Cara Lindon

 4,3 Sterne bei 187 Bewertungen
Autor von Herbstfunkeln, Winterglitzern und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Cara Lindon

Cara Lindon ist das Pseudonym der Autorin Christiane Lind, die bereits bei den Verlagen Knaur, Rowohlt und Aufbau sowie im Selbstverlag veröffentlicht hat. Cornwall ist ihr Sehnsuchtsort, den sie mindestens einmal im Jahr besuchen muss, damit Land und Meer ihre Seele streicheln. Cara hat ihren Seelenverwandten bereits gefunden und lebt mit ihm und Katern in einer kleinen Stadt, leider nicht in Cornwall.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Cara Lindon

Cover des Buches Herbstfunkeln (ISBN: 9781973767763)

Herbstfunkeln

 (75)
Erschienen am 18.08.2017
Cover des Buches Winterglitzern (ISBN: 9783961113071)

Winterglitzern

 (45)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Weihnachtswunderträume: Cornwall-Liebesroman (ISBN: B07XLNNJ5H)

Weihnachtswunderträume: Cornwall-Liebesroman

 (22)
Erschienen am 11.09.2019
Cover des Buches Frühlingsleuchten (ISBN: 9783961112883)

Frühlingsleuchten

 (18)
Erschienen am 08.03.2018
Cover des Buches Sommerschimmern (ISBN: 9783961113361)

Sommerschimmern

 (17)
Erschienen am 01.07.2018
Cover des Buches Weihnachtswunderträume (ISBN: 9783966988391)

Weihnachtswunderträume

 (8)
Erschienen am 18.10.2019
Cover des Buches Cornwall Seasons: Sammelband (ISBN: B07L5SV72S)

Cornwall Seasons: Sammelband

 (2)
Erschienen am 05.12.2018
Cover des Buches Frühlingsleuchten (Cornwall Seasons 3) (ISBN: B079YC2RSL)

Frühlingsleuchten (Cornwall Seasons 3)

 (0)
Erschienen am 08.03.2018

Neue Rezensionen zu Cara Lindon

Cover des Buches Winterglitzern (ISBN: 9783961113071)TanjaChristmanns avatar

Rezension zu "Winterglitzern" von Cara Lindon

Es geht gefühlvoll weiter
TanjaChristmannvor 10 Monaten

Dies ist meine persönliche
Lesemeinung. Sie muss nicht mit anderen Lesermeinungen
übereinstimmen.



Zum Inhalt mit meinen
Worten:

Bree ist nach ihrem
Schulabschluss von zu Hause geflüchtet und Model geworden. Doch
jetzt überlegt sie, ob sie dies immer noch machen möchte. Als ihre
Mutter krank wird, kommt sie nach Hause und überlegt.

Auch Ben überlegt, ob
sein Beruf noch das Richtige für ihn ist. Bei einem „geheimen“
Auftrag lernt er Bree kennen.


Sicht des Erzählers:

Personaler Erzähler


Meine persönliche
Lesemeinung:

Auch der zweite Band der
Reihe ist mit viel Liebe und Herz geschrieben. Matteo, der etwas
verpeilte Kumpel von Ben, gefällt mir auch sehr gut. Vielleicht lese
ich irgendwann ja einmal von ihm und seinen Mega-Wellen.

Aber auch hier hat es die
Autorin geschafft, mich in den Bann der Geschichte um Bree und Ben zu
ziehen. Auch die Landschaft gefällt mir, zumindest in der
Geschichte, sehr gut. So gut, dass ich da auch irgendwann einmal hin
möchte.
Was mir besonders gut gefallen hat ist, die Freundschaft
der drei jungen Frauen und dass es nie zu spät ist einen Traum zu
leben. Wenn es auch nicht einfach erscheint.


