Care Santos Der Duft der Träume

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Inhaltsangabe zu „Der Duft der Träume“ von Care Santos

Sara, Inhaberin einer Confiserie mit langer Familientradition, ist in ganz Barcelona bekannt für ihre süßen Kreationen. Für Aurora, Dienstmädchen im 19. Jahrhundert, ist Schokolade ein unbezahlbarer Luxus. Und Mariana versucht im 18. Jahrhundert die Schokoladenproduktion ihres verstorbenen Mannes fortzuführen. Was die drei Frauen verbindet? Ihr Wohnort Barcelona. Ihre Liebe zur Schokolade. Und ein Krug aus feinstem weißen Porzellan, der über die Jahrhunderte von Hand zu Hand gewandert ist. N

Die Geschichten lassen sich flüssig lesen und gehen in die Tiefe, sagen immer wieder neues und lassen den Leser im Unklaren, erzählen bildha

— HEIDIZ

Ganz ok, aber an der Umsetzung der Geschichte hätte man an der ein oder anderen Stelle noch etwas feilen können!

— AgnesM

Viel Potential - leider nicht das, was ich erwartet hätte. Trotzdem, zum Teil, eine schöne Geschichte.

— Tamilein

Für mich war das nichts ...

— lenisvea

Die Geschichte ist wirklich schön - der Schreibstil gewöhnungsbedürftig - dennoch ein echtes Lesevergnügen.

— GossipGirl09

Eine gute Idee, die meiner Meinung nach aber völlig emotionslos und unzusammenhängend erzählt wurde. Für mich zu verwirrend

— Gelinde

3 verschiedene Geschichten in einem Buch, ein gemeinsames Detail und die anmutige Stadt Barcelona

— LaMensch

Auch wenn ich etwas ratlos zurückbleibe, nimmt uns die Autorin mit auf eine lesenswerte Reise zurück in der Geschichte.

— lisaA

Ein Buch, das mehrere ineinander verwobene Geschichten enthält, das durchaus mehr Potential gehabt hätte

— Gudrun67

Ein historischer Roman mit einem speziellen Schreibstil, dem ich nichts abgewinnen konnte. ~ farblos ~ verwirrend ~ langatmig

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    Der Duft der Träume

    HEIDIZ

    19. February 2016 um 10:54

    PREIS: 9,99 Euro   ·  Taschenbuch: 480 Seiten ·  Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (12. November 2015) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3404172884 ·  ISBN-13: 978-3404172887 ·  Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren ·  Originaltitel: Desig de xocolata ·  Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,8 x 18,5 cm   Schokolade ist Thema – darum geht es – und um drei Frauen in drei unterschiedlichen Epochen. Da sind Aurora, die den Luxus liebt, Mariana, die die Schokolade liebt und Sara, die sie als Kunst betrachtet.   Leseprobe: ========   Dann bist du hinausgegangen. Du konntest dich kaum noch aufrecht halten. Alles war so merkwürdig, du  hattest fast das Gefühl, als wäre alles gar nicht passiert. Das Leben schien wie eine einzige Lüge. Als du die Treppe hinuntergegangen bist, hast du noch einmal Dona Hortensias Stimme vernommen: „Warum muss uns so etwas passieren? Warum ausgerechnet uns? …   Sara gehört eine Confiserie in Barcelona. Man kennt und liebt sie für ihre Schokoladenkunstwerke. Aber dann ist da die Vergangenheit … Aurora lebte im 19. Jahrhundert und war Dienstmädchen. Schokolade ist für sie Luxus – unbezahlbar, zumindest so lange, bis sie von ihrem Dienstherren Kakao erhält …   Männersache ist Schokolade noch im 18. Jahrhundert, als Mariana lebte, die nur allzu gern das Geschäft ihres verstorbenen Mannes übernommen hätte.   Außerdem ist da noch die mysteriöse Porzellankanne, von der wir in den Jahrhunderten immer wieder lesen. Wie diese drei Frauen zusammen verwoben sind, möchte ich jetzt nicht verraten, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.   Mir hat der Roman sehr gut gefallen, er hat mich überzeugt einmal von der Spannung und zum anderem vom Erzählstil, der flüssig und kurzweilig zu lesen ist.   Das Buch ist in Akte und Zwischenspiele untergliedert – super Idee und gut zu lesen, verständlich, da man ja in den Jahrhunderten „wandert“. Akt drei ist in 16 Kapitel gegliedert und es folgt dann das Finale.   Am Ende gibt es noch das Personenverzeichnis, sehr gut, so kann man sich vorab schon einen Überblick verschaffen. Ab und an kursiv geschrieben französische Einschübe, aber dennoch verständlich, mehr noch authentisch lebendig erscheinend. Passt einfach zum gesamten Inhalt, der mich überzeugt hat.  

