Cardo Polar Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(1)
(7)
(13)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2“ von Cardo Polar

Die Kinder der Kirschblüte – Teil 1&2

Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online Clique plant ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die verfickten Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind, geht es plötzlich um Alles - und es gibt kein Zurück mehr. Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht.

Rezensionen zu Teil 1 (Auswahl):
„ … Tolle, tiefgründige und interessante Charaktere, die man schnell ins Herz schließen kann. … Eine spannende Geschichte, mit vielen Überraschungen und tollem Schreibstil. …“ http://buch-junkie.blogspot.de

„… Für Liebhaber von spannenden Jugendbüchern und Urban Fantasy – toller Schreibstil, spannende Entwicklung … “ http://www.bibliofeles.de

„ … Ich fand das Zusammenspiel von Gegenwart, Vergangenheit und den fantastischen Elementen richtig toll. …“ http://linejasmin.blogspot.de

„…Wenige Werke vermochten es, mich so aufzuwühlen, und keines schaffte es auf so wenigen Seiten. … Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass der Autor so eindringlich aufzeigt, was Mobbing bei Kindern anrichten kann und dass die Sozialen Netzwerke dabei Segen und Fluch zugleich sein können. …“ http://ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de

Rebellisch auf ganzer Länge. Gut in der Geschichte, schlecht in der Sprache...

— Mikaey0

Tolle Thematik, tolle Charaktere, tolle Entwicklung... ich bin begeistert

— Anneja

Eine innovative und interessante Geschichte mit ein paar Schwächen!

— Zwillingsmama2015

„Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch

— nickypaula

Zwei durchaus interessante Teile einer düsteren Trilogie, die es schaffte mich komplett zu überzeugen.

— wordworld

Wundervolles Buch was mich persönlich sehr aufgewühlt hat, und ich sehr mitfühlen konnte.

— Fuchskind

Super! Mitreißend, schockierend und fesselnd

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mischung aus sozialkritischer Geschichte mit fantastischer Einfärbung.

— Siraelia

Tolle Idee, interessante Hauptdarsteller, könnte aber was spannender sein.

— elfentroll

Spannendes Buch, eine meiner Meinung nach Fantasy und Thriller Mischung.... durchaus lesenswert

— Gelegenheitsleseratte

Stöbern in Jugendbücher

Tochter der Flut

Keine Romanze, dafür viel Action, Mystery und etwas Grusel.

ConnyKathsBooks

Schattenkrone - Royal Blood

Spannender Anfang, zähe Mitte, spannendes Ende

DasAffenBande

Scythe – Die Hüter des Todes

Interessanter, spannender dystopischer Auftakt

Lotta22

Constellation - Gegen alle Sterne

Spannend und mitreißend mit zauberhaften Charakteren!

lauri_book_freak

Der Kuss der Lüge

Kurzum: ich bin begeistert.!!!! Das erste gute Buch seit langem.

Hopie

Kiss me in Paris

Unweihnachtlich und für mich so gar nicht romantisch

TuffyDrops

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ernste Themen

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    anra1993

    01. May 2017 um 08:01

    Das Cover gefällt mir gut. Vermutlich sieht man darauf Hanna, die Protagonistin. Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich leider meine Probleme. Er war für mich schon zu einfach gehalten. Er sollte sicherlich der Sprache der Jugendlichen entsprechen, aber genau das hat mir Bauchschmerzen bereitet. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ebenfalls die Erwachsenen genauso reden. Sehr Schade waren die viele Wortwiederholungen. Das gehört sicherlich zum Schreibstil des Autors, war für mich aber eher zum Seiten füllen und hat mich gestört.Die Charaktere waren sehr spannend. Mir sind die unterschiedlichsten Jugendlichen begegnet, die ihre Laster mit sich tragen. Es geht um Mobbing, Vergewaltigung, Selbstmordgedanken und Rache. Aber auch die Magie spielt hier eine große Rolle.Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Der Autor berichtet viel von den Charakteren und stellt sie vor. Jedoch hat sich das für mich ziemlich gezogen und ich habe gehofft, dass es bald spannender wird. Die Spannung war mittelmäßig. Mal da, mal wieder verschwunden. Tatsächlich kann ich es bei diesem Buch nicht genau beschreiben. Ich kann mir vorstellen, dass es daran lag, dass keins der Ereignisse wirklich in die Tiefe geht. Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass der Autor an der Oberfläche kratzt und viele Ereignisse mit in sein Buch packen möchte. Ein wenig negativ ist mir aufgestoßen, dass letztendlich die Opfer zu Tätern wurden. Ein wenig Selbstjustiz ist sicherlich nicht verkehrt, aber für mich war es so viel des Guten, da die Taten oftmals zu hart waren. Im Großen und Ganzen hat mir die Idee gefallen und ich werde sicherlich auch noch den dritten Teil lesen. Trotz meiner Kritik vergebe ich 3 Schmetterlinge, denn das Buch regt doch zum Nachdenken an und ich habe das Gefühl, dass Mobbing und gerade Cybermobbing mehr und mehr in den Vordergrund rückt. 

    Mehr
  • Die Kinder der Kirschblüte

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    ali-buchfreak

    13. February 2017 um 13:49

    Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, vielen Dank nochmal dafür :) Das Buch beinhaltet Band 1 und 2, was ich sehr gut finde, da beide Teile ziemlich kurz waren. Es hat mir ganz gut gefallen :) Ich bin mit den Charakteren relativ gut klargekommen, eine "Beziehung" zu ihnen konnte ich allerdings nicht herstellen, da ich viele Handlungen einfach nicht nachvollziehen konnte. Der Fantasyteil in diesem Buch war relativ klein, sodass es auch Leuten, die nicht so gerne Fantasy lesen, gefallen könnte. Der Schreibstil war gut zu lesen und nur selten waren ein paar Stellen etwas zu langatmig. Was mich allerdings gestört hat, war die Sprache der Protagonisten untereinander. Dass Jugendliche so reden kann ich ja noch nachvollziehen, aber zu Erwachsenen, wie z. B. einem Polizisten, passt diese Sprache wirklich nicht. Das Buch war zwar nicht mega spannend, aber dennoch unterhaltsam. Die Idee war originell und außergewöhnlich. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne :)

    Mehr
  • Hüte dich vor den Kindern der Kirschblüte

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Anneja

    13. December 2016 um 15:24

    Viele Kinder und Teenager haben es heutzutage nicht leicht unter gleichaltrigen. Sie werden gemobbt, missbraucht und wählen dadurch nicht all zu selten den Suizid als Lösung. Doch was ist wenn man zumindest im Internet Verbündete hat, die das selbe durch machen, wie man selbst? Richtig man bekommt Hoffnung. Hoffnung doch nicht so verkorkst zu sein, wie alle einen weis machen wollen. Und was ist wenn dazu auch noch Kräfte kommen, die einen zu etwas besonderen machen? Es ändert sich alles. Im Buch dürfen wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven betrachten. Zum einen aus Hanna´s Sicht, die depressiv ist und sich nur im Internet bei Gleichgesinnten wohlfühlt. Dann aus der von Sarah, welche im 18. Jahrhundert geboren ist und mit Feuer umgehen kann oder aber auch der von Polizist Mark Trensing. Jener ahnt das dies ein großer Fall wird, wie groß er aber wirklich wird, kann er nicht voraus sehen. Die Geschichte von Sarah ist einfach nur herzzerreißend. Kaum eine andere Figur schaffte es so gut, mich für sich zu gewinnen. Den Schmerz und die Einsamkeit die sie fühlt, lassen einen erschaudern. Aber auch die Gräueltaten die sie mit ansehen muss, machen aus ihr eine respektvolle Person, da sie jene aus eigener Kraft überwindet und verarbeitet. Die wohl eigentliche Hauptperson des Buches ist Hanna. Sie ist depressiv, ritzt sich und hat einen enormen Hass auf die Welt. Wer selbst diese Phase als Teenager durchlitten hat, wird sich hier sehr schnell wieder erkennen. Der Wechsel von der Gegenwartsliteratur zur Fantasy erfolgte schnell. Für mich fast zu schnell. Dies lag wohl aber ehr daran das mir die Vorabgeschichte sehr gut gefiel. Zwischen durch denkt man das die Kinder geheilt sind, doch es gibt immer wieder Absätze in denen ihre Instabilität klar hervor tritt. Die Geschichte selbst fesselte mich bis zum Ende. Die Schreibweise war angenehm und passte sich sehr gut an die Jugendsprache an. Denn einen Jugendlichen der nicht öfter mal "geil" oder "scheiße" sagt, findet man nur noch selten. Auch die Charaktere beeindruckten mich, auch wenn Sven, für mich die Schlussfigur darstellt. Genau wie das Cover schaffte es auch die Geschichte mich zu überzeugen. Leider muss ich einen Punkt abziehen, da es doch öfter mal Fehler gab.Ich freue mich trotzdem auf den finalen Teil.

    Mehr
  • Innovative Geschichte mit Schwächen....

