Caren Benedikt Die Feinde der Tuchhändlerin

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Inhaltsangabe zu „Die Feinde der Tuchhändlerin“ von Caren Benedikt

Worms, 1231. Die durchwachte Nacht hat tiefe Ringe unter die blauen Augen der jungen Tuchhändlerin Constanze gezeichnet. Etwas Schreckliches ist passiert: Ihre geliebte Schwester Marie ist verschwunden. Seit sie zum Hafen aufgebrochen ist, um dort Waren abzuholen, hat sich ihre Spur verloren. Mit Hilfe des Ritters Konrad, der ihr treu zur Seite steht, begibt Constanze sich auf die Suche. Und gerät dabei in höchste Lebensgefahr.

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  • Was ist mit Maria passiert?

    Die Feinde der Tuchhändlerin

    Lerchie

    12. September 2015 um 15:41

    Worms im Jahr 1231. Seit dem Tod ihres Vaters führen Maria und Constanze Hohenau die Tuchhandlung ihres Vaters in eigener Regie.  Als Schutz hat Constanze einen jungrn Ritter mit Namen Konrad eingestellt. Doch dann bricht das Unglück über Constanze herein: Maria sollte neues Tuch im Hafen abholen und kommt nicht zurück. Constanze meldet dies dem Stadtv ogt, doch dieser nimmt die Sache nicht ernst. Nach einiger Zeit wird eine weibliche Leiche aus dem Rhein gefischt: Es ist Maria, Constanzes jüngere Schwester. Und dann erschein plötzlich ein Mann der behauptet , mit Maria verheiratet zu sein und beansprucht die halbe Tuchhandlung.  Dieser Mann ist der Halbbruder Konrads, den dieser verabscheut. Da Constanze die Richtigkeit dieser Ehe anzweifelt, kommt es zu einem Prozess, der sich zunächst scheinbar zu ihren Gunsten entwickelt. Doch die Beweise des Mannes sind erdrückend, und nun kann ihr nur noch ihr Taufpate Ambrosius von der  Höhen, ein Ratsmitglied, helfen. Dieser ist dazu bereit, und kommt mit einer eigenen Idee, doch hilft er ihr wirklich? Dies ist der Debütroman der deutschen Autorin Caren Benedikt. Er ist spannend von Anfang bis zum Ende. Zwar hat es zu Anfang noch etwas gedauert, aber man fragte sich trotzdem was mit Maria passiert ist.  Und als dann die Sache mit der Eheschließung, die Constanze ja  verneint, weil sie sicher ist, dass Maria das niemals getan hätte ohne ihr etwas zu sagen, passiert, wird es dann richtig spannend. Ich fragte mich, wie wird der Prozess ausgehen. Im Mittelalter hatten Frauen doch nicht allzuviel zu sagen. Aber es hatte mich gepackt und ich habe das Buch ganz schnell gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es wärmstens empfehlen!ÖhenHHHJ

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  • Rezension zu "Die Feinde der Tuchhändlerin" von Caren Benedikt

    Die Feinde der Tuchhändlerin

    VeroNefas

    *Inhalt:* Constanze Hohenau ist eine selbstbewusste, starke junge Frau. Nach dem Tod ihres Vaters übernimmt sie sein Geschäft, den Tuchhandel. Schon bald hat sich die Tuchhändlerin in der Geschäftswelt, durch Ihre Geschicklichkeit im Umgang mit den Dienstboten sowie ihre Geschäftstüchtigkeit, einen Namen gemacht und den Ruhm des Vaters sogar noch vermehrt. Eines Tages verschwindet ihre kleine Schwester Maria, auf dem Weg nach Worms, spurlos. Zusammen mit ihrem Kämpen Konrad und ein paar treuen Freunden macht Constanze sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät dabei in aller größte Gefahr. *Kritik:* Die Protagonisten Constanze scheint, dem Vorbild anderer historischer Romane entsprechend, eine ungewöhnlich, und für das Mittelalter unüblich, selbstbewusste junge Frau zu sein, die sich nicht den gängigen Regeln beugen will. Vielleicht auch dadurch bedingt, dass sie sehr früh schon viel Verantwortung übernehmen musste, ist sie eine Kämpfernatur. Trotzdem gefällt mir ihre Figur sehr gut. Sie wird einerseits als warmherzig und verständnisvoll, andererseits als streng, unnachgiebig, aber mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit gezeichnet. Das macht sie sehr sympathisch, man kann sich leicht mit ihr identifizieren. Auch die anderen wichtigen Charaktere, wie z.B Ritter Konrad, oder die Straßenkinder Albert und Cuno sowie die zum Teil nur oberflächlich beleuchteten Dienstboten wirken lebendig. Die Autorin erzählt auf angenehme Weise, in einfachen Worten, ihre Geschichte, auch wenn etwas zu häufig auftretenden Wortwiederholungen ein bisschen störend sind. Die Sprache bedient sich einiger altertümlicher Bezeichnungen wie z.B Kämpe, Gebälk, bleibt aber allgemein relativ Modern. Dadurch verliert der Roman ein bisschen an Atmosphäre. Der geschichtliche Hintergrund der Stadt Worms scheint gut recherchiert worden zu sein, wobei natürlich die handelnden Figuren reine Fiktion sind. Man sollte diesen Roman also sicher nicht vor dem Hintergrund lesen ein möglichst authentisches Bild dieser Epoche zu bekommen. *Fazit:* “Die Feinde der Tuchhändlerin” erzählt, eingebettet in die Kulisse des Mittelalters, von Abenteuer, Verrat, Intrigen und einer zarten Liebe. Die zum Teil recht einfache Sprache der Autorin ist mitunter etwas gewöhnungsbedürftig, dennoch lässt sich der Roman sehr gut lesen, die Geschichte ist spannend und fesselnd. Wer gerne historische Roman liest wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Mich jedenfalls hat die Geschichte sehr gut unterhalten, obwohl ich dieses Genre sonst eher vernachlässige.

