Carin Gerhardsen Pfefferkuchenhaus

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Inhaltsangabe zu „Pfefferkuchenhaus“ von Carin Gerhardsen

Stockholm, im November. Es ist vier Uhr nachmittags, nasser Schnee fällt vom Himmel und Dunkelheit senkt sich über Schwedens Metropole. Ein Mann steigt in die U-Bahn und lässt sich auf einen freien Platz nieder. Er betrachtet die grauen, erschöpften Gesichter um sich herum. Ist er hier der Einzige, der mit seinem Leben zufrieden ist? Ein angenehmer Arbeitstag liegt hinter ihm, und nun freut er sich auf zu Hause. Warum aber starrt ihn der Typ, der sich im Fenster spiegelt, unverwandt an? Stört es ihn, dass es ihm gut geht? Nicht mein Problem, denkt er, und vertieft sich in die Zeitung. Als er an der nächsten Station aussteigt, merkt er nicht, dass der Mann ihm folgt - In den folgenden Wochen erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Kommissar Conny Sjöberg, glücklich verheirateter Familienvater, muss einen Serienmörder jagen.

Gefiel mir gut, gut geschrieben

— Natalie_Helbert
Natalie_Helbert

Man meint den Täter zu kennen und die Handlung aus seiner Sicht zu sehen!

— sommerlese
sommerlese

Die erschreckende Wandlung eines Opfers, das zum Täter wird. Spannend, lebensnah und mit einem überraschenden Ende.

— Krimine
Krimine

wäre leider noch Luft nach oben gewesen, aber nicht schlecht...

— Schaefche85
Schaefche85

Leider sehr enttäuschend: Wenig Spannung und zu viele Handlungsstränge, die nicht zum Thema passen. Schade!

— jasbr
jasbr

Stockholm, im November. Ein Seriemörder ist unterwegs

— Tanika
Tanika

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  • Seelische Narben, Kinder vergessen nicht!

    Pfefferkuchenhaus
    Deltajani

    Deltajani

    07. February 2017 um 20:57

    Es ist mein zweites Buch der Autorin und es sind vor allem die Buchtitel die mich ansprechen - und wirklich wenn man die gesamte Geschichte sieht absolut treffend sind. (Hier ist es wohl die Hexe im Pfefferkuchenhaus, die als letztes von "der Schwester" besucht wird)   Wir lesen aus der Perspektive des Täters, den man relativ zügig zu kennen scheint. Doch das Buch beginnt etwa 38 Jahre vorher und wir finden uns auf einem Schulhof wieder. Wir lernen zwei Kinder kennen, die als klassische "Opfer" gelten und von den Mitschülern regelmäßig auf wirklich heftigste Weise gedemütigt werden. Auch die Aufsichtspersonen scheinen die Augen zu verschließen - traurig wie häufig dies wohl auch in der heutigen Zeit sich genauso abspielen wird. Wieder in der Gegenwart lernen wir die damaligen "Täter" kennen und wie sich deren Leben entwickelt hat, immer aus der Sicht des Täters beschrieben. Es ist durchaus auch interessant wie viele die Kindheit verdrängen und was aus den jeweiligen Leuten geworden ist.  Die Ermittler tappen lange im dunkeln und sehen zwischen den sich häufenden Mordfällen noch keinen Zusammenhang - denn bis auf das Alter scheinen die Opfer absolut nichts gemeinsam zu haben.  Die Auflösung und das Ende haben mir grundsätzlich auch gefallen - allerdings habe ich ganz ehrlich (ohne zuviel zu verraten) nicht ganz verstanden wie diese Dinge zu genau jenem Moment in etwa zeitgleich passieren konnten. Habe ich einen weiteren Auslöser für den Start des Mordens verpasst?  Die Charaktere sind allesamt stimmig, einschließlich der Vorschullehrerin. Auch wenn man dies als unvorstellbar einstufen mag, glaube ich schon, dass es genau so sein kann. "Es sind eben Kinder" Die kleine Geschichte im Buch der weiblichen Ermittlerin hat es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht - sie hat mit dem Fall offenbar nichts zu tun - allerdings lockert sie zwischendrin auch enorm auf, nachdem man teilweise wirklich schockierendes zu lesen bekam. Auch die Einblicke in das Privatleben von Sjöberg sind in ihrer Länge und Details in Ordnung, man muss nicht auf Teufel komm raus mit Vollgas durch das Buch rasen. Es macht die handelnden Personen ein wenig menschlich.  Insgesamt habe ich das Buch zügig gelesen und mich komplett unterhalten gefühlt. Lediglich die kleine Wendung weiß ich nicht recht einzuordnen - aber ohne diese würde dem Buch wohl auch etwas fehlen.  Das Buch wird getragen von Hass und Rache - und sollte uns allen die Augen öffnen, ein wenig mehr auf unsere Mitmenschen zu achten. Und gerade bei Kindern bleiben oft unheilbare Narben auf der Seele zurück.  Daher gebe ich 4,5 von 5 Sternen, und ich werde auch weitere Bücher der Autorin lesen!