Mein liebstes Zitat aus
dem Buch:

„Jetzt auf einmal
begriff er, dass es nicht darauf ankam, wo man lebte, sondern mit wem
man lebte, dass es möglich war, sein Herz an jemanden zu verlieren,
so intensiv zu verlieren, dass sich jede Meile, mit der er sich von
ihr entfernte, anfühlte, als zerbräche es unter dem Druck der
Distanz.“

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Cover des Buches Herbstfunkeln (ISBN: 9781973767763)TanjaChristmanns avatar

Rezension zu "Herbstfunkeln" von Cara Lindon

Ein wundervoller Auftakt
TanjaChristmannvor 10 Monaten

Dies ist meine persönliche
Lesemeinung. Sie muss nicht mit anderen Lesermeinungen
übereinstimmen.



Zum Inhalt mit meinen
Worten:

Alys, Bree und Chesten
sind seit Kindheitstage die besten Freundinnen. Auch nach der Schule
verlieren sich die drei nicht aus den Augen, obwohl jeder wo anders
hinzieht und etwas anderes beruflich machen möchte.

Als Alys Oma stirbt, kehrt
sie zurück und möchte auch in ihrer Heimat Cornwall bleiben. Doch
was soll sie beruflich machen?


Sicht des Erzählers:

Personaler Erzähler


Meine persönliche
Lesemeinung:

In dieser Geschichte geht
es überwiegend um Alys. Was sie erlebte und aktuell erlebt.
Wundervoll geschrieben in einer wundervollen Kulisse. Hier ist nicht
nur die Liebe vorhanden, sondern es geht um Freundschaft, wahre
Freundschaft, die selbst nicht durch Entfernung getrennt werden kann.
Freundinnen, auf die immer und überall verlass ist.

Außerdem geht das
Tierherz jedem Tierliebhaber auf. Mir zumindest ist das Herz
aufgegangen. Ein wundervoller Auftakt zu den vier in sich
abgeschlossenen Bänden.


Mein liebstes Zitat aus
dem Buch:

„Geliebt wirst du dort,
wo du dich schwach zeigen kannst, ohne Stärke zu provozieren.“

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Cover des Buches Herbstfunkeln (ISBN: 9781973767763)kindergartensylvis avatar

Rezension zu "Herbstfunkeln" von Cara Lindon

Für wen wird Alys sich entscheiden?
kindergartensylvivor einem Jahr

Herbstfunkeln

zur Geschichte:

Mann weg, Job weg, Wohnung weg kurz vor ihrem 30. Geburtstag hat Alys alles verloren. Zutiefst unglücklich kehrt sie zurück ins romantische Cornwall, ins Haus ihrer Großmutter. Mit Schokolade, Büchern und ihren besten Freundinnen versucht sie sich zu trösten, aber das Leben erscheint ihr leer. Um nicht mehr so allein zu sein, adoptiert sie Mr. Cat, einen missmutigen Kater aus dem Tierheim. Gerade hat Alys sich ihrem Dasein als einsame Katzenfrau abgefunden, da treten gleich zwei Männer in ihr Leben: der sympathische Jory, mit dem Alys lachen kann, und der erfolgreiche Daveth, der sie verwöhnt. Kann sie ihrem Herzen vertrauen oder steht ihre Vergangenheit ihrem Glück im Weg? Eine bewegende Liebesgeschichte vor der bezaubernden Kulisse Cornwalls, die uns vor die Frage stellt, was wahre Liebe wirklich ausmacht und ob wir sie erkennen, wenn sie vor uns steht. 

Mein Fazit:

Den Leser erwartet ein locker, leicht und flüssig geschriebener Liebesroman, der turbulent, witzig und sehr unterhaltsam ist. Humorvoll werden die Protagonisten Alys, Jory und Daveth in Szene gesetzt. Sie sind sympathisch, authentisch und bildhaft beschrieben. Für wen wird sie sich entscheiden? Schnell war ich in Gedanken mitten in der Geschichte im romantischen Cornwall. Auf humorvolle Weise werden witzige Begebenheiten aufgezeigt, die so mitten aus dem Leben sind mit Höhen und Tiefen und einem Happy End.

