Carina Bargmann Sayuri

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Inhaltsangabe zu „Sayuri“ von Carina Bargmann

Eine alte Prophezeiung zwingt Sayuri und Marje, in die Wüste zu fliehen. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Stadt den Tod zu bringen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, von deren magischer Gabe das ganze Schicksal der Kaiserstadt abhängt.

Toller Fantasyroman! Leider schwieriger Anfang aber sonst perfekt. 4,5 Sterne!

— LovelyBuecher
LovelyBuecher

Sehr, sehr gutes Buch mit einem für mich sehr überraschenden Ende; wunderschöner Schreibstil! :)

— amigo8347
amigo8347

Einfach ein wundervolles Buch. Das nenn´ich wirklich mal Fantasy. Ich habe das Lesen geliebt und konnte richtig in das Buch eintauchen :)

— Eldorininasbooks
Eldorininasbooks

Das Cover ist so wunderwunderschön! :D

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

also ich bin gespannt wie gut es noch wird hab erst angefangen :D mit so ner jungen autorin bin ich gespannt aber paolini hat ja auch gezeigt was er kann ;D

— dreamer
dreamer

Bin mal gespannt, wie das Buch so sein wird... es steht bereits in meinem Regal und wartet darauf gelesen zu werden, aber leider, leider fehlt momentan die Zeit...

— Charlousie
Charlousie

Das Buch hört sich toll an o: Und für so eine junge Autorin.. wow.. :D

— Canem
Canem

toller Einstieg in die Karriere als Fantasyautorin! Weiter so :)

— Malvea
Malvea

Sayuri wird mit Sicherheit meine nächste Lektüre werden, Fantasyromane fangen an mich zu begeistern......

— Angie*
Angie*

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  • Packendes Fantasyszenario

    Sayuri
    Lichtfetzen

    Lichtfetzen

    25. April 2015 um 12:09

    Eine alte Prophezeiung zwingt Sayuri und Marje, in die Wüste zu fliehen. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Stadt den Tod zu bringen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, von deren magischer Gabe das ganze Schicksal der Kaiserstadt abhängt. Bei diesem Buch handelte es sich um einen klassischen Spontankauf. Für 5€ aufm Wühltisch hat mich das Cover sofort auf sich aufmerksam gemacht und nachdem die Inhaltsangabe doch recht interessant klang, habe ich es prompt gekauft. Viel falsch machen kann man für 5€ immerhin nicht. Und bereut habe ich den Kauf keineswegs, das hätte ich wohl nicht mal, wenn ich den Vollpreis gezahlt hätte. Carina Bargmann hat mit ihren damaligen 17 Jahren eine großartige Geschichte mit lebendigen Charakteren erschaffen. Die Geschichte ist packend, wenn sie auch die ersten 100 Seiten nur zögerlich an Fahrt aufnimmt. Doch dann reist einem die Story mit. Man fragt sich in aussichtslosen Situationen, wie es wohl weitergehen wird und liest somit gespannt weiter. Das Buch war für mich zum Glück kaum vorhersehbar und blieb somit spannend. Die Charaktere habe ich als sehr lebendig wahrgenommen. Sie sprühen nur so vor Energie, sind abwechslungsreich und nervige Mary/Gary Sues sucht man zum Glück vergeblich. Höchstens Sayuri ist an manchen Stellen vielleicht etwas zu perfekt, zu gut- dies fügt sich allerdings recht gut in die Geschichte ein, so dass ihr Charakter kaum negativ auffällt. Die anderen Charaktere, vor allem Marje, haben aber ihre Ecken und Kanten und selbst die Nebenfiguren wirken nicht total stumpf. Der Schreibstil ist sehr packend. Nicht selten habe ich genau die Gefühle nachempfinden können, die gerade im Buch auftauchten. Gerade die Verzweiflung, die an einigen Stellen nach den Charakteren packte, griff auch ab und an nach mir und ließ mich die Stellen so schnell wie möglich durchlesen. Nur die ab und an auftauchende Traurigkeit hätte anders beschrieben werden können, da ich persönlich so kaum einen Bezug zu ihr herstellen konnte und sie dementsprechend nicht nach empfand. Ansonsten ist der Schreibstil sehr detailliert. Man kann sich in jede Situaton hineindenken und selbst Fantasy-Wesen, die einem bis dahin unbekannt waren, kann man sich bildhaft vorstellen und jeden Moment vor dem inneren Auge beobachten. Das Buch ließ sich leicht lesen, wirkte deswegen aber noch lange nicht anspruchslos. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch! Ich bin sehr froh, es spontan gekauft zu haben und werde auf jeden Fall nach anderen Büchern der Autorin Ausschau halten.

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  • Fantasy pur!

    Sayuri
    Eldorininasbooks

    Eldorininasbooks

    14. September 2014 um 18:38

    Dieses Buch ist wirklich eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich habe es gekauft, weil mir die Inhaltsangabe gut gefiel und es gerade irgendwo im Angebot war und war beim Lesen schlichtweg begeistert. Es war alles so anschaulich beschrieben, dass ich richtig in das Buch eintauchen konnte und mich zeitweise so fühlen konnte, als würde ich die Geschichte miterleben. Es gab zwar auch vorhersehbare Teile der Geschichte, aber das war für mich persönlich absolut nicht schlimm. Für mich eines der besten Fantasy-Bücher, mit verschiedensten Fantasy-Figuren, die das Buch noch schöner machen, als es sowieso schon ist.  Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und werde es mit Sicherheit noch öfter lesen :)