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  • Gute Idee der Tätersicht!

    Pfefferkuchenhaus
    sommerlese

    sommerlese

    19. April 2016 um 08:49

    "*Das Pfefferkuchenhaus*" ist der erste Teil der schwedischen Krimireihe um Kommissar Conny Sjöberg von "*Carin Gerhardsen*". Der Krimi erscheint im "*Bastei Lübbe Verlag*". Der 44-jährige Immobilienmakler Hans Vannerberg wird in einem Stockholmer Stadtteil ermordet - in einem fremden Haus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, aber als weitere Gleichaltrige ermordet werden, wird Conny Sjöberg hellhörig. Treibt hier etwa ein Serienmörder sein Unwesen? Das Buch Pfefferkuchenhaus ist ein spannender und gut durchdachter Krimi. Die Grundlage der Handlung baut sich auf einer schlimmen Kindheit auf, wer als Kind Mobbing-Opfer war, hat Narben auf der Seele. So ist es für den Leser durchaus verständlich, wenn sich der Täter aus der Vergangenheit heraus rächen will. Doch je mehr Morde geschehen, desto mehr distanziert mach sich von dem Täter und das Verständnis wächst gegen Null. Erzählt wird aus der Perspektive des Täters und der Polizei und lange meint man zu glauben, wer der Täter ist. Der Schreibstil ist flüssig, der Aufbau logisch und die Geschichte ist atmosphärisch dicht geschrieben. Die Rückblenden in die Vergangenheit zeigen brutale Mobbingszenen in einer Vorschulklasse. Mich hat an der Geschichte gestört, dass die Vorschullehrerin scheinbar weggeschaut hat. So etwas kann ich immer nicht verstehen und glauben. Als dann Jahre später aus dieser Kindergruppe heraus die Folter- und Mordopfer rekrutiert werden, haben sich Hass und Rachegefühl so weit entwickelt, dass nur noch eine Psychose das böse Treiben erklären kann. Die Autorin lässt uns an den Gedanken der Protagonisten teilhaben und spielt geschickt mit den Erwartungen des Lesers. Das ist das Raffinierte an diesem Krimi. Der Kommissar ist mit seinem Team dem Täter dicht auf den Fersen, es kommt am Ende zu einer spannenden Wendung. Doch da man durch tagebuchartige Informationen mehr über den Täter weiß als einem lieb ist, hält sich die Spannung in Grenzen. Ein solider Schwedenkrimi mit sozialkritischem Touch, der gut unterhält und mit dem Thema Mobbing aus der Krimimasse heraussticht.

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  • Serienmörder in Stockholm

