Camille Perri Die Assistentinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Assistentinnen“ von Camille Perri

Weiter nach den Regeln spielen oder endlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen? Vor dieser Entscheidung steht Tina Fontana, die als Assistentin für Robert Barlow, den übermächtigen CEO eines internationalen Medienkonglomerats, arbeitet. Ihr Gehalt reicht kaum für ein Leben in New York, geschweige denn dafür, ihren Studienkredit abzubezahlen. Nach sechs Jahren, in denen die 30-Jährige ihrem Boss Tische in Restaurants reserviert hat, die sie sich nicht leisten kann, und ihm Drinks aus Flaschen ausgeschenkt hat, die mehr als ihre Miete kosten, steckt ihre Karriere in einer Sackgasse. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet Tina die Chance, ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Eine Summe, die für sie die Welt bedeutet, für ihren Chef aber nur Taschengeld ist. Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben der vielen überqualifizierten und unterbezahlten jungen Frauen der Stadt verändern wird ...

Was wäre die Welt nur ohne sie, guter Schreibstil ein rundes gutes Buch

— Campe

Ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.

— nici_12

Guter Anfang, merkwürdiger Schluss.

— SnoopyinJuly

Ein echtes Gute-Laune-Buch, hat mir richtig Spaß gemacht !!! Tolle Story, toller Humor. Sollte frau lesen.

— AUSGEbuchT-PetraMolitor

Fantastisch! Ich habe die Frauen unheimlich lieb gewonnen und ihren spitzen Humor sehr gefeiert. Macht gleich gute Laune!

— missNaseweis

Prickelndes Abenteuer einer Assistentin, gespickt mit Humor, Drama, Streit und Liebe. Aber Vorsicht: Lachflashs vorprogrammiert!

— Helli

So viel Wahres in diesem Buch. Hab herzlich gelacht und oft zustimmend geknickt. Wirklich sehr unterhaltsam!

— AhernRowlingAusten

Ein Buch für Zwischendurch!

— coffeetimelady

Gesellschaftskritisch und klug mit einem tollen Humor. Sehr empfehlenswert!

— Isaopera

Sehr humorvoll und doch ist was wahres dran!

— SillyT

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  • Die Assistentinnen

    Die Assistentinnen

    nici_12

    08. October 2017 um 12:21

    Die Story Tina Fontana ist die Assistentin von Robert Barlow. Einem mächtigen Mann bei Titan, der so viel Geld besitzt, dass ein Drink mehr kostete als ihre Monatsmiete. Aber Tina machte ihre Job als Assistentin gerne. Eigentlich. Wenn man mal davon absah, dass sie mittlerweile über 30 war, in einer winzigen Wohnung wohnte, in der das Wasser sich in einer Wasserblase unter der Decke sammelte, die jeden Moment zu platzen drohte und sie einen großen Schuldenberg hatte, der noch von ihrem Studienkredit stammte. Davon mal abgesehen, machte sie ihren Job gerne. Als sich plötzlich ein Fehler in der Spesenabrechnung ergibt, hat Tina die Chance ihre Schulden mit einem Mal zu tilgen. Eine Summe, die für ihren Chef nur ein Taschengeld ist; eine Summe, die er mal eben für neue Golfschläger ausgibt, weil er seine alten zu Hause vergessen hatte. Tina steht vor der Wahl: Den Fehler korrigieren und weitermachen wie bisher oder den Mund halten und endlich schuldenfrei sein. Tina entscheidet sich für zweiteres. Auch wenn sie Gewissensbisse hat. Dafür sie sie schuldenfrei. Kurze Zeit später wird sie zu Emily Johnson zitiert. Die Assistentin des Leiters der Abteilung für Reise- und Bewirtungskosten. Tina sieht sich schon mit ihrer Kündigung in der Hand das Gebäude verlassen, doch es kommt anders: Emily hat ebenfalls hohe Schulden aus dem Studienkredit und will, dass Tina ihr hilft. Die Spesen ihres Bosses werden doppelt abgerechnet, das ganze läuft über Emilys Tisch und das so lange, bis Emilys Schulden abbezahlt sind. Ungern willigt Tina ein, aber sie will ihren Job nicht riskieren. Nicht nur, dass Tina und Emily jetzt beruflich gemeinsame Sache machen, Emily zieht auch noch bei Tina ein. Denn bei ihr ist es mehr Schein als Sein und Emily hat nicht mal eine eigene Wohnung. Doch bald sind Emilys Schulden abbezahlt, dann wäre der Spuk vorbei. Bis sich Margie Fischer einschaltet. Sie istdie Leiterin der Buchhaltung, die Herrin der Zahlen. Wie haben sie nur gedacht, dass sie an ihr vorbeikommen könnten? Aber Margie will kein Geld für sich, sondern für eine der Assistentinnen in der Buchhaltung, die ebenfalls Schulden aus dem Studienkredit hat. Emily und Tina sollen mit ihrer doppelten Spesenabrechnung fortfahren, bis die Schulden dieser Assistentin ebenfalls beglichen sind. Tina hatte immer noch Gewissensbisse, aber die konnte sie erfolgreich verdrängen, was unter anderem auch an Kevin lag. Ihrem Kollegen und seit kurzem ihr Freund. Er hatte sie zwar mal gefragt, was sie immer mit Emily macht, aber sie war ihm ausgewichen und hatte es ein Projekt genannt. Doch als die Schulden bei Margie auch endlich abbezahlt sind und sie eigentlich endlich ihre Ruhe haben könnte, stellt Emily ihr Ginger vor. Ebenfalls Assistentin, ebenfalls mit hohen Studienkreditschulden. Aber Tina will mit dem Betrug nicht mehr weitermachen. Allerdings wird sie tags später in der Kantine von Lily angesprochen; es ist die Assistentin unter Margie, deren Schulden getilgt wurde. Sie hat einer Kollegin, Wendi Chan, erzählt, was für sie getan wurde und diese möchte nun mit Tina sprechen. Tina trifft sich mit ihr, aber Wendi will kein Geld. Sie hat eine Website entwickelt, mit der man allen Assistentinnen mit Studienkrediten helfen kann, ihre Schulden loszuwerden. Denn sie will wie eine Art Robin Hood, den Reichen das Geld nehmen, um den Armen zu helfen. Schnell nimmt die Idee mit der Website mehr Gestalt an, aber Tina will eigentlich nicht mehr mitmachen. Als Kevin allerdings einem befreundeten Journalisten von Tinas und Emilys „Projekt“ erzählt, sind die beiden schnell in aller Munde. Kurzerhand wird die Website so umgestaltet, dass mit Spenden die Schulden beglichen werden können. Doch auch wenn das mit der Website nun alles hochoffiziell ist und sie die Studienkredite mit Spenden abbezahlen können, dann bleibt immer noch verborgen, wie alles angefangen hat. Kann das gutgehen? Natürlich nicht. Tina wird kurze Zeit später gefeuert, Kevin macht mit ihr Schluss und Emily landet im Gefängnis. Tina fühl sich schuldig und sieht nur noch einen Ausweg, aber plötzlich erhält sie Hilfe von einer unerwarteten Seite.   Meine Meinung Mir fällt zu dem Buch nicht viel mehr ein, als: gutes Buch. Es war schön geschrieben und ich fand die Story sehr interessant. Die Hauptprotagonistin Tina tat mir zwischenzeitlich etwas leid, weil sie doch sehr unter dem schlechten Gefühl litt, dass sie hatte. Denn immerhin hatte sie ja betrogen. Aber es muss schon hart mit anzusehen sein, wenn dein Boss in der Mittagspause zig tausend Dollar für ein kleines Geschenk für Tiffany ausgibt, während du nicht mal weißt, ob in diesen Monat die Stromrechnung zahlen kannst. Das Buch zeigt ziemlich deutlich, wie stark der Unterschied in den Gehaltsklassen mittlerweile ist und das ist schon erschütternd. Allerdings ist das ein Problem, dass weder ich noch jeder andere normale Arbeiter lösen kann, sondern der Ansatz woanders gefunden werden muss (weshalb ich hier damit auch das Thema beende). Wie gesagt, ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe.

