Carina Heer

 4.2 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Teufelsweiber, Stadt Land Buch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carina Heer

Carina Heer, geboren 1985, ist Autorin und Lektorin. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin stand 2015 mit Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Wahre Rebellinnen

Erscheint am 16.03.2020 als Taschenbuch bei Goldmann.

Stadt Land Buch

Erscheint am 17.03.2020 als Taschenbuch bei riva.

Alle Bücher von Carina Heer

Cover des Buches Teufelsweiber (ISBN:9783710900372)

Teufelsweiber

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Erschienen am 11.10.2018
Cover des Buches Wahre Rebellinnen (ISBN:9783442142446)

Wahre Rebellinnen

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Erscheint am 16.03.2020
Cover des Buches Stadt Land Buch (ISBN:9783742312297)

Stadt Land Buch

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Erscheint am 17.03.2020
Cover des Buches Mein Jahr – mein Plan: 2017 (Kalender) (ISBN:9783868839586)

Mein Jahr – mein Plan: 2017 (Kalender)

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Erschienen am 13.10.2016
Cover des Buches Mein Jahr – mein Plan: 2018 (Kalender) (ISBN:9783742302359)

Mein Jahr – mein Plan: 2018 (Kalender)

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Erschienen am 17.07.2017
Cover des Buches Gattungsdesign in der Wiener Moderne (ISBN:9783831643509)

Gattungsdesign in der Wiener Moderne

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Erschienen am 27.10.2014

Neue Rezensionen zu Carina Heer

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Rezension zu "Teufelsweiber" von Carina Heer

Frauen abseits der Norm
coffee2govor 5 Monaten

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch stellt auf lehrreiche und lustige Art 100 Frauen vor, die in der damaligen Zeit als rebellisch galten und sich in einer Welt, die von Männern dominiert wurde, behaupten mussten – und das war in ihrer Zeit noch um einige schwieriger als heute. Deshalb verdienen alle von ihnen Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen. Auch wenn bei manchen der Damen hauptsächlich das Auffallen oder Anderssein im Vordergrund stand oder sie durch negative Eigenschaften aufgefallen und aus der Norm gefallen sind. Interessant fand ich die Auswahl der 100 Frauen und deren Anordnung im Buch, was nicht chronologisch der Fall war. Zum Lesen benötigte ich allerdings recht lange, da ich die Kapitel nicht hintereinander verschlingen wollte, sondern so auch die Gelegenheit hatte, über Frauen, die mir bis dato noch nicht so geläufig waren, näher nachzuforschen. Auf alle Fälle hat das Buch sehr viel Spaß bereitet und mir einige neue Persönlichkeiten näher gebracht.

 

Mein Fazit:

Eine sehr schöne Sammlung von Frauen, die sich in einer Männerwelt mutig durchgesetzt haben und die ersten Schritte für den Feminismus gemacht haben.

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Rezension zu "Teufelsweiber" von Carina Heer

Ladies, all the ladies
Estrelasvor 6 Monaten

„Frausein heißt nicht, das stille Veilchen im Moose oder die stolze Rose zu sein, sondern auch einmal eine Distel oder ein Löwenzahn - oder gleich ein bunter Blumenstrauß.“ Ein Bouquet an Fräuleins, Damen und Weibern liefert uns die Autorin mit dem Buch „Teufelsweiber - 100 Frauen, die die Welt auf den Kopf stellten“. Anders als bei der Kindervariante von Büchern mit Frauenporträts werden hier nicht nur die ehrbaren Frauen dargestellt, sondern auch jene, die unkonventionellen Tätigkeiten, wie dem Bankraub, nachgehen. Das geschieht auf eine humorvolle Art mit Leseransprache. Es hätte mir gefallen, wenn es zu jeder Person vorangestellt einen kleinen Infokasten mit Lebensdaten gegeben hätte. In Ermangelung dessen rätselte ich manchmal, wann denn nun das geschichtliche Ereignis stattgefunden hat, in dessen Kontext die Lebensgeschichte gestellt wurde. In jedem Fall wurden alle eingangs genannten Vorurteile gegenüber Frauen entkräftet und das schöne Geschlecht in seiner Verschiedenheit prächtig repräsentiert. Ich habe viel Neues erfahren und oft etwas zum Schmunzeln gehabt.

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Rezension zu "Teufelsweiber" von Carina Heer

Ein Buch über, aber nicht nur für Frauen
Betsyvor 6 Monaten

100 Frauenporträts die aufzeigen, dass Frauen zu jeder Zeit genauso perfide, wagemutig, gerissen, klug, zäh, rachsüchtig, gierig und grausam sein können wie manch einer ihrer berühmt, berüchtigten männlichen Kollegen. Es erwartet den Leser eine wahrlich kunterbunte Mischung, in der neben vielen allseits bekannten Persönlichkeiten bis dato auch noch gänzlich unbekannte Namen auftauchen und in diesem Buch einen kleinen Auftritt bekommen. Auf kurze, einfache und unterhaltsame Weise erhält der Leser dabei Einblick in die Leben dieser Frauen. Dabei zeigt sich schnell, dass so manches Teufelsweib einfach von den Männern dazu gemacht wurde, während wieder andere von ihnen einfach gekonnt in der Geschichtsschreibung übergangen wurden.