    Pfefferkuchenhaus
    Schaefche85

    Schaefche85

    Ein Makler wird in einem Stockholmer Stadtteil ermordet - in einem Haus, das nicht seins ist und das er auch nicht verkaufen sollte. Kommissar Conny Sjöberg und sein Team treten schon kurz nach dem Beginn der Ermittlungen auf der Stelle. Was hat Hans Vannerberg dort gemacht? Wie kam er auf dieses Haus? Welchen Grund sollte jemand haben, um ihn zu ermorden? Ohne, dass die Ermittler es zunächst merken, wird eine weitere Person ermordet - und eine weitere - und eine weitere... Direkt am Anfang lernt man Thomas Karlsson kennen, der 1969 noch ein kleiner Junge ist und in der Vorschule von seinen Mitschülern aufs übelste drangsaliert wird. Es folgt ein Zeitsprung in das Jahr 2006, wo wir Thomas Karlsson wieder treffen und die Ermittler kennenlernen. Man erlebt mit ihnen alles, Familienalltag, Arbeitsalltag und einiges mehr. Durch den Aufbau des Buches denkt man von Anfang an zu wissen, wer der Mörder ist - aber, soviel kann ich sagen: Er ist es nicht. Durch diesen Aufbau hatte ich allerdings lange das Gefühl, zu wissen wer es war, ihm bei seinen Taten über die Schulter schauen zu können, der Polizei beim auf-der-Stelle-treten zuschauen zu können, aber es fehlte ein bisschen die Spannung. Für mich als außenstehenden Leser war alles viel zu klar und transparent. Natürlich war es überraschend, wer warum das nächste Opfer sein würde und wie er es umbringen würde, aber wenn man sich die ganze Zeit fragt, wann die Polizei endlich auf die entscheidende Spur kommt, lässt man sich halt auch nicht so richtig in ein Buch fallen. Zumal es dann noch Handlungsstränge gibt, bei denen ich mich bis zum Ende gefragt habe, was sie zur Sache tun. Vielleicht zeigt sich das noch in den Folgebänden, aber erst mal sieht es so aus, als sollte damit entweder eine Ermittlerin des Teams hervorgehoben werden oder einfach ein paar Seiten gefüllt werden. Das Buch liest sich sehr flüssig, könnte aber gerne etwas mehr Spannung vertragen. Die Protagonisten werden alle sehr authentisch dargestellt, keiner wirkt übertrieben oder wie ein Übermensch. Gleichzeitig kommt die Polizei nicht so sonderlich gut weg, weil sie doch lange ziemlich verschlafen wirkt. Ob das Absicht war oder nicht, kann ich nach diesem Band noch nicht beurteilen. Es drängt mich jetzt nichts, die Folgebände sofort zu lesen, aber für zwischendurch ist diese Reihe auf jeden Fall etwas - zumal sie bisher nur aus 4 oder 5 Bänden besteht. Fazit: Netter Auftakt, Fans skandinavischer Krimis können hiermit eigentlich nix falsch machen. Es wäre aber durchaus noch Luft nach oben gewesen, leider.

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    • 11
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    28. February 2015 um 09:23
  • Leider sehr enttäuschend...

    Pfefferkuchenhaus
    jasbr

    jasbr

    27. December 2014 um 17:23

    Ich habe das Buch gekauft, weil "Schwedenkrimi" auf dem Cover stand. Leider hat es mich sehr enttäuscht. Eigentlich bin ich in dieser Beziehung nicht so pingelig, aber auch nach dem Lesen des Buches verstehe ich immer noch nicht, wie der Titel zum Inhalt passt. Das kein oder nur ein sehr geringer Bezug besteht, finde ich schade. Gut gefallen hat mir, dass der Mörder ein Tagebuch führt und der Leser so auf dessen Gedankengänge und Beweggründe mitgenommen wird. Mehr so richtig Positives kann ich allerdings nicht sagen: Zwar gibt es gleich zu Beginn einen Mord, danach zieht sich das Geschehen endlos lange hin. Die Ermittlungen in den Mordfällen steht meiner Empfindung nach nicht wirklich im Mittelpunkt. Stattdessen hält sich die Autorin seitenlang damit auf zu beschreiben, wie der Kommissar mit seinen Kindern das Abendessen zubereitet und ihnen erklärt, was EL bedeutet... Das war mir für einen Krimi echt zu viel. Auch der zweite Handlungsstrang um Polizistin Petra und ihre Vergewaltigung lenken meiner Meinung nach zu sehr vom Haupt-Handlungsstrang ab. Erst ab Seite 300 nimmt das Buch und die Ermittlungen Fahrt auf. Dann geht aber auch wirklich alles Schlag auf Schlag und schwups ist der Mörder gefasst. Am Ende geht wirklich alles zu glatt und man hat das Gefühl, nach der langen Vorgeschichte möchte die Autorin nun zum Ende kommen. Auch das der Leser in Sachen des Mörders auf eine falsche Fährte gelockt werden soll, ist für mich persönlich nicht Gelungen. Dazu wird zu offensichtlich auf die eine Person hingearbeitet. Somit kommt die Wendung, als der wahre Mörder enttarnt wird, nicht wirklich überraschend. Insgesamt bin ich also wirklich enttäuscht. Vielleicht waren die ganzen Beschreibung der einzelnen Personen auch nur deswegen so ausgeprägt, weil es für die Folgefälle relevant wird - ich weiß es nicht. Ich werde allerdings erstmal kein weiteres Buch der Autorin lesen.

