Candi Miller Tochter der Kalahari

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Inhaltsangabe zu „Tochter der Kalahari“ von Candi Miller

Ein kraftvolles Romandebüt um Liebe und Schuld, Vorurteile und Vertrauen

Südafrika 1975: Als eine weiße Farmersfamilie sie aufnahm, war Koba noch ein Kind. Jetzt ist sie eine erwachsene Frau, hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Zwar verspürt sie noch immer Sehnsucht nach ihrem Volk, den Buschleuten, und nach der Kalahari, dem Ort ihrer Kindheit, doch ihr Herz gehört inzwischen Mannie, dem Sohn der weißen Farmer. Soll sie den, den sie lieben gelernt hat, verlassen, um zu ihren Wurzeln zurückzukehren?

Ein großer, bewegender Afrika-Roman.

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  • Rezension zu "Tochter der Kalahari" von Candi Miller

    Tochter der Kalahari

    mabuerele

    02. July 2011 um 20:21

    Die Geschichte spielt in Südafrika zur Zeit der Apartheid. Koba begleitet ihre Eltern und ihre Großmutter Zuma zum Mutterhügel. Zuma wird diesen Berg ersteigen, um dort zu sterben. Koba und ihre Familie gehören zum Volk der Buschmänner. Zur gleichen Zeit macht sich der Farmer Etienne mit seinem Bruder Deon, seinem Sohn Andre und seinen Neffen Mannie auf den Weg, um diejenigen zu bestrafen, die sich an seinem Vieh vergriffen haben. Die Strafe trifft Kobas Eltern. Sie muss deren Tod mit ansehen und wird als Gefangene auf die Farm geschleppt. Auch Mannie erschüttert das Erlebnis bis in Mark, denn er ist noch ein Kind… Das Buch bringt zum Ausdruck, dass Buschmänner in Südafrika eine Sonderstellung einnehmen. Sie werden nicht nur von der weißen Bevölkerung, sondern auch von den Afrikanern verachtet. Trotzdem sind sie bemüht, ihre alte Lebensweise beizubehalten. Das Buch ist ein Plädoyer für unterdrückte Minderheiten. Marta, Deons Frau, bemüht sich, Koba in ihrer ursprünglichen Art leben zu lassen. Das ist ein Drahtseilakt, denn es bedeutet, das Mädchen sich selbst zu überlassen. Doch nach und nach nimmt die Bindung von Koba an die Familie zu. Koba lernt lesen. Sie weigert sich aber nachdrücklich, ins Haus zu ziehen. Mannie und Koba sind sich nicht gleichgültig. Das ist in Südafrika ein Kapitalverbrechen… Im Buch werden die verschiedenen Lebensentwürfe und Lebensweisen gegenübergestellt. Es wird herausgestellt, dass jede seine Berechtigung hat. Die Unmenschlichkeit der Apartheid klingt an verschiedenen Stellen an. Das zeigt sich insbesondere in der Überheblichkeit der weißen Rasse am Beispiel Etiennes. Sensibel wird die Frage nach dem richtigen Umgang miteinander gestellt. Man kann Martas Entscheidung in Frage stellen, wird aber feststellen müssen, dass jede andere auch ihre Schattenseiten gehabt hätte. Das Ende gibt Hoffnung, dass die junge Generation einen Weg des Miteinanders und des Respekts findet. Das Buch ist insbesondere deshalb ein besonderer Afrikaroman, weil ein Mitglied eines indigenen Volkes im Mittelpunkt steht. Kobas besondere Fähigkeiten werden gut dargestellt. Gleichzeitig klingt an – und die –Gefahr wird von Koba selbst gesehen – dass diese Fähigkeiten in einer modernen Zivilisationsgesellschaft schnell verloren gehen würden. Das Buch bringt zum Ausdruck, dass jeder das Recht hat, seinen Weg zu wählen.

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  • Rezension zu "Tochter der Kalahari" von Candi Miller

    Tochter der Kalahari

    dreamscometrue

    01. January 2010 um 02:08

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und es war einfach nicht ganz so mein Fall. Erst ab ca. Seite 200 hatte ich wirklich Lust darauf weiterzulesen.

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