Cara Black Mord am Montmartre

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Inhaltsangabe zu „Mord am Montmartre“ von Cara Black

Alles spricht dafür, dass die Polizistin Laure ihren Kollegen am Pariser Montmartre erschossen hat. Doch sie selbst kann sich an nichts erinnern. Die Privatdetektivin Aimée Leduc kann nicht glauben, dass ihre Freundin Laure tatsächlich schuldig ist. Und so schlüpft sie in ihre Louboutins, springt auf ihren rosa Roller und macht sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Inmitten des schönsten Künstlerviertels, zwischen Cafés, Croissants und Sacré Cœr kommt Aimée Leduc der Lösung immer näher.

Erstklassiger, sehr lesenswerter Thriller mit Lokalkolorit

— RosaEmma

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    Mord am Montmartre

    walli007

    05. November 2016 um 10:21

    Während der Verabschiedung eines Kollegin wird die junge Streifenpolizistin Laure von ihrem Partner Jaques sie zu einem Informanten zu begleiten. Kurze Zeit später macht sich ihre Freundin Aimée Leduc auf die Suche nach Laure. Aimée findet ihre Freundin verletzt auf einem Baugerüst, ihr Kollege wurde angeschossen und es gelingt Aimée nicht, ihn zu retten. Laure steht unter Verdacht, ihren Partner ermordet zu haben. Wegen ihrer schweren Kopfverletzungen kann sich Laure nicht zu dem Geschehen äußern. Ihr gelingt es lediglich, Aimée um Hilfe zu bitten. Die Privatdetektivin für Computersicherheit Aimée Leduc ist auch in Mordfällen in ihrem Element, besonders wenn es darum geht, ihrer Freundin zu helfen. Die Autorin Cara Black lebt in San Francisco, ihre Lieblingsstadt ist allerdings die französische Hauptstadt. Und dorthin reist sie so oft wie möglich und immer in ihren Büchern um die Privatdetektivin Aimée Leduc. Auf Englisch hat Aimée bereits ungefähr fünfzehn Fälle gelöst, während auf Deutsch erst dieser dritte Band erschienen ist, bei dem es sich nicht um den dritten Teil der Reihe handelt. Sollte man die Reihe also ab Beginn kennenlernen wollen, müsste man auf die englischen Originale ausweichen, die wie es scheint nicht so leicht zu bekommen sind. Glücklicherweise stört die Unkenntnis der Vorgängerbände nicht bei der Lektüre des aktuellen Bandes. Aimée gerät hier eher durch Zufall und ihre Freundschaft zu Laure in diesen Fall eines Polizistenmordes. Mit Bravour überschreitet sie ihre Kompetenzen, einfach weil sie weiß, dass Laure nie einen Partner umbringen würde, der ihr jetzt am Beginn ihrer Laufbahn geholfen hat. Im Jahr 2003 erstmalig veröffentlicht und im Jahr 1995 angesiedelt entführt einen der Roman in ein Paris, das gleichzeitig nah und fern scheint. Wieder liest man von Terror, jedoch in ganz anderem Zusammenhang als heutzutage. Und diese zeitliche Nähe und Ferne macht den Reiz dieses Buches aus. Es ist noch nicht so lange her und doch scheint es schon eine längst vergangene Zeit zu sein, die aufersteht. Probleme, die damals das Tagesgeschehen beschäftigten, erscheinen in der heutigen Lage der Welt eher niedlich. Hinzu kommen einige Termini, an die man sich selbst erinnert und die ein Gefühl des Wiedererkennens und ein sich heimisch fühlen auslösen. Der eigentliche Mordfall entwickelt dabei eine besondere und packende Dimension, die einen ins Paris der 1990er eintauchen lässt. Eine Reihe, die es durchaus verdiente, auch auf Deutsch vollständig veröffentlicht zu werden.

