Camille de Peretti Wir werden zusammen alt

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Inhaltsangabe zu „Wir werden zusammen alt“ von Camille de Peretti

'Ein kleines Meisterwerk.' (Die Zeit)

Die Bewohner der Seniorenresidenz Les Bégonias in Paris bilden eine unschlagbar bunte Truppe, von zuckersüß bis garstig. Nur eines haben sie gemein: Sie kommen nicht zur Ruhe. Sie kämpfen mit ihren Gebrechen, ihren Erinnerungen, mit Langeweile, mit der lieben Verwandtschaft und nervigen Mitbewohnern. Und mit der Liebe: Thérèse findet den Mann ihres Lebens, spät, aber umso heftiger. Der selbstverliebte Kapitän Dreyfus gibt Madame Alma und ihren Freundinnen Anweisungen, wie sie sich an Bord der Residenz zu verhalten haben – bis er durch ein Loch im Gartenzaun entflieht. Der Sohn bemerkt es nicht, er küsst gerade die Pflegerin. Jeden Sonntag öffnen sich die 64 Türen in Les Bégonias. Hinter jeder wartet ein anderes Schicksal, eine neue Überraschung, ein neues Geheimnis.

'Ein kleines, mitunter auch böses, herzerfrischendes Buch.' (Freundin)

Ein sehr schönes Buch zum Nachdenken über das eigene Altern (oder das der Eltern) und auch ein wenig zum Schmunzeln.

— claudiaausgrone

Ein schönes kleines, leises Buch.

— QueenDebby

Ein liebevoll geführtes Altenheim,in dem die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander treffen und sich miteinander arrangieren.

— lilliblume

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  • Nachdenken über das Altern: Perettis "Wir werden zusammen alt"

    Wir werden zusammen alt

    claudiaausgrone

    Interessant für mich, dies gleich zu Beginn, der formale Aufbau nach dem mathematisch anmutenden Regelwerk des Georges Pérec. Nahezu ein ganzer Tag in einem Pariser Altenheim wird in Viertelstunden zerlegt, und das Haus und Anwesen durchwandernd erlebt. Jeder Raum, Begebenheit und besonders jede Person wird beschrieben, ob BewohnerIn, BesucherIn oder Angestellte(r) . Liebevoll zeichnet Peretti ihre Figuren, ob sie nun liebenswürdig, ängstlich, verrückt, unangenehm oder schwach sind. Niemand ist nur schwarz oder weiß. Ich habe mitgefühlt, geschmunzelt, gelacht, war oft sehr nachdenklich ob der realistischen Schilderungen.  Für mich ein sehr empfehlenswertes Buch. Alt wollen wir alle werden, nur nicht sein...

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  • Wir werden zusammen alt von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Legibilis

    23. January 2014 um 13:47

    Ein Sonntag im Oktober in einem Altersheim in Paris. Es ist Besuchstag. Die einen warten noch auf ihre Söhne und Töchter, andere haben es sich bereits im Innenhof in der Sonne gemütlich gemacht. Die Senioren in diesem Heim sind vieles, aber auf keinen Fall schon bereit zu sterben, wie es von ihren Lieben gewünscht wird. Da sind Therese und Robert, die spät noch einmal die Liebe finden. Oder Kapitän Dreyfuß, der allen in der Seniorenresidenz Anweisungen gibt, und dabei den Ausbruch durch ein Loch im Gartenzaun plant. Daneben die manisch-depressive Nini, die sich nach Liebe sehnt und das Personal mit ihren ewigen Wünschen in Schach hält. Aber nicht nur die Senioren werden von der französischen Autorin Camille de Peretti betrachtet. In den 64 Kapiteln des Buches wandert die Autorin durch die 64 Zimmer der Seniorenresidenz und wagt einen Blick hinter die Kulissen. Der Direktor, der eigentlich nur seine Sammelleidenschaft für Briefmarken verfolgen möchte und jäh durch den Todesfall einer Seniorin unterbrochen wird. Auch die Krankenschwestern widmen sich allem nur nicht ihren Patienten. Die eine wird von ihrem Liebhaber bedrängt, die andere erwartet ein Kind. Der Autorin gelingt mit ihrem dritten Roman ein klarer, satirischer Blick auf einen Tag in der Seniorenresidenz, in der aber so gar nichts so ist, wie man es sich vorstellt. Mit sprühendem Humor und großer literarischer Leichtigkeit schreibt sie über Menschen, die gemeinsam alt werden und hartnäckig ihre eigenen Vorstellungen von Glück versuchen zu verwirklichen. In jedem Kapitel erwarten den Leser nicht nur ein neues Zimmer, sondern auch neue Verstrickungen und überraschende Wendungen. Wie dieser Sonntag im Oktober in der Seniorenresidenz zu Ende geht, wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Dieses Buch zu lesen lohnt sich, auch, weil es ein Thema behandelt, was sonst kaum in der Belletristik beleuchtet wird.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    lettergirl

