Care Santos Die Geister schweigen

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Inhaltsangabe zu „Die Geister schweigen“ von Care Santos

EIN ROMAN WIE DIE STADT BARCELONA: kunstvoll, schillernd und voller Geheimnisse der Vergangenheit »Verbotene Liebe, faszinierende Charaktere, große Dramen: Care Santos fesselt uns mit ihrem Generationenroman.« Maxi »Schaurig wie Zafóns ›Schatten des Windes‹.« Brigitte Im prächtigen Stadtpalast ihres Großvaters, des berühmten Malers Amadeo Lax, macht die junge Kunsthistorikerin Violeta eine unheimliche Entdeckung. Was ist mit den Frauen ihrer Familie geschehen? Was flüstern die Wände des Familiensitzes? Sie sind Zeugen all der großen Ambitionen, verborgenen Leidenschaften, tragischen Verwicklungen – und eines unaussprechlichen Geheimnisses. Ein mitreißender Roman über vier Generationen von Frauen: Care Santos schiebt die Vorhänge der Zeit beiseite und nimmt uns mit auf die Reise durch das aufregendste Jahrhundert Barcelonas, der stolzen Stadt zwischen Meer und Moderne.

Dieses Gemälde war die einzige Möglichkeit, zu zeigen, wie viel sie ihm bedeutete

— Günter-ChristianMöller
Günter-ChristianMöller

Kraftvolle Familiensaga und Epochengemälde für Leser mit Freude an Mosaiken.

— Birgit_Jaeckel
Birgit_Jaeckel

Der Kern der Geschichte war gut, aber das drumherum war viel zu viel. Manchmal ist es besser endlich zum Punkt zu kommen.

— Tanja123
Tanja123

Spannende, geheimnisvolle Geschichte um vier Generationen einer barcelonesischen Familie.

— Barbara62
Barbara62

Care Santos, geboren 1970 Barcelona und vielfach ausgezeichnete Erfolgsautorin, verfügt über diesen gewissen Erzählton, der einen umfängt und einfach davonträgt. In diesem Fall nach Barcelona.

— Annette_
Annette_

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    Die Geister schweigen
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    05. July 2017 um 13:09

    Die Kunsthistorikerin Violetta hat ihren Großvater, den berühmten Maler Amadeo Lax nie richtig kennengelernt. Denn er starb, als sie ein Kind war. Als man in dem ehemaligen Stadtpalast des Großvaters bei Renovierungsarbeiten hinter einem Wandgemälde versteckt einen Hohlraum entdeckt, entschließt man sich ihn zu öffnen. Dort findet man eine mumifizierte Frauenleiche. Violetta entschließt sich, die Identität dieser Leiche herauszufinden.   Die Autorin Care Santos führt den Leser aus der Sicht vieler verschiedener Personen in das Leben des Malers Amadeo Lax ein. Da ist der Vater Rodolfo, die Mutter Maria del Roser, die Geschwister, die Amme Concha, der beste Freund Octavio, die Ehefrau und deren Geschwister. Und noch einige andere Personen. Es ist ein Puzzle aus unterschiedlichen sozialen Schichten und deren Moralvorstellungen und Werten. „Somit bildete Tante Mathilde auch bei dieser für Barcelona typischen Tradition keine Ausnahme, nach der ein Unternehmen vom Vater gegründet, vom Sohn vergrößert und vom Enkel in den Ruin getrieben wird. Nach dieser Vorgeschichte, ist es kein Wunder, dass es den Geschwistern schwer fiel, ihre Freude über das Ableben der Stiefmutter zu verbergen. Der Pfarrer musste sogar der Eile Einhalt gebieten, mit sie sie bestatten wollten, indem er ihnen erklärte, dass Gott Zeit benötigte, um eine seiner besonders glaubensfesten Töchter in seinen Schoß aufnehmen zu können.“ Manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Autorin die Worte ein wenig mehr mit Tränen oder Freude hätte schmücken können. Aber sie tat es denn doch, nur eben sehr versteckt mit Worten: „Aber genauso wie uns das Leben mit einem abrupten Ende überraschen kann, so schenkt es uns zuweilen auch eine neue Chance. Einen Neubeginn. Schweigen. Das Tor knarrt. Ein Wesen überschreitet die altehrwürdige Schwelle, blickt sich überrascht um und wagt es, in dem Staub, der auf dem Marmorboden in der Eingangshalle liegt, eine Spur zu hinterlassen. Es dringt in ein Geheimnis ein. Es geht weiter. Immer wenn so etwas vorkommt, regen wir uns auf, wir Steine und Geister.“   Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es mitunter etwas mühselig war, die Sprünge zwischen alter und neuer Zeit zu bewältigen.

