Caragh O'Brien Das Land der verlorenen Träume

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Inhaltsangabe zu „Das Land der verlorenen Träume“ von Caragh O'Brien

Sei stark und mutig, Gaia! Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

Für mich der beste Teil der Reihe!

— JohannaCintra

Fesselnd aber auch sehr dramatisch... Teilweise war Gaia ziemlich nervig... Teenager halt! 😉

— Pippo121

Ich fand den zweiten Teil schonmal vieeel besser, als den ersten!

— LadyBlack

Hat sich wieder sehr gut gelesen, wobei die Geschichte iwi so ganz anders ist als der erste Teil und doch dreht sich wieder alles um Kinder

— Bluebell2004

Langatmiger Lückenfüller mit wenig Handlung und noch weniger Spannung.

— Basmati

Ganz anders als Teil 1. Geia macht eine starke Entwicklung durch und gefällt mir am Ende sehr.

— monana88

In zweit Rütschen verschlungen. Für mich eine der besten Dystopien

— bibliophilehermine

4.5 ☆ ▪ Spannend. Unerwartet. Fesselnd. Allerdings hat mir Gaia nicht immer gefallen. ;)

— Madlenchen

Spannender 2. Teil

— Scaramira

Verwirrender, aber trotzdem starker und fesselnder zweiter Band. :)

— lovelylifeofanna

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  • Leserunde zu "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    Wunderschöne Winterzeit

    Vucha

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zwischen den Jahren (27.12-30.12.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Manch einer von uns wird bestimmt zu Weihnachten das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum finden. Hier bekommt ihr die Gelegenheit und Zeit, eure neuen Schätze zu zeigen und sie zu lesen, oder aber auch noch ein bisschen SuB-Abbau zu betreiben.Größtenteils wird es sich thematisch um die Feiertage in den letzten Dezembertagen drehen... lasst euch überraschen! Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal. Wir wollen das Jahr zusammen ausklingen lassen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Was wollt ihr an diesen vier Tagen schaffen?  ♦EURE BELOHNUNG:♦ 2017 steht vor der Tür! Ihr bekommt deshalb für je 50 gelesene Seiten von uns einen Glücksbringer. 🍀🐞🐷 Zudem wird es einige Aufgaben geben, bei denen ihr zusätzliche Glücksbringer sammeln könnt. ♦DIE THEMEN:♦ Wir werden jeden Tag des Lesemarathons ein anderes Thema vorstellen und die Fragen diesem Thema anpassen. Geplant sind: Familien, Geschenke, Essen und Traditionen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel.  ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu den genannten Themen haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser "Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und "Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.  WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Dienstag, den 27.12.2016 um 10 Uhr und endet am 30.12.2016 um Mitternacht.  Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Knorke MissSnorkfraeulein SchCh121  oder Vucha ******************************************************* Teilnehmer: Vucha stebec SchCh121 samea MissSnorkfraeulein Mitchel06 melanie1984 pinucchia BUCHimPULSe Tatsu Mysticcat Knorke sternchennagel mabuerele histeriker AnnikaLeu, AberRush, Katha_strophe

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  • Die Reise geht weiter

    Das Land der verlorenen Träume

    MamiAusLiebe

    14. June 2016 um 09:06

    Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Trilogie. Worum es geht : Sei stark und mutig, Gaia! Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe … Cover : Sehr schön, genauso gehalten wie von Band 1 und 3. Meine Meinung : ich war begeistert vom ersten Band und gespannt wie es mit Gaia weitergeht, doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Handlung hätte nach Band 1 vorbei sein können. Ich habe das Gefühl, dass man auf jeden Fall eine Trilogie daraus machen wollte, wofür aber gar nicht mehr so viel Geschichte war.Kurioserweise gibt es diesmal auch so viele Männer die in sie verliebt sind. Das war für meinen Geschmack nicht passend. Bewertung : 3 Sterne - kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Gelungene Steigerung

