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yari

vor 2 Jahren

(109)

In "Der Lavendel-Coup" wird Molly Preston, die als Ermittlerin für eine geheime Abteilung der EU arbeitet, nach Mirocène in die Provence abberufen, wo sie den illegalen Aktivitäten des Bankiers Claude du Fondette auf die Spur kommen soll.
Als Studentin Marie Bonnieux getarnt, beginnt sie ihre Arbeit und legt bei Restaurationsarbeiten in einer Kapelle Fresken frei. Ein Fresko entpuppt sich als Gaunerzinken, der auf einen Bankraub, der 1912 geschah, hinweist.
Als auch noch ein Mord an Pierre Faber, einem Kollegen Mollys, geschieht, beginnt Molly in alle Richtungen zu ermitteln und deckt auf, wie der Bankraub und der damit zusammenhängende Goldschatz sowie der Mord an Pierre zusammenhängen.

"Der Lavendelcoup" ist das überaus gelungene  Debüt von Carine Bernard.
Die  bildhaften Beschreibungen der Provence und der kulinarischen Delikatessen bringt dem Leser Frankreich näher, und man wünscht sich nur noch, selbst dort zu sein.

Die Charaktere sind gut gezeichnet,  vor allem Molly, eine Art weiblicher James Bond, Sie ist intelligent, tapfer, sehr mutig, gibt nie auf und arbeitet mit Hilfe der modernen Technik. Ihr Handy ist für sie unverzichtbar.
Mit ihrem Freund Charles, der ihr ab und zu bei kniffligen Problemen hilft, hält sie über das Handy Kontakt.

Der Spannungsbogen ist stetig gestiegen, und die Handlung war logisch aufgebaut.

Interessant waren für mich die Informationen über das Chiffrieren und Dechiffrieren, und welche Methoden es gibt.

Auch die Bilder der Kapelle und des Schutzhauses sowie der Gaunerzinken und die Schatzkarten haben mir gut gefallen, und so konnte ich mir manches besser vorstellen.

Für ein tolles und spannendes Krimidebüt, welches mich sehr gut unterhalten hat, bekommt "Der Lavendelcoup" fünf Sterne von mir. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung des Buches geben würde.



Autor: Carine Bernard
Buch: Der Lavendel-Coup
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