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  • Viel Flair und komplexe Charaktere aber nicht für jeden Leser geeignet

    Die Geister schweigen
    Birgit_Jaeckel

    Birgit_Jaeckel

    25. April 2016 um 14:24

    Als Sitten- und Epochengemälde trägt dieser Roman Kraft und nährt sich von einer liebevoll verschachtelten Struktur für geduldige Leser, die keinen chronologischen Erzählstrang brauchen.Die Geister schweigen ist ein Familienepos über vier Generationen, das in die Sehnsüchte und dunklen Geheimnisse einer Industriellen-Familie des zwanzigsten Jahrhunderts in Barcelona eintaucht. Immer wieder öffnet sich ein Fenster von einer Generation in die andere, wo wir einen kurzen Blick werfen auf eine Episode, eine Krise, einen Wendepunkt im Leben der Hauptfiguren, ohne aber jemals ein vollständiges Bild zu erhalten, das uns die Entscheidungen aller wichtigen handelnden Personen enthüllt. Ein Mosaik, ein Puzzle, und darin ein realistisches Familienportrait, das nichts so tut, als würde sich die Vergangenheit uns jemals vollends enthüllen.Die Story an sich bietet wenige Überraschungen. Das liegt daran, dass der Leser lange vor den handelnden Personen weiß, was Sache ist - und seine Vermutungen entsprechen am Ende auch der Wahrheit. Damit baut sich die Spannung vor allem über das WIE? auf, weniger über das WAS? Charaktere vor Plot, das ist grundsätzlich zu begrüßen, aber es funktioniert nur solange gut, wie wir Empathie mit den Figuren aufbauen. Wenn diese Empathie fehlt, wird der Wissensvorsprung des Lesers problematisch. Vor allem mit Violeta der Jüngeren, sprich, dem in der Gegenwart angesiedelten Erzählstrang, hatte ich deswegen meine Probleme. Der Autorin gelang es nicht, mir Violeta nahezubringen, sie bleibt distanziert. Meistens erleben wir sie in ihren Emails an die Mutter, die oft gekünstelt wirken, als würde sie direkt zum Leser sprechen und die Autorin nur die Mutter vorschieben, damit der Trick, in dem Handlung erzählt wird anstatt sie zu zeigen, weniger auffällt. Mit Violetas eigenem Drama identifiziert sich der Leser deshalb nur schwer und leider lenkt es ein wenig von der viel spannenderen Frage ab, wie Violeta - immerhin eine moderne Frau - auf die Enthüllungen über das wahre Wesen ihres verehrten Großvaters reagiert. In ihrer Figur - wie auch in einigen anderen Figuren, besonders in Laia - bleibt der Roman eher oberflächlich.Der Roman erzählt viel Nebensächliches ausführlich, und viel Wesentliches gar nicht. Das ist auch der Perspektive auf die Familien- bzw Haushaltsmitglieder. Wendepunkte werden vorab eingeführt, manche sind gar zufallsbedingt und die Einsicht in das dahinterstehende Handeln der Personen nicht immer für den Leser befriedigend.Wer ist eigentlich die Hauptperson? Am ehesten meines Erachtens Amadeo, denn es ist vor allem dessen Leben und durchaus komplex angelegter Charakter, der die Schicksale aller anderen Figuren maßgeblich beeinflusst. Für Leser, die klare Helden wollen, welche wiederum nicht jegliche Sympathie verspielen, ist das nicht unbedingt befriedigend.Fazit: Für ungeduldige Leser, die klare Strukturen, einen starken Plot, Überraschungen mögen, nur bedingt geeignet. Dasselbe gilt für Leser, die sich nur schlecht Figuren merken können. Für Fans von etwas mäandrierendem Erzählen mit üppiger Ausstattung und viel Flair, Leser, die nicht immer klare Antworten wollen, eine schöne, ungewöhnliche Lektüre.