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  • Ein Netz aus Lügen

    Mord am Montmartre

    RosaEmma

    01. November 2016 um 15:48

    Nach längerer Zeit habe ich mal wieder eine Krimireihe entdeckt, die mir vom ersten Band an gefallen hat – und dies nicht nur, weil sie in meiner Lieblingsstadt Paris und darüber hinaus – wie in dem hier vorgestellten Roman Mord am Montmartre – in meinem favorisierten Viertel spielt. Die von der amerikanischen Bestsellerautorin Cara Black konzipierte Romanserie hat meines Erachtens alles, was gute und fesselnde Thriller ausmacht: Eine packende Story mit unvorhersehbarem Ende, viele nebulöse und falsche Fährten, die es dem Leser schwer machen, den Täter zu entlarven und eine ganz spezielle Protagonistin, die nicht dem Superwoman-Ideal entspricht. Nachdem ihr Vater, ein ehemaliger Polizist und Detektiv, bei einem Sprengstoffanschlag auf tragische Weise ums Leben kam, übernimmt die Privatermittlerin Aimée Leduc gemeinsam mit dem kleinwüchsigen Computerspezialisten René seine Detektei Leduc Détective, die sich auf Computersicherheit spezialisiert hat. Während Aimée in ihrem Job aufgeht und auch dank René immer mehr Aufträge für ihre Detektei an Land ziehen kann, steht ihre Beziehung zu Guy vor dem Aus. Der angesehene Augenarzt hat keinerlei Verständnis für Aimées Arbeitseifer und ihr daraus resultierendes privates Chaos, obwohl er selbst als Mitglied von Ärzte ohne Grenzen beruflich sehr eingespannt ist. Er verlässt sie vom einen auf den anderen Tag, womit Aimée nur sehr schwer umgehen kann. Mysteriöser Mord an einem Polizisten Da kommt der Anruf ihrer besten Freundin Laure, eine Streifenpolizistin, die sie zur Abschiedsfeier eines alten Kollegen einlädt, gerade recht. Während Laures Vater als hochdekorierter Polizist in den Ruhestand ging, quittierte Aimées Vater den Dienst aufgrund von Korruptionsvorwürfen – ein Verdacht, den Aimée immer noch auszuräumen versucht. Doch dies konnte ihre Freundschaft zu Laure nie trüben, und so genießt sie den feuchtfröhlichen Abend gemeinsam mit ihrer Freundin und den alten Kollegen ihrer beiden Väter. Die Party findet ein jähes Ende, als Laures Partner, Jacques Gagnard, sie bittet, ihn zu einem Treffen mit einem Informanten zu begleiten. Laure hält dies für keine gute Idee und versucht, ihn davon abzubringen. Aimée bekommt mit, wie sich die beiden draußen lautstark streiten, aber Laure versichert ihr, dass alles in Ordnung sei und sie mit Gagnard nur ganz kurz wohin müsse. Als Laure nicht zurückkehrt, macht sich Aimée große Sorgen und beschließt, sie zu suchen. Durch Zufall findet sie die beiden ganz in der Nähe über den Dächern der Stadt, wo sich ihr ein grauenvolles Bild bietet: Gagnard wurde mit mehreren Schüssen niedergestreckt und liegt im Sterben, Laure hat schwerste Kopfverletzungen und kann sich an nichts erinnern. Ein schrecklicher Verdacht Als die Polizei Schmauchspuren an Laures Händen findet, wird sie zur Verdächtigen Nr. 1. Aimée kann sich nicht vorstellen, dass ihre Freundin ihren Partner erschossen haben soll und nimmt sich gemeinsam mit René des Falles an – sehr zum Ärger der ermittelnden Beamten, die sich jegliche Einmischung verbieten. Und so setzt Aimée zunächst all ihre Hoffnung auf Laures Verteidiger, Maître Delambre. Doch der junge Anwalt hat seine Mandantin aufgrund der scheinbar unwiderlegbaren Beweise bereits vorverurteilt und ist nicht sehr motiviert. Als dann auch noch die Ex-Frau von Gagnard Laure in einem Presseinterview schwer belastet, wird es eng für Aimées Freundin, die mittlerweile ins Koma gefallen ist und sich nicht mehr verteidigen kann. Aber Aimée bleibt hartnäckig und recherchiert in alle Richtungen. Schon bald stößt sie auf einige seltsam verschlossene Zeugen: Zoé Tardou, die ihre Dach-Wohnung nie verlässt, der kleine Paul, der von seiner alkoholkranken Mutter vernachlässigt wird und sich heimlich aufs Dach schleicht, die Prostituierte Chlochlo, die mehr weiß, als sie zugibt und schließlich der Barbesitzer Zette, dem ebenfalls nicht nach Reden zumute ist. Sie alle schweben nach einem Gespräch mit Aimée plötzlich in Lebensgefahr. Als einer von ihnen brutal ermordet wird, weiß Aimée, dass sie auf der richtigen Spur ist. Diese führt in allerhöchste Kreise und zu scheinbar übermächtigen Gegnern, die immer einen Schritt voraus sind. Aimée läuft die Zeit davon, und so entschließt sie sich, das höchstmögliche Risiko einzugehen, um Laure zu entlasten und die wahren Täter und ihre Hintermänner zur Strecke zu bringen… Erstklassiger, sehr lesenswerter Thriller mit Lokalkolorit Cara Black ist mit Mord am Montmartre ein wirklich sehr guter Thriller gelungen, der nicht in der Tradition der heute so üblichen blutrünstigenden Reißer steht, sondern mit einer glaubwürdigen, hochspannenden Story überzeugt, die sowohl gesellschaftskritische als auch politische Aspekte beinhaltet. Darüber hinaus lässt die Autorin die Leser in das Künstlerviertel Montmartre mit all seinen Facetten abtauchen und gewährt mit viel Liebe zum Detail aufschlussreiche Einblicke in das geschichtsträchtige Quartier, das nach wie vor die Bohème anzieht. So entstaubt sie nicht nur alte Klischées, sondern zeigt auch die Brennpunkte, die sich hinter dem Glamour der Butte verbergen. Die Protagonisten und Nebenfiguren sind äußerst gut erdacht und fernab jeglicher Stereotypen. Vor allem die Bad Guys sind beängstigend realitätsnah. Aimée Leduc, die chaotische Privatermittlerin mit dem untrüglichen Instinkt, wird dem Leser schnell vertraut. Sie ist weder ein Supercop noch eine sexy Detektivin, die mit High Heels den bösen Jungs hinterherstöckelt, sondern eine ganz normale Frau, die in ihrem Job nicht immer alles richtig macht: Sie irrt, geht falschen Spuren nach und zweifelt des Öfteren an ihrer Menschenkenntnis. Und sie hadert vor allem mit ihrem nicht funktionierenden Privatleben, das bei ihrem Job stets hinten ansteht. Das alles macht sie zu einer eher unspektukulären Heldin, der wir aber gerade deshalb gerne folgen. Mein Fazit: Ein exzellenter, sehr lesenswerter Thriller!

