Hier werden endlich auch die Hintergründe und Zusammenhänge erklärt, wie Lilou zur Polizei kam, und andere Fragen, die seit Band 1 noch offen geblieben waren, aufgegriffen und beantwortet.
Der Fall könnte aktueller kaum sein: Noch immer reichen die Auswirkungen von Verbrechen aus den 1930er Jahren bis in die Gegenwart und können selbst für Unbeteiligte tödlich enden.
Ein besonderes Stilmittel waren für mich die Briefe aus der Vergangenheit, die Stück für Stück einen Teil der Geschichte ans Tageslicht brachten - packend, berührend und teilweise kaum vorstellbar.
Kulinarisch stand dieses Mal weniger das Essen als vielmehr der französische Wein im Fokus, ebenso wie die vielen kleinen wie größeren Orte der Provence, was mich als Leserin wieder einmal sehnsüchtig zurücklässt.
Gespannt bin ich, ob die Versetzung von Lilou wirklich stattfindet oder sie doch dort bleibt, wo sie gerade beginnt, Wurzeln zu schlagen.
Es zeigt sich, dass die Wahrheit immer ihren Weg findet - die Frage ist nur, zu welchem Preis.
Ich jedenfalls wollte nach der letzten Seite am liebsten noch mit an dieser Tafel sitzen und mich von diesen Figuren noch lange nicht verabschieden.






























