Carina Bergfeldt Das Seegrab

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Inhaltsangabe zu „Das Seegrab“ von Carina Bergfeldt

Als Viktor Hyldgaard nach einem Kneipenbesuch im schwedischen Skövde nicht mehr nach Hause kommt, befürchtet seine Frau das Schlimmste. Die junge Kriminalbeamtin Anna Eiler, die mit dem Fall betraut wird, glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen – bis in einem kleinen See ein grausiger Fund gemacht wird: Ein menschlicher Körper treibt im Wasser, und im Hals des Toten steckt das Foto einer Frau. Doch der Tümpel, der in der Gegend als „Valdemars Grab“ bekannt ist, birgt ein noch viel schrecklicheres Geheimnis ...

Eine gute Story, schlecht verpackt. Zu viel klischeehaftes Privatleben der Ermittlerin und zu wenig Ermittlungsarbeit..

— rike84
rike84

Kein Buch, an das ich mich lange erinnern werde...

— AUSGEbuchT-PetraMolitor
AUSGEbuchT-PetraMolitor

Ein fesselnder Krimi, der grausame Taten ans Licht bringt.

— sommerlese
sommerlese

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    Das Seegrab
    rike84

    rike84

    28. October 2016 um 14:34

    Viktor Hyldgaart wollte nur mal schnell mit seinen Kumpels in die Kneipe. Seitdem wurde er nie wieder gesehen. Die Frau alarmiert die Polizei, die Suche ist erfolglos. Bis ein Kopf in einem See mit dem passenden Namen „Valdemars Grab“ gefunden wird. Ist das Viktor? Was ist das für ein Foto im Rachen der Leiche? Und was ist in den  anderen Müllsäcken, die bei der Suche gefunden werden? Ein Mörder mit mehreren Opfern oder mehrere Mörder? Anne Eiler muss ermitteln, hat aber privat ganz andere Probleme.. Stil, Machart, Meinung „Das Seegrab“ ist ein laut Cover ein Kriminalroman. Das stimmt soweit auch, da es um die Aufklärung eines (oder mehrerer) Verbrechen geht. Irgendwie hat mir die Balance zwischen der Aufklärung des Verbrechens und der privaten Probleme der Ermittlerin ja so überhaupt nicht gefallen. Vielleicht ist es auch eher ein Roman über eine unglückliche Geliebte, die Nebenbei noch einen Mordfall aufklären muss. Gern können Ermittler ein interessantes Privatleben haben, aber wenn die sehr klischeehafte Affäre der Beamtin mehr Raum einnimmt als die Aufklärung des Verbrechens, dann fühle ich mich, wie die Ehefrau des Geliebten in diesem Fall wohl auch: betrogen. Gut ist immerhin, dass die Beschreibungen nicht ausufern und sich die Geschichte so schnell lesen lässt. Die Idee an sich ist gut. Ein Mann verschwindet, zwei Leichen werden gefunden. Wie hängt das alles zusammen? Das ist doch schonmal was. Auch das Foto einer Frau im Rachen ist ein interessanter Hinweis. Dann erfahren wir aus den spärlich beschriebenen Gedanken des Mörders, dass es eine Mörderin ist. Und ein interessantes Doppelleben des Opfers wird enthüllt, woraufhin man dem Mörder eigentlich eher beglückwünschen als schnappen möchte – und die Anzahl der Verdächtigen ist sofort recht hoch. Leider wird es aber nicht wirklich spannend. Zu keiner Zeit war ich so richtig gefesselt. Ich habe das Buch auf einer Zugfahrt begonnen und fand schnell die Natur, die Mitreisenden und einfach alles andere spannender. Das letzte Drittel des Buches habe ich dann auf der Arbeit in der Pause gelesen, da gab es nun wirklich nichts Interessanteres und deshalb bin ich nun fertig. Die Kapitel sind zwar meistens schön kurz gehalten, sodass man in von einer Szene in die nächste springt – obwohl sonst ein gutes Stilmittel für Spannung, hilft das bei der Spannung leider auch irgendwie nicht. Am Anfang hat es mich auch eher verwirrt, weil ich nicht gerade schnell herausfinden konnte, wer denn da nun wer ist. Ein weiteres Manko ist die Ermittlungsarbeit. Man ist als Leser kaum dabei. Man folgt lediglich der Ermittlerin, die ja gedanklich eher bei ihrer Affäre ist. Die Ermittlungsergebnisse werden nicht durch Ermittlungsarbeit erzielt sondern eher sehr  zufällig und durch die Intuition der Ermittlerin (als sie dann am Ende des Buches noch dachte, sie sollte sich zur Abwechslung mal auf ihr Bauchgefühl verlassen, da war es bei mir ja endgültig vorbei). Einzig die Auflösung fand ich ja noch ganz gelungen, sie kam aber auch irgendwie so plötzlich. Fazit Dieses Buch ist bei mir durchgefallen. Ich vergebe enttäuschte 2 Sterne und werde wohl kein Buch dieser Autorin jemals wieder in die Hand nehmen. Hier ist jedoch zu beachten, dass mein Empfinden da sicherlich sehr subjektiv ist. Wer mit der privaten Geschichte der Ermittlerin warm werden kann, der findet es eventuell ganz toll. Wenn ich allerdings ein Krimi lese, dann liegt mein Hauptaugenmerk auf der Aufklärung des Verbrechens. Interessante Nebenhandlungen sind herzlich willkommen. Positiv anzumerken ist, dass man als Leser nicht mit unnützen Beschreibungen von Landschaften und sonstigen Dingen genervt wird – aber diese Rolle übernimmt ja etwas anderes. Auch gut ist die Story, 2 Leichen in einem See, an verschiedenen Zeiten getötet. Das ist doch eigentlich eine gute Ausgangslage.. Falls es beim Krimi also nicht um das Verbrechen geht und sie gerade eine Affäre haben, lesen sie dieses Buch und sie werden es wahrscheinlich lieben J

