Caragh M. O'Brien Prized

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Inhaltsangabe zu „Prized“ von Caragh M. O'Brien

Second in the gripping dystopian trilogy from Caragh O'Brien that began with BIRTHMARKED.
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    Prized

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2013 um 11:53

    Prized ist Teil zwei in O’Briens Birthmarked-Trilogie, deren dritter Teil Promised bereits veröffentlicht ist. (Meine Rezension von Birthmarked findet ihr hier.) In dieser Fortsetzung der Geschichte um eine von Hitze und Erbkrankheiten gebeutelte dystopische Welt gerät die junge Protagonistin Gaia von einem totalitären Regime ins nächste. Nachdem sie gemeinsam mit ihrer neugeborenen Schwester ihrer alten Heimat Wharfton und den Zwänge der Enclave entflohen ist, findet sie sich nach langer Reise in einer Art Amazonenland wieder. Dort ist sie nicht nur erneut einer skrupellosen Regierung ausgeliefert sondern wird obendrein mit einer rätselhaften und tödlichen Krankheit konfrontiert. Und zu allem Überfluss steht Gaia auf einmal auch noch zwischen zwei Männern: Leon, ihrer letzten Verbindung zu ihrem alten Leben, und Peter, einer Versuchung ihrer neuen Heimat. Vor allem moralisch gesehen ist dieser zweite Teil der Trilogie sehr interessant. Denn Gaia, die gelernte Hebamme, wird zum ersten Mal mit den negativen Pflichten ihrer Berufung konfrontiert und auch die altmodischen und strengen Regeln der neuen Gemeinschaft stellen das Mädchen vor große persönliche Herausforderungen und innere Konflikte. Zu alle dem kommt auch noch der sehr emotionale Kampf um ihre kleine Schwester. Alles in Allem durchläuft die Protagonistin in Prized eine grundlegende Veränderung ihres Charakters: Mithilfe innerer Stärke und einer großen Portion Mut entwickelt sich das in Birthmarked noch recht naive und schwache Mädchen innerhalb kürzester Zeit zur Führungspersönlichkeit in ihrem neuen Leben. Ebenfalls viel Vergnügen hat mir beim Lesen die aufkeimende Dreiecksbeziehung zwischen Gaia, Leon und Peter bereitet. Im Gegensatz zu anderen YA-Büchern, in denen sowohl der Leser als auch die Protagonistin ziemlich schnell eine Präferenz für einen der männlichen Gegenüber entwickelt, gibt es in Prized keine eindeutige Entscheidung in dieser Hinsicht. Man versteht sowohl die Anziehungskraft, die Leon ausübt, als auch die Gefühle, die Gaia für Peter entwickelt. Prized hat mich im Großen und Ganzen mehr überzeugt und ich habe diese Fortsetzung auch mehr genossen als Band 1, Birthmarked. Zwar ist der Plot noch immer nicht actiongeladen, allerdings fließt er besser und schneller als sein Vorgänger. Die viele neuen Charaktere werten die Geschichte außerdem auf, und ich bin auch immer noch ein großer Fan der Thematiken in dieser Trilogie: Demografie, Genetik, Geburtenkontrolle, etc. Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr gespannt bin auch das Finale dieser Serie – und dass nachdem ich anfänglich sogar nicht begeistert war … Also, viel Spaß beim Lesen! (Zuerst veröffentlicht auf: Living in a Fairy World)

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  • Rezension zu "Prized" von Caragh M. O'Brien