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  • Krimi mit Handlungsort in Paris

    Mord am Montmartre

    LiviosBooks

    30. March 2014 um 15:55

    Klappentext: Eine alte Freundin lässt man nicht im Stich, findet Aimée Leduc, Privatdetektivin in Paris, und versucht, die Unschuld ihrer Freundin, der Polizistin Laure, zu beweisen, die augenscheinlich einen Kollegen bei einem Einsatz am Montmartre erschossen hat. Auf der Suche nach dem wahren Mörder begegnet die beherzte Ermittlerin Prostituierten, Malern und korsischen Barbesitzern in der pittoresken Welt des "Butte de Paris" - und nicht zuletzt dem Mann, der die Wahrheit über den Tod ihres Vaters kennt und Aimée um jeden Preis zum Schweigen bringen will - am besten für immer... Der Klappentext verspricht mehr, als einem das Buch schlussendlich hergibt. Als ich den Klappentext gelesen hatte, waren meine Erwartungen gross: Ich hoffte auf eine spannende Geschichte, in der man nebenbei noch etwas von den Schauplätzen in Paris erfährt. Mord am Montmartre ist der dritte Aimée-Leduc-Fall, der auf Deutsch erschienen ist. Ich habe noch keinen anderen Fall von Aimée Leduc gelesen. Dies ist auch nicht nötig, was ich in einer Serie als wichtig betrachte. Die Geschichte erscheint auf den ersten Blick spannend. Wenn man jedoch anfängt zu lesen, baut sich auf den ersten Seiten Spannung auf, welche rasch nachlässt. Trotz einem kleinen Aufschwung fand ich das Buch eher langweilig. Die Geschichte entpuppte sich als sehr komplex und schwierig zu verstehen. Meine Erwartungen sind leider nicht wirklich erfüllt. Ich habe mir von diesem Buch mehr verhofft. Schade!

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