Die Geschichte beginnt in einer Siedlung, in der die Frauen herrschen und die Männer eine Art Sklaven, Relianten genannt, sind. Die Story startet rech brutal mit der Jagd auf einen Relianten, der angeblich eine Frau geschändet hat. Diese Jagd endet mit seinem Tod.
Nicht gerade ein seichter Anfang für ein Buch, aber genau das hat mich neugierig gemacht. Insbesondere das kritische Hinterfragen der jungen Jägerin Veeria klang vielversprechend. Dann wird zu Drake's Sicht gewechselt. Er gerät bei einem Hubschrauberflug in einen Nebel und landet in der Nähe von Veeria 's Zuhause. Aber anstatt ihn nach dem Entdecken zu verraten, schützt sie ihn.
Etwas unglaubwürdig fand ich Veeria's Verhalten jedoch, weil sie mit dem Wissen aufgewachsen ist, dass Männer Frauen nur böses wollen. Dafür fasste sie mir einfach viel zu schnell Vertrauen. Aber auch wenn das Annähern der beiden meines Erachtens zu problemlos verlief, machte es Spaß Ihnen dabei zuzusehen.
Die ganze Geschichte wird aus diesen zwei Perspektiven erzählt. Was ich immer sehr gut finde, da so deutlich die jeweiligen Beweggründe erklärt werden.
Das Buch ist insgesamt sehr schön zu lesen und hat mich die ganze Zeit gut unterhalten. Erst zum Ende des Buches klärt sich auf, was es mit dem Zusammentreffen der beiden auf sich hat. Diese Wendung im Buch konnte mich wirklich überraschen und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück.