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  • Schwedenkrimi

    Pfefferkuchenhaus
    Tanika

    Tanika

    12. June 2014 um 23:10

    Das ist das zweite Buch, das ich aus der Bücherei der Kurklinik ausgeliehen habe. Da die Zeit knapp war, weiß ich jetzt nicht ob der Schluss der Geschichte auch zum Buch passte oder ob ich einfach zu oberflächlich gelesen habe oder die Autorin hat mich auf den falschen Weg leiten können. Vielleicht ist es ein Grund das Buch einmal wieder in die Hand zu nehmen.   Die Geschichte handelt sich um Kindheits-Mobbing, Gleichgültigkeit und Moral.

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  • Rezension Pfefferkuchenhaus

    Pfefferkuchenhaus
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Schnee fällt in Stockholm, der erfolgreiche Immobilienmakler Hans Vannerberg fährt mit der U-Bahn nach Hause. Dabei betrachtet er die Mitfahrer und fragt sich ob er der einzig glücklich und zufriedene Mensvh hier ist. Er bemerkt nicht das er von einem Mann beobachtet und verfolgt wird. Am Abend wird der glückliche Familienvater ermordet. In den folgenden Wochen geschehen noch weitere Morde die auf einen Serienkiller schliessen lassen. Kommissar Conny Sjörberg und sein Team muss nun einen Serienkiller jagen. Das Buch hat einen tollen Schreibstil, die Handlungen sind logisch strukturiert und auch das Ermittlerteam um Conny Sjörberg ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Charakteren, die einem sehr sympathisch sind. das Thema Mobbing und seine Auswirkungen werden gut thematisiert auch wenn es manchmal ein wenig zu moralisch wird. Für mich ein tolles spannendes Buch.

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    • 2
    Arun

    Arun

    07. March 2014 um 19:35
  • Wie Mobbing das Leben prägt

    Pfefferkuchenhaus
    Anakin

    Anakin

    In Stockholm und Umgebung geschehen verschiedene brutale Morde. Zunächst trappt Kommissar Conny Sjöberg von der Polizei in Hammarby im Dunklen, doch nach und nach erkennt er, dass es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Morden geben muss, denn die Opfer haben eins gemeinsam: Sie waren allesamt in eine in einer Vorschulklasse, in der zwei Kinder von ihren Klassenkameraden grauenhaft gequält und gemobbt wurden (mehr wird jetzt aber nicht verraten). Das Thema Mobbing im Kindesalter wird hier gut aufgegriffen. Dem Leser wird vor Augen gemacht, welche Auswirkungen Mobbing sogar bis ins in Erwachsenenalter haben kann, wie es einen Menschen prägt und man kann sich auch gut in die Situation und das Erlebte hineinfühlen. Die Figuren werden gut beschrieben und der Schreibstil ist flüssig. Anfangs war ich sehr begeistert und dachte, dieses Buch könnte wirklich eins meiner Lieblingsbücher im Herbst werden. Jedoch hält sich die Autorin in der Mitte des Buches zuviel mit Nebensächlichkeiten auf (z.B. über 20 Seiten zu einem Dialog zwischen einer Ermittlerin und einem Restaurant-Gast über Israel, Hisbollah etc.) Somit plätscherte der Fall erst mal vor sich hin und nahm mir so ein bisschen die Spannung, da es nicht zur Fallaufklärung beigetragen hat. Die Wende am Schluss schien mir nicht schlüssig und ich musste sogar ein paar Mal einige Seiten zurück blättern, um eine gewisse Logik zu suchen. Fehlanzeige. Man hat hier versucht, den Leser in die Irre zu führen und einen unvorhersehbaren Schluss herbeizuführen, der meiner Meinung nach nicht gut durchdacht war…. schade, daher Punktabzug. Empfehlen kann ich das Buch dennoch - dann kann man ja über das Ende diskutieren!