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  • Die Assistentinnen

    Die Assistentinnen

    nici_12

    25. September 2017 um 09:36

    Die Story Tina Fontana ist die Assistentin von Robert Barlow. Einem mächtigen Mann bei Titan, der so viel Geld besitzt, dass ein Drink mehr kostete als ihre Monatsmiete. Aber Tina machte ihre Job als Assistentin gerne. Eigentlich. Wenn man mal davon absah, dass sie mittlerweile über 30 war, in einer winzigen Wohnung wohnte, in der das Wasser sich in einer Wasserblase unter der Decke sammelte, die jeden Moment zu platzen drohte und sie einen großen Schuldenberg hatte, der noch von ihrem Studienkredit stammte. Davon mal abgesehen, machte sie ihren Job gerne. Als sich plötzlich ein Fehler in der Spesenabrechnung ergibt, hat Tina die Chance ihre Schulden mit einem Mal zu tilgen. Eine Summe, die für ihren Chef nur ein Taschengeld ist; eine Summe, die er mal eben für neue Golfschläger ausgibt, weil er seine alten zu Hause vergessen hatte. Tina steht vor der Wahl: Den Fehler korrigieren und weitermachen wie bisher oder den Mund halten und endlich schuldenfrei sein. Tina entscheidet sich für zweiteres. Auch wenn sie Gewissensbisse hat. Dafür sie sie schuldenfrei. Kurze Zeit später wird sie zu Emily Johnson zitiert. Die Assistentin des Leiters der Abteilung für Reise- und Bewirtungskosten. Tina sieht sich schon mit ihrer Kündigung in der Hand das Gebäude verlassen, doch es kommt anders: Emily hat ebenfalls hohe Schulden aus dem Studienkredit und will, dass Tina ihr hilft. Die Spesen ihres Bosses werden doppelt abgerechnet, das ganze läuft über Emilys Tisch und das so lange, bis Emilys Schulden abbezahlt sind. Ungern willigt Tina ein, aber sie will ihren Job nicht riskieren. Nicht nur, dass Tina und Emily jetzt beruflich gemeinsame Sache machen, Emily zieht auch noch bei Tina ein. Denn bei ihr ist es mehr Schein als Sein und Emily hat nicht mal eine eigene Wohnung. Doch bald sind Emilys Schulden abbezahlt, dann wäre der Spuk vorbei. Bis sich Margie Fischer einschaltet. Sie istdie Leiterin der Buchhaltung, die Herrin der Zahlen. Wie haben sie nur gedacht, dass sie an ihr vorbeikommen könnten? Aber Margie will kein Geld für sich, sondern für eine der Assistentinnen in der Buchhaltung, die ebenfalls Schulden aus dem Studienkredit hat. Emily und Tina sollen mit ihrer doppelten Spesenabrechnung fortfahren, bis die Schulden dieser Assistentin ebenfalls beglichen sind. Tina hatte immer noch Gewissensbisse, aber die konnte sie erfolgreich verdrängen, was unter anderem auch an Kevin lag. Ihrem Kollegen und seit kurzem ihr Freund. Er hatte sie zwar mal gefragt, was sie immer mit Emily macht, aber sie war ihm ausgewichen und hatte es ein Projekt genannt. Doch als die Schulden bei Margie auch endlich abbezahlt sind und sie eigentlich endlich ihre Ruhe haben könnte, stellt Emily ihr Ginger vor. Ebenfalls Assistentin, ebenfalls mit hohen Studienkreditschulden. Aber Tina will mit dem Betrug nicht mehr weitermachen. Allerdings wird sie tags später in der Kantine von Lily angesprochen; es ist die Assistentin unter Margie, deren Schulden getilgt wurde. Sie hat einer Kollegin, Wendi Chan, erzählt, was für sie getan wurde und diese möchte nun mit Tina sprechen. Tina trifft sich mit ihr, aber Wendi will kein Geld. Sie hat eine Website entwickelt, mit der man allen Assistentinnen mit Studienkrediten helfen kann, ihre Schulden loszuwerden. Denn sie will wie eine Art Robin Hood, den Reichen das Geld nehmen, um den Armen zu helfen. Schnell nimmt die Idee mit der Website mehr Gestalt an, aber Tina will eigentlich nicht mehr mitmachen. Als Kevin allerdings einem befreundeten Journalisten von Tinas und Emilys „Projekt“ erzählt, sind die beiden schnell in aller Munde. Kurzerhand wird die Website so umgestaltet, dass mit Spenden die Schulden beglichen werden können. Doch auch wenn das mit der Website nun alles hochoffiziell ist und sie die Studienkredite mit Spenden abbezahlen können, dann bleibt immer noch verborgen, wie alles angefangen hat. Kann das gutgehen? Natürlich nicht. Tina wird kurze Zeit später gefeuert, Kevin macht mit ihr Schluss und Emily landet im Gefängnis. Tina fühl sich schuldig und sieht nur noch einen Ausweg, aber plötzlich erhält sie Hilfe von einer unerwarteten Seite.   Meine Meinung Mir fällt zu dem Buch nicht viel mehr ein, als: gutes Buch. Es war schön geschrieben und ich fand die Story sehr interessant. Die Hauptprotagonistin Tina tat mir zwischenzeitlich etwas leid, weil sie doch sehr unter dem schlechten Gefühl litt, dass sie hatte. Denn immerhin hatte sie ja betrogen. Aber es muss schon hart mit anzusehen sein, wenn dein Boss in der Mittagspause zig tausend Dollar für ein kleines Geschenk für Tiffany ausgibt, während du nicht mal weißt, ob in diesen Monat die Stromrechnung zahlen kannst. Das Buch zeigt ziemlich deutlich, wie stark der Unterschied in den Gehaltsklassen mittlerweile ist und das ist schon erschütternd. Allerdings ist das ein Problem, dass weder ich noch jeder andere normale Arbeiter lösen kann, sondern der Ansatz woanders gefunden werden muss (weshalb ich hier damit auch das Thema beende). Wie gesagt, ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe.