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  • Sayuri

    Sayuri
    thebookpassion

    thebookpassion

    06. November 2013 um 16:16

    Die Kaiserstadt ist von dem Wasser des Flusses Shann abhängig, dieser droht jedoch zu versiegen und das Leben unzähliger Menschen steht auf dem Spiel. Marje, ihr Bruder und andere Jugendliche wollen an Wasser gelangen und somit das Überleben der Menschen in ihrem Viertel sichern. Der Plan der Bande geht jedoch nicht auf und Marje trifft auf den Neffen des verhassten Herrschers. Aufgrund eines zunächst undurchsichtigen Gesetzes werden Marje, als auch ihre Freundin Sayuri in die Wüste verbannt und treffen dort erneut auf Kiyoshi, den Neffe des Kaisers. Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, die die Macht besitzt das Leben aller Bewohner der Kaiserstadt zu retten. Carina Bergmann verwebt geschickt eine originelle Idee mit einem wunderschönen Setting. Von der ersten bis zu letzten Seite bleibt der Jugendroman unvorhersehbar und trotzt nur so vor spannenden Szenen. Ein zentrales Element in dem Jugendroman spielt Wasser, denn Wasser steht für Leben und Bedrohung zugleich. Ohne Wasser, kann kein Lebewesen überleben und grade in einer Wüstenstadt ist Wasser enorm wichtig. Gleichzeitig kann Wasser wunderschön sein z.B. wenn es Licht reflektiert oder Menschen und Pflanzen einfach mit Leben erfüllt. So begehrt jeder Bewohner in der Kaiserstadt das kostbare Wasser. Der Schreibstil zeichnet sich durch anschauliche und Bildhafte Beschreibungen aus, sodass man sich die fremdartige Welt gut vorstellen kann. Kurze und verschaltete Sätze verleihen ,,Sayuri“ eine lebendige und frische Dynamik. Die Protagonisten sind allesamt gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere wirken nicht flach und eindimensional. Maije ist ein starkes, aber auch verletzliches Mädchen, die sich ständig um andere sorgt. Sie kämpft für Gerechtigkeit. Maije ist jedoch nicht allzu perfekt, handelt unüberlegt oder ist vorlaut, sodass sie dem Leser sehr ans Herz wachsen kann. Sayuri als auch Kiyoshi bleiben, wenn auch aus verschiedenen Gründen, geheimnisvoll und schwer einschätzbar, dies unterstützt die Spannung des Jugendromans zusätzlich. Man erhält nur wenige Informationen aus Sayuris Vergangenheit und nur Stück für Stück wird das Geheimnis rund um ihre Kraft gelöst. Kiyoshi kann man nur schwer einschätzen, weil man nicht sofort hundertprozentig ersehen kann auf wessen Seite er steht. Wird er Maije und Sayuri verraten oder sich doch auf ihre Seite schlagen? Die Geschichte wird aus Sayuris, Maijes und Kiyoshis Sicht geschildert. So erhält der Leser eine weit gefächerte Einsicht in das Geschehen und kann zusätzlich die Protagonisten besser verstehen. Alles in allem hat Sayuri“ nicht nur ein wunderschönes Cover, sondern besticht auch durch eine wundervollen und spannenden Geschichte. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Dubhe

    Dubhe

    02. December 2012 um 19:15

    Irgendwann in der Vergangenheit. Schon seit vielen Jahren hat es nun schon nicht mehr geregnet, doch die Macht des Kaisers hat den Fluss am Leben erhalten und so konnte die Stadt mit seinen Bewohnern überleben, doch nun, wird den äußeren Bezirken der Hahn zugedreht. Und nun, da die Macht des Kaisers schwächer wird, werden alle 16 jährigen aus der Stadt getrieben, da sie das Unheil bringen sollen. Und die Freundin von Marje, Sayuri, scheint dabei eine Schlüsselrolle zu spielen... . Das Buch erinniert mich etwas an die Geschichten, die im alten Japan spielen, doch ehrlich gesagt haben sie nicht viel gemeinsam. Denn dies ist eine ganz und gar erfundene Geschichte, die eigentlich zu keinem Land auf dieser Welt passt. Jedenfalls ist es nicht ganz so gut wie erwartet, aber es ist auch nicht schlecht. Der Anfang ist auch richtig gut, nur dann verliert sich die Spannung leider wieder etwas und es wird einfach zu bunt.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Kuno