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  • Die Geister schweigen

    Die Geister schweigen
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 13:21

    Als Amadeo Lax 1889 geboren wird, gehört seine Familie zu den einflussreichsten in ganz Barcelona. Seine Mutter Maria del Roser beschäftigt sich jedoch lieber mit spiritistischen Sitzungen und hört sogenannten Medien bei der Geisterbeschwörung zu, als sich mit ihrem Sohn zu beschäftigen, und so kümmert sich die Amme Conchita liebevoll um den Jungen. Jahre später wird Amadeo zu einem der berühmtesten Maler in ganz Spanien. Doch er hütet ein grauenvolles Geheimnis, das erst nach seinem Tod ans Tageslicht treten wird – als seine Enkelin Violetta als Kunsthistorikern in ihre Heimatstadt zurück kommt, um bei dem Umbau der Familienvilla zu einem Museum zu helfen. In einem zugemauerten Raum macht sie einen grauenvollen Fund. Die Art, wie Care Santos ihre Geschichte erzählt, ist gleichzeitig interessant und inspirierend. Sie erzählt nicht einfach nur, sondern durchbricht die Geschichte scheinbar durch E-Mails, Zeitungsberichte und Bildbeschreibungen der Gemälde von Amadeo Lax. So wirkt Die Geister schweigen auf den ersten Blick wie ein Sammelsurium an Textschnippseln, doch alles gehört an seinen Platz und ergibt ein Ganzes. Gezeichnet wird die Geschichte einer Familie über vier Generationen hinweg, geprägt von Freundschaft und Liebe, aber auch Hass und Verrat. Und trotzdem kann ich mich Die Geister schweigen nicht restlos von sich überzeugen. Es liest sich flüssig und leicht, doch im Großen und Ganzen schwebt die Geschichte eher geisterhaft daher, als dass sie wirklich in die Tiefe geht. Zudem springt die Autorin zu oft zwischen den einzelnen Zeitebenen hin und her ohne das zu kennzeichnen, was mich zwischendurch leicht verwirrt und meinen Lesefluss gestoppt hat. Da waren der Stammbaum und die Chronik zu Beginn des Romans schon sehr hilfreich, um immer mal wieder nachzuschlagen, in welchem Jahrzehnt man sich gerade befindet und mit wem man es zu tun hat. Insgesamt eine leichte Lektüre, nett für zwischendurch und auch nicht ohne Spannung, wenn es darum geht, dem Rätsel des zugemauerten Zimmers auf die Spur zu kommen. Mehr aber auch nicht. Wirkliche Spuren kann es nicht bei mir hinterlassen; ich fürchte, es wird in meiner Erinnerung verblassen wie ein Geist.

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  • Konfrontation mit den Geistern der Vergangenheit

    Die Geister schweigen
    Barbara62

    Barbara62

    Der Umbau des Familienpalastes in Barcelona und ein mysteriöser Brief aus Italien holen die Kunsthistorikerin Violeta Lax aus den USA nach Europa. Für sie ist es eine Reise in die eigene Familiengeschichte, für den Leser verknüpft Care Santos elegant das Schicksal von vier Generationen der großbürgerlichen, fiktiven Familie Lax und ihrer Dienstboten mit der Geschichte Barcelonas. Im Mittelpunkt stehen Violetas Großvater, der berühmte Maler des Modernismo, Amadeo, Genie und Egozentriker, dessen dunkles Geheimnis die Bauarbeiten ans Licht bringen, die starke, exzentrische Urgroßmutter Maria del Roser und Violeta selbst. Feinfühlig erzählt Santos eine spannende, geheimnisvolle Geschichte, in die Briefe, Zeitungsartikel, E-Mails und Gemäldebeschreibungen kunstvoll eingewoben sind.