    18. January 2013 um 08:01

    Ein Kosmos von Menschen, die sich alle im Altersheim begegnen - ob als Bewohner, Besucher oder Personal. Kurze Personeneinführungen machen neugierig. Und tatsächlich kommen im Laufe des Buches so einige Verbindungen zu Tage, die man nicht vermutet hätte. Alte Menschen sind voller Leben, Liebe, Verzweiflung, Erinnerungen, Bosheit - und die Jungen, die noch voll im Leben stehen, können oder wollen es nur oft nicht erkennen. Eine tolle Geschichte!

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    thesmallprint

    17. January 2013 um 18:28

    Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch vor allem aus zwei gründen gekauft habe. Erstens: Das Cover ist so verdammt schön gestaltet! Und Zweitens: Es ist ein französischen Buch und ich liebe französische Literatur. Den typischen versteckten und überaus sympatischen - wenn auch manchmal etwas Schwarzen Witz findet man auch in diesem Buch wieder. Das Buch hat mich verzaubert mit seinem Charme und tiefsinnigen Momenten. Hat nicht jeder Mensch Angst davor irgendwann in solch einem Heim zu landen und dieses Buch zeigt auf, wie die verschiedensten Charaktere und liebenswürdigen Persönlichkeiten in einem solchen aufeinander treffen. Und ja tatsächlich, alle von de Peretti vorgeführten Charaktere sind furchtbar liebenswert, besonders die alten Damen, die ich am liebsten hätte Knuddeln wollen. Das Buch ist garantiert nichts für jemanden der auf Aktion und Spannung steht, denn darum geht es in diesem Buch nicht. Es ist wirklich sehr wenig Handlung, eher eine Hommage an das älter werden und erzählt von den Lebensgeschichten der Bewohner, Angehörigen und Arbeitskräften. Ein wunderschönes Buch das ich sehr gerne habe und an Diejenigen weiter empfehle, die sich wirklich Zeit für eine Geschichte nehmen und ebenso auf emotionale und berührende Momente stehen wie ich. 4/5 weil es von Zeit zu Zeit wirklich ein wenig verwirrend und es nicht ganz einfach zu lesen ist.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Monika58097

    14. June 2012 um 17:37

    Welch ein Überraschungsroman! Eigentlich hatte ich den Roman nur des Titels wegen gekauft (er passte zu einer bestimmten Situation). Als ich dann anfing zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören. Ein Tag im Seniorenheim Les Bégonias in Paris. Der Leser lernt die verschiedenen Bewohner kennen, ihr Leben, ihre Vorlieben, ihre Marotten, ihre Sehnsüchte und Eigenarten. Nervig und doch liebenswert sind sie, die alten dort lebenden Menschen. Von der Familie besucht oder verlassen. Erinnerungen an die Kindheit, gute wie schlechte. Albträume, die manchen bis ins hohe Alter nicht in Ruhe lassen. Gebrechen, mit denen sie nicht mehr alleine fertig werden, die ihnen die Selbständigkeit nehmen. Aber auch wunderschöne Momente, wie sie z. B. Thérèse erleben darf, die in Les Bégonias die Liebe ihres Lebens findet. Camille de Peretti versteht es vorbildlich, den Leser an einem Tag in dieser Residenz teilhaben zu lassen. Wunderschön und sehr bildhaft geschrieben, lässt einen dieses Buch abwechselnd schmunzeln, aber auch traurig sein.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Daphne1962