    Prized

    Jok

    13. February 2013 um 19:21

    Gaia ist aus der Enklave geflohen und hat das Wasteland durchquert. Sie gelangt in die Stadt Sylum, wo andere Regeln gelten als üblich: Frauen haben das Sagen und nur jedes zehnte geborene Kind ist ein Mädchen. Gaia tut sich schwer sich einzugewöhnen. Leon wurde gefangengenommen und Gaia verhindert über Wochen, dass er freigelassen wird. Das kann er ihr kaum verzeihen, tut es am Ende aber natürlich doch. Gemeinsam finden sie heraus, warum die Bewohner unfruchtbar sind und warum kaum Mädchen geboren werden. Als Gaia einen friedlichen Aufstand durchsetzt, wird sie anschliessend als neue Führerin der Stadt gewählt. Sie beschliesst alle Einwohner aus der vergifteten Umgebung wegzuführen, und zwar nach Wharfton und der Enklave. Wie so oft bei einer Trilogie lässt auch dieser zweite Teil etwas nach. Die Handlung an sich fand ich nicht mehr so interessant und spannend. Die Beziehung zwischen Gaia und Leon und einigen Verehrern ist sehr gut geschrieben. Auch die sehr gespannte Beziehung zu der Führerinder Stadt, der Matrarc, ist toll erdacht und beschrieben. Deshalb alles in allem auch noch drei Sterne. Striking out into the wasteland with nothing but her baby sister, a handful of supplies, and a rumor to guide her, sixteen-year-old midwife Gaia Stone survives only to be captured by the people of Sylum, a dystopian society where women rule the men who drastically outnumber them, and a kiss is a crime. In order to see her sister again, Gaia must submit to their strict social code, but how can she deny her sense of justice, her curiosity, and everything in her heart that makes her whole?

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  • Rezension zu "Prized" von Caragh O'Brien

    Prized

    books_and_senses

    31. August 2012 um 12:48

    Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass Birthmarked letztes Jahr eines meiner liebsten Bücher war. Ich fand die Idee toll, die Protagonistin Gaia, die Handlung, die Liebesgeschichte…also eigentlich alles. Nach dem Cliffhanger war ich so gespannt auf die Fortsetzung! Nun muss ich leider sagen, dass diese mich doch recht enttäuscht hat. Wenn Prized nicht der Folgeband von Birthmarked wäre, sondern ein eigenständiges Buch, dann hätte es mir super gut gefallen. Auch hier findet sich wieder eine neue Idee in der Form von Sylum, einem „Ort“ in dem Frauen das Sagen haben, aber auch in der Unterzahl sind. Der Grund dafür ist, wie auch schon in der Enklave, die Genetik. Gaia deckt zusammen mit Will und Peter, zwei Brüdern, das Geheimnis um die geringe Frauenrate auf. Hilfreich dabei ist ein weiterer Code, diesmal einer von Gaias Großmutter. Auch andere Rätseln rund um Sylum wird auf die Spur gegangen und das Miträtseln bietet unheimlich viel Spaß. Die Handlung in Prized ist abwechslungsreich, nicht immer spannend, aber sie weist auch keine Durststrecken auf. Die neuen Charaktere, die auftauchen, waren allesamt sehr tiefgründig. Da wären Will und Peter, zwei sehr unterschiedliche Brüder, Norris, den ich mit seinem Holzbein einfach nur zum Knuddeln finde und last but not least die Anführerin des Dorfes, die mich immer wieder vor Rätsel gestellt und nicht selten zur Weißglut gebracht hat. Wie kann man nur so sein? Diese Frau hat wahrlich den Spruch „Frauen kann man nicht verstehen!