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  • Buchverlosung zu "Die Geister schweigen" von Care Santos

    Die Geister schweigen
    silkedb

    silkedb

    12. September 2014 um 09:47

    In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es "Die Geister schweigen" von Care Santos als Taschenbuch aus dem Fischer Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Im prächtigen Stadtpalast ihres Großvaters, des berühmten Malers Amadeo Lax, macht die junge Kunsthistorikerin Violeta eine unheimliche Entdeckung. Was ist mit den Frauen ihrer Familie geschehen? Was flüstern die Wände des Familiensitzes? Sie sind Zeugen all der großen Ambitionen, verborgenen Leidenschaften, tragischen Verwicklungen – und eines unaussprechlichen Geheimnisses.  Ein mitreißender Roman über vier Generationen von Frauen: Care Santos schiebt die Vorhänge der Zeit beiseite und nimmt uns mit auf die Reise durch das aufregendste Jahrhundert Barcelonas, der stolzen Stadt zwischen Meer und Moderne." Selbstverständlich handelt es sich um ein neues und ungelesenes Buch! Das Porto für den Versand übernehme ich. Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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  • Wenn Mauern sprechen könnten

    Die Geister schweigen
    Annette_

    Annette_

    18. May 2014 um 08:16

    Ein geheimnisvoller Brief lockt die Kunsthistorikerin Violeta in ihre Heimatstadt zurück. Im Haus ihrer Familie, einem prachtvollen Palais, das ihr Urgroßvater errichten lies, sind Umbauarbeiten in vollem Gange. Das Palais soll endlich- dem letzten Willen ihres Großvaters Amadeo Lax entsprechend – in sein Museum umgestaltet werden und die Werke des bekannten Künstlers zur Schau stellen. Doch als die alten Mauern eingerissen sind, kommen auch bislang wohlgehüteten Familiengeheimnisse ans Licht. Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Lax über vier Generationen, angefangen bei den Urgroßeltern Violetas, Maria del Roser Golorons und Rodolfo Lax, deren glückliche Ehe und unternehmerisches Talent den Grundstein für den Wohlstand der Familie gelegt hat. Durch das üppige Figurenensemble gelingt ein guter Einblick in die Verhältnisse der verschiedenen Epochen.  In Erinnerung bleibt die Schilderung der unkonventionellen Maria del Roser Golorons. Ende des 19. Jahrhunderts ist sie Mitglied einer Spiritistenvereinigung, die sich jeden Mittwoch im Palais trifft und den Kontakt zu den Geistern der Toten sucht. Von deren Schwiegertochter Teresa weiß Violeta nur, dass sie in den Bürgerkriegswirren plötzlich verschwand und Sohn und Ehemann in Barcelona zurückließ. Doch stimmt die Geschichte, die man sich über sie erzählt? Violeta, die das Werk ihres Großvaters so meisterlich analysiert, wird mit den unbekannten Facetten seiner Persönlichkeit und dem Schicksal ihrer Großmutter konfrontiert. Care Santos Roman ist eine Mischung aus nostalgischem Familienalbum und Kriminalgeschichte. Sie verbindet die verschiedenen Zeitebenen, indem sie Zeitungsartikel, E-Mails und Ausschnitte aus Kunstkatalogen mit Rückblenden verbindet. Dabei kombiniert sie historisch verbürgte Ereignisse (wie den Brand im Warenhaus Grandes Almacenes El Siglo 1932) und Persönlichkeiten (den bis heute in Barcelona als “Santet de Poblenou” verehrten Francisco Canals Ambros) mit frei erfundenen Figuren. Mein persönliches Aha-Erlebnis: Die Verweise auf die Spiritistenbewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Spanien und vielen europäischen Ländern viele Anhänger hatte. In der Mitte des Romans – als klar wird, wer die Absenderin der mysteriösen E-Mail ist und was sie mit der Familie Lax verbindet – da war ich kurz davor, das Buch dennoch zur Seite zu legen. Kaum sind die Geheimnisse entdeckt, werden sie wieder unter den Teppich gekehrt – die Geister schweigen, sie haben dafür noch keine Stimme gefunden.

