Carina Herrmann

 4,2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autorenbild von Carina Herrmann (© Kris Braun - www.kris-braun.de / Quelle: Piper Verlag)

Lebenslauf

Die große Leidenschaft von Carina Herrmann, geboren 1980, ist das Reisen. Mit 30 Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für das Erkunden der großen, weiten Welt und setzte sich über all diejenigen hinweg, die ihr sagten, ihr Unterfangen sei für eine Frau alleine zu gefährlich. Seitdem hält sie in ihrem Blog "Pink Compass" ihre Erlebnisse fest und macht anderen Frauen Mut, selbst aktiv zu werden und in die Ferne zu schweifen. Ihren Bürojob gab sie auf, um sich allein dem Leben als Reisende und Bloggerin zu widmen. Auf ihrem zweiten Blog "Um 180 Grad" kann man sich über ihre selbstständige Tätigkeit informieren. Auch in ihren Büchern "Frauen reisen solo", "Frauen reisen weiter" und dem im Mai 2016 erscheinenden "Meerblick statt Frühschicht" berichtet die digitale Nomadin von ihren Erfahrungen.

Alle Bücher von Carina Herrmann

Neue Rezensionen zu Carina Herrmann

Cover des Buches Meerblick statt Frühschicht (ISBN: 9783492308380)
Flufs avatar

Rezension zu "Meerblick statt Frühschicht" von Carina Herrmann

Da bekommt man Fernweh!
Flufvor 6 Jahren

Diesen Glücksgriff machte ich auf einem Wühltisch in einer größeren Buchhandlung - angezogen vom Wort "Meerblick". Der Klappentext versprach einen spannenden Reisebericht einer Frau, die nicht nur einfach allein in den Urlaub fährt, sondern alles Hab und Gut loswurde, um auf Reisen zu gehen und zu sich selbst zu finden.


Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Von der ersten Seite an hat mich Carina Herrmann eingefangen und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. 

Cover des Buches Meerblick statt Frühschicht (ISBN: 9783492404334)
TiliaSalixs avatar

Rezension zu "Meerblick statt Frühschicht" von Carina Herrmann

Bloggerin auf Sinnsuche
TiliaSalixvor 6 Jahren

Mit knapp 30 Jahren steht Kinderkrankenschwester Carina Herrmann kurz vor dem Burnout. Die Arbeit auf der Onkologie macht ihr zunehmend zu schaffen und es gelingt ihr immer schlechter, eine professionelle Distanz zu ihren Patienten und deren Familien zu wahren. Um herauszufinden, wer sie selbst wirklich ist und was sie zukünftig mit ihrem Leben anfangen möchte, gibt sie ihr bisheriges Leben auf: sie verkauft fast ihren gesamten Besitz, kündigt Job, WG und alle Verträge und begibt sich auf ihre erste große Reise – ganz allein. Australien ist das Ziel. Akribisch vorbereitet bricht sie auf und stellt schnell fest, dass sich das Leben nicht vorhersagen lässt. Eine Reise bringt immer Unvorhergesehenes, und so ist die erste Lektion, die Carina lernt, spontaner zu sein und ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Das nächste Jahr verbringt sie an Australiens Küsten, lernt Schnorcheln, jobbt ein bisschen, fährt mal hier in, mal dorthin, reist ins Landesinnere, mal allein, mal in Gesellschaft und lernt sich immer besser kennen. Da das Hauptaugenmerk der Autorin auf der eigenen Gedankenwelt liegt und weniger auf das sie umgebende Land, wird die Beschreibung allerdings schnell ermüdend. Je weiter man liest, desto deutlicher wird, dass hier keine ausgebildete Journalistin schreibt, sondern eine etwas naive und leider auch ignorante junge Frau, die sich nicht gerade für viel interessiert. Am liebsten ist sie für sich, Reisekontakte empfindet sie immer wieder als Belastung und soweit, dass sie mal den Hintergrund eines Ortes oder einer Kultur recherchiert, geht ihr Interesse für Land und Leute dann doch nicht. Der Höhepunkt in dieser Hinsicht ist erreicht, als sie die Quelle ihres Wissens über die Aborigines preis gibt: „Traumfänger“ von Marlo Morgan, wobei sie auch noch einen falschen Titel angibt. Großartig! Hinzu kommt dann noch ihre Sprunghaftigkeit – was sie eben noch ganz großartig und unkompliziert findet, wird ein Kapitel weiter im Rückblick als „angespannt“ und „enttäuschend“ beschrieben, wobei gerne auch mal Mitreisende gemeint sind. Da fragt man sich als Leserin schon mal des öfteren, warum so jemand überhaupt reist, wenn die Abende dann mit Serien gucken auf Netflix und Skypen verbracht werden? Insgesamt scheint die Autorin zudem mehr Kontakt zu anderen Reisenden gehabt zu haben als mit Australiern (von Aborigines ganz zu schweigen). Interessant wird es eigentlich erst wieder, als sie von ihrem kurzen Abstecher durch Südostasien berichtet, den sie vor ihrer Rückkehr nach Deutschland noch schnell einschiebt sowie ihre Schwierigkeiten, wieder zurück in den Alltag zu finden. Am Ende kommt dann die Erleuchtung: über ein Seminar lernt sie, wie sie ihren privaten Reiseblog professionalisiert und zur Einnahmequelle machen kann und geht in die Selbstständigkeit als Reisebloggerin. Insgesamt war das nicht mein Buch – zu wenig Australien und zu viel Carina Herrmann.

Ich folge den Blog schon lange. Deshalb habe ich mir auch das Buch geholt. Aus reiner Neugier. Selbst reise ich auch viel und meistens allein. Also habe ich mir das Ebook geholt. Für jemand der schon öfters allein gereist ist, steht zwar ein paar Sachen drin die interessant sind. Doch das Buch ist mehr auf  "Erstlinge" getrimmt. Etwas hat mich die Links auf den Blog gestört, das gehört einfach in kein Buch, wenn dann aber nicht so geballt. Manchmal habe ich mir überlegt nicht weiterzulesen, doch Carina schreibt interessant und flüssig. Also habe ich es bis zum Ende gelesen. Ein paar Sachen habe ich noch für mich persönlich gefunden, die mir neu waren. Aber vieles war mir schon bekannt. 

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