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Zwillingsmama2015

    18. November 2016 um 17:12

    In diesem Ebook finden wir sowohl Teil 1 "Das Erwachen" und auch Teil 2 "Bahlheim" der Reihe "Die Kinder der Kirschblüte" von Cardo Polar vor.  "Die Kinder der Kirschblüte" ist ein Jugendbuch mit einem Hauch Fantasy - eigentlich eine sehr schöne Mischung. Wie schon in der Überschrift angedeutet, gefällt mirdie Idee auf der einenSeite ganz gut, auf der anderen ist sie aber (für mich) auch mit Schwächen behaftet.Die Schwächen sehe ich für mich zum einen in der Charackterisierung. Ich finde, dass nicht alle Kirschblütenkinder gleich gut zur Geltung kommen und man dem ein oder andern Protagonisten noch etwas mehr Spielraum hätte einräumen können.  Zum anderen komme ich nicht mit der Entwicklung der Characktere klar. Mir gefällt der Grundgedanke, dass man sich zur Wehr setzen muss und nicht ein Opfer bleiben will, aber der Gedanke "vom Opfer zum Täter zu werden"finde ich erstens nicht gut und zweitens auch nicht realistisch. Wenn man selbst unter Mobbing oder Ausgrenzung zu leiden hatte, wird man bestimmt nicht gleiches mit gleichem vergelten.Auch ein Schwachpunkt, meiner Meinung nach,ist der verrohte Umgangston miteinander. Natürlich reden Jugendliche anders miteinander, als Erwachsene - aber krass,Alter etc....wirkt für mich in der Häufigkeit zu sehr überzogen.Ob ich den 3. oder weitere Bände der Kirschblütenkinder lesen würde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

    Mehr
  • Die Kinder der Kirschblüte

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Panaa

    01. November 2016 um 16:08

    Kurze Info: Ich habe die beiden Teilen als jeweils einzelne Bände behandelt, weil es so für mich leichter ist. Der Klappentext war der eigentliche Grund warum ich bei der Leserunde mitmachen wollte. Ich finde ihn sehr interessant und hatte ein spannendes Buch erwartet. Leider war das nicht ganz der Fall. Zunächst einmal finde ich die Idee mit den Kindern der Kirschblüte sehr interessant und finde dass die Themen Mobbing und Einsamkeit ganz gut in die Geschichte passen, auch wenn die Themen leider sehr aktuell und nicht leicht zu verdauen sind. Leider konnte ich mich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden, weil mich die jugendliche Sprache gestört hat. Es sind natürlich alles Jugendliche und die Sprache ist auch aktuell und bewusst gewählt worden, aber ich habe damit immer Probleme bei Büchern. Leider fehlte mir auch das gewisse etwas in dem Buch. Etwas das mich in den Bann zieht und an das mir im Gedächtnis bleibt. Eine sehr interessante Perspektive war Sarah. Ihre Kapitel habe ich gerne gelesen, weil sie besser ausgearbeitet war als die der Anderen und bei ihr auch Spannung aufkam. Der erste Teil war im Vergleich zum zweiten deutlich langweiliger, weil kaum etwas passiert ist. Ich finde es gut, dass die Charaktere vorgestellt wurden und man ein wenig  Einblicke in ihren Alltag bekam. Auch finde ich gut, dass die Kinder sich gegenseitig unterstützen und sich zusammenschließen. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Handlung gewünscht und es hätte auch deutlich länger sein können als nur etwas über 100 Seiten (ich habe es auf meinem Handy-Reader gelesen). Zudem hat es, wie viele auch angemerkt haben, ein zu abruptes Ende und es erscheint gar nicht so, als wäre das Buch zu Ende sondern nur ein weiteres Kapitel.  Der zweite Teil war da deutlich besser, weil auch einige Fragen aufgegriffen wurden und es mehr Handlung gab. Es gab einige Momente, die ganz interessant waren, aber leider fehlte mir auch hier die durchgängige Spannung und ein richtiger und unerwarteter Höhepunkt. Die Kinder der Kirschblüte besteht aus Hannah, Nicole, einer Schulkameradin von Hannah, Sven und einem anderen Jungen, dessen Nickname im Forum „BloodAngel“ ist. Ich finde es toll, dass die Charaktere sich zusammenschlossen um gegen die Mobber und vorzugehen, aber ich finde ihre Art sich zu wehren nicht gut. Natürlich haben sie alle ein schweres Schicksal, aber man sollte es nicht mit gleichen bzw. schwerwiegenderen Mitteln zurückzahlen.  Teilweise fiel es mir schwer die Handlungen zu verstehen und nachzuvollziehen. Ich finde nicht, dass sie sich sehr realistisch verhalten haben. Sie hinterfragten zu wenig und nahmen alles nach einem kurzen Widerspruch an und stimmten dem Gesagten zu oder nahmen es kommentarlos hin. Wäre ich in ihrer Situation hätte ich viel mehr hinterfragt und nicht jedem einfach so vertraut und die Geschehnisse hingenommen.  Auch hätte ich gerne mehr von den Geschichten der einzelnen erfahren und warum sie so sind, wie sie sind. Bei manchen wurde es aufgegriffen, aber nicht weiter angesprochen. Allerdings finde ich es gut, dass die Charaktere nicht komplett ihre ursprünglichen Charakterzüge verloren haben und noch immer an sich selbst zweifeln und unsicher sind. Fazit Wie bereits gesagt, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, auch wenn mir die Idee richtig gut gefallen hat.  Auch die verschiedenen Perspektiven haben interessante Einblicke in die Geschichte gegeben. Ich werde den dritten Teil wahrscheinlich nicht lesen, weil mir schon bei diesen beiden Teilen die Motivation öfters gefehlt hat. Ich hätte gerne besser bewertet, aber dafür überwiegen für mich leider die Schwächen. Ich empfehle das Buch für alle weiter, die keine Probleme mit jugendlicher Sprache haben und sich mit den Themen Mobbing und Misshandlung auseinander setzen können, weil es im Laufe des Buches öfters erwähnt wird. Deswegen gebe ich dem Buch 3 Sterne.