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  • Eine Familiensaga aus Barcelona

    Die Geister schweigen
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    Die junge Kunsthistorikerin Violeta Lax hat sich auf das Werk ihres berühmten Großvaters Amadeo Lax spezialisiert. Als der alte Familienbesitz in Barcelona in ein Amadeo-Lax-Museum umgewandelt werden soll, ist sie bei den Restaurierungsarbeiten in dem ehemaligen Palast zugegen und macht dabei eine furchtbare Entdeckung. Scheinbar ist vor langer Zeit in diesem Palast ein Verbrechen verübt worden - aber von wem und warum? Violeta befasst sich mit der Geschichte des Hauses und ihrer Familie und stellt fest, dass sie - die Spezialistin - ihren Großvater doch nicht so kannte, wie sie dachte. Und bei den vielen Erkenntnissen über ihre Familie lernt sie auch so einiges über sich selbst. Das Buch ist eine tolle Familiensaga, die sich vom Jahre 1889 bis in die Neuzeit erstreckt. Dabei stoßen wir auf einige sehr interessante Charaktere. Da ist zum einen der Maler Amadeo, der eben nicht nur ein bewunderswerter Künstler war. Dann gibt es seine Mutter, die einer spiritistischen Vereinigung angehört und einen Bruder, der überraschend Priester wird. Was hat es zudem mit der berühmten Sängerin Olympia auf sich und mit dem Brand des Warenhauses El Siglo? Und wie passen die Briefe, die Violeta von einer unbekannten Frau aus Italien erhält ins Bild? Überhaupt geht es immer wieder um die Frauen der Familie. Darum, was sie geleistet haben und um ihre Schicksale. Zu den Nachforschungsarbeiten, die Violeta vornimmt, werden im Buch auch Auszüge aus Polizei- und Zeitungsberichten gebracht. Dazu gibt es immer wieder Beschreibungen der Bilder von Amadeo Lax. Das hat mir sehr gut gefallen. Und natürlich die ganze Atmosphäre Barcelonas, die wunderbar geschildert wird. Für mich ein tolles Buch!

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    • 3
  • Eine Familiensaga über 4 Generationen

    Die Geister schweigen
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    *KURZBESCHREIBUNG DES BUCHES* Im prächtigen Stadtpalast ihres Großvaters, des berühmten Malers Amadeo Lax, macht die junge Kunsthistorikerin Violeta eine unheimliche Entdeckung. Bei den Restaurierungsarbeiten stößt man auf einen zugemauerten Raum, der etwas Furchtbares offenbart. Was ist geschehen mit den Frauen ihrer Familie? Was flüstern die Wände des Familiensitzes? Sie sind Zeugen all der großen Ambitionen, verborgenen Leidenschaften, tragischen Verwicklungen – und eines unaussprechlichen Geheimnisses. Ein mitreißender Roman über vier Generationen von Frauen: Care Santos schiebt die Vorhänge der Zeit beiseite und nimmt uns mit auf die Reise durch das aufregendste Jahrhundert Barcelonas, der stolzen Stadt zwischen Meer und Moderne. Der Bestseller von einer der meistgelesenen Autorinnen Spaniens, der mit diesem Roman der internationale Durchbruch gelang. (aus amazon) *MEINE MEINUNG* Sehr beeindruckend schildert die Autorin in einem 536 Seiten umfassenden Werk die Geschichte vierer Generationen von Frauen. Leicht, flüssig und einfühlsam wird auf die einzelnen Charakteren eingegangen und man lebt nahezu in dieser Zeit mit. Sehr gelungen fand ich den Stammbaum und die Chronik zu Beginn des Buches. Dort werden die Personen gezeigt und man erhält direkt einen leichten Einblick über die Generation. Ein, für mich, wirklich ausgezeichnetes Buch, das wirklich 5 Sterne verdient hat.