Bei diesem Buch weckt natürlich vor allem der Titel das Interesse seiner Leserschaft, denn ansonsten ist das Cover doch sehr schlicht und nicht unbedingt ein Eyecatcher. Ob der gesamte Titel im Endeffekt die Erwartungen nicht doch etwas zu hoch schraubt und wirklich treffend ist, darüber lässt sich allerdings streiten.

Zum Einstieg bekommt der Leser es mit zahlreichen Zitaten über Frauen von berühmten Männern zu tun, die alle nicht gerade schmeichelhaft für das weibliche Geschlecht sind. Ein guter Grund daher für die Autorin dieses Buch über Frauen zu schreiben, die zeigen sollen, dass diese den Herren der Schöpfung durchaus in allen Belangen das Wasser reichen können. Dazu stellt die Autorin in einem Vorwort gleich zu Beginn klar, dass es sich hierbei um eine rein subjektive und auch recht willkürlich erscheinende Auswahl handelt, wobei sie in den jeweiligen Biografien immer wieder versucht darauf einzugehen warum sie sich für diese oder jene Persönlichkeit entschieden hat und was sie zu einem Teufelsweib in ihren Augen macht. Von A wie Amalsuntha (Ostgotische Königin), Adele Spitzeder (Erfinderin des Schneeballsystems) oder Amelie Earhart (Flugpionierin) zu B wie Beathe Uhse ("Orgasmuse"), I wie Irma Grese (Todesengel), M wie Mata Harai (Spionin), U wie Ulrike Meinhof (Terroristin) zu X wie Xanthippe ("Hausdrache") und Z wie Zheng Shi (Piratin), um nur ein paar der Frauen aus diesem Buch zu nennen.

Das Ganze ist in einem recht jugendlich, frischen Zeitchargon mit viel Witz und Ironie geschrieben und führt den Leser durch alle Epochen (bis Heute) und Gesellschaftsschichten. Dabei wendet sich die Autorin auch immer mal wieder direkt an den Leser, spricht ihn an und bindet ihn ein, wodurch die Aufmerksamkeit erhalten bleibt. Die Biografien selbst sind jeweils zwischen 2-5 Seiten lang und damit recht kurz und knackig gehalten. Alles also ganz nett und damit auch einfach zu lesen, gerade weil es auch immer wieder aktuelle Anspielungen und Seitenhiebe gibt, die mitunter recht bissig sind, aber gerade das ist es dann auch was einem im Verlauf des Buches immer mehr ein wenig zu stören beignnt. Zum einen ist es vielleicht zu sehr an eine jüngere Leserschaft gerichtet und bleibt hinsichtlich der Biografien aufgrund der Kürze und Menge etwas zu oberflächlich und bleiben daher auch Großteils nicht allzu lange im Gedächtnis, sofern es sich dabei nicht gerade um allseits bekannte Persönlichkeiten handelt oder den Leser eine bestimmte Person mit ihrer Geschichte wirklich anspricht. Zum anderen fehlte mir dann doch eine gewisse Gliederung, die dem Ganzen Struktur verliehen hätte, wie etwa chronologisch nach Jahreszahl oder eben mittels einer einfachen Unterteilung in einzelne Schwerpunkte. So hüpft man regelrecht von einer Kurzbiografie zur nächsten ohne zu wissen was einen erwartet, einerseits durchaus gelungen weil überraschend, aber zugleich bleibt es einmal mehr sehr willkürlich, vor allem da hier auch Frauenfiguren vorkommen bei denen es strittig ist ob es sie nun wirklich gab oder nicht oder es sich dabei nur um eine Legende handelt, wie etwa bei der Päpstin Johanna. Gerade bei diesen Persönlichkeiten wäre eine eigene Unterkategorie über sagenumwobene Frauen keine schlechte Idee gewesen. 

Fazit: Ein Buch mit viel Ironie und Biss, das sich perfekt als Bettlektüre eignet, weil es sich einfach und unterhaltsam lesen lässt. Allerdings wird der Großteil davon im Endeffekt nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben, weil es einfach zu viele und zu kurze (oberflächliche) Porträts sind. Mich konnte es daher nicht gänzlich überzeugen, auch weil sich der lockere und jugendliche Schreibstil mit der Zeit leider etwas abnutzt und zu aufgesetzt wirkt. Mir persönlich fehlte es dann auch einfach etwas an Struktur in dem Ganzen und bei der Auswahl habe ich mir oftmals schwer getan und gefragt, ob diese oder jene Person jetzt wirklich in dieses Buch hineingemusst hätte. Positiv ist allerdings anzumerken, dass die Autorin hier wirklich eine breite Palette an Frauenfiguren anbietet und diese aus ganz neuen Blickwinkeln betrachtet. Man sollte sich hier vielleicht nicht zu viel erwarten, aber dennoch ist es eine ansprechende Lektüre mit interessanten Ansätzen, die sich meines Erachtens nach perfekt für ein jüngeres Lesepublikum eignet.

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Cover des Buches Teufelsweiber (ISBN:undefined)
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