    Das Land der verlorenen Träume

    Schlehenfee

    27. May 2016 um 22:38

    Gaia ist mit ihrer neugeborenen Schwester Maya aus der Enklave geflohen und wird völlig entkräftet im Ödland von einem Reiter aufgelesen, der sie nach „Sylum“ bringt, dem Ort wo ihre Großmutter lebte. Sylum ist eine matriarchalische Gesellschaft, doch auch hier herrschen Tyrrannei und Willkür. Gaia versucht, ihre Stellung als Hebamme zu nutzen, um Verbesserungen zu erreichen. Doch die Matrarch, die Dorfoberste, möchte Sylums Gesellschaftsordnung um jeden Preis verteidigen... Der zweite Teil der dystopischen Trilogie um die junge Hebamme Gaia Stone fing direkt flotter an als der erste Teil. Die Idee des Matriarchats in der Siedlung Sylum gefiel mir und brachte frischen Wind in die Handlung im Gegensatz zu der „Enklave“, die man so oder so ähnlich schon in anderen Dystopien kennengelernt hat. Doch auch unter den Frauen herrscht kein Paradies. So muss Gaia sich wiederum auflehnen, denn ihren Prinzipien und ihrer moralischen Überzeugung bleibt sie letztlich treu. Mir gefiel die Charakterentwicklung, die Gaia durchmacht sehr, denn im ersten Teil habe ich diesen Aspekt vermisst. Dass sie gewaltlos wie ein junger Gandhi vorgeht, anstatt zu kämpfen ist ein gelungener Perspektivwechsel. Auch Gaias Beruf(ung) als Hebamme wird im Buch wieder aufgenommen, was mich sehr freute. Ich dachte schon, dies würde eventuell keine Bedeutung mehr haben. Doch ihre Tätigkeit als Hebamme ist eine Ursache für Gaias Weltanschauung und wird dem Leser gut vermittelt. Manchmal erschien mir die Handlung allerdings etwas zu konstruiert, zum Beispiel Leons Ausraster und Wut im Mittelteil. Lange nicht mehr gelesen, aber es gibt ein Liebesdreieck, bzw. gleich ein Viereck. Immerhin wird es zum Ende des Buches hin (einseitig) aufgelöst, anstatt noch 400 Seiten weiterzugehen. In Verbindung mit der Situation in Sylum ist diese Konstellation sogar verständlich, daher störte mich das weniger. Insgesamt empfand ich „Das Land der verlorenen Träume“ als gelungene Steigerung gegenüber dem ersten Teil und bin gespannt, wie diese Trilogie endet.

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  • Diese Reihe wird nicht schwächer

    Das Land der verlorenen Träume

    bibliophilehermine

    05. April 2016 um 09:24

    Worum geht’s? Gaia hat die Enklave verlassen und ist mit ihrer Schwester ins Ödland geflüchtet um sich auf die Suche nach ihrer Großmutter und dem totem Wald zu machen. Viel hat sich nicht zurück lassen müssen aber eine Sache schmerzt ihr Herz. Sie weiß nicht was aus Leon geworden ist. Leon, der einzige Junge, der in ihr mehr gesehen hat, als das Mädchen mit der Narbe. Im Ödland verreckt sie fast, doch das Schicksal meint es gut mit ihr und sie wird gefunden und in Sicherheit gebracht. Sie erreicht Sylum. Sylum ist ein seltsamer Ort. Die Frauen haben das sagen und es gibt strenge Regeln. Aber Sylum hat auch ein Problem. Auf 9 Männer kommt nur eine Frau und die Geburtenrate macht es nicht besser. Es ist vom Aussterben bedroht aber dennoch sind die Menschen dort Glücklich. Aber ist Gaia wirklich von einem Ort mit verschrobenem System zum nächsten geflüchtet? Ihre Fähigkeiten als Hebamme sind es, die ihr erstmal ein Leben dort ermöglichen, aber ihre Fähigkeiten nachzudenken und ein eiserner Wille drohen, das kurzzeitige Glück zerbrechen zu lassen. Meine Meinung: Vom ersten Teil Die Stadt der verschwundenen Kinder, war ich mehr als begeistert und auch der zweite Teil wird nicht schwächer. Wieder muss sich Gaia Aufgaben stellen und ein System hinterfragen, was lange zeit ja schon wirklich gut funktioniert. Oberflächlich zumindest.Gegensätzlich aber Gleichend, das würde mir zur Enklave und Sylum einfallen. Das Machtregime ist diesmal ein völlig anderes und es ist auch nicht ganz klar ob es böse ist. Es ist einfach nur Falsch. Die Matrach ist eine Interessante Frau die ihren Ort schützen will und die Bewohner. Sie ist nicht von Hass oder Unterdrückung geleitet aber dennoch gibt es so viele Fehler in dem System. Ich wusste bis zum Schluss nicht genau, was ich von ihr halten sollte. Aber nicht nur die Matrach sondern auch die anderen Figuren von Gaia über ihre Schwester Maya und die Libbis bis zu Leon und den Chardo Brüdern Will und Peter sind perfekt ausgearbeitet und mit vielen kleinen Details Leben eingehaucht worden. Gaia ist keine dieser oft nervigen Distopien Hauptprotas, die sich überstürzen und denn rumheulen. Auch wenn Sie manche ihrer Entscheidungen bereut und auch Selbstzweifel hat, bleibt sie sich doch selbst treu. Was fürs Herz ist auch dabei. So Zart und so verwirrend wie es für ein 17 Jähriges Mädchen eben sein kann, wenn die Hormone erwachen und es nicht nur einen Helden für sie gibt. Doch genau diese verzwickten Gefühle tragen zu einem Ende bei, dass ich so nicht erwartet hätte. Der angenehme Schreibstil lädt dazu ein völlig abzutauchen und das Buch in ein bis zwei Rütschen durchzulesen.Ich bin froh den dritten Teil schon hier zu haben und das Ende von Gaias Reise mitzuerleben.

