlebenundmehr

    08. January 2014 um 13:12

    Ich muss vorweg nehmen, dass mir der Roman sehr gefallen hat. Die Autorin hat einen wundervollen Erzählstil, der es einem leicht macht sich in der Geschichte zu verlieren. Man taucht in den Roman ein und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Pagán schreibt auf sehr einfühlsame Weise, wie eine starke Kopfverletzung, und die damit verbundenen Erinnerungslücken und Verhaltensänderungen, die Freundschaft zweier Frauen auf die Probe stellt. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Klappentext dem Inhalt nicht wirklich gerecht wird. In diesem Roman geht es um viel mehr, als Freundschaft, das Vergessen, die Vergangenheit und aufgegebene Träume. Dieser Roman blickt zwar zwischendurch immer wieder in die Vergangenheit, ist jedoch mehr auf die Zukunft ausgerichtet. Der Roman erzählt viel mehr vom wahren Leben und den Zielen, die in Vergessenheit geraten sind. Der Klappentext gibt mehr oder minder nur den Inhalt der ersten fünfzig Seiten wieder. Den wahren Inhalt entdeckt man beim Lesen und wird dabei immer wieder positiv überrascht. In diesem Roman spielt Freundschaft zwar die zentrale Rolle, aber die nimmt nur einen kleinen Teil der Geschichte ein.  Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marissa Rogers, erfolgreiche Redakteurin eines Diätmagazins in New York, die schon immer Minderwertigkeitskomplexe hatte. Deshalb wundert sie sich bis heute selbst über ihre Freundschaft mit Julia, die schon immer selbstbewusst war und von allen Menschen sofort geliebt wurde. Marissa wird Zeugin, als Julia mit einem Taxi zusammen stößt und dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erleidet. Nicht ist von diesem Moment mehr, so wie es erscheint. Julia leidet fortan unter Gedächtnisverlust und Verhaltensänderungen und wird von ihren Eltern zur Genesung mit nach Michigan genommen. Als Marissa beim Ausräumen von Julias Apartment entdeckt, dass diese E-Mailkontakt mit Nathan (Marissas große Liebe in Collegetagen, den sie für die Freundschaft zu Julia aufgegeben hatte) hat, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt. Insbesondere, da Julia fortan versucht Marissa und Nathan wieder zusammenzubringen, obwohl Marissa bereits seit langem eine Beziehung zu einem anderen Mann führt.  Die Dreiecksgeschichte rund um Marissa, Julia und Nathan und Julias Verhaltensänderungen werden zwar immer wieder in die Geschichte mit eingeflochten, spielen aber in meinen Augen nur die Hälfte des Inhalts wieder. Der Rest nimmt die Unzufriedenheit Marissas mit sich selbst und ihrem Umfeld ein. Marissa ist schon seit langem unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben. In den kommenden Monaten nach Julias Unfall muss sie entdecken, dass in ihr mehr steckt, als sie je zu träumen gewagt hätte. Sie muss herausfinden, was sie vom Leben möchte und sich zwischen ihrer alten und neue Liebe entscheiden. Sie muss erkennen, dass in ihr mehr steckt, als bloß das Anhängsels Julias. Der Autorin ist es gelungen eine Art "Chick Lit" auf hohem Niveau zu schreiben. Beim Lesen des Klappentext dachte ich zunächst, dass allem voran in diesem Roman um Freundschaft geht, wurde dann aber beim Lesen des Romans positiv überrascht, dass es um vielmehr geht. Es werden wundervoll Intrigen gesponnen, alte Wunden aufgerissen, Freundschaften gepflegt und Zukunftspläne geschmiedet. Der Roman ist in sich wundervoll abgerundet und verläuft relativ gradlinig mit der passenden Anzahl an Spannungsspitzen, was es einem leicht macht diesen Roman zu lieben und ganz in die Geschichte einzutauchen. Ich für meinen Teil konnte mich sehr mit Marissa identifizieren und habe mit ihr gefühlt. Wie es sich für einen Frauenroman gehört hält auch dieser Roman die gehörige Portion an "Zicken" bereit, gegen die man direkt eine Abneigung entwickelt und man sich gemeinerweise freut, wenn bei ihnen nicht alles so läuft wie erhofft. Einzig den Titel muss ich bemängeln (bzw. das Cover dazu): Pfingstrosen haben mit dem Inhalt relativ wenig zu tun. Zwar hat Julia Pfingstrosen in der Hand, als sie mit dem Taxi zusammentrifft. Diese sind jedoch weiß. Der Originaltitel "The Art of Forgetting" wirkt da ungemein passender. Denn es geht in diesem Roman ums Vergessen, sei es nun bewusst oder unbewusst. Dieser Roman ist definitiv wunderschön und auch auf jeden Fall auch unbedingt lesenswert. Allerdings war fehlte mir ein kleines Quäntchen, den es zu einem ausgezeichneten Roman machen würde. Ich kann nicht einmal sagen, warum. Dieser Roman bekommt von mir daher starke 4 Punkte.