    Kuno

    30. September 2011 um 15:51

    Carina Bargmann - Sayuri Rückentext: Eine uralte Prophezeiung. Ein dunkles Geheimnis. Und eine Liebe, die alle Schranken überwinden muss. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Kaiserstadt den Tod zu bringen. Sayuri und Marje sind gezwungen, in die Wüste zu fliehen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhersehbare Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, in deren alleiniger Macht es liegt, das tödliche Schicksal aller Stadtbewohner abzuwenden. Klappentext: Sayuri nahm Kiyoshi lächelnd das Paddel aus der Hand. Es war ein Leichtes, das Boot gegen den Strom zu wenden und flussaufwärts schwimmen zu lassen. Sayuri sah nur den Fluss und das Boot. Wellen glätteten sich vor ihnen und hielt das Wasser in der Höhe an, sodass es keinen Widerstand mehr bot. Das Boot setzte sich auf einer Welle aus Magie in Bewegung, erst langsam, dann immer schneller, atemberaubend schnell. Marje klammerte sich an den Bootsrand, ihre wilden Locken flogen. Sayuri schloss die Augen und gab sich ganz dem Gefühl hin. So schwebten sie dahin, endlos, ziellos – eine Reise wie im Traum. Erst als sie das Wasser spürte, das aus der Höhe hinabfiel und bis ins Boot spritzte, schlug Sayuri die Augen wieder auf. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie Tshanils warme Sommerstrahlen spürte. Liebevoll strich Marje über ihren blassen Arm. „Wir haben es geschafft.“, flüsterte sie leise. „Du hast es geschafft, Sayuri.“ Über die Autorin: Carina Bargmann, Jahrgang 1991, hat schon als Zehnjährige mit dem Schreiben angefangen. Mit fünfzehn Jahren hatte sie bereits zwei große Fantasyromane verfasst und wurde wenig später von einer der renommiertesten deutschen Literaturagenten als Nachwuchstalent entdeckt. Neben dem Schreiben hat sie noch andere Hobbys, unter anderem ist sie fasziniert von der asiatischen Kultur und lernte japanisch. Carina Bargmann lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Braunschweig und bereitet sich gerade auf das Abitur vor. Ihr Debüt – im Alter von siebzehn Jahren geschrieben. erscheint im Arena Verlag. Inhalt: Das Kaiserreich liegt mitten in der Wüste und das Wasser ist teuer, der Kaiser muss all seine Magische Kraft aufwenden, um die Energie der Quelle in Wasser umzuwandeln. Für die äußeren lebenden Menschen, genannt die Taller, wird das Wasser unbezahlbar. Deswegen gehen Marje und Milan und klauen dem Kaiser Wasser. Dabei bringt Marje fast eine der Palastwachen um, die sich als den Prinzen Kiyoshi herausstellt. Marje und Milan werden fast erwischt, doch das Wasser wird knapp. Als dann der Kaiserbruder und Kiyoshi allen mitteilen, dass alle sechzehnjährigen verbannen, bricht Chaos aus. Kiyoshi sehnt sich nach Marje, kann sie nicht mehr vergessen. Und Marje denkt immer wieder an seine Augen, sie schleichen sich ein. Als Milan sie zu Sayuri schickt, der stummen Kräuterfrau und Marjes bester Freundin, wird Marje misstrauisch. Sie hört, dass er mit ein paar Freunden den Kaiserbruder umbringen will. Sie zieht ihm nach und sieht, wie sie Miro angreifen. Doch sie werden geschnappt. Marje jedoch wird von Kiyoshi zur Seite gezogen und zu seiner Mutter gebracht. Sie redet von Sayuri, dass sie die Rettung wäre. Sayuri erfährt, dass Milan und seine Kumpanen hingerichtet werden sollen. Sie sieht sie Hinrichtung, sieht auf den Prinzen, der dabei sein musste. Und irgendwann will Kiyoshi alles über Sayuri wissen, die magische Fähigkeiten hat, wie sich herausstellt. Er muss aus der Stadt flüchten, nimmt Marje mit. Sie verlieren am Stadttor Sayuri, Marje darf nicht nach ihr suchen. Sie treffen viele komische Leute, magischen Wesen und komischen Gestalten. Kiyoshi wird von seinen eigenen Leuten entführt, die aber nicht viel von ihm halten. Er wird in die Nordmine gebracht und muss dort arbeiten. Die meisten Menschen überleben dort 3 Monate, mehr nicht. Marje findet Sayuri wieder, die einen neuen Freund gefunden hat, der gleiche Fähigkeiten hat wie sie. Dann stürzt die Mine ein und Sayuri muss sie retten. Marje denkt, Kiyoshi sei nicht mehr am Leben, irrt sich aber. Und nach und nach brechen immer Abendteuer auf sie ein. Schließlich stirbt der Kaiser, weil Sayuri seinen Platz einnehmen muss, um die Kaiserstadt am Leben zu halten… Meine Meinung: Carina Bargmann war 17, als sie diese Wunderbare Welt geschaffen hat. Die Welt ist viel zu komplex, als dass man sie in einer kleinen Rezension wiedergeben kann. Auch wenn ich denke, dass der Titel Sayuri gut gewählt ist, die meiste Zeit liest man aus Marjes oder Kiyoshis Sicht. Sayuri ist der Schlüssel zu allem, die Blume, die Kaiserin-in-Spe, bloß weiß sie davon nichts. Natürlich spielen auch Beziehungen eine Rolle in diesem Buch. Erst in der Mitte wird das Verhältnis von Marje und Milan aufgeklärt und es ist anders als erwartet. Dadurch, dass aus so vielen Sichten geschrieben wurde, weiß man viel über diese Figuren, vor allem über Marje und Kiyoshi. Sie stehen in der Erzählung im Mittelpunkt, obwohl Sayuri der Auslöser für alledem ist. ‚Sayuri‘ ist kein Buch mit Happy End. Aber es wurde gut gelöst und super geschrieben. Zwar nicht tränen-rührend, aber doch ich hatte schon einen Kloß im Hals. Insgesamt denke ich, dass ‚Sayuri‘ ein wunderbares Fantasy-Buch ist. Wenn auch nicht durch und durch hardcore Fantasy, aber doch schon sehr viel fantastische Wesen drin. Ich finde, so eine Fantasy-Welt wie in ‚Sayuri‘ gibt es selten, man fühlt und sieht mit den Personen. Super Buch! Informationen: Autor: Carina Bargmann Titel: Sayuri Verlag: Arena Sprache: Deutsch Kosten: € 18,95 [D] Seitenanzahl: ca 515 Art: gebundenes Buch ISBN: 978-3-401-06446-8 Genre: Urban-Fantasy Meine Altersempfehlung: 13+

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  • Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eur...

    michael_trojan

    michael_trojan

    Ich wollte euch alle, - ganz besonders die Leser ^^ fragen was eurer Meinung nach wichtig bei einem Buchcover ist. Schaut ihr euch das Cover genau an, und spielt auch die Buch Farbe eine Rolle? Es geht hier nicht um den Inhalt des Buches sondern nur um das "Optische" eines Buches.

