Carin Gerhardsen Falsch gespielt

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Inhaltsangabe zu „Falsch gespielt“ von Carin Gerhardsen

Vier Männer verlassen nach einem geselligen Abend eine Kneipe in Stockholm. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen tot. Ermordet durch einen Nackenschuss. Ein Mord ohne Motiv? Sven-Gunnar Erlandsson war allseits beliebt, ein respektierter Familienvater mit einwandfreiem Ruf und großem Engagement für die Ausgestoßenen der Gesellschaft. Warum ist er bloß ermordet worden? Die einzige Spur sind einige Spielkarten und ein aufgeweichter Notizzettel mit kryptischen Zeichen in seiner Hemdtasche ...

Es fing gut an, aber dann ging es wieder um möglichst grausame Perversionen. Wenig raffiniert.

— BirgitJasmund

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    Falsch gespielt

    musicalfiona

    17. June 2014 um 18:49

    Falsch gespielt ist der vierte Teil der Hammarby-Reihe. Seine Vorgänger sind Pfefferkuchenhaus, Nur der Mann im Mond schaut zu und Und raus bist du. Man kann das Buch auch lesen wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, aber da ein Teil der Handlung aus Und raus bist du weitergeführt wird, sollte man zumindest diesen Teil auch noch kennen, um der Geschichte besser folgen zu können. Ich schaue eher mit gemischten Gefühlen auf das Buch zurück. Ich fand die ersten 3 Bände wirklich super, aber meine Begeisterung nach diesem Band hält sich einigermaßen in Grenzen. Wobei ich sagen muss, dass es eher weniger mit der Handlung zu tun hat als mit der Schreibweise. Allerdings muss ich da auch gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wie es im Original aussieht. Überprüfen kann ich es auch nicht, da ich absolut kein schwedisch kann... Das Buch beginnt mit dem Tod von Erlandsson. Im Anschluss werden alle Ermittler vorgestellt. Ich fand die Vorstellung sehr, sehr langwierig und ziemlich erschlagend. Einen Teil der Ermittler hätte man sicher auch im Laufe der Zeit näher portraitieren können. Das würde es für alle Leser, vor allem aber für die Neuen, leichter machen. Gerade zu Beginn der Ermittlungen wird mit vielen Straßen- und Ortsnamen umhergeworfen. Das hat mich teilweise schon ziemlich irritiert. Dank der kleinen Karte im Buch, wurde diese Irritation jedoch ein wenig abgemildert. Die Haupthandlung, also die Suche nach dem Mörder von Erlandsson, geht zügig voran und wird nur hin und wieder für die private Suche von Jamal Hamad, der Beweise gegen den Vergewaltiger seiner Kollegin Petra Westman sammelt, unterbrochen. Bei den Ermittlungen stoßen die Polizisten auf weitere Verbrechen. Gegen Ende des Buches, als der Fall fast vollständig aufgeklärt ist, bekommt man einen Einblick in diese, auch wenn man erst später erfährt, wer diese begangen hat. Sprachlich hat mir dieser Band nicht ganz so gefallen, aber wie bereits erwähnt: Ob es im Original auch so ist, kann ich leider nicht überprüfen... Alleine die Formulierung „ein angenehmes Klingelsignal pflanzte sich durch die Wände fort“ (S. 23) hat mich absolut nicht angesprochen. Wir leben alle im Zeitalter des Computers und des Internets. Muss man da wirklich detailliert beschreiben, wie man eine Suchmaschine bedient? Das fand ich doch ein wenig übertrieben. Außerdem frage ich mich, ob es unbedingt notwendig ist so viele Phrasen auf Englisch einbauen? Wie zum Beispiel „To our absent friends“ (S. 257) oder „I gave him an offer he couldn't refuse“ (S. 310). Mich ärgert es, dass die Vergewaltigung immer noch nicht vollständig aufgelöst ist. Gut, auf der einen Seite hätte es wohl den Umfang des Buches gesprengt, aber auf der anderen Seite muss ich nun hoffen und beten, das die nächsten Bände auch übersetzt und in Deutschland veröffentlicht werden. Alles in Allem ein gutes Buch. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Starke Spannung