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  • Spannend geht es weiter

    Das Land der verlorenen Träume

    Scaramira

    05. February 2016 um 20:52

    Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe … Fazit Das Buchcover ist dem Stil vom ersten Band treu geblieben und meiner Meinung auch wieder richtig klasse. Obwohl es schlicht gehalten wurde, wird es zum Blickfang und man muss es in die Hand nehmen. Die Geschichte geht direkt am Ende von Band 1 weiter und man kommt sofort wieder rein. Der Handlungsort wechselt In den Toten Wald und dort wird alles anders. Ich habe mir ganz anders vorgestellt als es weiter geht. Das Lesen hat mir viel spaß gemacht,  da der Schreibstil angenehm zu lesen war. Ich habe jeden Tag darauf hingefiebert endlich weiter lesen zu können.

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  • Gebrochen

    Das Land der verlorenen Träume

    Avalee

    16. January 2016 um 14:16

    Nachdem Gaia von einem Fremden im Ödland aufgelesen und nach Sylum gebracht wird, scheint zunächst alles besser zu werden. Doch dann wird ihr ihre Schwester mit der Begründung, dass sie allein in Gaias Obhut gestorben wäre, weggenommen. Weil Gaia Hebamme ist, nimmt sie aber eine wichtige Stellung in der Gemeinschaft ein. Als sie einer der Schwangeren heimlich zu einem Schwangerschaftsabbruch verhilft, begeht sie damit einen Verstoß gegen die Regeln Sylums. Ihr wird die Freiheit genommen und sie wird unter „Hausarrest“ im Mutterhaus gestellt, bis sie der Matrarch gestanden hat, wem sie zum Schwangerschaftsabbruch verholfen hat. Nun bleibt Gaia die Wahl: Wird sie diejenige verraten, die sich ihr anvertraut hat, um das Mutterhaus verlassen zu können? Bleibt sie stur, verrät niemandem ein Wort und bleibt im Mutterhaus gefangen? Oder verlässt sie das Mutterhaus ohne Erlaubnis und läuft damit Gefahr, ihre Schwester niemals wiedersehen zu dürfen?   Dieser Teil ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte um die junge Hebamme Gaia. In diesem Fall ist auch der Titel „Das Land der verlorenen Träume“ besser gewählt als im ersten Teil, da sich Gaia im Toten Wald etwas völlig anderes erträumt hat als sie letzten Endes erwartet. Im Verlauf zeigt sich, dass längst nicht alle Bürger (vor allem die Männer) in Sylum zufrieden mit dem System sind. Auch wenn Gaias Wille lange gebrochen scheint und man sich als Leser schon ein wenig darüber aufzuregen beginnt, so rappelt sie sich schließlich doch auf und versucht die Lage für alle zu verbessern. Damit beginnen die Veränderungen und es ist erstaunlich, wie wenig nötig ist, um den Unfrieden unter den Bürgern deutlich sichtbar zu machen. Dass Gaia sich mit einer Art Vierecksbeziehung auseinandersetzen muss, fand ich teilweise übertrieben. Andererseits scheint es durch die gegebenen Umstände in Sylum doch nicht allzu weit hergeholt zu sein. Zu Beginn des Romans hätte ich das Ende niemals auch nur ansatzweise vermutet, durch das Handlungsgeschehen wurde es aber elegant und nachvollziehbar herbeigeführt. Es hat mich sehr neugierig auf den dritten und letzten Teil gemacht. Zusammenfassend ein sehr empfehlenswerter zweiter Teil.