    • 16
  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Splitterherz

    Splitterherz

    25. April 2011 um 23:13

    Shoan war ein alter Mann, ein Narr, verliebt in seine Bücher und geblendet von einer Illusion der Gerechtigkeit und des Friedens. Die Welt, von der er träumte, würde es nie geben. Die Realität sah anders aus und wurde vom Recht des Stärkeren bestimmt, das hatte Marje schon früh genug lernen müssen. Inhalt: Eine Welt voller Magie erwacht zum Leben. Die Kaiserstadt ist in großer Aufruhe. Der Kaiser, auch genannt: die Quelle, sieht ihrem Ende entgegen. Schuld daran ist ein einziges, sechzehnjähriges Kind, dass hingegen zum Kaiser von Tag zu Tag immer stärker wird. Um dieses eine Kind zu finden und die Quelle vor dem Sterben zu retten, setzt die kaiserliche Familie alles in Bewegung. Erst kappt sie fast komplett, die Wasserversorgung zu der ärmeren Bevölkerung, dann verbannt sie alle sechzehnjährigen aus der Stadt. Mitten unter ihnen Marje und Milan, zwei Taller, aus der armen Bevölkerung. Gegen jeden Widerstand, kämpfen sie für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. An ihrer Seite, die Stumme Sayuri, die einen kleinen Kräuterladen führt. Bald schon entbrennt ein Abenteuer um das Leben, um die Liebe und um ein alles umhüllendes Geheimnis an dessen Ende die Wahrheit mit großen Überraschungen auf den Leser wartet. Cover/Innengestaltung: Das Cover des Buches ist einfach unglaublich schön. Bei mir hat es sogar zum Kauf des Buches bewogen. Die vielen , kleinen Blumen und Verschnörkelungen wirken verträumt und sprechen meinen Geschmack direkt an. Die drei Personen auf dem Cover wirken jedoch etwas fehl am Platz. Besonders nach dem Lesen, ist für mich als Leser immernoch nicht ganz genau klar, um wen es sich auf dem Cover denn nun handelt. Trotzdem wirklich ein gelungenes Cover, das besonders die Stimmung der Geschichte wiederspiegelt. Eine Innengestaltung des Buches ist nicht vorhanden. Außer, dass die Geschichte in drei Teile aufgeteilt ist, gibt es nichts nennnenswertes. Titel: Anfangs konnte ich mir unter dem Titel "Sayuri" nur sehr schwer etwas vorstelllen, deshalb hatte ich die Ansicht, dass es sich hierbei wohl um die Hauptperson der Geschichte handeln wird. Leider konnte man später, beim Lesen nur sehr schwer rausfiltern, weshalb dieses Buch denn nun diesen einen Titel bekommen hat. "Sayuri" sagt in meinen Augen auch nach dem Lesen wenig über die Story aus. Viel mehr noch, verrät sie dem Leser sogar im Vorraus durch durch die Namensgebung, ein kleines, wichtiges Detail, nämlich wer genau der "auserwählte Sechzehnjährige" ist. Meiner Meinung nach also ein wenig zu viel vorgegriffen durch den Titel. Schreibstil: Carina Bargmann schreibt für ihr Alter ziemlich gut. Ihre Sätze sprühen vor Leben und Energie und man kann sich mit jedem Wort mehr und mehr in eine neue Welt einfühlen. Jedoch neigt die Autorin dazu, geschriebenes wenig zu erklären. So wusste ich selbst nach 100 Seiten noch nicht, in welchem Land, zu welcher Zeit oder gar in welcher Welt ich mich überhaupt befinde. Es werden dem Leser Begriffe an den Kopf geworfen, die er in den meisten Fällen, wahrscheinlich noch nie in seinem Leben gehört hat - doch aufgelegt wird nichts. Auch die verschiedenen Wesen in der Geschichte, werden nur wenig beschrieben oder gar erklärt. Für mich ein sehr bitterer Nachgeschmack. Denn meiner Meinung nach, sollte man bei einer Fantasygeschichte immer sehr gut erklären, wo und mit welchen Kreaturen man sich umgibt. So hatte ich beim Lesen eher durchgehend einen eher "verschwommenen" Eindruck. Vieles blieb unschlüssig und verwirrte mich zusätzlich. So kann ich sagen, dass ich erst gegen Mitte des Buches in der Welt von Carina Bargmann angekommen war. Ich finde das sehr schade, da ich in ihrem Schreibstil und auch in ihrer "Idee" sehr viel potential sehe, sie es aber viel zu selten auch ganz ausnutzt. Bevor ich jedoch jetzt nur negatives schreibe, was sehr gelungen war: durchgehend herrschte ein relativ interessanter und spannender Aufbau des Buches! Dafür immerhin ein kleiner Pluspunkt. Charakter: Die Charakter an sich, waren alle sehr liebevoll ausgearbeitet. Es war wirklich alles vorhanden, was eine gute Geschichte braucht: von der mutigen Rebellin bis zum kämpfenden Prinzen. Jedoch waren es für meinen Geschmack fast zu viele Figuren. Besonders wenn man die Tatsache betrachtet, dass die Autorin sehr viele Perspektiven offengelegt hat. Dies führte bei mir sehr oft zu großen Irrungen und Wirrungen. Fazit: Am Ende lässt sich für mich sagen, dass "Sayuri" mich nur mäßig überzeugt hat. Vom Schreibstil wie auch der Idee war ich sehr positiv angetan, jedoch haben mich Charakter, die fehlenden Beschreibungen und eine etwas zu sehr überladene Fantasygeschichte eher erschlagen als überzeugt. Die erste Hälfte des Buches, war trotz einiger spannender Stellen, richtige Überwindung für mich. Ich war teils so überfordert und auch genervt, dass ich mehr als einmal überlegt habe, die Geschichte aufzugeben. Mir tut es sehr leid um das Cover, was in meinen Augen dem Leser mehr verspricht, als es am Ende halten kann.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Millie

    Millie

    20. September 2010 um 22:22

    In ihrem Debüt betreibt Carina Bargmann den Stimmungsaufbau so gekonnt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, weil man immer wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht. Interessant ist auch die gelungene Mischung aus ruhigen, eher nachdenklichen Abschnitten und sehr spannenden, actiongeladenen Kapiteln: Sayuri und Marje sind gezwungen, vor der Willkür des Herrschers aus der Kaiserstadt in die Wüste zu fliehen. Auf der Flucht treffen sie Kiyoschi, den Neffen des Herrschers, der auf der Suche nach der Auserwählten ist, deren magische Gabe den Untergang oder die Rettung der Kaiserstadt bedeuten kann... Meiner Meinung nach ist dieser Roman eine äußerst reife Leistung für eine so junge Autorin, die dieses Buch im Alter von 17 Jahren schrieb, und eine gute Empfehlung für die Liebhaber anspruchsvoller Fantasy-Literatur.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Madeleine95

    Madeleine95

    Die Freundinnen Marje und Sayuri fliehen in die Wüste. Dort begegnen sie zum wiederholten Mal dem Prinzen Kiyoshi. Zusammen helfen sie den Jugendlichen, die aus der Stadt geworfen wurden, sich aus der Hand der Echser zu befreien. Aber Sayuri muss zurück in die Stadt, ansonsten wird sie sterben. Aber überall in der Stadt wird nach Sayuri gesucht. Denn der Kaiserbruder hat den Auftrag gegeben, Sayuri zu töten. Ich finde das Buch einfach nur genial. Es hat eine einfache Sprache, die leicht zu verstehen ist, man wird von anfang an in die Story hineingezogen. Die Spannung die aufgebaut wird geht auch im Verlauf der Geschichte nicht verloren. Man fiebert bis zum ende mit den Figuren mit und ist erstaunt (traurig) , wenn es schon zu ende ist.

