Candy Bukowski Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben

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Inhaltsangabe zu „Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben“ von Candy Bukowski

“Man muss erst einige Male sterben um wirklich leben zu können.” so schrieb einst Charles Bukowski.
Seine Namensvetterin Candy findet dafür mehr Worte und keines zu viel – in fünfunddreißig Erzählungen berichtet sie von den schönsten und schlimmsten Nichtigkeiten des Lebens, der Liebe, dem Sterben, von alkoholgetränkten Nächten voller Träume, die wir in der Realität nicht auszusprechen wagen. Wie stark ist Dein Mut? Wie weit reichen Deine Träume? Wie viel Lieben und Sterben hältst Du aus?”
“Ja, das machen wir alle, uns tot leben. So wie fast alle essen und trinken, mittelprächtige Jobs erledigen, ein paar Träume hüten, andere verwerfen und in manchen Nächten ihren Nächsten lieben.
All das kleine Glück und auch das große. Die Schnappatmung von Zeit zu Zeit und die Suche nach dem Ankommen, ohne etwas aufzugeben, obwohl du dir doch bereits zehntausendfach selbst bewiesen hast, dass das Glück nur ein Hochplateau sein kann, ein erklommener Aussichtsfleck zum Atemholen und Vertrauen schöpfen.”

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    Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben

    AngiF

    26. June 2016 um 15:32

    „Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben“ von Candy Bukowski ist ein Buch mit Kurzgeschichten. In Episoden lesen wir, über Dinge die das Leben schreibt. Candy Bukowski berichtet von Begegnungen, von Abschieden, aber alle Texte haben eines gemeinsam, sie erzählen von der Liebe.Von der Liebe zum Leben, von der Liebe zu einem Partner, die Liebe zur Freundin und Mutterliebe. Ein Buch voller Poesie mit Texten, in denen wir uns wiederentdecken /-finden können, die zum Nachdenken und Träumen anregen. Mit Candy Bukowskis Werk werden selbst schwere, dunkle Schicksalsstunden etwas leichter erträglich, denn die Hoffnung siegt fast immer, auch wenn sie gerade versunken ist in einem Tränenmeer. Lebensmut: so wichtig, denn anders kann man nicht existieren – aus ihren Geschichten können wir ihn herausfischen und in unser eigenes Leben importieren. Mit ihrem Erstlingswerk schenkt uns die Autorin Gefühle jeglicher Natur und wir Leser können sie, wie bei einer Achterbahnfahrt, erleben und genießen. Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt und dringend weiter. In wunderbarer Sprache und in bestem Erzählstil bietet dieses Kleinod der Literatur eine gelungene Sommerabendlektüre, zum Dahinschmelzen schön. Die Storys sind mal mit mal ohne Happy-End, doch immer bergen sie eine Botschaft in sich. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/06/der-beste-suizid-ist-immer-noch-sich.html

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  • Gibt es den besten Suizid?

    Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben

    taniafolaji

    15. January 2016 um 08:57

    Im Besten Suizid haben Gefühle, Erleben und Erinnerungen über die Liebe, wegen der Liebe absoluten Vorrang. Braucht das Ich das Außen? Ja. Oft. Aber nicht immer. Kann es schiefgehen? Natürlich. Aber nicht in den E-Erzählungen von C. Bukowski, ich mag den Titel und die Short-Stories. Mein unbestrittener Liebling ist die Geschichte von den Treuepunkten am Straßenstrich. Es ist, als würde ich eine Kiezreise unternehmen, durch das Hamburger Bahnhofsviertel flanieren, der Hansaplatz wird nett als eine ältere Dame, stark geschminkt, der viel gelebtes Leben unter dem Rock hervorschaut, beschrieben. Verwerfungen. Arm trifft auf Linksbürgertum, Heroin quert die Straße. Im Penny-Markt riecht es nach Armut, ich meine, dass trifft auf viele Penny- und Penny-ähnlicher Geschäfte zu, und am stärksten riecht der Mangel am Pfandflaschenautomaten. Genau das sind die Beobachtungen, die dieses E-Book für mich äußerst lesenswert machten. Im Besten Suizid versammeln sich Typen, Gestalten und Orte, die immer liebevoll, manchmal fast mit mütterlicher Nachsicht beobachtet werden. Großer Vorteil beim U-BahnLesen ist dass die Stories nicht chronologisch gelesen werden brauchen. Mein Fazit: Der BESTE SUIZID ist immer noch sich TOT zu LEBEN macht unbedingten Spaß, ABER: ich würde es Menschen, die sich augenblicklich in einer akuten Liebeskummerkrise befinden, auf keinen Fall empfehlen. Allen anderen schon. Da fällt mir jetzt gerade auf: Wenn das -B- in Leben durch ein -S- ersetzt würde, funktioniert der Titel trotzdem. Hat Spaß gemacht. 

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  • Gibt es den besten Suizid?

    Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben

    taniafolaji

    15. January 2016 um 08:53

    Im Besten Suizid haben Gefühle, Erleben und Erinnerungen über die Liebe, wegen der Liebe absoluten Vorrang. Braucht das Ich das Außen? Ja. Oft. Aber nicht immer. Kann es schiefgehen? Natürlich. Aber nicht in den E-Erzählungen von C. Bukowski, ich mag den Titel und die Short-Stories. Mein unbestrittener Liebling ist die Geschichte von den Treuepunkten am Straßenstrich. Es ist, als würde ich eine Kiezreise unternehmen, durch das Hamburger Bahnhofsviertel flanieren, der Hansaplatz wird nett als eine ältere Dame, stark geschminkt, der viel gelebtes Leben unter dem Rock hervorschaut, beschrieben. Verwerfungen. Arm trifft auf Linksbürgertum, Heroin quert die Straße. Im Penny-Markt riecht es nach Armut, ich meine, dass trifft auf viele Penny- und Penny-ähnlicher Geschäfte zu, und am stärksten riecht der Mangel am Pfandflaschenautomaten. Genau das sind die Beobachtungen, die dieses E-Book für mich äußerst lesenswert machten. Im Besten Suizid versammeln sich Typen, Gestalten und Orte, die immer liebevoll, manchmal fast mit mütterlicher Nachsicht beobachtet werden. Großer Vorteil beim U-BahnLesen ist dass die Stories nicht chronologisch gelesen werden brauchen. Mein Fazit: Der BESTE SUIZID ist immer noch sich TOT zu LEBEN macht unbedingten Spaß, ABER: ich würde es Menschen, die sich augenblicklich in einer akuten Liebeskummerkrise befinden, auf keinen Fall empfehlen. Allen anderen schon. Da fällt mir jetzt gerade auf: Wenn das -B- in Leben durch ein -S- ersetzt würde, funktioniert der Titel trotzdem. Hat Spaß gemacht. 

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