Carina Bargmann Die letzte Wächterin

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Wächterin“ von Carina Bargmann

Die Wächter haben Lea gefunden, sie muss ihre Bestimmung erfüllen: Als die neunte und letzte Wächterin über die Licht- und Schattenstadt, wird sie von nun an die Schattenwesen bekämpfen und das Lichtreich verteidigen. Es gibt keinen Weg zurück, ihr bisheriges Leben, ihre Familie, all das wird sie vergessen müssen. Doch Lea ahnt nicht, dass ihre Schwester Mia ihr längst in die gefährliche fremde Welt gefolgt ist.

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    Die letzte Wächterin

    ArminaKotschwar

    07. July 2013 um 19:55

    Die letzte Wächterin ist ein ziemlich interessantes Buch.  Ich weiß zwar nicht was ich erwartet habe, aber der Inhalt war eine positive Überraschung.  Mir gefällt der Schreibstil und man findet sich gut in der Handlung zurecht.  Auch das mit den Welten ist eine super Idee.  Licht und Schatten spielen eine große Rolle und die Autorin macht deutlich klar, dass nicht alles was glänzt gold/gut ist und die Schatten nicht immer tief/böse sein müssen.  Dennoch gebe ich 3,5 Sterne, mal aufgerundet auf 4, da ich finde, dass die Geschichte ein wenig zu schnell und gehetzt erzählt wird.  Das Buch ist aufjedenfall lesenswert und was durch diese Hast gut ist, man ließt das Buch am Stück.

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  • Rezension zu "Die letzte Wächterin" von Carina Bargmann

    Die letzte Wächterin

    Normal-ist-langweilig

    16. July 2012 um 12:19

    Ein nettes Buch mit einer toll konstruierten Welt, das jedoch völlig unspannend auf mich wirkt. Das Buch liest sich sehr leicht, man findet sehr einfach in die Geschichte hinein. Die Hauptcharaktere sind sympatisch, aber mir sind sie nicht ans Herz gewachsen. Mir persönlich fehlte die Spannung, ein wenig mehr Dramatik und am Ende mehr Liebe...:-). Aus welchem Grund heißt das Buch "Die letzte Wächterin"? Weil die anderen Wächter Lea die ganze Zeit gesucht haben? Mir werden viele Dinge/Fragen, die sich mir stellen, zu wenig beantwortet bzw. erläutert, aber ich bin kein Maßstab und eigentlich auch schon zu alt für dieses Buch.:-) Trotzdem nette, kurzweilige Lektüre für die Sommerferien! Und ein tolles Buch für eine so junge Autorin!

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  • Rezension zu "Die letzte Wächterin" von Carina Bargmann