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    • 2
  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    chrisujlo

    chrisujlo

    18. August 2010 um 13:03

    Inhalt: Marje lebt in der Kaiserstadt. Allerdings gehört sie nicht zu den Reichen, die über genug Wasser zum Überleben verfügen, denn sie ist ein Tallermädchen. Die Taller werden von der Wasserversorgung abgeschnitten und kämpfen daher täglich gegen den Tod. Um diesem Leid ein Ende zu setzen beschließt Marje gemeinsam mit Milan in die Zisterne einzubrechen, um das Wasser in den Stadtteil der Taller zu leiten. Das gelingt zwar, aber auf der Flucht entkommt Marje den Wächtern des Kaisers nur knapp. Dabei verletzt sie allerdings einen Soldaten des Kaisers. In den nächsten Tagen lebt sie mit der Angst ihn getötet zu haben, aber schon bald hat sie mit schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen. Denn bei einem jährlichen Festumzug verkündet der Kaiserbruder, Miro, dass alle 16-Jährigen die Stadt verlassen müssen, weil sie dafür verantwortlich sind, dass der Wasserstand des Flusses Shanu stetig sinkt. Marje verlässt daraufhin mit ihrer Freundin Sayuri fluchtartig die Stadt und hofft, dass es ihnen gelingt in der Wüste zu überleben. Dort treffen sie auf Kiyoshi, den Neffen des Kaisers, der nicht länger eine Marionette seines Onkels Miro sein will. Schon bald wird klar, dass Miro die 16-Jährigen nur unter einem Vorwand fort gesandt hat, um ein dunkles Geheimnis zu vertuschen... Meinung: Sayuri reißt den Leser von Anfang an mit! Marjes Eindringen in die Zisterne und die anschließende Flucht daraus war ein sehr abrupter und spannender Einstieg. Dadurch konnte ich mich sehr schnell mit Marje anfreunden. Für mich ist sie sowieso die eigentliche Heldin des Buches, denn mit ihr konnte ich mich am meisten identifizieren. Auch die Kulissen der Handlung - zunächst die Kaiserstadt und später die Wüste - sind sehr atmosphärisch. In der Kaiserstadt hat man als Leser zunächst die Gelegenheit mit den wichtigsten Charakteren vertraut zu werden. In der Wüste, die mehr als eine Gefahr birgt, wird die Handlung dann intensiver und spannender. In beiden Welten gibt es die unterschiedlichsten Fantasiewesen, die zum Großteil der Fantasie der Autorin entsprungen sind. Das hat natürlich den Vorteil, dass man mit noch nie dagewesenen Wesen konfrontiert wird. Diese neu erschaffenen Tieren konnten mich jedoch nicht vollends überzeugen, denn teilweise konnte ich mir die Wesen einfach schwer bildlich vorstellen. Die Wiljar und auch die Irrlichter blieben bis zum Ende ein Rätsel für mich. Das kann natürlich an meiner mangelnden Vorstellungskraft liegen, allerdings hätte ich mir teilweise etwas ausführlichere Erklärungen gewünscht. Die Handlung hat mir im Großen und Ganzen jedoch sehr gut gefallen. Ich wurde einige Male positiv überrascht, da "Sayuri" doch die ein oder andere unerwartete Wendung bereit hält. Auch das Ende hätte ich mir so wirklich nicht erwartet, denn ich habe mir eigentlich ein Happy-End mit der glücklichen Vereinigung zweier Pärchen (ohne hier zu viel verraten zu wollen) ausgemalt. Allerdings kam das Ende etwas zu abrupt. Teilweise hatte ich nämlich das Gefühl, dass am Ende etwas gestrichen wurde. Während dem Lesen habe ich mir oft die Frage gestellt, wie es der Autorin mit ihren 17 Jahren gelungen ist, so wunderbare Worte zu finden, die den Leser so sehr fesseln, dass man das Buch kaum zur Seite legen will. Carina Bargmann hat mit ihrem Debütroman bewiesen, dass sie auf alle Fälle ein aufgehender Stern am Fantasyhimmel ist. Ich bin mir sicher, dass wir von ihr noch viel hören bzw. lesen werden. Fazit: Fantasyfans werden mit "Sayuri" mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    14. August 2010 um 16:17

    Als Tallerin ist Marje wie viele Menschen außerhalb der reichen Viertel der Kaiserstadt auf die Wasserversorgung aus dem Fluss Shanu angewiesen. Doch der Wasserspiegel droht zu sinken, und die drastische Rationierung des Wassers trifft besonders die ärmere Bevölkerung hart. Bei einem Anschlag auf die städtischen Wasserspeicher muss Marje fliehen und sticht auf ihrer Flucht einen Soldaten der Palastwache nieder. Bald schon überschlagen sich die Ereignisse. Miro, der Bruder des Kaisers, gibt bekannt, dass aufgrund einer alten Prophezeiung alle Sechzehnjährigen aus der Stadt vertrieben werden müssen. Doch außerhalb der Stadt lauern die Gefahren der Wüste: Elendig Verdursten oder aber sich in den Mienen der Söldner zu Tode zu schuften. Nebenbei erkennt Marje den Soldaten wieder, den sie am Abend zuvor niederstach. Es handelt sich um den Neffen des Kaisers, Prinz Kiyoshi. Doch welche Rolle spielt das stumme Kräutermädchen Sayuri? Zur Flucht aus der Kaiserstadt gezwungen, müssen sich Marje, Kiyoshi und Sayuri den Gefahren der Wüste stellen, Mut beweisen und Geheimnisse lüften, die sie schließlich in den Kampf um die wahre Herrschaft in der Stadt verwickeln. Mit „Sayuri“ hat Carina Bargmann (übrigens Jahrgang 1991) ein wirklich bemerkenswertes Erstlingwerk geschaffen. Ihr Erzählstil ist angenehm flüssig und entführt den Leser in eine Welt voller Magie, fremdartiger Wörter und Orte und liebenswerter Charaktere. Auf die Entwicklung der Hauptpersonen Marje, Kiyoshi und Sayuri wird sehr viel wert gelegt, und auch die Nebencharaktere sind liebevoll gestaltet und beschrieben. Und obwohl Sayuri die Namensgeberin des Buches ist, scheint ihre Rolle zunächst nicht allzu tragend zu sein. Dies ändert sich allerdings im Laufe der Geschichte. Immer mehr beginnt man zu verstehen dass Sayuri mehr ist als nur ein stummes Kräutermädchen. Stattdessen ist sie umgeben von Magie und einem Geheimnis, das die Kaiserstadt in ihren Grundfesten erschüttern wird. Obwohl als Jugendbuch gehandelt, wird „Sayuri“ aber auch jeden Erwachsenen in seinen Bann ziehen und in eine fremde, faszinierende Welt entführen. Die Geschichte wirkt nie zäh oder langweilig, ständig findet man einen Punkt, der einen zum Weiterlesen anregt. Und auch das Ende, obwohl es kein Happy End ist wie man es erwarten würde, fügt sich sehr stimmig in die Geschichte ein. Traurig zwar, aber eben passend. Mit „Sayuri“ präsentiert uns Carina Bargmann eine wunderschöne Fantasygeschichte, die es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2010 um 07:49