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  • Nicht das ersehnte Sahnehäubchen auf der Schokolade

    Der Duft der Träume

    Gela_HK

    09. January 2016 um 15:37

    Eine Reise durch Barcelonas Schokoladenwelt, über Jahrhunderte hinweg. Drei ganz unterschiedliche Frauen, die eines verbindet: Eine kleine Schokoladenkanne, die zufällig von Hand zu Hand gewandert ist. Care Santos inszeniert eine Schokoladenoper in mehreren Akten. Das Inhaltsverzeichnis liest sich wie ein Programmheft einer Opernaufführung. Gegliedert nach Vorspiel, Akten, Zwischenspielen und dem Finale lässt sich schon erahnen, dass hier kein üblicher Roman zu erwarten ist. Die Handlung entführt den Leser in die Welt der Schokolade. Drei Jahrhunderte und darin verflochten, die Lebensgeschichten ganz unterschiedlicher Frauen, die im Besitz einer kleinen Schokoladenkanne sind. Durch die Vielzahl an Personen, die über die Jahrhunderte hinweg verbunden werden ist das vorhandene Personenverzeichnis besonders wichtig. In Barcelonas Gegenwart begegnet der Leser Sara. Die Inhaberin einer gutgehenden Confiserie führt die Familientradition erfolgreich fort. Der Schreibstil der Autorin ist hier emotional und überraschend. Saras Ehe ist geprägt von Gleichklang und Harmonie, in die sich langsam Gewohnheit schleicht. Als ein langjähriger Freund der Familie nach Jahren wieder auftaucht, scheint das Gerüst aus Lügen, Schein und Trug zu brechen, nimmt dann aber eine überraschende Wendung. Zitat:  "Er begriff einfach nicht, dass Worte, einmal ausgesprochen, oft unüberwindbare als Mauern und verletzender als Messerstiche sein können." Im 19. Jahrhundert ist das Dienstmädchen Aurora Hauptfigur der Handlung. Der Schreibstil ändert sich zur Erzählform. Ein Unbekannter spricht mit Aurora über ihre Vergangenheit. Aus mittellosen Verhältnissen wird Aurora in einer wohlhabenden Familie als Unterhalterin der gleichaltrigen Tochter aufgenommen. Als diese heiratet muss Aurora den Arbeitgeber wechseln und lernt ihren zukünftigen Mann kennen und schätzen. Durch ihn wird nicht nur Aurora sondern auch der Leser in die Welt der Oper eingeführt. Mariana schließlich versucht im 18. Jahrhundert als Witwe eines erfolgreichen Schokoladenconfiseurs die Produktion weiterzuführen. Der Schreibstil ändert sich zu einer Art komödiantischen Theaterstück. Diesmal ist Victor Philibert Guillot Berichterstatter. Eine französische Delegation versucht an die neuartige Schokoladenmaschine der schönen Witwe zu gelangen. Engländer, Franzosen und einheimische Confiseurs versuchen die Gunst der Witwe zu gewinnen. Zitat:  "Sollten Sie mich jemals nach der Farbe der Stunden fragen, die mein Dasein als menschliche Wurst währte, so gäbe es nur eine Antwort: Sie waren schwarz, und zwar pechschwarz." Obwohl Barcelona ein wichtiges Hauptthema dieses Buches ist, fehlt die Emotion, das Flair der Stadt. Man wird mit vielen Straßennamen und Plätzen konfrontiert, die aber nur Kennern etwas sagen dürften. Am Ende schließt sich der Kreis. Man kennt alle Besitzer der Schokoladenkanne und kehrt zurück zu deren Entstehung. Leider stehe ich immer noch ratlos vor dem Gesamtwerk. Mir fehlen Emotionen, Bilder und lebendige Figuren. Obwohl Schokolade das Hauptthema der Handlung ist, fehlt die dazugehörige Leidenschaft der Confiseurs, das Gefühl von Genuss und Kreativität. Der vermeintlich angedachte rote Faden, der als Schokoladenkanne den Weg über die verschiedenen Abschnitte sucht, verliert sich zu sehr, um in Erinnerung zu bleiben.

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  • Die Geschichte einer Schokoladenkanne