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    • 2
    Arun

    Arun

    27. February 2014 um 15:57
  • Rezension zu "Pfefferkuchenhaus" von Carin Gerhardsen

    Pfefferkuchenhaus
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    21. June 2012 um 16:09

    Ein Mann,der immer noch mit seiner unglücklichen Kindheit belastet ist,Menschen,die aus ihrem Leben etwas gemacht haben,Menschen,die aus ihrem Leben nichts gemacht haben.Das sind die Personen,um die sich dieser Krimi dreht.Da geschehen Morde,mehr oder weniger brutal,hängen sie zusammen oder geschah alles zufällig?Die Polizei ermittelt und stösst bald auf eine Spur,doch wo führt die hin? Für mich ein schwieriges Buch,einerseits interessant von der Idee her,aber andererseits sehr langatmig und zäh.Musste mich zwingen,zu Ende zu lesen,schade,etwas mehr"Pep" hätte nicht geschadet.

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  • Rezension zu "Pfefferkuchenhaus" von Carin Gerhardsen

    Pfefferkuchenhaus
    abuelita

    abuelita

    08. March 2012 um 18:27

    In der Mitte von Schweden, in Stockholm und Umgebung, geschehen verschiedene brutale Morde. Kommissar Conny Sjöberg von der Polizei in Hammarby tappt völlig im Dunklen und es dauert lange, sehr lange, bis er anfängt zu vermuten, dass es eine Verbindung zwischen diesen Morden gibt… Nun, ich mag normalerweise keine skandinavischen Krimis. Oft sind mir diese zu düster, zu schwermütig, zu problembeladen. Das ist hier, zumindest vom Ermittlerteam her, nicht der Fall. Kommissar Conny Sjöberg ist verheiratet mit Åsa und Vater von fünf Kindern, und ein ganz “normaler“ Mensch, der auch sehr sympathisch dargestellt wird. Genau so verhält es sich mit seinen Kolleg/Innen. Nach den ersten ca. 60 Seiten dachte ich: hmm, mal ein Krimi der ganz anderen Art - ich kenne von Anfang an den Täter und sogar das Motiv ! Was kommt jetzt noch? Da mir das aber mehr als seltsam vorkam (zu was dann die restlichen 300 Seiten?) blätterte ich zum Anfang zurück und las nochmals ganz genau. Es IST ein anderer Ansatz, diese Art von Krimi - - nicht mal schlecht - nur, mir persönlich hat das Buch trotzdem nicht gefallen. Die Autorin hat zwar sehr genau und deutlich - und das durchaus auch spannend - aufgezeigt, warum jemand zum Mörder werden kann. Oder auch nicht.... Wir hören auf der einen Seite von jemand, der von seiner Kindheit erzählt, die grauenhaft gewesen ist und diese Erlebnisse ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Leben. Man schüttelt beim Lesen den Kopf, kann es oft nicht fassen, wie böse und durchtrieben Kinder mit anderen Kindern umgehen und dass kein Erwachsener es für nötig hielt, einzugreifen. Wie schon gesagt – es dauert lange, bis auch die Kommissare einen Zusammenhang erkennen, und das dann eher noch durch Zufall…. Und : andere Länder, andere Sitten - aber dass ein Kommissar einen Tag und eine halbe Nacht im Haus einer - imgrunde nur Zeugin- verbringt, das ohnehin schon einige Male "von oben nach unten" umgekrempelt wurde, um eine eventuelle Gemeinsamkeit und /oder Verbindung zwischen Opfer und Tatort zu finden, und hier dann in Schubladen mit Rabattmarken, Garantiekarten und ähnlichem Kram rumsucht - das halte ich selbst in Schweden für ziemlich unwahrscheinlich. Teilweise hatte das Buch doch rechte Längen. plätscherte so vor sich hin, wiederholten sich Dinge….. und die Ausführungen über Mobbing - hier dachte ich öfters an den „erhobenen moralischen Zeigefinger“. Was mir ebenfalls nicht sonderlich behagte, waren die eher privaten Ermittlungen von einer anderen Polizistin. Was hat das in diesem Buch verloren? Damit es doch noch ein wenig spannender wurde? Also ich persönlich fand das mehr als überflüssig. Und was mir rein gar nicht zusagte: der Schluss. Dieser wirkt wie aufgesetzt, aufgepfropft. Für mich war es ohnehin keine große Überraschung - denn so viele Möglichkeiten gab es ja nicht, wenn man "richtig" gelesen hat. Mehr kann ich nicht sagen - sonst verrate ich zu viel. Nicht umsonst passieren in diesem Schlussteil auch die meisten Logikfehler; sei es die "lautlos sich anschleichende Polizei", die mit Blaulicht und Sirene allerdings anpreschte, sei es, dass einer der Polizisten plötzlich einen - DEN ! - Namen ruft, der (zumindest in dieser Runde!) bisher noch gar nicht vorgekommen war, einige Szenen passen mit diesem Schluss nur wenig zusammen..... nein, ich hätte mir wirklich gewünscht, dass der Autorin eine vernünftigere Lösung eingefallen wäre !

