Camille Perri

 3.8 Sterne bei 69 Bewertungen

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Die Assistentinnen

Die Assistentinnen

 (68)
Erschienen am 11.11.2016
Die Assistentinnen

Die Assistentinnen

 (1)
Erschienen am 11.11.2016

Neue Rezensionen zu Camille Perri

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kayladawndmmrs avatar

Rezension zu "Die Assistentinnen" von Camille Perri

Sexistisch?
kayladawndmmrvor 9 Monaten

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Autorin einen Groll gegen das männliche Geschlecht hegt. Einige Stellen in diesem Buch waren beinahe richtig sexistisch. Ich verstehe die Intention hinter diesem Buch, ich bin für Feminismus. Aber nicht, wenn das bedeutet in die andere Richtung zu hetzen.

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mirroreyes avatar

Rezension zu "Die Assistentinnen" von Camille Perri

Auch eine Karrierefrau fängt klein an..
mirroreyevor einem Jahr

Das Fazit:

Ich habe das Buch die Assistentinnen als Rezensionsexemplar erhalten, indem ich mich darauf beworben habe. Ich habe mich sehr gefreut, als ich es dann in den Händen hielt, denn der Klappentext hatte mich total angesprochen, das Thema des Buches scheint mir außerdem immer sehr aktuell zu sein! Denn auch wir in Deutschland stehen in der Situation:

Die Hochschulen sind übervoll, weil sich heute nur wenige Abiturienten mit einer Berufsausbildung zufrieden geben. Es soll mindestens der Bachelor werden, lieber noch der Master und diese werden durch Nebenjobs, die Eltern aber eben auch Bafög und Studienkredite finanziert. Wir investieren in unsere Zukunft, denn wenn man dann das Große Los zeiht, hat man nach dem Abschluss von der Uni oder Hochschule einen tollen Job und verdient genug Geld um alles wieder zurück zu zahlen. Aber das die anderen tausend Studenten genauso denken, das blendet man lieber aus. Am Ende vom Bewerbungsmarathon bekommt man zu hören:

„Sie sind überqualifiziert.“ oder „Wir nehmen Sie gerne, aber den Job gibt es nur mit dem und dem Gehalt.“ Natürlich sagen die Frischlinge von der Uni alles ist besser als Satz Nummer eins und nehmen den Job, der eine unterirdische Bezahlung hat.

Und um diese grundlegende Thematik dreht sich das Buch. Um die Arbeits- und Erfahrungshungrigen, die ausgenutzt werden und eigentlich viel mehr auf dem Kasten haben (und Diplome, die es beweisen…).

Das Buch spricht ein Thema auf amüsante und etwas plakative Art und Weise an. Doch dadurch kann jeder die Botschaft auch verstehen:

Bekomm den Arsch hoch, trau dir mehr zu und fordere ein was dir zu steht.“

Und das ist nicht auf diese egoistische, Einzelkämpfer Art gemeint, sondern auf die nimm so viele Gleichgesinnte/Leidengenossen mit wie es geht.

Meiner Meinung nach ist das kein Buch, dass man einfach liest und anschließend denkt – „Super“, sondern es bringt einen dazu in sich hinein zu lächeln und die Protagonistin zu beglückwünschen und vielleicht ein neues Vorbild gefunden zu haben

Tina Fontana.

 

Die Wertung:

Ich kann dem Buch 5 von 5 Punkten geben und jedem empfehlen, der mal wieder Lust hat von seiner eigenen Karriere zu träumen und zu erkennen, da geht noch was.

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Rezension zu "Die Assistentinnen" von Camille Perri

Die Assistentinnen
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Die Story

Tina Fontana ist die Assistentin von Robert Barlow. Einem mächtigen Mann bei Titan, der so viel Geld besitzt, dass ein Drink mehr kostete als ihre Monatsmiete. Aber Tina machte ihre Job als Assistentin gerne. Eigentlich. Wenn man mal davon absah, dass sie mittlerweile über 30 war, in einer winzigen Wohnung wohnte, in der das Wasser sich in einer Wasserblase unter der Decke sammelte, die jeden Moment zu platzen drohte und sie einen großen Schuldenberg hatte, der noch von ihrem Studienkredit stammte. Davon mal abgesehen, machte sie ihren Job gerne.

Als sich plötzlich ein Fehler in der Spesenabrechnung ergibt, hat Tina die Chance ihre Schulden mit einem Mal zu tilgen. Eine Summe, die für ihren Chef nur ein Taschengeld ist; eine Summe, die er mal eben für neue Golfschläger ausgibt, weil er seine alten zu Hause vergessen hatte. Tina steht vor der Wahl: Den Fehler korrigieren und weitermachen wie bisher oder den Mund halten und endlich schuldenfrei sein. Tina entscheidet sich für zweiteres. Auch wenn sie Gewissensbisse hat. Dafür sie sie schuldenfrei.