    10. January 2012 um 20:06

    Auch ich fand das Buch sehr schön zu lesen. Camille de Peretti hat das Leben einiger Heimbewohner beschrieben, die am Ende ihres Lebens angekommen sind und dort zusammen leben "müssen". Die einen sind freiwillig dort und andere wiederum gezwungenermaßen. Dort treffen viele Charaktäre aufeinander. Sie beschreibt aber genauso gut die Mitarbeiter und Heimleiter. Wie schwer die Arbeit in so einem Altenheim ist und wie die Helfer mit den ständig wechselnden Situationen umgehen müssen. Die Schriftstellerin hat sehr viel Talent bewiesen, die kleinen Dinge bis ins Detail zu erzählen, wie ein Ring am Finger einer Bewohnerin oder die Farbe eines Sesels oder gar die Beschreibung eines Bildes an der Wand. Keine Minute ist das Buch langweilig gewesen. Es sollte mehr solcher Bücher geben. Fazit: Auch von mir ein empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    salome44

    12. December 2011 um 21:48

    Immer wieder sonntags oder ein großes Problem in viele kleine Lösungen aufteilen Der Roman „Wir werden zusammen alt“ von Camille de Peretti Wie lässt sich das Schreiben eines im wortwörtlichen Sinne vielseitigen Romans bewerkstelligen? Indem man diesen in möglichst viele kleine Kapitel unterteilt und sie dann episodisch ausfüllt. So hat sich das die Autorin Camille de Peretti wohl gedacht und es dementsprechend in ihrem Roman „Wir werden zusammen alt“ umgesetzt. Diese Bewältigungsstrategie hat sie gleich auf den ersten Seiten auch einer ihrer Figuren mitgegeben: „Er hat eine Liste mit praktischen Fragen vorbereitet. Das war schon immer sein Rettungsanker. Ein großes Problem in viele kleine Lösungen aufteilen.“ Die vielen kleinen Lösungen kommen im Viertelstundentakt eines einzigen Tages daher. De Peretti kommt so auf stolze vierundsechzig Kapitel auf zweihundertsiebenundsechzig Seiten, ohne den Anhang gerechnet, in dem sie sich auf ein Regelwerk von Georges Pérec bezieht, das ihrem Roman als Gerüst zugrunde liegt. Mit jedem der chronologisch aufeinanderfolgenden Kapitel wechselt sie auch den Raum und die sich darin befindenden Personen. Um was geht es eigentlich in diesem Roman? Um das Leben und die Beziehungen von Menschen in vorgerückter Lebenszeit unter einem Dach. Es ist das Alter mit seinen Gebrechen, der Vergesslichkeit, der Einsamkeit und dem Tod, dessen sich die französische Autorin annimmt. Doch der Roman kann noch mit weitaus mehr Themen aufwarten. Es wimmelt nur so davon, denn die Personen haben eine Vergangenheit hinter sich, die auch nicht immer einfach war. Da erfährt man von der Vernachlässigung durch die Mutter, sexuellem Missbrauch durch einen Onkel, einem ungeliebten Pfarrersgatten und nie geliebten Kindern, einer jahrzehntelangen Ehe, in der die Frau unbemerkt jungfräulich blieb. Von den Personen, Räumen, Aufzählungen, Platz schindenden Listen und Tabellen kann es einem ganz schwindlig werden. Wie bei einem Mobilé über einem Kinderbettchen wippen und tanzen die Personen mit ihren mehr oder minder tragischen Geschichten an dünnen Fäden hin und her, auf und ab. Ohne dass man sie länger in Ruhe betrachten könnte und ohne weitere Bewegungsfreiheit für diese selbst. Im Roman können sie auch nur von einem Raum zum anderen tappen, mithilfe des Rollators oder im Rollstuhl, denn sie befinden sich allesamt in der Residence Les Bégonias, einem Altenheim, einem Wartesaal zum Tod. Doch soll es bei diesem düsteren Thema wenigstens unterhaltsam zugehen. Und so wird