    Der Duft der Träume

    Lese-Bienchen

    01. December 2015 um 21:07

    Bei dem Buch „Der Duft der Träume“  werden drei Geschichten in drei verschiedenen Epochen erzählt die leider nicht miteinander verknüpft sind. Mit dieser Einleitung möchte ich niemand den Spaß an dem Buch nehmen sondern einfach eine gewisse Erwartungshaltung, die ich bis zu der letzten Seite hatte, vorwegnehmen. So kann jeder Leser vielleicht etwas entspannter an dieses Buch gehen. Die Geschichten drehen sich hauptsächlich um drei Frauen, die Besitzerinnen einer Schokoladenkanne sind. Der besondere Schreibstil fällt in der ersten Geschichte, die  in der Gegenwart spielt, nicht gravierend auf.  In der zweiten Geschichte wird alles aus Sicht einer zweiten Person geschildert, was einfach nur verwirrend ist. Die dritte Geschichte wird in dann in Briefform und am Schluss sogar als Theaterstück verfasst, was leider mir persönlich gar nicht gefallen hat und die Geschichte für mich schwieriger zu lesen war. Zu dem hat sie mich inhaltlich am wenigstens gefesselt. Auch kommt das Thema „Schokolade“ meines Erachtens viel zu kurz und der Titel erschließt sich mir auch nicht komplett. In der ersten Geschichte befinden wir uns in der Gegenwart und bekommen die Beziehung zwischen Sara, Max und Oriol erzählt. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten  und erwähnen, dass mir dieser Teil des Buches am besten gefallen hat und trotz des abrupten Endes und der Gewissheit nicht zu Wissen wie es mit den drei weitergeht, immer noch davon begeistert bin. Hier hat die Autorin wirklich ihr Können bewiesen, eine fesselnde Liebesgeschichte zu erzählen. Auch taucht hier die Kanne zum ersten Mal auf, auch wenn ich diesen Teil am langatmigsten fand. Dann kommen wir zum 2. Akt der im Jahr 1894 spielt und die einzelnen Kapitel nach Theatertücken aufgebaut sind.  Diese nette Idee findet ihren Zusammenhang darin, dass ein Großteil der Geschichte im Theater spielt. Hier geht es um die Familie von Candida und ihrer „Angestellten“ Aurora. Die beiden sind als Kinder zusammen aufgewachsen und ihr Schicksal miteinander verbunden. Auch hier möchte ich nicht viel verraten. Jedenfalls war die Geschichte um Auroras Leben auch sehr schön beschrieben, auch wenn zeitweise etwas langatmig. Auch hier hat es die Autorin geschafft einem größtenteils zu fesseln aber leider eine unvollendete Geschichte darzulegen. Die Geschichte endet genauso prompt, wie die vorherige, in dem Moment wo Aurora nicht mehr Besitzerin der Schokoladenkanne ist. Bei der 3. Geschichte gehen wir zurück zur Entstehung der Schokoladenkanne und komme zum Hofe von König Ludwig nach Frankreich. Jedenfalls gehen dorthin die Briefe die wir zu lesen bekommen. An sich befinden wir uns immer noch in Barcelona und erfahren von der berühmten Schokoladen-Maschine.  Hier ist die Geschichte nur noch verworren, ich möchte noch nicht mal verschiedene Personen hier besonders hervorheben, da es zu viele sind und für mich zeitweise ein durcheinander herrschte. Dieser Teil des Buches ist mir so gar nicht ans Herz gewachsen. Ich möchte nicht sagen, dass ich dieses Buch nicht gerne gelesen habe, weil ich die Hoffnung hatte das noch viel mehr geklärt oder passieren könnte. Die Erkenntnis, dass die Schokoladenkanne der einzige Zusammenhang ist, war für mich etwas wenig und ich hoffe das jeder Leser der dies im Vorfeld weiß, mehr Spaß an dem Buch haben wird.

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  • Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    Pixibuch

    26. November 2015 um 17:58

    Mich hat schon das Cover fasziniert mit der dunklen flüssigen Schokolade und den saftigen dunkelroten Trauben darauf. Macht richtig Appetitt. Das Buch fängt im 21. Jahrhundert an und geht in umgekehrter Weise zurück in das 18. Jahrhundert. Eine für mich etwas ungewöhnliche Vorgehensweise, aber vielleicht sollte das der Clou der Autorin sein. Die Geschichte spielt in allen drei Aeras in Barcelona statt, eine Stadt, die zu jeder Zeit als glitzernd und schön beschrieben wird. Hier werden drei verschiedene Frauen beschrieben, deren Leben mit einem weißen Schokoladen-Porzellankännchen zusammenhängt. Begonnen wird in der heutigen Zeit mit der modernen Sara, die eine Confisierie betreibt, die schon sehr lange in Familienbesitz ist. Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert ist das schöne Kännchen zeitweise in Besitz des Dienstmädchens Aurora. Für sie ist Schokolade etwas, wovon sie nur träumen kann. Wir gehen ein weiteres Jahrhundert zurück und dort lernen wir Mariana kennen, die Frau des Schokoladenmachers, die das Kännchen nun besitzt. Ursprünglich stamme es von der adeligen Adeaide. Mehr will ich nicht sagen, denn ich mochte ja nicht spoilern. Der erste Teil mit Sara liest sich leicht und flott, man möchte weiterlesen, doch dann ist der Abschnitt zu Ende. In der zweiten Episode (Aurora) geht es tief in die Oper hinein. Hier lernen wir Texte kennen, verschiedene Aufführungen, es wird uns so manchens Musikstück erklärt. Der dritte Teil ist wie ein Theaterstück aufgebaut, was mir jetzt persönlich nicht so gefällt. Alle 3 Teile sind für sich alleine weise bruchstückhaft, da ich gerne den Ausgang der einzelnen Szenen gewußt hätte. Irgendwie weiß ihc nicht, was ich von dem Buch halten soll, da mir das historische Geschehen zu zugesagt hat. Es beginnt mit einem normalen Roman und findet sich dan Poe a Poe in ein histrisches Werk hinein. Ich habe von der Spanierin Care Santos noch nie etwas gelese, sie soll aber in ihrer Heimat sehr bekannt sein. Nach einigem Zögern gebe ich hierfür 4 Punkte.