Kurze Zeit später wird sie zu Emily Johnson zitiert. Die Assistentin des Leiters der Abteilung für Reise- und Bewirtungskosten. Tina sieht sich schon mit ihrer Kündigung in der Hand das Gebäude verlassen, doch es kommt anders: Emily hat ebenfalls hohe Schulden aus dem Studienkredit und will, dass Tina ihr hilft. Die Spesen ihres Bosses werden doppelt abgerechnet, das ganze läuft über Emilys Tisch und das so lange, bis Emilys Schulden abbezahlt sind. Ungern willigt Tina ein, aber sie will ihren Job nicht riskieren.

Nicht nur, dass Tina und Emily jetzt beruflich gemeinsame Sache machen, Emily zieht auch noch bei Tina ein. Denn bei ihr ist es mehr Schein als Sein und Emily hat nicht mal eine eigene Wohnung. Doch bald sind Emilys Schulden abbezahlt, dann wäre der Spuk vorbei. Bis sich Margie Fischer einschaltet. Sie istdie Leiterin der Buchhaltung, die Herrin der Zahlen. Wie haben sie nur gedacht, dass sie an ihr vorbeikommen könnten? Aber Margie will kein Geld für sich, sondern für eine der Assistentinnen in der Buchhaltung, die ebenfalls Schulden aus dem Studienkredit hat. Emily und Tina sollen mit ihrer doppelten Spesenabrechnung fortfahren, bis die Schulden dieser Assistentin ebenfalls beglichen sind.

Tina hatte immer noch Gewissensbisse, aber die konnte sie erfolgreich verdrängen, was unter anderem auch an Kevin lag. Ihrem Kollegen und seit kurzem ihr Freund. Er hatte sie zwar mal gefragt, was sie immer mit Emily macht, aber sie war ihm ausgewichen und hatte es ein Projekt genannt. Doch als die Schulden bei Margie auch endlich abbezahlt sind und sie eigentlich endlich ihre Ruhe haben könnte, stellt Emily ihr Ginger vor. Ebenfalls Assistentin, ebenfalls mit hohen Studienkreditschulden. Aber Tina will mit dem Betrug nicht mehr weitermachen.

Allerdings wird sie tags später in der Kantine von Lily angesprochen; es ist die Assistentin unter Margie, deren Schulden getilgt wurde. Sie hat einer Kollegin, Wendi Chan, erzählt, was für sie getan wurde und diese möchte nun mit Tina sprechen. Tina trifft sich mit ihr, aber Wendi will kein Geld. Sie hat eine Website entwickelt, mit der man allen Assistentinnen mit Studienkrediten helfen kann, ihre Schulden loszuwerden. Denn sie will wie eine Art Robin Hood, den Reichen das Geld nehmen, um den Armen zu helfen.

Schnell nimmt die Idee mit der Website mehr Gestalt an, aber Tina will eigentlich nicht mehr mitmachen. Als Kevin allerdings einem befreundeten Journalisten von Tinas und Emilys „Projekt“ erzählt, sind die beiden schnell in aller Munde. Kurzerhand wird die Website so umgestaltet, dass mit Spenden die Schulden beglichen werden können.

Doch auch wenn das mit der Website nun alles hochoffiziell ist und sie die Studienkredite mit Spenden abbezahlen können, dann bleibt immer noch verborgen, wie alles angefangen hat. Kann das gutgehen? Natürlich nicht.

Tina wird kurze Zeit später gefeuert, Kevin macht mit ihr Schluss und Emily landet im Gefängnis. Tina fühl sich schuldig und sieht nur noch einen Ausweg, aber plötzlich erhält sie Hilfe von einer unerwarteten Seite.

 

Meine Meinung

Mir fällt zu dem Buch nicht viel mehr ein, als: gutes Buch. Es war schön geschrieben und ich fand die Story sehr interessant. Die Hauptprotagonistin Tina tat mir zwischenzeitlich etwas leid, weil sie doch sehr unter dem schlechten Gefühl litt, dass sie hatte. Denn immerhin hatte sie ja betrogen. Aber es muss schon hart mit anzusehen sein, wenn dein Boss in der Mittagspause zig tausend Dollar für ein kleines Geschenk für Tiffany ausgibt, während du nicht mal weißt, ob in diesen Monat die Stromrechnung zahlen kannst.

Das Buch zeigt ziemlich deutlich, wie stark der Unterschied in den Gehaltsklassen mittlerweile ist und das ist schon erschütternd. Allerdings ist das ein Problem, dass weder ich noch jeder andere normale Arbeiter lösen kann, sondern der Ansatz woanders gefunden werden muss (weshalb ich hier damit auch das Thema beende).

Wie gesagt, ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe.

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