Carina Herrmann Meerblick statt Frühschicht

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Inhaltsangabe zu „Meerblick statt Frühschicht“ von Carina Herrmann

Nach sieben Jahren als Kinderkrankenschwester in der Onkologie ist Carina Herrmann völlig ausgebrannt. Sie beschließt, alles zu verändern, und bricht allein nach Australien auf – eine Reise, die ihr Leben neu ordnet. Richtig sesshaft geworden ist sie seitdem nicht mehr, stattdessen lebt sie als Bloggerin und digitale Nomadin überall auf der Welt. Carina Herrmann schreibt über Ängste, Sehnsüchte und Mut und nimmt ihre Leser dabei mit auf eine Reise um die Welt zu sich selbst. Denn Alleinreisen bedeutet Freiheit und Begegnung – mit vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen und vor allem mit der eigenen Person.

Lesefreude pur! Vom Sofa aus zusammen mit der alleinreisenden & introvertierten Autorin Australien, Bali, Thailand & Kambodscha erkunden. <3

— Regenblumen
Regenblumen

Unglaublich inspirierend und augenöffnend, dass der soziale Druck in unserer Gesellschaft unnötig ist und man diesem entkommen kann.

— Jule89
Jule89

Super Buch, macht nachdenklich und lässt einen das eigene Leben überdenken.

— Elephantgirl
Elephantgirl

Inspirierende Erzählungen einer Frau, die sich alleine auf Reisen begab. Sehr empfehlenswert! :)

— daydreamin
daydreamin

Einfach großartig. Das blöde ist bei mir, dass ich zu viel darüber nachdenke und es selbst nicht mache. Denn alleine der Gedanke ist großart

— Ankewien
Ankewien

Reisebloggerin gibt Einblicke in ihr Leben, wie alles angefangen hat.

— hexhex
hexhex

Ein Must-Have für jeden Fernwehgeplagten!

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

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  • Kein Reisebuch

    Meerblick statt Frühschicht
    abuelita

    abuelita

    25. June 2017 um 14:48

    Der Mut der Autorin beeindruckte mich – das Leben in dieser Art und Weise in die eigene Hand zu nehmen ist sicher nicht so einfach und geht auch mit vielen Ängsten und Zweifeln daher.Das Erzählen darüber allerdings - - - nun, am besten ist es, wenn ich es so sage: ich habe das Buch vor ca. zwei Wochen gelesen. Jetzt, als ich es rezensieren wollte…..war so gut wie alles weg und ich musste zuerst doch nochmals querlesen, um überhaupt wieder zu wissen, was denn hier nun war…..für mich sagt das einiges aus, nämlich: dass das Buch mich leider nicht überzeugen konnte.Die sieben Jahre als Kinderkrankenschwester in der Onkologie haben Carina Hermann fertiggemacht, kurz: sie ist ausgebrannt und beschliesst, alles zu verändern. Soweit so gut. Was dann folgt ist aber doch eher eine Aneinanderreihung der immer gleichen Gedanken und Gefühle, und dies halt vor dem Hintergrund verschiedener Orte. Von denen erfährt man auch nicht so arg viel; wer also auf ein Reiseabenteuer-Buch hoffte, ist hier völlig verkehrt.Es ist schon interessant, wie die Autorin versucht, auf ihr Bauchgefühl zu hören. Daran ist auch wirklich nichts verkehrt. Aber das immer wieder lesen zu müssen, ist eben auf Dauer einfach öde. Auch die Ein-und Rückblicke auf ihre Zeit auf dieser speziellen Station - da hatte ich mir mehr erhofft.

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  • Zum Träumen.