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  • tolles Buch über eine Freundschaft die viel aushalten muss

    Pfingstrosen im September
    Binchen84

    Binchen84

    11. November 2013 um 09:56

    Inhalt: Die Kraft der Erinnerungen und der Mut zu verzeihen. Seit der Schulzeit steht Marissa Rogers im Schatten ihrer besten Freundin, der charismatischen Balletttänzerin Julia Ferrar. Doch trotz ihrer Schüchternheit hat die intelligente junge Frau als Redakteurin eines New Yorker Hochglanzmagazins Karriere gemacht. Als Julia bei einem Unfall das Gedächtnis verliert, ändert sich das Leben der beiden Freundinnen mit einem Schlag. Gemeinsam kämpfen sie um ihre Erinnerungen und werden dabei mit einer vergessen geglaubten Geschichte konfrontiert: Einst gab eine der Frauen um ihrer Freundschaft willen ihre große Liebe auf … Meine Meinung: Der Schreibstil von Camille Noe Pagan ist sehr schön und flüssig und das Buch lässt sich sehr zügig lesen. Ich hatte es innerhalb eines Tages durch. Die Geschichte ist sehr interessant gestaltet da man in der Gegenwart liest und zwischendurch wieder ein Rückblick in die Schulzeit erhält. Auch die verschiedenen Umgehensweisen mit ihrem Unfall und dessen Folgen sind sehr gut geschrieben und man fühlt mit den Protagonisten  mit und bekommt auch ab und an eine leichte Gänsehaut. Das zentrale Thema der Hirnverletzung nach dem Unfall ist von ihr super recherchiert und aufbereitet, sodass es für jeden Leser verständlich ist, was die Folgen sein können.  Die Höhen und Tiefen die Julia und Marissa durchmachen könnten dem wahren Leben entnommen sein.  Das Cover zeigt einen Strauß Pfingstrosen auf einer Bank liegen und man erfährt gleich am Anfang was es damit auf sich hat. Ein tolles Buch über eine Freundschaft die viel aushalten muss und das ich jedem ans Herz legen kann. www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Schöne Geschichte!

    Pfingstrosen im September
    katiikeen

    katiikeen

    29. September 2013 um 22:44

    Die Geschichte handelt von den besten Freundinnen Marissa und Julia. Als sie sich eines Tages treffen wollen, wird Julia von einem Auto angefahren. - Marissa muss alles mit ansehen. Julia erleidet eine schreckliche Hirnverletzung, verliert ihr Gedächtnis und ist einfach nicht mehr sie selbst. Sie redet anders, ihr Geschmack hat sich völlig verändert und sie verhält sich nicht mehr so wie früher. Damals hat Julia Marissa gezwungen, mit ihrem Freund Schluss zu machen, weil sie ebenfalls in ihn verliebt war. Nach dem Unfall scheint sie dieses Ereignis wiedergutmachen zu wollen und setzt dabei Marissas Beziehung zu ihrem derzeitigen Freund Dave aufs Spiel. Marissa und Julia entfernen sich ein wenig voneinander und Marissa macht deswegen eine ziemliche Wandlung durch. Ob positiv oder negativ und ob Julia wieder die Alte wird, das müsst ihr wohl selbst herausfinden! Bei diesem Buch geht es ziemlich schnell in die Vollen. Als der Unfall geschieht, hatte ich noch gar nicht damit gerechnet, war also ziemlich überrascht und das hat mir gut gefallen. Marissa ist eine tolle Person. Sie lässt sich nicht unterkriegen und ihre Denkweise, zu allem was so passiert, gefallt mir. Dagegen hat mir Julia nicht so sehr gefallen. Obwohl man eigentlich Mitleid mit ihr haben sollte, ging sie mir einfach nur auf die Nerven. Zumindest die meiste Zeit. Das Ende ist meiner Meinung nach nicht vorhersehbar und gerade deshalb umso besser gelungen. Ich habe mit einer Schnulze gerechnet und eine wundervolle Geschichte über Freundschaft bekommen, was mich sehr zufrieden macht.