    Mehr
  • „Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    nickypaula

    27. October 2016 um 21:36

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Der erste Teil der Romantriologie „Die Kinder der Kirschblüte – Die Kinder erwachen“ erschien bereits im November 2015 im Self-Publishing des Autors Cardo Polar. Zur Veröffentlichung des zweiten Teils „Bahlheim“ im September 2016 erschien ebenfalls ein Doppelband der beide Teile umfasst und dieser Rezension zu Grunde liegt.    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Hanna hasst ihr Leben und sie hat auch allen Grund dazu, denn für ihre Mitschüler ist sie ein gefundenes Fressen und ihre Mutter lebt zu sehr in ihrer eigenen Welt um ihr zu helfen. Der einzige Lichtblick sind ihre Freunde im Internet, mit denen sie ihre Gedanken und ihr Leid teilen kann. Sie verschwören sich gegen die feindselige Welt und schmieden Rachepläne. Doch als einer von ihnen diese in die Tat umsetzt, geht plötzlich alles schief. Ehe sich Hanna versieht ist sie mit ihren bis dato unbekannten Freunden auf der Flucht vor der Polizei. Doch nicht nur die haben Interesse an ihr, denn zur gleichen Zeit erwachen Kräfte in dem Mädchen, die ungeahnte Möglichkeiten bieten, aber auch Gefahren…  Und welche Rolle spielt Sarah, dass Mädchen aus der Vergangenheit, im Gefüge der Mächte? Die „Kinder der Kirschblüte“ sind erwacht, doch werden sie am Ende in unschuldigem Weiß oder blutigem Rot erblühen?   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover des Doppelbandes ist in der Hintergrundfarbe schwarz gehalten vor dem sich die weiße Gestalt eines Mädchens in Kapuze umgeben von magentafarbenen Blüten abhebt. Obwohl nicht viel von der Gestalt zu sehen ist, hebt sich das Bild von typischen Covergestaltungen ab. Es wirkt düster und geheimnisvoll, was gut zur Thematik passt. Der Zeichenstil trifft zwar nicht meinen persönlichen Geschmack (wobei ich das Coverbild noch optisch ansprechender finde als der Druck des Covers des eigentlichen zweiten Teils im Inneren), dennoch wird er durch seine Modernität und Einfachheit sicher viele Jugendliche ansprechen. Die Kirschblüten kommen leider etwas wenig zur Geltung, obwohl sie ja Namensgebend sind. Dass es sich dabei um japanische Kirschblüten handelt, was ja wichtig für die Geschichte ist, erkennt man auch höchstens auf dem Cover des zweiten Bandes, wo sie sich in erblühter Form zeigen und nicht wie beim ersten eher als Blutfleck daherkommen. Natürlich besteht auch darin kein von der Hand zu weisender Zusammenhang, der Bezug zum Titel ist eben nur etwas schwer herzustellen. Auch wenn es mich persönlich nicht zum Kauf angeregt hat, ist das Cover durchaus interessant und stimmig zur Geschichte.      ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Schreibstil: Wie das Thema an sich ist auch der Schreibstil sehr modern, locker und jugendlich gehalten, sodass sich junge Leser sicher problemlos darin wiederfinden und sich noch leichter auf die Charaktere einlassen können. Besonders der Anfang zeichnet sich durch größtenteils kurze, schnell aufeinanderfolgende Sätze aus, die sehr gut Hannas rasende und zum Teil etwas verwirrte Gedankenwelt wiederspiegelt. Auch später sind viele Passagen in einem recht  zackigen Stil mit kurzen prägnanten Sätzen gehalten, was spannende Stellen zwar unterstützt, dennoch hätte ich mir oft noch ein paar mehr erzählende oder beschreibende Elemente gewünscht, um ab und zu etwas mehr Ruhe reinzubringen. So wirkten einige Szenen doch viel gehetzter, als sie hätten sein müssen und für mich hatte es den Effekt, dass ich zwar gut im Lesefluss blieb und das Buch auch erstaunlich schnell durch hatte, mir allerdings so gut wie keine Formulierungen nachhaltig im Gedächtnis blieb. Und exzellent geschriebene Passagen gab es durchaus, nur gingen sie leider etwas in der Schnelllebigkeit des Schreibflusses unter. Was für viele junge Leser sicher ein Segen ist, wurde für mich allerdings bald zu einem Alptraum… die Jugendsprache. Natürlich war mir von Anfang an bewusst, dass die sehr moderne Sprache hier durchaus Sinn und Berechtigung hat, denn immerhin sind die „Kinder der Kirschblüte“ Jugendliche aus dem Hier und Jetzt und ihre Sprache macht sie authentisch und fassbar. Deshalb konnte ich es auch zum Teil tolerieren.  Dennoch rollen sich bei mir leider schon alle Fußnägel hoch, wenn ich die Jugendlichen auf der Straße so sprechen höre und bin der Meinung, dass man ihnen wenigstens in Büchern nahe bringen sollte, wie deutsche Sprache eigentlich geht und sie nicht noch darin bestärken, dass es vollkommen richtig so ist. Authentizität schön und gut, aber irgendwann gingen mir „krass“, „Scheiße“ und „Alta“ so auf die Nerven, dass bei Verwendung eines dieser Wörter der Charakter automatisch einen IQ-Punkt verlor. Zum Glück setzte das Wirklich-Nicht-Mehr-Ertragen-Können erst im zweiten Teil ein, ansonsten hätte die Geschichte lauter Pantoffeltierchen als Protagonisten gehabt. Als auch noch die Polizisten mit bestimmten Artikeln vor Namen anfingen, verlegte sich die Ausdrucksmesslatte gleich noch in den unterirdischen Bereich. Und vor allem stieß mir das so bitter auf, da dies bewusst so gewählt wurde und nicht etwa aus dem sprachlichen Unvermögen des Autors resultiert, denn oft genug gibt es großartig geschriebene Absätze mit Bedacht gewählten Formulierungen, die durchblicken lassen zu was der Autor eigentlich fähig ist. Für meinen Geschmack hätten diese gern häufiger „krasse Scheiße“ ersetzen können. Aber da dies wirklich mein ganz persönlicher Geschmack ist und es einen Zweck erfüllt, ist es dennoch kein extrem schwerwiegender Minuspunkt. Beim Wechsel in die Vergangenheitsebene mit Sarah findet zum Glück auch ein Umbruch des Schreibstils statt, der hier wesentlich ruhiger und erzählender wirkt. Das ist auch gut um dem Leser schneller zu ermöglichen zu erkennen, welcher Strang jetzt gerade verfolgt wird, denn nicht immer fallen in den ersten Sätzen Namen, welche dies kenntlich machen würden. Für mich ist der Unterschied aber teilweise noch nicht groß genug. Natürlich sind es anfänglich „nur“ 120 Jahre zeitlicher Unterschied, aber dennoch hätte sich das in der Sprache meines Erachtens noch deutlicher niederschlagen können. Vor allem da auch ein „Länderwechsel“ stattfindet und es da schon große Unterschiede in der Sprachverwendung gibt. Das darauf nur bedingt eingegangen wurde, wird aber auch mit der Kürze des Buches zusammenhängen, denn beim Verhältnis Inhalt/Seiten muss eben irgendwo Abstriche gemacht werden.    Story: Mobbing ist gleichzeitig ein zu aktuelles und großes Thema um es zu ignorieren und dennoch auch etwas zu heikel um pur serviert zu werden und dabei noch den richtigen Ton zu treffen. Mit der Mischung aus aktuellen Brennpunktthema und Sci-Fi /Fantasy-Elementen schafft der Autor einen äußerst interessanten Mix, der neben einer spannenden Story auch genügend Platz für Gesellschaftskritik und Momenten zum Nachdenken lässt. Auch wenn die Idee der kräfteverleihenden Artefakte und einer nach Weltherrschaft strebenden Organisation nicht die Neuste ist, kommt sie von Anfang an gut durchdacht und interessant umgesetzt rüber. Manche Dinge sind zwar ein bisschen vorhersehbar, dennoch gelingt es Cardo Polar auch mit einigen überraschenden Wendungen aufzuwarten, gerade was die Verknüpfung der einzelnen Storystränge betrifft. Hier ergibt sich allerdings auch ein kleiner Haken, denn in den beiden großen Themen Mobbing und die Artefakte, verlaufen sich einige Teilstränge, die zwar stimmig zusammenpassen, dennoch kommen manche Sachen dabei doch ein wenig zu kurz. Und gerade beim Mobbing und Rache kann dies nach hinten losgehen, denn Hanna und ihre Freunde gehen mit den „Kindern der Kirschblüte“ keinen unkritischen Weg. Sie treten etwas los, von dessen Ausmaß sie keine Ahnung haben und jeder halbwegs vernünftige Mensch wird schnell erkennen, in was für eine schlimme Negativspirale sich das Ganze entwickeln kann. Die Zweifel der Charaktere klingen zwar auch an, dennoch wird bricht leider an einer sehr kritischen Stelle dieser Handlungsstrang ab und geht nahtlos in den Fantasybereich über, sodass für meinen Geschmack die Folgen ihres „Wirkens“ nicht gründlich genug aufzeigt werden. Denn momentan hat es den Status Quo „naja ist schon irgendwie alles gut gegangen und wir haben ja im Grunde nichts Schlimmes gemacht“, was für meine Begriffe keinen besonders guten „Vorbildeffekt“ hat. Mir fehlt der ganz große erhobene Zeigefinger und eine nicht zu ignorierende Warnung die herüberbringt, dass Rache nichts bringt, so süß sie sich im ersten Moment auch anfühlen mag. Das wird zwar alles angeschnitten, aber wer selbst von der Thematik betroffen ist, der wird sich die „Kinder der Kirschblüte“ genauso wünschen und die negativen Aspekte schlichtweg überlesen, weil sie eben oft nur nebenbei erwähnt werden.  Natürlich hat der Autor mit so viel Thematik in der Kürze der Story wirklich etwas Großartiges geschaffen und der Spagat zwischen den verschiedenen Bereichen ist auch gut gelungen, dennoch hätte ich mir an manchen Stellen einfach noch eine intensivere Beschäftigung mit allen Aspekten gewünscht, um es Hieb und Stichfest zu machen und nicht am Ende noch die eigentlich gewünschte Aussage ins Gegenteil zu verkehren. Aber dann hätte das Buch wahrscheinlich auch doppelt so lang werden müssen. Obwohl er mit etwa 130 Seiten deutlich kürzer ist als der zweite Teil und die Story im Grunde dort auch richtig an Fahrt aufnimmt, hätte mir der erste Teil allein auch schon gereicht um mir den zweiten Band schmackhaft zu machen. Natürlich war es schön gleich weiterlesen zu können, denn es blieben logischerweise viele Fragen offen (was sich aber auch so gehört, sonst bräuchte man keine Fortsetzung), meiner Meinung nach kann Band 1 aber durchaus auch für sich stehen. Mein persönliches Highlight waren die Kapitel um die „GamesCom“, denn da ich selbst dort schon mehrfach war, konnte ich mir des Gedankens nicht erwehren: „Ja, die hast du definitiv schon dort gesehen!“ Da rücken die diesjährigen verschärften Sicherheitskontrollen doch gleich in ein ganz anderes Licht ;)   Charaktere: Trotz thematischer Fülle der Story wurde ganz besonders großes Augenmerk auf die Charaktere gelegt und obwohl sicher nicht alle sympathisch sind, lernt man sie doch in ziemlich kurzer Zeit verhältnismäßig gut kennen, auch die Nebencharaktere. Hanna steht natürlich im Mittelpunkt des Geschehens, weshalb ihre Gefühlswelt besonders explizit dargestellt und damit auch intensiv erlebt wird. Wer auch nur ansatzweise mit Mobbing in Berührung gekommen ist bzw. nicht nur zu den stupide vor sich hinlebenden Menschen gehört, wird Hanna bereits nach der ersten Seite vollkommen verstehen und mit ihr mitfühlen können. Und das obwohl sie für einen Hauptcharakter erstaunlich passiv und unsicher ist. Dennoch erkennt man schon bald eine Charakterentwicklung im nachvollziehbaren Rahmen, worauf ich immer sehr großen Wert lege. Trotz des wenigen Platzes, kommen auch die anderen „Kinder der Kirschblüte“ nicht zu kurz. Ganz besonders Nicole ist wirklich gut und glaubhaft gestaltet. Insgesamt hat mir vor allem auch gut gefallen, dass die psychische Komplexität aller Charaktere beleuchtet wird und sie eben nicht einfach nur als sich selbstbemitleidende „Emo-Kinder“ abgestempelt werden. Es wird eindringlich gezeigt, welche vielfältigen Schäden Mobbing hinterlassen kann und dennoch kann der Leser sie eben auch als „ganz normale“ Jugendliche begreifen, mit ihren Stärken und Schwächen. Mein persönlicher Liebling ist Sarah. Und obwohl es im Grunde gar nicht nötig gewesen wäre, dass der Leser auch sie von klein auf kennen lernt, war es wunderbar so einen wichtigen Charakter nicht einfach vor die Nase gesetzt zu bekommen und ihre Geschichte in einer kurzen Rückblende zu erfahren, sondern sie auf ihrem leidvollen Weg zu begleiten und sich ihr damit emotional zu nähern. Obwohl fast alle Charaktere auch ein Klischee bedienen, sind sie alle wirklich tiefgründig und liebevoll gestaltet, sodass man einfach mit ihnen mitfühlen muss, wenn einem andere Menschen nicht gerade grundsächlich egal sind.     Fazit: „Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch, das ich trotz persönlicher Mankos auf jeden Fall weiter empfehlen werde. Die Verknüpfung des Mobbing-Themas mit Fantasy macht es zu einer spannenden wie lehrreichen Lektüre, die an manchen Stellen aber auch mit Vorsicht zu genießen ist. Ich bin auf jeden Fall auf den Ausgang der Geschichte gespannt und hoffe auf weitere interessante Entwicklungen, sowohl storytechnisch, also auch charakterlich.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Im Grunde können und sollten es vielleicht alle Jugendliche mal lesen, ganz gleich ob Mobbing für sie ein persönliches Thema ist oder nicht, denn dies heute zu umgehen ist nahezu unmöglich und hier wird sowohl einfühlsam, als auch knallhart damit umgegangen und durch die Fantasy-Elemente kann es vielleicht auch die hintern Ofen hervorlocken, die sich nicht gern mit der Realität beschäftigen. Vielleicht wäre es sogar das richtige für ein Schulprojekt. Ich finde 12 Jahre ein wenig früh als Lesealter, aber das kommt sicher auf die Person an. Auch älteren Lesern ist es durchaus zu empfehlen, man muss sich nur mit der Jugendsprache arrangieren können.   Taja von Nickypaulas Bücherwelt  