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  • Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    AgnesM

    25. November 2015 um 13:24

    In dem Buch von Care Santos begleitet der Leser eine Schokoladenkanne auf Ihrer Reise durch mehrere Jahrhunderte. Zu Beginn des Buches befindet sich diese im Besitz von Sara und ihrem Mann Max. Sara ist Inhaberin einer Confiserie und Spezialistin für Pralinen und diverse Schokoladenvariationen. Sie ist Mutter von zwei Kindern und mit ihrem Eheleben nicht wirklich zufrieden, denn immer wieder flüchtet sie sich in die Arme eines anderen Mannes, der ausgerechnet der beste Freund von Max ist. Im zweiten Abschnitt lernen wir Aurora kennen. Sie lebt im 19. Jahrhundert und ist ein frommes Dienstmädchen. Ihre Mutter, ebenfalls ein Dienstmädchen, hat sie nie kennenlernen dürfen, hat aber das große Glück von der Herrin und dem Herrn des Hauses geduldet und erzogen zu werden. Der Lebensweg von Aurora wird beschrieben, ihre Entwicklung aufgezeigt und ihr Bezug zu der Schokoladenkanne dargestellt. Der letzte Abschnitt des Buches reicht noch weiter zurück in der Zeit. Hier spielt Mariana eine tragende Rolle, da sie als Frau gerne Schokolade produzieren möchte, jedoch an den damaligen vorherrschenden Gesetzen scheitert. Damals war dieser Beruf nur den Männern vorbehalten. Ihr verstorbener Ehemann hat ihr jedoch alle Tipps und Tricks zur Herstellung von Schokolade verraten, so dass sie das Geschäft eigentlich alleine weiterführen könnte. Doch mehrere Instanzen versuchen ihr das Leben schwer zu machen und an die Schokoladenmaschine ihren Gatten heranzukommen. Diese ist aber Marianas teuerster und wertvollster Besitz. Als ich den Klapptext gelesen hatte, dachte ich an eine Geschichte von drei Frauen, die durch irgendetwas Besonderes miteinander verbunden sind. Ich dachte da zum Beispiel an eine Familiengeschichte/Verwandtschaft, jedoch stellte sich heraus, dass die einzigen Gemeinsamkeiten der Wohnort Barcelona und die besagte Schokoladenkanne sind. Somit sollte man als Leser nicht erwarten eine in sich verbundene Geschichte zu lesen. Jeder Abschnitt steht für sich und stellt eine Geschichte für sich dar. Diese Art und Weise ein Buch zu strukturieren ist außergewöhnlich und kommt sicher bei dem ein oder anderen Leser nicht gut an, da zu viele Fragen offen bleiben, doch auf der anderen Seite lässt dies viel Platz für Spekulationen und die eigene Phantasie. In dem Buch werden unterschiedliche Epochen, Schicksale und Sachlagen mal gut und mal weniger gut beleuchtet. Mir haben beispielsweise die ersten beiden Abschnitte des Buches sehr gut gefallen, doch der dritte Abschnitt sagte mir überhaupt nicht zu. Die dort benannten Protagonisten sind farblos geblieben und erweckten keine richtigen Gefühle in mir. Die Art diesen Abschnitt in Briefform zu schreiben finde ich hingegen gut, doch die Briefe bzw. deren Inhalte waren mir ein wenig zu kitschig und die Ausführungen zu übertrieben. Weiterhin habe ich beim Lesen versucht in mir das richtige "Feeling" zu schaffen und mir vor meinem geistigen Auge die Stadt Barcelona so stark vorgestellt, dass ich gar nicht richtig gemerkt habe wie wenig über diese Stadt und das Flair eben dieser geschrieben wurde und die Lust auf Schokolade kam auch nur bedingt auf. Der Schreibstil ist je nach Abschnitt anders, aber vorzugsweise gut. Beim Lesen sollte man allerdings Geduld mitbringen, da nicht alle Kapitel einfach zu lesen oder nachzuvollziehen sind. Man muss sich darauf einlassen, dass viele Charaktere eine Rolle spielen und versuchen hier den Überblick zu behalten. Ich fand die Geschichte und die Idee der Autorin nicht schlecht und war eher nur von dem letzten Abschnitt enttäuscht. An der Umsetzung der Geschichte hätte man an der ein oder anderen Stelle noch etwas feilen können.

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  • Abschlussrezension - Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    Tamilein

