Carey Wallace Die blinde Contessa und ihre Maschine

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Inhaltsangabe zu „Die blinde Contessa und ihre Maschine“ von Carey Wallace

Carolina Fantoni ist eine Träumerin. Und zwar eine so begnadete und eigenwillige, dass selbst ihr Vater und ihr Verlobter ihr nicht glauben wollen, als sie ihnen eines Morgens verkündet: "Ich erblinde." Die junge Contessa steht kurz vor der Hochzeit und führt ein unbeschwertes Leben - bis sie feststellt, dass sich die Welt um sie herum stetig verdunkelt und sie nun Tag für Tag auch einen Teil ihrer Freiheit verliert. Umso stärker zieht es Carolina hinaus an ihren See, in die kleine Gartenhütte, wo sie sich heimlich mit dem exzentrischen Tüftler Turri trifft. Nur er versteht Carolinas Drang nach Eigenständigkeit und macht für sie eine brillante Erfindung: Eine Schreibmaschine, auf der die blinde Contessa ihm und der Außenwelt Briefe tippen kann. Erfindungsreichtum, Entdeckergeist und Imaginationskraft werden zu Carolinas Lebenselixier und lassen ihre Welt trotz der Dunkelheit, die sich um sie legt, in den hellsten Farben leuchten.

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  • Die Macht der Fantasie

    Die blinde Contessa und ihre Maschine

    Hortensia13

    17. May 2016 um 20:39

    Contessa Carolina bemerkt in jungen Jahren, dass sie erblindet. Dieses Buch verfolgt ihre Geschichte, ihre Angst, Hoffnung und Liebe. Ihren zunehmenden Schicksalsschlag, der in der Dunkelheit endet, begegnet Carolina mit viel Fantasie. Durch sie versucht sie alles zu irgendwie zu verarbeiten. Ihren Fantasiereisen konnte ich anfangs etwas schwer folgen, was sich aber schnell ergab. Das Buch finde ich schlussendlich gerade deswegen speziell. Die Vorstellung sein Augenlicht langsam zu verlieren und ganz ohne zu leben ist ungeheuerlich, aber Carolina geht trotzdem ihres Weges und lebt ihr Leben. Mit viel Gefühl und etwas Herzschmerz schrieb die Autorin eine gefühlvolle Geschichte im vergangenen Italien.

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  • Rezension zu "Die blinde Contessa und ihre Maschine" von Carey Wallace

    Die blinde Contessa und ihre Maschine

    Minni

    07. May 2012 um 17:37

    Das Buch hat mich direkt durch sein sehr schön gestaltetes Cover angesprochen und mit der Erwartung, ein eher poetisches Buch zu halten, habe ich es angefangen zu lesen. Carolina wird während der Geschichte langsam blind. In dieser für sie harte Zeit - kann sie doch nun z. B. ihren See, der ihr Zufluchtsort ist, nicht mehr sehen - flüchtet sie sich in die Arme Turris, einen etwas verrückten Erfinder. Und dieser baut ihr eine Schreibmaschine, worum sie von den Frauen in der Umgebung beneidet wird und mit dem sie Briefe an ihren Liebsten schreibt. Carolinas Erblindung wird recht lange erzählt, beinahe die Hälfte des Buches. Und als man dachte, jetzt fängt die Geschichte gerade an, da war sie auch schon zu Ende. Auch hatte ich erwartet, dass die Schreibmaschine eine größere Rolle einnimmt, immerhin ist sie mit im Titel. Die Klappenbeschreibung des Buches finde ich insgesamt ein wenig irreführend. Meiner Meinung nach wird Carolina erst mit ihrer Erblindung zu einer Träumerin und war es nicht schon vorher. Das macht das Buch natürlich nicht schlechter, mich hat es allerdings etwas verwirrt. Wie ich eben schon erwähnte, ist auch leider das Ende des Buches etwas kurz geraten. Viele Fragen bleiben offen und leider habe ich den Eindruck, als ob die Autorin einfach am Ende keine Lust mehr gehabt hätte. So wirkt das Ende - ganz im Gegenteil zum Rest der Geschichte - ziemlich emotionslos und abrupt. Obwohl sich der Roman in Italien abspielt, wird nicht auf die italienische Kultur eingegangen. Wieder: Nicht dass dies das Buch schlechter machen würde, aber man darf einfach keine "italienische" Geschichte erwarten. Sie könnte genauso gut in jeden anderen Teil der Welt handeln. Die Rezension mag ziemlich negativ klingen, und doch hat das Buch 4 Sterne verdient. Die kommen durch das schöne Cover, bzw. die gute Buchqualität (sogar mit Lesebändchen!) und durch die doch sehr schön erzählte Geschichte zustande.

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