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  • ohne Tiefgang

    Das Seegrab
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    10. October 2016 um 18:37

    Anna Eiler, Kommissarin und Julia Almliden, Journalistin, sind Freundinnen. Julia hat ein psychisches Problem, ihr Vater ist seit einem Jahr verschwunden. Das Trauma scheint tieferliegend, wird aber nur an der Oberfläche beschrieben. Der Vater war nie für sie da, anscheinend und nun war er auch physisch abhandengekommen. Niemand weiß, wohin er verschwunden ist, weg, von einem Tag auf den anderen. Der Lebenspartner von Julia ist gegangen, weil es zwischen den beiden nichts mehr gab, Julia sich sperrte, psychisch von der Rolle war. Sie vermisst ihn, doch geliebt hat sie ihn nie. Es war gut, dass jemand da war, dass man nicht allein war. Anna hat auch ein Problem. Sie liebt einen Kollegen, der ihr suggeriert, sie sei seine große Liebe. Doch er ist verheiratet, ein Familienvater. Im Prinzip sind diese Konflikte das Hauptthema des Krimis. Kriminalroman, jawohl. Es gibt natürlich einen Fall. Ein Mann wird vermisst und später werden in einem See mehrere Müllsäcke mit Leichenteilen gefunden. Einer der Toten ist der verschollene Mann, der andere Julias Vater. Julia und die Witwe fühlen sich verbunden.Ich hatte ein Problem mit diesem Krimi. Mich hatte Crimestory interessiert, die allerdings als Nebenstrang abgehandelt wird. Im Vordergrund stehen die Frauen mit ihren Problemen. Die Geschichte schleicht sich für meine Begriffe langweilig dahin, ohne Höhen und Tiefen. Das Ende ist konstruiert und für mich nicht ganz nachvollziehbar, unlogisch. Ich will jedoch nicht spoilern. Sprachlich ist der Text auf einfachstem Niveau gefasst und konnte mich in keiner Weise begeistern. An machen Stellen wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. »Ja, sie rollte angesichts des Lebens mit den Augen.«, oder »Er kaute auf dem Wort herum. Es passte ihm überhaupt nicht.« Man sollte ihn zum Zahnarzt schicken, damit er beim Einsetzen hilft.Da sieht Anna in den Pupillen eines Menschen, wie blass sie ist? »Anna Eiler meinte ihr Spiegelbild in Frau Chos Pupillen zu sehen. Sie war bleich wie ein Gespenst.«»Aus feuchten Achselhöhlen kam eine Wolke von Eternity von Calvin Klein.« Da fragt man sich, ob jemand auf die Düse gedrückt hat. »Zehn Minuten später dampfte es aus den Kaffeetassen.« Kaffee der dampft wie eine Lok?»Aber Julia Almliden war die Sorte Mensch, die immer an zwei Orten gleichzeitig ist.« Das würde ich gerne sehen. Ausdruckskraft, die den Leser nur den Kopf schütteln lässt und das sehr häufig, etwas was mich sehr störte. Kurze Kapitel, meist um die drei Seiten, verknappte Sprache ohne Lebendigkeit, die mich langweilte. Blasse Charaktere, die trotz ihrer lang beschriebenen Probleme nicht (be)greifbar werden, Nebencharaktere, an deren Namen ich mich nicht einmal erinnere, nicht mehr weiß, welche Funktion sie überhaupt erfüllten, zeigen mir, dass auch hier beim Lesen nichts hängenblieb.Als Gesamtpaket kann ich diesen Krimi nicht empfehlen, weder als interessante Handlung, noch als sprachliche Leistung.

