Carin Gerhardsen Nur der Mann im Mond schaut zu

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Inhaltsangabe zu „Nur der Mann im Mond schaut zu“ von Carin Gerhardsen

Als die dreijährige Hanna aufwacht, befindet sie sich ganz allein in einer abgeschlossenen Wohnung. Sie weiß, dass ihr Vater in Japan ist - aber wo sind ihre Mutter und ihr kleiner Bruder? Warum kommen sie nicht wieder? Dem kleinen Mädchen gelingt es, jemanden anzurufen, kann aber nicht erklären, wo sie wohnt. Eine verzweifelte Suche nach dem eingesperrten Kind nimmt ihren Anfang ... Kommissar Conny Sjöberg beschäftigt jedoch noch ein anderer Fall. Seine Kollegin stößt in einem Gebüsch vor der Polizeiwache auf einen fast erfrorenen Säugling. Kurz darauf wird in der Nähe des Fundortes eine tote Frau entdeckt ...

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  • Rezension zu Nur der Mann im Mond schaut zu

    Nur der Mann im Mond schaut zu
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    12. June 2016 um 09:54

    Als die dreijährige Hanna aufwacht ist sie ganz alleine in einer abgeschlossenen Wohnung. Sie weiß, dass ihr Vater in Japan ist, aber wo ist ihre Mutter und ihr kleiner Bruder? Und warum kommen sie nicht wieder? Hanna gelingt es jemanden anzurufen, sie kann aber nicht erklären wo sie wohnt. Eine verzweifelte Suche beginnt... Kommissar Conny Sjöberg beschäftigt jedoch ein anderer Fall in dem ein Kind involviert ist. Seine Kollegin findet in einem Gebüsch einen fast erfrorenen Säugling. Kurz darauf wird in der Nähe des Fundortes eine tote Frau entdeckt... Nur der Mann im Mond schaut zu ist der zweite Krimi um Kommissar Sjöberg und sein Team von Carin Gerhardsen. Die Geschichte beinhaltet mehrere Erzählstränge, die mehr oder weniger geschickt zum Ende hin verknüpft werden. Hanna, die dreijährige, die alleine in einer verlassenen Wohnung versucht zu überleben und sich Hilfe zu holen. Ein halb erfrorenes Baby und eine tote Frau werden von einer Polizistin gefunden. Die Frau und das Kind können nicht identifiziert werden, und warum werden weder die Frau noch das Baby als vermisst gemeldet! Die Suche nach der Identität beginnt. Auf einer Finnlandfähre wird ein junges Mädchen ermordet, dessen familiärer Verhältnisse mehr als schwierig sind. Die Suche nach dem Mörder bei der Anzahl an Passagieren gestaltet sich nicht einfach. Das Buch beginnt eigentlich recht spannend und schnell fragte ich mich wie diese Handlungsstränge zueinander passen. Vor allem die Geschichte der kleinen Hanna ist rührend erzählt und man möchte den kleinen Fratze gerne in den Arm nehmen und trösten. Aber die Fälle in denen Kommissar Sjöberg und seine Kollegin Petra Westmann und das restliche Team ermitteln kommt für mich über weite Teile nicht wirklich vom Fleck. Denn die persönlichen Probleme und Befindlichkeiten der verschiedenen Ermittler treten nun in den Vordergrund und nehmen viel Raum ein. Ich persönlich bin kein Freund davon wenn sich dies so in den Vordergrund schiebt und zu einem Dauerthema im ganzen Buch wird und das dann auch noch von verschiedenen Ermittlern. Die Auflösung der Geschichte war in sich stimmig, hatte für mich aber den Beigeschmack des schnellen abhandelns, hier hätte ich gerne ein bisschen mehr Spannungsaufbau gehabt und damit auch ein paar Seiten mehr zum lesen. Das Buch war für mich ein netter Krimi, den man gut weglesen kann, aber für mich nicht bei weitem nicht an die Spannung seines Vorgängers "Pfefferkuchenhaus" heranreicht. Mein Fazit: Ein Krimi für Zwischendurch, bei dem mir die Probleme der Ermittler zu sehr thematisiert wurden auf Kosten der Kriminalfälle.