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  • Die Assistentinnen

    Die Assistentinnen

    SnoopyinJuly

    01. May 2017 um 14:42

    Wie beklaut man seinen Chef, zieht sich noch fünf Komplizinnen heran, legalisiert die ganze Aktion, und das ganze ohne es je zu wollen. So in etwa lässt sich das Buch zusammen fassen. Der Anfang war auch gut gemacht, man wird sehr schnell in die Geschichte eingeführt und auch die Beweggründe für das Handeln der Protagonistin und ihrer Helfershelfer sind durchaus nachvollziehbar. Was mir nicht gefiel, war der Schluss. Es fehlte ein Knall, eine Wendung, die mich vom Hocker haut. Der geschriebene Schluss ließ dies meiner Meinung nach vermissen und war vorhersehbar. Daher nur vier Sterne.

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  • Ein echtes Gute-Laune-Buch, hat mir richtig Spaß gemacht !!!

    Die Assistentinnen

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    10. April 2017 um 10:44

    Tolle Story, toller Humor.

    Klare EMPFEHLUNG.

  • Wunderbarer Stimmungsaufheller

    Die Assistentinnen

    missNaseweis

    19. March 2017 um 21:15

    Zum Inhalt: New York. Die 30-jährige Tina ist die Assistentin eines sehr einflussreichen CEO und bemüht sich jeden Tag, den anspruchsvollen Wünschen ihres Chefs gerecht zu werden. Sie weiß, wie sie ihren Job zu machen hat, trotzdem kehrt sie jeden Abend in ihre heruntergekommene Wohnung zurück und ackert sich für ihren immensen Studienkredit ab. Durch eine Fügung des Schicksals ergibt sich für sie jedoch die Gelegenheit, dem chronischen Geldproblem ein für alle Mal zu entkommen.Es war in der Buchhandlung einfach Liebe auf den ersten Blick. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich wusste von Anfang an, dass dieses Buch perfekt zu mir passen würde. Trotzdem hat es knapp drei Monate gedauert, bis ich es jetzt endlich auch gelesen habe. Der Zeitpunkt war allerdings ziemlich perfekt, denn momentan kann ich jede Aufmunterung in Form eines guten Buches gebrauchen, wenn ich mich mal wieder vor den Hausarbeiten drücken will. Die Geschichte hat mich wirklich unheimlich begeistert und meine Stimmung mit jeder Seite heben können!Obwohl die Methode, mit der Tina ihren Studienkredit aus der Welt schaffen könnte, äußerst illegal ist, kommt man nicht umhin, sie doch zu verstehen. Obwohl sie studiert und sich mühsam hochgearbeitet hat, kann sie sich keine vernünftige Wohnung leisten und lebt mit Ratten in den Wänden, während ihr Chef ihr Gehalt auf den Kopf haut, um sich ein neues Golfschlägerset zu gönnen. Tina ist auch kein Badass, sondern unheimlich sympathisch. Mit ihrer gutmütigen und witzigen Art ist sie mir einfach so schnell ans Herz gewachsen, da waren ihre gesetzwidrigen Gedanken nebensächlich. Über die habe ich großzügig hinweggesehen.Doch Tina ist mit ihren kriminellen Energien nicht allein. Auch andere Assistentinnen leben am Existenzminimum und sind bereit, unkonventionelle Wege zu gehen, um aus dieser Spirale herauszukommen. Darunter beispielsweise Emily, die das komplette Gegenteil von Tina ist. Mit ihrer selbstsicheren, durchaus einschüchternden Art hat sie mich mitunter stark an Paris aus Gilmore Girls erinnert. Trotz einiger Differenzen wachsen die beiden aber natürlich nach und nach zusammen und Tina, die eher eine Einzelgängerin ist, duldet sie sogar in ihrer Wohnung. Mit ihren gegensätzlichen Einstellungen treiben sie sich allerdings auch gegenseitig in den Wahnsinn und nach und nach läuft alles immer mehr aus dem Ruder. Ich wusste zeitweise nicht, ob ich lachen oder mir die Augen zuhalten sollte, die Neugier hat am Ende aber natürlich gesiegt, wobei ich immer das Beste für die Frauen gehofft habe. Insgesamt hätten die Charaktere auch nicht unterschiedlicher sein können und man erlebt zusammen mit den Frauen die ein oder andere Überraschung. Hinter manchen Fassaden verbergen sich unverhoffte Verbündete und auch Tina wandelt sich spürbar und gewinnt an Selbstvertrauen, wodurch sich ihr Leben entscheidend ändert.Dadurch, dass das Buch recht schmal ist und Camille Perri kleine Zeitsprünge einbaut, lesen sich die Seiten schnell weg und es gibt keine Längen oder Durststrecken. Jedes Kapitel treibt die Handlung maßgeblich voran und der formlose, lockere Schreibstil gibt dem Ganzen den perfekten Rahmen. Genau das, was ich gerade brauche. Auch wenn die ganze Geschichte mit einem Augenzwinkern erzählt wird, spricht sie doch ein ernstes Thema an, das einen einfach nur den Kopf schütteln lässt. Frauen, die das Leben ihrer Chefs organisieren und den Laden insgesamt am Laufen halten, werden heruntergewürdigt und als kleine Dummchen abgestempelt, obwohl sie in den meisten Fällen überqualifiziert sind (die Sache mit den Studienkrediten, die man dann sein Leben lang abzahlt, zählt hier natürlich genauso rein). Ein Grund mehr, warum ich Tina und ihre Crew angefeuert habe. Trotzdem ist das Buch in erster Linie keine todernste Auseinandersetzung mit diesem Thema und zielt vordergründig auf Unterhaltung ab. Manchem mag das vielleicht deswegen zu oberflächig sein, ich allerdings habe das bekommen, was ich dem Klappentext nach erwartet habe und mich an der Mischung aus Biss und Humor sehr erfreut. Wer also einfach mal ein bisschen Abschalten und sich aus dem stressigen Alltag flüchten möchte, sollte sich Die Assistentinnen einmal näher anschauen.