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  • Collage über drei Generationen

    Die Geister schweigen
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    22. June 2013 um 19:00

    Violeta ist die anerkannte Expertin, wenn es um die Werke des Malers Amadeo Lax geht, ihrem Großvater. Sie bewundert ihn, obwohl sie ihn nur einmal kurz kennenlernen durfte. Als das Familienanwesen Jahre nach seinem Tod Umbaumaßnahmen erfahren soll, entdeckt sie ein dunkles Geheimnis. Die Frau dessen Verschwinden Amadeo jahrelang nachgetrauert hat und die er in unzähligen Bildern verewigte, wird in einer zugemauerten Kammer, mumifiziert aufgefunden. Das Bild des verlassenen, betrogenen Ehemannes und Künstlers, muss dem eines Mörders und Cholerikers weichen. Auf ihrer Reise nach Europa, entdeckt sie jedoch nicht nur die Vergangenheit neu, sondern lernt ihren Vater von einer ganz neuen Seite kennen, kann ihre Ehe retten und eine Schuld aus ihrer Jugend begleichen. Manchmal erdet es eben, wenn man seine Vergangenheit kennt, auch wenn sie einem nicht immer gefällt. Das Buch ist kein leichtes Werk, denn der Leser wird zu einem der Geister, die sich frei in der Vergangenheit und Gegenwart bewegen können und denen sich die Geschichte dreier Generationen präsentiert. Es dauerte ewig bis ich mich in die Charaktere und die Erzählform hineingefuchst hatte und in der Hälfte hätte ich fast die Lust verloren weiterzulesen. Die Story wird wie eine Collage erzählt, zusammengeschnippselt aus E-mails, Zeitungsartikel, Beschreibungen aus Prospekten und Ereignissen. Diese sind zu allem Unglück zeitlich nicht stringent geordnet, so dass man sich bei jedem Kapitel immer wieder neu orientieren muss. Das wäre ja alles noch eine gewisse Herausforderung, wenn man die Hauptfigur Amadeo Lax mögen würde, aber mir fiel es schwer, ihn auch nur ansatzweise sympathisch zu finden. Natürlich sollte ein international anerkannter Künstler seine Grillen haben, als er dann aber das gerade mal zwölf Jahre alte Dienstmädchen vergewaltigt, war es vorbei mit meinem Verständnis. Doch nicht nur bei den Figuren, wollte so recht keine emotionale Bindung bei mir aufkommen, sondern auch die Geschichte an sich, ließ mich kalt. Ein vertuschter Mord, bei dem es nie auch nur Unklarheiten über den Täter gibt, ist jetzt nicht der Weisheit letzter Schluss und der Inbegriff von Spannung. Es war ganz nett das Buch zu lesen, aber so richtig wurde es nicht mein Ding, vielleicht ja auch weil mich Kunst nicht so richtig begeistern kann. Ich denke diese Geschichte muss jeder für sich selbst entdecken, oder auch nicht.

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  • Rezension zu "Die Geister schweigen" von Care Santos

    Die Geister schweigen
    Buchhandlung_Karola_Brockmann

    Buchhandlung_Karola_Brockmann

    15. August 2012 um 16:23

    m prächtigen Stadtpalast ihres Großvaters, des berühmten Malers Amadeo Lax, macht die junge Kunsthistorikerin Violeta eine unheimliche Entdeckung. Bei den Restaurierungsarbeiten stößt man auf einen zugemauerten Raum, der etwas Furchtbares offenbart. Was ist geschehen mit den Frauen ihrer Familie? Was flüstern die Wände des Familiensitzes? Sie sind Zeugen all der großen Ambitionen, verborgenen Leidenschaften, tragischen Verwicklungen – und eines unaussprechlichen Geheimnisses. Ein mitreißender Roman über vier Generationen von Frauen: Care Santos schiebt die Vorhänge der Zeit beiseite und nimmt uns mit auf die Reise durch das aufregendste Jahrhundert Barcelonas, der stolzen Stadt zwischen Meer und Moderne. Der Bestseller von einer der meistgelesenen Autorinnen Spaniens, der mit diesem Roman der internationale Durchbruch gelang. (Ritva Oehlschläger)

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