    Meerblick statt Frühschicht
    Elephantgirl

    Elephantgirl

    04. November 2016 um 15:21

    Carina Herrmann kündigt ihren Beruf als Kinderkrankenschwester, verkauft all ihre Sachen und gibt ihre Wohnung auf. Nun besitzt sie nur noch einen Rucksack mit ihre wichtigstens und sie ist glücklich, denn es geht los auf eine große Reise nach Australien. Sie möchte ausbrechen, ausbrechen aus den Fängen und Zwängen des deutschen Wirtschaftssystems.Die Geschichte ist wunderbar und so mutig. Es lässt einen nachdenklich werden. Es lässt einen das eigene Leben überdenken. Carina macht Erfahrungen auf der anderen Seite der Welt um die sie jeder beneidet. Ob in Australien, Indien oder Bali sie erlebt Abenteuer, lernt neue Menschen kennen und das aller wichtigste sie lernt sich selbst kennen. Sie lernt auch sich selbst zu hören und nicht immer das zu machen was andere von einem verlangen, sondern dass was ihr selbst gut tut und was sie selbst braucht. Anfangs ängstlich vor dem allein sein und dem auf-sich-selbst-gestellt sein, freundet sie sich doch sehr schnell mit dem Backpacker Leben an und wird eine begeisternde Reisende. Für alle die Fernweh haben und den Erfahrungsbericht einer Frau die sich getraut hat lesen wollen ist das ein wirklich gutes Buch.Es weckt in mir die Sehnsucht zu Reisen und unbeschwert zu sein. Carina Herrmann hat es auf den Punkt getroffen, sie beschreibt sich und alle ihre Eindrücke wunderbar, sodass man sich sehr gut in sie hineinfühlen kann.

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  • Auf in die Welt

    Meerblick statt Frühschicht
    daydreamin

    daydreamin

    01. August 2016 um 20:51

    Zuallererst möchte ich mich bei Lovelybooks und Carina Herrmann selbst für den spannenden Fragefreitag bedanken, bei dem ich nicht nur in Fragen & Antworten rund um Carinas Leben stöbern durfte, sondern auch dieses Buch gewann! Carina "kannte" ich schon vor dem Lesen flüchtig. Im Netz war ich schon mal auf ihren Reiseblog gestoßen und neugierig geworden. In "Meerblick statt Frühschicht" hatte ich nun die Gelegenheit zu lesen, wie ihre auch jetzt noch immer andauernde Reise begann. Carina arbeitete die letzten 6 Jahre vor ihrer Abreise in der Kinderonkologie. Mir war schon immer klar, dass die Arbeit als (Kinder-)Krankenschwester physisch extrem belastend ist, doch den emotionalen Aspekt hatte ich bisher immer ausgeklammert. Carina beschreibt nicht viele Momente ihrer letzten Arbeitsmonate, doch die wenigen, die es ins Buch schaffen, gehen direkt unter die Haut. Ich kann voll und ganz nachvollziehen, warum Carina einen kompletten Tapetenwechsel brauchte.Mit komplett meine ich auch komplett. Sie löst ihre Wohnung auf, verkauft den meisten Besitz und bucht ein Ticket nach Australien. Nur mit einem Rucksack ausgerüstet reist sie los ins Ungewisse. Zwar hat sie einen genauen Plan gemacht, welche Sehenswürdigkeiten sie abarbeiten möchte, wann und wie sie weiterreisen möchte und welche Städte so ungefähr auf dem Plan stehen. Doch dieser Plan wird schon nach wenigen Tagen über den Haufen geworfen und Carina wird gezwungen umzudenken und spontan zu handeln.Ich fand es sehr schön zu beobachten, wie sie sich im Laufe der Reise verändert. Manche Verhaltensmuster möchte sie gerne bewusst ändern, andere ändern sich in einem eher schleichenden Prozess. Im Laufe ihrer Reise lernt sie nicht nur mehr über fremde Kulturen und Länder, sondern vor allem über sich selbst. Dabei habe ich auch mich selbst in vielen ihrer Gedanken wiedergefunden. Zum einen habe ich mich gefreut, dass ich mit vielen Charaktereigenheiten nicht alleine bin, zum anderen habe ich ernsthaft begonnen darüber nachzudenken, ob ich das ein oder andere Verhalten nicht vielleicht ändern möchte. Dieser Effekt hat mich an dem Buch sehr überrascht, denn ich hatte mehr oder weniger einen Reisebericht erwartet. Carinas ehrliche und offene Art machen das Buch aber zu etwas ganz Besonderem. Natürlich geht es auch um das Reisen an sich. Welche Schwierigkeiten ergeben sich, wenn man in Australien ein Hostel sucht, einen Job braucht oder temporäre Reisegefährten sucht? Carina berichtet von all ihren Erfahrungen, darunter auch von den Plätzen und Sehenswürdigkeiten, die sie eher enttäuscht oder aber total umgehauen haben. Außerdem sind einige Bilder in der Mitte des Buches abgedruckt, die mein Fernweh sofort noch stärker geweckt haben. Fazit Insgesamt bin ich total froh, dass ich dieses Buch gelesen habe! Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals einen so radikalen Schritt gehen und ALLES hinter mir lassen werde. Dennoch bin ich nun sicherer als zuvor, dass ich viele Flecke dieser Erde bereisen und entdecken möchte. Carina hat mich außerdem dazu inspiriert, zumindest mal über das Reisen alleine nachzudenken. Vor allem aber fühle ich, dass ich selbst ein Stück sicherer geworden bin, denn Carinas Umgang mit ihren Eigenheiten haben mich darin bestärkt auch mit meinen gnädiger umzugehen. Danke dafür! 