    In einer fantastischen Welt, in einer Kaiserstadt: Das Wasser des Flusses Shanu, der die Quelle des Lebens für die Menschen der Stadt ist, droht zu versiegen. Der Regent der Stadt, der Kaiserbruder, versucht zu verhindern, dass die Menschen der äußeren Stadtbezirke zu Wasser kommen und es bildet sich eine Rebellion, die gegen diese Ungerechtigkeit vorgeht. Marje, Milan, Sayuri und einige der anderen Rebellen ahnen nicht, was eigentlich hinter dieser drohenden Katastrophe steckt. Es ist weitaus mehr, als nur das Versiegen des Flusses. Die Mächtigen aus dem Palast suchen nach einer Auserwählten, die das Unheil verhindern kann. Auch Kiyoshi, der Neffe des Kaisers und dessen Erbe, ahnt nicht, was wirklich hinter den Vorgehensweisen des Palastes steckt, als alle 16jährigen der Stadt verwiesen werden. Kiyoshi begegnet Marje und Sayuri. Diese Begegnung verändert alles, für jeden von ihnen. Die Suche nach der Auserwählten und der Kampf um das Schicksal der ganzen Stadt beginnt... Ich hatte mit "Sayuri" anfangs ein paar kleine Startschwierigkeiten, bis ich richtig in dem Buch drin war. Doch als ich diese überwunden hatte, hat mich die fast schon epische Fantasy-Geschichte und die Welt, die Carina Bargmann erschaffen hat, völlig mitgerissen. Die Handlung und einige Charaktere haben mich, nicht nur durch ihre Namen, ein wenig an diverse Manga (japanische Comics) erinnert und gleichzeitig musste ich an die mittelalterlichen Heldenepen denken: die Geschichte erzählt von Unterdrückung und Stolz, Mut und Liebe, dem Kampf für Gerechtigkeit und Hoffnung. Hoffnung, die aus Freundschaft und Liebe entsteht und scheinbar auf den Schultern einer Einzelnen liegt. Doch nur gemeinsam kann diese Hoffnung wirklich erblühen. Es werden Helden dort geboren, wo man am wenigsten mit ihnen rechnet. Der Erzählstil ist flüssig und gut zu lesen, vor allem, wenn man völlig in die fantastische Welt abtaucht, in der die Helden ihre Geschichte erleben. Die Spannung hält sich wunderbar über die drei Teile hinweg, in die die Handlung aufgeteilt ist. Die Geschichte um Sayuri, Marje, Milan, Kiyoshi und Suieen hat mich berührt, vor allem die Wendung der Geschichte gegen Ende hin. Mehr verrate ich hier allerdings nicht, denn ihr solltet es wirklich selbst lesen!! Carina Bargamann hat mit ihren nur 17 Jahren eine wunderbare Geschichte voller Spannung, Liebe, Freundschaft und Hoffnung erzählt, die sicherlich nicht nur Jugendliche oder Fantasyfreunde begeistern wird.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Perpetua_Maiden

    Perpetua_Maiden

    27. July 2010 um 22:26

    Alle Sechzehnjährigen müssen die Kaiserstadt verlassen – weil einer von ihnen angeblich der Grund dafür ist, dass der Wasserstand der einzigen Wasserquelle der Stadt, Fluss Shanu, sinkt. Nicht nur Marje, ein Mädchen aus dem äußeren, armen Ring der Stadt, misstraut dieser Erklärung. Auch der Neffe des Kaisers, Prinz Kiyoshi muss erkennen, dass sein Onkel und der faktische Regent der Stadt ihm nicht die Wahrheit sagt. Dann gibt es da noch das Mädchen Sayuri, das nicht spricht und das alle für etwas Besonderes halten. Über dieses Buch habe ich Gutes wie Schlechtes zu sagen. Meine anfängliche Begeisterung für das Buch wich etwa ab der Hälfte einem zunehmenden Gefühl der Enttäuschung. Es hätte ein so gutes Buch sein können! Leider hat die Autorin an den entscheidenden Stellen nicht die Kurve gekriegt. Zuerst die guten Seiten des Buches. Die erste ist eindeutig die Sprache. Nach dem Prolog und dem ersten Kapitel war ich verzaubert. Lest mal den Satz: „Ihr tiefschwarzer Leib wurde eins mit den schimmernden Steinen aus den Gruben von Tinador, die den Boden der Halle bedeckten.“ Wenn ich ein Buch über die Kunst des Erzählens schreiben würde, würde ich diesen Satz als einen Beispielsatz nehmen um den Unterschied zwischen Erzählen und Beschreiben zu verdeutlichen. Das ist gutes Erzählen hier, was wir geboten bekommen, das ist Atmosphäre drin, da sind geschickt verwobene Hintergrundinformationen über die Welt, die dem Ganzen eine Glaubwürdigkeit und Tiefe geben. Und solche Sätze sind kein Einzelfall, das Buch ist durchweg was die Sprache angeht sehr gut. Auch die einzelnen Szenen sind gut aufgebaut, atmosphärisch, schmackhaft geschrieben. Die Autorin war erst 17, als sie das Buch geschrieben hatte, und ich habe großen Respekt vor ihren Fähigkeiten. Mit 17 Jahren so zu schreiben, da muss man Talent haben. Die andere positive Seite ist, dass die Welt liebevoll aufgebaut ist. Es ist eine fiktive, eine Fantasywelt, die nach eigenen magischen Gesetzen funktioniert - doch diese sind wunderbar durchdacht und fügen sich in die Handlung ein. Ich hatte Spaß an dieser Welt, und hätte sehr gerne noch mehr über sie erfahren. Zu den schlechten Seiten. Leider war das oben gesagte für ein wirklich gutes Buch nicht gut genug. Eine Sache, die mich um die Hälfte des Buches zunehmend genervt hatte, und gegen Ende allmählich zur traurigen Resignation führte, waren die Charaktere. Besonders der Prinz Kiyoshi blieb in meinen Augen sehr blass, man erfährt so gut wie nichts über ihn, seine Beweggründe für seine Handlungen bleiben unglaubwürdig. Da gibt es einige andere Charaktere, die viel realer erscheinen. Dann sind da noch die Beziehungen der Charaktere untereinander. Auch sie sind nicht wirklich befriedigend erklärt, sie gewinnen und verlieren nichts durch die Ereignisse der Geschichte. Die Charaktere stolpern von einer Szene in die nächste, und das 500 Seiten lang, ohne dass ihre Schicksale sich so zusammenfügen, wie die Autorin das für sie vorgehabt hatte. Und das schlimmste ist die Handlung. Es ist ja nicht so, dass die Geschichte nicht interessant wäre. Aber der Weg, den die Autorin gewählt hatte, um sie zu erzählen machte sie blass und langatmig. Es gab zu viele Zufälle und zu wenige überraschende Wendungen. Von Anfang an war klar, dass Sayuri am Ende das sein wird, was sie dann auch war. Die ganzen Ereignisse dazwischen waren nur eine Verzögerungstaktik. Die ganzen schönen, gut geschriebenen Szenen passten am Ende nur schlecht zueinander, brachten die Charaktere und die Handlung nicht voran, überraschten nicht. Das ist sehr schade. Daher mein Fazit – das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, trotz der Schwächen. Ich habe es zu Ende gelesen und fand es trotz allem recht unterhaltsam. Dennoch bekommt es von mir nur 3 Sterne, da es das Potential, welches es in sich hat, nicht ausschöpft. Ich werde mir aber den Namen Carina Bargmann vormerken.