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  • Rezension zu "Die Feinde der Tuchhändlerin" von Caren Benedikt

    Die Feinde der Tuchhändlerin

    Infinity_Books

    21. May 2012 um 16:33

    .:Empfehlung:. Dieses Buch ist äußerst sympatisch, einen Großteil davon hat die Autorin dies durch ihre sehr starke, aber auch unheimlich authentische Protagonistin Constanze erzeugt. Diese muss tiefe Schicksalsschläge hinnehmen und bleibt dabei immer Stolz, Mutig und im richtigen Maße nachvollziehbar traurig, eingeschüchtert und wütend. Alle Charaktere erhalten hier die nötige Aufmerksamkeit sofern dies so gewollt ist, denn es gibt diesbezüglich ziemlich viele unverhoffte positive und negative Überraschungen so, dass man einfach immer dran bleibt und einem bei diesem Buch sicherlich nicht langweilig wird. Jede Unterbrechung beim lesen war einfach nur ne unerwünschte Störung. Dieses Buch, die Protagonisten und deren Geschichte haben das Potenzial viele Menschen zu verzaubern wenn diese es zu lassen. Ein wundervoller Roman. .:Fazit:. [VORSICHT SPOILER!] Wir befinden uns in Worms um 1228 wo wir auf die junge Constanze treffen die ihren Vater verloren hat und bald auch ihre Schwester vermisst wird. Nun kümmert sie sich alleine um den Ablauf im Tuchhandel. Der Leser wird direkt in das Wissen eingeweiht das der Vater nicht eines natürlichen Todes starb. Diese Information fand ich am Anfang direkt sehr spannend denn so konnte auch ich nach möglichen Schuldigen beim lesen ausschau halten. Wie es dann doch am Ende ausging habe selbst ich nicht erahnen können und liebe Mitleser, ich war entsetzt aber hochzufrieden das man es im laufe des Buches nicht schon erraten konnte. Denn ich weiß, dass viele lieber bis zum Schluss im Ungewissen bleiben, diese Leser werden hier auf ihre Kosten kommen. Konrad, ein gut aussehender starker Mann steht Constanze nun schon eine Weile bei ohne das sie wirklich viel über ihn weis, doch er ist immer da um auf sie auf zu passen und hilft beim Handel mit den Tuchwaren wo er kann. Constanze und Maria haben selbst geschneidert wobei Constanze die stärker ausgeprägten Merkmale besitzt und sich schon einen sehr guten Namen in der Geschäftswelt gemacht hat. Soweit das eine Frau in damaliger Zeit konnte. Mit dem verschwinden von Maria tauchen einige neue Charaktere auf, die beiden kleinen Jungen Albert und Cuno die Constanze Nachricht von Maria bringen wollen und auf dem Hof liebevoll aufgenommen werden, die beiden sind einfach toll. Sie sehen in ihrer neuen Herrin mehr als nur das und helfen wo sie nur können, sie sind schlau und voller Lebensfreude was wiederum Constanze sehr erfreut. Diese hat ein gutes Herz und ist voller Mitgefühl für jeden, der es verdient und urteil nicht schlecht über Menschen nur ihres Aussehens wegen. Da kommen wir zu Tamme, dem Totengräber zu dem Constanze, Konrad und die beiden Jungs gehen um heraus zu finden ob die Leiche die gefunden wurde die von Maria ist. Es stellt sich heraus das Tamme Konrad kennt und beide sich sehr zugetan sind, doch man erfährt nach wie vor nicht woher. Tamme hatte schlechte Zeiten in der Jugend und wurde misshandelt, weswegen sein Gesicht sehr entstellt ist und keiner ihm Arbeit geben wollte außer der Stadtvogt. Der Stadtvogt Heinrich von Worms jedoch verfolgt dadurch eigene Ziele, denn so kann er Leichen verschwinden lassen ohne das es jemand bemerken würde. Heinrich steckt noch mit vielen anderen unter einer Decke und daher müssen die Vier noch viel Leid über sich ergehen lassen vor allem aber Constanze. Diese muss sich nun gegen einen neuen "Feind" behaupten, durch ihn droht sie ihr gesamtes Geschäft und ihr Heim zu verlieren. Denn Maria ist tot und ihr selbst ernannter Ehemann versucht nun, seinen Teil des Erbes, mit Hilfe eines Prozesses des Rates von Worms einzufordern. Durch eine vermeindliche List ihrerseits und der ihres Patenonkel Ambrosius gewinnt sie diesen Prozess, jedoch nur, um kurze Zeit später zu merken das weit mehr Leute in das Komplott verstrickt sind als zunächst gedacht und alles kommt noch schlimmer denn sie wird unter Drogen gesetzt, Konrad gefangen genommen und des Mordes bezichtigt. Es ist ein wundervoll spannendes Buch, gerade der Prozess war unheimlich interessant, wie Constanze versucht ihr Leben und ihr Heim zu retten. Ich war erleichtert als ihr Recht gesprochen wurde um dann selbst wieder entsetzt zu schnauben als ich weiter las. Ich hätte gut und gerne noch doppelt so viel lesen können. Dieser Roman ist einfach sehr flüssig geschrieben man fliegt nur so dahin und bevor man sich versieht, ist man schon tief in die Geschehnisse eingetaucht und will gar nicht mehr zurück. Ein gelungenes Werk.

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