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2" von Cardo Polar

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    CardoPolar

    Hallo,WICHTIG VORAB: In dieser Leserunde geht es um das neue Buch welches Teil 1 und Teil 2 von „Die Kinder der Kirschblüte“ enthält. Es können also alle teilnehmen, die noch gar nichts aus der Reihe bisher gelesen haben und es können gerne alle teilnehmen, die Teil 1 schon gelesen hatten und sich jetzt auf Teil 2 freuen. Wer Teil 1 schon kennt, liest ihn einfach nochmal oder kommt dann einfach etwas später dazu ;)Worum geht es in dem Buch?Es ist Urban Fantasy der etwas anderen Art mit einem Schuss Science Fiction. Es geht dabei um besondere Kräfte, mystische Geheimbünde, dunkle Geheimnisse, Jetztzeit und Vergangenheit aber eben auch um Mobbing, Depression, Autoagression, Einsamkeit, Angst und die Frage ob der Zweck alle Mittel heiligt - und wie man Leben kann und will in dieser Welt, dieser Gesellschaft … aber auch darum, wie man sie vielleicht im Kleinen ein Stück besser machen kann … oder dabei scheitert …Der Klappentext dazu:Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online Clique plant ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die verfickten  Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind, geht es plötzlich um Alles - und es gibt kein Zurück mehr. Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht. Hier ein paar Rezensionen zu Teil 1 (Auswahl):„…Wenige Werke vermochten es, mich so aufzuwühlen, und keines schaffte es auf so wenigen Seiten. … Besonders gut gefallen hat mir dabei, dass der Autor so eindringlich aufzeigt, was Mobbing bei Kindern anrichten kann und dass die Sozialen Netzwerke dabei Segen und Fluch zugleich sein können. …“ http://ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de„ … Tolle, tiefgründige und interessante Charaktere, die man schnell ins Herz schließen kann. … Eine spannende Geschichte, mit vielen Überraschungen und tollem Schreibstil. …“ http://buch-junkie.blogspot.de„… Für Liebhaber von spannenden Jugendbüchern und Urban Fantasy – toller Schreibstil, spannende Entwicklung … “ http://www.bibliofeles.deMehr Infos rund um die Reihe findet ihr hier: http:www.kinderderkirschbluete.deDie Bücher bei Amazon: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=kinder+der+kirschbl%C3%BCteNun kommen wir zum wichtigsten Punkt, der diese Leserunde vielleicht etwas besonders macht: An Teil 1 von die Kinder der Kirschblüte war der Hauptkritikpunkt der Meisten, dass das Buch zu kurz ist, der Cliffhanger am Ende zu hart, es zu viele Fragen unbeantwortet lässt. Die Kritik ernst nehmend erscheint jetzt nicht einfach nur Teil 2 sondern dazu noch ein neues Buch in dem Teil 1 & Teil 2 zusammen drin sind. Und so würd ich auch gern diese Leserunde abhalten, wenns für euch ok ist:Es geht in dieser Leserunde um Teil 1: Die Kinder erwachen und Teil 2: Bahlheim von Die Kinder der Kirschblüte und deshalb im Vordergrund um das neue Buch, in dem beide Teile drin sind. (Aber natürlich können alle die Teil 1 schon kennen mitmachen und gerne z.B. zu Teil 2 dann  dazustoßen und den dann gesondert rezensieren oder das neue Buch mit beiden Teilen drin dann auch nochmal rezensieren  oder, oder, oder  …) ;) Deshalb verlose ich für diese Leserunde: 5x die Print Version des neue Buchs mit Teil1&Teil2 drin 30x das neue eBook mit Teil1&Teil2 drinSchreibt einfach in die Kommentare welche Version ihr gern hättet und in welchem Format.Die Verlosung Endet am 17.09.2016.Die LeserundeDie Leserunde findet vom 21.09.2016-05.10.2016 statt.Ich hab das Buch in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, aber wie sich auch letztes Mal gezeigt hat: Es ist cool, wenn ihr die Abschnitten lest und kommentiert und es grob in der Zeitabfolge schafft. Aber wenn nicht, is auch nicht schlimm, dann macht das gerne in eurem persönlichen Tempo, wie es für euch passt, ich (und viele andere) diskutieren trotzdem immer kreuz und quer üerball mit. Mit Spoilerschutz ;).Dann würde mich natürlich noch eure Meinung zum Cover und zum Buch insgesamt interessieren, sowie offene Fragen, Anregungen usw. von euch.Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das Buch in der überarbeiteten Version mit Teil 1 und 2 bei euch ankommt.  Ich freue mich riesig auf eure Anregungen, Meinung, Ideen, Fragen, kritische Anmerkungen und auf anregende Diskussionen. Und ich freue mich über eure Rezensionen! ;)Danke für euer Interesse.Viel Spaß beim Lesen,Cardo P.S.:Du hast Teil 1 schon gelesen und möchtest an einer Verlosung nur von Teil 2 teilnehmen?Dann schreib mir an: melvin@kinderderkirschbluete.deBetreff: Teil 2 für LeserundeIch verlose gesondert:3x die Print Version von Teil 2 für alle die schon Teil 1 haben10x das eBook von Teil 2 für alle die schon Teil 1 habenTeil 2 bei Lovelybooks:www.lovelybooks.de/autor/Cardo-Polar/Die-Kinder-der-Kirschbl%C3%BCte-1288253243-w/

    Mehr
    • 215
  • jugendliche Gedanken und Ängste

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    KZoesche

    23. October 2016 um 20:49

    Es handelt sich hier um ein Jugendbuch, dass etwas in den Bereich Fantasy abtrifftet. Es werden aktuelle Themen von Jugendlichen aufgegriffen und ihre Ängste, Gefühle, Sorgen sehr authentisch dargestellt. Gerade Mobbing, Missbrauch, Gewalt gegen Kinder verbinden die Kinder der Kirschblüte. Die Aktionen und Reaktionen der Kids werden sehr realistisch beschrieben.Von mir nur 3 Sterne, da ich die Aktionen der Kids nicht immer korrekt fand. Teilweise werden Opfer zu Tätern.