unter den Bewohnern getratscht, geneidet, konkurriert und wie in einem richtigen Arztroman darf freilich auch die Liebe und das Abenteuer nicht zu kurz kommen. All das an einem wolkenverhangenen Sonntag an einem ersten Oktober. Es ist Herbst – gleichsam eine semantische Anspielung. Womit wir bei der Sprache sind. Fangen wir beim Titel an, der bereits dieses vereinnahmende Wir enthält. Wohlwollend interpretiert könnte es zur Örtlichkeit passen, spiegelte es denn die Ausdrucksweise ironisch wider, derer sich mancher Arzt bedient: „Rauchen wir? Hatten wir Stuhlgang?“ Diese vermeintliche Empathie, die letztlich von Überheblichkeit zeugt, weil sie wenig zu differenzieren vermag zwischen der eigenen Person und dem Gegenüber, durchzieht das ganze Buch. Camille de Peretti, eine schöne und junge Autorin, hat Ahnung vom Leben im Alter. Sie schildert die Bedürfnisse, Gedanken und fehlgeschlagenen Hoffnungen ihrer Protagonisten. Dagegen ließe sich nichts einwenden, schließlich hat die Autorin die Freiheit der Gestaltung und des Inhaltes. Doch an Glaubwürdigkeit der Figuren mangelt es allemal und keine der Personen eignet sich zur Identifikation. Der Sprachstil ist flott und unpräzise, gespickt mit Adjektiven „umfangreichen, geblümten Busen“, „zwischen wollüstigen Schultern“, Floskeln „so ein Weibergezänk geht ihm über die Hutschnur“, Klischees „die typische Aggressivität der kleinen Dünnen mit harten Brüsten“, Metaphern „mit der vollendeten Grazie eines gestrandeten Wals“ und jeder Menge seitenlanger Aufzählungen jeglicher Art. „Links in einem Metallregal sprüht ein kosmetisches Feuerwerk: Haarlackspray, Indestructible Modellierspray, goldbrauner Schmeichel-Schaum mit Wet-Effekt, Creme-Schaum-Tönung mit Farbglanz-Pigmenten, Linde-Jojoba-Masken für Kräftigung und Beruhigung, Ocean-Fresh-Shampoos mit Algenextrakt, zärtliches Seiden-Aminobaustein-Flüssigshampoo mit Waldbeerenduft, Glanzlicht-Lotion mit Super-blond-Effekt ...“. Ein Buch wird doch vor dem Veröffentlichen lektoriert, sollte man meinen. Man fragt sich auch, ob der Übersetzer zu den Ungereimtheiten beigetragen hat, oder ob der Originaltext noch schlimmer ist. Aus welchen Erfahrungen und Recherchen hat Camille de Peretti für ihren dritten Roman geschöpft, um ein so dringliches und allgegenwärtiges Thema wie das Alter und den Tod so zu trivialisieren? Ist die Autorin gar selbst die Figur der Camille, die im Roman Nini versprochen hat, ein Buch über deren Leben zu schreiben? Wer in einem Altenheim war, weiß um die Gerüche dort. Nicht nur in Altenheimen, auch in anderen Institutionen, wie Kindergärten und Kliniken sind es die Gerüche, die beim Betreten einen nicht darüber hinwegtäuschen lassen, wo man sich befindet. Doch von diesen Gerüchen ist bei de Peretti nicht zu lesen. Wer tatsächlich mit älteren Menschen spricht, könnte zudem wissen, dass es weniger der eigene Tod ist, den sie fürchten, als der Schmerz des Abschieds von nahestehenden Menschen. Man ist immer mehr allein, weil andere vor einem sterben. Die Zahl der Freunde unter den Toten nimmt zu. Hat man den Roman von de Peretti zu Ende gelesen, kann man den Titel nur noch als Drohung empfinden, dieses gemeinsame Altwerden. Es graut einem bei dem Gedanken, eines Tages in einer solchen Residenz hausen zu müssen, in der es nur noch abgegriffene Boulevardzeitschriften zu lesen gibt. Allenfalls als Vorlage eines Schlagertextes taugt dieser Roman: Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung ...