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  • Meerblick statt Burn-out

    Meerblick statt Frühschicht
    Ankewien

    Ankewien

    22. July 2016 um 11:13

    Einfach großartig. Das blöde ist bei mir, dass ich zu viel darüber nachdenke und es selbst nicht mache. Denn alleine der Gedanke ist großartig, durch die Welt zu reisen, verschiedene Völker kennenzulernen, natürlich auch mal negative Erfahrungen zu machen. Nur von Urlaubstagen beschränkt mal eben durch Japan zu huschen, davon hat man ja nicht so viel. Und auch davon, sich durch den Alltag im Job eingeschränkt zu sein, ist eben manchmal auch nicht schön - die Freiheit, die Carina auf den Reisen genießt - also ich kann sie verstehen und würde auch jederzeit die Frühschicht gegen den Meerblick eintauschen. Die Geschichte vom Aufgeben des Alltags und vom Reisen sind einfach wunderbar geschrieben - ehrlich und mit unendlich viel Mut.

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  • Reise in eine unbekannte Zukunft

    Meerblick statt Frühschicht
    robbylesegern

    robbylesegern

    13. June 2016 um 22:29

    Wer kennt nicht das Gefühl der Reiselust. Man möchte den Alltag hinter sich lassen, einfach aussteigen und die Welt bereisen. Carina Herrmann hat dies in aller Konsequenz durchgezogen. Sie hat ihren Besitz und ihr Heimatland hinter sich gelassen , um ein Jahr Australien zu bereisen. Doch am Ende der Reise , war für sie noch lange nicht Schluss.Carina Herrmann, 30 Jahre alt und seit sieben Jahren als Krankenschwester auf einer onkologischen Kinderstation arbeitend , stellt für sich fest, dass diese Arbeit sie auf Dauer unweigerlich in den Burnout treiben wird. Sie bringt den Mut auf alles hinter sich zu lassen , verkauft ihr Hab und Gut , kündigt ihre Stelle und die Wohnung und macht sich auf eine Reise nach Australien. Work and Travel , das Land kennen lernen und zwischendurch Geld verdienen , um dieses Abenteuer zu finanzieren. Doch sie merkt schnell auf dieser Reise, dass es für sie eigentlich kein Zurück mehr geben kann. Sicherlich ist so eine Reise nicht immer ohne Probleme, doch sie stellt auch schnell fest, wie fest sie in den gesellschaftlichen Strukturen und Erwartungen ihres Heimatlandes verankert ist. Nicht dass was für einen gut ist lebte sie zuhause, sondern das , was man von ihr erwartete. Sie braucht lange um sich von diesen Fesseln zu lösen. Kein schlechtes Gewissen habe und die Erwartungen, die die Gesellschaft an sie stellt und Zukunftsängste zu Seite schieben, dies gelingt ihr in Australien und sie merkt, dass sie mehr und mehr zu sich selbst findet und eine anderer Mensch wird.Als das Jahr in Australien zu Ende geht, bereist sie noch einen Teil Südostasiens und beschließt, dass diese Art des Lebens , wie für sich geschaffen ist und sie nicht wieder in den heimatlichen Trott zurückkehren möchte. Nach einem halben Jahr zurück in Deutschland bereitet sie sich auf ihren selbstständigen Beruf als Reisebloggerin vor und die Reise geht weiter.Carina Herrmann beschönigt in diesem Reisebericht nichts. Sie erzählt von vielen positiven Erfahrungen, lässt aber auch nicht die negativen und schwierigen Phase ihrer Austalien,- und Asienreise nicht aus. So bekommt man als Leser einen sehr realistischen Einblick in das Leben einer Backpackerin.Mir hat es sehr gut gefallen Carina auf ihrem Reiseabenteuer zu begleiten und Carin ringt mir großen Respekt ab, dass sie den Mut aufbringt, alles hinter sich zu lassen und ein Weg in eine unbekannte Zukunft zu gehen.