    Die letzte Wächterin

    Damaris

    06. March 2012 um 14:39

    Der erste Satz: Der Siebenschläfer saß im Licht des Mondes auf dem Zaun eines Gartens und ließ seinen Blick über den grünen Rasen und das kleine Gemüsebeet bis hin zur Terrasse des Reihenhauses und zu seinen gelben Fassade gleiten. * Die 16-jährige Lea wird buchstäblich nachts aus dem Bett und von ihrer Familie fortgerissen. Fremde teilen ihr mit, dass sie eine Wächterin ist und für den Senat der Menschen, Elfen und Zwerge über deren Lichtwelt wacht. Leas Zwillingsschwester Mia ist in dieser Nacht zufällig wach und wird Zeuge, wie ihre Schwester entführt wird. Dabei trifft sie auf den Jungen Awan, der mit seinem Volk, den Morih-Dämonen in der Schattenwelt leben muss. Awan kann zwischen Licht- und Schattenwelt wechseln und nimmt Mia mit zu sich nach Hause. In der Schattenwelt muss Mia erfahren, dass ein Krieg im Gange ist und die Dämonen zurück in die Lichtwelt wollen. Mias Schwester Lea schwebt als unerfahrene Wächterin in höchster Gefahr. Für Mia gibt es nichts Wichtigeres, als ihre Schwester zu suchen und sie zu retten. Obwohl es auch für Awan nicht gefahrlos ist, bietet er an Mia zu helfen. Nachdem ihre bekannte Welt nicht mehr existiert, ist Awan für Mia der einzige Halt, den sie noch hat. * Gibt es noch Fantasygeschichten, die es möglich machen, auf knapp 400 Seiten, komplett in eine fremde Welt einzutauchen? Ja, Carina Bargmanns "Die letzte Wächterin" ist solch eine Geschichte. Die Autorin bedient sich hier an den gängigsten Fantasywesen, Elfen und Zwerge, die Seite an Seite mit Menschen über eine Fantasywelt wachen, die von der Normalbevölkerung nicht als solche wahrgenommen wird. Die Gegenspieler, die Morih (Dämonen), sind zwar mit den Wächtern im Kampf, werden aber nicht als das Alles-Vernichtende-Böse dargestellt, sondern als zivilisiertes Volk, dessen größter Wunsch es ist, aus der Schattenwelt in die Lichtwelt zu kommen. Die Handlung ist vielschichtig, die Personen zahlreich. Da die Autorin ihre erschaffenen Welten aber hervorragend erklärt, versteht man sofort, was man liest. Aufkommende Fragen werden meist gleich oder im nächsten Kapitel geklärt. Einzig die Ähnlichkeit einiger Namen (Lea, Lia, Mia) regt kurzzeitig zum Nachdenken an. Die handelnden Fantasywesen sind zwar bekannt, die Umsetzung und die Handlung macht das Buch jedoch sehr besonders. Elemente der Urban-Fantasy mischen sich mit High-Fantasy und die Beschreibung der Welten und Orte ist magisch märchenhaft. Insgesamt wirkt die Erzählung "wie aus einem Guss". * Es ist wunderbar, wenn es in einem Einzelband gelingt, dem Leser eine komplexe Welt zu präsentieren, in der schlussendlich keine einzige Frage offen bleibt. Ab Beginn ist die Handlung spannend und rasant. Mia und Lea erfahren schon im ersten Kapitel, dass unsere normale Welt, wie wir sie kennen, nicht existiert. Elfen, Zwerge und Menschen teilen sich eine Welt. Ab dem Zeitpunkt, wo den Schwestern dies klar wird, können sie ihr altes Familienleben nicht mehr weiterführen. Sie sind für Nachbarn, Freunde und sogar die eigenen Eltern Fremde geworden. Die Gefühle der Schwestern, bzw. der Trennungsschmerz ist vor allem bei Mia sehr gut beschrieben. Dadurch akzeptiert man auch als Leser die neue Situation der Mädchen fast sofort. Trotzdem bleibt diese plötzliche Umstellung, vom alten auf das neue Leben, etwas abrupt und hart. So etwas ist eben in der Realität kaum vorstellbar. * "Wir haben keine Wahl. Die Welt hat dich ausgesucht, du wurdest als Wächterin geboren. Es gibt Dinge, die man ändern kann, und Dinge, die man nicht ändern kann. Manchmal lohnt es sich zu kämpfen, manchmal kann man sein Schicksal nur akzeptieren." S. 46 * Entgegen der Meinung, die man aus dem Klappentext gewinnen würde, spielt eher Leas Schwester Mia die Hauptrolle der Geschichte. Der personale Erzähler wechselt zwischen den Schwestern hin und her. Die Gewichtung liegt hier aber deutlicher auf Mia, die ihre Schwester sucht und mit dem Morih-Jungen Awan unterwegs ist. In kürzeren Abschnitten liest man die Geschichte auch aus der Sicht von Awan, lernt so auch seine Sichtweise auf die Umstände und die Welt der Dämonen kennen. Insgesamt sind die drei Hauptprotagonisten sehr feinfühlig und schlüssig herausgearbeitet. Ein wirklich erfrischender Umstand, ist, dass die Geschichte keinen besonderen Wert auf die Äußerlichkeiten der Charaktere legt. Zwerge werde als klein beschrieben, Elfen als groß. Ab und zu erhält man einen Hinweis auf Haarfarbe oder Staturmerkmale, wie Hörner oder Schuppen. Gerade darum, und weil die Geschichte einen komplett in ihre Welt entführt, hat man eine genaue Vorstellung der handelnden Personen. Diese Vorstellung wird nicht durch perfekte Beschreibungen zerstört. Die Geschichte behält ihren Fokus dort wo er sein soll - auf der Handlung. * Persönliches Fazit "Die letzte Wächterin" Lea ist jung und unerfahren. Ihre Autorin ist zwar auch jung, aber bei ihrem zweiten Einzelband bleibt von Unerfahrenheit keine Spur. Die Maßstäbe für einen Jugend-Fantasyroman wurden hiermit ganz schön hoch gesetzt. Die Geschichte wirkte auf mich komplett stimmig und sehr spannend. Eine schöne Idee, überzeugende Charaktere und aus ausgewogener, nicht zu einfach gestickter, Plot sorgen für einige unterhaltsame Lesestunden. Meine Empfehlung, mit 4 gut bewachten Sternen.

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  • Rezension zu "Die letzte Wächterin" von Carina Bargmann

    Die letzte Wächterin

    Marie1990

    22. January 2012 um 14:04

    Die Wächter haben Lea gefunden, sie muss ihre Bestimmung erfüllen: Als die neunte und letzte Wächterin über die Licht- und Schattenstadt, wird sie von nun an die Schattenwesen bekämpfen und das Lichtreich verteidigen. Es gibt keinen Weg zurück, ihr bisheriges Leben, ihre Familie, all das wird sie vergessen müssen. Doch Lea ahnt nicht, dass ihre Schwester Mia ihr längst in die gefährliche fremde Welt gefolgt ist. Eine wunderschöne und abenteuerreiche Geschichte. Carina Bargmann hat auch mit ihrem zweiten Buch mich definitiv überzeugt. Voll mit phantastischen und außergewöhnlich guten Ideen, entwickelt sich "Die letzte Wächterin" zu einem wahren Feuerwerk der Fantasie und begeistert von der ersten bis zur letzten Seite. Etwas Ähnliches habe ich vorher so noch nicht gelesen. Atmosphärisch dicht geschrieben und mit einer konstant hohen Spannungskurve angelegt, springt der Leser von einem Abenteuer in das nächste und ist stets mittendrin. Die Emotionen wurden sehr gut transportiert und lassen den Leser zu jeder Zeit mitfiebern. Ich habe mich in dieser Geschichte sehr wohl gefühlt und würde gerne noch mehr darüber lesen. Die Figuren sind so authentisch ausgearbeitet worden, dass man sie direkt neben sich zu spüren glaubt. Lea und Mia sind sehr realitätsnah charakterisiert worden und dadurch starke Identifikationsfiguren. Auch alle anderen Wesen sind so realistisch dargestellt worden, dass sie einfach dazugehören und diese Geschichte zu einem phantastischen Abenteuer werden lassen. Durch eine lebendige und flüssige Sprache gleitet man durch die Seiten, sodass die Zeit wie im Fluge vergeht. Es entsteht Kopfkino vom Feinsten und ein dreidimensionales Abenteuer. Das Cover trifft meinen Geschmack persönlich nicht so, ist aber dennoch interessant anzusehen.

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