    24. November 2015 um 22:06

    Zu aller erst möchte ich Bastei Lübbe danken. Ich durfte an dieser Leserunde teilnehmen und hatte mal wieder die Chance ein paar nette Bücherwürmer kennen zu lernen. Wie immer hat mir das Lesen mit anderen wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank Bastei Lübbe, dass ihr uns immer wieder an solchen Leserunden teilnehmen lasst. Klappentext Sara, Inhaberin einer Confiserie mit langer Familientradition, ist in ganz Barcelona bekannt für ihre süßen Kreationen. Für Aurora, Dienstmädchen im 19. Jahrhundert, ist Schokolade ein unbezahlbarer Luxus. Und Mariana versucht im 18. Jahrhundert die Schokoladenproduktion ihres verstorbenen Mannes fortzuführen. Was die drei Frauen verbindet? Ihr Wohnort Barcelona. Ihre Liebe zur Schokolade. Und ein Krug aus feinstem weißen Porzellan, der über die Jahrhunderte von Hand zu Hand gewandert ist. Erster Satz Sechzehn Scherben und eine Tube Alleskleber. Letzter Satz Ich sende Ihnen Küsse als Ausdruck meiner aufrichtigen Zuneigung. Ihre Adélaide Meine Meinung Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Es gibt jeweils drei Hauptpersonen - Frauen, die mit der Schokoladenkanne zu tun haben, um die es hauptsächlich in diesem Buch geht. Alle Geschichten spielen in Barcelona - allerdings zu unterschiedlichen Jahrhunderten. Im ersten Abschnitt - der Gegenwart - lernen wir Sara kennen. Sie ist eine Frau, die das Schokoladengeschäft ihrer Eltern erfolgreich weiterführt. Im zweiten Abschnitt - 19. Jahrhundert - dreht sich alles um Aurora, die einen älteren Mann geheiratet hat. Im letzten Abschnitt - 18. Jahrhundert - geht es um Marianna, die versucht die Schokoladenfabrik ihres Mannes nach seinem Tod weiter zu führen. Ich muss leider sagen, dass alle drei Geschichten sehr aprupt endeten. Ich war so gespannt wie es mit Sara und ihrem Dreiergespann weitergehen würde. Im ersten Abschnitt dreht sich nämlich alles um Sara, ihren Mann Max und ihren Geliebten Oriol. Ich wäre so gerne tiefer in diese Geschichte eingetaucht. Leider endete sie aprupt. Leider gilt das auch für die restlichen Abschnitte. Es gibt einen wechselnden Erzählstil und man wird jedes Mal mit dem Ende der Geschichte allein gelassen. Leider gibt es auch zum Schluss des Buchs keine Ausführungen, wie die Geschichten weitergingen. Offenes Ende. Das kann ich nicht leiden... Auch erfahren wir - meiner Meinung nach - leider viel zu wenig über die Schokoladenkanne. Ich mag diese historischen Informationen, die hinter alten Dingen stecken. Mehr davon. Auch hatte ich mir erhofft Schokolade zu schmecken... Ihr wisst, wie ich das meine. Sie kam meiner Meinung nach auch zu kurz. Fazit Ich habe das Buch gelesen. Allerdings viel es mir dabei teilweise sehr schwer. Ich hangelte mich von Leseabschnitt zu Leseabschnitt und war beinahe froh, als das Buch fertig war. Ich hätte mir mehr Details gewünscht. Mehr Tiefe in die einzelnen Charaktere und die Zukunft derselben. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist eine super interessante - leider ist sie meiner Meinung nach nicht besonders gut umgesetzt worden. Dennoch finde ich, dass es da wirklich Ideen dahinter stecken, die zum Nachdenken anregen. Vielleicht denkt der ein oder andere jetzt mal darüber nach, wo das alte Erbstück von Oma schon überall war? Lieblingszitat Wir Menschen werden allem überdrüssig, das liegt in unserer Natur: dem Besitz, dem Vergnügen, der Familie, sogar uns selbst. Es ist egal, dass wir uns all das gewünscht haben, dass wir so leben, wie wir es wollten, und dass wir die Tage mit dem wunderbarsten Menschen der Welt verbringen, früher oder später langweilt uns alles. Der Duft der Träume bekommt 3 von fünf Eulen von mir

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  • Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    lenisvea

    23. November 2015 um 21:53

    Zum Inhalt: Sara, Inhaberin einer Confiserie mit langer Familientradition, ist in ganz Barcelona bekannt für ihre süßen Kreationen. Für Aurora, Dienstmädchen im 19. Jahrhundert, ist Schokolade ein unbezahlbarer Luxus. Und Mariana versucht im 18. Jahrhundert die Schokoladenproduktion ihres verstorbenen Mannes fortzuführen. Was die drei Frauen verbindet? Ihr Wohnort Barcelona. Ihre Liebe zur Schokolade. Und ein Krug aus feinstem weißen Porzellan, der über die Jahrhunderte von Hand zu Hand gewandert ist. Meine Meinung: Ich habe von dieser Autorin noch nichts gelesen, der Klappentext hat mich aber gleich angesprochen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kam sofort gut in die Geschichte rein. Es ging erst einmal um die Freundschaft/Liebe/Beziehung zwischen Sara, ihrem Mann und dem gemeinsamen Freund. Im nächsten Teil ging es dann um das Dienstmädchen Aurora im 19. Jahrhundert. Danach kam Mariana im 18. Jahrhundert dran und alles drehte sich um den Schokoladenkrug, der die verschiedenen Generationen begleitet hat. Ich muss sagen, mich hat die Geschichte um Aurora am meisten begeistern können, aber insgesamt konnte mich das Buch einfach nicht packen. Alles in allem konnte mich das Buch einfach nicht begeistern und überzeugen, kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Schwierig

    Der Duft der Träume

    Mellchen

    23. November 2015 um 14:29

    Mit dieser Rezension tue ich mich ehrlich gesagt ein bischen schwer. Hauptakteur ist in diesem Buch kein Mensch, sondern eine Schokoladenkanne, mit welcher man durch die Zeiten reist. Akt 1 spielt in der Gegenwart und handelt von 3 Freunden, die gemeinsam einen Kurz in der Schokoladenherstellung absolvieren. Es entsteht eine Dreiecksbeziehung, in der die Frau nicht nur von Schokolade, sondern auch vom besten Freund ihres Mannes besessen ist. Man reist mit den dreien in das heutige Barcelona. Akt 2 spielt im 19. Jahrhundert, der Erzählstil wechselt und nun geht es hauptsächlich um eine zunächst junge Frau, die im Dienste der Tochter eines reichen Fabrikanten steht. Interessant sind die Passagen, in denen klar wird daß Diener eine ganz klare Vorstellung ihrer Aufgabe haben und nicht einmal ansatzweise aufmüpfig werden, egal wie man sie behandelt oder was man von ihnen verlangt. Akt 3 spielt im 18. Jahrhundert und berichtet vom Diener der Auftraggeberin der Schokoladenkanne, der von Frankreich nach Barcelona reist um den Schokoladenhersteller an den französischen Hof zu holen. Auch in Akt 3 wechselt der Erzählstil wiederrum, diesmal erfolgt die Erzählung in Form von Briefen des Dieners an seine Herrin. Fazit: Akt 1 hat mir sehr gut gefallen, hier erfährt man viel über die moderne Schokoladenherstellung, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte nachvollziehbar. Je weiter man allerdings zum Schluß hin kommt, desto mehr hat man den Eindruck, daß das Buch nicht nur in 3 Erzählstilen, sondern eher von 3 Autoren geschrieben wurde. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, letztendlich war ich froh als es vorbei war. Es kam mir von Kapitel zu Kapitel angestrengter vor.