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  • Verlorene Träume

    Das Land der verlorenen Träume

    NiWa

    Es ist der 2. Band der Birthmarked-Trilogie um die junge Hebamme Gaia, die sich gegen die Gesetze ihrer Welt aufbäumt. Der 2. Teil schließt nahtlos an den 1. Band an. Daher ist Gaia mit ihrer kleinen Schwester im Ödland unterwegs. Von den Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse gequält, von Zweifeln geplagt und Angst überwältigt wird sie von einem Reiter aufgelesen, der ihre einzige Hoffnung scheint. Tatsächlich im Toten Wald angekommen, werden Gaia gleich als Zweites ihre Träume auf Rettung genommen. Denn vorher nimmt man ihr die neugeborene Schwester und im Anschluss ihre Freiheit, wegen der sie eigentlich überhaupt erst geflohen ist. Die Handlung selbst kreist um die Dorfgemeinschaft im Toten Wald. Die widerstrebende Gaia hat ihre Kampflust verloren und gibt sich ganz den seltsamen Regeln hin, die in diesem Dorf herrschen. Das Konzept von Unterdrückung, Macht und Fremdbestimmtheit ist ähnlich wie im ersten Band, nur wechselt der Rahmen und die Umgebung, wobei hier nicht die Enklave sondern das Matriarch im Vordergrund steht. Das grundsätzliche Handlungskonzept wurde beibehalten, was mir anfangs noch recht gut gefallen hat. Aber viele Entscheidungen und Gegebenheiten sind in diesem Band derart unschlüssig und nicht fassbar, dass mir das Lesen keinen Spaß gemacht hat. Gaia unterwirft sich Regeln ohne sie überhaupt zu kennen, eine blinde Frau spielt sich ohne nachvollziehbare Druckmittel als Herrscherin auf und eine Herrschar von Männern hat anscheinend nur darauf gewartet, dass eine Jugendliche kommt, die ihnen sagt, dass man um seine Rechte kämpfen kann. Außerdem erkennt man die Protagonistin selbst kaum wieder. Anstatt mit einer starken jungen Frau, hat man es plötzlich mit einem zickigen Teenager zutun, der seine Sturheit in Mutter-Tochter-Manier für’s Kräftemessen mit der Matriarch - der Herrscherin - einsetzt und ihren Verstand lediglich für das Offensichtliche gebraucht. Die Grundthematik hat sich ebenfalls radikal geändert. Hatte man es im ersten Teil vor allem mit den Wirren der Genetik zutun, stehen hier Beziehungsdramen im Vordergrund, die den dystopischen Kern der Handlung an den Rand drängen. Neben der Mutter-Tochter-Dynamik, gibt es viel romantisches Konfliktpotential, was mir leider nicht gefallen hat und mich in seinem Stil teilweise an diese Uralt-Schmonzette „Unsere kleine Farm“ aus den 80er-Jahren erinnerte. Das Ende hat mich dann doch noch etwas versöhnlicher gestimmt. Zwar hat sich hier Gaia noch einmal von ihrer Teenie-Zicken-Seite präsentiert, trotzdem ist es eine spannende Grundlage für den Abschlussband, auf den ich trotz meiner verlorenen Träume von diesem Teil neugierig geworden bin. Die Birthmarked Trilogie 1) Die Stadt der verschwundenen Kinder 2) Das Land der verlorenen Träume 3) Der Weg der gefallenen Sterne

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    • 5
  • Nun streift sie auf der Suche nach einer neuen Heimat durch ihre zerstörte Welt.

    Das Land der verlorenen Träume

    PhiechensWunderwelt

    26. August 2015 um 18:37

    Warum? Nach dem ersten Teil, der Geschichte um Gaia Stone hab ich gespannt den Zweiten lesen wollen. Das Cover und der Titel sind wieder einfach super interessant gestaltet. Bin einfach gespannt gewesen wie es weiter geht und welche Abenteuer Gaia nun mit ihrer Schwester erlebt. Inhalt: Nachdem Gaia mit ihrer Schwester Maya aus Wharfton und der Enklave geflohen ist, landet sie im Ödland und bringt sie beide in Gefahr. Nahe dem Tod wird sie von einem geheimnissvollen Reiter gefunden und gerettet. Dieser bringt sie und ihre Schwester in ein Dorf namens Sylum. Dort regieren die Frauen, da sie in der Unterzahl sind. Seit einigen Jahren liegt ein Fluch über dem Dorf, welches den Familien nur Jungs bringt. Den Männern ist es somit untersagt Frauen sexuell zu belästigen, geschweige denn auf öffentlicher Straße mit ihnen zu reden oder Hand in Hand spazieren zu gehen. Einige Männer können wegen des Fluches keine Kinder mehr zeugen. Gaia legt sich mit der Matrarch ( Oberhaupt von Sylum) an und verliert ihre kleine Schwester. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten fügt sie sich dem System und arbeitet wieder als Hebamme, immer in der Hoffnung ihre Schwester wieder zu bekommen. Doch als eines Tages ihre große Liebe Leon im Gefängnis von Sylum auftaucht, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie weiß nicht wie sie mit ihm umgehen soll, weil sie doch auch hier neue Freunde gefunden hat und ihn schon verloren gedacht hat. Gaia lebt weiter ihr Leben im System, verstößt selten gegen die Regeln und gerät immer weniger in ein Konflikt mit dem Oberhaupt. Nach einem Wettbewerb, den Leon gewinnt muss sie mit ihm und ihrer Schwester in einer abgelegen Hütte einen Monat leben. Dort kommen sich die beiden wieder näher und merken schnell, dass zwischen ihnen noch etwas ist. Als Gaia dann in der Öffentlichkeit von einem Mann geküsst ud erwischt wurde, sollte dieser an den Pranger. Doch Gaia ließ es nicht zu und kämpfte wieder einmal für die Menschen, die sie Liebt. Sie rettet ihm, nach einem langen Kampf, das Leben. Das junge Mädchen ist hinter das Geheimnis des Fluches gekommen und will nun das Dorf und ihre Bewohner retten. Doch nicht alle wollen ihre Heimat verlassen und somit wurde Gaia Oberhaupt einer kleinen Gruppe, die an einem anderen Ort ein neues Sylum errichten wollen. Sie beginnt mit der Planung... Fazit: Da der erste Teil schon sehr interessant war, hatte ich große Erwartungen an den Zweiten. Meine Erwartungen wurden erfüllt, er ist genauso spannend und voller neuen Abenteuern, wie der erste Teil. Der Schreibstil ist einfach wunderbar leicht zu lesen. Der Autor benutzt leichte Worte und beschreibt das Geschehen und die Gefühle der Protagonisten sehr gut. Selbst wenn man einige Tage nicht lesen konnte, kam man schnell wieder rein, da man nie den Faden verlor. Das offene Ende verrät, dass es noch einen Teil gibt und somit die Geschichte um Gaia und ihre Freunde weitergeht.