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  • Die Assistentinnen von Camille Perri

    Die Assistentinnen

    Helli

    21. February 2017 um 18:55

    Die Assistentinnen von Camille Perri Buch:     Weiter nach den Regeln spielen oder endlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen? Vor dieser Entscheidung steht Tina Fontana, die als Assistentin für Robert Barlow, den übermächtigen CEO eines internationalen Medienkonglomerats, arbeitet. Ihr Gehalt reicht kaum für ein Leben in New York, geschweige denn dafür, ihren Studienkredit abzubezahlen. Nach sechs Jahren, in denen die 30-Jährige ihrem Boss Tische in Restaurants reserviert hat, die sie sich nicht leisten kann, und ihm Drinks aus Flaschen ausgeschenkt hat, die mehr als ihre Miete kosten, steckt ihre Karriere in einer Sackgasse. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet Tina die Chance, ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Eine Summe, die für sie die Welt bedeutet, für ihren Chef aber nur Taschengeld ist. Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben der vielen überqualifizierten und unterbezahlten jungen Frauen der Stadt verändern wird ...   Autor:     Camille Perri war lange Redaktionsassistentin bei Esquire, bevor sie als Redakteurin für die Cosmopolitan begann. Sie schrieb eine Reihe von Büchern für Alloy Entertainment, bevor sie mit Die Assistentinnen ihren ersten eigenen Roman verkaufte, der im Mai 2016 in den USA erscheinen wird. Quelle: https://www.luebbe.de/lyx/autoren/camille-perri/id_6120359   Meinung:     Wie beschreibt man ein Buch, der einen so toll amüsiert und unterhalten hat? Wo man nicht mehr aufhören konnte zu Lachen, selbst dann nicht, als alle Lachmuskeln weh taten? Ich versuche es einfach.. Die Autorin, Camille Perri, zaubert einen prickelnden Roman, Die Assistentinnen, aus dem Hut. Sie entführt den Leser in eine Büro-Welt, nach New York, welche man sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann, was dem zauberhaften und bildhaften Schreibstil zu verdanken ist. Ich muss gestehen, ich habe bis Dato nichts von der Autorin gelesen, umso mehr hat mich dieses Buch überrascht. Von der ersten Seite an ist der Autorin gelungen, mich mitzunehmen und zu fesseln. Ich habe mit Tina geschimpft wegen der Spesenabrechnung, aber im weiteren Verlauf sie angespornt, ich konnte sie eh nicht stoppen *g* Der Fehler hat nicht nur Tinas Welt auf dem Kopf gestellt, nein, er hat sich verselbständigt – aber mehr mag ich nicht vorwegnehmen…   Fazit:     Prickelndes Abenteuer einer Assistentin, gespickt mit Humor, Drama, Streit und Liebe. Aber Vorsicht: Lachflashs vorprogrammiert!     Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • nette Geschichte für zwischendurch