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  • Wie man sein bisheriges Leben umkrempeln kann

    Meerblick statt Frühschicht
    hexhex

    hexhex

    12. June 2016 um 19:35

    Wie kommt man auf die Idee, um die Welt zu reisen? Als Frau um die 30, alleine, ohne festen Job, der zu Hause auf einen wartet? Wie bei vielen Dingen ist das ein langwieriger Prozess. So auch bei Carina. Carina macht nach dem Abitur in Deutschland eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Ein Beruf, in dem sie aufgeht. Trotz Warnungen von Kollegen beginnt sie irgendwann auf einer Kinderkrebsstation. Sie ist engagiert, leidet mit ihren kleinen Patienten und kommt sogar an ihren freien Tagen, wenn sie das Gefühl hat, gebraucht zu werden. Irgendwann setzt ihr der Job so zu, verliert zu viele Kinder auf der Station, dass sie einfach nicht mehr kann und sich ein Jahr Auszeit gönnt. Sie gibt ihren Job auf, löst die Wohnung auf und verabschiedet sich von ihrer Familie und Freuden. Für ein Jahr plant sie eine Reise durch Australien. Anfangs hat sie alles bis aufs kleinste Detail geplant, erst im Laufe der Zeit wird sie flexibler und weniger ängstlich. Sie reist durch den gesamten Kontinent und genießt ihre Zeit um zu sich selbst zu kommen. Mal tut sie sich mit anderen Reisenden zusammen, manchmal tut sie das bewußt nicht und von Zeit zu Zeit nimmt sie Jobs an, um ihre Urlaubskasse aufzustocken. Dieses Buch ist in erster Linie ein Reisebuch. Die Touren in Australien werden sehr detailliert beschrieben. Für jemanden wie mich, der auch mal eine Reise dorthin geplant hat, aber bisher nicht durchgeführt hat, entfacht es Fernweh. Erst in zweiter Linie ist es ein sehr persönliches Buch über eine junge Frau, die nicht glücklich in ihrem Leben ist, die immer zu viel von sich erwartet und sich sehr unter Druck setzt. Immer hat sie in Deutschland das Gefühl, ihre Zeit vernünftig zu verbringen, produktiv sein zu müssen. Erst in Australien lernt sie zu leben, ihre Ansprüche an sich selbst herunterzuschrauben und sehr genau auf ihr Bauchgefühl zu hören. Erwartet hatte ich ein Buch übers Bloggen und wie man dazu kommt, davon leben zu können. Das war in diesem Buch leider nur ganz kurz ein Thema. Vielleicht will die Autorin darüber ein zweites Buch schreiben?Leseempfehlung für alle, die auch mal alleine losziehen wollen, oder einfach nur ein paar Dinge in ihrem Leben verändern wollen. Es müssen ja nicht immer gleich die ganz großen Veränderungen sein.

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  • Meerblick statt Frühschicht – Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen

    Meerblick statt Frühschicht
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    04. June 2016 um 23:59

