Carl Fayn

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Der Nadeljunge.
Carl Fayn

Lebenslauf von Carl Fayn

Carl Fayn ist das Pseudonym eines angehenden österreichischen Autors aus Wien. Mit "Der Nadeljunge" veröffentlicht er seinen ersten Thriller. Fayn, der auf seinen Reisen auch die Bergwelt Rumäniens kennengelernt hat, fühlte sich von den mythischen Geschichten rund um den Bau des Vidraru-Stausees inspiriert. Während viele der Orte real sind, entspringen die Figuren und Geschehnisse der Phantasie des Autors.

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Der Nadeljunge

Der Nadeljunge

 (2)
Erschienen am 09.11.2016

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Rezension zu "Der Nadeljunge" von Carl Fayn

Ein Thriller - bunt, böse und fesselnd
Anabellvor 2 Jahren

Zum Inhalt: In den Sechzigerjahren wird ein rumänisches Bergdorf in den Karpaten geflutet. Der Bau des Staudammes wird mit Unterstützung des rumänischen Geheimdienstes vorangetrieben. Es gibt zweifelhafte Goldgeschäfte. Dies ist das Setting für die Vorgeschichte des Thrillers, in der die Ursachen für die unglückliche Kindheit von Vladimir liegen, der sich im weiteren Verlauf der Story als die böse Hauptfigur (der Nadeljunge) entpuppt. Auf der anderen Seite wird die nicht ganz konfliktfreie Beziehung einer Unternehmertochter (Mirela) mit einem Vogelfotografen (David) geschildert. Während man langsam in das unheimliche Treiben Vladimirs eingeführt wird, ahnt man bereits, dass er auf besondere Weise mit Mirela verbunden ist. Durch einen Fluch, den einst sein Großvater gegen Mirelas Großvater ausgesprochen hat.

Zu Buch und Autor: Ich habe es als eBook gelesen, es gibt aber auch eine Softcover-Ausgabe mit 312 Seiten. Das Buch ist gerade erst im BoD-Verlag erschienen, der Autor macht Werbung auf Facebook für die Leseprobe. "Der Nadeljunge" ist angeblich sein erster Thriller. Er ist offensichtlich Self-Publisher und schreibt unter dem Pseudonym "Carl Fayn".

Meine Meinung: Mir hat der Thriller richtig gut gefallen. Das Buch hat eine ausgefallene Vorgeschichte, einen Mörder, den man nicht nur von seiner bösen Seite kennenlernt und eine tragische Liebesgeschichte mit einem mitleiderweckenden Antihelden. Dass alles größtenteils in Siebenbürgen spielt, gibt dem Ganzen einen Hauch von Exotik. Vor allem die Schilderungen rund um das Musikfestival sind bunt und reich an kleinen überraschenden Nebengeschichten. Der Schreibstil ist eher unauffällig, manchmal sind aber schöne Stimmungsbilder dabei. Ein bisschen gestört hat mich, dass die Kapitel relativ lang sind. Am Anfang springt die Handlung zwischen dem Bösen und den Guten eine Weile hin und her, bis sie irgendwann zu einer Geschichte verschmilzt. Obwohl man dabei zum Beobachter der finsteren Triebe von Vladimir wird, haben mich diese Kapitel besonders gefesselt. Auch Dana, die "Geliebte" von Vladimir fand ich als Figur sehr interessant. Sie ist zerrissen zwischen seinem dunklen Charme und den guten Werten der Gesellschaft. Von der Länge her fand ich das Buch passend, einige Szenen hätten mehr Detail vertragen, einige vielleicht auch etwas Kürzung. Aber alles in allem hat mich diese Story von einem noch völlig unbekannten Autor sehr gut unterhalten.

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