“ geprägt. Die „alten“ Charaktere Gaia und Leon waren in Prized nicht das, was sie in Birthmarked waren. Aus dem vermeintlichen Paar sind zwei Fremde geworden, die sich nicht mehr viel zu sagen haben. Zumindest am Anfang. Ich habe die beiden schon aufeinander losgehen sehen, da hat sich das Blatt zum Glück etwas gewendet. Auch wenn ich dabei nicht immer, eigentlich eher selten, die Beweggründe der beiden verstanden habe. Das ist bestimmt die Luftveränderung, die die beiden so zickig macht! Das System, das in Sylum herrscht, ist erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, und ich konnte über die Ansichten der Leute dort nur den Kopf schütteln. Ich habe mich darüber geärgert, wie ich es selten in einem Buch tue. Doch nicht nur die verqueren Bewohner Sylums kamen mir komisch vor. Auch Gaia hat mich zwischenzeitlich und ganz am Ende wirklich verärgert. Ich hatte sie als eine Rebellin im Gedächtnis, aber in Sylum wird aus dieser Rebellin immer mehr ein folgsamer Bewohner des Dorfes. Dann kommt nach und nach die alte Gaia zum Vorschein und ich dachte schon, alles würde wieder gut werden, aber dann hat Gaia ganz am Ende etwas gebracht, was ich „absolut null gar nicht“ verstehen kann! Es hat etwas mit ihrer Auswahl an Männern zu tun. Ganze 3 Kerle wollen ihre Aufmerksamkeit und für jeden von ihnen empfindet Gaia etwas anderes. Sie ist hin und hergerissen, zumal jeder der 3 auch andere Signale aussendet und sich anders verhält. Gaia betont immer wieder, dass sie nicht damit umzugehen weiß, aber als sie dann eine Entscheidung getroffen hat, da zieht sie sie nicht durch, sondern schreckt davor zurück und tut somit einigen sehr weh. Obwohl sie ja eigentlich weiß, was sie will. Ich habe das nicht verstanden. Wie so viele anderen Ansichten Gaias, die sie von einem auf den anderen Moment ändern konnten. Tja, da bleibt nicht mehr viel zu sagen. Ich hoffe einfach mal, Band 3 reißt das das Ruder noch mal rum. Versteht mich nicht falsch: Prized ist eigentlich ein klasse Buch, wenn es nicht der Nachfolger von Birthmarked wäre. Über das Geschehen in Band 1 wird kaum gesprochen und für die Handlung in Prized ist das auch eigentlich irrelevant. Nur gegen Ende bekommt man eine Ahnung davon, wie Sylum und die Enklave zusammenhängen könnten. Fazit Prized setzt nicht das fort, was ich nach Birthmarked erwartet hatte. Es ist ein abwechslungsreiches Buch mit tollen Ideen, aber der Funke ist leider nicht übergesprungen. Band 3 muss natürlich trotzdem her, denn Gaia, Leon und Maja haben es mir angetan :)