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  • Eine tolle Trilogie!

    Das Land der verlorenen Träume

    Suselpi

    26. June 2015 um 21:36

    Gaia – eine Flüchtige auf dem Weg durch das Ödland.   Zwei lange Wochen wandert Gaia bereits durch das Ödland und ihrer Schwester Maya schwinden die Kräfte, da sie schon seit einigen Tagen kein Milchpulver mehr hat. Eine nachts vernimmt sie Geräusche und kurz darauf spürt sie ein Messer an ihrem Hals.   Der Mann, der sie eben noch bedroht hat, versucht der kleinen Maya das Leben zu retten und bringt die beiden nach Sylum – dem toten Wald. Dort angekommen erlaubt man Gaia zu bleiben, aber ihr wird vorgeworfen das Leben ihrer Schwester mutwillig in Gefahr gebracht zu haben. Und so wird ihr der Wunsch verweigert ihre Schwester aufzuziehen. Maya wird an eine andere Familie weitergegeben um dort versorgt und großgezogen zu werden.   Als herauskommt, dass sie eine Hebamme ist, wird ihr Leben in Sylum etwas besser, doch bald begeht Gaia eine Straftat, die in Sylum nicht so leicht verziehen wird.   Nun steht Gaia vor der Wahl: Verrät sie jemanden der sich ihr anvertraut hat oder gibt sie ihre eigene Freiheit auf?   Nachdem ich vom ersten Teil schon sehr begeistert war und ich die Idee der Geschichte sehr mochte, wollte ich wissen wie es Gaia auf ihrer Reise durch das Ödland ergeht. Daher musste der 2. Teil einfach ganz schnell her!   Das junge und sichere Mädchen aus dem ersten Teil ist verschwunden und das was nun zurückblieb traf bei mir nicht unbedingt auf Sympathie. Leon äußert die Vermutung, dass sie gebrochen wurde, aber das erklärt für mich nicht ihr Verhalten. Es ist als würde sie nun alle Erfahrungen mit Männern aufholen wollen. Im ersten Teil hatte sie Gefühle für Leon und nun springt sie hin und her. Zudem verhält sie sich manchmal ziemlich dumm, obwohl sie es besser wissen müsste. Dazu kommt, dass sie wirklich beratungsresistent ist. Wenn man ihr sagt, dass sie die Dinge mit ihrem Verhalten nur noch schlimmer macht, will sie einfach nicht zuhören. Sie denkt einfach nicht nach bevor sie bestimmte Dinge macht. Und obwohl sie im ersten Teil schon gelernt hat, dass es schlimme Folgen haben kann, wenn man Fremden zu sehr vertraut, plaudert sie geheime Informationen einfach aus und lässt sie offen liegen. Am liebsten hätte ich ihr manchmal einfach nur links und rechts eine mitgegeben und ihr mal den Kopf zurecht gerückt. In diesem Teil war Gaia mir teilweise so unsympathisch, dass ich das Buch weglegen musste. Aber nach und nach habe ich mich dann doch mit ihrer Veränderung abgefunden und konnte Gaia als Protagonistin wieder genießen.   Dieser Teil bietet einen vollkommen neuen Handlungsort, der Gaia etwas vollkommen Neues abverlangt. Man merkt, dass die Autorin sich etwas beim Schreiben gedacht hat und das finde ich wirklich angenehm. Die neuen Ideen sind recht pfiffig und auch in diesem Buch gibt es wieder eine Geheimschrift, an der man wieder tüfteln kann, bevor man zur Lösung kommt. Ich finde, dass sowohl dieses Buch, als auch sein Vorgänger wirklich gute Bücher sind, wobei ich hier einen Stern abziehen muss, da Gaia manchmal wirklich furchtbar war. Sie hat sich so stark verändert, dass sie keinerlei Ähnlichkeit mehr mit der Gaia hatte, die ich im ersten Teil kennengelernt habe.   Gaia beweist in diesem Teil noch mehr Stärke, als sie es im Vorgänger schon an den Tag legen musste. Trotz eines völlig neuen Handlungsortes, konnte auch diese Geschichte mich wieder voll überzeugen. Freunden von fantastischen Jugendbüchern kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Die Trilogie hat wirklich Potenzial! Ich bin auf den Abschluss der Geschichte gespannt.