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Piasbuecherregal

    Piasbuecherregal

    25. July 2010 um 01:11

    Auch wenn Sayuri von Carina Bargmann ein annehmbares Buch ist, hätte ich viel mehr davon erwartet, ganz alleine von den vielen guten Bewertungen bei Amazon und den vielen Rezensionen, die so von dem Buch schwärmen. Vielem kann ich da leider nicht zustimmen! Das Wasser des Flusses Shanu, der durch ein Königreich fließt, droht zu versiegen. Es scheint so, als würde der Fluss das ganze Königreich mit Wasser versorgen, die Liganer, die reichen Menschen aus dem Reich und auch die Taller, die meist sehr arm sind. Was die Tallerin Marje nicht so sieht: Sie denkt, das der Kaiser sich nur um die reichen Menschen aus dem Reich kümmert, und die Taller elendig verrecken lässt. Kiyoshi ist der Neffen des Kaisers – der sich aber hinter seinem Bruder Miro um die Quelle des Flusses kümmert, und Soldat im Reich. Eines Tages erwischt er Marje dabei, wie sie sich vom Palast stielt und hilft ihr, aus einem Grund, den er selber nicht begreift. Marje aber, ganz hasserfüllt gegen ihn, sticht im mit einem Dolch in den Brustkorb und haut dann ab. Er überlebt, hat aber lange mit der Wunde zu kämpfen. Kurz darauf passiert das Schlimmste, was für die Taller passieren könnte: Da der Kaiser immer schwächer wird, und der Fluss Shanu anscheinend immer weiter sinkt, beschließt Miro, alle 16 Jährigen aus dem Reich zu verbannen. Natürlich trifft er da auf sehr viel Widerstand, aber entgegen den Vermutungen der Taller lässt er auch Liganerkinder verbannen…. Doch das alles scheint nicht zu stimmen, das, was wirklich der Grund der Verbannung der Kinder ist eine Freundin von Marje, Sayuri. Ich will natürlich nicht zuviel über die Handlung vorher nehmen, aber auch wenn ich von dem Buch reichlich enttäuscht bin, hat es eine sehr außergewöhnliche Handlung. Sie ist wirklich schön, doch leider hat die Autorin dies, meiner Meinung nach, nicht sehr gut umgesetzt. Ein Grund ist ihr Schreibstil. Bei dieser wirklich zauberhaften, tollen Handlung wünscht man sich natürlich einen ausschmückenden, schönen Schreibstil der, wenn es nötig ist (Wie z.B. am Anfang, wo Marje und Milan über eine Kristallbrücke gehen) alles eingehend beschreibt. Leider macht dies Frau Bargmann aber nicht. Sie beschreibt alles sehr kurz und knapp, was einem natürlich gefallen kann, mir aber definitiv nicht. Durch diesen einfachen Schreibstil wird das Buch schnell öde und in gewisserweise zur “leichten Kost” – Deswegen hat man das Buch auch relativ schnell durch. Dieser leichte Schreibstil verführt einem aber auch dazu, die Seiten nur zu überfliegen bzw. nicht wirklich eingehend zu lesen. Wie gesagt, ich könnte einige Szenen aufzählen, die wirklich an mehr Beschreibung gebraucht hätten. Da dies meistens fehlt, fehlt auch die ganze emotionale Schiene. Der Leser wird davon nicht in den Bann gezogen, muss sich selber vorstellen, was die Charaktere fühlen. Wenn dann mal die Gefühlslage der Charaktere beschrieben wird, ist sie meistens fehl am Platz. “Auf einmal” kann Frau Bargmann da wirklich beschreiben, was sie aber nie an den Stellen anwendet, wo sich der Leser wünscht, mehr Gefühl zu haben, sondern an solchen, wo etwas eher unwichtiges passiert. Wie schon erwähnt, die Handlung des Buches ist eigentlich sehr schön. Wenn man davon absieht, das Carina Bargmann eher nicht durch ihren Schreibstil überzeugt, kann man das Buch durchaus lesen. Aber durch diesen großen Minuspunkt durch ihre Schreibart, kann man das Buch eben nicht gänzlich genießen. Doch auch die Handlung hat ihre beiden Minuspunkte, die für mich auch sehr ausschlaggebend sind. Der Buchanfang ist sehr überstürzt. Der Leser wird wirklich extrem ins Handeln reingeschmissen und kann sich erst in den ersten 50-60 Seiten wirklich einfinden. Marje und ihr Bruder Milan befinden sich in einer Zinade – einer Art Kontrollquelle von dem Wasser, das im Shanu fließt, was man erst viel später was sie da getan haben, beziehungsweise wieso. Das der Leser in die Handlung ziemlich “reingeschmissen” wird, ist meiner Meinung nach ein fehlgeschlagener Versuch von Frau Bargmann, Spannung aufzubauen. Der Leser weiß nur nicht, um was es geht und versteht, wie gesagt, den Anfang erst später. Dieser Anfang hätte mir fast die Lust am Lesen des Buches genommen, was wirklich schade finde. Oder am Ende des Buches stirbt eine ganz bestimmte Person, ganz plötzlich und ohne, das der Leser es irgendwie sofort wahrnimmt. Diese Person ist – Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel – sehr wichtig in dem Buch, und als diese Person stirbt, wird nicht einmal beschrieben, das sie irgendeinen Schmerz empfindet. Nach Bargmanns Wörtern fühlte sie sich aufeinmal schwerfällig und müde, von einem Stich ist nie die Rede. Auch wenn ich soviel an dem Buch zu meckern habe, waren die Charaktere wirklich sehr toll. Man hat sich trotz fehlender Schreibstilkünste mit ihnen identifiziert und hat sie sofort ins Herz geschlossen. Außerdem sind sie alle sehr, sehr verschieden und gut ausgebaut. Marje überzeugt einem mit ihrer imposanten Art und auch wenn sie manchmal sehr… stark reagiert, denkt der Leser nie, das sie wirklich überreagiert. Bargmann zeigt ihre sanfte Art, ihren Sinn für Gerechtigkeit aber auch ihren Willen, für die, die sie liebt zu kämpfen. Kiyoshi fasst man auch sofort ins Herz. Er ist zwar der Neffe des Kaisers – Zumindestens scheint es so, zweifelt aber ganz offen an Miros Verhandeln und geht ihm auf auf den Leim. Man findet es nicht merkwürdig, wieso er Marje hilft – Man versteht es irgendwie, auch wenn es keinen “wirklichen” Grund gibt. Man fühlt mit ihm, da seine Welt zu diesem Moment wirklich auseinander bricht. Sayuri – das kleine, grauhaarige, bleiche Mädchen das mit ihrer stummen Art - gewinnt man richtig lieb, genau wie Yuuka und Suieen, die Marje, Sayuri und Kiyoshi erst später in der Wüste Nicht zu vergessen das Irrlicht Shio, das man im Laufe der Geschichte richtig lieb gewinnt. Auch die Kreaturen, die Bargmann erschafft, sind sehr liebenswert. Man hat zwar am Anfang eventuell seine Probleme, die ganzen Kreaturen auseinander zuhalten (Da man auch meistens erst später Erklärungen bekommt, was das genau für Wesen sind, von dem einem da gerade erzählt wird). Wilijare, Zentauren und natürlich die schrecklichen Söldnerklans mit ihren riesigen Echsen (der Name dieser Kreaturen fällt mir grad leider nicht ein, tut mir leid!), die man vielleicht nicht ganz so lieb gewinnt. Mein Fazit: Man kann das Buch definitiv lesen, darf sich aber nicht große Hoffnungen auf ein unglaubliches Buch machen. Das Must-Read ist es also nicht! Auch wenn mir das Buch nicht so gut wie die vorherigen Rezensionsbücher von Arena (“Echte Feen, falsche Prinzen“, “Take me there: Eine Geschichte zum Verlieben”) gefallen hat, bedanke ich mich jetzt nocheinmal herzlichst bei Frau Bluemcke, die die drei Bücher für mich ausgesucht hat!