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  • Rezension zu "Pfefferkuchenhaus" von Carin Gerhardsen

    Pfefferkuchenhaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2010 um 22:15

    Carin Gerhardsen erzählt ihren Krimi mit einem dermaßen moralisch erhobenen Zeigefinger, dass man sich fragt, ob sie wirklich hauptberuflich in der IT Branche arbeitet oder aber ein Kloster leitet. Im Grunde ist gegen politische Korrektheit oder dem Versuch der Wertevermittlung auch in Kriminalromanen natürlich nichts einzuwenden, geschicktere Autoren wählen in ihren Erzählungen jedoch zumeist eine etwas subtilere Methode als das Eintrichtern durch einen Baseballschläger. So werden Themen wie Rassismus, Moral, Mobbing etc. wie in einem Schulbuch vermittelt, was mich als Leser vermuten lässt, Frau Gerhardsen zweifelt an meiner Mündigkeit. Das moralisch überfrachtete Werk wäre trotzdem noch ein interessanter Krimi, wenn der gewiefte Leser nicht schon auf den ersten 50 Seiten den/die Täter/in erkennen würde; wenn nicht eine zweite, parallele Handlung bezogen auf eine der Ermittlerinnen ablaufen würde, die mit dem Rest nichts zu tun hat; wenn nicht so viele Wiederholungen auftauchen würden, so dass auch der letzte debile Leser verstehen kann, was vor sich geht; wenn nicht so viele Dinge erzählt werden würden, die die Handlung weder vorantreiben, die Figuren realistischer erscheinen lassen noch den Roman interessanter machen. Frau Gerhardsen würde nach der bisherigen Kritik den Leserinnen und Lesern erklären, dass sie lieber die Hände vom "Pfefferkuchenaus" lassen sollten. Ich gehe davon aus, dass sie diese Entscheidung von selbst treffen können.

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  • Rezension zu "Pfefferkuchenhaus" von Carin Gerhardsen

    Pfefferkuchenhaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. July 2010 um 16:06

    Ich habe das Buch gerade ausgelesen und muss sagen, dass die Autorin es geschafft hat, mich so sehr auf die falsche Fährte zu locken, dass ich bis kurz vor Ende des Buches immer wieder knapp davor war, das Buch einfach aufzuhören, weil mir die Story viel zu banal erschien. Ich weiss nicht recht, ob das ein Plus- oder Minuspunkt ist. Was man sicher sagen kann, ist, dass das Ende sehr überraschend ist. Trotzdem sind bei mir einige Fragen offen geblieben und ich fand den Spannungsbogen insgesamt auch nicht so berauschend. Ich hatte das Gefühl, dass das Ende einfach plötzlich nicht mehr zur Vorgeschichte passen will; dass einige Passagen sogar unlogisch werden.. aber vielleicht habe ich die Story auch einfach nicht kapiert. Und, was mich besonders fuchst, kann mir irgendwer den Buchtitel erklären?

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  • Rezension zu "Pfefferkuchenhaus" von Carin Gerhardsen

    Pfefferkuchenhaus
    Amelie Windschuh

    Amelie Windschuh

    04. May 2010 um 22:21

    Pfefferkuchenhaus .. Ich sage mal da wird gerade eine neue Bestsellerautorin geboren die mich geschickt angelockt hatte und mir das sichere gefühl gab gleich von anfang an zu wissen wer hier der bösewicht ist, der mörder und ich tölpel hatte sogar mit gefühl mit dem armen schlucker der doch als kind soo schrecklich misshandelt wurden war!! Hatten diese menschen nicht sogar den tod verdient?.. Gleichzeitig ein wunderbares ermittlungsteam ein Polizist mit einem riesen herz fünf kindern einer wunderbaren frau und einer guten beobachtungsgabe.. aber ja ich glaube carin gerhardsen hat uns beide ganz schön auf den leim genommen .. ein perfektes meisterwerk und ich freue mich auf weitere!! muss man gelesen haben, ich verbeuge mich vor dieser meisterin!

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