    Inhalt Nach sieben Jahren als Kinderkrankenschwester in der Onkologie ist Carina Herrmann völlig ausgebrannt. Sie beschließt, alles zu verändern, und bricht allein nach Australien auf – eine Reise, die ihr Leben neu ordnet. Richtig sesshaft geworden ist sie seitdem nicht mehr, stattdessen lebt sie als Bloggerin und digitale Nomadin überall auf der Welt. Carina Herrmann schreibt über Ängste, Sehnsüchte und Mut und nimmt ihre Leser dabei mit auf eine Reise um die Welt zu sich selbst. Denn Alleinreisen bedeutet Freiheit und Begegnung – mit vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen und vor allem mit der eigenen Person.(Quelle: Amazon )Meine Meinung Carina fasst aus heiteren Himmel den Entschluss ein Work and Travel – Jahr in Australien einzulegen. Der Job, die Wohnung und die Versicherungen werden gekündigt. Möbelstücke verkauft und in den letzten Monaten in Deutschland macht sie fleißig Überstunden, arbeitet an Feiertagen um extra Geld für ihr Reise- und Rückkehrkonto zu verdienen.Und dann ist es auch schon soweit: Sie fliegt nach Australien und verliebt sich in den Kontinent und die Landschaft. Schläft nur in Hostels, macht einige schöne Ausflüge und lernt viele neue Menschen kennen. Ab und zu arbeitet sie um die Reisekasse wieder zu füllen. Während der Reise verändert sich die Autorin – anfangs versucht sie ihre Reise von vorne bis hinten durchzuplanen, doch je länger die am Ende der Welt ist, umso entspannter und spontaner wird sie. Auf ihrem Blog und per Skype hält sie Kontakt zur deutschen „Welt“ – aber auch nur zu Personen, die ihr wichig sind. Alle oberflächlichen Kontakte lässt sie einschlafen um unnötigen Ballast loszuwerden.Über den Geburtstag fliegt sie nach Bali – aber bereist dort das Land fernab der Touristenströme und der Hotelanlagen. Sie kehrt zurück nach Australien und hat dort noch eine schöne Zeit mit neuen Freunden, doch bei vielen von denen ist die Australienauszeit bald zu Ende – schließlich bleibt Carina übrig und beschließt nach Asien zu reisen und dort ein paar Länder zu bereisen. Thailnd, Laos und Kambodscha stehen auf dem Plan – Länder, die vollkommen anders als Australien sind. Zum Beispiel in Laos sind die Menschen sehr ruhig und können einem nicht in die Augen sehen. Schließlich kehrt sie nach einem Jahr zurück nach Deutschland und merkt schnell, dass das Jahr sie verändert hat. Ihre Freunde und die Familie nimmt es nicht war, sie haben schon fast vergessen, das Carina ein Jahr ausgesetzt hat.Die Autorin versucht sich wieder an ein Leben in Deutschland zu gewöhnen, sie findet sogar einen neuen Job, der ihr anfangs Spaß macht. Doch je länger sie wieder zurück ist und als sie schließlich ein paar Reiseblogger trifft, fällt sie eine Entscheidung: sie möchte Reisebloggerin werden und alleinstehenden Frauen dazu verhelfen sich auch alleine auf Weltreise zu machen. Mission gelungen würde ich sagen. Ich habe dieses Buch an einem Abend verschlungen und mich hat sofort das Fernweh gepackt. Die Autoren hat es geschafft, das ich beim Lesen immer das Gefühl hatte neben ihr zu stehen und die Landschaft und die Menschen mit eigenen Augen zu sehen. Auch ihre Erinnerungen an ihre Zeit auf der Kinderkrebsstation haben mich sehr beeindruckt. Ich habe großen Respekt vor Personen, die diesen emotional schweren Beruf ausüben und das über viele Jahre. Klare Lese-und Kaufempfehlun!Schönstes Zitat „Mit Deutschland habe ich mich nie wirklich verbunden gefühlt. Ich schätze das deutsche Sozialsystem seht und stelle immer wieder fest, wie stark die deutsche Kultur in mir verankert ist, was ich durchaus als poitiv empfinde. Pünktlichkeit, Verbindlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit, die hier in Australien manchmal als ruppig und unhöflich angesehen werde, empfinde ich als positive Eigenschaften, auf die wir durchaus stolz sein können. Aber trotzdem habe ich mich nie wirklich mit meinem Land verbunden gefühlt. Die Frage bleibt offen: Wenn es nicht Deutschland ist, was dann?“(Carina, S.90) Oh mein Gott, ich kann mich vollkommen mit der Autorin identifizieren. Bei mir fing es im jungen Teenageralter an – ich bin zwar vom Pass her deutsch, aber ich fühle mich nicht als Deutsche. Schon früh habe ich Fernweh entwickelt, jede kleine Klassenfahrt ins Ausland war ein Highlight. In Paris habe ich mich in die Mentalität der Franzosen verliebt, aber auch in die Straßen, in die Menschen und ihren Nationalstolz. Am Gardasee verliebte ich mich in die Natur Italiens und das gute Essen. In Spanien in die Freundlichkeit der Menschen und das gute Wetter auf den Kanaren. In der Karibik an die Lebensfreude der Menschen. Und in Norwegen verlor ich mein Herz an die Landschaft. Jedes einzelne Land hat sich in mein Herz gestohlen, doch keines konnte mich überzeugen für immer zu bleiben. Welches Land wird wohl meine Heimat werden? Ich weiß nur eines sicher: Deutschland wird es nie sein und auch nie werden.  Sterne

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  • Fragefreitag mit Carina Herrmann & Buchverlosung zu "Meerblick statt Frühschicht"