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  • Leider nicht, wie erhofft!

    Der Duft der Träume

    Marysol14

    22. November 2015 um 15:44

    Dieses Buch durfte ich in der Baste Lübbe- Lesejury vorablesen. Während der Zeit herrschte ein reger Austausch in dieser Leserunde, den ich sehr genossen habe. Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/11/der-duft-der-traume.htmlDies war mein erstes Buch von Care Santos, wobei "Die Geister schweigen" noch bei mir auf dem SuB liegt, Dementsprechend gespannt war ich auf diese Geschichte. Zumal sie in Barcelona, meiner Herzensstadt, spielt und es um Schokolade geht!!!Der Schreibstil von Care Santos sagt mir persönlich sehr zu, wobei man ihre vielfältigen Mittel wirklich mögen muss - Teile der Geschichte werden in Briefen geschildert, andere in Drama- Form, wieder andere scheinen aus der Sicht der Protagonistin zu sein und ein anderer Part wird der Protagonistin erzählt.Das Lesen des Buches hat mir viel Spaß gemacht, da es stets spannend blieb und der Schreibstil trotz allem gut und leicht zu lesen war. Nur habe ich mich während der gesamten Lektüre, und auch jetzt noch, gefragt, worum es denn eigentlich geht. Im Prinzip werden die Geschichten von allen Besitzern der Schokoladenkanne erzählt, aber das war´s dann auch schon. Kein wirklicher roter Faden oder "aha"- Moment, Das finde ich ziemlich schade, denn so bin ich immer noch ratlos, was dieses Buch eigentlich soll, denn so interessant die Leben der Besitzer auch sein mögen... warum sollte ich davon wissen sollen?!Und auch die meisten Protagonisten sind mir nicht wirklich ans Herz gewachsen - ich war mehr ein stiller Beobachter, der aber kaum Sympathien entwickelt. Gerade die Charaktere aus dem ersten Akt, der Jetzt- Zeit, konnte ich nicht nachvollziehen und leiden. Das Hausmädchen aus dem zweiten Akt habe ich zwar ins Herz geschlossen, aber auf Grund ihrer Naivität und ihrer Unsicherheit konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren und unser Briefeschreiber im dritten Akt erscheint mir mehr wie ein neutraler Erzähler, denn wie ein Akteur.Und obwohl es in der gesamten Geschichte immer wieder um Schokolade ging, kam meiner Meinung nach die Liebe zur Schokolade nicht rüber, sie wurde mehr nebenbei gegessen oder getrunken, weil man es sich leisten konnte. Sie wat also mehr Statussymbol, denn Lebensqualität. Schade! Fazit: Ein Buch voller süßer Leidenschaft und bitterer Erfahrungen... doch worum es denn eigentlich geht, ist mir nicht klar geworden... Wer nicht zu viel von diesem Buch erwartet, bekommt ein kurzweiliges Lesevergnügen, aber eben auch nicht mehr.

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  • Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    Lilofee

    18. November 2015 um 15:45

    Der Duft der Träume ist ein Roman von Care Santos. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und handelt von einem Schokoladen Kännchen. Dieses Kännchen hat eine Besonderheit. Es ist aus sehr feinen Porzellan und hat eine besondere Inschrift. Die verschiedenen Stationen des Kännchens werden in diesem Roman erzählt. Der Erzählstil ist etwas ungewöhnlich aber nicht schlecht. Allerdings ist der Roman nicht immer leicht zu lesen. Es kommen sehr viele Personen vor auf die aber nicht immer näher eingegangen wird. Deshalb bleibt die Geschichte etwas oberflächig. Für einen Nachmittag auf dem Sofa, mit einer guten Tasse heißer Schokolade taugt dieser Roman alle mal..

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  • Buch für Fans spanische Literatur & Schokolade

    Der Duft der Träume

    GossipGirl09

    18. November 2015 um 09:27

    In dem Buch lernen wir drei Frauen kennen und begleiten diese eine Zeitlang. Da haben wir Sara, Inhaberin einer Confiserie, Aurora, ein Hausmädchen aus dem 19. Jahrhundert und Mariana, eine Schokoladenherstellerin aus dem 18. Jahrhundert. Wir begleiten die Frauen durch Höhen und Tiefen und im Vordergrund steht stets ihre Liebe zur Schokolade. 