    Die Assistentinnen

    Flatter

    27. January 2017 um 22:04

    Über die Autorin: Camille Perri war lange Redaktionsassistentin bei Esquire, bevor sie als Redakteurin für die Cosmopolitan begann. Sie schrieb eine Reihe von Büchern für Alloy Entertainment, bevor sie mit Die Assistentinnen ihren ersten eigenen Roman verkaufte. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Weiter nach den Regeln spielen oder endlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen? Vor dieser Entscheidung steht Tina Fontana, die als Assistentin von Robert Barlowk, den übermächtigen CEO eines internationalen Medienkonglomerats, arbeitet. Ihr Gehalt reicht kaum für ein Leben in New York, geschweige denn dafür, ihren Studienkredit abzubezahlen. Nach sechs Jahren, in denen die 30-Jährige ihrem Boss Tische in Restaurants reserviert hat, die sie sich nicht leisten kann, und ihm Drinks aus Flaschen ausgeschenkt hat, die mehr als ihre Miete kosten, steckt ihre Karriere in einer Sackgasse. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet Tina die Chance, ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Eine Summe, die für sie die Welt bedeutet, für ihren Chef aber nur Taschengeld ist. Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben der vielen überqualifizierten und unterbezahlten jungen Frauen der Stadt verändern wird.. Meine Meinung: Mit Tina war ich irgendwie gleich auf einer Wellenlänge. Ich fand sie sympathisch und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist witzig, fleißig und auch lustig. Ihren Chef, den großen Medienmogul mochte ich auch. Er und Tina haben ein total eingespieltes Arbeitsverhältnis. Und ich hatte immer das Gefühl, dass sie in seiner Gunst höher steht als andere. So unerbittlich und hart wie er im Geschäftsleben Konkurrenten ausschaltet, ist er Tina gegenüber nicht. Ihre "Kolleginnen" fand ich auch total gelungen, sie haben richtig Pepp in die Geschichte gebracht. Mit wem ich hingegen gar nicht warm wurde war Tinas Freund. Ihn fand ich einfach nur nervig und war immer froh über Passagen, in denen er nicht aufgetaucht ist. Die Autorin wollte ihn zwar als totalen Hottie darstellen, aber das ist ihr, meiner Meinung nach, überhaupt nicht gelungen. Die Story ist interessant und witzig und es hat Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen. Oft habe ich überlegt, wie hätte ich entschieden. Der Schreibstil ist locker und flüssig und die Seiten lesen sich dadurch wie von selbst.  Cover: Auf dem Cover finden sich gestresste Assistentinnen, die genauso der Geschichte entsprungen sind. Fazit: Der gute Erzählstil macht hier einiges wett. Eine nette und kurzweilige Geschichte für zwischendurch.

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  • Der ganz normale Büro-Wahnsinn...

    Die Assistentinnen

    Die-wein

    24. January 2017 um 22:12

    Tina Fontana arbeitet seit vielen Jahren als Assistentin eines Medienmoguls und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als endlich ihren Studienkredit abbezahlt zu haben, damit sie am Ende des Monats wieder etwas mehr übrig hat und nicht ständig nur auf's Geld schauen muss. Durch einen merkwürdigen Fehler bei der Spesenabrechnung, erhält sie die Chance all ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen und setzt damit gleichzeitig eine Kettenreaktion in Gang, die so überhaupt nicht geplant war. Mit dem Cover tue ich mich auch nach dem Lesen noch richtig schwer, da es dieser humorvollen Geschichte so gar nicht gerecht wird. Es wirkt einfach so schlicht und monoton, und das ist dieses Buch absolut nicht. Im Gegenteil, ich empfand es witzig, mit viel Selbstironie, und konnte mich auch in einigen Stellen der Geschichte selber wiedererkennen. Vielleicht muss man auch selber eine kleine Büro-Macke besitzen, um diese Geschichte zu verstehen, aber mir kam davon vieles bekannt vor und so verrückt das Ganze stellenweise klang, so realistisch war es letztenendes vielleicht auch. Tina hat bisher höchstes Ansehen von ihrem Chef genossen und mag ihren Job, allerdings macht sie sich immer wieder Sorgen um ihr Studien-Darlehen, und möchte damit endlich abschließen. Als sie durch einen Buchungsfehler nun genau diese Möglichkeit erhält, hadert sie einerseits mit ihrem schlechten Gewissen und andererseits sieht sie ein, dass genau dies ihre große Chance ist. Ich fand diese Geschichte amüsant und natürlich auch spannend, da ich ja wissen wolllte, ob Tina mit diesem "Buchungs-Fehler" durchkommen würde. Das kommt sie nicht so ganz, denn natürlich fällt das Ganze jemandem auf und eine Kettenreaktion setzt sich in Gang. Mir war klar, dass es früher oder später irgendwem auffallen würde, aber ich war natürlich gespannt, welche Konsequenzen daraus entstehen würden und wie es mit Tina, die am Anfang der Geschichte sehr zurückhaltend ist, weitergehen würde. Ich fand sie sympathisch und nachdem sie sich regelmäßig mit einem Kollegen zum Mittagessen verabredet, wollte ich auch wissen, was aus den Beiden werden würde. Dennoch hatte ich beim Lesen durchweg das Gefühl, dass etwas Entscheidendes fehlte. Ich kann nicht genau sagen was, aber mir war es oftmals zu langatmig und auch das Ende fand ich merkwürdig. Mein Fazit: Ein schön locker geschriebener Roman, der durch Witz und Charme überzeugen kann und mich gut unterhalten konnte. Ich glaube jedoch, dass dieses Buch nur Leute wirklich witzig finden, die den Büroalltag bereits selber durchlebt haben. Für Andere wird es eine fremde Welt bleiben.

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  • Assistentinnen an die Macht...

