Carel Donck Nur noch ein einziges Mal

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(3)
(2)
(4)
(1)

Inhaltsangabe zu „Nur noch ein einziges Mal“ von Carel Donck

Wie wäre es, wenn man seine Lieben auch nach dem Tod begleiten könnte - Traum oder Alptraum? Als Laura bei einem Unfall stirbt, beobachtet sie aus dem Jenseits, dass Mann und Tochter sie wenig vermissen, ihr kleiner Sohn Mark aber todtraurig ist. Sie bekommt die Chance, ihm im Traum zu erscheinen - doch der vermeintliche Trost hat dramatische Folgen ...

Stöbern in Romane

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Eine Reise bei der Michele sein eigenes "Ich" wiederfindet. Ein sehr schönes Hörbuch

Kuhni77

Dann schlaf auch du

Spannend, schockierend und furchtbar traurig. Ein sprachgewaltiges Buch, dass sich so richtig keinem Genre zuordnen lässt. Lesenswert!

Seehase1977

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Nur noch ein einziges Mal" von Carel Donck

    Nur noch ein einziges Mal
    abuelita

    abuelita

    03. July 2011 um 14:23

    Laura stirbt bei einem Unfall und kann dann aus dem Jenseits beobachten, wie es Ihren Lieben daheim erging und ergeht. Sie bekommt die Chance, ihrem Sohn Mark in Träumen zu erscheinen – so in Kürze zusammengefasst der Inhalt dieses Buches. Es gibt ja nun viele Autoren, die Bücher in Romanform über ein „nach dem Tod“ geschrieben haben – heiter oder auch nur dezent ironisch, masslos überzogen oder traurig-schön – aber ein Jenseits wie hier, da kann ich nur sagen: danke, aber nein danke! Die Protagonistin Laura, die ihren Tod nicht verwinden kann, Gefühle wie Hass und Wut auch nach dem Ableben noch verspürt und nichts anderes versucht, als Unruhe und Streit zu stiften zwischen und unter den Überlebenden – sollte man nach dem Tod noch zu diesen egoistischen Handlungen fähig sein? Was für eine entsetzliche Vorstellung! Wie grausam von ihr, die Kinder nicht in Ruhe zu lassen - ich habe mich wirklich geschüttelt bei manchen Szenen, so bedrückend, trostlos und grausam fand ich das. Das Leben der Hinterbliebenen nach dem eigenen Tod zu begleiten – als stiller und unsichtbarer, aber liebevoller Beobachter, der hofft, dass die Lücken schnell geschlossen werden und der Schmerz, wenn auch nicht verschwindet, so doch geringer wird – sicher, das mag weh tun, wäre aber für mich realistischer als das Szenario im Buch. Gut, es ändert sich dann auch noch, soviel kann ich dazu sagen, aber alles in allem gefiel mir eben die Ausarbeitung dieser Fantasievorstellung nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Nur noch ein einziges Mal" von Carel Donck

    Nur noch ein einziges Mal
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. June 2011 um 12:36

    Klappentext: Wie wäre es, wenn man seine Lieben auch nach dem Tod begleiten könnte – Traum oder Alptraum? Als Laura bei einem Unfall stirbt, beobachtet sie aus dem Jenseits, dass Mann und Tochter sie wenig vermissen, ihr kleiner Sohn Mark aber todtraurig ist. Sie bekommt die Chance, ihm im Traum zu erscheinen – doch der vermeintliche Trost hat dramatische Folgen … Meine Meinung: Nur noch ein einziges Mal die Lieben sehen und bei Ihnen sein … Genau davon handelt Carel Doncks Debütroman. Seine Protagonistin Laura stirbt mit 32 Jahren nach einem Autounfall. Sie hinterlässt einen Ehemann und zwei Kinder. Als sie nach ihrem Unfall erwacht ist nichts mehr, wie es einmal war. Sie muss akzeptieren, dass sie tot ist und findet sich in einer Art „Himmel“ wieder in der sie die Chance hat, ihre Familie zu sehen und sie zu begleiten. Plötzlich findet sie einen Weg ihrem Sohn im Traum zu begegnen und löst damit eine Katastrophe aus. Carel Doncks hat seine Figuren in diesem Roman mit sehr viel Feingefühl beschrieben. Seine Protagonistin Laura handelt sehr emotional, was diesen Roman ein ganzes Stück realer wirken lässt. Doch versteht der Autor es nicht nur, den Leser anhand dieser Geschichte traurig zu stimmen, nein, er verteilt auch ein wenig Humor und Sarkasmus zwischen den Zeilen, sodass man ab und an auch lächeln kann. Damit nicht genug schmückt er diesen Roman mit viel Fantasie aus und passt den „Himmel“ dem modernen Zeitalter an. Anders als in anderen Roman verfügt diese Welt über Videokassetten und Monitore. Wie bereits erwähnt, sind die Figuren sehr detailliert dargestellt und wirken lebendig. Ich konnte als Leser den Schmerz von Laura mitempfinden, aber auch den ihres Sohnes und dem Rest der Familie. Das Leben geht weiter und genau dass musste auch die Protagonistin in diesem Roman auf die knallharte Tour erkennen. Der Schreibstil ist sehr fließend, das Buch ließ sich aufgrund dessen und seiner interessanten Handlung sehr schnell lesen. Leider hat es nur 204 Seiten, sodass man die Geschichte an sich so sehr schnell beendet hat. Erzählt wird die Handlung von der Protagonistin selbst. Sie nimmt den Leser mit in Ihre Beobachtungen, lässt ihn ihre Wut und Verzweiflung spüren. Der Leser verfolgt ihre Gedankengänge und ihre Taten. Ab und an erzählt auch mal eine andere Person aus dem „Himmel“. Dies sind allerdings eher kurze Randbemerkungen darüber, wie Laura versucht, sich dort einzuleben. Das Cover ist recht passend gestaltet. Wolken sind abgebildet und eine Frau auf der Schaukel. Das Ganze wirkt recht heiter und passt somit ganz gut zur Handlung. Fazit: „Nur noch ein einziges Mal“ war für mich eine gut gelungene Mischung aus einer fantasievollen, traurigen und gleichzeitig auch heiteren Geschichte. Ein Roman, der auf lockere Art und Weise zeigt, dass das Leben auch nach dem Tod weiter geht.