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Gespräche aus der Community

Liebe Leserinnen,
Hand aufs Herz - wer von euch hat schon die ersten Marzipankartoffeln oder Lebkurchen gekauft und gegessen?
Alle, die bereits in Weihnachtsstimmung sind oder in Weihnachtsstimmung kommen möchte, lade ich ein, gemeinsam mit mir nach Cornwall zu reisen und meine Heldin Gemma auf der Suche nach ihrem Weihnachtstraum zu begleiten!

Liebe Leserinnen und Leser,

schon seit Wochen finden sich Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Stollen in den Regalen. Da wird es Zeit, sich mit einer romantischen Weihnachtsgeschichte in Stimmung zu bringen.
Ich suche 25 Tagträumerinnen und Blumenliebhaberinnen, die gemeinsam mit mir Gemmas und Ryans Geschichte lesen.
Wenn ihr mitlesen möchtet,

1) beantwortet bitte die Bewerbungsfrage

2) seid bereit, euch in die Diskussion einzubringen

3) seid ihr damit einverstanden, eure Rezension bitte auf Lovelybooks und beim großen A zu teilen

Darum geht es in meinem Cornwall-Winterweihnachtsroman:

»Irgendwann hören die meisten auf zu träumen und werden erwachsen. Ich nicht. Ich lebe weiter in meinen Träumen.«
Seitdem die Buchhalterin Gemma in Cornwall wohnt, hat sie alles, was man sich wünschen kann: einen liebevollen Freund, eine traumhafte Karriere und die wundervollsten Freundinnen. Leider spielt sich alles nur in ihrer blühenden Fantasie ab.
Als sie ihr Leben ändert und sich einen neuen Job sucht, lernt sie Ryan kennen. Bald bringt er ihr Herz zum Fliegen. Allerdings glaubt Gemma weder an die Liebe noch an Weihnachtswunder.
Wird es Ryan gelingen, sie vom Gegenteil zu überzeugen?
Dummerweise verbirgt er ein Geheimnis, von dem Gemma besser nichts erfahren sollte.
Eine romantische Wintergeschichte für Weihnachtsfans und Gartenliebhaberinnen, für Tagträumerinnen und alle, die an die große Liebe glauben.

Eine Leseprobe findet ihr hier.


ACHTUNG: Es handelt sich um eine Vorab-Leserunde, in der eBooks verlost werden. Das Print sende ich euch, sobald es aus dem Druck ist, was wahrscheinlich erst nach Ende der Leserunde sein wird. Daher gebt bitte an, welches eBook-Format ihr wünscht.


Ich freue mich auf euch und decke mich mit Marzipankartoffeln ein, um mir die Wartezeit zu versüßen!

619 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich wollte ich mit euch eine Leserunde zu meinem neuen Cornwall-Roman "Frühlingsleuchten" starten, aber... auf dem Foto könnt ihr sehen, warum ich davon Abstand nehme. Ich muss die Hand schonen und könnte die Leserunde nicht so begleiten, wie ich es möchte, sodass ich die Idee schweren Herzens aufgeben musste.

Stattdessen verlose ich drei Bücher, auf Wunsch auch signiert, allerdings etwas krakelig. :-)

Wenn ihr ein Taschenbuch von "Frühlingsleuchten" gewinnen wollt, zeigt mir ein Bild eures Haustiers, denn meine Heldin Chesten ist Tierärztin (jnd hoffnungslos verliebt!). Wenn ihr kein Haustier habt, postet ein anderes Bild :-).

Ich freue mich auf euch und drücke euch die Daumen.