    Die Assistentinnen

    Carlosia

    18. January 2017 um 13:09

    Klappentext: Weiter nach den Regeln spielen oder endlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen? Vor dieser Entscheidung steht Tina Fontana, die als Assistentin für Robert Barlow, den übermächtigen CEO eines internationalen Medienkonglomerats, arbeitet. Ihr Gehalt reicht kaum für ein Leben in New York, geschweige denn dafür, ihren Studienkredit abzubezahlen. Nach sechs Jahren, in denen die 30-Jährige ihrem Boss Tische in Restaurants reserviert hat, die sie sich nicht leisten kann, und ihm Drinks aus Flaschen ausgeschenkt hat, die mehr als ihre Miete kosten, steckt ihre Karriere in einer Sackgasse. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet Tina die Chance, ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Eine Summe, die für sie die Welt bedeutet, für ihren Chef aber nur Taschengeld ist. Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben der vielen überqualifizierten und unterbezahlten jungen Frauen der Stadt verändern wird … Über den Autoren: (Amazon)Camille Perri war lange Redaktionsassistentin bei Esquire, bevor sie als Redakteurin für die Cosmopolitan begann. Sie schrieb eine Reihe von Büchern für Alloy Entertainment, bevor sie mit Die Assistentinnen ihren ersten eigenen Roman verkaufte, der im Mai 2016 in den USA erscheinen wird. Erster Satz: Sie haben sicher schon mal von meinem ehemaligen Chef gehört. Gestaltung: Mir gefällt das Cover sehr gut. Es passt einfach zum Titel sowie zum Thema an sich. Es spiegelt einfach die Assistentinnen wieder und das finde ich gelungen. Inhalt: In diesem Buch geht es um die Assistentin Tina. Sie ist eine sehr gewissenhafte Assistentinnen die sich immer an die Regel hält, bis ihr ein kleiner Fehler unterläuft und auf einmal einen Scheck bekommen hat, dessen Geld sie schon längst wieder bekommen hatte.Jetzt steht sie vor der Frage ob sie den Scheck einlösen und somit alle ihre Probleme lösen kann oder ob sie ihn wieder zurück gibt.Doch nach der Lösung des Problems kommen immer mehr Probleme auf sie zu. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, jedoch war der Einstieg in die Geschichte nicht ganz so leicht, da mich die Autorin nicht direkt gepackt hat. Der Schreibstil ist etwas ungewohnt, aber nachdem man ein paar Seiten mehr gelesen hatte, wollte man das Buch nicht mehr aus der Hand geben!Ich finde dieses Buch sehr interessant und es hat etwas wovon man doch echt oft hört und es zeigt einmal wer wirklich so alles dahinter steckt und gerade das gefällt mir hier an diesem Buch. Es zeigt wie stark Assistentinnen sein können, wenn sie sich gegen ihr Chefs verbinden. Zudem zeigt es das es selbst als Assistentin eines sehr reichen Mannes nicht unbedingt blendend geht. Auch diese bekommen nicht mehr Geld.Toll finde ich ihr wie gut sich Tina in der Zeit entwickelt, obwohl ich manchmal schon dachte sie bekommt das nie hin.Also zusammen gefasst ist es ein sehr schönes, interessantes Buch über Assistentinnen die einfach eine Einheit bilden!

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  • Es geht immer nur um das liebe Geld.

    Die Assistentinnen

    coffeetimelady

    07. January 2017 um 19:42

    Die Geschichte einer unbedeutenden Assistenten eines bedeutenden Medienmoguls, die anfängt, diesen zu bestehlen. Um den Diebstahl zu rechtfertigen, gründet sie mithilfe anderer Assistentinnen eine NGO... Das Buch hat mir nicht so gut gefallen, da es weder eine moralische Aussage hat, noch lustig ist, der Sinn erschliesst sich mir nicht ganz.

    • 7
  • Sehr klug & empfehlenswert

    Die Assistentinnen

    Isaopera

    06. January 2017 um 16:03

    Endlich mal wieder ein Buch, das gesellschaftskritisch auf einen Aspekt unserer Gesellschaft blickt, dabei aber durch seinen klugen Humor nicht belehrend wirkt, sondern zum Nachdenken anregt! Toll! Ich muss sagen, dass mir "Die Assistentinnen" sehr gefallen hat. Einerseits finde ich das Thema an sich sehr interessant, denn mir war nicht klar, wie perspektivlos junge, gut ausgebildete Frauen in den USA teilweise in den Beruf starten, da sie von vornherein mit hohen Krediten belastet sind. Auch das Thema Crowdfunding ist sehr aktuell, wie ich weiß, und ich habe hier einen guten Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen dieses Systems gewinnen können.Andererseits hat Camille Perri diese Grundideen und -probleme in eine sehr lesenswerte und kurzweilige Geschichte eingebaut, die mit einem tollen Schreibstil und großer Spannung überzeugt! Tina & Emily mögen teilweise polarisieren, aber ich habe wirklich mit ihnen gefiebert und gelitten und finde, dass dieses Buch ganz viel Denkstoff bietet, der aber immer mit einem Augenzwinkern präsentiert wird.Ich glaube, dass dieses Buch viele Lesergruppen sehr ansprechen wird und kann es absolut weiterempfehlen!

