Carl Aderhold

 3.1 Sterne bei 15 Bewertungen
Carl Aderhold

Lebenslauf von Carl Aderhold

Carl Aderhold wurde im Jahr 1963 geboren und ist ursprünglich Historiker. Zunächst arbeitete er bei großen Buchprojekten wie zum Beispiel "Die großen Rätsel der französischen Geschichten" mit. Im Jahr 2007 aber gelang ihm ein Riesenbestseller mit "Mort aux cons". Carl Adehold lebt und arbeitet in Paris.

Alle Bücher von Carl Aderhold

Carl AderholdFische kennen keinen Ehebruch
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Fische kennen keinen Ehebruch
Fische kennen keinen Ehebruch
 (15)
Erschienen am 18.03.2011
Carl AderholdDie Roten
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Die Roten
Die Roten
 (0)
Erschienen am 04.08.2017
Carl AderholdFische kennen keinen Ehebruch: Roman
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Fische kennen keinen Ehebruch: Roman
Fische kennen keinen Ehebruch: Roman
 (0)
Erschienen am 08.03.2012
Carl AderholdLes poissons ne connaissent pas l'adultère. Fische kennen keinen Ehebruch, französische Ausgabe
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Les poissons ne connaissent pas l'adultère. Fische kennen keinen Ehebruch, französische Ausgabe

Neue Rezensionen zu Carl Aderhold

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Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

Ein spannendes buch über das Leben und welche Wendungen es nehmen kann
NiJovor 4 Jahren

Der Schreibstil dieses Bucher ist etwas verwirrend. Der autor springt von person zu Person und manchmal weiss man gar nicht, wer man gerade ist. Aberr wenn man sich dran gewöhnt hat, kommt man damit genz gut zurück.

Mehr zum Inhalt möchte ich nicht sagen, denn ich würde zuviel verraten. Es gibt auf jeden Fall den Zugbegleiter Germinal, eine ältere Dame names Colette, ein Ehepaar namen Jean-Pierre und Catherine mit ihren 4 Kindern, dann ein Frauen-Chor und die Paare Vincent und Muriel und Nicolas und aude und außerdem noch ein taubstummer Mann.

Alle begegnen sich alle kommunizieren irgendwie miteinander und als der Zug in Touluse ankommt ist nichts mehr so, wie es mal war..

Zunächst beginnt die Story sehr schleppend, weil alle Personen irgendwie vorgestellt und in die Geschichte gezogen werden. Aber so ab Seiten 150 nimmt das buch an Fahrt auf und wird richtig spannend. so spannend das ich es erst zu Ende lesen musste, bevor ich schlafen gehen konnte.

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Atis avatar

Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

Durchwachsen, knappe drei Punkte, da zwei doch irgendwie zu wenig wären
Ativor 6 Jahren

Der Roman ist nicht ganz so lustig-leicht, wie ich angesichts des Titels, der Covergestaltung oder der Inhaltsangabe vermutete. Er handelt von einer Frau, die ausbricht, um sich selbst zu finden. Die Wahrheiten ins Auge blickt, die sie bisher tunlichst übersehen hat. Aderhold erzählt die Geschichte von Valerie, deren festgefahren scheinendes Leben nach einer Typberatung eine ungeahnte Wendung nimmt. Obwohl sie danach à la Julia Roberts ihr Umfeld verzaubert, nimmt zuhause niemand angemessen Notiz von ihrem veränderten Äußeren. Aus einer Laune heraus fährt Valerie am nächsten Morgen nicht wie gewohnt zur Arbeit. Stattdessen überrascht sie sich selbst damit, in den Zug nach Toulouse zu steigen. Der ist der Haupthandlungsort des Romangeschehens.

Ihre Mitreisenden bestehen aus zwei Paaren und einer älteren Frau. Der Autor wechselt immer wieder die Perspektive und lässt seine LeserInnen mal aus der Sicht der einen oder des anderen einen Blick auf das Geschehen werfen. Valerie fühlt sich begehrenswert, zumal sie nach einem Artikel, der anlässlich ihrer Typberatung in einer Frauenzeitschrift erscheint, von Wildfremden angesprochen wird. Nicht nur die beiden Männer im Abteil flirten mit ihr. Deren Frauen sind davon weniger begeistert. Die alte Frau wiederum ist auf dem Weg zu ihrem Liebhaber, während ein Kontrolleur in seinem Beruf aufgeht und gleichzeitig ein verhinderter Revoluzzer ist. Es gibt noch weitere Figuren, die mehr oder weniger große Rollen spielen.

Während Aderhold von Liebe und Lebenskrisen schreibt, bedient er sich diverser Klischees, die er teils zu sehr aufplustert. Dabei lässt er Männer und Frauen (gedanklich und verbal) aufeinander losgehen. An und für sich normal wirkende Lebensfassaden beginnen zu bröckeln. Zarte neue (Liebes-)Hoffnungen keimen, Fragen und Zweifel machen deutlich, dass (nicht nur) Valerie am jahrelangen Ausharren bisheriger Situationen und Beziehungen zu ersticken droht. Die Reisenden lachen zusammen, weinen, betrügen und belügen sich und andere, träumen und erwachen, sammeln spontan für einen Schwarzfahrer, feiern miteinander. Die Charaktere sind leicht neurotisch, teils extravagant, bizarr. Mehr oder weniger liebenswert wirken sie nicht konsequent real, aber auch nicht vollkommen unecht. Was ich sehr schön finde, ist die Zugreise als Symbol für Veränderungen, die im Leben aller in einem steten Fluss stattfinden. Für Begegnungen mit Neuem und Abschied von Altem.

Trotz der an sich guten Grundidee konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. In typisch französischer Manier beschreibt der Autor viele Details und schafft es dennoch, recht oberflächlich zu bleiben. Er springt bei seinem Geschehen zwischen den Charakteren hin und her, und erschwerte es mir so, mich mit diesen anzufreunden. Was mich persönlich jedoch am meisten störte, war, dass Aderholds Figuren zwar genau beobachten und alles zu ergründen suchen, trotz einiger Aktionen aber nicht so richtig handeln. Dass lebendige Dialoge fehlen und die wenigen Gesprächsansätze durch indirekte Reden förmlich erschlagen werden, tut ein Übriges. Obwohl Aderhold einen typischen französischen Schreibstil pflegt, fehlt seiner Schreibe in diesem Roman die lebendige Leichtigkeit, die ich mit anderen französischen Autoren in Verbindung bringe. Der Roman plätschert unaufgeregt vor sich hin und zieht sich trotz der kurz gehaltenen Kapitel stellenweise.

Keine ganz alltägliche Geschichte. Dafür eine, die LeserInnen Durchhaltevermögen abverlangt, weder vollkommen oberflächlich noch hochgeistig ist. Kein Buch, das man nebenbei lesen sollte, da dadurch eventuell Passagen entgehen, die daran erinnern, dass man selbst allzu häufig über bestimmte Dinge hinwegsieht.

2013 Antje Jürgens (AJ)

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gsts avatar

Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

War mir zu langweilig
gstvor 6 Jahren

Wann sind Sie das letzte Mal Zug gefahren? Haben Sie sich dabei in ein Buch vertieft oder haben Sie die Mitreisenden beobachtet? Zweiteres können Sie mit der Lektüre dieses Buches nachholen.

Valerie wurde von ihren Freundinnen zur Typbegleiterin geschickt. Bisher etwas unscheinbar, fühlt sie sich jetzt wie Julia Roberts und entdeckt neue Lebenslust. Anstatt zur Arbeit zu fahren, setzt sie sich in den Zug und genießt die Wirkung, die sie auf andere hat. Wir Leser lernen dabei das Innere der Mitreisenden kennen.

Eigentlich eine ganz nette Idee. Mir war die Lektüre jedoch zu ruhig, ja, regelrecht langweilig. Es geschieht nicht allzu viel, auch wenn der Zug an verschiedenen Stationen hält, Interaktionen zwischen den Menschen ziemlich genau beobachtet werden und ergründet wird, warum ein junger Mann schwarz gefahren ist.

Mir jedoch genügen Charakterstudien allein nicht - ich hätte mir etwas mehr Handlung gewünscht. Deshalb nur zwei Punkte.


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Gespräche aus der Community

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Annelchens avatar
Wanderbuch zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

Hallo ihr Lieben,

leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o)

Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh*
Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt.

Inhalt des Buches:
Eine fantasievolle und charmante Geschichte über den Kult um den schönen Schein.

Für Valérie hat der Termin bei einer Typ-Beraterin ungeahnte Folgen: Ihr Gatte ist sauer, denn er hätte lieber seine unscheinbare Frau behalten. Und sie selbst zweifelt: Ist sie nun wirklich schön und elegant, vielleicht gar wie ihre Filmheldin Julia Roberts? Auf dem Weg zur Bushaltestelle macht ein fremder Mann ihr Komplimente; sie ist völlig perplex. Wie in Trance fährt sie zum Bahnhof statt zur Arbeit, steigt in einen Zug – und reist ab. Unterwegs lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen, darunter einen viel versprechenden Mann … Vor allem aber erlebt sie sich selbst auf neue Weise: eine ganz normale Durchschnittsfrau, der die Welt offensteht – wenn sie es nur will.

Und Colette, eine unanständige fünfundsiebzigjährige Mitreisende, hat recht: „Es gibt keinen Grund, auf die kleinen Glücksmomente des Lebens zu verzichten, und auch nicht auf die Liebe. Man sollte sich die Liebe rückhaltlos gönnen, so wie man eine süße, saftige Frucht genießt.“ (Quelle: amazon.de)

*** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann in die Liste auf.
Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken.
Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt.
Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist. Und bitte, bitte behandelt es gut.
Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

Annelchen verschickt am 27.02.2012 an:

01.) KiSa (<--- gelesen vom 03.03. bis 13.03.2012)
02.) Deli (<--- gelesen vom 13.03. bis 29.03.2012)
03.) zitrosch <---- gelesen
05.) Buchfan276 (<-----gelesen vom 28.04. bis 14.05.2012)
06.) melanie_reichert  (<------ gelesen vom 06.06.2012 bis 28.06.2012)
07.) Linny (<---- gelesen vom 30.06.2012 bis 06.07.2012)
08.) Fruehlingsgewitter (gelesen)


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Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Carl Aderhold im Netz:

Community-Statistik

in 29 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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