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Clari

    23. November 2011 um 19:06

    Ausblicke auf den Geruch des Todes... Zusammen sitzen sie in ihren Aufenthaltsräumen, genießen mehr oder weniger angeödet ihre Mahlzeiten und beobachten mit scharfen Blicken, was um sie her geschieht. Alles erfassen, alles hören und beobachten; alleine durch diese Maßnahmen versucht jeder der Einwohner des Altenheims „Les Bégonias“, sofern er es noch kann, die eigene Autonomie zu bewahren. Genau genommen jedoch ist diese Residenz ihre Endstation. Hier versammeln sich alle jene, die ihren Alltag nicht mehr bewältigen können: gelähmt, blind oder dement sehen sie die Tage verstreichen und warten. Warten worauf? In ihrem Leben ereignet sich nur noch der enge Tagesablauf, der mit dem Verstreichen der Zeit verbunden ist. Stunde um Stunde zerrinnt, und ein jeder sucht seine eigene Bestimmung. Essen, schlafen, wachen und den Tag überstehen: mehr scheint es nicht zu geben im Kosmos dieser auf dem Abstellgleis gelandeten Mitbürger. Einzelne ragen heraus aus der Menge. Sie sind mit ihren Eitelkeiten, ihren Erinnerungen und dem amüsierten Hinschauen auf andere beschäftigt. Nicht zuletzt erscheinen gelegentlich die Angehörigen: notgedrungen und wenig motiviert quälen sie sich bei ihren Besuchen durch den Tag. Auch sie warten,--und sind enttäuscht, wenn der Tod nicht das erwartete Erbe bringt. Akribisch zeichnet Camille de Peretti diesen einen Tag im Altenheim auf. Wenn die Beschreibung der skurrilen Alten mit ihren Eigenarten auch durch den Tag führt, so bleibt doch der Eindruck eines erschütternden Dokumentes einer verlorenen Gesellschaft haften. Niemand kann wahre Liebe für diese Alten empfinden. Eher stören sie den Alltag der Angehörigen, die ihren Tag lieber nicht im Angesicht von irdischem Vergehen, des Geruchs des Todes und dem öden Kleinkrieg eines Alltags verbringen, in dem es kleine missgünstige Töne und argwöhnische Beobachtungen bis hin zu amüsierten Einfällen gibt. Camille de Peretti zeichnet ein zwar humorvolles und doch realistisches Bild vom Altenheim. Niemand schaut gerne hin, wo jeder von uns womöglich einmal endet. Nicht die schönsten Reden können darüber hinwegtäuschen, dass dieses Warten auf das Ende mit Grauen erfüllt ist. Die Autorin legt den Finger auf die Wunde und zeigt die ganze Nutzlosigkeit und hilflose Gegenwart, die uns erwartet, wenn unser Leben sich dem Ende zuneigt. Das kann man nur mit dem notwendigen makaberen und humorvollen Blick ertragen! Vermutlich wird jeder Leser/ Leserin das Buch aus dem Blickwinkel des eigenen Lebens betrachten und beurteilen. So mag der eine mehr Distanz und der andere mehr Furcht vor dem eigenen Altwerden empfinden. Allemal bietet dieses Buch eine recht realistische Perspektive. Es ist dank der leichten und poetischen Sprache durchaus lesenswert.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    hexhex

    24. August 2011 um 08:39

    Eigentlich wollte ich dieses Buch bewusst nicht lesen. Als regelmäßige Besucherin von Altersheimen, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es Spaß machen könnte, so ein Buch zu lesen. Aber ich wurde positiv überrascht. Camille de Peretti erzählt sehr liebevoll und humorvoll von den Bewohnern des Altersheims. Ich war vor allem überrascht, wie eine so junge Autorin sich in die Rolle der alten Bewohner und ihrer Besucher hineinversetzen konnte. Leute in den 30igern sieht man doch sehr selten in diesen Einrichtungen. Was ich allerdings nicht wirklich verstanden habe, war die Organisationsstruktur des Romans, die am Ende genau erläutert wurde. Daß man Kapitel nach dem Rösselsprung ermittelt finde ich sehr gewöhnungsbedürftig und überflüssig.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    blueberlin49

    27. May 2011 um 13:03

    Das Buch ist ansich nicht schlecht. Die Geschichten der alten Leute auch sehr interessant, aber sie erscheinen mir doch sehr oberflächlich. Auch gefallen mir nicht die zu Hauf auftretenden Nebeninformationen und Raumbeschreibungen. Der Schreibstil des Übersetzers lässt zu wünschen übrig. Ständig stolpert man über grammatikalisch falsche Sätze.