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  • Sehr amüsant

    Die Assistentinnen

    SillyT

    30. December 2016 um 17:42

    Im Vorzimmer des Medienmoguls und Multimilliadärs Robert Barlow arbeitet die dreizigjährige Tina Fontana. Sie organisiert und managed alles, was das Herz des Chefs begehrt und als sie eines Tages durch einen Zufall einen Scheck über zwanzigtausend Dollar erhält, sitzt sie in einer persönlichen Zwickmühle. Dieser eine Scheck würde mit einem Schlag all ihre Sorgen und Probleme lösen und mal ganz ehrlich, Robert kauft seiner Frau als Entschuldigung ein Armband bei Tiffanys für fast zehntausend Dollar, somit ist ihr Scheck doch gerade mal zwei Armbänder wert. Eine Weile kämpft sie noch mit ihrem Gewissen, doch der Scheck zieht sie magisch an. Was soll sie tun? Sorgenfrei leben oder mit einem reinen Gewissen? Meine Meinung:Dieses Buch beginnt mit einem Prolog, der mir schon eine kleine Ahnung gab, wohin die Reise hier letzten Endes gehen wird. Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen, denn Camille Perri besitzt einen sehr lockeren und humorvollen Schreibstil, der sehr gerne auch äußerst ironisch wird. Dabei läßt sich das Buch so weglesen, denn es ist auch sehr flüssig geschrieben. Spannend und humorvoll erzählt, konnte ich hier miterleben, wie aus der ach so braven Assistentin (Sekretärin) des Big Boss jemand wird, der viel mehr Selbstvertrauen hat. Sehr lustig ist hier auch die gesamte Entwicklung, die mit dem einfachen Entwenden des Schecks seinen Lauf nimmt. Die Verstrickungen und Wendungen werden immer skurriler, doch wenn ich ehrlich bin, könnte ich mir da so manches Ereignis durchaus vorstellen. Ich selber arbeite auch als "Assistentin" und auch wenn der beschriebene Lauf des Geldes nicht unbedingt realistisch ist, so gibt es doch so einiges, was auch mich im alltäglichen Büroleben trifft, wie z. B. die typischen und selbstverständlichen Besorgungen von manch aussergewöhnlicher Sache. Erzählt wird das Buch aus der Perspektive der Assistentin Tina Fontana und das in der Ich-Form. So konnte ich mich recht schnell in die junge Frau versetzen und einfühlen und ja, ich konnte sie auch durchaus verstehen. Zu Beginn des Buches ist Tina regelrecht die kleine, graue Maus, aber schon da merkte ich ihr an, was so alles in ihr steckt. Ich mochte sie sehr gerne und auch ihre doch oftmals sehr selbstironischen Gedanken brachten mich manches Mal zum Lachen. Mir gelang es auf jeden Fall, mich hier sehr gut mit der Protagonistin zu identifizieren.Die Nebencharaktere sind ebenfalls recht lebhaft beschrieben und alles in allem konnte ich mir sowohl den Ort des Geschehens als auch die Damen des Büros vorstellen. Ich hatte hier ein permanentes Kopfkino, dem ich gerne zugesehen habe.Doch letzten Endes und trotz allem Humors gelingt es Camille Perri hier auch ein kleines bisschen den Finger zu erheben, denn wenn auch vieles eher lustig erscheint, so geht es doch um ein eher ernstes Thema und die Entscheidung zwischen Recht und Unrecht und die aus der Handlung entstehenden Folgen. Auch an der typischen Gesellschaft wird hier Kritik humorvoll verpackt, denn seien wir mal ehrlich, wer kennt es nicht, man lernt und büffelt und letzten Ende wird man "Assistentin", versucht mit seinem Geld um die Runden zu kommen und schafft es doch immer nur so gerade die Kurve zu kriegen und am Ende des Geldes ist oft noch Monat übrig. Wer käme da nicht vielleicht auch in Versuchung?Mein Fazit:Eine wunderbar erzählte, humorvolle und ironische Geschichte, die ich nicht aus den Händen legen konnte und die mich mit einem angenehmen, modernen und flüssigen Schreibstil fesselte. Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich perfekt in sie einfühlen. Ein ernstes Thema mit ganz viel Humor verpackt und erzählt. Ein tolles Debüt der Autorin, von der ich mir erhoffe, noch mehr lesen zu dürfen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung an alle Assistentinnen da draußen und an alle, die gerne lachen!

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  • Gelunges Erstlingswerk

    Die Assistentinnen

    Stylefluesterin

    25. December 2016 um 17:23

    Inhalt: Tina Fontana arbeitet für Robert Barlow als Assistentin in einem internationalen Medienkonzern. CEO Barlow lässt die Puppen tanzen und Tina muss Rechnungen für Geschäftsreisen begleichen, die ihr Gehalt bei  weitem überschreiten. Ihr Gehalt reicht eh kaum für ein Leben in New York. Durch einen Fehler in der Buchhaltung bekommt sie 20.000 Dollar überwiesen. Für sie ein Haufen Geld, für ihren Boss sind es die berühmten "peanuts". Sie entscheidet sich, dafür das Geld zu behalten und setzt damit einen Kreislauf von Ereignissen in Gang, der atemberaubend ist...  Meine Meinung:Das Thema, das heute das Gehalt eines Jobs alleine oft nicht mehr den Lebensunterhalt ausreicht, nimmt heute immer mehr Formen an. Immer mehr Angestellte sind davon betroffen. In den USA und speziell New York ist dieses Ungleichgewicht schon lange die Regel und die Autorin traut sich mit ihrem Erstlingswerk an ein durchaus ernstes Thema. Auch die horrenden Studiengebühren und die Kredite, bzw. deren Rückzahlung stellt in den Staaten vielen junge Menschen, die gerade erst ihr Berufsleben beginnen, vor große Probleme. Erschreckend gleich ist jedoch auf beiden Seiten des Atlantiks die Tatsache, dass Frauen mit einem tollen Berufsabschluss, lediglich als Assistentinnen - vollkommen überqualifiziert - eingestellt werden. Keinem Mann würde man solche einen Posten mit abgeschlossenem Studium zumuten - oder habe ich die unzähligen Assistenten in den Bürofluchten übersehen? Camille Perri greift diese sehr  ernsten Themen auf und die beschreibt mit großer Selbstironie und in der Ich-Form eine authentische Assistentin Tina. Es ist das reine Vergnügen, den Gedanken und Handlungen der liebenswerten Tina zu folgen. Dann kommt die Fehlüberweisung und Tina kann sich über einen großen Geldsegen freuen. Was hätte ich gemacht? Ganz ehrlich, es ist schwer zu sagen...Tina entscheidet sich, das Geld zu behalten und prompt kommt ihr die erste Assistentin auf die Spur. Eine Assistentin in der selben Lage wie Tina und ehe sich Tina versieht, hat sie eine Mitwisserin. Und damit fällt der erste Stein wie bei einem Dominospiel und die Angelegenheit zieht immer weitere Kreise. Geschickt spannt Camille Perri den Spannungsbogen von einem Desaster zum nächsten...Fazit:Keine schwere Weltliteratur, aber ein unterhaltsam und absolut witzig geschriebenes Buch, der Sprachwitz der Autorin bliebt auch in der deutschen Übersetzung erhalten. Absolut lesenswert. 