Ach so, fast hätte ich das Wichtigste vergessen - darum geht es in der Geschichte:

»Du hast so lange an den falschen Mann geglaubt. Lass dir den richtigen nicht entgehen.«

Tierärztin Chesten hat alles, um glücklich zu sein: beste Freundinnen, einen erfüllenden Job und die große Liebe ihres Lebens. Ihr Pech ist, dass er verheiratet ist und sie nur wenige gestohlene Stunden miteinander verbringen. Immer öfter fragt sie sich, ob das alles sein soll, was sie in Zukunft erwartet.
Als sie dem geheimnisvollen Biker Darren begegnet, nimmt ihr Leben eine Wendung, mit der sie niemals gerechnet hätte.
Aber kann sie der Liebe noch vertrauen?

Eine Liebesgeschichte mit hoffnungslos romantischer Heldin, freundlichem Hund, kämpferischem Kater, wunderbaren Freundinnen, treulosem Mann und der Chance auf das große Glück sowie Herz und Humor.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

64 BeiträgeVerlosung beendet
Lese_gernes avatar
Letzter Beitrag von  Lese_gernevor 3 Jahren
Ich wünsche den Gewinnern auch viel Spaß mit dem Buch.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
brauchen wir in diesem grauen November nicht alle ein bisschen Glitzer?
Daher möchte ich euch zu einer Vorab-Leserunde zu meinem neuen Liebesroman "Winterglitzern" ins wunderschöne Cornwall einladen.

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Worum geht es in der Geschichte?
 
Was wäre, wenn eine einzige Begegnung dein Leben verändert?

Die unabhängige Bree arbeitet als Curvy Model und genießt ihr Single-Leben mit Reisen, spannenden Jobs und unverbindlichen Affären. Ein Anruf ihres Vaters ändert alles: Sie muss zurück ins beschauliche Cornwall, um sich dort um das B&B ihrer Eltern zu kümmern.
Den einzigen Gast kennt sie bereits – aus einer unerfreulichen Begegnung in London. Ben, Mitte 30, enttäuscht von der Liebe und gelangweilt vom Job. Er ist sofort von Bree fasziniert, aber sie zeigt ihm die kalte Schulter.
Bald entdeckt Bree Anzeichen, dass Ben ihr seine wahren Absichten verheimlicht. Aber warum kann sie seine braunen Augen nicht vergessen?
Als sie Bens Geheimnis auf die Spur kommt, droht alles zu zerbrechen.
Wird Bree um ihre Liebe kämpfen oder kehrt sie zurück in ihr altes Leben?

Ein Liebesroman mit selbstbewusster Heldin, unerzogenem Hund, höflichem Kater, anstrengender Familie, wunderbaren Freundinnen, zahlreichen Verwicklungen und Weihnachten sowie Herz und Humor

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Wenn ihr in den Lostopf hüpfen wollt, schreibt mir, welche Begegnung euer Leben verändert hat.

 Ich freue mich auf eure Bewerbungen und die Leserunde!

Nun das Offizielle: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme und zum Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches und zum Schreiben einer Rezension auf Lovelybooks sowie auf Amazon, nachdem ihr das Buch gelesen habt.

Da es eine Vorab-Leserunde ist, bewerbt ihr euch für ein eBook, das wir in der Leserunde gemeinsam lesen. Sobald die Bücher aus dem Druck kommen, sende ich euch ein signiertes Exemplar zu.
Daher gebt bitte bei der Bewerbung an, ob ihr ein epub- oder mobi-Format wünscht.