    Falsch gespielt

    Yuina

    18. February 2014 um 08:27

    Ein Mann wird erschossen im Wald aufgefunden - in seiner Hemdtasche nichts als vier Spielkarten und ein Zettel mit unleserlichen Koordinaten. Conny Sjöberg und sein Team ermitteln und schon bald tauchen die verschiedensten Hinweise in Sven-Gunnar Erlandssons Umfeld auf, die ein Mordmotiv liefern. Wusste er etwas über das verschwinden von Larissa Sotnikova, dem russischen Sommerkind seines besten Freundes Staffan Jenner? Und was ist mit seiner eigenen Stieftochter Dewi, die seit vier Jahren nichts als belanglose Emails von sich hören lässt und dann auch noch von immer unterschiedlichen Adressen? Ein Telefonanruf von Erlandssons Handy rückt Jan Siem und dessen Tochter Josefine, die ihren toten Fußballtrainer im Wald fand, in den Fokus der Ermittlungen aber die Tatsache, dass Lennart Wieklund, der Vierte im Bund von Erlandssons Pokerrunde eine Vorliebe für junge Mädchen nachgesagt wird, macht auch ihn verdächtig. Dabei scheint Erlandsson oberflächlich betrachtet der perfekte Mensch zu sein mit seinen Sozialengagements - wer also hätte ihm etwas antun wollen? Zwar fassen die Ermittler bald einen Jugendlichen, der den Mord gesteht, doch irgendetwas scheint faul an der Sache... Carin Gerhardsen schafft es, nach und nach immer mehr Abgründe hinter den einzelnen Figuren zu enthüllen und führt den Leser gekonnt auf falsche Spuren. Blättert man später zurück, ergibt alles einen genauen Sinn, womit die Autorin einem gekonnt vor Augen führt, wie oberflächlich man häufig liest! Gekonnt setzt sie verschiedende facetten von Sprache ein, um den Leser zu verwirren, wie beispielsweise anfangs, als sich immer wieder zwei Gedankenstänge abwechseln, die scheinbar zu einer einzigen Person mit böser Absicht gehören, da man automatisch von einem Täter ausgeht und abgehackte Gedanken auch oft in neuen Anführungszeichen dargestellt werden. Dass es sich dabei tatsächlich um zwei Personen handelt, wird einem erst im Nachhinein klar. Genauso verhält es sich mit den Gedankeneinschüben des Mädchenentführers, die den Eindruck vermitteln, derjenige müsse noch am Leben sein - umso größer ist daher die Überraschung, dass das Opfer hier zeitgleich ein Täter war und der Erlandsson-Mörder nicht identisch mit dem vergewaltiger ist. Dazu kommt, dass dank seines I-Phones eine Verbindung zu einem polizei-internen Fall zustande kommt, die es letztendlich ermöglicht, den zweiten Vergewaltiger der Polizistin Petra zu entlarven. Süß ist außerdem die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Ermittler Hamad, weshalb es umso schöner ist, dass er derjenige ist, der den Beweis gegen ihren Vergewaltiger erbringt.   Anfangs ist es zwar ein wenig schwierig, sich die verschiedenen Mitarbeiter der Polizeiwache Hammerby zu merken, was vermutlich daran liegt, dass "Falsch gespielt" der vierte Band der Hammerby-Reihe ist, aber nach kurzer Zeit findet man sich dann doch gut zurecht. Die Charaktere sind außerdem jeder durch bestimmte merkmale und Schicksalsschläge gezeichnet, was sie sehr echt wirken lässt im gegenstaz zu den vielen platten Ermittlern in anderen Fällen (Sandén hatte einen Schlaganfall und hat eine geistig leicht behinderte Tochter, Gerdin stirbt fast an den Folgen eines Geschwürs im Unterleib und stößt mit ihrem Charakter den größten Teil des Teams von sich weg, Odd Andersen war mal Musikstar und ist optisch eher das Gegenbild eines Polizisten etc.). Auch das Cover gefällt mir sehr gut, wobei ich den Titel Originaltitel "Totenmannshand" (wie es übersetzt heißt) irgendwie passender gefunden hätte. Insgesamt hat mir "Falsch gespielt" sehr gut gefallen, die Charaktere waren glaubhaft, wenn auch anfangs schwer auseinanderzuhalten, und der Spannungsbogen wurde nach der Verhaftung des Mörders noch einmal stark angezogen, da die Motive erst noch offenbart werden mussten. Tatsächlich ist dieses Buch für mich das erste, in dem ich in dem Auftraggeber eines Mordes hineinversetzen kann und das Opfer am Ende nur noch bedingt bemitleide, da die Autorin ihm so viele schreckliche Dinge zugeschrieben hat - äußerst gelungen!

