Campbell Armstrong , Ursula Walter Ich hoffe, dein Leben war schön

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Inhaltsangabe zu „Ich hoffe, dein Leben war schön“ von Campbell Armstrong

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  • Ich hoffe dein Leben war schön von Campbell Armstrong

    Ich hoffe, dein Leben war schön
    Anneflock

    Anneflock

    13. May 2013 um 19:39

    Da ich selbst adoptiert bin hat mich das Buch "Ich hoffe dein Leben war schön" sehr berührt. Besonders das Schicksal der abgebenden Mutter. Die Unbarmherzigkeit der Großmutter die zur Adoption des Babys zwingt) . Ich selbst wurde 1957 geboren. Auch mir wurde in späteren Jahren als ich von der Adoption erfuhr erzählt: meine Mutter sei eine schlechte Frau, die sich für ihr Kind nicht interessiert. Es war aber genau das Gegenteil, aber das hervorheben von Interessenslosigkeit am Kind beruhigt ja auch die Gefühle der annehmenden neuen Eltern und hebt sie auf das hohe Podest der Führsorge und Opferbereitschaft. Ich habe mich in der Person Babara die als Säugling adoptiert wurde wieder erkannt. Ihre lebenslange Suche-ihr nicht aufgeben bei der Suche nach Information. Ihre Rück-und Fehlschläge. Ihr nicht lockerlassen. Ihre Freude und ihr staunen als sie sich in ihren Halbgeschwistern spiegelt. Als sie erkennt, das gleiche Eigenschaften und Merkmale da sind, obwohl das kennenlernen erst nach 40 Jahren möglich ist und niemand von einander vorher wusste. Babara erreicht ihr Ziel, nachdem sie  selbst an Krebs erkrankt und ihre Mutter ist dem Tode geweiht. Das ist kein wirkliches happy End. Aber auch ich fand meine  Mutter  in einem Pflegeheim, in dem sie jetzt schon seit 30 Jahren ihr Leben fristet. Sie lebt in einer Phantasiewelt. Sie ist über den Verlust ihrer Kinder "verrückt" geworden. (Auch meine Mutter bekam 4 Kinder von denen keines von ihr großgezogen wurde. ) Menschen die sich frohen Mutes ihrer Kinder entledigen werden nicht verrückt und erkranken nicht an Krebs. Eileens Ehemann, der nicht der Vater Babara ist, da Babara ein unehelich "Vorkind" ist, lebt im Geist der Nachkriegsjahre. Er versinkt in Alkohol und Drogen. Warum er in diese Süchte fällt beschreibt er nicht, geht aber offen mit seinen Gefühlen um. Kurz vor ihrem Tod sagt Eileen ihm, das er die Liebe ihres Lebens war. Das erstaunt ihn und mich erstaunt, das es ihn erstaunt.   Vom tragischen Schicksal abgesehen beschreibt das Buch auch sehr eingehend die damalige Zeit. Die politische und die gesellschaftliche. Ich kann diese Buch wärmstens empfehlen. Es ist keine heile-Welt-Geschichte. Aber das sind Adoptionsgeschichten nie. Hinter Adoption verbergen sich immer drei Schicksale: das Schicksal der abgebenden Mutter-das Schicksal des abgegeben Kindes-und das Schicksal der Adoptiveltern. Selten wird auch nur eine dieser genannten Parteien glücklich. Und ich bin froh über jedes Buch welches dieses Dilemma beschreibt. Anne Flock  :Autorin von einer Adoptionsgeschichte die in drei Bänden erzählt wird. "Die Blaue Spur"-"Suchlauf" -und- "In Deinem Blute".  

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  • Rezension zu "Ich hoffe, dein Leben war schön" von Campbell Armstrong

    Ich hoffe, dein Leben war schön
    nic

    nic

    11. July 2007 um 06:11

    Im Buch "Ich hoffe, dein Leben war schön" wird eine wahre Geschichte erzählt. Campbell Armstrong schildert das Leben seiner Ex-Frau. Nachdem er erfährt, dass sie todkrank ist, wird er gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. Er beschreibt, wie sie sich kennengelernt haben, Kinder bekamen, wie mies er sie behandelt und betrogen hat, und wie das Leben nach der Scheidung für seine Exfrau verlief. Er erzählt sehr ehrlich, und seine Frau scheint ihm vergeben zu haben. Mich hat es beim Lesen sauer gemacht- Campbell ist sehr egoistisch. Allerdings finde ich es schön, wie er während der Krankheit für sie da war. Das Buch macht traurig, vor allem deshalb, weil Eileen viel durchmachen musste. Sei es, weil ihre Mutter sie mit 17 gezwungen hat, ihr Kind zur Adoption freizugeben, oder weil ihr Mann sie betrogen hat und ein Alkoholiker war, der sich nie wirklich um die Familie gekümmert hat. Noch tragischer natürlich, dass sie dann an Krebs erkrankt und sterben wird. Allerdings lernt sie noch ihre Tochter kennen, die sie nie vergessen hat. Bei aller Traurigleit und Mitgefühlt für die Familie finde ich das Buch doch etwas langatmig. Bei solch einer Geschichte allerdings auf "action" oder einen rasanteren Schreibstil zu hoffen, halte ich nicht für realistisch. Deshalb trotzdem vier Sterne.

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