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Wenn ihr mehr über mich und meine Bücher erfahren möchtet, findet ihr mich auf;

Facebook: https://www.facebook.com/CaraLindonAutorin/

Instagram: @caralindon

Webseite: http://caralindon.de/

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Leseprobe – die erste Begegnung

»Willkommen im Hyde Park«, murmelte sie, nachdem sie die Brücke des Sees überquert hatte, der die beiden großen Parks voneinander trennte. Obwohl The Serpentine voller Ruderboote und Wasservögel war und etliche Menschen, Londoner und Touristen, die Oktobersonne nutzten, genoss Bree den Frieden, den sie beim Anblick des Wassers empfand.
Ich sollte jeden Moment der Ruhe mitnehmen, bevor ich mit Mum zusammenstoße.
Der Gedanke ließ sie schneller laufen, als könnte sie so dem anstehenden Konflikt entgehen, der in St. Bart auf sie wartete, sollte ihre Mutter sich nicht durch ein Wunder oder die Krankheit verändert haben. War sie eine schlechte Tochter, weil ihr solche Gedanken durch den Kopf gingen?
In dem Moment galoppierte ein braunweiß gefleckter Hund laut bellend auf sie zu. Dabei hatte sie sich bewusst für eine Strecke entschieden, auf der Hunde an der Leine zu führen waren. Aufgrund ihrer Hundeerfahrung entschied sie sich dafür, nicht weiter zu joggen, solange der Beagle frei war.
Na, das ist mal wieder typisch, dachte Bree und trabte entnervt auf der Stelle. Ein Hundebesitzer, der sich nicht an das Leinengebot hält, weil
a) sein Dexter / Russel / Monty oder Oscar so gut erzogen ist, dass er frei herumrennen darf,
b) der Leinenzwang den natürlichen Bewegungsdrang des Hundes einschränkt und damit Tierquälerei ist,
c) normalerweise hier NIEMAND um diese Uhrzeit joggt oder
d) Winston / Alfie / Bonnie oder Jack nur spielen will.
Ignorante Hundehalter. Wie sie die hasste!
Und – überraschenderweise – waren es immer die Menschen, deren Hunde am schlechtesten erzogen waren, die sich nicht an die Regeln hielten. So wie dieses Prachtexemplar: Ein Mann, etwa so groß wie sie, der hinter seinem Beagle herjagte und brüllte: »Charlie Brown. Komm sofort her, Charlie Brown!«
So wie der Hund reagierte, hätte der Mann auch »Lauf so schnell du kannst, und versuch die Frau zu fangen, Charlie Brown!« rufen können.
Bree trabte immer noch auf der Stelle und beobachtete das Schauspiel. Eins musste sie dem Beagle lassen. Für einen Hund hatte er wirklich Humor. Er ließ seinen Besitzer bis auf ein paar Schritte an sich herankommen und rannte dann, wie von Wölfen gehetzt, davon, nur um sich ein paar Meter weiter auf seinen Hintern zu setzen, den Kopf schief zu legen und auffordernd zu kläffen.
Immerhin – und das hielt sie ihm zugute – hatte der Besitzer nicht versucht, mit ihr zu darüber zu diskutieren, ob der Beagle ein braver Hund wäre, an dem sie unbesorgt vorbeijoggen könnte. Nein, er war sofort losgestürzt, um Charlie Brown einzufangen …
… und das war jetzt das Ergebnis: ein Rennen zwischen Herrchen und Hund, das eindeutig der Beagle für sich entscheiden würde. Ein Blick auf die Uhr bestätigte ihre Befürchtungen. Wenn er Charlie Brown (immerhin ein pfiffiger Name) nicht bald einfing, käme sie zu spät zu ihrem Treffen mit Sarah, die Unpünktlichkeit verabscheute.
»Na ja, ein bisschen Sport hat dein Mensch auf jeden Fall nötig«, murmelte Bree in sich hinein und beschloss, dass sie, da der Beagle abgelenkt war, gefahrlos weiterlaufen konnte.