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  • Eine gelungene Fortsetzung

    Das Land der verlorenen Träume

    Tintenklecks98

    30. April 2015 um 20:07

    Die junge Gaia hat alles verloren: ihr Zuhause, ihre Eltern, ihre große Liebe. Nun streift sie auf der Suche nach einer neuen Heimat durch ihre zerstörte Welt. Eine Welt, die noch viele weitere Gefahren birgt...In Sylum weht ein anderer Wind. Hier stehen die Frauen an der Macht. Zudem kommt es, dass aus ungeklärten Gründen seit Generationen kaum noch Mädchen geboren werden und diese somit das kostbarste Gut sind. Auf eine Frau kommen neun Männer, die zumeist unfruchtbar sind. Sylum steht hiermit vor unlösbaren Problemen, wenn nicht der baldigen Ausrottung. Es muss sich etwas ändern! Bereits in der Rezension zum 1. Teil erwähnte ich, dass diese Reihe durchaus Potenzial hat, mich anfangs jedoch nicht übermäßig für sich begeistern konnte. Dies hat sich nun geändert. Zwar erhoffe ich mir immer noch etwas mehr vom 3. Teil, aber ich konnte doch (wohlwollend) Fortschritte verzeichnen: Die Geschichte hat insgesamt mehr Spannung und Biss bekommen. Da erscheint mir rückblickend der 1. Teil wahrlich wie eine große Einleitung. Die neue Umgebung hat dem Gesamtbild gutgetan und mir Gaia als Hauptfigur nähergebracht. Ich mochte weite Teile der Handlungsstränge und das Handeln der Figuren im Allgemeinen. Mit Will, Peter, Norris, Dinah, der Matrarch und vielen weiteren hat das Buch an Vielfalt gewonnen. Weiterhin verblüffend, wie die Autorin es schafft, sich um Jahrhunderte in der Geschichte zurückversetzt zu fühlen, obwohl die Geschichte selbst weit in der Zukunft spielt. 3,75 Sterne für eine deutlich überzeugendere Fortsetzung mit hoffentlich ebenso guten Einfällen für den letzten Teil.    

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  • Das Land der verlorenen Träume

    Das Land der verlorenen Träume

    Firestar

    16. April 2015 um 18:52

    Handlung: Gaia musste flüchten, mit ihrer kleinen Schwester Maya, doch der geht es gar nicht gut! Nun sind sie schon den zehnten Tag im Ödland und weit und breit ist nichts und niemand zu sehen!  Als dann überraschend Hilfe kommt, hätte Gaia schon fast aufgegeben. Der nette Fremde bringt Gaia und ihre Schwester in ein Dorf nahe eines Sumpfes. Dort leben an die 2.000 Menschen, sie haben Wasser und Wärme. Ihnen geht es gut, nur da gibt es ein kleines Problem .... es werden immer weniger Mädchen geboren!  Die Herrscherin ist verzweifelt, doch aufgeben will sie nicht; sie werden es schaffen oder ihr Dorf wird aussterben! Was ist wohl die bessere Wahl? Was, wenn beides nicht klapp? Kann Gaia helfen? Und was soll sie nur gegen die ganzen Männer tun? Meinung: Ich fand es gerade eben nicht sehr einfach eine Zusammenfassung zu schreiben! Hoffentlich habe ich nicht zu viel verraten und doch zum "Lesen wollen" geholfen!  Den ersten Band fand ich ziemlich großartig, mir hat der Titel sehr gefallen. Alle Titel der drei Bände finde ich sehr schön.  Der Weg der gefallenen Sterne.... Den werde ich jetzt gleich gehen, mit Teil drei in der Hand! Fazit: Meine Meinung war jetzt nicht sehr aufschlussreich! ;) Ich möchte noch sagen, dass ich Band 1 einen ganz kleinen Ticken besser fand, aber das macht gar nichts aus! Wenn ihr Band 1 noch nicht kennt und jetzt von meiner Rezi angestachelt wurdet hiermit anzufangen: Lest Band 1 und lasst euch verzaubern, von einer jungen Hebamme und den Gefahren eines schweren Lebens!

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  • Das Land der verlorenen Träume