    Mehr
  • Rezension zu "Nur noch ein einziges Mal" von Carel Donck

    Nur noch ein einziges Mal
    LenaBo

    LenaBo

    04. May 2011 um 15:31

    4,5 Sterne Inhalt: Die Silvesternacht, das Ende des Jahres, läutet für Laura auch das Ende ihres Lebens ein. Schon den gesamten Tag hat die junge Mutter ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, als würde sie bereits ahnen, dass ihre Tage gezählt sind. In dieser Nacht kommt es zwischen Laura und ihrem Mann Gerard, wie schon so oft in den letzten Monaten, zu einem heftigen Streit. Das Ehepaar sitzt im Auto, wild gestikulierend, als Gerard, der am Steuer sitzt, für einen kleinen Moment den Straßenverkehr nicht beachtet. Und schon kommt es zu einem tragischen Unfall, den Laura nicht überlebt. Laura erwacht im Jenseits, was sie von nun an ihr neues zu Hause nennen soll. Von dort kann sie das ‘Unten’ beobachten und mit ansehen, wie ihre Familie, mal mehr mal weniger erschüttert, mit ihrem Ableben zurechtkommt. Meine Meinung: Schon auf den ersten Seiten des doch sehr dünnen Romans gelingt es der Autorin eine emotionale und dramatische Atmosphäre zu erschaffen, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Das Hauptthema des Buches ist ganz klar der Tod. Carel Donck setzt sich dabei ausführlich mit verschiedenen Trauermomenten von Hinterbliebenen auseinander, die in dieser Geschichte sehr unterschiedliche Formen annehmen. Besonders ausführlich geht die Autorin dabei auf den jungen Mark ein, der wie keine andere Figur des Buches unter dem plötzlichen Tod seiner Mutter leidet. Genauso authentisch und fesselnd beschreibt Carel Donck außerdem die Gefühlslage der Silvia, die nach Lauras Tod die neue Lebensgefährtin von Gerard ist. Erschreckend realistisch und bemitleidenswert wird in dem Roman geschildert, wie diese junge Frau verzweifelt versucht, die Rolle der Mutter in der Familie einzunehmen und kläglich daran scheitert, alle Familienmitglieder für sich zu gewinnen. Die Autorin verzichtet in ihrem Roman auf lange Charakterbeschreibungen und lässt den Leser die Figuren durch Rückblenden und besonders familiäre Momente kennenlernen. Diese Einführung geht fließend in die Haupthandlung des Buches über und ist der Autorin für mich daher besonders gut gelungen. Die Beschreibung des Lebens nach dem Tod ist in dieser Geschichte in meinen Augen zunächst sehr ermutigend. Wie tröstlich ist es doch zu wissen, dass man auch nach seinem Tod am Leben der Familie ‘teilnehmen’ kann. Genauso traurig und deprimierend ist diese Vorstellung aber auch, wenn man feststellen muss, dass man stets als stiller und unsichtbarer Beobachter das Leben seiner Liebsten begleitet. So geschieht es, dass die Beschreibung des Lebens nach dem Tod in diesem Roman im Laufe der Handlung zunehmend erschreckender wird. Fazit: ‘Nur noch ein einziges Mal’ ist ein emotionaler und fesselnder Roman, der aufgrund seiner Jenseitsvorstellung auch angsteinflößende Elemente beinhaltet.

    Mehr