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  • Leserunde zu "Das Land der verlorenen Träume" von Caragh O'Brien

    Das Land der verlorenen Träume

    sally1383

    Wer den ersten Teil "Die Stadt der verschwunden Kinder" mochte, will sicher wissen, wie es mit Gaia weiter geht. Hier gibts nun die Leserunde zum zweiten Band der Birthmarked-Trilogie. Gern kann auch in englisch mitgelesen werden. Der Originaltitel ist "Prized" und die Kapitel sind natürlich identisch aufgebaut. Leserundenstart ist der 21.05.2012 Inhaltsangabe des Verlages: Sei stark und mutig, Gaia! Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

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  • Rezension zu "Prized" von Caragh O'Brien

    Prized

    sabisteb

    30. March 2012 um 14:49

    Am Ende des ersten Bandes floh die sechzehnjährige Hebamme Gaia Stone zusammen mit ihrer frisch geborenen kleinen Schwester aus der Enklave, nachdem ihre Mutter in ihren Armen gestorben war. Nach einer langen Irreise durch das Ödland wird Gaia von einem Patrouillenreiter von Sylum gefunden und in die von ihrer Großmutter so blumig beschriebene Siedlung ihrer Träume gebracht. Doch auch in dieser Siedlung liegt so einiges im Argen. Aus irgendeinem unbekannten Grund werden kaum noch Mädchen, sondern fast nur noch Jungen geboren. Gaias kleine Schwester Maja ist somit für die Gemeinschaft so wertvoll, dass man die Gaia sofort wegnimmt und zu Pflegeeltern gibt. Gaia selber, oder besser ihre Fähigkeiten als Hebamme, sind auch willkommen, jedoch nur, wenn sie sich den Regeln der neuen Gemeinschaft unterwirft und die sind hart. Hier nun Enclave reversed. Hier herrschen die Frauen, keiner kann die Enklave verlassen und statt Leon ist nun Maia in einer gesellschaftlich hochgestellten Position. Prinzipiell hätte man hier die Möglichkeit gehabt eine neue gesellschaftliche Utopie zu untersuchen, das Matriarchat, und ob Frauen mit Macht verantwortungsvoller Umgehen als Männer. Das jedoch geht komplett unter in einer der heute leider extrem beliebten Teenager Dreiecksbeziehungen. Nachdem Leon Maia die Flucht ermöglichte, hat sie ihn komplett vergessen und fängt ein neues Leben an und in diesem spielt Will, der Patrouillenreiter, eine größere Rolle. Dann taucht Leon auf, weil er ich natürlich nachgereist ist, ist sauer, weil sie einen anderen hat und behandelt sie dementsprechend wie den letzten Dreck. Natürlich wird ihr klar, dass sie ihn immer noch liebt, denn nur er kann sie verstehen, aber da ist ja noch Will, ach und sein sexy Bruder, den gibt es ja auch noch. Eigentlich ein Liebesquadrat. Sylon ist ein Traum einer jeden Frau, scheint es auf den ersten Blick, denn neun Kerle kommen auf eine Frau und sie darf wählen, während er sie nicht mal anfassen darf, sonst kommt er ins Gefängnis. Die Probleme, die das mit sich bringt, werden mal am Rande erwähnt. Und überhaupt, natürlich rebelliert Maia gegen das bestehende gesellschaftliche System, natürlich wird sie es ändern, natürlich wird alles gut. Das ist alles so dermaßen vorhersehbar, so 0815, so langweilig, dass ich das Buch erst einmal einen Monat halb gelesen zur Seite gelegt habe, bevor ich es dann doch noch beendet habe. Eigentlich nur, um zu sehen, ob meine Vorhersagen eintreffen und rückblickend hätte ich mir diese Zeit echt sparen können. Das Buch hat drei große Mängel: 1. Kaum bis keine Handlung. Die Handlung lässt sich in wenigen Worten beschreiben. Gaia muss sich zwischen drei Kerlen entscheiden und rettet Sylum. Keiner versucht dabei wirklich zu verstehen, wie es zu der aktuellen Situation kommen konnte. 2. Die Charakterisierung der Personen ist so gut wie nicht vorhanden. Alle Personen bleiben flach und zweidimensional. Natürlich bewegt sich Leon elegant und sieht super aus, so wie alle anderen Männer im passenden alter auch, wie Realistisch ist das denn bitte? 3. Der Plot ist so ausgelutscht und vorhersehbar, dass man Band zwei wahrscheinlich komplett weglassen kann und zwischen Band 1 und dem noch anstehenden dritten Band kaum eine Lücke merken würde, die das Verständnis einschränken würde. Die eigentliche Frage, warum man Sylum nicht verlasen kann wird mittelalterlich mit Miasma umschrieben, warum etwas hinterfragen, warum überhaupt eine halbwegs solide Grundidee des Problems von Sylum entwickeln, wenn man sich stattdessen mit einer weiteren ausgelutschten Teeniebeziehung beschäftigen kann. Hallo?! Gaia ist sechzehn ung hat ein Kind! Ja, es ist nur ihre Schwester, aber das wäre es doch wert mal beleuchtet zu werden. Hier wird eine heile Familie dargestellt: Gaia (eine Teenieziehmutter) und alle Kerle reißen sich darum, sich um den schreienden Säugling zu kümmern, in einer Welt ohne Wegwerfwindeln, wo von Hand gewaschen wird. Letztendlich ist die eine Füllepisode, um genug Menschen zusammenzubekommen, um der Enklave in Teil 3 auf den Pelz zu rücken, bevor alles doch noch gut wird und alle ihr Glück finden, denn we're a new gene pool.

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