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  • Vergessen und verzeihen: Was hält eine Freundschaft aus?

    Pfingstrosen im September
    Buchsuechtige

    Buchsuechtige

    24. July 2013 um 20:08

    °°° Inhalt °°° Seit der Schulzeit steht Marissa Rogers im Schatten ihrer besten Freundin, der charismatischen Balletttänzerin Julia Ferrar. Doch trotz ihrer Schüchternheit hat die intelligente junge Frau als Redakteurin in New York Karriere gemacht. Als Julia bei einem Unfall das Gedächtnis verliert, ändert sich das Leben der beiden Freundinnen mit einem Schlag. Gemeinsam kämpfen sie um ihre Erinnerungen und werden dabei mit einer vergessen geglaubten Geschichte konfrontiert: Einst gab eine der Frauen um ihrer Freundschaft willen ihre große Liebe auf … °°° Meine Meinung °°° Der erste Blick, nachdem ich das Cover ausführlich begutachtet habe, landet bei mir sofort im Impressum, um den Originaltitel zu erfahren. Und ich muss sagen, auch wenn mir der deutsche Titel wirklich äußert gut gefällt, dass The Art of Forgetting einfach perfekt passt und das auf so vielschichtige Art und Weise. Es beschreibt das ganze Buch in nur vier Worten. Doch schlagen wir den Buchdeckel noch einmal zu und beginnen von vorn... Das Cover von Pfingstrosen im September lenkt den Fokus des Lesers ganz klar auf die pink farbenen Blumen , während alles andere geradezu ins Graue abdriftet. Mein erster Gedanke hierzu war, dass die Pfingstrosen nahezu von der Umgebung ablenken sollen. Nachdem ich das Buch aber gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass die Farblosigkeit im Hintergrund für das Vergessen steht und das in zweierlei Hinsicht. Darauf gehe ich später noch ein. Marissa Rogers erzählt die Geschichte um ihre Freundschaft zu Julia Ferrar. Die beiden Frauen verbindet eine sehr enge Freundschaft, welche durch einen Unfall Julias auf die Probe gestellt wird. Während Marissa eher eine zurückhaltende und teilweise sogar unsichere Figur zu sein scheint, ist Julia das ganze Gegenteil. Ihr merkt man an, dass sie das Leben in vollen Zügen genießt und keine Chance ungenutzt lässt, ihrer Umwelt dies zu zeigen. Marissa hingegen ist der ruhigere Typ Mensch und wird von Julias Enthusiasmus geradezu überrollt. Doch obwohl beide Frauen so unterschiedlich sind, pflegen sie eine enge und sehr vertraute Freundschaft, die seit Jahren andauert und nicht zu erschüttern ist. So glaubt man! Denn mit dem Unfall werden scheinbar vergessene, aber nicht verziehene Dinge aus der Vergangenheit an die Oberfläche gespült... Nach dem Zusammenstoß mit einem Taxi erleidet Julia eine so starke Kopfverletzung, das ihre Erinnerungen durcheinander geraten. Ihre Empfindungen und Reaktionen sind hochemotional und ihr Umfeld muss lernen, sich mit der neuen Julia zu arrangieren. Verhält sie sich doch oft anders, als man es erwarten würde und stellt ihre Familie und Freunde damit vor eine echte Herausforderung. Urplötzlich wird Marissa zum Beispiel damit konfrontiert, dass Julia Kontakt zu Nathan aufgenommen hat. Nathan war vor über 10 Jahren ein enger Freund Marissas und ihre große Jugendliebe. Der Schock, dass Kontakt zwischen Julia und ihm besteht, sitzt tief. Schließlich war es Julia, die damals verlangte, dass Marissa sich von Nathan trennt, damit sie ihre Freundin ganz für sich hat. Die Vergangenheit holt die beiden Frauen ein, wenn doch auf unterschiedliche Art und Weise. Beide müssen sich mit der Vergangenheit beschäftigen und Wunden aufreißen, die vielleicht nie ganz verheilt sind. In diesem Zusammenhang wirft das Buch viele bedeutende und wichtige Fragen auf: Was hält eine Freundschaft aus? Was kann man verzeihen und eventuell sogar vergessen? Inwieweit muss ich meine Wünsche zurückstellen, um Andere glücklich zu machen? Kann ich mir selber verzeihen? Und im Hinblick auf Pfingstrosen im September: Wird Marissa ihrer Freundin Julia verzeihen können, dass sie ihr Nathan "genommen" hat bzw. sie ihn sich hat "nehmen lassen"? Marissa muss sich nicht nur mit diesen Fragen auseinandersetzen, sondern auch mit der Tatsache, dass ihre ganze aktuelle Situation auf dem Prüfstand steht. Schließlich ist sie glücklich vergeben und führt ein angenehmes Leben. Und damit zur finalen Schlüsselfrage: Wie wird Marissa sich entscheiden - in Bezug auf Julia und auch Nathan? Betonen möchte ich ganz besonders, dass die Autorin den Aspekt der Kopfverletzung sehr gut darstellt und auch mit ausführlichen, aber keinesfalls komplizierten Erklärungen dem Leser verständlich macht, wie die Folgen einer solchen Verletzung verstanden werden müssen. °°° Fazit & Bewertung °°° Zwei Frauen stellen sich dem Vergessen und Verzeihen: Die Eine, weil sie durch einen Unfall dazu gezwungen wird; die Andere, weil die Vergangenheit sie einzuholen scheint. Camille Noe Pagán hat zwei berührende und emotionsgeladene Themen in einem Buch vereint. Sie wirft mit Pfingstrosen im September elementare Fragen auf, die sich jeder Mensch stellen kann und sollte. Das Verzeihen und Vergessen spielt im Leben eine zentrale Rolle und mit diesem Titel macht das Nachdenken darüber besonders Spaß! Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Lesezeichen bzw. Sterne. Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog "Buchsüchtige": buchsuechtige.blogspot.de