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  • Interessante Geschichte

    Die Assistentinnen

    riris_buecher

    23. December 2016 um 17:09

    Weiter nach den Regeln spielen oder endlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen? Vor dieser Entscheidung steht Tina Fontana, die als Assistentin für Robert Barlow, den übermächtigen CEO eines internationalen Medienkonglomerats, arbeitet. Ihr Gehalt reicht kaum für ein Leben in New York, geschweige denn dafür, ihren Studienkredit abzubezahlen. Nach sechs Jahren, in denen die 30-Jährige ihrem Boss Tische in Restaurants reserviert hat, die sie sich nicht leisten kann, und ihm Drinks aus Flaschen ausgeschenkt hat, die mehr als ihre Miete kosten, steckt ihre Karriere in einer Sackgasse. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet Tina die Chance, ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Eine Summe, die für sie die Welt bedeutet, für ihren Chef aber nur Taschengeld ist. Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben der vielen überqualifizierten und unterbezahlten jungen Frauen der Stadt verändern wird ... Wenn du die Chance hättest aller deine finanziellen Probleme auf einmal zu lösen, würdest du diese Chance nutzen? Auch wenn diese „Chance“ nur aus Versehen passiert wäre? Tina Fontana ist eine Assistentin des Mediengouls Robert Barlow. Eines Tages findet sie einen Scheck auf ihrem Schreibtisch, mit einer sehr hohen Summe und überlegt krampfhaft ob sie dieses Missverständnis melden soll oder das Geld einfach behalten, denn schließlich ist es für ihren Arbeitgeber keine so große Summe wie für Tina.  Ihre Entscheidung löst im Endeffekt eine Kettenreaktion der unerwünschten Ereignisse aus. Eigentlich ist Tina eher ruhig und zurückhaltend, doch durch diese einmalige Chance werden immer mehr Leute mit hineingezogen  und es wird immer schwieriger die Sache zu verbergen. Natürlich wollen die Leute auch was von dem Geld haben und so entstehen die Hindernisse für Tina die sie überwinden muss. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich enttäuscht wurde aber ich habe von der Geschichte etwas anderes erwartet. Die Geschichte hat mir dennoch gefallen. Es beginnt damit, dass wir Tina und auch ihren Chef kennen lernen. Alle anderen Charaktere auch Tinas Freundin Emily die von Reichsein träumt, blieben für mich eher in Hintergrund, was halt auch wiederum nicht gleich negativ sein muss. Die Geschichte ist ideal für einen ruhigen und entspannten Abend. Es gab für mich am Anfang nicht sehr viel Spannung. Ab der zweiten Hälfte des Buches habe ich die Handlung und Geschehnisse mit Interesse verfolgt. Das Ende war für mich auch sehr unerwartet. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war angenehm und leicht zu lesen mit einer Prise Humor immer mal wieder. Das Buch zeigt wie man nicht handeln sollte, wenn ein Scheck mit einer runden Summe auf deinem Schreibtisch liegt. Zumindest ist mir dieser Gedanke immer wieder in den Sinn gekommen. Egal wie verlockend es wäre finanziell unabhängig zu sein. Eine schöne und an einigen Stellen auch lustige Geschichte für Zweischendurch.

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  • Schnell und unterhaltsam, aber dennoch zu oberflächlich

    Die Assistentinnen

    Bücherfüllhorn-Blog

    18. December 2016 um 18:59

    Anhand der Inhaltsangabe und des Covers hatte ich mir einen etwas ernsthafteren und intelligenteren Umgang mit dem Thema „Assistentinnen und Feminismus“  erhofft. Den Betrug  hatte ich mir eher wie einen hämischen Trick vorgestellt, eine Art gerissenes „ausbooten“  und „Rache nehmen“ an der Chefetage bzw. deren unerhörtem Reichtum vorgestellt. Aber der Betrug wie er hier stattfand war eigentlich nichts anderes als ein simpler Betrug und ich fand ihn auch nicht sonderlich raffiniert, außer dass er erst durch andere Assistentinnen ermöglicht und wie umfallende Dominosteine immer weiter getrieben wurde. Es war ein Höhepunkt der Geschichte, als alle Assistentinnen alte Gefallen einforderten und ich konnte mir diesen Moment gerade zu filmisch umgesetzt vorstellen. Als Leser bekommt man zudem einen klitzekleinen Einblick in die Arbeit einer Assistentin, und auch auf die leider oberflächlichen New Yorker, wo „mehr Schein als Sein“ ist. Der Erzählton ist peppig-nonchalant, und das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Dennoch empfand ich die Geschichte als zu oberflächlich. Die Charaktere waren mir alle nicht übermäßig sympathisch, ich meine, ich habe Tina Fontana gerne zugehört als sie erzählte, wie sich das alles zugetragen hat. Sie hat einen witzigen Erzählton wie „Stephanie Plum“ ( ), aber sie und alle anderen blieben einfach zu blass. Natürlich habe ich mit den vielen „armen“  Assistentinnen mitgelitten, aber es wurde einfach ein paar Mal zu oft erwähnt, dass sie ihre riesigen Studienkredite abbezahlen müssen und schlecht verdienen. Dieses Buch macht halt auf zu lockere Weise darauf aufmerksam, und so besteht die Gefahr, das Thema oberflächlich zu sehen, wie es im Buch meiner Ansicht nach passiert ist. Ich denke, ein anderes humoriges Cover hätte besser zu der Geschichte gepasst und so keine falschen Erwartungen geweckt. Meine ausführliche Meinung findet ihr in meinem Bücherfüllhorn.   Alles in allem: Mir persönlich war die Geschichte definitiv zu oberflächlich, angefangen bei den Charakteren bis hin zum Thema selber. Es ist irgendwie nicht „nachhaltig“. Aber genau darin liegt womöglich die entspannende Wirkung, es ist keine tiefgehende Geschichte, sonder eine die sich schnell, leicht und witzige für zwischendurch eignet. Und das muss ja auch nicht schlecht sein. Es ist ungefähr so, als würde man eine Mischung zwischen  „Der Teufel trägt Prada“ mit Meryl Streep und „Ein Chef zum Verlieben“ mit Sandra Bullock auf DVD schauen. Dieses Buch könnte ich mir auch gut filmisch umgesetzt vorstellen, und es würde dann gut in die genannte Riege passen.

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