    Das Land der verlorenen Träume

    Themistokeles

    04. March 2015 um 08:28

    Der zweite Band der Birthmarked-Trilogie und ich muss ehrlich zugeben, ich finde, dass die Geschichte immer schlechter wird, denn so wirklich gefallen hat mir dieser Band so gar nicht mehr richtig, wo ich den ersten noch, bis auf den sehr unpassenden deutschen Titel, doch recht gern mochte. Unter anderem habe ich die ganze Geschichte nicht verstanden, warum die Menschen dort in den Randgebieten bleiben müssen, so richtig verständlich und logisch erscheinen mir die Erklärungen einfach nicht, was allein schon dazu führte, dass ich das gesamte Gebilde ein wenig wacklig fand. Dazu kommt, dass ich es nicht wirklich verstanden habe, wie die Strukturen, der Gesellschaft in diesem Bereich sich aufgebaut und entwickelt haben, da sie für mich nicht wirklich sinnvoll wirkten bzw. ich mich ehrlich gewundert habe, warum keiner etwas dagegen unternommen hat, denn so kompliziert wäre es sicher nicht gewesen, da es ja doch keine so große Gesellschaft ist und fair ist das Leben dort bei weitem nicht. Glatt weniger fair, als in der Stadt, aus der Gaia gerade erst geflohen ist. Insgesamt gibt es viele Beschreibungen zu dem Leben, was die Menschen dort führen und zunächst auch dazu, wie Gaia es empfindet und aufgenommen wird. Dabei muss ich gestehen, passiert teilweise so wenig Spannendes oder wirklich Interessantes passiert, dass ich es doch etwas langatmig und sich in die Länge ziehend empfand. Sehr schade eigentlich, denn den ersten Ansatz der Geschichte mochte ich sehr gern. Ich kann Gaia auch in diesem Abschnitt der Geschichte des Öfteren nicht so ganz verstehen, was ein wenig schade ist, da ich sie im ersten Band auch noch sehr gern mochte, aber ihr Verhalten ändert sich doch sehr radikal und ich muss zugeben, für die Entwicklung, die sie durch den Lauf der Geschichte durchmachen soll, ist ihr Verhalten, wie auch das von Leon durchaus stimmig, auch wenn es mir nicht zugesagt hat. Besonders in zwiespältigen und schwierigen Entscheidungssituationen hat sie oft für mich seltsam reagiert. Allgemein ist es auch wieder so, dass ihre Gefühlslage sehr intensiv behandelt wird. Vor allem ihre Liebesbeziehung wird mir im Handlungsverlauf ein wenig zu sehr breitgetreten, nimmt etwas zu viel Raum ein, aber das ist bei Büchern dieser Art irgendwie sehr häufig der Fall. Allgemein kein richtig schlechtes Buch, da man es sehr gut lesen kann, aber irgendwie finde ich die Fortsetzung nicht so gelungen, wie noch den ersten Band, finde sie einfach weniger glaubwürdig. Ob ich den letzten Teil noch irgendwann lesen werde, weiß ich nicht wirklich.

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  • Besser als der erste Band !

    Das Land der verlorenen Träume

    Lena205

    14. February 2015 um 22:46

    Gaia ist mit ihrer Schwester, die gerade erst geboren worden ist, aus der Enklave geflohen. Leon musste sie zurücklassen. Am Ende ihrer Kräfte wird sie von Chardo Peter gefunden und nach Sylum gebracht. Dort werden kaum noch Mädchen geboren. Deshalb wird Gaia zuerst als Verbrecherin angesehen, da sie ihre Schwester durch die Reise ins Ödland in Gefahr gebracht hat. Ihre Schwester wird ihr weggenommen. Erst als Gaia sagt, dass sie Hebamme ist, wird sie in Sylum richtig aufgenommen. Dort haben die Frauen alle Macht. Gaia entwickelt Gefühle für zwei junge Männer und dann schafft es auch noch Leon nach Sylum. Gleichzeitig hat Gaia Stress mit der Führerin Sylums... Mir hat dieses Buch eindeutig besser gefallen als der erste Band. Gaias Gefühle und ihr Zwiespalt werden gut beschrieben und ich konnte ihre Entscheidungen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen, ohne dass die Autorin ihre Gründe ausführlich darlegt. Leon hat sich genau wie Gaia weiterentwickelt. Er bekommt etwas mehr Tiefe und gefällt mir sehr gut. Gaias beiden anderen Freunde werden hingegegen nur oberflächlich beschrieben, sodass ich sie leider nicht richtig einordnen kann. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da es durchgängig spannend und logisch bleibt. Die Autorin schafft es die meisten Figuren so zu beschreiben, dass man sie selber einordnen kann, ohne dass die Autorin selbst sie in Schubladen schiebt. Dies hat mir gut gefallen, da ich mir eine eigene Meinung bilden konnte.  Insgesamt ein Buch, das ich gerne gelesen habe und jederzeit weiterempfehlen würde

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  • gute Fortsetzung von Band 1