    Mehr
  • Der Wahnsinn der Welt

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    wordworld

    15. October 2016 um 18:31

    Allgemeines:Titel: Die Kinder der Kirschblüte - Die Kinder erwachenDie Kinder der Kirschblüte - BahlheimAutor: Cardo PolarGenre: FantasyISBN: 978-3741285110Preis: 2,49€ (Kindle-Edition)10,99€ (Taschenbuch)(Preis Teil 1: 0,99€ ; 5,49€)(Preis Teil 2: 1,49€; 8,49€)Inhalt: "So, Welt, so, Leben, ich gegen dich, jetzt werden wir sehen, was passiert, dachte sie." Teil 1 - Die Kinder erwachen: Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online-Clique plant, ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind geht es plötzlich um alles - denn es gibt kein Zurück mehr: Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht. ----------- "Wir müssen uns entscheiden: sterben oder etwas Neues bauen. Ich will kämpfen, versuchen etwas Neues aufzubauen. Vom Herz, mit Liebe."!!Teil 2 - Bahlheim!!!: Die Villa, mitten im Nirgendwo der mecklenburgischen Seenplatte, ist ein sicheres Versteck - vorerst. Hanna und Nicole lernen viel über Hannas Kräfte und lang verborgene Geheimnisse. Jetzt haben sie die Chance, ihren Traum der Kinder der Kirschblüte zu verwirklichen. Allerdings setzen sie dabei Dinge in Gang, deren Wirkung sie bei weitem unterschätzen. Und dann sind da noch die Polizei und der mysteriöse Kreis, die sie jagen. Als alles eskaliert, wagen sich die Kinder der Kirschblüte aus ihrem Versteck – und machen Fehler. Tödliche Fehler. Denn Bahlheim wartet auf sie …   Bewertung: DISCLAIMER: Meine Rezension beinhaltet meine Meinung zu Band zwei. Diese ist klar gekennzeichnet und kann einfach übersprungen werden, um Spoiler zu vermeiden. "Die Kinder der Kirschblüte" von Cardo Polar ist eigentlich eine Trilogie, aufgrund eines unmöglichen Endes im ersten Teil, wurden aber Band 1 und 2 zu einem Buch zusammengelegt. Diesen zusammengesetzten Roman habe ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen, vielen Dank an Cardo Polar dafür!!! Aufgrund der vielen verschiedenen Eindrücke und auch der Komplexität des Plots, habe ich mich entschieden, mehr oder weniger zwei Rezis zu diesem Doppelband zu verfassen.   "Hanna lag in ihrem Bett, bereit zu sterben."   Mit diesem zutiefst erschütternden, aber sehr aussagekräftigen Satz beginnt der erste Teil "Die Kinder erwachen". Wir Leser werden zu aller erst in das recht einsame und triste Leben der jungen Hanna eingeführt, welche sich selbst, die meisten anderen Menschen und die Welt im Allgemeinen nicht ausstehen kann. In einem Forum im Internet findet sie Gleichgesinnte, die ihr ein Gefühl von Zuhause vermitteln und so chattet sie nächtelang mit diesen Unbekannten, die ihr näher sind, als alle anderen Menschen, nur um dann am nächsten Morgen wieder in den Wahnsinn ihres Lebens eintauchen zu müssen. Doch diese Ausgestoßenen haben es bald satt, die Außenseiter zu sein, Opfer, Abschaum, und so entwickelt sich eine Idee... Sie nennen sich die "Kinder der Kirschblüte", nach dem Aufbruch, der Vergänglichkeit und der Schönheit, die die Kirschblüte, die Sakura, im Japanischen verkörpert. Gemeinsam schwören sie sich, allen Opfern zu helfen, Zugehörigkeit zu vermitteln und sich ein für alle Mal an den unterdrückerischen Mobbern, Kinderschändern, Entführern und anderen Kriminellen zu rächen. Aber schon ihre erste Racheaktion hat verheerende Folgen, die so nicht absehbar gewesen waren. Von der Polizei und einem unbekannten Feind gejagt, begegnen sich die Kinder der Kirschblüte das erste Mal live und in Farbe. Können sie der Welt entkommen und sich endlich ein friedliches Leben erschaffen, dass ihnen zuvor verwehrt geblieben ist? "Jahrhunderte, Jahrtausende lang haben Arschlöcher, Mobber, gierige, verlogene Wichser die Welt regiert; die Menschheit, besonders immer wieder Menschen wie uns, beherrscht, unterdrückt, erniedrigt, gedemütigt, gequält. Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert, es ist Zeit, dass sie Unterdrückten, die Opfer sich wehren. Es ist an der Zeit, dass die Kinder der Kirschblüte erwachen..." Die Geschichte beginnt recht ruhig und gedankenintensiv, nimmt aber innerhalb kürzester Zeit mächtig an Tempo auf. Von da an geht es sehr rasant zu und der Leser hat kaum noch die Möglichkeit, mal durchzuatmen. Ich habe, zugegebenermaßen, kurz gebraucht um in die Geschichte hinein zu kommen. Man wird gleich mit einer fast schon weltverachtenden und resignierten Denkart konfrontiert und muss sie erst mal verdauen. Als ob unsere Protagonisten noch nicht genug Probleme hätten, beginnt Hanna dann auch noch ungeahnte Kräfte zu entwickeln.  Denn anders, als ich erwartet hatte, ist die Trilogie eine Fantasy-Reihe mit einer packenden Geschichte. Ich hatte ein eher düsteres Drama erwartet, jedoch spielen fantastische Elemente neben ernsteren Themen eine ebenso große Rolle. Mobbing, Selbstverletzung, Vergewaltigung und dergleichen haben die Figuren geprägt und zu dem gemacht, was sie sind. Voller Selbstzweifel, Hass und Unsicherheit strotzend, drückt sich das natürlich auch im allgemeinen Stil und der Atmosphäre aus. Sehr einfühlsam aber schonungslos wird auf Defizite in der Gesellschaft hingewiesen, unser Rechtssystem verhöhnt und für ein genaueres Hinsehen sensibilisiert. So hat mir dieser Teil der Geschichte sehr gut gefallen und mir einige Gedankengänge aufgezwungen. Doch wie gesagt ist da auch noch ein anderer Aspekt: magische Kräfte, die sich bei Hanna zeigen. Zusammen mit einigen anderen Handlungssträngen, die mich anfangs verwirrt haben, sich aber immer mehr mit der Hauptgeschichte verweben, ergibt sich eine Komplexität, die man nach der Beschreibung des Klappentextes nicht erwarten würde. Wahrscheinlich hätte mir das Buch ohne den fantastischen Aspekt besser gefallen, da ich manchmal Probleme hatte, diese beiden "Genres" und Grundstimmungen in Verbindung zu bringen. Getrennt gesehen gefallen mir die beiden Komponenten aber sehr. Das Zusammenspiel beider hat für mich erst im zweiten Teil wirklich begonnen, da es mich auch etwas verwundert hat, wie selbstverständlich Hanna ihre neuen Fähigkeiten annahm und wie wenig überrascht auch ihr Umfeld auf diese Offenbarung reagiert hat. Ich hätte mich selbst wahrscheinlich für verrückt gehalten und gedacht, dass ich halluziniere, vor allem da sie sowieso Depressionen hat... Interessant ist aber, dass Hanna sich genau das, diese Fähigkeiten zu haben, schon immer gewünscht hatte. Ihr Lieblingsbuch ist "Carrie" von Stephen King, in welchem sich die gedemütigte und gequälte Hauptperson Carrie mit Hilfe telekinetischer Fähigkeiten an allen ihren Mobbern in einem blutigen Massaker rächt. Die Charaktere konnten mich alle recht gut überzeugen. Ihre große Stärke: Sie bilden nicht die typischen Helden, die man sonst so in Büchern findet, es sind Außenseiter, verlorene Seelen, denen das Leben und ihre Mitmenschen übel mitgespielt haben. Mitsamt ihren vielen Problemen, Fehlern, Macken werden sie einfach in noch größere Schwierigkeiten hineingeworfen und müssen es irgendwie schaffen, mit sich klarzukommen, alles zu verstehen und damit umzugehen. Sehr überzeugend, wenn auch recht anstrengend sind da die vielen Rückschläge und unlogische Aktionen, die sie sich leisten, immer gleichzeitig gegen sich selbst kämpfend. Deshalb würde ich von insgesamt 3 Gegnern sprechen: Der Polizei, eine zweite, magische Instanz (mehr will ich hierzu nicht verraten) und ihre Depressionen. "Sicher war sich keiner. Sicher war nur, jetzt war alles in Bewegung, und sie wollte es nicht stoppen, egal wie, jetzt war die Chance etwas zu verändern. Keiner wollte zurück in sein altes Leben, jetzt oder nie, alles auf eine Karte. Nur welche...?" Hanna ist dabei die klare Hauptperson, auch wenn die Perspektiven laufend wechseln und alle aus der Er-Perspektive beschrieben werden. Sie hat unendlich viele Teenagerprobleme sowie heftige Depressionen, auch wenn ich nie klar erfahren habe weshalb überhaupt. Man wurde in ihre wirren und traumatischen Gedankengänge geradezu hineingeworfen und so konnte ich mich erst nur schwer mit ihr identifizieren. Anfangs fand ich sie sogar ziemlich unsympathisch und echt nervig. Wenig aufgrund ihrer Probleme, den vielen Flüchen oder ihrem -zum Teil recht unlogischen- Verhalten, sondern einfach, weil ich nicht nachvollziehen konnte, was der Auslöser war. Natürlich ist es genau das, was das Buch irgendwie besonders macht, realistisch und authentisch, doch zu Beginn hat sie es mir wirklich nicht leicht gemacht, das zu verstehen. Gegen Ende, auch des zweiten Teiles, ändert sich das, sie bekommt mehr Tiefe und geht in einer Aufgabe auf. Sie ist mutig, loyal, recht einfach zu begeistern, beweist aber immer wieder Willensstärke und vor allem Moral. So konnte sie doch noch Sympathiepunkte bei mir sammeln. Sie ist eben einfach Hanna, eine Protagonistin, die es nicht nötig hat, freundlich, perfekt, stark und wunderschön zu sein, um einem ans Herz zu wachsen. "Hanna war komplett alleine hier, mit sich und dem Wahnsinn in dieser Welt, alleine mit sich und dem Wahnsinn in ihrem Kopf." Für die letzten Aspekte gibt es nämlich auch noch Sarah Goldmann. Sie dominiert den zweiten Handlungsstrang, der weit in der Vergangenheit spielt und zuerst komplett belanglos scheint. Sie ist ein hübsches, blondes Mädchen mit zurückhaltender, ruhiger Art. Manchmal jedoch bricht hinter der leisen, freundlichen Fassade ein feuriges Temperament hervor. Ruhig, verträumt und bisweilen plötzlich furchtbar jähzornig also. Ihr Leben ist eigentlich perfekt und sie lebt etwa 80 Jahre in der Vergangenheit, also was verbindet sie mit Hanna? Ganz einfach: Ihre Gabe... "Wieder flog der Schatten durch die Nacht von Paris, so schnell, so weit sie konnte, aus der Stadt hinaus, die Straße entlang, weiter, weiter, immer weiter, nicht denken, nicht zurücksehen, fliehen, den Bildern entfliehen, den Gedanken, der Schuld. Dem Schmerz, dem Verlust, der Einsamkeit. Rennen, nur noch rennen und fliehen. Was habe ich getan? Was bin ich für ein Monster?" Neben diesen beiden Mädchen gibt es noch Sven und Nicole, welche recht viel Raum einnehmen. Beide kennen Hanna aus dem Forum und stehen ihr bald aus Fleisch und Blut zur Seite. Natürlich haben beide ihre Probleme, entwickeln sich aber auch weiter. Leider blieben die beiden für mich sehr farblos im Hintergrund und waren bloß -um es mal in Nicoles Worten auszudrücken- "Statisten in ihrem Theaterstück, (...) nur Accessoires" die alles runder machen. Doch ich hatte eigentlich nicht viel mehr erwartet, da der erste Teil alleine nur 150 Seiten hat, was für eine mehrfache Charakterentwicklung doch sehr wenig ist. Für den sehr geringen Umfang, ist der Rest durchaus faszinierend ausgearbeitet. Dann gibt es da noch der Handlungsstrang der Polizisten. Immer wieder wechselt die Perspektive zu dem Möchtegern-Kriminologen Mark Trensing, der versucht, den