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  • Sehr guter spannungsgeladener Krimi

    Falsch gespielt

    Hannas_Bibliothek

    08. December 2013 um 20:37

    Gesaltung Das Cover ist soweit gelungen und es deutet nach einem Krimi hin. Persönlich finde ich das Originalcover passender. Die Kapiteln sind kurz und übersichtlich gehalten und in Tageszeiten unterteilt. Meinung Ein Mord wurde begangen. Dem Opfer wurde erst in den Rücken und dann in den Nacken geschossen. In der Hemdtasche des Opfers befinden sich 4 Karten und ein aufgeweichter Zettel, wo Zahlen und Buchstaben drauf stehen. Was ist passiert? Die Hammerby-Ermittler stehen vor einem Rätsel. Es war mein erster Schweden-Krimi und muss zugeben, dass ich am Anfang meine Probleme hatte, wer zu wem gehört, welche Person männlich und wer weiblich ist. Nicht immer leicht war es dadurch zu blicken. Mir war nicht bewusst, dass es der 4. Band einer Reihe ist und deswegen hatte ich wahrscheinlich auch meine Schwierigkeiten. Nachdem ich immer wieder ca die ersten 50 Seiten zurück blättern musste um zu schauen, wer hier wer ist, konnte ich mich danach endlich ganz dem Krimi zuwenden :) Von Anfang an ist ein Spannungbogen da und hätte es am liebsten nicht mehr aus der Hand gegeben. Es wurden verschiedene Fährten gelegt, welche einein in die Irre führen sollten. Als dann der Täter gefasst wurde, dachte ich nur, dass kann doch jetzt nicht alles sein und der Rest des Buches wird nur noch ein Verhör werden oder wie? Es kam ganz anders. Es gab noch mal viele Wendungen und Ereignisse. Im letzten Teil des Buches wurde der Spannungbogen nochmal größer und die Autorin hat es wunderbar gelöst alle Frage zu beantworten. Obwohl der Täter schon längst überführt wurde und es noch ca 100 Seiten zu lesen waren, wurde der Fall nicht in die Akten gelegt, sondern weiter ermittelt damit wirklich alle Fragen, die aufgekommen sind, gelöst wurden. Es gab viele Nebenthemen, wie z.B. eine frühere Vergewaltigung einer Kommissarhin, aber sie alle hatten etwas mit dem Opfer zu tun und wenn es doch um mehrere Ecken ist. Die kleine Liebesgeschichte musste jetzt nicht unbedingt sein, aber war für mich kein Grund nicht weiter zu lesen. Ich würde gerne noch so vieles schreiben, aber habe ein wenig Angst zu spoilern.   Fazit Ich habe lange kein Krimi mehr gelesen und bin angenehm überrascht, wieviel Spaß es mir wieder bereitet hat. Während dem Lesen, war ich am überlegen, ob ich mir die Vorgänger der Reihe besorge und nachdem letzten Satz der Geschichte war mir klar: Nicht nur die Vorgänger, sondern auch die Bücher, die folgen werden. Die Autorin hat meiner Meinung ein wunderbaren Krimi geschrieben und hat volle 5 Punkte verdient.

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