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  • "Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken." - Mahatma Gandhi

    Pfingstrosen im September
    Traeumeline

    Traeumeline

    27. May 2013 um 19:59

    Natürlich hat der Titel und das Cover dazu bewegt, es auf meine Wunschliste zu packen. Glücklicherweise habe ich es geschenkt bekommen und es daraufhin gelesen. Was soll ich sagen, das Buch hat mich mehr bewegt, als ich zu glauben vermachen konnte. Es geht um zwei beste Freundinnen. Marissa, die Schüchterne und Julia, die nur so vor Selbstbewusstsein strotzt. Die beiden unterscheiden sich wie Tag und Nacht, dennoch verbindet sie ein starkes Band der Freundschaft. Im Laufe der Jahre hat es Marissa zur Redakteurin eines bekannten Magazins geschafft und Julia konnte ihrem Traum als Tänzerin nachgehen. Doch eines Tages verliert Julia bei einem Unfall ihr Gedächtnis und nichts ist mehr wie vorher. Auch Marissa ist "wie vor'm Kopf gestoßen" - sie weiß zunächt nicht mit der Situation umzugehen, dass sich ihre beste Freundin an nichts mehr erinnern kann. Keine gemeinsamen Erlebnisse, Geheimnisse. Stattdessen verletzt Julia Marissa mit ihrer offenen Art, was der Verletzung zutrage komm, immer öfter und stellt Marissa auf eine harte Probe. Denn sie sieht Julia plötzlich mit anderen Augen und fragt sich selbst, ob wirklich alles so schön war, mit ihrer besten Freundin. Und dann taucht auch noch der Verflossene vergangener Tage in ihrem Leben wieder auf, obwohl sie glücklich vergeben ist.... Die Geschichte könnte ehrlicher nicht sein. Julia war mir mit ihrer arroganten Art sehr unsymphathisch und Marissa kam mir vor wie ein kleines Mauerblümchen, das zu allem "Ja" und "Amen" sagte. Doch dieser Unfall bringt Marissa dazu, über ihre langjährige Freundschaft mit Julia nachzudenken. Sieht doch Ecken und Kanten an ihrer vermeintlich perfekten Freundin, die nun Hilfe braucht. Geht in sich und stellt sich die Frage, ob sie wirklich noch mit ihr befreundet sein kann. Es grenzt an einer Meisterleistung, eine tiefe Freundschaft über Jahre ( Jahrzehnte) hinweg zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Es ist nicht immer alles schön, über vieles wird einfach hinweg gesehen und irgendwann platzt der Knoten und man fragt sich, ob es das wirklich wert war / ist. Ehrlich zueinander sein, sich die Meinung sagen zu können ohne respektlos zu werden und sich in den Arm zu nehmen und zu lachen - das in der Waage zu halten ist die große Kunst und eigentlich eine Lebensaufgabe. Wie sonst soll man das Leben ertragen ohne gute Freunde bzw. einer besten Freundin? Eben.