Kindern der Kirschblüte auf die Schliche zu kommen. Er wirkt für mich etwas zu überzogen und unseriös, da sich seine Gedanken und Worte nicht sehr von Hannas unterscheiden, welche schon sehr gewöhnungsbedürftig sind.Genau wie sie und Nicole wird in seinen Abschnitten auffällig oft das Wort "derbe" benutzt. Oft bis zu 5x auf einer Seite, was vielleicht zu den beiden Mädchen passt, jedoch keineswegs zu dem älteren Polizisten. Mit ihm hatte ich also große Probleme. "Es schien ihr eine  dankbare, die einzig mögliche Geste, das alles zu verbrennen, die in Stacheldraht Hängenden, die Dahinsiechenden, die Leidenden, die Verstümmelten auf den Feldern, in den Gräbern, sie alle in Asche zu verwandeln. Und aus Sarahs Armen ergossen sich Flammen über das Schlachtfeld, fluteten die Gräber, erlösten die Sterbenden. Der Wahnsinn in ihrem Kopf war verschwunden, doch der Wahnsinn in der Welt würde immer bleiben." Wenn wir gerade schon bei der Wortwahl sind, noch einige Worte zum Schreibstil: Dieser war mir schon gleich zu Beginn als recht außergewöhnlich ausgefallen. Eigentlich ist alles ein recht undurchschaubares Kuddelmuddel, welches zum einen verwirrt, aber genau die gewünschte Stimmung erzeugt. Größtenteils bedient sich der Autor kurzer und sehr einfach aufgebauter Sätze in einem flotten Schreibstil ohne viele schwierige Umschreibungen, was eine Schnelligkeit in der Handlung erzeugt, die perfekt zur Geschichte passt. Jedoch werden durch lange Aufzählungen und Verschachtelungen - vor allem innehrlab von Gedanken und wörtlicher Rede- sehr lange Sätze bedingt. Zum Teil unlogische und unvollständige Gedankenfetzen erinnern an einen inneren Monolog, was hervorragend zu der Gefühlslage der Charaktere, insbesondere zu Hanna, um die es ja fast hauptsächlich geht, passt. Ihr Hass auf die Welt wird sehr gut widergespiegelt, nicht zuletzt auch durch die vielen "derben ;)" Flüche. Ganz gegenteilig präsentiert sich dagegen die Sprache Sarahs. Eher gewählt, beschreibend und viel ruhiger drückt sich Cardo Polar hier aus, was perfekt zu ihrem Charakter passt und beweist, dass er keineswegs nicht schreiben kann, seinen Stil aber genial an seine Protagonisten angepasst hat. "Dunkelheit wurde zu gleißendem Licht, sie fühlte, spürte, sah Feuer, überall um sich herum Feuerwände, unter sich ein riesiges, tobendes Feuermeer wie im Traum, und nur zu gern tauchte sie ein und versank in der Flut aus gleißenden Flammen." Das Geschehen geht in diesem Buch sehr schnell voran. Bei der geringen Seitenanzahl ist das auch kein Wunder. Im Handumdrehen hatte ich den ersten Teil zu ende gelesen und konnte dann zum Glück gleich mit dem nächsten weiter machen. Ich finde es also sehr gut, dass der Autor sich der Kritik unzähliger Rezensenten angenommen und ein einheitliches Buch aus den beiden Teilen gemacht hat. Es würden doch sehr viele ungeklärte Fragen zurückbleiben, die zum Glück für mich gleich beantwortet werden konnten. Die beiden Covers finde ich sehr schön gestaltet. Sie sind sehr dezent gehalten und überwiegend Schwarz-Weiß. Nur die Kirschblüten sind farbig, geben also "Hoffnung" in all dem Grau. Sie haben ein bisschen etwas von einer Manga Zeichnung und wirken so irgendwie sehr stimmig. Ich denke, dass sie ziemlich gut zum Inhalt des Buches passen, auch weil man die Gesichter der beiden abgebildeten Mädchen nicht sieht. Nicole und Hanna laufen auch immer in Parka mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen herum und zeigen sich nicht klar. Zudem sind die Blüten zuerst noch Knospen, die dann aufblühen - insgesamt sehr ansprechende und symbolische Covers!   ----------------  "Er wird kommen, Hanna, kommen um dich zu holen und glaub mir...was dann passiert willst du nicht erleben." Nach der überstandenen Gefahr befinden sich Hanna, Nicole und Sven in der Sicherheit einen pompösen Villa an einem abgelegenen Ort in Mecklenburg. Doch statt die luxuriösen Umständen genießen zu können, trainieren die Kinder der Kirschblüte mit ihren Beschützern die ganze Zeit für den bevorstehenden Kampf gegen den Kreis. Nach und nach lernen Hanna und Nicole immer mehr über Hannas Kräfte und lang verborgene Geheimnisse einer geheimen Gesellschaft. Endlich haben die Kinder der Kirschblüte mit Hannas neuer Macht die Möglichkeit etwas zu verändern und den Schwachen zu helfen, aber damit setzten sie unkontrollierbare Dinge in Laufe. Aber es kommt noch schlimmer, denn weiterhin sucht die Polizei nach ihnen und der mysteriöse Kreis jagt sie. Als die Kinder sich aus ihrem Versteck wagen, riskieren sie alles im Kampf gegen Bahlheim. "Es rauschte und brannte alles in ihr. Sie lebte, vegetierte verlassen, alleine im Wald, im Wahnsinn, im Schmerz." Es kommen im Verlauf der Handlung ganz neue Probleme auf. Zum Beispiel geht es wieder verstärkt um das düstere Mobbing-Opfer-Motiv, wie der Autor versprochen hatte. Themen wie Selbstjustiz und Rache rücken mehr in den Vordergrund, während Sarah in der Einsamkeit im Wald versinkt. Schuld, Buße und Verantwortung kommen zur Sprache und tatsächlich werden viele Fragen endlich beantwortet. Doch: Mindestens genauso viele neue Fragen werden wieder gestellt und so blieb ich auch am Ende des zweiten Teiles sehr ratlos zurück.  Lange, zum Teil sogar philosophische Beredungen werden geführt, wichtige Fragen gestellt und nochmals Defizite der Welt angeprangert. Doch das ist die Lösung? "Zivilisation, fairer, wertschätzender, menschlicher Umgang ist eine Illusion, eine Utopie, es ist kurzfristig, lokal in kleinen Gruppen möglich, mehr nicht. Wir haben etwas angestoßen, etwas ganz Großes. Wir können aber nicht die Welt retten, die Gesellschaft. Nur uns." Hanna wandelt sich ungemein, wird stärker, mutiger aber auch leichtsinniger. Sie und somit auch der Leser, erfährt endlich immer mehr über ihre Kräfte und die geheime Gesellschaft, worauf man im ersten Teil gewartet hat. Hanna wird erwachsen und durch den besseren Umgang mit ihren Fähigkeiten sogar zu einer Heldin. Auch wenn sie immer noch recht negativ und fluchend denkt, wurde sie mir richtig sympathisch. Sarah ist und bleibt jedoch mein absoluter Lieblingscharakter, der ich permanent die Daumen drückte. Nachdem sie ihre große Liebe Sandrine verloren und viel Schuld auf sich geladen hat, verkriecht sie sich im Wald, mit dem Glauben, ein Monster zu sein. Ihr Innenleben wird sehr gut geschildert, ihre Einsamkeit und Qual authentisch dargestellt. "Was hatten die Menschen schon geschaffen, schon gemacht in ihrem Leben? Nur Zwang, Leid, Qual und Mord. Die Gesellschaft, die Menschen konnten ihr gestohlen bleiben. Und doch, hin und wieder, dachte Sarah an ihren Vater, ihren Bruder, an die wundervollen Momente versunken in ihren Büchern, an die Umarmung ihrer Mutter - und vor allem an Sandrine. Und dann wurde ihr Herz so schwer, eine Traurigkeit, eine Einsamkeit lähmte und fesselte sie, ließ sie zittern und bittere, salzige Tränen weinen." Einige Szenen werden direkt aus Bahlheims verrücktem Kopf geschildert. Auf sehr eindringliche Art und Weise bekommt man den Grund für seine machtgierige und wahnsinnige Ader erklärt. So gesehen haben eigentlich die beiden Gegner genau dasselbe Problem: Sie führen einen Kampf in ihrem Inneren. "In seinem Kopf rasten, tobten tausende Gedanken, Bilder, Wortfetzen, Emotionen. Ein riesiges, dröhnendes Meer, ein Sturm, auf dem er segelte, den er meistern musste, zähmen, immer wieder zähmen und besiegen. Er fühlte den Wahnsinn, wie er versuchte ihn hinabzuziehen, in diesen Mahlstrom aus Worten, Bildern und Gefühlen. Wie der Wahnsinn versuchte, ihn darin zu ertränken, dass er sich in diesem tosenden Meer auflöste." Die Atmosphäre ist viel gedrückter in diesem zweiten Teil, denn obwohl die Kinder der Kirschblüte nun Hoffnung haben, eine Vision fallen sie doch oft in ihre alten Muster zurück und müssen gegen sich kämpfen. "Es ist, als ob da in mir drin, ganz tief drin, ein riesiger, schwarzer, tiefer See ist, ein riesiges Meer, ein Ozean voll lähmender Traurigkeit. Und ich kann es wegdrängen, unterdrücken, aber ein Blick, ein Gedanke, ein falsch verstandenes Wort kann ausreichen und ich stürze sofort hinab in das Meer, es zieht mich rein und (...) das Wasser, das lähmende, pechschwarze, schwere Wasser, es klebt an mir. Es nimmt mir die Luft zum Atmen." Auch die Nebencharaktere wie Sven oder Nicole kommen besser heraus als zuvor. Neue Protagonisten tauchen auf, die die Geschichte nochmals abrunden: Mit Anastasia, Andrey und BloodAngel wird die Liste der Verbündeten immer länger. Doch auch die Feinde legen ordentlich zu und so bleibt nur abzuwarten, wie der Kampf ausgehen wird... Wie schon gesagt endet das Buch in einem sehr spannenden und kampfreichen Finale, praktisch mitten in der Handlung und lässt mich so sehr gespannt zurück. Fazit: Zwei durchaus interessante Teile einer düsteren Trilogie, die es schaffte durch die eigenwilligen Charaktere, die Spannung, einen faszinierenden Stil und abwechslungsreicher Darstellung mich absolut zu fesseln. Trotz einiger kleinen Schwächen bin ich sehr gespannt auf den dritten Teil. Hier noch das Manifest der Kinder der Kirschblüte: Ich finde diesen Text  unglaublich berührend und führe ihn (leicht gekürzt) an, da ich der Meinung bin, auch eine gewisse Nachricht damit verbreiten zu können: "Wir sind die Kinder der Kirschblüte. Wir sprechen für alle geschundenen Seelen. Für alle, die gequält, gemobbt, missbraucht wurden und immer noch werden. Für uns ist das Leben in dieser Gesellschaft einfach nur scheiße und perspektivlos. Ein sinnloses Leiden.Die Gesellschaft, die Menschen schauen weg und helfen nicht. Es wird Gemeinschaft, Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt, Wärme und Herzlichkeit vorgegaukelt, vorgetäuscht an der Oberfläche. Dahinter ist diese Gesellschaft aber komplett egoman und verrottet. Egoisten, Abzocker, Mobber, miese Arschlöcher haben das Sagen, bestimmen den Weg. Alle anderen schauen weg, greifen nicht ein, lassen geschehen. So ist es im ganz Großen, in den Zentren der Macht und im ganz Kleinen, in den Schulklassen und auf den Straßen. Für uns gibt es kein Gutes im Schlechten, Endlich haben wir die Kraft und Stärke gefunden uns zu wehren. Wir sind die Kinder der Kirschblüte und wir werden uns wehren - wir werden alle Täter bestrafen! (...)Es ist Zeit, dass ihr euch wehrt! Dass wir gemeinsam aufstehen und kämpfen! Ihr seid nicht alleine, ihr habt keine Schuld, an nichts! (...) Sagt, was euch passiert ist, sagt es, schreibt es, postet es, schreit es, sprayt es, verteilt es! Macht es öffentlich, nennt die Dine und die Täter beim Namen! Ihr alle habt das Recht, euch jederzeit zu wehren, laut auszusprechen was es ist. Wehrt euch immer, indem ihr Hilfe sucht. Doch was, wenn es keine Hilfe gibt? Dafür gibt es jetzt uns! Ihr seid nicht alleine! Wir sind die Kinder der Kirschblüte!"  Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