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  • Rezension zu "Sayuri" von Carina Bargmann

    Sayuri
    Tine76

    Tine76

    13. June 2010 um 17:47

    Sayuri, ein Fantasyroman von einer jungen Autorin für junge Leser. Unterteilt in 3 Teile und jeweils mit eigenen Kapiteln, lernen wir erstmal Marje und Milan kennen, aber auch viele ihrer Freunde, darunter das Mädchen Sayuri, die jeder mag. Als vom Kaisers Bruder angeordnet wurde, das alle 16 jährigen verbannt werden sollen, spitz sich die Lage zu. Letztendlich ist Sayuri zusammen mit Marje gezwungen die Stadt zu verlassen und sich in der Wüste durch zuschlagen. Doch werden sie getrennt und müssen so erstmal überleben. Sayuri lernt dabei Sueein kennen. Auch der Neffe vom Kaiser Kiyoshi hat eine entscheidende Rolle mitzutragen. Es ist eine Fantasygeschichte, die gerade am Anfang etwas mehr Zeit braucht um in die Gänge zu kommen. Sequenzweise drängten sich mir Ähnlichkeiten mit anderen Fantasyveröffentlichungen in den Sinn. Dennoch ein, mit vielen Details versehener Fantasyroman, der wohlüberlegt sich entwickelt. Zum Schluss hin geht es nochmal richtig rasant zur Sache und birgt einige Überraschungen in sich. Leider auch mit einem Teil, der mir persönlich jetzt nicht wirklich gefallen hat. Vieles war einfach unvorhersehbar, ein paar Punkte konnte man sich denken. Alles in allem ein flüssig geschriebenes Buch, mit erstaunlichen charakterstarken Persönlichkeiten. Die Leserperspektive wechselt immer mal wieder zu anderen Protagonisten, obwohl das meiste von Marje geschildert wird. Sayuri ist der Debütroman von der 19jährigen Carina Bargman und daher möchte ich auch ein Lob aussprechen, für diesen leicht zu lesenden Roman.. Denke die junge Autorin hat sehr viel Potenzial und man hört hoffentlich noch mehr von ihr. Die kleinen Schwachstellen, die ich hier noch aufgefallen sind werden sich bestimmt im Laufe ihres Autorenlebens geben und ihr Schreibstil weiterentwickeln. Alles in allem, ein schöner Jugend-Fantasyroman mit kleinen Schwachstellen. Das Cover gehört hier auch extra erwähnt. Auf den ersten Blick eher unauffällig zeigt es bei Lichteinfall glitzernde „Wassertropfen“. Ein Effekt erst auf den zweiten Blick.

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