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  • Was geschah wirklich in Valdemars Grab? Keine schlechte Story – hat mich aber nicht gefesselt!

    Das Seegrab
    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    08. October 2016 um 18:14

    Was geschah wirklich in Valdemars Grab? Keine schlechte Story – hat mich aber nicht gefesselt! Ich bin ein großer Fan skandinavischer Kriminal- und Thrillerautoren und ihrer Bücher. Mittlerweile dürfte ich hunderte Bücher aus dem Genre gelesen haben, was mir einen guten Überblick über die „Szene“ verschafft. Von daher war ich sehr gespannt auf „Das Seegrab“ der mir bisher unbekannten Autorin Carina Bergfeldt, im August 2016 erschienenen im Goldmann-Verlag. Viktor Hyldgaard, erfolgreicher Holzfabrikant, wird in der schwedischen Provinz grausam ermordet – ohne ersichtliches Motiv. Ermittler und Presse stehen vor einem Rätsel. Die Jagd um die Aufklärung der schrecklichen Tat beginnt. Und bringt Grauenvolles ans Licht… „Das Seegrab“ ist an sich kein schlechtes Buch und das möchte ich auch nicht behaupten. Mich persönlich hat die Story allerdings nicht vollends überzeugt, sie ist mir an vielen Stellen zu verworren. Eine anhaltende Spannung auf hohem Niveau konnte ich für mich ebenfalls nicht feststellen. Normalerweise lese ich Bücher eines solchen Umfangs in ein bis zwei Tagen, hier habe ich deutlich länger gebraucht und habe das Buch auch immer mal wieder zur Seite gelegt. Woran lag es? Zum einen sicher an dem für meine Begriffe recht sperrigen Schreibstil, zum anderen an den für mich recht farblosen Charakteren. Keiner von ihnen hat mich wirklich berührt, keiner kam mir „nah“, wie das sonst sehr oft der Fall ist. Die Lebensumstände der Hauptdarsteller lenken von der eigentlichen Handlung ab. Auch der teilweise offene Schluss hat mir nicht gefallen. Hier setzt wohl eine mögliche Fortsetzung an. Ich vergebe 3 von 5 Sternen und empfehle allen Lesern, sich selbst ein Urteil über „Das Seegrab“ zu bilden.

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  • Am Rand

    Das Seegrab
    walli007

    walli007

    02. September 2016 um 22:04

    Der Unternehmer Viktor Hyldgaard verschwindet spurlos, seine Frau Jeanette ist sehr besorgt und informiert schnell die Polizei. Doch beim Verschwinden eines erwachsenen offenbar gesunden Mannes wird nicht gleich das volle Programm abgespult. Die Journalistin Julia Almliden ist da mehr nach Jeanettes Geschmack, einfühlsam stellt sie die richtigen Fragen und wirkt beruhigend auf sie ein. Dagegen macht die Polizistin Anna Eiler einen eher kühlen Eindruck. Doch nur kurze Zeit später wird Viktors verstümmelte Leiche gefunden. Nun werden die Ermittlungen mit Hochtouren geführt. Aus dem Vermissten ist ein Toter geworden und gleichzeitig taucht die Leiche von Julias Vater auf, der bereits seit einem Jahr gesucht wurde. Beim Lesen dieses zweiten Bandes um die Polizistin Anna Eiler beginnt man schon, sich zu fragen, ob Menschen den Tod verdienen können und was Menschen dazu bringen kann, andere zu veranlassen ihnen den Tod nicht nur zu wünschen, sondern ihnen den Tod auch noch zu bringen. Viktor Hyldgaard jedenfalls weckt den Anschein, als er er ein ganz normaler Ehemann und erfolgreicher Unternehmer, der seine Frau bestens versorgt. Ist er also selbst gegangen, so wie es manchmal vorkommt. Hat er unterwegs einen Zufallsmörder getroffen? Ist er in eine Falle getappt? Da hier Anna und Julia, die eigentlich gute Freundinnen sind, eher gegeneinander als miteinander arbeiten, fließen die Informationen nicht richtig zusammen. Klar, das Zusammenspiel zwischen Polizisten und Reportern ist schon per Definition holprig. Doch hier scheint es sehr verquer zu laufen. Kurze Kapitel und schnelle Szenenwechsel machen die Lektüre dieses Krimis spannend und kurzweilig. Die Anspielungen auf die Vergangenheit Julias und Annas und ihre traumatisierte Existenz eher am Rand von Familien- oder Freundeskreisen, lassen jedoch den Gedanken aufkommen, dass es für das sich Zurechtfinden im Leben der beiden Frauen hilfreich wäre, den ersten Fall zu kennen. So empfindet man Anna und Julia als irgendwie gebrochene Gestalten, die es gerade schaffen zu funktionieren. Zwar ist die Geschichte sehr fesselnd und mitreißend in Worte gefasst, jedoch manchmal würde man sich mehr Fall und weniger Drumherum wünschen. Dennoch bietet Carina Bergfeldt ihren Lesern Stunden des gefesselten Aufnehmens ihrer Worte. 3,5 Sterne