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  • Wanderbuchrunde mit Notizen im Buch - wer möchte mitmachen?

    Der kleine König von Bombay
    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Es können aktuell keine weiteren Stimmen abgegeben werden. Ich habe mich entschlossen 3 Notizwanderbücher zu starten und die sind schon voll! Hi, ich hatte gerade so eine spontane Idee und wollte mal fragen, wer von euch Lust hätte mitzumachen :-) Zum Buch "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" haben ja ganz viele ein Wanderbuch gestartet, in dem dann jeder Leser Notizen hinterlassen sollte und so sind immer mehr Gedanken zum Buch hineingewandert. Meine Idee war nun, dass man das ja auch mit anderen Büchern machen könnte. Und nun mein Vorschlag: Ich habe (neben Harold Fry, der nicht zählt) 10 Bücher aus meinem Regal angehängt, die ich selbst noch nicht gelesen habe. Ihr könnt hier, wenn ihr beim Notizwanderbuch mitmachen möchtet, für bis zu 3 Bücher stimmen, die euch interessieren würden. Das Buch, das zuerst 10 Stimmen hat, verschicke ich als Notizwanderbuch und die 10, die ihre Stimme dafür gegeben hatten, dürfen dann mitmachen. Sollte sich am Ende rausstellen, dass noch genügend Platz zum Reinschreiben ist, können eventuell auch mehr mitmachen. Ich würde das Buch dann zuerst lesen und meine Notizen darin machen. Dann schicke ich es an den nächsten weiter. Die Teilnehmerreihenfolge muss übrigens nicht der eurer Abstimmung entsprechen, da können wir dann hinterher auch noch tauschen. Am besten wäre es, wenn jeder seine Notizen mit einer anderen Farbe im Buch macht und ganz vorn ins Buch auch seinen Mitgliedsnamen in der entsprechenden Farbe reinschreibt. Dann am Ende noch ein kleines Fazit ins Buch und fertig ist es. Dass man ins Buch reinschreiben darf, bedeutet aber natürlich nicht, dass man nicht ansonsten trotzdem vorsichtig damit umgehen sollte ;) Am Ende mache ich gern auch Fotos und schicke sie euch per Mail. Als Lesezeit hatte ich an 2 Wochen gedacht, solltet ihr länger brauchen, so sagt bitte hier bescheid. Was meint ihr? Wer möchte mitmachen und natürlich eure (maximal 3) Stimmen nicht vergessen! PS: Falls auch Interesse an sowas für englische Bücher besteht, bitte sagt es mir. Dann mache ich dafür gern ein extra Thema auf. Stimmen bisher: Nr. 3 - 11 - Wer Schatten küsst (MelE, Tru1307, DieBerta, Lizzy1984w, MerlinundPaula, Cambion, kiwikind, buchstabentraeume, ankedieleserin, flaschengeist1962) Nr. 1 - 11 - Vergissdeinnicht (Moonlightgirl, Nefertari35, Tru1307, Gemma, Lizzy1984w, glorana, MerlinundPaula, franci_ine, venwar_newroly, buchstabentraeume, Annelchen) 6 - Über mir der Himmel (Moonlightgirl, Tru1307, Gemma, glorana, franci_ine, Lesefee_booklover) 4 - Pfingstrosen im September (Moonlightgirl, Lizzy1984w, Bücherwurm, Lesefee_booklover) 5 - Julischatten (LeseJulia, Nefertari35, Gemma, kiwikind, Lesefee_booklover) 8 - Caras Schatten (LeseJulia, DieBerta, Schnippsi, Starlet, venwar_newroly, Cambion, kiwikind, ankedieleserin) Nr. 2 - 11 - Die Mechanik des Herzens (LeseJulia, Nefertari35, DieBerta, Schnippsi, glorana, MerlinundPaula, Bücherwurm, Annelchen, bfhpierce, SybilVane, nirak03) 5 - Die Sterne leuchten immer noch (Schnippsi, franci_ine, venwar_newroly, Cambion, ankedieleserin) 1 - Marcelo in the real world (buchstabentraeume)

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