  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Bücherwurm

    19. May 2011 um 22:52

    Das Buch "Wir werden zusammen alt" der französischen Autorin Camille de Peretti ist ein dünnes, raffiniert gestaltetes Buch. Ein ernsthaftes Thema, denn es zeigt, innerhalb von 4 Abschnitten, unterteilt in Viertelstunden-Kapiteln, 24 Stunden lang den Ablauf in einem französischen Altenwohnheim. Schon hier kann der Leser stutzig werden: Und er hat Recht! Mathematisch aufgeteilt, in Raster untergeordnet sind nicht nur Einwohner des Altenheims, sondern auch deren Auftritt, der Inhalt der Kapitel, bis zum Vorhandensein bestimmter Worte. Dieses Prinzip ist bekannt aus dem Werk "Das Leben: Gebrauchsanweisung" des Autors Georges Pérec, der das Geschehen im gleichen vorgegebenen Raster im Miethaus wiedergab. Und zwar wurde diese Tradition in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in der französischen Literartur angewendet, als Verknüpfung der Literatur mit ausserliterarischen Elementen, hier eben der Mathematik. Der Sinn liegt darin, einem starren Muster zu folgen, Ablauf, Wortsetzung, beispielsweise Worten wie Bluse, rot oder Teppich, in einen normalen Text zu bringen, ohne dass der Leser das Muster offensichtlich erkennen kann! Für die Mathematiker: Dieser Roman folgt den formalen Vorgaben des Rösselsprung, d.h. die Reihenfolge der Zimmer ist festgelegt, den Euler´schen Quadraten der 10. Ordnung, d.h. streng formal werden Worte den Kapiteln zugeordnet, und den daraus resultierenden Listen. Im Anhang des Buches sind diese Listen abgedruckt, so dass der mathematisch interessierte Leser auf die Suche gehen kann! Allen anderen Lesern, die hier einen bewegenden Roman mit ernsthaftem Inhalt über Altern, Heim, Trauern und Tod lesen möchten, sei gesagt: Man bemerkt den mathematischen Hintergrund nicht! Man freut sich über kurze, abwechslungsreiche Kapitel und kommt beim Lesen flott vorwärts, soweit man sich durch das Buch nicht zum ersten Mal mit dem Sterben und Altern auseinandersetzt. Denn ganz unverblümt, ohne Wertung, nüchtern und trocken führt uns die Autorin vor Augen, wie erbärmlich in den meisten Fällen der Lebensabend eines Menschen sein kann. Wohlangemerkt: In diesem Buch erleben wir ein Altenwohnheim, was bedeutet, jeder Einwohner hat doch immerhin ein wenig Privatsphäre, ein wenig Menschenwürde gewahrt, was im "normalen Altenheim" nicht der Fall ist. Da ich früher selbst im Altenheim arbeitete, um neben dem Studium etwas Geld zu verdienen, erkannte ich manche kurios anmutende Szene wieder. Sei es, dass "die Alten" ausgerechnet dann über ein ausgezeichnetes Gehör verfügen, wenn die Kühlung ausfällt, während im üblichen Alltag sonst die Schwerhörigkeit überwiegt, die alte Menschen oft an schwermütige Dickhäuter erinnern lässt. Auch Szenen, wie Essen horten, Ausbrechermentalität oder senile Aggressivität sind im Altenheim Alltag. Hier liessen sie mich beim Lesen oft in schallendes Gelächter ausbrechen, gleichzeitig allerdings mit einem Schamgefühl und einer Bitterkeit zurück. Sind wir Menschen dem Altern doch hilflos ausgeliefert, sind die Pflegekräfte oft vollständig überfordert auch mit ihrem eigenen unglücklichen Leben, mit all den Missverständissen., die unser Leben begleiten. Von aussen betrachtet erscheint immer alles so einfach, so offensichtlich, aber die Protagonisten hängen in ihrem Lebensfaden fest. Das "Drüberkucken" ist nicht möglich. So lässt der Roman ein ungutes Gefühl zurück. Sind wir Menschen doch mit so viel Mitgefühl zur Stelle, wenn es um Kinderheime geht, während für fast alle von uns die Altenheime zur Selbstverständlichkeit im Alltag dazu gehören, auch für die eigenen alternden Familienmitglieder, die uns in der Pflege und Krankheit schlichtweg zum falschen Zeitpunkt und mit den verkehrten Vorraussetzungen erwischen.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    fireez