»NEIN! NEIN! Auf keinen Fall! CHARLIE Brown, aus!« Als sie die ansteigenden Schreie hörte, erkannte Bree, dass das Weiterjoggen nicht eine ihrer besten Ideen gewesen war.
Der Beagle hatte wohl entschieden, dass Herrchen fopppen deutlich langweiliger war als Beute jagen, und raste bellend auf sie zu. Sie hielt an.
»Mist, damit ist das Training heute für die Katz«, zischte sie dem Beagle entgegen, der immer noch auf sie zukam, jetzt aber mit geöffnetem Maul und schwanzwedelnd. Mit deutlichem Abstand folgte sein Herrchen.
Bree stand ruhig, aber in ihrem Innern kochte es. Sie liebte es, wenn sie in Kensington Gardens und im Hyde-Park joggen konnte. Jedes Mal, wenn sie in London war, nutzte sie die Chance. Hier hatte Laufen etwas Meditatives, bei dem sie allen Ärger und alle Sorgen vergessen konnte. Und jetzt das! Ausgerechnet heute, wo sie knapp in der Zeit lag.
Während der Beagle kläffend um sie herum hüpfte, sah Bree dem Mann entgegen, der sich wacker abmühte, seinen Hund zur Räson zu bringen. Das Repertoire reichte von »Charlie, lass das!« über »Sitz, Charlie!« bis hin zu »Komm sofort her, Charlie Brown. SOFORT!«, alles mit einem Keuchen in der angenehm dunklen Stimme und keinerlei Effekt auf den Hund.
Endlich war er angekommen und griff nach dem Halsband des Beagles. Der blieb stehen und wedelte mit dem Schwanz. Bree hätte schwören können, dass der Hund sie angrinste.
Neugierig musterte Bree den Mann, der angestrengt atmete. Irgendwie passte alles an ihm nicht so recht zusammen: sein dunkler Zauselbart und die ausgewachsene Frisur bildeten einen seltsamen Kontrast zu den teuren Schuhen und dem eleganten Regenmantel von Hackett, den Bree auf den ersten Blick erkannte. Er sah aus, als hätte er sich gehen lassen, aber erst seit Kurzem. In einem Anflug von Neugier fragte sie sich, was wohl für eine Geschichte dahintersteckte.
»Tschuldigung«, murmelte Zauselbart, während er die Leine am Halsband befestigte. »Das macht er sonst nie.«
Dieser Spruch brachte Bree dazu, die Augen zu verdrehen. Wenn sie jedes Mal fünf Pfund bekäme, wenn ein Hundebesitzer etwas in der Art sagte, könnte sie sich auf einer Südsee-Insel zur Ruhe setzen. Sie holte tief Luft und donnerte los: »Können Sie Ihren Hund nicht an der Leine behalten?!«
Beinahe tat er Bree leid, wie er den Boden anstarrte und hilflos den Beagle streichelte, aber nur beinahe. Obwohl er von Nahem attraktiv aussah mit seinen hellbraunen Haaren und dunkelbraunen Augen. So dunkel, dass sie beinahe schwarz wirkten, unter kräftigen Augenbrauen, die gezupft aussahen. Auch das passte nicht zu Haaren und Bart. Am auffallendsten jedoch waren seine Lippen: geschwungen und voll, sodass sie weiblich wirkten.
»Das hier ist ein Weg mit Leinenpflicht. Menschen wie Ihnen sollte man verbieten, Hunde zu halten.«
»Sorry«, sagte Zauselbart und lächelte zu ihrer Überraschung. »Charlie Brown hat sich losgerissen. Das macht er normalerweise wirklich nicht. Ehrlich. Ich weiß, das sagen alle.«
Ein tolles Lächeln. Nein, im Moment habe ich keine Zeit für eine Affäre.
»Halten Sie den Hund jetzt fest! Bitte.« Bree drehte sich um und joggte langsam weiter. Mist, damit ist das Training heute für die Katz, nein für den Beagle. Hinter sich hörte sie den Beagle bellen und den Mann etwas murmeln, dass sie nicht verstehen konnte und auch nicht verstehen wollte. Aber es hörte sich beinahe an, als hätte er sie zu einem Kaffee einladen wollen.
»Warten Sie!«, rief er ihr hinterher, so laut, dass Charlie Brown hektisch kläffte. »Hallo, bitte warten Sie!«

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