Ich konnte mich nicht so richtig in die Hauptperson hinein versetzen. Dies könnte daran liegen, dass ich dem Hauptthema (der Party) nicht viel abgewinnen konnte. Denn ja, ich verstehe dass die Idee schön ist eine Coming-Out Party zu feiern, aber warum kann die dann nicht zu Hause /im Park stattfinden? In meinem Freundeskreis haben wir nie irgendwo anders gefeiert (außer vllt. mal das obligatorische Bowlen gehen). Auch mit der Art und Weise wie die Hauptperson damit umgegangen ist konnte ich nicht so viel abgewinnen.
Camryn Garrett
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Off the Record - Unsere Worte sind unsere Macht
Friday I’m in Love
Friday I'm in Love (English Edition)
Neue Rezensionen zu Camryn Garrett
Ich liebe Bücher mit queeren Protagonisten, also war diese Geschichte genau mein Fall. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es dann leider etwas anders aus. Ich fand das Buch ganz süß und nett geschrieben, aber wirklich vom Hocker gerissen hat es mich nicht.
Das liegt vermutlich hauptsächlich an Protagonistin Mahalia, mit der ich einfach nicht wirklich warm werden konnte. Ja, das arme Mädchen hat es schwer und tut einem natürlich schon irgendwie leid. Aber ich fand die Art, wie sie mit allem umgeht, einfach nicht gut. Sie kommt wie eine verzogene Göre rüber, die nur an sich selbst denkt. Alles, was ihr wichtig ist, ist ihre Party. Auf mich wirkt sie einfach nicht sympathisch genug. Auch das ganze Liebes-Wirrwarr mit Siobhan fand ich eher nervig als unterhaltsam.
Für mich hat sich das Buch stellenweise ganz schön gezogen und ich konnte Mahalias Gedanken und Handeln oft nicht wirklich nachvollziehen. Das Ende war ganz schön und hat mich ein bisschen mit dem Buch versöhnt. Aber alles in allem hatte ich mehr erwartet.
Mahalia weiß schon länger dass sie Interesse an Mädchen hat, doch außer ihr weiß es nur ihre beste Freundin Naomi. Um das zu ändern und über den Verzicht ihrer Sweet-Sixteen- Party hinwegzukommen plant sie heimlich mit Naomi eine Coming-out-Party. Blöderweise weiß ihre streng religiöse Mutter nichts von ihrer Queerness und viel verdienen tuen sie auch nicht. Um alles noch zu toppen verliebt Mahalia sich in Siobhan, die gerade aus Irland gezogen ist, und das Problem bei Siobhan ist, dass sie einen Freund hat.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat gezeigt, dass es auch Eltern gibt die nicht mit der Sexualität ihrer Kinder zufrieden sind, die sich weigern dies zu akzeptieren. Dass es Familien gibt, die müssen kämpfen damit sie nicht in einer Sozialwohnung wohnen müssen.
Und mal abgesehen von der gnadenlosen Ehrlichkeit ist es eine sehr süße Lovestory, eine tolle Freundschaftsgeschichte und eindeutig eine herzliche Coming-of-Age- Story.
Ich empfehle es allen die Lust auf eine queere Youngadult Lovestory mit afroamerikanischen Protagonisten haben.
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