    Meerblick statt Frühschicht
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Fragefreitag mit Carina Herrmann Wer träumt nicht heimlich davon, eines Tages einfach in der Arbeit aufzustehen und nicht mehr wiederzukommen? Statt sich um Aktenberge und Kundenwünsche zu kümmern, lieber auf große Entdeckungsreise quer durch die Welt zu gehen? Na? Erwischt?Carina Herrmann ist aufgestanden und reist seitdem zu den schönsten Orten der Erde. Alleine. Als Frau ist das auch heutzutage noch ungewöhnlich. Aber ist es auch gefährlich? Davon berichtet die Bloggerin und Autorin in "Meerblick statt Frühschicht". Ihr habt an unserem Fragefreitag am 06.05. die Gelegenheit all eure Fragen rund um das Thema Reisen an Carina Herrmann zu stellen und mit etwas Glück eins von 5 Exemplaren von "Meerblick statt Frühschicht" zu gewinnen. Die perfekte Vorbereitung für die eigene Reise!Mehr zum Buch:Nach sieben Jahren als Kinderkrankenschwester in der Onkologie ist Carina Herrmann völlig ausgebrannt. Sie beschließt, alles zu verändern, und bricht allein nach Australien auf – eine Reise, die ihr Leben neu ordnet. Richtig sesshaft geworden ist sie seitdem nicht mehr, stattdessen lebt sie als Bloggerin und digitale Nomadin überall auf der Welt. Carina Herrmann schreibt über Ängste, Sehnsüchte und Mut und nimmt ihre Leser dabei mit auf eine Reise um die Welt zu sich selbst. Denn Alleinreisen bedeutet Freiheit und Begegnung – mit vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen und vor allem mit der eigenen Person.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zur Autorin: Die große Leidenschaft von Carina Herrmann, geboren 1980, ist das Reisen. Mit 30 Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für das Erkunden der großen, weiten Welt und setzte sich über all diejenigen hinweg, die ihr sagten, ihr Unterfangen sei für eine Frau alleine zu gefährlich. Seitdem hält sie in ihrem Blog "Pink Compass" ihre Erlebnisse fest und macht anderen Frauen Mut, selbst aktiv zu werden und in die Ferne zu schweifen. Ihren Bürojob gab sie auf, um sich allein dem Leben als Reisende und Bloggerin zu widmen. Auf ihrem zweiten Blog "Um 180 Grad" kann man sich über ihre selbstständige Tätigkeit informieren. Auch in ihren Büchern "Frauen reisen solo", "Frauen reisen weiter" und dem im Mai 2016 erscheinenden "Meerblick statt Frühschicht" berichtet die digitale Nomadin von ihren Erfahrungen.Noch mehr über Carina Herrmann erfahrt ihr in diesem Interview.Gemeinsam mit PIPER verlosen wir 5 Exemplare von "Meerblick statt Frühschicht" unter allen, die heute Carina Herrmann eine Frage über den blauen "Jetzt bewerben"-Button stellen!Mitmachen lohnt sich!Wir wünschen euch viel Spaß beim Fragefreitag!

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    • 148
  • Jetzt will ich die Welt entdecken!

    Meerblick statt Frühschicht
    Saruna

    Saruna

    12. May 2016 um 11:25

    Das Buch sieht optisch sehr ansprechend aus! (Würde sich gut machen neben „Das grosse Los“ von Meike Winnemuth) Es hat etwas Marines ans sich und ich griff sofort danach, als ich es sah. Zurzeit sehe ich sowieso viele Reiseberichte von Frauen, die alleine die Welt bereisen. Hut ab vor jeder, aber ein bisschen Neid ist auch dabei. Wie gerne würde ich alles hinschmeissen um die Wunder der Welt zu erblicken? Tu ichs? Nein! Zu viele Verpflichtungen, keine Zeit, das fehlende Geld. Alles ausreden. Und wovor? Aus Angst? Angst zu versagen, Angst es nicht schaffen zu können…Carina Herrmann jedenfalls, gehört zu den Frauen die mutig genug waren. Und es hat sich gelohnt! Das Buch ist klassisch aufgebaut, es hat tolle Fotos der Reise, eine Karte der Reisedestinationen, einen Prolog und Epilog und dazwischen das grosse Abenteuer! Ich fand das Buch witzig, interessant, aufregend. Als Ergänzung habe ich dann auch noch ihren Blog angesehen (Pink Compass) auf dem es nicht nur nützliche Tipps gib, sondern auch aufklärt und einfach auch spannend ist, anzusehen. Nun habe ich doch Lust alles aufzugeben und dem Fernweh nachzugeben. Aber erst mal noch die Ausbildung beenden.. und dann etwas Geld verdienen und dann… mal Weitersehen ;-)

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