    Mehr
    • 3
  • Spannend und mitreißend

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Fuchskind

    12. October 2016 um 20:51

    Mein Fazit von diesem Buch ist, dass es sehr mitreißt und man sich sehr in die Protagonistin rein versetzen kann. Das Buch hat mir sehr gefallen War spannend und weil man beide Teile in einem Buch hatte War der Übergang sehr gut.Die Charaktere konnte ich alle bis auf Sven sehr ins Herz schließen und konnte mit ihnen fühlen.Der Schreibstil ist sehr einfach und gut verständlich, so wie es sich für ein gutes Jugendbuch gehört.Das Buch empfehle ich jedem weiter, der auf Spannung steht. 

    Mehr
  • Super mitreißend, schockierend und wunderbar!

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2016 um 21:15

    "Die Kinder der Kirschblüte – Teil 1&2 Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online Clique plant ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die verfickten Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind, geht es plötzlich um Alles - und es gibt kein Zurück mehr. Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht.." Dieses Buch geht auf Themen wie Depressionen, Mobbing, Suizid(gedanken) und Freundschaften ein wie kein anderes. Diese Bücher sollten in der Schule eine Pflichtlektüre sein da es so mitreißend und spannend ist, außerdem sind die Cover wunderschön und alles ist gemixt mit Fantasy. Im ersten Teil ist es ein sehr gelungener Cliffhanger, also lieber den 2ten Teil gleich mitkaufen!