  • Geschichte einer Kanne

    Der Duft der Träume

    esposa1969

    17. November 2015 um 23:41

    Leseeindruck: In dem Roman "Der Duft der Träume" von Care Santos lernen wir die drei Protagonistinnen in drei in sich eigenen Geschichten kennen: Sara, Inhaberin einer Confiserie mit langer Familientradition;  Aurora, Dienstmädchen im 19. Jahrhundert und Mariana, die im 18. Jahrhundert versucht die Schokoladenproduktion ihres verstorbenen Mannes fortzuführen. Außer den Wohnort Barcelona verbindet die Frauen noch eine Gemeinsamkeit: Ihre Liebe zur Schokolade und ein Krug aus feinstem weißen Porzellan, der über die Jahrhunderte von Hand zu Hand gewandert ist… Ich muss ehrlich sagen, dass dieser historische Roman leider nicht das hielt, was ich erwartet habe. Die Geschichten der unterschiedlichen Protagonistinnen lasen sich leider für mich ziemlich zähflüssig. Der Schreibstil war ebenso gewöhnungsbedürftig wie die Handlung. Der Roman beginnt mit der Aussage: "Sechzehn Scherben und eine Tube Alleskleber" und somit ist klar, dass die Kanne kaputt ist und versucht wird zusammengesetzt zu werden und so beginnt die Geschichte um diese geheimnisvolle Kanne. Für mich leider nicht geheimnisvoll genug. Ich hätte mehr Fesselung und Faszination erwartet, die von dieser Kanne und ihren Geheimnissen ausging. Das Cover des Romans finde ich sehr ansprechend und gelungen, die 476 Seiten nur mittelmäßig, daher vergebe ich her auch nur 2,5 Sterne, die ich auf 3 aufrunde. @ esposa1969

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  • Der Duft der Träume

    Der Duft der Träume

    Gelinde

    17. November 2015 um 17:28

    Der Duft der Träume, von Care Santos Titel der katalanischen Originalausgabe: >Desig de xocolata< Cover: Das dunkle, eher historisch und romantisch angehauchte Cover wurde durch ein helleres eher zeitloses Cover ersetzt. Inhalt: Eine Schokoladenkanne aus feinstem weißem Porzellan die über die Jahrhunderte in verschiedene Hände gelangt. In der Gegenwart ist sie bei Sara, Inhaberin einer Confiserie mit langer Familientradition. Sarah betrügt ihren Mann mit seinem besten Freund. Dann geht es zurück ins 19 Jahrhundert, zu Aurora, einem Dienstmädchen für die Schokolade einfach unbezahlbarer Luxus ist. Aurora hat nach etlichen Schicksalsschlägen einen unglaublichen Aufstieg in der Gesellschaft vor sich. Und noch weiter zurück im 18. Jahrhundert, treffen wir auf Mariana, die Schokolade produzieren will, aber an den Gesetzen ihrer Zeit scheitert. Jede der drei Frauen hat ihre eigenen Probleme und die Schokoladenkanne begleitet sie ein Stück ihres Weges. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte der drei Frauen und der Schokoladenkanne gemacht. Doch meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Die drei Haupt-Geschichten wurden (für mein Empfinden) nur kurz angerissen, weder die Personen, noch die Handlungen wurden tiefer erklärt oder charakterisiert. Alles blieb farblos, unspektakulär und es wirkte teilweise sehr konstruiert und distanziert auf mich. Bei allen drei Geschichten wurde ein unterschiedlicher Schreibstil gewählt. Bei der ersten waren wir der geheime Zuschauer auf Nachbars Terrasse (mit einigen Rückblenden zur Dreiecksfreundschaft). Bei der zweiten, das Gewissen der Protagonistin (du hast ja gesehen wohin das alles führt………., kannst du dich noch erinnern als du das erste mal………..). (Diese Geschichte hat mir persönlich am besten gefallen). Die dritte Geschichte war ein langer Brief (darin u.a. eine Theater bzw. Regieanweisung). Dies war alles sehr anstrengend und verwirrend zu lesen, ich konnte nicht in die Geschichten eintauchen und mit den Protagonisten fühlen. Mir fehlten die Emotionen, die Tiefe, einfach das Besondere zum sich hineinträumen. Es konnte sich gar kein Lesefluss entwickeln. Von Träumen und Düften hab ich auch nichts erkennen können. Die Geschichten wurden auch nicht zu Ende erzählt. Es wurden einfach erzählt und dann wurden sie abgebrochen und auch nicht mehr aufgegriffen, dadurch wirkte es auf mich unvollendet. Es gab auch keine fließenden Übergänge, sondern wieder nur eingestreute Zwischengeschichten, die zwar mit der Kanne zu tun hatten, aber für mich auch zu kurz blieben. (Vielleicht hat die Autorin ja gerade das gewollt, dass sich der Leser selber Gedanken über den weiteren Verlauf und die Zusammenhänge macht? – Für mich war das aber höchst unbefriedigend). Hier noch zwei Zitate, die mir sehr gut gefallen haben: --Der Mann lebt nur für seine Kaumuskeln (Umschreibung für Korpulent). --Die Geduld ist ein Baum mit einer bitteren Wurzel und süßen Früchten. Wer Opern liebt, für den werden sich viele Parallelen finden und er wird mehr entdecken. Denn im mittlerne Teil spielt dies eine ganz wichtige Rolle. Autorin: Care Santos ist eine der meistgelesenen Autorinnen Spaniens und hat über dreißig Bücher für Erwachsene und Jugendliche veröffentlicht. Ihre Romane werden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Barcelona. Mein Fazit: Eine gute Idee, die meiner Meinung nach aber völlig emotionslos und unzusammenhängend erzählt wurde. Für mich zu verwirrend und mit zu viel offenen Enden. Deshalb von mir nur 2,5 Sterne die ich im Vergleich zu meinen anderen 3 Stern-Büchern auf 2 Sterne abrunde.

