Der Krieg der Generäle

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Cover des Buches Der Krieg der Generäle (ISBN: 9783548362779)
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Inhaltsangabe zu "Der Krieg der Generäle"

Der Mythos einer militärischen Elite, die dem verachteten "Gefreiten" Hitler nur widerwillig Gehorsam leistete, ist mit diesem Buch endgültig zerbrochen. Die "saubere Wehrmacht" hat es nie gegeben.§Hitler brauchte nichts zu befehlen. Im "größten Feldherrn aller Zeiten" fand die Wehrmacht den willigen Vollstrecker der eigenen Pläne.§Werkzeug Hitler - Der "Führer" und seine Generäle§Im Frühjahr 1994 reiste Carl Dirks zum Bundesarchiv nach Koblenz. Was er dort entdeckte - und nach abenteuerlicher detektivischer Suche in Washington fand -, war nichts weniger als der Beweis, dass es die "saubere Wehrmacht" nie gegeben hat.§Sein Fund, ein geheimes Reichswehrdokument, definiert das Verhältnis von Wehrmacht und Naziregime vollkommen neu. Der Marsch in den Zweiten Weltkrieg begann nicht mit der Machtergreifung Hitlers, sondern zehn Jahre zuvor. Bereits in den Jahren 1923-1925 entwickelte die Reichswehr konspirativ einen Nachrüstungsplan, der ein Heer von 2,8 Millionen Mann, kommandi ert von 252 Generälen, vorsah. Das Verblüffende: 1939 zieht die Wehrmacht mit eben dieser Mannschaftsstärke und 252 Generälen in den Krieg.§Detailliert analysieren die Autoren die geheimen Rüstungsprogramme. Sie schildern die Idee einer Volksmiliz, die in der Ausbildung der SA durch die Reichswehr mündete; schließlich den politischen Durchbruch des Revanchegedankens, als Hitler der Reichswehr alles konzediert, was sie sich wünscht: Wehrpflicht, Beseitigung der Demokratie, Tod für Landesverräter, Rüstung als Arbeitsbeschaffungsprogramm. §Hitler brauchte nichts zu befehlen. Die Logistik des künftigen Krieges, einschließlich der Angriffsplanungen im Westen und Osten, lag bereits ausgearbeitet in den Schubladen.§Nach 1945 erfand man den inneren Widerstand. Trotz Geiselerschießungen, Kommissarbefehl und Massakern an Zivilisten und Juden, behauptete man einen Gegensatz zwischen Wehrmacht und Naziregime. Gegen den "Dilettanten" Hitler wurde die Professi onalität des eigenen Handwerks, gegründet auf preußische Tugenden und soldatische Ehrbegriffe, beschworen.§Es waren freilich die Generäle, die "ihre" Soldaten ohne Winterbekleidung und -ausrüstung in die russischen Steppen schickten, grobe Planungsfehler im logistischen und strategischen Bereich produzierten und eine Verachtung des Gegners an den Tag legten, die letztlich zur Katastrophe führte. Der Mythos einer militärischen Elite, die dem verachteten "Gefreiten" Hitler nur widerwillig Gehorsam leistete, ist mit diesem Buch endgültig zerbrochen.

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