    31. March 2011 um 20:42

    Ein Altersheim und viele Geschichten. Bewegend und nachdenklich kommt dieses doch recht unscheinbare Buch daher und viel zu kurz erscheint es am Ende. Das Thema ist ungewöhnlich, denn was kann an den Geschehnissen eines Altersheims schon interessant sein? Umso überraschender ist es dann, mit wie viel Gefühl es der Autorin gelingt, die Bewohner des Heimes nicht nur zu beschreiben, sondern ihnen innerhalb weniger Sätze so viel Leben einzuhauchen, dass sie dem Leser sofort ans Herz wachsen. Die Kapitel scheinen immer wieder zu kurz, denn viel mehr möchte man eigentlich über die einzelnen Menschen erfahren und so springt man von Kapitel zu Kapitel und merkt kaum, dass man schon fast am Ende angelangt ist und diese lieb gewonnenen Personen nun wieder los lassen muss und nichts weiter über sie erfahren wird. Und so kam ich auch nicht umhin, am Ende noch ein paar Tränen kullern zu lassen, bewegte mich das Schicksal doch zu sehr. . Der Aufbau des Buches wurde von der Autorin nicht zufällig gewählt. Ein Plan des Heimes ist im Buchdeckel zu finden und in Felder eines Schachbretts eingeteilt. Und so springt, man vom Eingang des Heimes ausgehend im Rösselsprung durch das gesamte Gebäude, erfährt in jedem Raum über andere Personen etwas. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto intimer werden die Räumlichkeiten und auch die Geschichten. Blickt man anfänglich noch oberflächlich auf die einzelnen Personen, so erfährt man später die ganze Geschichte, die Vergangenheit und die Beweggründe. Je mehr die Autorin von den Charakteren preisgibt, desto mehr möchte man wissen und viel zu schnell kommt das Ende. Ich habe selten so mit den Charakteren eines Buches mitgefühlt wie hier. . Der Schachbrettplan mit dem dahintersteckenden System wirkt etwas abschreckend und ehrlicherweise sei gesagt, dass ich das Buch im Laden wohl niemals mitgenommen hätte. Ein Buch, hinter dem ein System steckt, das am Ende auf mehreren Seiten beschrieben werden muss, ist mir suspekt. Doch hatte ich nur die Online-Leseprobe ohne Erwähnung des Systems gelesen und mich davon fesseln lassen. Zum Glück, kann ich nur sagen, denn wer sich hier von der Struktur abschrecken lässt, verpasst wirklich etwas. Man kann das Buch lesen, ohne dieses System zu beachten und es wird das Lesevergnügen nicht schmälern. Das schachbrettartige Vorgehen ist eine geniale Idee, das restliche Eingliedern bestimmter Begriffe jedoch eigentlich unsinnig, aber auch keineswegs störend. Ohne Einschränkung kann ich dieses Buch an jeden weiterempfehlen, der sich gerne von den persönlichen Geschichten mitziehen lässt und auf Nervenkitzel dann auch gut und gerne einmal verzichten kann.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Sokrates

    06. March 2011 um 17:01

    In jeweils kurzen Episoden werden Menschen im Altersheim besucht, es werden kleinere Geschehnisse beschrieben, Anekdoten aus ihrem Leben resümiert. Was die nähere Handlung angeht, verweise ich auf meine Vorrezensenten. Mich hingegen konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Sprache verbleibt für meinen Geschmack ohne Esprit, kalt, stenographisch. Nach gut einem Drittel musste ich leider aufgeben. Die Handlung beschränkte sich für mich auf eine langweilige Rekapitulation gelebter Vergangenheit in nicht gelungener sprachlicher Umsetzung. Nein, bei mir wollte der Funken nicht überspringen, aber soll sich lieber jeder selbst eine Meinung bilden.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Sikal