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  • Schokolade und Musik

    Der Duft der Träume

    buecherwurm1310

    17. November 2015 um 12:28

    Die Buchbeschreibung und die Leseprobe haben mich angesprochen. Nun habe ich das Buch gelesen und muss sagen: Die Geschichte hat nichts mit meinen Erwartungen gemein. Ich hatte erwartet, dass sich irgendwo ein Familiengeheimnis erschließt und so die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft. Aber es waren im Prinzip drei Geschichten, die nacheinander erzählt wurden, wobei wir die jüngste Geschichte zuerst kennenlernen und dann immer weiter in die Vergangenheit zurückgehen. Die Verbindung zwischen diesen Geschichten ist eine Schokoladenkanne, die immer wieder auftaucht. Der erste Teil erzählt uns die Geschichte von den ungleichen Freunden Sara, Max und Oriol. Ein Frau zwischen zwei Männern – ihr Verhalten höchst eigenartig. Die Schokoladenkanne ist im Besitz von Sara. Danach lernen wir das Dienstmädchen Aurora kennen, welches im 19. Jahrhundert die Kanne besessen hat. Ihr Leben ist nicht einfach, bis sie zu Horatio kommt. Auch im 18. Jahrhundert kommt die Kanne im Besitz einer Frau. Adélaïde, die Tochter des französischen Königs Ludwig XV., gab die Kanne in Auftrag für den Schokoladenhersteller, dessen Produkte ihr so viel Freude bereiten. Jede dieser Geschichten hat einen eigenen, an die Geschichte angepassten Schreibstil. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Aber trotzdem habe ich mich etwas schwer getan, es blieben zu viele Fragen offen. Das Handeln der betroffenen Personen war teilweise nachvollziehbar, aber auch teilweise irritierend. Ich konnte mich mit keiner dieser Personen wirklich identifizieren, am sympathischsten war mir noch Aurora. Ich habe einiges Neue erfahren über Schokolade und ihre Herstellung. Auch die Beschreibungen Barcelonas sind sehr anschaulich. Es geht auch um Musik, speziell um Opern. Wenn man ein wenig über diese Musik weiß, ist das – glaube ich – ganz hilfreich. Da Buch war nett zu lesen, hat mich aber nicht wirklich packen können.

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  • Geschichten einer Schokoladenkanne

    Der Duft der Träume

    AnnaMagareta

    16. November 2015 um 21:46

    In dem Roman „Der Duft der Träume“ beschreibt die Autorin Care Santos die Erlebnisse im Leben einer Schokoladenkanne von deren Entstehung bis zu ihrem Ende. Dabei verwendet sie für jeden Abschnitt einen anderen Schreibstil, der zur jeweiligen Geschichte paßt, aber gleichzeitig auch einen Bruch im Lesefluß bedeutet. Sehr interessant ist die Gestaltung des Inhaltsverzeichnisses, dessen Einteilung wie in einem Theaterstück vorgenommen wurde.   Zum Inhalt: Der erste Abschnitt beginnt im 20. Jahrhundert und der Leser lernt Sara, die Inhaberin einer Confiserie, ihren Ehemann Max und ihren gemeinsamen Freund Oriol kennen. Erstmalig begegnet sind sich die drei bei einem gemeinsamen Seminar zum Thema Schokolade. Im zweiten Teil landen wir im 19. Jahrhundert und alles dreht sich um das Dienstmädchen Aurora für die es undenkbar scheint, sich eine heiße Schokolade leisten zu können. Anschließend geht es im dritten Abschnitt zurück ins 18. Jahrhundert. Es wird ein Teil des Lebens von Mariana beschrieben, deren Ehemann eine Maschine zur Herstellung von Schokolade erfunden hat. Neben der Schokoladenkanne verbindet die Geschichten der Handlungsort Barcelona und die Liebe der Protagonisten zur Schokolade.     Die Idee der Autorin Care Santos die Geschichten über einen toten Gegenstand – die Schokoladenkanne – zu verbinden, fand ich schwierig aber auch ausgesprochen interessant. Die Übergänge waren abrupt, wirkten aber auf mich dennoch stimmig und passend, da sie immer im Zusammenhang mit der Weitergabe der Kanne erfolgten. Jeder der drei Abschnitte war interessant. Insbesondere der erste Teil über Sara, Max und Oriol hat mich gefesselt und viele Fragen aufgeworfen. Deswegen hat es mich umso mehr enttäuscht, dass die Autorin nicht mehr darauf zurückgekommen ist. Viele Fragen blieben offen.   Fazit: Der Roman „Der Duft der Träume“ besteht aus drei Geschichten mit Potential. Ich hätte gerne mehr erfahren und hatte ab der Mitte des Buches die Befürchtung – die sich leider bestätigte – das meine Fragen offen bleiben werden. Eine gute Idee, deren Umsetzung mir gefiel, die aber für meinen Geschmack leider zuviele Fragezeichen offen läßt.    

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