Carl Friedman Zwei Koffer

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Inhaltsangabe zu „Zwei Koffer“ von Carl Friedman

Um jüdisches Leben, jüdische Tradition geht es in dem Buch der niederländischen Autorin, die sich in Erinnerung an einen Kameraden ihres Vaters, der im KZ umkam, Carl Friedman nennt. Vor vierzig Jahren versteckte Chajas Vater, als er untertauchen mußte, zwei Koffer. Sie enthielten Bücher, eine alte Geige, Fotos und eine antike Statue. Und jetzt, pensioniert, so berichtet die Mutter Chaja, ist er mit all seiner verbliebenen Kraft auf der Suche nach jenen Koffern und damit auf der Suche nach einer längst verlorengegangenen Zeit. Chaja philosophiert unterdes mit dem weisen Herrn Apfelschnitt über das Wesen des Judentums und erlebt Augenblicke höchsten Glücks, wenn sie mit dem vierjährigen Simcha phantasievolle Ausflüge unternimmt.

Ganz großes Kino. Das Buch, als auch die Verfilmung.

— rimon
rimon

Eine Perle unter den Büchern. Großartig!

— LEXI
LEXI

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  • Rezension zu "Zwei Koffer" von Carl Friedman

    Zwei Koffer
    LEXI

    LEXI

    11. May 2010 um 12:00

    In letzter Zeit scheine ich ein glückliches Händchen bei der Auswahl meiner Bücher zu haben. Diese kostbare Perle stand bereits einige Zeit in meinem Bücherregal, unbeachtet und unscheinbar. Wie ich heute sehen konnte zu Unrecht. Meinen Dank hier an dieser Stelle an Elke Heidenreich, durch deren Anmerkung auf dem Klappentext ich damals die Kaufentscheidung getroffen habe. Sie lautet: „Dass die Autorin Carl Friedman es schafft, so eine Geschichte, die noch dazu sehr traurig endet, mit viel Witz und Wärme zu erzählen, ist einfach großartig. Es macht ihr kleines Buch anrührend und kostbar.“ Frau Heidenreich kann ich hier nur zustimmen. Carl Friedman erzählt anhand der Protagonistin Chaja, einer zwanzigjährigen Philosophiestudentin aus Antwerpen, die Geschichten zweier Familien. Im Grunde erzählt sie aber viel mehr als nur das. Sie erzählt über die Geschichte des Judentums, über Ausgrenzung, Antisemiten, über Intoleranz und Grausamkeit im täglichen Umgang mit den Mitmenschen und sie erzählt aber auch über Freundschaft und Liebe. In Chajas Fall von der aufrichtigen und tiefen Liebe zum kleinen Simcha, dessen Tod Chaja wie paralysiert zurück lässt. Und sie erzählt auch von Menschlichkeit und Nächstenliebe. Ein wunderschönes Buch, das man einfach auf sich wirken lassen muss. Und vermutlich öfter lesen sollte. Und auf alle Fälle ein Buch, dem ich nur zu gerne die Höchstwertung schenken möchte. „Es ist keine Kunst, seinen Nächsten zu lieben, wenn er einem in jeder Hinsicht täuschend ähnelt. Es geht darum, dass wir einander in all unserer Verschiedenheit die Hand reichen. Nur so können wir das Blatt wenden.“ … „Wird uns das jemals gelingen?“ fragte ich.

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