    01. March 2011 um 12:22

    Ein ganz normaler Sonntag… …in der Seniorenresidenz Les Bégonias in der Nähe von Paris ist Schauplatz dieses Buches. Das Buch ist in 64 Kapiteln unterteilt, die jeweils einen der 64 Räume des Les Bégonias darstellen. Die einzelnen Kapitel schildern im 15-Minuten-Abstand einen Sonntag der Bewohner und Angestellten. Und man möchte meinen, es entsteht ein chaotisches Durcheinander – aber nein, die Autorin Camille de Peretti hat sich einer Herausforderung gestellt und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die jeweiligen Schauplätze und Charaktere wechseln zwar ständig, doch die Fäden werden ineinander verwoben und so reihen sich die einzelnen Handlungen in dieses Netz ein und es entsteht ein empfehlenswertes Gesamtkunstwerk. Die Reihenfolge der Kapitel sowie der Aufbau des gesamten Buches wurde genau strukturiert, Eulersche Quadrate, Rösselsprung und diverse Listen waren die Grundlage. Wir Leser dürfen aus der Vogelperspektive dieses kunterbunte Treiben im Les Bégonias begutachten – abwechselnd mit Schmunzeln, Betroffenheit, Traurigkeit und manches Mal auch mit Unverständnis für etwaige Situationen. Unter den Bewohnern gibt es alle möglichen Charaktere: Die beinahe blinde Alma, die noch im-mer eine Dame von Welt ist und viel Verständnis für ihr Umfeld aufbringt, die beiden Freundinnen von Alma, die eine Art Zickenkrieg veranstalten. Weiters Nini, die sich ständig benachteiligt fühlt und Aufmerksamkeit erregen will. Der etwas schrullige Kapitän, der - vom Fernweh geplagt - öfters das Weite sucht. Oder der narzisstische Robert, der sich noch einmal so richtig verlieben darf und Thérèse, die jetzt endlich weiß was Sex ist… Ach ja, und natürlich die Baronin, die an Alzheimer erkrankt ist und deren Mann sie liebevoll pflegt. Doch auch bei den Angestellten geht es ganz schön turbulent zu: Christiane verliebt sich ständig, doch den Mann fürs Leben hat sie noch nicht gefunden. Isabell ist schwanger von einem Schwarzen, noch dazu ohne Trauschein – und das in einer erzkatholischen Familie. Und sogar der Direktor hat so seine Macken – ob er gerade seine Zeit beim Ersteigern von Briefmarken verbringt, eine Leiche mit Insektenspray behandelt oder eine Krankenschwester anbaggert… Wenn man meint, das Thema "Altersheim" sei nur geprägt von Trauer und Tod, so gelingt es Camille de Peretti wunderbar mit viel Empathie diesen alten Menschen, angekommen an der Endstation ihres Lebens, die Würde zu geben, die sie verdienen. Fazit: Ein Buch, das einen nachdenklichen Leser zurücklässt und mit einem beeindruckenden Schreibstil punktet.

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  • Rezension zu "Wir werden zusammen alt" von Camille de Peretti

    Wir werden zusammen alt

    Ichbinswieder

    Selten habe ich mich schwerer getan Worte für eine Rezension zu finden, denn selten hat mich ein Buch so stark und nachhaltig beeindruckt. _______________________________ Die Geschichte Das „Les Begonias“ ist ein Altenheim am Rande von Paris. Hier leben und arbeiten die unterschiedlichsten Charaktere. Jeder hat Eigenheiten, Geheimnisse, Sehnsüchte, Wünsche und Sorgen. Ebenso ergeht es den Angehörigen, die ihre Verwandten hier besuchen. In den 64 Kapiteln findet man Geschichten der Liebe, Selbstverliebtheit, Freundschaft und Verpflichtung, aber ebenso zeigen sie Einsamkeit, Verbitterung, Verwirrung, Neid und Eifersucht. Auch die Lebensgeschichten und Schicksale der Protagonisten werden beleuchtet, nicht zuletzt um zu erklären, warum manches Verhalten zu Tage getreten sein kann. _______________________________ Fazit Die Autorin hat mit diesem Buch ein hochemotionales Werk geschaffen, dass mich einfach in seinen Bann gezogen hat. Es lies mich lächeln und weinen, weckte Sympathie, Antipathie und Unverständnis und machte mich sehr nachdenklich. Die Kernfrage, die dabei auftauchte, war: Wie wird es sein, wenn ich alt bin? Werde ich auch gebrechlich, verwirrt oder verbittert sein? Wer wird für mich dasein? Die Charaktere und Situationen sind wunderbar facettenreich dargestellt, alle menschlichen Eigenschaften sind in diesem Buch versammelt. Das Werk versteht es an der Oberfläche der Protagonisten zu kratzen, um zu beleuchten, dass auch die erlebte Vergangenheit den Menschen stark prägt. Dies weckt teilweise Mitleid, sowie Verständnis für einige Verhaltensweisen. Da die Geschichte in kleine Kapitel unterteilt ist und so viele abwechslungsreiche Situationen und Emotionen beinhaltet, ist sie sehr kurzweilig zu lesen. Eine Herausforderung, die die Autorin mit Leichtigkeit meisterte war, dass einige Handlungsstränge parallel laufen. Man hat zu keiner Zeit den Eindruck, dass Teile der Geschichte durcheinander geraten oder gar widersprüchlich sind. Ich kann diese Geschichte jedem Literaturfan empfehlen und Allen, die mit alten Menschen leben, arbeiten oder einfach Interesse an den verschiedenen Sichtweisen des älterwerdens haben.

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    • 3

    sabatayn76

    28. February 2011 um 08:27
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