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Rache ist oft das beste Motiv

    Das Seegrab
    sommerlese

    sommerlese

    31. August 2016 um 17:09

    "*Das Seegrab*" von "*Carina Bergfeldt*" ist der zweite Fall für Anna Eiler aus dem "*Goldmann Verlag*". Skövde in Schweden. Viktor Hyldgaar kommt nach einem Kneipenbesuch nicht nach Hause. Seine Frau alarmiert die Polizei und befürchtet das Schlimmste. Anna Eiler glaubt nicht an ein Verbrechen, bis in einem kleinen See ein menschlicher Kopf gefunden wird. Im Hals des Toten steckt das Foto einer Frau. Was hat diese Mitteilung zu bedeuten? Carina Bergfeldt setzt direkt am Vorgängerband an, man kann aber diesen Krimi ohne Verständnisprobleme gut lesen. Sie entwirft eine Handlung, die zwar ohne direktes Blutvregießen auskommt, die Taten zeigen jedoch ein enormes Grausamkeitspotential des Täters an. Anna Eiler ist Kriminalbeamtin und leidet unter Schlafproblemen mit traumatischen Phasen. Ihre Freundin Julia Almliden arbeitet als Lokalreporterin und hat ebenfalls psychische Probleme, sie kann den Verlust ihres gewaltätigen Vaters nicht verarbeiten. Die Frauen sind die tragenden Charaktere des Buches, doch ich bin ihnen durch ihre Probleme nicht genügend nahe gekommen. Es hat mich verwirrt, weil ich erst am Ende genügend über sie erfahren habe, um sie genauer einschätzen zu können. Die beiden Frauen gehen den Spuren des vermissten Viktor Hyldgaard nach und tauschen sich regelmäßig über den Fall aus. Aber auch die Leiche von Julias Vater wird im See gefunden. Gerade hier liegt mein Problem mit der Geschichte. Normalerweise arbeiten Polizei und Presse nicht gemeinsam, aber hier wird diese Grenze immer wieder durch die Freundinnen überschritten. Denn mit dem Leichenfund des Vaters ist Julia auch automatisch in den persönlich betroffenen Personenkreis gerückt. Der Autorin gelingt es mit ihrem flüssigen Schreibstil und den schrecklichen Taten, eine grundsolide Spannung zu erzeugen und sie spielt mit den Lesern ein Katz- und Maus-Spiel. Man bekommt einige Verdächtige vorgeführt, die alle Berührungspunkte zu den Toten hatten. Hier kann man rätseln und wird am Ende dann doch überrascht. Aufrechterhalten wird die Spannung zusätzlich durch die vielen Szenen- und Perspektivwechsel. Auch die Recherche, die Anna vor Ort in Vietnam unternimmt, hat es in sich. Erst erlebt man die Straßenstrich-Szene aus nächster Nähe mit, sieht das Elend der Mädchen und wie gering ihr eigener Verdienst aus diesem menschenverachtenden Gewerbe letzendlich ist. Aber das Grauen geht weiter als Anna ein Waisenhaus besucht, in dem Kinder betreut werden, die missgestaltet auf die Welt kamen. Sie leiden auch noch Jahrzehnte nach dem Vietnam-Krieg an den Spätfolgen der damals eingesetzten Chemiewaffen der Amerikaner. Ihre Eltern kamen mit Agent Orange, dem dioxinhaltigen Entlaubungsmittel in Berühung und das hatte Veränderungen des Erbgutes der Menschen zur Folge. Es wird deutlich, wie gerade die weiblichen Protagonisten in den Vordergrund gerückt werden. Männer erscheinen eher als Randfiguren, die die Handlung als Liebhaber, Chef oder fiesen Vater oder skrupellosen Ehemann füllen. Wer den Vorgängerband "Die Vatermörderin" kennt, bekommt ein regelrechtes Déjà-vu geliefert. Es gibt häufige WechseI der Erzählperspektive, die sicherlich einige Leser verwirren könnten, ich persönlich musste auch mehrfach überlegen und mich inhaltlich sammeln. Es gibt einige Nebenhandlungen, die man anfangs nicht richtig einordnen kann, am Ende aber erscheint alles logisch und rund. "Das Seegrab" ist ein gut erzählter und unterhaltsamer Krimi, der aus mehreren Handlungssträngen eine stimmige Geschichte ergibt und von den weiblichen Protagonistinnen lebt.

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