    Das Land der verlorenen Träume

    Elix

    Gaia und ihre Schwester Maya, die gerademal ein paar Tage alt ist, sind im Ödland. Am Ende ihrer Kräfte werden sie von Chardo Peter gefunden und nach Sylum gebracht. Dort wird ihr die Schwester weggenommen und sie selbst wird dazu gezwungen sich regeln zu beugen, die sie selbst nicht für richtig hält. In Sylum haben die Frauen das sagen, Männer haben überhaupt kein Stimmrecht und dürfen noch nicht einmal eine Frau auch nur berühren, wenn sie nicht verheiratet sind. Außerdem werden in Sylum immer weniger Mädchen geboren, was irgendwann dazu führen wird, dass die Menschen dort aussterben. Als sie sich langsam mit ihrem Leben dort arrangiert erfährt sie, dass Leon auch in Sylum ist und im Gefängnis ist. Gaia muss steht im laufe der Erzählung vor der Frage ob sie ihren Prinzipien treu bleiben soll oder ob sie sich dem Oberhaupt, Lady Olivia, beugen soll. Denn Sylum ist nicht viel besser als die Enklave.. Caragh O'Brien hat in diesem zweiten Band der Reihe, auch wieder sehr schön Spannung aufgebaut ohne dabei irgendwelche Action-Elemente zu benutzen. Gerade das Geheimnis um die Schwindende Anzahl der Mädchen und die Tatsache das niemand Syrum verlassen kann, ohne an der sogenannten Schwellenkrankheit zu sterben, macht die Geschichte Spannend. Die Charakter die O'Brian in diesem Band neu einführt sind auch sehr realistisch dargestellt und die bekannten Charaktere, Gaia und Leon, bekommen eine neue tiefe. Charaktere wie die Matrarch und auch Norris haben ihre ganz eigene Persöhnlichkeit und auch die Nebencharaktere sind so beschrieben, dass man ihre Einstellungen und Handlungen gut nachvollziehen kann. Auch in diesem Band gibt es wieder eine Liebesgeschichte, wenn auch nicht mehr so schön dezent und vorsichtig wie in Band 1. Ein bisschen übertrieben ist meiner Meinung nach das Liebeviereck, (wobei es für mich doch mehr ein dreieck war :D) aber dennoch nicht zu überzogen. Es ist ja auch irgendwie verständlich wie es dazu kommt, immerhin gibt es in Sylum nicht allzu viele Mädchen. Mit dieser Situation ist Gaia auch sichtlich überfordert, denn sie ist es ja nicht gewohnt das Männer sich nach ihr umdrehen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Gaia erst 16 Jahre alt ist. Letztendlich hatte ich zwar zwischendurch kurz daran gezweifelt für wen sie sich entscheiden würde, es war aber dann zum Ende doch relativ offensichtlich. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir :D Gaia als Protagonistin gefällt mir auch sehr gut. Trotz ihres alter hat sie schon einen starken Charakter und ihre eigenen Werte und Überzeugungen. Sie wird aber auch nicht zu erwachsen dargestellt, was mir sehr gut gefällt. Sie vermisst ihre Eltern sehr und trifft auch manche falsche Entscheidung, was sie irgendwie mehr menschlich macht. Fazit:Der zweite Band ist meiner Meinung nach noch einen ticken spannender als der erste Band. Was mir nicht soo gut gefällt ist, dass Liebesviereck, die dezente Liebesgeschichte in Band 1 gefällt mir da besser. Aber letztendlich kommt es ja auch da zu einem guten Schluss. Sehr gut gefällt mir die Thematik und die Zukunftsvorstellung der Triolgie. Auch die Orte der Handlung sind sehr gut durchdacht. Alles in allem ein Roman, der mich Nachts wach gehalten hat und mich von manch anderen dingen abgehalten hat. Man möchte gemeinsam mit Gaia und Co. hinter die ganzen Geheimnisse um Syrum kommen und ich konnte nicht aufhören zu lesen!

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    Das Land der verlorenen Träume

    hauntedcupcake

    11. November 2014 um 09:07

    Gaia ist die Flucht ins Ödland gelungen. Dort wird sie von einem geheimnisvollen Fremden aufgegriffen und in die Ortschaft Sylum gebracht, wo Frauen das Sagen haben und Männer ihnen untergeordnet sind. Für Gaia bricht eine Welt zusammen, als das Oberhaupt von Sylum, Lady Olivia, ihr ihre kleine Schwester wegnimmt und diese in eine Pflegefamilie steckt. Sie versucht alles, um die kleine Maya zurückzubekommen, und in ihrer eigenen kleinen Rebellion lernt sie nicht nur Feinde, sondern auch Freunde kennen. Bis sie entdeckt, dass Leon im Gefängnis von Sylum festgehalten wird.... Wie schon bei Band 1 hatte ich hier meine liebe Mühe mit dem Schreibstil. Ich weiss nicht, ob bei der Übersetzung so viel verloren gegangen ist oder ob der Verlag viel gekürzt hat, aber es sind leider sehr viele unschöne Fehler vorhanden (inhaltliche, nicht grammatikalische), vor allem im ersten Drittel des Buches (ich hab mir ein paar mal überlegt, ob ich es einfach weglegen soll...), danach wurde es dann aber zum Glück besser - aber trotzdem gibt es deshalb einen Stern Abzug. Die Geschichte ansonsten überzeugt mich voll und ganz, die Idee ist wirklich einmalig. Auch die Charaktere gewinnen etwas an Tiefe in diesem zweiten Band, und die neu eingeführten Personen haben mir grösstenteils sehr gefallen, vor allem der Koch, Norris. Werde auf jeden Fall Band 3 auch noch lesen.

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