    Mehr
  • Eine Gruppe Jugendlicher finden zueinander um sich gegenseitig beizustehen

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Siraelia

    08. October 2016 um 21:16

    In der Story von Cardo Polar handelt es sich um eine gruppe Jugendlicher, die sich in ihrem alltäglichen Leben nicht sehr wohl fühlen und sich im anonymen www finden und gegenseitig unterstützen und stärken. Die Darstellung der Charaktere und deren Gefühl nicht verstanden zu werden fand ich teilweise etwas unverständlich, aber das bedeutet nicht, dass es nicht bestehen kann. Daher war der erste Teil des Buches sehr aufschlussreich für mich! Den fantastischen Teil der Geschichte empfand ich als Bereicherung, da er der Geschichte noch einen außergewöhnlichen Touch gab! Das Ende war recht abrupt und offen, aber da es einen weiteren Teil geben wird, können wir und auf ein Wiedersehen mit den Protagonisten freuen.

    Mehr
  • AKTION UND REAKTION - KINDER DER KIRSCHBLÜTE

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Shiro_91

    08. October 2016 um 14:30

    Das E-Book Kinder der Krischblüte hatte mich als Rezensionsanfrage erreicht, der Klappentext klang interessant und sogleich fing ich auch an zu lesen. So gleich fingen auch nun ja, die Probleme beim Lesen an. Um es genau zu sagen hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, besonders der Ausdrucksweise bzw der Umgangston der Charakter. Klar, unterhalten sich Jugendliche so, aber für mich war es eher etwas unpassend und hat auch ziemlich den Lesefluss gestört. Vieles hat sich wiederholt und in manchen Lesemomenten musste ich die Geschichte beiseite legen um darüber nachzudenken, was eigentlich vor sich ging. Es war zum Teil schwierig, da mich die Figuren echt überfordert haben wie beispielsweise die Hauptfigur Hanna. Ich konnte einfach nicht mit ihr warm werden und fand sie auch nicht wirklich sympatisch. Aber den absoluten Vogel hatte Sven abgeschossen. Ich mochte ihn einfach nicht und das hatte sich auch bis zum Schluss nicht geändert. Vielleicht war es ja Absicht, Sven so aschig, fast schon wahnsinnig zu gestalten. Ich weiß es nicht. Trotzdem gab es zwei Charakter die ich wirklich interessant fand, zum einen Andrej und zum anderen Nicole, die mir mit ihrer unverblümten Art recht zugesagt hat.Trotz meiner Kritik am Schreibstil und den Charaktern, fand ich die Handlung und die Idee die hinter dem Ganzen steckt, spannend auch wenn die Umsetzung ausbaufähig war bzw ist. Zwar beinhaltet das E-Book Teil 1 & 2, dennoch muss ich sagen, gefällt mir Teil zwei viel viel besser, wenn ich auch dort mit einigen Problemen was den Schreibstil betrifft, zu kämpfen hatte. Mehr Action und auch viel mehr an Handlung. Wobei ich die Passagen, die in der Vergangenheit spielten und einen Blick auf eine ganz andere Figur zeigt, durchaus interessanter fand. Diese Figur heißt Sarah, und ist wie auch Hanna, eine für diesen Roman wichtige Figur. Ungeachtet des Stils und der Ausdrucksweise der Figuren, ist es mir doch schon aufgefallen, dass alle Charakter eine gewisse Verwandlung/Entwicklung im Verlaufe der Handlung durchleben. Die einen, meiner Meinung nach eher weniger zum Guten als andere. Ebenso, dass sich der Handlungsort nicht auf eine spezielle Stadt fixiert, sondern das auch andere Länder involviert sind und Geheimnisse beherbergen, so dass eine gewisse Abwechslung herrscht. Wenn man einmal andere Geschichten damit vergleicht. Im Hinblick auf einen dritten Teil, werde ich dennoch verzichten, nicht weil ich die Grundidee schlecht finde, ganz im Gegenteil, sie ist anders, neu und auf seine ganz spezielle Weise toll. Dennoch konnte mich die Kinder der Kirschblüte nicht aus den Socken hauen. Es prasselt viel auf einen ein und ich hatte häufig Probleme den Charakteren zu folgen.

    Mehr
  • Teil 1 gut, Teil 2 vom Durchhänger bis zum guten Ende

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    Zantalia

    07. October 2016 um 13:04

    Vor Monaten durfte ich schon einmal Die Kinder der Kirschblüte kennen lernen. Ebenfalls durch eine Leserunde von Lovelybooks. Mir gefiel der erste Teil sehr gut, und auch heute finde ich ihn noch toll. Um in die Geschichte wieder hinein zu kommen, hatte ich die letzte Hälfte des ersten Bandes nochmal gelesen. Aber meine Bewertung hier soll sich überwiegend um Band Zwei drehen, da ich schon eine Rezension zum ersten Teil damals geschrieben hatte. So wo fange ich nun an? Zuallererst fiel mir beim Lesen des zweiten Teiles gleich am Anfang auf, dass sich der Schreibstil der Autorin verändert hatte. Im Gegensatz zum Vorgänger entwickelten sich die Sprache und die Umgangsformen in eine Art Slang oder besser formuliert in eine Ghettosprache. Warum? Weil meiner Ansicht nach die Autorin hier viel zu oft "krasse Scheiße" "krass" und vieles mehr benutzt hat, aber nicht nur einmal sondern viele Male.  Ich habe schon innerhalb der Leserunde diesen Punkt angesprochen, da er mich wirklich massiv stört. Die Geschichte an sich wird durch Perspektivenwechsel der einzelnen Protagonisten in der dritten Form Präteritum erzählt. Haupterzählerinnen sind Hanna und Sarah, was sich als gute Wahl herausstellt. Beide Damen spielen in der Geschichte die größte und wichtigste Rolle. Doch, für mich zum Glück, änderte sich dieser Stil wieder in den gewohnten vom ersten Band. Die Protagonisten führten wieder "normale" Dialoge, es wurde weniger Umgangssprache verwendet und auch schienen sich die Charaktere selbst weiter zu entwickeln. Erwachsener zu werden. Dies gefiel mir gut. Vor allem die realistische Darstellung der Kinder der Kirschblüte und deren Auswirkungen auf die Medien wurden gut beschrieben. Auch gefiel es mir sehr gut, dass endlich Sarah ihre endgültige Rolle in der Geschichte fand. Sie ist mit Abstand mittlerweile mein Lieblingscharakter von allen. Das Ende des zweiten Teils ist dieses Mal weniger heftig, wie damals beim ersten Band, aber dennoch hat die Autorin es gut hinbekommen zum Schluss hin die Geschichte noch sehr spannend werden zu lassen. Auch endet der zweite Band wieder mit einem Cliffhänger, aber ich persönlich finde dieses Ende wirklich gut gelungen. Hier hat man als Leser definitiv Lust auf den dritten Band. Zum Cover kann ich dieses Mal wenig sagen, da es fast dasselbe ist wie damals beim ersten Band. Aber dafür kann ich über das einzelne Cover zum zweiten Band noch meine Meinung preisgeben. Die Sonnenbrille. Auf dem Cover des zweiten Bandes hat das Mädchen eine Sonnenbrille auf. Im ersten Moment sieht diese einfach nur eigenartig aus, aber sie hat tatsächlich einen Bezug zu der Geschichte und daher ihre Berechtigung. Mir persönlich gefällt es, wenn das Cover einen richtigen Bezug zu der Geschichte hat und seien es nur Kleinigkeiten, wie eine Sonnenbrille. Zusammenfassend lässt sich schreiben, dass trotz des Stilbruches zu Anfang des zweiten Teils, ich das nächste Buch auch lesen würde. Die Geschichte ist schön erzählt und trotz aller Elemente des Fantasy immer noch in gewissen Punkten realitätsbezogen. Das Ende des zweiten Bandes gefiel mir persönlich wahnsinnig gut, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass ich den nächsten Teil auch lesen würde. 

    Mehr
  • Die Kinder der Kirschblüte Teil 2

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

    elfentroll

    06. October 2016 um 11:15

    Schon lange habe ich mich auf die Fortsetzung der "Kinder der Kirschblüte" von Cardo Polar  gefreut. Umso mehr freute es mich zusammen mit dem Autor und anderen Lesern darüber in einer Leserunde zu diskutieren.Zum Inhalt:Hanna erfährt mehr über ihre Kräfte. In einer versteckt gelegenen Villa finden Hanna, Nicole und die anderen Kids unterschlupf und verstecken sich dort, da sie immer noch von der Polizei und dem geheimnisvollen "sogenannten" Kreis gesucht werden. Als sie ein neues Konzept entwickeln, geriet alles außer Kontrolle und sie geraten in große Gefahr.Meine Meinung:Wie schon beim 1. Teil finde ich den Schreibstil jugendlich, frech und sehr gut zu lesen. Die Hauptdarsteller sind alles andere als Mainstream, was mir auch sehr gut gefällt und mal was anderes ist. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Auch im 2. Teil bleiben Fragen und offen und oft hätte ich mir auch mehr Spannung gewünscht. Am besten beide Teile hintereinander lesen, sonst kommt man nur schwer in die Story wieder rein. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und vergebe 3 gute Sternchen und eine klare Leseempfehlung. 

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks