Carl Aderhold Fische kennen keinen Ehebruch

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Inhaltsangabe zu „Fische kennen keinen Ehebruch“ von Carl Aderhold

Eine fantasievolle und charmante Geschichte über den Kult um den schönen Schein Für Valérie hat der Termin bei einer Typ-Beraterin ungeahnte Folgen: Ihr Gatte ist sauer, denn er hätte lieber seine unscheinbare Frau behalten. Und sie selbst zweifelt: Ist sie nun wirklich schön und elegant, vielleicht gar wie ihre Filmheldin Julia Roberts? Auf dem Weg zur Bushaltestelle macht ein fremder Mann ihr Komplimente; sie ist völlig perplex. Wie in Trance fährt sie zum Bahnhof statt zur Arbeit, steigt in einen Zug – und reist ab. Unterwegs lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen, darunter einen viel versprechenden Mann … Vor allem aber erlebt sie sich selbst auf neue Weise: eine ganz normale Durchschnittsfrau, der die Welt offensteht – wenn sie es nur will. Und Colette, eine unanständige fünfundsiebzigjährige Mitreisende, hat recht: „Es gibt keinen Grund, auf die kleinen Glücksmomente des Lebens zu verzichten, und auch nicht auf die Liebe. Man sollte sich die Liebe rückhaltlos gönnen, so wie man eine süße, saftige Frucht genießt.“

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  • Ein spannendes buch über das Leben und welche Wendungen es nehmen kann

    Fische kennen keinen Ehebruch
    NiJo

    NiJo

    09. May 2014 um 10:43

    Der Schreibstil dieses Bucher ist etwas verwirrend. Der autor springt von person zu Person und manchmal weiss man gar nicht, wer man gerade ist. Aberr wenn man sich dran gewöhnt hat, kommt man damit genz gut zurück. Mehr zum Inhalt möchte ich nicht sagen, denn ich würde zuviel verraten. Es gibt auf jeden Fall den Zugbegleiter Germinal, eine ältere Dame names Colette, ein Ehepaar namen Jean-Pierre und Catherine mit ihren 4 Kindern, dann ein Frauen-Chor und die Paare Vincent und Muriel und Nicolas und aude und außerdem noch ein taubstummer Mann. Alle begegnen sich alle kommunizieren irgendwie miteinander und als der Zug in Touluse ankommt ist nichts mehr so, wie es mal war.. Zunächst beginnt die Story sehr schleppend, weil alle Personen irgendwie vorgestellt und in die Geschichte gezogen werden. Aber so ab Seiten 150 nimmt das buch an Fahrt auf und wird richtig spannend. so spannend das ich es erst zu Ende lesen musste, bevor ich schlafen gehen konnte.

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  • Durchwachsen, knappe drei Punkte, da zwei doch irgendwie zu wenig wären

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Ati

    Ati

    04. April 2013 um 15:18

    Der Roman ist nicht ganz so lustig-leicht, wie ich angesichts des Titels, der Covergestaltung oder der Inhaltsangabe vermutete. Er handelt von einer Frau, die ausbricht, um sich selbst zu finden. Die Wahrheiten ins Auge blickt, die sie bisher tunlichst übersehen hat. Aderhold erzählt die Geschichte von Valerie, deren festgefahren scheinendes Leben nach einer Typberatung eine ungeahnte Wendung nimmt. Obwohl sie danach à la Julia Roberts ihr Umfeld verzaubert, nimmt zuhause niemand angemessen Notiz von ihrem veränderten Äußeren. Aus einer Laune heraus fährt Valerie am nächsten Morgen nicht wie gewohnt zur Arbeit. Stattdessen überrascht sie sich selbst damit, in den Zug nach Toulouse zu steigen. Der ist der Haupthandlungsort des Romangeschehens. Ihre Mitreisenden bestehen aus zwei Paaren und einer älteren Frau. Der Autor wechselt immer wieder die Perspektive und lässt seine LeserInnen mal aus der Sicht der einen oder des anderen einen Blick auf das Geschehen werfen. Valerie fühlt sich begehrenswert, zumal sie nach einem Artikel, der anlässlich ihrer Typberatung in einer Frauenzeitschrift erscheint, von Wildfremden angesprochen wird. Nicht nur die beiden Männer im Abteil flirten mit ihr. Deren Frauen sind davon weniger begeistert. Die alte Frau wiederum ist auf dem Weg zu ihrem Liebhaber, während ein Kontrolleur in seinem Beruf aufgeht und gleichzeitig ein verhinderter Revoluzzer ist. Es gibt noch weitere Figuren, die mehr oder weniger große Rollen spielen. Während Aderhold von Liebe und Lebenskrisen schreibt, bedient er sich diverser Klischees, die er teils zu sehr aufplustert. Dabei lässt er Männer und Frauen (gedanklich und verbal) aufeinander losgehen. An und für sich normal wirkende Lebensfassaden beginnen zu bröckeln. Zarte neue (Liebes-)Hoffnungen keimen, Fragen und Zweifel machen deutlich, dass (nicht nur) Valerie am jahrelangen Ausharren bisheriger Situationen und Beziehungen zu ersticken droht. Die Reisenden lachen zusammen, weinen, betrügen und belügen sich und andere, träumen und erwachen, sammeln spontan für einen Schwarzfahrer, feiern miteinander. Die Charaktere sind leicht neurotisch, teils extravagant, bizarr. Mehr oder weniger liebenswert wirken sie nicht konsequent real, aber auch nicht vollkommen unecht. Was ich sehr schön finde, ist die Zugreise als Symbol für Veränderungen, die im Leben aller in einem steten Fluss stattfinden. Für Begegnungen mit Neuem und Abschied von Altem. Trotz der an sich guten Grundidee konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. In typisch französischer Manier beschreibt der Autor viele Details und schafft es dennoch, recht oberflächlich zu bleiben. Er springt bei seinem Geschehen zwischen den Charakteren hin und her, und erschwerte es mir so, mich mit diesen anzufreunden. Was mich persönlich jedoch am meisten störte, war, dass Aderholds Figuren zwar genau beobachten und alles zu ergründen suchen, trotz einiger Aktionen aber nicht so richtig handeln. Dass lebendige Dialoge fehlen und die wenigen Gesprächsansätze durch indirekte Reden förmlich erschlagen werden, tut ein Übriges. Obwohl Aderhold einen typischen französischen Schreibstil pflegt, fehlt seiner Schreibe in diesem Roman die lebendige Leichtigkeit, die ich mit anderen französischen Autoren in Verbindung bringe. Der Roman plätschert unaufgeregt vor sich hin und zieht sich trotz der kurz gehaltenen Kapitel stellenweise. Keine ganz alltägliche Geschichte. Dafür eine, die LeserInnen Durchhaltevermögen abverlangt, weder vollkommen oberflächlich noch hochgeistig ist. Kein Buch, das man nebenbei lesen sollte, da dadurch eventuell Passagen entgehen, die daran erinnern, dass man selbst allzu häufig über bestimmte Dinge hinwegsieht. 2013 Antje Jürgens (AJ)

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  • War mir zu langweilig

    Fische kennen keinen Ehebruch
    gst

    gst

    26. March 2013 um 18:14

    Wann sind Sie das letzte Mal Zug gefahren? Haben Sie sich dabei in ein Buch vertieft oder haben Sie die Mitreisenden beobachtet? Zweiteres können Sie mit der Lektüre dieses Buches nachholen. Valerie wurde von ihren Freundinnen zur Typbegleiterin geschickt. Bisher etwas unscheinbar, fühlt sie sich jetzt wie Julia Roberts und entdeckt neue Lebenslust. Anstatt zur Arbeit zu fahren, setzt sie sich in den Zug und genießt die Wirkung, die sie auf andere hat. Wir Leser lernen dabei das Innere der Mitreisenden kennen. Eigentlich eine ganz nette Idee. Mir war die Lektüre jedoch zu ruhig, ja, regelrecht langweilig. Es geschieht nicht allzu viel, auch wenn der Zug an verschiedenen Stationen hält, Interaktionen zwischen den Menschen ziemlich genau beobachtet werden und ergründet wird, warum ein junger Mann schwarz gefahren ist. Mir jedoch genügen Charakterstudien allein nicht - ich hätte mir etwas mehr Handlung gewünscht. Deshalb nur zwei Punkte.

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  • -->> geschlossen <<-- Wanderbuch: "Fische kennen keinen Ehebruch" - Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Annelchen

    Annelchen

    Wanderbuch zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold Hallo ihr Lieben, leider habe ich dieses Buch noch nicht gelesen. Betonung steht auf "noch" ;o) Aber es muss ja hier nicht jungfräulich im Regal stehen. Aus diesem Grund wird es nun hier zum Wanderbuch befördert. *täterätähh* Es wäre toll, wenn ihr anschließend eine Rezension dazu schreiben würdet, weil ich neugierig bin, wie es bei anderen Lesern ankommt. Inhalt des Buches: Eine fantasievolle und charmante Geschichte über den Kult um den schönen Schein. Für Valérie hat der Termin bei einer Typ-Beraterin ungeahnte Folgen: Ihr Gatte ist sauer, denn er hätte lieber seine unscheinbare Frau behalten. Und sie selbst zweifelt: Ist sie nun wirklich schön und elegant, vielleicht gar wie ihre Filmheldin Julia Roberts? Auf dem Weg zur Bushaltestelle macht ein fremder Mann ihr Komplimente; sie ist völlig perplex. Wie in Trance fährt sie zum Bahnhof statt zur Arbeit, steigt in einen Zug – und reist ab. Unterwegs lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen, darunter einen viel versprechenden Mann … Vor allem aber erlebt sie sich selbst auf neue Weise: eine ganz normale Durchschnittsfrau, der die Welt offensteht – wenn sie es nur will. Und Colette, eine unanständige fünfundsiebzigjährige Mitreisende, hat recht: „Es gibt keinen Grund, auf die kleinen Glücksmomente des Lebens zu verzichten, und auch nicht auf die Liebe. Man sollte sich die Liebe rückhaltlos gönnen, so wie man eine süße, saftige Frucht genießt.“ (Quelle: amazon.de) *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Wenn ihr interessiert seid, dann schreibt einfach hier in den Thread. Ich nehme euch dann in die Liste auf. Ich schicke es an den ersten los. Jeder hat dann zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken. Erfragt bei eurem Nachfolger bitte die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist - das hat sich bewährt. Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen bzw. weitergeschickt worden ist. Und bitte, bitte behandelt es gut. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen: http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/ Annelchen verschickt am 27.02.2012 an: 01.) KiSa (<--- gelesen vom 03.03. bis 13.03.2012) 02.) Deli (<--- gelesen vom 13.03. bis 29.03.2012) 03.) zitrosch <---- gelesen 05.) Buchfan276 (<-----gelesen vom 28.04. bis 14.05.2012) 06.) melanie_reichert  (<------ gelesen vom 06.06.2012 bis 28.06.2012) 07.) Linny (<---- gelesen vom 30.06.2012 bis 06.07.2012) 08.) Fruehlingsgewitter (gelesen) ---> zurück zu Annelchen

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  • Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Buchfan276

    Buchfan276

    17. May 2012 um 14:20

    Das Buch "Fische kennen keinen Ehebruch" handelt von einer Frau, die ihr altes Leben satt hat und einen neuen Lebensabschnitt beginnen möchte. Zunächst will sie sich auf den Weg zu einer Verwandten ans andere Ende von Frankreich machen und besteigt hierzu einen Zug. Hier lernt sie die unterschiedlichsten Leute kennen und merkt schnell, dass sie nicht die Einzige mit Problemen ist. Sehr gefühlvoll ist das Buch schon geschrieben, aber ich finde, es wahrt immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten, was ich etwas schade finde. Trotzdem finde ich hat sich die Lektüre gelohnt, denn es ist ein Buch, das mal wieder ein richtiges Happy-End hat und auf den Leser Lebensfreude ausstrahlt. Das Buch würde ich empfehlen, aber man darf auch nicht zu viel verlangen.

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  • Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Deli

    Deli

    05. April 2012 um 21:47

    Lust auf eine Zugfahrt...?! Zugegeben: beim Anblick des Buches tauchten wohl jede Menge Fragezeichen über meinem Kopf auf... Fische ?? Warum Fische ? Ehebruch ? Ewige Treue und so...? Und das Cover ? Warum denn Blumen ? Und ist das ein Pfau ? Und die Fische ??? Ich stellte mich auf eine eher lustige Geschichte ein, vielleicht etwas sarkastisch ? Hm, klang nicht schlecht. Doch das Buch hatte noch mehr zu bieten, was wirklich vielversprechend klang: Valérie war bei einer Typberatung, mit wirklich durchschlagendem Ergebnis: Irgendwie fühlt sie sich wie neu geboren ! Noch recht unsicher testet sie ihr neues "Ich" an ihrem Mann aus, mit niederschmetterndem Urteil: Er wünscht sich seine alte Frau zurück, das unscheinbare Mauerblümchen. Jedoch scheinen andere Männer das nicht so zu sehen... ein wildfremder Mann macht ihr plötzlich Komplimente ! Einfach so ! Valérie kann sich kaum daran erinnern wann ihr das zuletzt passiert ist.... war dies überhaupt schon einmal der Fall....?! In einer Kurzschlußreaktion beschließt Valérie dann ihrem Alltagstrott genau jetzt (!) zu entfliehen. Somit bricht sie ihren gewohnten Arbeitsweg ab und kauft sich ganz einfach ein Zugticket. Die Zugfahrt wird eine sehr aufregende Reise, viele inspirierende Menschen lernt sie auf der Fahrt kennen. Und sie lernt auch jede Mengen über sich selbst und über die Liebe... Für mich als Leser war die Idee, den Großteil der Geschichte als Zugreise darzustellen wirklich grandios ! Wie im wirklichen Leben: Leute steigen ein, begleiten dich ein Stück und steigen vielleicht schon an der übernächsten Station wieder aus. Leider fehlten dann nach einiger Zeit die Höhepunkte und die Geschichte plätscherte nur noch vor sich hin. Irgendwann war einem der perfektionistische Fahrkartenkontrolleur zu nervig und der arrogante Mitreisende zu unsympathisch. Daher von mir auch nur 3 Sterne, da die anfängliche Begeisterung leider nicht bis zum Ende durchhielt.

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  • Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Nik75

    Nik75

    25. March 2012 um 16:17

    Heute stelle ich euch das Buch Fische kennen keinen Ehebruch von Carl Aderhold vor. In dem Buch geht es um Julia, eine französische Supermarktkassiererin. Sie ist unzufrieden mit ihrem Leben, ihrem Mann und ihrer Tochter. Als ihr Mann dann noch nicht mal ihr Umstyling würdigt wird es ihr zuviel und sie setzt sich in den nächsten Zug nach Toulouse, um zu ihrer Cousine zu kommen. Es wird eine turbulente Zugfahrt, die in dem Roman geschildert wird. Meine Meinung: Dieses Buch geht meiner Meinung nach in Richtung Frauenroman. Es ist aber nicht so leicht zu lesen, wie sonst typische Frauenromane. Es ist sprunghaft geschrieben. Die Schauplätze im Zug wechseln plötzlich. Das Buch ist immer aus der sicht der Person geschrieben, die der Autor gerade hervorheben möchte oder die er gerade handeln lassen will. Es kommen relativ viele Charaktere vor, die alle irgendwelche persönlichen Probleme haben. Ich war im Buch besonders zum Schluss überrascht, in welche Richtungen die Handlung ging. Es ist nicht so, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, denn ich fand die Handlung interessant. Wer denkt nicht öfter mal dran aus seinem bisherigen Leben auszubrechen. Ich konnte mich daher ganz gut in die Lage der Hauptprotagonistin Julia hineinversetzten. Mir waren nur die Sprünge etwas zu drastisch und zu schnell. Julia die Hauptdarstellerin mochte ich sehr gerne. Sie ist die „brave“ Frau, die jahrelang in einer nicht mehr glücklichen Ehe gefangen ist und doch alles für ihren Mann und ihre Tochter macht. Sie hat sich auf Wunsch ihrer Freundinnen zum 40. Geburtstag umstylen lassen, aber ihr Mann machte sie dafür nur nieder. Dass Julia da die Nase mal voll hat, ist eigentlich nur verständlich. Ich fand die Zugreise auch von den verschiedenen Persönlichkeiten, die sie getroffen hat interessant und oft auch ganz amüsant. Man kann hinter die Fassade verschiedenster Menschen schauen und sehen wie schnell die angeblich heile Welt, die man sich vorgaukelt in Trümmern zerfallen kann. Der Roman bekommt von mir 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    09. April 2011 um 19:16

    Im Roman "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold wird die Geschichte von Valérie erzählt. Valérie, Ehefrau, Mutter und Verkäuferin, feiert mit ihren Freundinnen ihren 40. Geburtstag. Als Geschenk bekommt sie eine Typberatung und -veränderung durch Carola geschenkt. Nach diesem Termin verändert sich ihr Leben, denn daheim reagiert man reserviert auf ihre Veränderung, bisweilen sogar abwertend. Valérie ist verletzt und verwirrt durch diese Reaktion. Nach dem darauffolgenden Wochenende will sie zunächst wie gewohnt zur Arbeit gehen. Doch dann biegt sie auf dem Weg dahin plötzlich ab und fährt statt dessen mit dem nächsten Zug nach Toulouse zu ihrer Cousine. Ihr Handy ignoriert sie, sie sagt keinem Bescheid, wo sie hin will und nennt sich fortan nur noch Julia, nach ihrem Vorbild Julia Roberts. Im Zug nach Toulouse begegnet Julia einigen Reisenden, die alle sehr unterschiedlich auf sie reagieren. Das Buch ist von der Schreibweise sehr französisch geprägt, so dass der ruhige Erzählstil mir oft langweilig und gewöhnungsbdürftig vorkam. Die Geschichte beginnt gleich mit der Abreise der Protagonistin. Während der Fahrt werden immer wieder Rückblenden eingestreut. Da diese allerdings nicht optisch irgendwie kenntlich gemacht sind, war es doch sehr verwirrend für mich zu erkennen, in welchem Handlungsstrang ich mich gerade befand. Ansonsten plätschert die Geschichte dahin, einen Spannungsbogen habe ich leider nicht gefunden, dafür einige Anregungen zum Nachdenken. Fazit: Für den "typischen" Frauenromanleser ist dieses Buch sicherlich keine Empfehlung, aber für Leser, die auf der Suche nach einer Abwechslung sind, durchaus einen zweiten Blick wert.

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  • Rezension zu "Fische kennen keinen Ehebruch" von Carl Aderhold

    Fische kennen keinen Ehebruch
    Winterzauber

    Winterzauber

    22. March 2011 um 22:37

    Valerie lebt mit Mann und Teenagertochter als Kassiererin in einem Supermarkt ein eher langweiliges Leben. Als ihre Freudinnen ihr zum 40. Geb. eine Typberatung schenken, und sie nun blond mit engem Kleid und hohen Schuhen daherkommt, bekommt sie von allen Seiten Komplimente, nur von ihrer Familie nicht. Aus einer Laune heraus geht sie morgens nicht wie gewohnt zur Arbeit, sondern findet sich in einem Zug wieder, mit dem Ziel Toulouse. 2 Paare und eine ältere Frau teilen mit ihr das Abteil, wobei es Spannungen gibt, da beide Männer ganz offen mit ihr flirten. Während sich der Zug immer weiter von ihrem alten Leben entfernt, lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen und da auch zur gleichen Zeit in einer Frauenzeitschrift ein Artikel mit ihrer Typveränderung erscheint, wird sie von einem Frauenchor als Heldin gefeiert und muss Autogramme geben. Ich war total auf das Ende des Buches gespannt. Witzig auch die 75-jährige Mitfahrerin Colette mit der Geschichte von ihren 2 Liebhabern. Ich muss sagen, dass ich nicht viel Erfahrungen mit französischer Literatur habe, daher war ich ganz gespannt. Die Franzosen haben in jeder Hinsicht eine Leichtigkeit im Umgang mit ihren Mitmenschen, das findet man in Deutschland sicher nicht. Die Beschreibung der Party im Zug fand ich sehr gelungen und wäre gern dabei gewesen. Für mich auf jeden Fall - Gute Unterhaltung !!!

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