Meerblick statt Frühschicht

von Carina Herrmann 
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Meerblick statt Frühschicht
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Leider bleiben die Reisebeschreibungen recht oberlächlich - ich hätte gern mehr über Land und Leute erfahren

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Inhaltsangabe zu "Meerblick statt Frühschicht"

Ein persönlicher Rundgang durch Angkor Wat, Reisfelder auf Bali und ein Roadtrip entlang der legendären Great Ocean Road: Dies sind nur drei der Highlights, die die erfolgreiche Reisebloggerin Carina Herrmann während ihrer einjährigen Reise durch Australien und Südostasien erlebte. Ihre Traumreise begann als Befreiungsschlag. Denn die junge Frau gab dafür ihren harten Alltag als Krankenschwester in einer Kinderkrebsstation auf, verkaufte all ihren Besitz und begann alleine ihre Reise um die Welt. Sie schreibt über ferne Länder, Menschen und Kulturen -- aber auch über Ängste, Sehnsüchte und neuen Mut.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492404334
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.01.2018

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    TiliaSalixs avatar
    TiliaSalixvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Leider bleiben die Reisebeschreibungen recht oberlächlich - ich hätte gern mehr über Land und Leute erfahren
    Bloggerin auf Sinnsuche

    Mit knapp 30 Jahren steht Kinderkrankenschwester Carina Herrmann kurz vor dem Burnout. Die Arbeit auf der Onkologie macht ihr zunehmend zu schaffen und es gelingt ihr immer schlechter, eine professionelle Distanz zu ihren Patienten und deren Familien zu wahren. Um herauszufinden, wer sie selbst wirklich ist und was sie zukünftig mit ihrem Leben anfangen möchte, gibt sie ihr bisheriges Leben auf: sie verkauft fast ihren gesamten Besitz, kündigt Job, WG und alle Verträge und begibt sich auf ihre erste große Reise – ganz allein. Australien ist das Ziel. Akribisch vorbereitet bricht sie auf und stellt schnell fest, dass sich das Leben nicht vorhersagen lässt. Eine Reise bringt immer Unvorhergesehenes, und so ist die erste Lektion, die Carina lernt, spontaner zu sein und ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Das nächste Jahr verbringt sie an Australiens Küsten, lernt Schnorcheln, jobbt ein bisschen, fährt mal hier in, mal dorthin, reist ins Landesinnere, mal allein, mal in Gesellschaft und lernt sich immer besser kennen. Da das Hauptaugenmerk der Autorin auf der eigenen Gedankenwelt liegt und weniger auf das sie umgebende Land, wird die Beschreibung allerdings schnell ermüdend. Je weiter man liest, desto deutlicher wird, dass hier keine ausgebildete Journalistin schreibt, sondern eine etwas naive und leider auch ignorante junge Frau, die sich nicht gerade für viel interessiert. Am liebsten ist sie für sich, Reisekontakte empfindet sie immer wieder als Belastung und soweit, dass sie mal den Hintergrund eines Ortes oder einer Kultur recherchiert, geht ihr Interesse für Land und Leute dann doch nicht. Der Höhepunkt in dieser Hinsicht ist erreicht, als sie die Quelle ihres Wissens über die Aborigines preis gibt: „Traumfänger“ von Marlo Morgan, wobei sie auch noch einen falschen Titel angibt. Großartig! Hinzu kommt dann noch ihre Sprunghaftigkeit – was sie eben noch ganz großartig und unkompliziert findet, wird ein Kapitel weiter im Rückblick als „angespannt“ und „enttäuschend“ beschrieben, wobei gerne auch mal Mitreisende gemeint sind. Da fragt man sich als Leserin schon mal des öfteren, warum so jemand überhaupt reist, wenn die Abende dann mit Serien gucken auf Netflix und Skypen verbracht werden? Insgesamt scheint die Autorin zudem mehr Kontakt zu anderen Reisenden gehabt zu haben als mit Australiern (von Aborigines ganz zu schweigen). Interessant wird es eigentlich erst wieder, als sie von ihrem kurzen Abstecher durch Südostasien berichtet, den sie vor ihrer Rückkehr nach Deutschland noch schnell einschiebt sowie ihre Schwierigkeiten, wieder zurück in den Alltag zu finden. Am Ende kommt dann die Erleuchtung: über ein Seminar lernt sie, wie sie ihren privaten Reiseblog professionalisiert und zur Einnahmequelle machen kann und geht in die Selbstständigkeit als Reisebloggerin. Insgesamt war das nicht mein Buch – zu wenig Australien und zu viel Carina Herrmann.

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