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    • 5
  • stell dir vor du bis ein Kleinkind und auf dich alleine gestellt

    Nur der Mann im Mond schaut zu
    Thrillerverschlinger

    Thrillerverschlinger

    17. July 2013 um 17:34

    Hallo ihr Lieben, dieses Buch geht einen unter die Haut - nichts für Mütter und Väter, die ihre Kinder wie ihren Augapfel hütten und über alles Lieben. Ja, es ist dramatisch - ein Kleinkid ist auf sich allein gestellt, die Eltern spurlos verschwunden. Und dennoch schafft es das Kleinkind auf sich aufmerksam zu machen - Es ist berührend, wenn du liest, wie das Kind hunger bekommt und gefrorene Erbsen ist, wie das Kind hilfslos und alleine ist sich verletzt und den Schmerz mit sich alleine ausmachen musst. Aber noch schlimmer ist es, wenn das Kind per zufall dich anruft, du sein Schicksal kennst, aber keine Ahnung hast - wie das kind heißt und wo es wohnt - Was würdest du tun? Wahrscheinlich alles - den das Kind hat sein Schicksal in deine hände gelegt - aber kannst du es auch schaffen? Bist du stark genung das Kind zu beschützen ohne Wahnsinnig zu werden, weil du nichts tun kannst? Viele Grüße, Simone

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  • Rezension zu "Nur der Mann im Mond schaut zu" von Carin Gerhardsen

    Nur der Mann im Mond schaut zu
    Kaisu

    Kaisu

    01. April 2012 um 19:35

    „La Le Lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wie die kleinen Babies schlafen, drum schlaf auch du.“ * Wer kennt es nicht, dieses Lied. Sei es als Einschlaflied vorgesungen oder einfach auf dem Cassettenrecorder rauf und runter gehört. Im Zusammenhang mit dem Buch von Carin Gerhardsen, bekommt es allerdings einen recht traurigen Touch. * Mitten im winterlich kalten Stockholm wird ein Baby in einem demolierten Kinderwagen gefunden, die tote Mutter liegt nicht weit davon entfernt. Gerade dem Kältetod entkommen, sorgen sich die Ermittler, dass es scheinbar kein Familienmitglied gibt, was die Zwei vermisst. Fast parallel dazu wird ein junger Teenager auf einem Schiff ermordet, auch hier sind ist die Familiensituation recht verzwickt und keiner will so richtig mit der Sprache herausrücken, was die Ermittlungsarbeiten für Kommissarin Conny Sjöberg nicht gerade einfach machen. Als dann auch noch der Anruf kommt, es befindet sich irgendwo in Stockholm ein dreijähriges Mädchen allein in der Wohnung ihrer Eltern, ist das Chaos perfekt. Stück für Stück fügen sie Puzzlestücke aneinander, doch der richtige Durchbruch scheint in weiter Ferne und die Zeit rennt der Polizei davon. * Typisch für einen Kriminalroman, wird der Leser Stück für Stück an das Geschehen heran geführt. Man kann sich mit der Zeit gewisse Zusammenhänge denken, dennoch bleibt eine Mörderfrage bis zum Ende offen. Im Vergleich zu einem Thriller, ist das Buch recht nüchtern geschrieben und verzichtet auf Detailbeschreibungen, wie zum Beispiel von den Schauplätzen der Morde. Hier wird das Augenmerk mehr auf die Ermittlerin Conny und ihre Arbeiten gelegt. Neben ihr gibt es noch weitere Handlungsstränge, die aber am Ende alle irgendwie zusammenführen. Erwähnenswert sind jedoch die Abschnitte in denen es um das kleine Mädchen Hanna geht, was allein in einer Wohnung lebt. Passend zum Alter ist alles recht kindlich und naiv verfasst, was wunderbar die Stimmung herüberbringt. * Für Krimiliebhaber wird dieser Roman sicher ein kleiner Leckerbissen sein. Wer mehr auf Spannung, Details und verzwickte Persönlichkeiten steht, sollte hier die Finger von lassen. Teilweise bringt die Autorin auch Handlungen ihrer Charaktere mit hinein, die irgendwie nicht passen. Es scheint dann so, als wolle sie ihnen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, was aber gehörig in die Hose geht. Am Ende geht es sogar so weit, dass man als Leser sich immer auf die Momente mit der kleinen Hanna freut, da diese am authentischsten herüberkommen. * Alles in allem ein guter Krimi, bei dem man hier und da etwas an Geschehen hätte weglassen können, da es weder die Handlung voranbringt noch zur Charaktertiefe beiträgt. * 7 von 10 Punkten

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  • Rezension zu "Nur der Mann im Mond schaut zu" von Carin Gerhardsen

    Nur der Mann im Mond schaut zu
    evilein

    evilein

    08. December 2011 um 08:45

    Dieses Buch ist einfach von der Sache her beklemmend und bedrückend, man kommt kaum davon los. Mehrere brisante Fälle, someint man zunächst, die von verschiedenen Ermittlern bearbeitet werden, was die Geschichte anfangs sehr verwirrend macht, bis man irgendwann merkt, das sie zusammenhängen. Ist man erst einmal drin im Geschehen, kann die Namen auseinanderhalten und zuordnen, kommt man kaum noch davon los. Bis zuletzt habe ich einige Zusammenhänge nicht gesehen und bin völlig im Dunklen getappt, was alles sehr spannend machte.

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